Hufrehe aus meiner Erfahrung in all den Jahren und mein heutiger Blickwinkel auf die Hufrehe Erkrankung...


 

Die Opens external link in new windowHufrehe wird heute in so gut wie allen Fällen als Zivilisationskrankheit angesehen, die durch uns Menschen verursacht wird. Als "Dauerauslöser" werden allgemein Opens external link in new windowStoffwechselerkrankungen und Vergiftungen (in Form von Zucker, Stärke und Fruktan) genannt.

Gemeint sind also keine "richtigen" Vergiftungen, sondern Vergiftungen aufgrund von Zucker, Stärke oder Fruktan.

Ein Überangebot (harmlos ausgedrückt..), man könnte auch sagen, ein "Vollstopfen" mit kohlenhydratreichen Futtermitteln (Getreidestärke..) unter Verzicht von Rohfaser führt zu einer schnellen und massiven Vermehrung von Bakterien im Dickdarm und so zu einer massiven Freisetzung von Milchsäure. Diese verursacht ein Massensterben der Rohfaser verdauenden Bakterien und eine Freisetzung von "innerlichen" Giftstoffen und somit zu einer Übersäuerung des Organismus. Ähnlich verhält es sich bei Zucker und Fruktan.

Früher wurde behauptet auch bei Eiweiß, hier ist man heute jedoch "von ab" und erklärt neuerdings Eiweiß nicht mehr zum Opens external link in new windowHufrehe Auslöser.

Ungefähr gleich hoch bewertet werden Opens external link in new windowStoffwechselerkrankungen, die mit einer Insulinresistenz einhergehen "sollen", also das Opens external link in new windowEquine Metabolische Syndrom und das Opens external link in new windowEquine Cushing Syndrom.

Interessant ist hier bereits die Bezeichnung "Syndrom" (das gleichzeitige Vorliegen verschiedener Krankheitszeichen, sogenannter Symptome. Deren ursächlicher Zusammenhang, also die Ätiologie, ist mehr oder weniger bekannt oder kann zumindest vermutet werden...). Zum Opens external link in new windowEquinen Cushing Syndrom und Opens external link in new windowEquinem Metabolischem Syndrom schreibe ich umfassend bei den entsprechenden Links, daher möchte ich hier nicht genauer darauf eingehen, es würde einfach zu weit führen. Zusammenfassend kann ich jedoch sagen, dass ich nicht glaube, dass es eine Insulinresistenz bzw. Diabetes II. bei Pferden überhaupt gibt (bis vor einigen Jahren war dies übrigens auch die Auffassung der Veterinärmedizin...). So scheidet für mich als Ursache das Opens external link in new windowEquine Metabolische Syndrom aus. Bezüglich des Equinen Cushing Syndroms vertrete ich auch die - frühere - Auffassung der Veterinärmedizin, dass dieses selten und wenn dann nur bei alten Pferden auftritt. Somit rückt auch der Opens external link in new windowHufrehe Auslöser Opens external link in new windowEquines Cushing Syndrom in weite Ferne. 

Bei diesem kurzen Text haben wir jetzt übrigens bereits drei Faktoren, bei denen die heutige Veterinärmedizin ihre Meinung komplett auf den Kopf gestellt hat:

a) Eiweiß als Opens external link in new windowAuslöser der Hufrehe

b) Insulinresistenz und Opens external link in new windowEquines Metabolysches Syndrom (Insulinresistenz bzw. Diabetes II. gab es laut Veterinärmedizin früher bei Pferden definitiv nicht! Und ist somit eine ganz neu "erfundene" Zivilisationskrankheit (wurde ca. 2000 erstmalig erwähnt und 2003 erstmalig bekannter.., von der heute schätzungsweise 50 % aller Pferde betroffen sein sollen. Der Bekanntheitsgrad von Opens external link in new windowEMS stieg mit der Verbindung als Opens external link in new windowHufrehe Auslöser, desto mehr Opens external link in new windowHufrehefälle, desto öfter gab es die Diagnose EMS)

c) Das Opens external link in new windowEquine Cushing Syndrom trat früher laut Veterinärmedizin nur bei "sehr alten Pferden" und dort noch "sehr selten" auf (heute sollen bereits über 20 % aller Pferde betroffen sein - gleich, welchen Alters, das Alter spielt heute keine Rolle mehr, alle Altersgruppen kommen für ECS in Frage. Und dann rechnet Euch das einmal auf die Rehepferde um, das ist ja bereits fast jedes Rehepferd... manche gehen auch so weit, zu behaupten, es wäre bereits jedes zweite Pferd überhaupt betroffen.. Die Cushing Sicht hat sich übrigens ebenfalls so Anfang 2000 stark "vermehrt" und auch massiv geändert (und dies nur, weil die Verbindung zur Opens external link in new windowHufrehe gefunden oder auch erfunden wurde..), ich kann mich erinnern, als ich anfing Opens external link in new windowHufrehe Pferde zu behandeln, war ECS noch so gut wie nie im Gespräch, das kam auch erst im Laufe der Jahre und von Jahr zu Jahr mehr, desto mehr Opens external link in new windowHufrehefälle, umso öfter wurde ECS diagnostiziert)

Erklärt wird diese "Sinneswandlung" durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Wie gesagt, meine Recherchen zum Thema Opens external link in new windowECS und EMS bleiben hier einmal außen vor, da Ihr sie ausführlich unter den entsprechenden Links nachlesen könnt.

Schauen wir uns also nun einmal diese "neuen" wissenschaftlichen Erkenntnisse als Opens external link in new windowHufrehe Auslöser und Ursachen etwas näher an

Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse stammen allesamt aus "Studien", demnach aus Versuchen mit Pferden. In diesen Studien werden den teilnehmenden Pferden beispielsweise Protein, Fruktan, Zucker, Insulin, Inulin oder Stärke mit einer Nasenschlundsonde oder Magensonde in synthetischer Form und in „einer Portion“ in solch hohen Mengen eingegeben, wie sie im wirklichen Pferdeleben komplett unreal sind.

Beispielsweise zeigte eine Studie, dass ein 500 KG Warmblutpferd ca. 3 Tage ununterbrochen Gras fressen müsse, damit die im Versuch ermittelte Opens external link in new windowHufrehe auslösende Fruktanmenge von 7,5 g aufgenommen wird. Und dann würde dieses Pferd ja diese Fruktanmenge noch in natürlicher Form zu sich nehmen und hiermit würde diese komplett anders (besser und bedeutend langsamer, da sie ja auch erst im Verdauungstrakt aufgespalten wird und weil Gras darüber hinaus viel wertvolle Rohfaser enthält, die der Pferdedarm ja dringend benötigt, um gesund zu bleiben…) verstoffwechselt, weil Gräser erst aufgeschlossen werden müssen. Diese hohe und auf einmal verabreichte Menge synthetischen Fruktans (ohne die für den Pferdedarm so wichtige Rohfaser, also Struktur..) hat bei allen „Versuchspferden“ Opens external link in new windowHufrehe ausgelöst. Letzlich kam diese Studie zum Ergebnis, das Fruktan im wahren Pferdeleben kein Hufreheauslöser ist!

Es gibt jedoch weitere Studien, auch einige aus dem Ausland mit entsprechend anderen Gräsern, die auch zu anderen Schlüssen kommen. Diese sind jedoch für unsere deutschen Pferde unrelevant, denn unsere Pferde fressen ja deutsches Gras!

Ebenso oder zumindest ähnlich Praxis fern verhalten sich auch die anderen Studien zu den bekannten Auslösern von Opens external link in new windowHufrehe, die über die Jahre auch immer einmal wechseln oder weiter ergänzt werden. Sie alle werden nicht unter Praxisbedingungen durchgeführt, sondern verabreichen den Pferden in sehr kurzer Zeit Extremstmengen von irgendwelchen Stoffen. Diese Extremstmengen können jedoch von Pferden im wahren Leben nicht auf einmal aufgenommen werden. Denn: diese müssten ja gefressen werden und ein Pferd hat nun mal nur ein Maul, muss kauen, verdauen, auch einmal Pausen einlegen usw.. Kein Pferd läuft mit Magensonde oder Nasenschlundsonde durch die Gegend...

Ich halte daher diese ganzen wissenschaftlichen Studien bezüglich der Opens external link in new windowHufrehe Auslöser für absolut Praxis fern!

So, warum schreibe ich dies? Nicht, um jemanden anzugreifen oder zu kritisieren, sondern als Erklärung, warum ich denke, dass wir insgesamt auf dem absoluten Holzweg bei dem Thema Opens external link in new windowHufrehe sind...

Aber es kommen noch einige andere Tatsachen hinzu, nämlich:

Niemals wurden unsere Pferde so Getreide arm, oft sogar gänzlich Getreide frei gefüttert, niemals vorher hatten unsere Pferde so wenig bzw. keinen Weidegang und niemals vorher waren wir so "aufgeklärt" über die "Opens external link in new windowVermeidung einer Hufrehe" und über die Fütterung bei Hufrehe.

Fakt ist, dass unter meinen Hufrehe "Erstkandidaten", also die Pferde, die erstmalig an Hufrehe erkranken, keine Pferde sind, die Stärke, Zucker und Fruktan im Übermaß bekommen. Ganz im Gegenteil, die Pferdemenschen sind bereits allesamt aufgrund der hohen Opens external link in new windowHufrehegefahr (und hier spielt es keine Rolle, von welcher Pferderasse wir sprechen..) dazu übergegangen, ihre Pferde auf Diät zu setzen. Jedes KG Übergewicht wird inzwischen angegangen und der Speiseplan aller Pferde ist recht spärlich geworden. Die Menschen haben Angst, ihre Pferde auf die Weide zu lassen, die Menschen haben Angst, ihren Pferden Getreide zu füttern, so ist beispielsweise Hafer inzwischen gänzlich verpönt und der Renner sind meine Opens external link in new windowGetreide freien Pferdefuttersorten. Es wurde niemals vorher so auf eine Zucker, Getreide und Fruktan arme Opens external link in new windowPferdefütterung geachtet wie heute. Jeder Pferdemensch hat inzwischen Angst, sein Pferd würde eine Insulinresistenz, also eine Diabetes II. oder Stoffwechselprobleme entwickeln, jedes Fettpölsterchen wird kritisch beäugt.

Aber dennoch: Sehr sehr viele und immer mehr dieser so "Opens external link in new windowHufrehe vorbeugend" gefütterten Pferde erkranken an Opens external link in new windowHufrehe...

Ich spreche hier nur über meine Praxiserfahrungen mit Menschen, die Pferde mit Opens external link in new windowHufrehe besitzen, diese sind jedoch im Laufe der vielen Jahre (ich therapiere Opens external link in new windowHufrehe Pferde seit Ende der 90-er Jahre, es werden viele hunderte inzwischen sein..) niemals so aufgeklärt und wachsam gewesen wie heute.

Pferdemenschen, die seit etlichen Jahren eine Opens external link in new windowHufrehe Odyssee mitmachen und sich dann verzweifelt an mich wenden kommen mit Opens external link in new windowchronischen Hufrehe Patienten, die bereits seit Jahren nicht mehr auf die Weide kommen, das Heu wird seit Jahren mindestens 1 Stunde gewässert, sie bekommen keinerlei Getreide, sie bekommen nicht einmal eine Möhre, einen Apfel, ein Leckerlie, gar nichts ... diese Pferde und Ponys sind inzwischen allesamt schlank, wenn nicht sogar mager und dünn, einige sind gar zu Gerippen geworden ... sie fristen ein echt trauriges Dasein:

Box oder Paddock, kleiner Auslauf (natürlich ohne einen Grashalm..), wenig Heu und dies mindestens 1 Stunde gewässert, Punkt: das war das "schöne Pferdeleben". Vergessen, einige bekommen noch extra für Opens external link in new windowHufrehe Pferde "entwickeltes Mineralfutter", andere nicht.

So, und was passiert?

Alle diese Pferde sind immer und immer wieder an Opens external link in new windowHufrehe erkrankt, diese Patienten leiden nämlich an Opens external link in new windowchronischer Hufrehe mit immer neu auftretenden akuten Hufreheschüben.

Obwohl die Pferdemenschen also alles getan haben, was angeblich richtig ist und angeblich der einzige Weg, ihre Pferde vor weiteren Hufreheschüben zu bewahren, passierte jedoch eines: sie entwickelten immer wieder neue Opens external link in new windowHufreheschübe!

Solange, bis ich ihre ganzen Theorien einmal allesamt auf den Kopf stellte und wir gemeinsam andere Wege als die bisherigen gegangenen sind. Mein Weg bei Hufrehe ist eine Opens external link in new windowhomöopathische Therapie, die entweder individuell aufgrund der Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse von mir ausgearbeitet wird oder im Wege der Komplementärhomöopathie mit Nehls Vet Komplex Nr. 2, Nr. 4, Nr. 5 und ggf. Nr. 7 durchgeführt wird. Grundsätzlich setze ich bei jeder Opens external link in new windowHufrehe schnellstmöglich Nehls Rehe-Ex und Hufelexier ein, besteht die Hufrehe länger als 4 Wochen oder ist besonders massiv, zusätzlich Nehls Lauf-Fit und Nehls Muskel-Stark. Als Krippenfutter hat sich Nehls Opens external link in new windowPony Futter, Nehls Opens external link in new windowPferdefutter Rehe, Nehls Horsewellness-Cobs oder eines meiner Getreide freien Pferdemüslis bewährt. Heu füttere ich nach Futterzustand, d. h. bei Übergewicht ca. 1 KG pro 100 KG Pferdegewicht pro Tag, bei Normalgewicht 1,5 - 2 KG pro 100 KG Pferdegewicht pro Tag und bei dünnen und mageren Pferden und Ponys zur freien Verfügung. Schnellstmöglich schaue ich außerdem, dass die Opens external link in new windowHufsituation optimiert wird. Dies geht in der Regel nicht gleich, da die Pferde kaum einen Huf geben können, daher beginne ich erst mit dem Oben Genannten. Sobald sich die Lage dann etwas entspannt und die Pferde wieder die ersten Schritte gehen können, beginne ich mit der Sanierung der Hufsituation. Für Pferdemenschen, die Hilfe bei der Optimierung der Hufsituation benötigen, biete ich meine Opens external link in new windowHufanalyse und Bearbeitungsempfehlung an, welche anschaulich mit Bildmaterial und Videos verdeutlicht, worauf individuell zu achten ist und welche "Baustellen" wie behoben werden können. Mein Konzept ist effizient, einfach durchzuführen und sehr erfolgreich. Zudem treten keinerlei schädliche Nebenwirkungen auf und alle Pferde können zukünftig wieder ganz normalen Weidegang genießen ohne jedwede Einschränkungen. Gerne könnt Ihr Euch an mich wenden, wenn Ihr Hilfe benötigt oder Fragen zu meiner Behandlung bei Hufrehe habt!

Warum ist aber mein Konzept so erfolgreich und warum sind viele andere Ansätze langfristig so erfolglos?

Weil wir alle so schlau sind, weil tatsächlich ursächlich therapiert wird? Weil wir alle die Weisheit "mit dem Löffel gefressen haben"? Weil wir inzwischen so weitreichende und zutreffende wissenschaftliche Erkenntnisse haben?

Wohl kaum! Doch wohl eher, weil alle ganz schön auf dem Holzweg sind!

Denn letztlich weiss man wohl sehr wenig über Opens external link in new windowHufrehe, sonst wäre es bei allem oben Gesagten wohl nicht möglich, dass die Opens external link in new windowHufrehe Erkrankungen mehr und mehr steigen und dies, obwohl doch alle angeblich "alles richtig machen"!

Und weil mir dies mehr und mehr in den letzten Jahren Gedanken machte, begann ich, einmal ganz genau hinzuschauen, wo das Problem Opens external link in new windowHufrehe denn tatsächlich seine Wurzeln hat und tatsächlich angepackt werden müsste, wenn wir irgendwann einmal einen Rückgang dieser wirklich schlimmen Krankheit für unsere Pferde verzeichnen möchten.

Denn auch ich war sehr lange nur auf die innerlichen Opens external link in new windowGründe der Hufrehe fokussiert, wie ihr auch in all meinen früheren Artikeln zum Thema Opens external link in new windowHufrehe nachlesen könnt. Doch je mehr Opens external link in new windowHufrehe Therapien ich durchführte, je mehr Hilfe suchende Mails ich bekam und insbesondere desto mehr Huffotos ich in all den Jahren erhielt, desto mehr fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Opens external link in new windowHufrehe ist nichts anderes wie eine nichteitrige Opens external link in new windowEntzündung der Huflederhaut. Warum also sehen wir beim Begriff Opens external link in new windowHufrehe nicht das eigentliche Problem? Die Hufe!

Inzwischen bin ich fest davon überzeugt, dass das Problem "Opens external link in new windowHufrehe" nämlich eben nicht in all den oben genannten Auslösern und Ursachen, also in den "Zivilisationskrankheiten" steckt, sondern überwiegend in der - schlechten - Hufsituation der Pferde. Die Hufe sind meist schuld bzw. die Fehler, die in der Opens external link in new windowHufbearbeitung und in Hufbeschlägen gemacht werden sind die Schuldigen, nicht Zucker, Stärke, Fruktan, ECS und EMS und die vielzitierten Stoffwechselprobleme.

Opens external link in new windowHufrehe ist gar nicht sooo kompliziert, schuld sind überwiegend die desolat zubereiteten Hufe, die ich immer wieder und immer wieder sehe. Dummerweise schaut hier leider niemand, aber wirklich niemand hin!

Wir sind heute einfach blind für die vielen desaströsen Hufsituationen!

Ich bin mittlerweile fest davon überzeugt, dass Hufrehe in den meisten Fällen lokal verursacht wird und dass die allgemein schlechten Hufsituationen der Grund für die akuten Hufreheschübe und natürlich erst recht für die Opens external link in new windowchronische Hufrehe sind. Natürlich gibt es auch die "inneren" Auslöser, diese heißen im wahren Pferdeleben aber "richtige" Opens external link in new windowVergiftungsrehe, die beispielsweise durch Infektionen, Sepsis, Nachgeburtsverhaltung, Darmentzündung und Opens external link in new windowKolik oder tatsächliche Giftstoffe und Medikamente ausgelöst wird. Natürlich können auch Opens external link in new windowStoffwechselprobleme, auch hormonelle Stoffwechselprobleme (hierzu würde auch der Insulinstoffwechsel gehören..) und das Equine Cushing Syndrom zur Hufrehe führen. Jedoch sind das Ausnahmen, nicht die Regel! Beispielsweise sehe ich nur einen Zusammenhang mit dem Equinen Cushing Syndrom, sofern auch dauerhaft und kontinuierlich der Cortisolwert im Blut erhöht ist, und zwar insoweit erhöht, dass es keine Zweifel gibt. Bei der überwiegenden Anzahl der heute diagnostizierten Cushing Patienten liegt gerade dieser Cortisol Wert im Blut jedoch unter der Norm oder in der Norm, eine Erhöhung von Cortisol besteht bei diesen nicht. Alleine dieser erhöhte Cortisolspiegel wäre jedoch dafür verantwortlich, dass eine Hufrehe entstehen kann! Das heißt, ohne diese kontinuierliche (Cortison ist nämlich obendrein noch ein Stresshormon und der Wert steigt bei Stress, also bei Schmerzen und überhaupt bei der Blutabnahme, diese allein ist ja schon Stress für ein Pferd..) und langfristige Erhöhung von Cortisol im Blut besteht überhaupt gar kein Zusammenhang zur Hufrehe, da ja nur das im Übermaß produzierte Cortisol der Hufreheauslöser bei Cushing überhaupt ist!

Stoffwechselprobleme gibt es selbstverständlich auch bei Pferden, jedoch ist dieser Begriff wirklich sehr allgemein und ein Stoffwechselproblem (Umbau, Verarbeitung usw. aller zugeführten Nährstoffe) führt nicht automatisch zur Hufrehe, viel eher sehen wir hier Opens external link in new windowHaut- und Fellprobleme. Aber auch hier kann es natürlich Ausnahmen geben. Auch ein gestörter Opens external link in new windowHormonstoffwechsel, wie er ebenfalls häufig in Haut- und Fellproblemen sichtbar wird könnte theoretisch eine Hufrehe auslösen. Auch ein in Imbalance befindlicher Insulinstoffwechsel (der ja zum Hormonstoffwechsel mit hinzu gehört, denn Insulin = Hormon) könnte eventuell ein Hufreheauslöser sein, theoretisch. Jedoch denke ich, dass hier die Theorie rein spekulativ ist und diese eventuellen Auslöser nicht die Regel, sondern die Ausnahme, darstellen.

Fakt ist, Opens external link in new windowHufe hat jedes von Hufrehe betroffene Pferd und die Hufe aller Rehepferde, die ich gesehen habe, waren in wirklich schlechtem Zustand, so, dass allein diese schlechte Hufsituation (hiermit ist kein bröseliges minderwertiges Hufhorn, sondern die Hufstellung gemeint, denn diese ist Hufreheauslöser durch permanenten Schmerz beim Auffußen..) eine Hufrehe ganz sicher auslösen kann und wohl in den überwiegenden Fällen auch ausgelöst hat. 

Fakt ist aber auch, dass die Opens external link in new windowTherapie der Hufrehe erst einmal schnellstmöglich und grundsätzlich, gleich, worin Auslöser und Ursachen liegen, innerlich erfolgen muss, bevor lokal Optimierungen der Hufsituation durchführbar sind. Sehr gute Erfahrungen bestehen im Tierheilkundezentrum mit der naturheilkundlichen Therapie der akuten Hufrehe. Meinem Verständnis nach ist eine Opens external link in new windownaturheilkundliche Hufrehebehandlung sehr effektiv und sehr erfolgreich und eine echte Chance für jedes von Hufrehe betroffene Pferd. Ich bin immer wieder selbst überrascht, wie tiefgreifend und schnell die Wirkung eintritt und bin wirklich 100 % überzeugt von den vielen erfolgreichen Therapien, wie sie ja auch unter meinen Erfahrungsberichten nachlesbar sind. Bei der naturheilkundlichen Opens external link in new windowTherapie der Hufrehe spielt es übrigens keinerlei Rolle, ob es sich um eine mechanisch oder innerlich ausgelöste Hufrehe handelt, beide Formen sind gleich gut therapierbar und die Chancen für ein wieder voll belastbares und gesundes Pferd stehen ebenfalls gleich gut. Dies stelle ich im Rahmen meiner naturheilkundlichen Therapien mittels Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse immer wieder fest und dies bestätigt sich täglich auch aufs Neue.

Wir reden bei der Hufrehe ja nach wie vor von zwei Aspekten, einmal die "mechanisch" ausgelöste und einmal die "innerlich" ausgelöste Hufrehe. Diese beiden Aspekte sind vielgestaltig, doch bringt man sie auf den Punkt, müsste man eigentlich generell von zwei verschiedenen Krankheiten sprechen. Schleierhaft war mir schon immer, warum man derart unterschiedliche Auslöser, also Vergiftung und Mechanik für ein und dieselbe Krankheitsbezeichnung, also Hufrehe, überhaupt heranzieht. Streng genommen müssten wir die Hufrehe tatsächlich nur unter dem Aspekt "richtige Vergiftung" und die lokal ausgelöste Hufrehe unter einem anderen Begriff, beispielsweise Opens external link in new windowHuflederhautentzündung, abhandeln. Aber nein, das geht ja gar nicht, weil die Hufrehe der Definiton nach ja nichts anderes als eine Huflederhautentzündung ist.

Das ganze Thema Hufrehe ist extrem verwirrend, wie wir bereits an der Definition erkennen können. Ebenso verwirrend wie die Definition ist die abenteuerliche Auslegung, die abenteuerlichen Auslöser und Ursachen dieser so weit verbreiteten Krankheit Opens external link in new windowHufrehe! Was jedoch nicht verwirrend und auch keineswegs abenteuerlich ist, ist die Therapie der Hufrehe, bei der Therapie der Hufrehe steht immer und grundsätzlich die Eindämmung der Entzündung, die Durchblutungsförderung, die Entgiftung und Ausleitung im absoluten Vordergrund. Gelingt es, die Entzündung zum Abklingen zu bringen, die Durchblutung zu fördern (die bei der Hufrehe stark eingeschränkt ist, entweder gleich oder nach einigen Stunden/Tagen..) und die Ausscheidung von Entzündungsprodukten anzukurbeln, so stillen wir ganz automatisch den Schmerz (der ja aufgrund der Entzündung entsteht..) und die Therapie verläuft automatisch erfolgreich, was das Innere betrifft. Optimieren wir dann in Folge noch dauerhaft die Hufsituation haben wir ein dauerhaft "Hufrehe freies" Pferd und dies bei einem "ganz normalen Pferdeleben". Dies ist der Vorteil meiner ganzheitlichen Sicht auf die Hufrehe, diese befähigt zur wirklichen Heilung und ist keineswegs ein Übertünchen der Hufrehe Symptome, wie es leider allzu häufig stattfindet. Nur ein konsequent ganzheitliches Vorgehen kann sich dauerhaft bei Hufrehe bewähren, denn unser Pferd muss dauerhaft in die Lage versetzt werden gesund zu bleiben!  

Eigentlich ein echtes Trauerspiel, dass in unserer heutigen Zeit nicht einmal eine vernünftige Definiton, eine Trennung der Begriffe Hufrehe und Huflederhautentzündung möglich ist. Erwartet Ihr bei so einem gänzlichen Dilemma überhaupt zuverlässige Aussagen?

Ich nicht, daher machte ich mir meine eigenen Gedanken...

Und nicht nur die Logik, auch meine Erfahrungswerte sprechen hier eine - zumindest für mich - ganz eindeutige Sprache! Ich habe bei keinem einzigen "meiner Hufrehepferde" eine gute oder zumindest Opens external link in new windowakzeptable Hufsituation gesehen, daher denke ich, wir sollten endlich beginnen, "das Pferd von der anderen Seite aufzuzäumen" und bei unseren Auslösern und Ursachen von Hufrehe zu allererst einmal auf die Hufe schauen!

Auf diesem Auge sind wir allerdings blind, weil wir nur und ausschließlich auf die "inneren" Ursachen und Opens external link in new windowAuslöser der Hufrehe fokussiert sind.

Und, warum ist das so? Weil uns dies förmlich in den Kopf getrichtert wurde! 

Woher weiß ich das? Weil ich selbst täglich damit zu kämpfen habe!

Wenn ich "meine Hufrehepferde" bei 24-Stunden Weidegang heute sehe, dann weiß ich aber, dass mein Weg der Richtige für mich ist und nicht das, was auch in meinen Kopf gehämmert wurde!

Ich denke, wir alle müssen lernen, dass wir bei der Opens external link in new windowErkrankung Hufrehe sehr viel lernen müssen. Niemand sollte so tun, als weiß er wirklich um die wahren und um alle Hufrehe Ursachen und Auslöser, niemand sollte meinen, er hätte beim Thema Hufrehe ausgelernt, das Gleiche gilt übrigens auch für die innerlichen Prozesse, die wir mit der Hufrehe in Verbindung setzen, auch hier liegt sehr vieles im Argen.

Wir alle sollten daher offen sein für neue Impulse und andere Sichtweisen der Hufrehe.

Ich habe gelernt, dass wir die Hufe anschauen müssen...

Dies ist meine Sichtweise und mein heutiger Blickwinkel auf die Hufrehe!


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