Erfahrungen mit meiner Tierheilpraxis…

Tierheilpraxis Erfahrungen Pferde: Erfahrungen von Pferdehaltern mit mir…

Tierheilpraxis Erfahrungen Pferde

Tierheilpraxis Erfahrungen mit Pferden

In dieser Rubrik sind viele Erfahrungsberichte nachzulesen, die “meine Pferdehalter” im Laufe der Zeit zusammengetragen haben.

Ich glaube, dies ist die ehrlichste Art für den interessierten Pferdehalter, nachprüfen zu können, ob nichts als leere Werbestrategien in der Tierheilpraxis (oder auch anders wo) versprochen werden oder nicht!

Aus diesem Grunde heraus sind sämtliche Tierheilpraxis-Erfahrungen der Pferdehalter bezüglich ihrer eigenen Pferde (mit Ausnahme des Jahrestages, dieser ist zu persönlich..) nachprüfbar und nachvollziebar auf ihre Echtheit und ihren Wahrheitsgehalt und nicht nach dem Motto:

Frau S. aus B. schrieb folgendes…

Nach meiner Kenntnis und Erfahrung sprechen Hinweise, wie: aus datenschutzrechtlichen Gründen, zum Schutz der Privatsphäre unserer Kunden, oder: entsprechend den Richtlinien zum Datenschutz werden Daten zur Nachvollziehbarkeit der Erfahrungsberichte nicht genannt, leider dafür, dass diese Erfahrungsberichte vom Anbieter selbst ausgedacht sind. Denn: weder Richtlinien des Datenschutzgesetzes sprechen dagegen, Erfahrungsberichte nachvollziehbar zu dokumentieren, noch, dass Tierhalter beispielsweise mit Werbemails überschüttet werden. Sofern der Tierhalter sein Einverständnis zur Veröffentlichung mit seinen Daten erteilt, ist eine Veröffentlichung gesetzlich erlaubt. Übrigens ist kein Tierhalter, der jemals mit seiner Erfahrung auf meiner Homepage veröffentlicht wurde, mit Werbemails überschüttet worden. Für Werbemails werden andere Quellen genutzt, als fremde Internetseiten. Dass Erfahrungsberichte nicht ungefragt auf anderen Internetseiten abgedruckt werden dürfen, versteht sich hierbei von selbst. Wer sollte jedoch auch Interesse daran haben, Erfahrungsberichte, die sich auf meine Therapien beziehen, auf der eigenen Internetseite zu veröffentlichen? Erfahrungsberichte sind dafür gedacht, dem interessierten Tierhalter einen Einblick eines anderen Tierhalters in die Arbeit und Therapien zu geben. Erfahrungsberichte verfolgen den Zweck, dass der Tierhalter sich vor der Therapie bei einem anderen Tierhalter erkundigen und vergewissern kann, ob dieser mit der entsprechenden Therapie zufrieden war. Was hätten Erfahrungsberichte für einen Sinn, wenn hier keine Nachvollziehbarkeit gegeben wäre? Überhaupt keinen! Ohne Nachvollziehbarkeit sind Erfahrungsberichte sinnlos und überflüssig, da der interessierte Tierhalter nicht ausschließen kann, dass Erfahrungsberichte vom Anbieter selbst verfasst wurden, um irrtümlich Glauben zu machen, es handele sich um bewährte Therapien und Produkte. Traurig, aber wahr… Gerne schreibt auch mal Schwester, Freundin oder Bruder etwas “Nettes” ins Gästebuch oder einen erfreulichen Erfahrungsbericht, daher ist auch die Anzahl der veröffentlichten Erfahrungen ein Maßstab für den Wahrheitsgehalt. Ebenso traurig, doch leider auch wahr…

Tierheilpraxis Erfahrungen Pferde

Liebe Frau Nehls,

ich melde mich mal wieder. Cindy geht es nach wie vor (seit Ihrer Empfehlung) super, sie ist rund und gesund…. nochmal danke :- Es hat wirklich Wunder gewirkt, ich hätte echt nicht gedacht, dass das nochmal was wird… alle herkömmlichen Medikamente hatten versagt. Und jetzt sieh sie sich einer an! Lieben Gruß Marion Hensel

Frau Di Brino und die dicke Hafimaus schrieben…

Hallo Frau Nehls, DANKE mal wieder für eines IHRER “Zaubermittelchen” ;-) dank den Empfehlungen hat Stuti in nur zwei Tagen fast nix mehr an den Beinen!!!!! Was habe ich gesalbt, gebürstet, gepuhlt und sauber gemacht….
Unglaublich wie das bei ihr wirkt!!!!! Ich schreibe hier auch keinen Stuss, denn meine Tochter, die Stuti ja reitet, hat mich gestern gefragt, wohin sie denn das Mittel auftragen solle, sie fände keine Stellen mehr ;-)))) ich habe also definitiv keine Wahrnehmungsstörungen :-))))

Also mal wieder ein RIESEN DANKEEEEEEEEEEEEEEEEE;
Herzliche Grüße, Tina Di Brino und die dicke Hafimaus, Kontakt per Mail

Zwar kein Erfahrungsbericht, aber diese Mail fand ich so nett, dass ich sie auch einmal veröffentlichen möchte:

Guten Tag Frau Nehls, ich weiss nicht wie lange ich schon am durchstöbern Ihrer Homepage bin, immer wieder beginne ich von Vorne – so viele interessante Eindrücke. Ich bin überwältigt von dem was Sie tun und leisten, darum erlaube ich mir hiermit mein höchstes Lob sowie die demütigste Ehrfurcht vor Ihrer Arbeit für die Tiere auszusprechen. Wie haben Sie das Alles geschafft? Bitte verzeihen Sie meine Bewunderung, aber ich bin wirklich völlig hin und weg!!! Wie sind Sie dazu gekommen? Mich würde das sehr interessieren, ich habe IHREN eigenen Link leider nicht gefunden…wer sie sind, und wie sie all das geschafft haben. Sicher sind es die Tiere, die im Vordergrund stehen, aber eben: OHNE MENSCHEN WIE SIE GÄBE ES EINEN KLEINEN FLECKEN HIMMEL AUF ERDEN bei Ihnen für die Tiere nicht… Ich würde mich sehr über Ihre Antwort freuen, verstehe und aktzeptiere natürlich auch, wenn Sie nicht antworten möchten…es hat mich einfach interessiert, wer diese starke Persönlichkeit hinter soviel Tierliebe ist… Vielen Dank das Sie das machen, sobald ich meine Homepage fertig habe, werde ich Sie – natürlich nur mit Ihrer Erlaubnis – gerne verlinken… Mit herzlichen Grüssen aus der Schweiz Sybille

Jutta Sabrowski, jutta.sabrowski(at)t-online.de schrieb: Hallo Frau Nehls, ich wollte mich doch noch einmal melden. Ich glaube Dicki hat es wieder geschafft. Im Jahre 2004 oder 2005 (ich weiss es im Moment nicht mehr genau), hatte Dicki ja seine 1. Hufrehe. Dank Ihrer Empfehlung sowie Ihrer tel. Hilfe hatte es Dicki damals recht schnell geschafft, wieder gesund zu werden. in ca. 8 Wochen ( dafür, dass der Tierarzt ihn einschläfern wollte, war er dann doch recht fit). Bis zum Frühjahr 2009 ging alles gut. Dann bekam er ja wieder einen Reheschub. Ich schickte Ihnen ja sofort wieder die Haare von Dicki mit der Bitte um eine Biofeldanalyse. Die Hufrehe wurde dadurch dann bestätigt. Es folgten wieder Empfehlungen. Nach 14 Tage ging es ihm wieder blendend, dann geschah das Unglück, ich hatte vergessen die Wiese zu schliessen und Dicki befand sich dann die ganze Nacht bis zum anderen Morgen ohne Maulkorb auf dieser Wiese, die fasst nur aus Klee bestand. Anschliessend ging es ihm so dreckig, dass er nur noch lag und ich sehr verzweifelt war. Ich habe die Hoffung aber nicht aufgegeben und siehe da, nach Weitergabe der Empfehlungen ging es dann nach ca. 2 Wochen wieder immer besser, ich habe die Vorderhufe aufgepolstert mit dicker Watte und Klebeverband, so dass er einigermassen laufen konnte. Seit ungefähr 2 Wochen rennte er wieder, obwohl im Huf noch ein bisschen Einblutungen (die Sohle ist aber wieder fast ganz weiss) sind. Die Zotten sind aber richtig fest. Heute durfte er das 1. Mal (natürlich mit Maulkorb) mit Dely seiner alten Freundin wieder für 2 Stunden auf die Wiese. Ich hoffe es ist gut gegangen. Die Empfehlungen werde ich weiter geben. LG Jutta Sabrowski

Tierheilpraxis Erfahrungen Pferde

Hallo Frau Nehls! Benutze seit Oktober 2014 Ihre Empfehlungen für meine an Cushing erkrankte Norwegerstute Emma. Am Anfang glaubte ich nicht an die Wirkung und nachdem im Dezember nach der Blutentnahme die Werte von 387 auf 1056 gestiegen sind sollte ich Pergolid füttern. Eigentlich wollte ich damals die Empfehlungen absetzen und den Rat meines Tierartztes befolgen und die Tabletten füttern. Nach einem Telefonat mit Ihnen, bei dem mir gesagt wurde, wir bräuchten Zeit, wartete ich mit den Tabletten noch und ließ jetzt im Januar noch einmal Blut entnehmen. Ich traute gar nicht beim Tierarzt nachzufragen, da ich Angst hatte, die Werte wären noch weiter gestiegen. Zwar hatte meine Emma inzwischen Fell verloren und es kam glattes Fell nach, aber ich glaubte immer noch nicht, daß etwas besser geworden ist. Schweren Herzens rief ich meinen Tierarzt an und ich kann es immer noch nicht glauben, die Werte sind auf 447 gefallen. Ich werde Ihre Empfehlungen noch weiter füttern und hoffe, daß wir noch mehr Besserung erzielen. Ich möchte mich ganz herzlich bedanken, daß sie mir Mut gemacht haben, nicht aufzugeben, obwohl ich auch manchmal ziemlich Ebbe in meinem Geldbeutel habe. Kontakt per Mail

Hallo liebes Team des Tierheilkundezentrums, ich dachte mir, ich sende mal einen kleinen Bericht von mir und meinem Welsh-WB-Mix Sancho:  Ich kenne Sancho schon seit seiner Geburt. Er wuchs die ersten drei Jahre in einer Hengsherde in Weidehaltung auf, kam nach der Kastration in einer Herde mit knapp 90 Pferden und lebte seither in kompletter Offenstall-/Weidehaltung. Leider lies diese Haltungsform in diesem Ausmaß keine individuelle Fütterung zu, sodass auf seine Allergien nicht individuell eingegangen werden konnte.
Daher kam irgendwann die Entscheidung, ihn zu verkaufen.
So begann im September 2009 unsere gemeinsame Zeit. Er war damals 12, ich 21 Jahre alt.
Er bekam regelmäßig Husten und Luftprobleme, weshalb ich ihn mehrfach behandeln ließ, die Haltungsform änderte von 8 Stunden Paddock auf 24 Stunden Offenstall.
Viele viele Tierarzttermine, Allergietests, Behandlungen und einen Stallwechsel später waren wir zu täglichem inhalieren mit Cortison, Schleimlöser und Bronchien-erweiternden Mitteln über gegangen. Außerdem desensibilisierten wir ihn gegen zwei seiner Haupt-Allergene. Im Winter ging es ihm erfahrungsgemäß immer besser, sodass wir uns da das Inhalieren weitgehend sparen konnten. Wirklich einsatzfähig und lauffreudig war Sancho jedoch nur tageweise. Tierheilpraxis Erfahrungen mit Pferden
Seit ich ihn habe, habe ich häufig darüber nachgedacht, ob ich dem Pony etwas gutes tue, oder ob ich im Grunde nur aus Egoismus versuche, ihn am Leben zu halten. Es gab jedoch immer wieder mal Phasen, in denen er mir zeigte, dass er Spaß am Leben hat und ich doch den richtigen Weg gehe.
Natürlich habe ich keine Situation ausgelassen, mich weiter über Atemwegserkrankungen zu informieren, wodurch ich diesen Sommer im Internet auf die Seite des Tierheilkundezentrums gestoßen bin. Die Therapie erschien mir einleuchtend und die Erfahrungsberichte positiv, sodass ich eine Biofeld-Haaranalyse durchführen lies.
Als die Auswertung da war, und ich mein Geld aus allen Ecken und Enden zusammen gekratzt hatte, konnte es also mit den Empfehlungen los gehen.
Nun sind 24 Tage der Behandlung vergangen. Das Wetter ist dem ganzen sehr zuträglich und so geht es meinem Pony momentan wirklich recht gut. Ich kann wieder eine halbe Stunde am Stück in allen Grundgangarten reiten, er bekommt keinen Hustenanfall, sobald er versucht, durchs Genick zu gehen und sogar das anfängliche Hustenkonzert beim ersten Antraben bleibt zur Zeit aus.
Sogar auf der Koppel lässt er sich von seinem Kumpel wieder zu der ein oder anderen Ehrenrunde motivieren.
Anfangs fand er das Futter durchaus sehr gruselig, aber mitlerweile begrüßt er jeden mit einem freudigen wiehern, der in die Nähe seiner Futterkiste läuft.
Anbei ein kleines Video, das Sancho zu Anfang der Behandlung zeigt, und ein weiteres nach 24 Tagen.
Liebe Grüße Sabine Schön und Sancho, sabineschoen(at)web.de

“Rosa Maria Ebner” rm@vdk-internet.de schrieb: Pferdeerfahrungen TierheilpraxisLiebe Frau Nehls, danke für die jahrelange Unterstützung und Hilfe bei meinen drei Pferden. Gospel (Falbe: Norweger/Berber-Mix) hatte vor 8 Jahren eine Huflederhautentzündung, hervorgerufen durch Vergiftung und bekam noch zusätzlich eine überlagerte Hufrehe. Die Symptome waren nie ganz eindeutig. 4 verschiedene Pferde-Tierärzte suchten 4 Monate lang. Ich war verzweifelt. Auch mit Röntgenaufnahmen, Blutbildern keine genaue Diagnose. Erst im letzten Moment konnte in der Pferde-Tierklinik anhand eines CT eine doppelte Hufwand ausfindig gemacht werden. In den Vorderhufen nun nach 2 OP’s zwei große Löcher in der Hufwand. Da las ich Ihre Anzeige von den Empfehlungen. Nach einer Haaranalyse bei Frau Nehls startete ich auch direkt mit den diesen. Daraufhin konnte ich auch schon die Schmerzmittel weglassen. Zum Erstaunen der Tierärzte und auch der Tierärzte in der Tierklinik wuchs das Horn so schnell nach, dass es bei einem Hufverbandswechsel keiner glauben konnte. In der Tierklinik bekam Gospel einen Hufrehebeschlag, den ich nach 2 Monaten bereits weglassen konnte. Frau Nehls unterstützte mich auch hier mit Beratung für Barhufpflege. Heute ist Gospel 14 Jahre alt und ist immer noch Barhuf ohne Probleme. Damals vor 8 Jahren ist auch Luna (Pinto-Pony schwarz/weiß) erkrankt (Vergiftung?) und mit den Symptomen eines Ekzemers mit Gospel in die Tierklinik gekommen. Tierheilpraxis Erfahrungen PferdeDort wurde Allergiker der höchsten Stufe diagnostiziert. Nach einer Haaranalyse habe ich auch bei Luna die  Empfehlungen vorgenommen und die Vorschläge von Frau Nehls befolgt. Heute ist Luna ohne erkennbare Symptome, braucht allerdings immer etwas mehr Kontrolle. Schon damals vor 8 Jahren hat Frau Nehls mir eine Fütterungsumstellung auf naturbelassene Futtermittel empfohlen. Diese habe ich bis heute eingehalten. Vor 4 Jahren habe ich in einer Tombola vom Zuchtverband für Süddeutsches Kaltblut den Hauptpreis gewonnen: ein Kaltblutfohlen mit 8 Monaten (Nadin: Stute braun). Meine Freude war riesig. Doch wie sich bald herausstellte, war sie so stark verwurmt, daß sie Kotwasser über Kotwasser verspritzte. Auch hier nahm ich Empfehlungen von Frau Nehls und jetzt ist alles stabil im Darmbereich bei Nadin. Die ganzen Jahre hat mich Frau Nehls so herzlich unterstützt, beraten, getröstet und Hoffnung gemacht, so daß ich bisher niemals aufgegeben habe und wir meine Pferde sensationell schnell und schmerzfrei heilen konnten. Es hat mich viel Mut, Entscheidungen und Geld gekostet, doch ich bin mit meiner Pferdeherde im Offenstall jeden Tag so glücklich, daß ich es allen Pferdebesitzern ebenso wünsche. Nochmals vielen Dank Frau Nehls und es ist schön, daß wir diesen jahrenlangen herzlichen Kontakt immer noch haben. Ihre Rosa-Maria Ebner, Telefon: 08035/99722 (Natürliches Verhaltenstraining für Pferde, Reitwart FN)

“Barbara Stübenrath” b.stuebenrath(at)web.de schrieb:

Tierheilpraxis Erfahrungen Pferde

Liebe Frau Nehls, das kann doch wohl nicht wahr sein !!!

Jetzt bekommt Chablis seit Dienstag letzter Woche alle von Ihnen empfohlenen Sachen. Er hat bis zu diesem Tag die Nahrung so gut wie komplett verweigert.

Wir haben uns wirklich größte Sorgen gemacht und insgeheim schon damit gerechnet, dass er sich nach Indianerart “ausschleicht”.

Bereits nach 5 Tagen ( !!! ) frisst er wieder ganz normal, ist fröhlich und wiehert seinem Futtereimer entgegen.

Nachdem er sogar seine geliebten Bananen verweigert hat, war es für mich ein Buch mit sieben Siegeln, wie ich denn die Empfehlungen in dieses Pferd bekommen sollte. – Aber, inzwischen frisst er sie sehr begeistert.

Wie machen Sie das bloß??  Wir sind restlos begeistert von Ihnen und Ihrer Arbeit und bewundern Sie sehr dafür. Bei allen uns bekannten Tieren, die Sie behandelt haben hat sich über kurz oder lang ein durchschlagender Erfolg abgezeichnet.

Auf alle Fälle unseren herzlichsten Dank, wir sind sehr froh, zufällig über Ihre Homepage gestolpert zu sein und Sie kennenlernen durften.  Viele liebe Grüße, wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden Barbara Stübenrath

“Gusti Schönbächler” info(at)cleo.ch schrieb:Pferde Tierheilpraxis Erfahrungen HALLO FRAU NEHLS! MEIN PONY AMIRA IST ALLERGIKERIN, WAS SIE MIR MIT IHRER HAARANALYSE DANN AUCH BESTÄTIGTEN. NUN SIND ETWA DREI MONATE VERGANGEN UND ICH BIN ERSTAUNT ÜBER DAS WEICHE, GLÄNZENDE FELL VON AMIRA ( SIEHE FOTO ). BIS JETZT HAT SIE AUCH KEINE ALLERGISCHEN REAKTIONEN MEHR GEHABT. ICH MÖCHTE MICH FÜR DIESE SUPER BERATUNG HERZLICH BEI IHNEN BEDANKEN. HERZLICHE GRÜSSE VON GLARUS AUS DER SCHWEIZ GUSTI SCHÖNBÄCHLER

Jessica Radzanowski, jessica.radzanowski(at)gmx.de schrieb: Ich hatte Cosma gerade im Juli gekauft. Kurz nachdem sie bei uns ankam, hat sie versucht sich umzubringen. Ist bei uns im Stall über eine Mauer (wir haben keine Gitterboxen) geklettert, allerdings auf halber Strecke hängen geblieben. Als wir sie befreit hatten, sah sie aus wie in eine Handgranate geraten. Überall Schrammen, aber weiter keine Anzeichen. Als ich kurze Zeit später aber das erste Mal mit ihr reiten wollte, ging sie lahm. Ich habe sie dann erst mal in den Stall gesperrt, um zu gucken, ob es besser wird. Leider keine Besserung. Also bin ich in eine Tierklinik gefahren. Dort hieß es, dass sie sich ein Überbein getreten hätte und dieses Überbein entzündet ist und sie vorne links lahm geht. Cosma hat entzündungshemmende Mittel u. einen Verband u. Spritzen ins Überbein bekommen. 2 Wochen Stallruhe. Dann die Kontrolle: Cosma ging eigentlich Taktrein. Ich habe das OK bekommen u. begonnen sie langsam wieder zu reiten. Etwa 2 Tage später ging sie wieder lahm. Diesmal sah es nach vorne rechts aus. Wir sind also wieder in die Tierklinik gefahren u. haben sie erneut untersuchen lassen. Jetzt hieß es, sie muss sich vertreten haben u. hat eine Entzündung im Bein. Wieder entzündungshemmende Mittel bekommen aber lange keine Besserung. Das zog sich etwa 2 Monate so hin. Ich war schon super verzweifelt, gerade ein tolles neues junges Pferd gekauft u. dauernd lahm. Dann hab ich gedacht, ich schicke einfach mal Haare zu Frau Nehls. Dort wurde Cosma u. a. auf Borreliose untersucht, was zum Glück negativ war. Aber es wurde eine Entzündung im Hufgelenk festgestellt. Frau Nehls riet mir zu einigen Empfehlungen u. man mag es kaum glauben, nach wenigen TAGEN (nicht Monaten wie bei den Tierärzten) ging Cosma lahmfrei, und hat bis heute nichts wieder gehabt. Das heißt, das ganze Geld für die Entzündungshemmer der Tierärzte, die teuren Röntgenrechnungen u. teuren Spritzen für das Überbein (belief sich auf ca. 500,00 Euro, hätte ich mir sparen können, hätte ich mich gleich an Frau Nehls gewandt (hatte ja schließlich gute Erfahrungen mit Dixi). Aber beim nächsten Mal weiß ich, dass ich nicht erst wieder hunderte von Euros in Tierärzte investiere.

Ribis Manuela, Gemeinde Neustift, m.ribis(at)neustift.tirol.gv.at,  St. schrieb: Liebe Frau Nehls, obwohl ich anfangs mehr als skeptisch war, waren die Empfehlungen der letzte Ausweg für meinen kleinen Monti. Wie Sie sehen habe ich ihnen bereits im Juni eine Mail geschrieben. Kurzfristig konnte der Tierarzt meinem Pferd dann helfen, allerdings kam es Ende August erneut zu einem Schub und der Tierarzt wusste nicht mehr weiter. der einzige Weg für den TA: einschläfern!! Dies konnte und wollte ich allerdings nicht hinnehmen! Nicht einmal mehr die Schmerzspritzen konnten den Schmerz lindern und er wollte sich auch keinen Schritt mehr bewegen. So kam ich zu dem Schluss, dass ich es mit ihren Empfehlungen versuche, sollte es nicht funktionierten müsste ich ihn sowieso erlösen, zumal ich es nicht mehr mit ansehen konnte wie er vor sich hinvegetierte. Auch ich selbst litt schon gesundheitlich (Gastritis und massive Schlafstörungen) an dem Leid meines Pferdes, weil ich mir Tag und Nacht Gedanken machte, was ich mit ihm nun machen soll. Wie gesagt, er stand nun schon 2 Wochen im Stall, wollte sich nicht mehr bewegen, fast nicht mehr fressen und mehr tot als lebendig! Ich konnte es kaum glauben, aber nach 1 Woche war eine erhebliche Besserung sichtbar. Er konnte schon 1 Stunde am Tag in die Koppel und in der zweiten Woche war er dann schon wieder so quicklebend, dass er nur noch Blödsinn machte. Er bockte, galoppierte, ärgerte seine “Pferdefreunde”. Ich kann Ihnen nicht sagen, wie glücklich ich darüber bin und wie dankbar. Auch Monti ist sehr dankbar, ich glaube fast, er versteht selbst, wie nah er dem Tod war, seither ist er nämlich noch anhänglicher und weicht mir nicht von der Seite. Weder mein Tierarzt noch mein Hufschmied können es fassen, wie gut es meinem Pferd wieder geht. Auch sie hatten ihn schon mehr oder weniger aufgegeben. Inzwischen gehe ich seit 2 Wochen täglich 1 Stunde spazieren und er hat mind. 5 stunden Koppelgang. Selbst damit ist er noch nicht ausgelastet und macht beim Spaziergang immer wieder mal ein paar Galoppsprünge vor Übermut und Freude, dass er wieder gehen kann! Vielen herzlichen Dank Frau Nehls, dass ich so noch hoffentlich viele Jahre Freude an meinem Pferd habe und wir noch viele schöne Ausritte und Spaziergänge machen können! DANKE!! Ganz liebe Grüße aus Österreich Manuela Ribis

Mail: soloway0815(at)yahoo.de, Tel. 0043 5517 20693: Hallo Frau Nehls, ich habe Sie doch Anfang Mai angerufen und Ihnen gesagt, dass mein Friese so ausgebrochene Hufe hat und sich nur noch hinlegt. Ich hatte mir ja bereits die Empfehlungen von Ihnen besorgt. Sie haben mir noch den Tipp gegeben, zusätzlich einen Hufverband zu machen, um den Huf etwas zu entlasten. War leider bei dem Pferd nicht möglich, da er sich wieder entsprechend aufgeführt hat und das bei dem Sumpf der zu der Zeit war, wahrscheinlich eh nicht gehalten hätte. Ich habe ihm dann nach Ihrer Anleitung die Empfehlungen gegeben, und nach knapp einer Woche ist mein Pferd wieder sauber gelaufen. Er hat vorher auch immer seine Vorderhufe alle paar Sekunden abwechselnd entlastet, wie es halt durch die Rehe so üblich ist. Inzwischen steht er super auf allen seinen Hufen, von Entlastung keine Spur mehr. Seit ein paar Tagen ist er auch wieder auf der Koppel, nachdem es bei uns jetzt auch endlich Frühling, oder besser gesagt Sommer geworden ist. Ich bin so glücklich, dass es ihm jetzt wieder gut geht und wollte mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre tolle Hilfe bedanken und hoffe, dass Sie noch vielen Tieren helfen können. Recht herzlichen Dank und weiterhin für Sie und Ihre Tiere alles, alles Gute. Viele Grüße Kerstin Dittmar und Jesse aus Österreich

Sonja Noviant, Mail: jnnvnt(at)wanadoo.fr  Erfahrungsbericht Agent aus Frankreich: Agent, unseren 15jährigen Haflingerwallach habe ich letztes Jahr im April gekauft. Im November letzten Jahres fing er an leicht ab und zu husten, trocken, jedoch mit leichtem Nasenausfluss. Wenn ich zurückdenke, hat er ein kurzes Hüsterchen schon manchmal hören lassen, wenn er mit der Nase z. B. in einem unserer Steintröge aus Neugier gewühlt hat. Zu dieser Zeit verbrachte Agent mit unseren zwei Haflingerstuten und einer Shettystute die Nacht im Boxenstall. Den ganzen Tag war er auf der Weide und wurde alle zwei bis drei Tage bewegt (gefahren und geritten) Der Tierarzt stellte akute Laryngitis fest. (Agent hatte sich einmal an Hafer seinem Hafer verschluckt und ich meinte, dass eventuell der Husten hierbei entstanden sei). Er bekam ein Antibiotikapräparat verordnet und der Tierarzt war sehr zuversichtlich, dass der Husten sich schnell bessern würde, Bewegung würde ihm nicht schaden. Atemwegskräuter fütterte ich zusätzlich, aber der Husten besserte sich nicht.  Nach dem Wälzen oder nach einem kurzen Galopp auf der Weide hustete er regelmäßig. Dann stellte sich nach Anstrengung ein stark vernehmbares Atemgeräusch ein. Der Tierarzt diagnostizierte chronisch obstruktive Bronchitis. Was ich im Inneren befürchtet hatte, war eingetreten. Beruhigend war jedoch, dass die Lunge und Herz noch nicht in Mitleidenschaft gezogen waren. Im Akutfall spritzte er ihm ein schleimlösendes Mittel und ein Histaminpräparat und verschrieb auch homöopatische Globulis; er ist sehr aufgeschlossen, was Naturheilmittel betrifft, aber ich suchte, da ich nun eine sichere Diagnose hatte,  nun fieberhaft im Internet und stiess auf das Tierheilkundezentrum von Claudia Nehls. Nach Haaranalyse bekommt er nun regelmässig die Empfehlungen. Ich glaube es ist wichtig, die zu fütternde Menge über den Tag zu verteilen, mindestens zweimal. So teile ich seine Haferration mit den Empfehlungen auf 2 Portionen. Die Handhabung ist sehr einfach. Agents Gesundheitszustand besserte sich sehr schnell. Er ist seit Beginn seiner Atembeschwerden auch nachts auf der Weide. Ganz langsam haben wir sein „Training“ wieder aufgenommen. Spaziergänge am Anfang, dann kleine Trabstrecken, er schnaubt endlich wieder wunderbar ab. Und jetzt geht es schon wieder im Galopp, den ich gar nicht verlangte, aber den er mit einem sehr gewagten Freudensprung ganz einfach so begann, da unsere kleine Shettystute mit meiner Tochter überholen wollte. So spannte ich ihn auch wieder an, und auch hier war er kaum zu halten, so ging es halt ein bisschen im Galopp, um uns zu zeigen, wie gut es ihm wieder geht. Ich bin sehr froh darüber und bedanke mich auch ganz herzlich bei Frau Nehls.

Frau Meixner schrieb zum Thema Hufrehe: Hallo Frau Nehls! Wieder einmal ein E-Mail aus Braunau. Meine Ägidienbergerstute Najade war nach einer Woche mit den empfohlenen Mitteln wieder lahmfrei und geht wieder absolut gerade. Aber heute hat Marina (Haflingerstute) wieder deutliche Hufreheanzeichen aufgewiesen. Ich habe sie abgetastet und sie reagierte. Wir werden also wieder mit den Empfehlungen beginnen. Wir haben Marina 1,5 Jahre mit diesen gefüttert. Wir waren der Meinung, dass wir jetzt im Winter für ein paar Monate bis vorm Angrasen  eine Pause einlegen könnten, da dies alles doch ziemlich geldaufwendig ist. Da wir aber davon wirklich überzeugt sind, dass die Empfehlungen helfen, werden wir es nun doch auf Dauer füttern müssen. Mit freundlichen Grüßen Astrid Meixner

Hallo Frau Nehls! Wir werden in Zukunft die Empfehlungen das ganze Jahr hindurch füttern, denn dann sind Marinas Hufe absolut in Ordnung und vor allem schmerzfrei!! Bis Bald und Liebe Grüße Astrid Meixner, E-Mail: h.schaufler@tele2.at und a.meixner@tele2.at

Eine Woche später schrieb Frau Meixner folgendes: a.meixner@tele2.at: Hallo Frau Nehls! Hier wieder ein Bericht aus Braunau! Heute vor einer Woche haben wir Marina wieder die Empfehlungen gegeben! Was soll ich sagen, Marina ist heute wieder absolut lahmfrei durch die Gegend gesprungen! Also werden wir in Zukunft das ganze Jahr über die Empfehlungen einsetzen, denn dann sind die Hufe absolut in Ordnung! Auch Najade bekommt diese wieder zur Vorbeugung. Vielen Dank nochmals für die schnelle Hilfe!!! Bis bald und herzliche Grüße Astrid Meixner

Familie Neubauer schrieb Claudia Nehls am 06.Juni 2007: Sehr geehrte Frau Nehls, unser Pony “Moritz” hat am 21.12.06 Hufrehe bekommen. Ursache nicht bekannt. Tierarzt hat sofort Entzündungshemmer gespritzt u. Schmerzmittel ( Equipalazone ) gegeben. Da keine Besserung eintrat, haben wir uns an Sie, Frau Nehls, gewandt. Sie hatten uns einige Empfehlungen ans Herz gelegt. Diese haben gut angeschlagen, allerdings haben wir nach Verbrauch und nachdem es Moritz wieder besser ging, damit aufgehört. Am 10.03.07 dann ein neuer heftiger Reheschub, der so stark war, dass das Pony nicht mehr laufen konnte. Erfahrungen mit Pferden tierheilpraxisTierarzt hat dann Röntgenbild von beiden Vorderhufen gemacht u. eine Hufbeinabsenkung festgestellt. Wieder Spritzen u. Schmerzmittel u. eine Blutuntersuchung, die die Rehe bestätigte. Laut Tierarzt sind Heilungsaussichten sehr gering, evtl. einschläfern. Wir haben in Ihren Internetseiten von der Haaranalyse gelesen. Wir schicken Ihnen die Haarprobe u. Anamnesefragebogen u. unsere E-Mail Adresse zu. Da wir das ganze Paket in Anspruch nehmen möchten hätten wir gern die Kosten gewusst. Mit freundlichen Grüßen Familie Neubauer

Daraufhin empfahl ich, erst einmal nur einige rein natürliche Präparate zu füttern und eine Haaranalyse erst einmal zurückzustellen.

Am 06.07.2007 ging es dann so weiter: Liebe Frau Nehls! Wir hatten Sie um Rat und Hilfe für unser Rehe-Pony Moritz gebeten, Sie erinnern sich vielleicht? Der Fall war von unserer Sicht aus ziemlich aussichtslos und auch der Tierarzt war recht ratlos; gab Spritzen und Schmerzmittel, die immer nur 1-2 Tage wirkten. Er schlug dann noch einen Rehebeschlag mit hufeisenähnlichem Kunststoff vor, um der Hufbeinabsenkung und einem drohendem Sohlendurchbruch entgegen zu wirken, welcher aber auch keinen sichtbaren Erfolg brachte. Das Pony konnte kaum noch laufen, und lag sehr oft. Wir gaben ihm dann, wie schon im Winter 2006, die Empfehlungen von Ihnen, Frau Nehls, die ja schon damals gut angeschlagen hatten und wir derzeit dachten, Moritz sei über den Berg, welches ein Fehler war. Am 14.06.07 begannen wir erneut mit der Gabe. In den ersten Tagen gab es keine Besserung des Zustandes von Moritz. Am 01.07.07, als wir am Morgen zu ihm kamen zum Füttern und zum Reinigen seiner Box, stand er schon im Freien und wieherte uns entgegen, was er schon 5 lange Wochen nicht mehr getan hatte. Es hatte also genau 17 Tage gedauert vom Beginn der Gabe, bis es deutlich zu sehen war, dass es Moritz besser ging. Ab sofort war jeden Tag ein deutlicher Fortschritt seiner Genesung zu beobachten. Er bewegte sich erstmals wieder selbständig in seinem gesamten Gelände, suchte ohne unser Zutun erstmals wieder seine Futterkrippe mit frischem Heu auf, was er schon wochenlang nicht mehr konnte. Meine Frau und ich waren überglücklich sehen zu können, dass es nach so schweren Wochen endlich aufwärts ging mit Moritz! Wir hatten ja schon beim ersten Reheschub von Moritz großes Vertrauen und Hoffnung in Ihre Rehebehandlung gesetzt, zumal es sowieso nichts Gleichartiges zur Behandlung von Hufrehe gibt, einen solchen Erfolg aber hatten selbst wir nicht für möglich gehalten! Wir möchten uns sehr bei Ihnen, Frau Nehls, für den Mut, den Sie uns gemacht haben und für Rat u. Tat bei Ihnen bedanken. Wir werden jetzt den Fehler vom Winter 2006, als wir die Empfehlungen abgesetzt haben, nicht noch einmal machen und diese dauerhaft füttern sowie auch erst einmal bis auf Weiteres und hoffen, dass eine vollständige Genesung von Pony Moritz gelingt. Soweit unser Bericht vom Zustand von Pony Moritz und viele liebe Grüße an Sie Frau Nehls von Doris u. Elmar Neubauer, E-Mail Adresse: elmdor50(at)freenet.de

Und hier meine Antwort… Liebe Familie Neubauer, als ich gerade Ihren Absender las, schoss mir sofort durch den Kopf: Moritz hat es dieses Mal nicht geschafft, die Todesnachricht kommt nun.. Umso erleichterter bin ich, dass dies ganz und gar nicht der Fall ist und er es wieder geschafft hat; wieder ein Fall, an den ich selbst nicht mehr glaubte (wie so viele..) nach Ihrer Schilderung. Ich freue mich wirklich außerordentlich!!!

Familie Neubauer schrieb am 15.07.2007, elmdor50(at)freenet.de: Liebe Frau Nehls, Danke der Nachfrage nach dem Zustand von “Moritz”, wir können Ihnen mitteilen: Sein Zustand verbessert sich jeden Tag! Wir können genau sehen wie er jeden Tag besser drauf ist. Er hat schon wieder Unsinn im Kopf , indem er uns Reinigungsgeschirr und Futtereimer wegträgt, wenn wir bei Ihm sind. Wenn uns dieses einer vor 4-5 Wochen gesagt hätte, wir hätten es nicht für möglich gehalten! Hoffentlich können noch viele Pferdehalter von Ihrem hohen Wissen und Ihrem Einsatz profitieren! Vielen Dank an Sie Frau Nehls und liebe Grüße von Fam. Neubauer.

Moritz hat nie wieder einen Hufrehe Schub erlitten und bekommt noch heute täglich die Empfehlungen!

Ulrike Müller, E-Mail: topsy-ulrike@web.de schrieb: Erfahrungsbericht Hufrehe beim Shetty Topsy…

Da ich mittlerweile einiges mit meiner kleinen Shetlandstute Topsy durchhabe, vor allem was die Reheerkrankung betrifft, habe ich mich entschlossen, einen Erfahrungsbericht zu schreiben…

12. Mai 2006… Topsy hat heute Geburtstag! Sie steht in der hinteren Ecke ihrer Box, als ich in den Stall komme. Normalerweise ruft sie schon, wenn ich auf den Hof komme und steht dann frech und fröhlich an ihrer Tür. Ich gehe in die Box, Topsy dreht sich langsam um und läuft merkwürdig langsam auf den Hof zur Anbindestelle. Angst macht sich in mir breit, WAS IST LOS??? Den Tag zuvor hatte Topsy etwas Klee gefressen, mein damaliger Stallvermieter meinte, ich solle vorsichtig sein.. Langes Zittern… dann kommt der Stallvermieter Herr Prill. Ich sage ihm, dass Topsy komisch läuft, er sagt sofort: HUFREHE! Ich wollte und konnte es nicht fassen…! Da stehen tausende Pferde Tag und Nacht auf Weiden, fressen sich den Bauch voll und sind gesund…, ich lasse einmal mein Pony Klee fressen… und… Hufrehe. Herr Prill weiß aus Erfahrung, was zu tun ist und wir stellen Topsy mit den Vorderbeinen in eine kleine Plastikwanne. Ich hatte den Stall schon fertig… Heu, Brot, Äpfel und Möhren waren in Topsys Futterkrippe. Herr Prill sofort: “Die Äpfel raus, das Brot raus, von dem Heu nur die Hälfte!” Allein DAS tat mir schon leid… aber es musste sein.Ich streute nochmals eine Karre voll Stroh ein, Herr Prill meinte, Topsy muss weich stehen. Spazieren gehen war nun gestrichen…, aus Angst stelle ich mein Pony wieder in den Stall und gebe ihr nur Stroh mit wenig Heu zu fressen. Abends rufe ich den Tierarzt an, auch er sagt: “Wenig Heu, niemals Äpfel oder Brot usw., Hufe/Beine kühlen und nicht belasten”. Am nächsten Tag das gleiche….immer noch läuft Topsy klamm und fühlig… wieder kühlen…, langsam führe ich Topsy auf der kleinen Wiese vor dem Haus ein paar Runden im Schritt, dann wieder in den Stall. Ich fühle mich hilflos, doch alle auf dem Hof machen mir Mut… Zwei Wochen später läuft Topsy wieder gut, ich kann wieder mit ihr etwas spazieren gehen. Tierarzt: leichter Reheschub, Gott sei Dank nichts allzu Schlimmes….keine weiteren Probleme – fast ein ganzes Jahr.. Ulrike & Topsy Anfang März 2007… Topsy und ich ziehen um! Wir ziehen auf einen anderen Hof, da der vorherige auf Dauer zu weit weg war… Topsy steigt brav auf den Hänger…..juhuu, wir fahren mit dem Auto!!! Auf dem neuen Hof schaut sich Topsy interessiert um…Eine Woche später… Topsy geht heute irgendwie anders… – langsam! KEIN Gras gefressen, da noch nicht viel wächst, KEINE Äpfel, nur wenig getrocknetes Brot… Am vorherigen Tag hatte ich Topsy longiert, auf dem Sandplatz, dessen Boden Topsy nicht kannte. Ich dachte erst, sie hat vielleicht Muskelkater, weil man ja im Sand seine Beine mehr heben muss, als auf der gewohnten Wiese… Nächster Tag… Topsy geht noch klammer… eigentlich gibt es aber keinen Grund für Hufrehe… Sie läuft sich mit der Zeit wieder ein… Zur Sicherheit rufe ich den Tierarzt an, er hat sein Leben lang Erfahrungen mit Hufrehe gemacht, praktisch ein richtiger Pferdedoktor. Also er auf den Hof kommt und ich Topsy führe, sagt er sofort: HUFREHE ….. bitte nicht schon wieder….. Er gibt mir eine Art Paste, ähnlich anzuwenden wie eine Wurmkur… Tagelanges Warten… keine Besserung. Wieder Beine/Hufe kühlen….alles wie letztes Jahr Der neue Stallvermieter muss Topsy morgens hoch helfen, sie kann nicht mehr alleine aufstehen… Die Medizin ist alle,  der Tierarzt kommt wieder und gibt mir ein stärkeres Medikament… Ich schaue durchs Internet…suche vergebens nach wirklich hilfreichen Informationen… – bis ich auf die Internetseite vom Tierheilkundezentrum komme. Dort gibt es viel über Hufrehe zu lesen….! Ich besorgte mir einige Empfehlungen von Frau Nehls… Mittlerweile müssen wir zu dritt oder auch zu viert das immer mehr leidende Pony aus dem Stall Schieben und ziehen… Topsy humpelt über den Hof, als hätte man ihr die Hufe abgenommen… einfach ein schrecklicher Anblick! Ich mische die Empfehlungenin Topsys geraspelte Möhren, was sie auch gleich, ohne zu zögern, frisst. Ein paar Tage später… Topsy läuft ein wenig besser, kann aber morgens immer noch nicht selber aufstehen… frisst ihr Futter im Liegen…, äppelt sogar im Liegen. Weitere Tage vergehen aussichtslos… Doch nach 2 Wochen erste Erfolge: Topsy steht stabiler auf ihren Beinen, will aber immer noch nicht laufen… Ich hab jetzt eine Idee, wie man Topsy vielleicht doch etwas bewegen kann, damit sie nicht noch steif wird. Der Hof bei uns ist komplett gepflastert, was Topsy das Gehen nur noch schwerer macht. Der Boden ist einfach viel zu hart. Ich zerschneide ein paar alte Handtücher, lege jeweils die einzelnen Teile so zusammen, dass ein Huf drauf passt…. drum herum wickle ich noch ein Stückchen Handtuch, welches das zusammengelegte am Huf hält…und dann das Ganze mit Klettbandstreifen um die Fessel – hält! Fertig – Topsy läuft nun mit “Handtuch-Schuhen” über den Hof, und das nicht mal sooo schlecht… auf jeden Fall besser, als barfuß. Wenn Topsy auftritt, dann ist es einfach weicher und das merkt sie natürlich. Aber richtig laufen ist erst mal Vergangenheit… Wochen sind inzwischen vergangen, als sich Topsy plötzlich (wenn auch zögernd) etwas besser führen lässt… Ich bekomme sie ALLEINE aus dem Stall! Gehts jetzt Berg auf? Es geht jeden Tag sichtbar besser. Topsy ist zumindest seelisch wieder da, ist auch wieder munterer und sogar ein ganz kleines bisschen frech, was mich sehr freut. Ich versuche, mit ihr über den Hof zu laufen, was mir hin und wieder gelingt… Wieder einige Wochen… Topsy gehts jeden Tag ein wenig besser, auf einmal kommt sie mit mir raus vor das Hoftor ich versuche, Topsy weiter zu führen und sie kommt mit!!! Unterwegs fallen ab und zu die “Schuhe” ab, die ich leicht wieder um den Huf wickeln kann, da Topsy froh ist, wenn sie mal stehen kann. Es geht irgendwie gut und Topsy bleibt auch nicht stehen… wieder fällt ein Schuh ab, ich mach den andern auch noch ab und lasse Topsy die restlichen 20 Meter nach hause barfuß laufen.
Der Schmied muss kommen, die Hufe sind zu lang… Eigentlich hat unser Schmied auch Erfahrung mit Pferden, die Rehe haben…. aber am nächsten Tag merke ich, dass Topsy vorne rechts besonders fühlig läuft….anscheinend hat er dort etwas zu viel angeschnitten… Ein paar Tage und Topsy läuft wieder so, wie vor dem Schmiedbesuch. Immer noch Hufe kühlen, wenig Heu, mehr Stroh… Am nächsten Tag will ich wieder spazieren….aber Topsy will NICHT. Sie bleibt am Hoftor stehen und lässt den Kopf hängen. Ich drehe lieber wieder um….ab in den Stall. Der nächste Tag noch schlimmer….eindeutig: erneuter Rehe-Schub. Wieder fange ich komplett von vorne an….Handtuch-Schuhe anziehen, immer wieder kühlen, nur noch vom Stall zur Anbindestelle, putzen und wieder in den Stall. Weiter bekomme ich Topsy einfach nicht. Ich brauche wieder Hilfe, sie aus dem Stall zu holen, mittlerweile muss sie sogar immer jemand schieben, damit sie wieder in den Stall geht. Wieder wochenlanges Warten… Einige Wochen später… Endlich geht Topsy wieder alleine aus dem Stall, ich kann wieder etwas mit ihr über den Hof gehen. Topsys Zustand verbessert sich irgendwie nicht, wird zum Glück auch nicht schlechter – bleibt irgendwie gleich. Wieder sind Wochen vergangen… Tierarzt meint: warten….das kann diesmal länger dauern, aber nicht aufgeben…solange Topsy leben WILL, lassen wir sie leben! Und Topsy kämpft….kämpft gegen die unendlichen Schmerzen um ihr Leben… Natürlich bin ich stolz auf sie, sitze aber immer wieder bei ihr in der Box und heule wie ein Schlosshund……weiß einfach nicht weiter. Es geht sichtbar besser mit Topsy…jeden Tag ein kleines bisschen. Ich komme sogar um den Hof herum, auf die kleine Wiese, wo Topsy prima laufen kann, auch ohne Schuhe! klar…..dort ist es weich… Das geht 4 Tage gut…..nach so vielen Wochen ist es wieder Zeit für den Schmied… Topsy läuft FÜR IHRE VERHÄLTNISSE recht gut, ich bin echt froh. Der Schmied kommt, …sagt: gut…….. schneidet die Hufe aus…..doch anscheinend wieder zuviel! SOFORT, als er fertig ist, steht Topsy zitternd auf ihren Beinen und lehnt sich weit nach hinten….- im Ernst – ich dachte nur…ACH DU SCHEIßE! Der Schmied ist verwundert, meint, das wird wohl nix mehr…………….. Wieder tagelang Tränen, ERST NACH 2 WOCHEN geht es langsam wieder besser…..Mein Stallvermieter und alle anderen, die dort auf dem Hof aus und ein gehen, meinen immer nur: einschläfern! Ich will mein geliebtes Pony, mit dem ich 13 Jahre lang groß geworden bin, was mich mein Leben lang begleitet hat, NIEMALS verlieren! Topsy kämpft weiter… Das mag jetzt unvorstellbar klingen…..aber nach einigen Wochen wieder ein Wunder: mit leichtem Ziehen und Schieben hab ich Topsy alleine draußen. Mittlerweile hab ich ihr richtige Schuhe genäht….aus Handtuch und Schaumstoff….schön weich, mit kleinen Schlaufen dran, dort kommt wieder ein Klettband durch, dass über dem Huf festgeklebt – passt, hält und rutscht nicht. Topsy läuft wieder. …. keine langen Strecken, aber sie läuft. …..wieder vergehen Wochen………weiterhin die Empfehlungen von Ihnen….. Endlich eine Besserung… Mittlerweile bekomme ich Topsy wieder alleine aus dem Stall, ich muss sie nicht mehr ziehen. Ich schaffe es jeden Tag hinter den Hof bis auf die Wiese…Topsy läuft super! Keine Verschlimmerungen……. HEUTE… Topsy ist fast wieder die Alte… wühlt in meinen Taschen nach Möhrenstückchen, leckt wieder an ihrem Leckstein und knabbert sogar frech die Wände an!  =) Zur Zeit rennt Topsy freiwillig und gerne auf der Wiese im Trab, JA, es macht ihr Spaß!! Es ist einfach ein unbeschreiblich schönes Gefühl, nach ganzen 3 Monaten wieder mit Topsy zu laufen, ohne, dass sie Schmerzen dabei hat! Ich denke und hoffe, wir haben das Schlimmste hinter uns…. und ich hoffe, dass Topsy ein weiterer Rehe-Schub erspart bleibt. Ein großes Dankeschön an Frau Nehls, für Ihre Hilfe und ihren Rat… Liebe Grüße von Topsy und Ulrike….Pony Topsy sagt DANKE!

Liebe Ulrike: Ich denke, es kommt ganz klar zum Vorschein, dass Du den Schmied dringend wechseln musst; um nicht nach dem nächsten Schmiedetermin vor dem gleichen Problem zu stehen! Ich denke, hier wäre kein Schmied für Topsy die bessere Lösung gewesen.. als Dein Schmied..

Braumandl Petra u. Gerhard, braumis@t-online.de schrieb: Hallo Frau Nehls! Vielen Dank für ihre tollen Empfehlungen. Auch meinem Pferd hat es das Leben gerettet. Besitze mein Pferd Irischer Tinker schon zehn Jahre, er hatte nie großartige Probleme, bis auf kleine Maukestellen, die ich aber immer mit selbstgemachten Spitzwegerichöl im Griff hatte. Mitte Mai begann alles untypisch mit leichter Lahmheit am rechten Vorderbein. Er hatte zu diesem Zeitpunkt noch kein Gras bekommen, da wir die Koppeln erst abgeschleppt hatten. Er lebt in einem Offenstall mit Sandplatz und Wiese, die wir abteilen können. In den nächsten Tagen verschlechterte sich sein Zustand dramatisch, er ging auf allen vier Beinen lahm, ab da war die Diagnose klar: Hufrehe! Trotz intensiver Behandlung durch Tierarzt (täglich Spritzen, Aderlass…) keine großartige Verbesserung. Er lag zwei Wochen in der Box, fraß im Liegen. Ein Trauerbild. Bin dann auf Ihre Empfehlungen gestoßen. Nach drei Tagen war eine deutliche Besserung zu beobachten! Jetzt hat er noch einen Rehebeschlag erhalten, da er auf weichem Boden immer noch Schwierigkeiten hatte. Beim Ausschneiden der Hufe hat man  keine Veränderung des Hufbeins gesehen. Nun meine Frage, soll ich noch eine zweite Kur mit den Empfehlungen machen, wenn die erste verbraucht ist? Vielen Dank im Voraus auch im Namen meines Pferdes Smartie. mfg Petra Braumandl

“Reinhold Kirsch” rkirsch@online.de schrieb: Hallo Frau Nehls, muss mich heute mit einer Supernachricht melden: Unser Dino hatten wir gestern zum 1.Mal auf der Koppel mit Fressbremse. Ich war in den letzten 2 Wochen 2mal mit ihm spazieren und hatte ein super fittes und gut gelauntes Pferd am Strick, das fast nicht zu bändigen war. Gestern wurde Dino von meinem Mann geführt, man könnte meinen ein trippelnder Hengst wird zur Stute geführt. Auf der Koppel dann die Überraschung, eine Vorführung von Rodeo ist milde ausgedrückt. Buckelnd und im Galopp Koppel rauf und runter, der hat sich riesig gefreut. Dem Frechdachs kann nach meiner Meinung nicht mehr viel weh tun. Meinem Mann hat’s die Sprache verschlagen und dann kam ein “das gibt es nicht”. Wie Männer halt eben sind, war er misstrauisch gegen die Empfehlungen und meinte, gegen Frauen am Stall kommt man eh nicht an, und dann ein dickes Lob aus einem Männermund, “Schatz, das hast du klasse hingekriegt, mein Dino läuft wieder”. Männer ????? Heute Mittag auf der Koppel das gleiche Schauspiel wie gestern, Dino beim ausflippen. Und nun ein dickes Dankeschön und ein Pferdeküsschen von Dino an Sie, liebe Frau Nehls, ich glaube ohne Ihre Hilfe wäre das wirklich nichts mehr geworden. Bin mal gespannt, was unser Hufschmied beim nächsten Besuch meint, ich finde die Hufe sehen gut aus und sind schneller gewachsen. Jetzt hoffe ich, dass Dino keinen Rückschlag erleidet. Wenn Sie mal im Saarland sind, kommen Sie uns einfach mal spontan besuchen, wir würden uns freuen. Und jetzt gehts wieder raus zu den Vierbeinern, wünsche noch einen schönen Abend und sage nochmals Danke viele liebe Grüße von Anja Kirsch

“Sabine Ulrich” thunderhills@web.de schrieb: Hallo Frau Nehls! Wie versprochen hier nun mein Erfahrungsbericht. Mein ca. 16 jähriger Criollo-Mestizowallach leidet seit 1999 an chronischer Bronchitis nach einer Atemwegsinfektion. Nach anfänglicher tierärztlicher Behandlung merkte ich bald, das es keine deutliche Besserung der Symptome bringt und habe mich relativ schnell an eine Tierheilpraktikerin gewandt. Die dann durchgeführte Therapie brachte Chico zumindest soweit, dass er zwar noch hustete aber trotzdem belastbar war. 2001 zog ich dann mit meinem Pferd nach Brandenburg. Auch hier erfolgte eine homöopathische Behandlung. So weit so gut. Es ging ihm mal besser und mal schlechter. Chico steht das ganze Jahr in einem kleinen Herdenverband im Offenstall. Bekam im Winter Heu und Hafer und war im Sommer auf Grasweiden. Im letzten Winter verschlechterte sich sein Zustand. Er war total spastisch, seine Ausatmung war stark angestrengt. Er sah wirklich ziemlich schlimm aus. Meine damalige THP konnte ihm nicht so recht helfen, mein Tierarzt hat dann zunächst Kortison gegeben, wusste aber dass ich eher eine Behandlung auf Kräuterbasis bevorzuge und besorgte mir entsprechende Präparate. Chicos Zustand wurde nicht besser. An Ausritte war gar nicht zu denken. Ich habe wirklich schon mit dem Gedanken gespielt, ihn nach einer gewissen Frist zu erlösen. Wir hatten zur damaligen Zeit einen 23jährigen Wallach im Stall dem es genauso erging nur noch etwas schlimmer. Das wollte ich Chico auf alle Fälle ersparen. Beim verzweifelten Stöbern im Internet bin ich auf die Webseite vom Tierheilkundezentrum gestoßen. Dort versprach Frau Nehls anhand von Haarproben eine gezielte Therapiempfehlung zu erstellen. Na gut dachte ich. Viel zu verlieren hab ich nicht und die paar Haare kann Chico verschmerzen. Ich schickte also eine Probe ein und wartete voller Spannung auf das Ergebnis. Es kam auch ziemlich schnell. Die Empfehlungen waren schnell besorgt. Auch die Umstellung vom Hafer auf Heucobs war kein Problem. Nur war ich damals noch nicht konsequent genug, mein Pferd von Heu auf Heulage umzustellen. Dementsprechend verlief die erste Therapie. Es wollte sich einfach keine deutliche Besserung einstellen. Nach erneuter Haaranalyse und Umstellung der Empfehlungen u n d Umstellung von Heu auf Heulage geht es Chico sehr gut. Er ist wieder 100% belastbar. Atmet gut durch und vor allem er schnaubt wieder aus. Wer einmal ein Pferd mit chronischer Bronchitis hatte, der weiß was dieses Geräusch bei dem Besitzer bewirkt. Es ist wie Gold für die Ohren! Ich bin Frau Nehls wirklich sehr dankbar für ihre Hilfe. Natürlich war die nicht umsonst. Es ist auch kein Schnäppchen. Aber der Erfolg spricht für sich. Ich werde jedenfalls alles weiter so beherzigen und hoffe für Chico, dass er nie wieder so einen Winter mitmachen muss und weiß auch, dass ich jederzeit bei Frau Nehls anrufen kann und dann auch Ratschläge umsonst bekomme. LG S. Ulrich

“Diana Hren” D.Hren@web.de schrieb: Hey Claudia! Ich bin auf Deine Homepage gegangen und habe Erfahrungsberichte gestöbert und uns, mein Herzchen und mich, wieder entdeckt. Das ist zwar ein traumatischer Anlass, aber uns freut es sehr, das wir anderen ein Beispiel sind, was alles entstehen kann. Wahnsinn was Du alles leistest, dafür solltest Du einen gaaaaanz dicken Preis bekommen. Die Erfahrungsberichte schockieren mich sehr………….umso schöner ist es, das den Pferden so toll geholfen werden kann. Habe auch schon Infos an eine Bekannte gegeben, deren Stute stark an Rehe erkrankt ist und Dich empfohlen, habe aber nichts mehr von ihr gehört. Hoffe, das sie die Chance nutzt! Auf jeden Fall kann ich mir sehr gut vorstellen, das Du auch tief traurig bist, wenn Deine Hilfe zu spät kommt. Dafür aber, hast Du ja auch schon sehr sehr vielen Pferden geholfen wieder gesund zu werden. Also der Dicke hat die Empfehlungen gut vertragen und die Kotbeschaffenheit sieht wieder “normal ” aus. Er bekommt sie jetzt drei Tage und es ist eine wesentliche Besserung eingetreten, könnte noch ein kleine klitzchen fester sein und etwas dunkler, aber von Durchfall keine Spur. Super !! Wo kann ich das noch mal bei Dir festhalten – Im Forum – Möchte aber trotzdem noch am Tag Heu geben, ist vielleicht besser

“Monika Ostendorf” mailto:monika.ostendorf(at)vr-web.de schrieb: Hallo Frau Nehls, mit der Umstellung auf die Empfehlungen sind wir ganz gut zufrieden. Stormy scheuert sich seitdem nicht mehr, die  Schweifrübe ist allerdings noch sehr juckig (kommt uns beim Waschen, Kämmen und Pflegen entgegen). Das Fell am Schopf hat sich komplett abgelöst ( ca. 5-  10 cm breit). Mit Hilfe Ihrer Empfehlung kommt die Haut allerdings schön nach. Auch unterhalb des Mähnenkammes gibt es einige solcher Stellen. Danke für Ihre Hilfe und viele Grüße, Monika Ostendorf

“Kerstin Lübkemann” amigoLue(at)web.de schrieb: Liebe Frau Nehls, muss jetzt mal schnell von Otto’s Fortschritten berichten. Er hat seit 1,5 Wochen keine Schmerzmittel mehr bekommen und er läuft….. zwar noch nicht richtig aber freiwillig und für seine Verhältnisse schon gut. Bin so glücklich. Ich habe keinem davon erzählt was ich ihm jetzt gebe und nach einer Woche ohne Schmerzmittel habe ich das erste Mal mit meinem Mann darüber gesprochen, er dachte immer das ich ihm noch Schmerzmittel gebe und war so was von erstaunt das man mit pflanzlichen Präparaten das erreichen kann. Ich warte auf den Tag wo Otto wieder ganz gut laufen kann und dann ev. mal wieder der Tierarzt (ich hoffe nur zum Impfen) auf meinem Hof ist und der sich dann wundert wie gut Otto laufen kann. Dann werde ich nur sagen das sie mit der Diagnose “austherapiert” doch lieber vorsichtig sein sollen. Ich bin so froh das ich Ihre Internetseite gefunden habe. Ich habe im Moment noch ein Problem mit meiner kleinen Shettystute, sie hatte im März ein Hufgeschwür das sehr hoch im Huf war und nicht so richtig geöffnet werden konnte. Nach einigen Sauerkrautverbänden (hat der Schmied vorgeschlagen) war das Hufgeschwür auch erst weg, kam dann aber einige Wochen später wieder. Es wurde wieder nur angeschnitten und nach erneuten Sauerkrautverbänden war es auch wieder weg. Aber anscheinend nicht ganz. Denn zwei Wochen später konnte sie gar nicht richtig laufen und legte sich immer wieder hin. Der Tierarzt sagte jetzt hat sie Hufrehe. Nach Schmerzmitteln ging es ihr auch sehr schnell besser und sie konnte wieder laufen. War schon froh nicht noch so einen schwierigen Fall wie Otto zu haben. Der Tierarzt sagte ich sollte sie wenn sie beschwerdefrei ist langsam wieder an die Weide gewöhnen. Das habe ich auch gemacht aber sie hat zwischenzeitlich immer wieder mal einen klammen Gang und legt sich auch öfter hin. Habe sie jetzt ganz von der Weide genommen und mit Otto in meine sog. Pony-Rehe-Station gesteckt. Ist ein Stück Weide aber total abgefressen (kein Gras mehr) mit einem Unterstand der zur Hälfte mit nassen Spänen und die andere Hälfte mit Stroh eingestreut ist. So können sie wenigstens draußen sein und meine große Stute ist nicht alleine auf der Weide. Ich habe jetzt angefangen der Shettystute (heißt  Trixi) auch Ihre Empfehlungen zu füttern. Aber trotzdem hat sie immer wieder Tage an denen sie nicht richtig laufen kann. Mache ich da irgendwas verkehrt, ich weiss ja auch gar nicht genau ob es wirklich Hufrehe bei ihr war. Die Tierärzte sind manchmal so schnell mit ihrer Diagnose…. Zuletzt habe ich für meinen Hund auch einige Empfehlungen besorgt, da er in seinem Alter (wird 11 Jahre und ist ein ziemlich großer Hund) ja doch schon einige Arthroseschmerzen hat. War sehr skeptisch ob er das mitfrisst da er ein echtes Leckermäulchen ist, aber man glaubt es nicht er frisst sie anstandslos mit und sie scheinen ihm auch zu schmecken. Und ich glaube zu sehen das er jetzt etwas flüssiger läuft und auch das Hinlegen was manchmal schon sehr mühevoll war geht etwas besser. Ich finde es so klasse das man den Tieren mit den Empfehlungen so toll helfen kann. Denn laut Tierarzt sollte ich meinem Hund damit er keine Schmerzen hat jeden Tag Schmerzmittel geben und dabei hatte ich kein gutes Gefühl zumal er sie auch nicht auf Dauer vertragen konnte. So, nun ist es doch eine sehr lange Mail an Sie geworden aber eines möchte ich Ihnen noch schreiben. Ich finde Ihre Internetseite ganz klasse und schaue obwohl ich eigentlich schon alles kenne immer mal wieder darauf. Besonders Ihre Seite über den Pferdehimmel hat mir sehr nach dem Tod meines Pferdes im Februar geholfen. Ich habe vor einigen Wochen zum Gedenken an mein Pferd und den Freund und Kumpel meiner anderen Pferde auf der Weide einen Apfelbaum gepflanzt und  das Gedicht von der Regenbogenbrücke mit eingepflanzt.. denn irgendwann werden wir uns wiedersehen.  Es ist so schön zu wissen das es Menschen gibt die ihre Tiere nicht als Sache sondern als Freund sehen. Viele liebe Grüße Kerstin

FMiel10051(at)aol.com schrieb: Hallo, Frau Nehls, das sieht ja wirklich alles sehr gut aus. Die empfohlenen Mittel für den Bewegungsapparat werde ich mir Montag sofort in der Apotheke besorgen. Ich denke, auch das werde ich mit Ihrer Hilfe wieder in den Griff bekommen. Ich weiß gar nicht, wie ich Ihnen danken soll. Sie können sich nicht vorstellen, wie froh ich bin zu sehen, wie gut es doch inzwischen wieder meinem alten Wallach geht. Viele böse Zunge meinten immer zu mir, ich solle ihn doch endlich weg tun, mit der Begründung, der wird ja eh nicht mehr und kostet nur noch Geld. Wir beide sehen das jedoch glücklicherweise anders und ich bin froh, das es solche Leute wie Sie gibt, die bereit sind den Tieren zu helfen auch und besonders, wenn Sie schon alt sind. Ich denke, Ben hat noch ein paar schöne Jahre vor sich und das verdanke ich Ihnen, meinem Tierarzt und vor allen Dingen meinem Sturkopf. Nochmals vielen vielen Dank, gerne empfehle ich Sie weiter. Mit freundlichen Grüßen Anke Eversheim

Hallo, ich finde Ihre Internetseite super. Hatte schon vor kurzem Kontakt mit Ihnen, wegen meinem Pferd Maxl, der Hufrehe hat. Ich bin so froh, es geht ihm schon wieder besser. Mit freundlichen Grüßen Angelika Greinsberger

“Nadine Peter” ada.blackhorse(at)gmx.de schrieb: Hallo Frau Nehls, also ich bin wirklich begeistert. Ich gebe Eric nun fast schon 3 Wochen die Empfehlungen, habe auch das Futter komplett umgestellt und er hat nun schon fast keinen Durchfall mehr.  Das ist echt klasse. Gruß Nadine Peter

“Susanne Losert” Susanne(at)Kuechenstudio-losert.de schrieb: Hallo Frau Nehls, muss mal nachfragen, wie ich jetzt weiter verfahren soll. Eijane bekommt seit knapp 6 Wochen die homöopathische Behandlung, Vor 8 Wochen habe ich das Futter wie von Ihnen empfohlen umgestellt. Ihr Gesamtzustand ist meiner Meinung nach wesentlich besser geworden. Husten ist weg, Lymphstau vorne rechts ist weniger geworden, bei kühlen Temperaturen und nach Spaziergang öfter weg, leichter Puls meist auf allen 4 Beinen. Rudernder Gang fast gar nicht mehr. Gerade aus geht sie im Schritt recht gut. Selten Lahmheit. Wenden ist besser, aber noch nicht gut. Hin und wieder mal stolpern bei Unenbenheiten auf dem Weg. Futterzustand sehr gut (was bedeutet nicht zu dünn und nicht zu dick), Fell ist glänzend.

silvia.papst(at)freenet.de schrieb: Hallo Frau Nehls, Melissa und ich hatten ein schönes, aber anstrengendes Wochenende. Wir besuchten einen Natural Horsemanship Kurs mit Birger Gieseke in der Nähe von Landshut (2 1/2 Std. Fahrt). Es war sehr heiß, stickig und staubig in der Halle. Melissa war in einer Box mit Spähneeinstreu untergebracht. Als Raufutter bekam sie Heu. Ihre Empfehlungen hatte ich alle dabei. Ich bin ganz happy! Melissa hat nicht einmal gehustet! Melissa ist super gut drauf und läuft auch viel lieber und lockerer. Liebe Grüße Silvia Papst

“Chantal Bisenius” chantal.bisenius(at)pt.lu schrieb: Hallo Frau Nehls, meiner Haflingerstute geht es bis jetzt sehr gut. Es sind noch keine Anzeichen von Sommerekzem vorhanden. Die Mähne meines Pferdes ist auch schon grösser geworden. Ich gebe meinem Pferd täglich eine handvoll von Ihrer Empfehlung. Ist das so in Ordnung? Mit freundlichen Grüssen Chantal Bisenius-Hellers

D.Hren@web.de  schrieb: Hi Claudia! Einen schönen Gruß aus dem Sauerland von mir und Silva und den anderen Schnuffels nach Bad Driburg. Silva hat die ersten warmen Tage ohne eine Decke sehr gut überstanden. Ich habe beobachtet, das er aber dennoch dort , wo sich die Photosensibilität zeigte, einen leichten Juckreiz hat. So hat er sich leicht geschubbert entlang des Mähnenkamms ,teilweise auch am Hals und an den Hinterbacken. Aber die Haut ist weiterhin intakt und zeigt keine Läsionen oder Verhärtungen. DAS HABEN WIR DIR ZU VERDANKEN !!!!!!!!! Und wir sind dir auf ewig sehr dankbar Claudia. Mir ist das jetzt noch mal bewußt geworden, bei dieser Jahreszeit, wenn wir dich nicht gehabt hätten, wäre Silva entweder nicht mehr da oder tot krank. Und es ist so schön, das er (fast ohne Sorgen) wieder ganz normal am Leben teilnehmen kann. Zur Not habe ich eine super Decke von Busse, die Sonnenstrahlen reflektiert und ein super weiches Material hat, so daß sie sich an den Körper anschmiegt. Die werde ich dem Dicken wohl bei der nächsten warmen Periode überziehen, damit er da trotzdem eine Erleichterung hat. Ich bin froh das es Ihm so gut geht!

“Sabine Ulrich” thunderhills(at)web.de schrieb: Hallo Frau Nehls! Hier ein kurzer Zwischenbericht über Chico. Die Therapie läuft jetzt 6 Wochen. Am Anfang ging es ihm darunter wie gehabt. Die Atmung war furchtbar. Als es dann etwas kühler wurde und ich ihn absolut vom Heu getrennt hab, ging es ihm deutlich besser. Er bekommt jetzt nur Weidegang und zur Nacht, da er dann nicht auf der Graskoppel stehen kann Heulage. Das mit der Aggressivität hat sich auch zum Glück wieder normalisiert. Seine Aufgabe besteht nach wie vor darin, “sein” Fohlen zu schützen aber er toleriert zu mindest im gebürtigen Abstand seine Kollegen. Es sind so gut wie keine Atemgeräusche mehr hörbar (auskultatorisch hört er sich natürlich noch nicht gesund an) und die Bauchpresse ist fast verschwunden. Ich konnte auch schon wieder längere Ausritte unternehmen, wo er gut mitgekommen ist. Sekret kommt nach wie vor spärlich. Husten, was mich etwas wundert ist kaum noch zu hören. Ich konnte Chico auch endlich impfen lassen. Die Stallbesitzerin drängte immer wieder dazu, da er der einzigste Ungeimpfte bis dato war. Irgendwie muss sie da mal ein Trauma erlebt haben und ist völlig fixiert darauf. Ich denke, wenn sich Chicos Zustand nicht wieder verschlechtert können wir auf eine erneute Haaranalyse verzichten. Ich denke aber, dass er auf Dauer evtl. die weitere Unterstützung mit einigen Empfehlungen braucht. LG S.Ulrich

“Sabine Ulrich” thunderhills(at)web.de schrieb: Hallo Frau Nehls! Danke für ihre Mail. Natürlich werde ich Chico weiterhin die Empfehlungen füttern. Ich bin nach wie vor begeistert. Heu wird er von mir in der reinen Form nie wieder bekommen nur noch als Heulage. Ich denke mal, dass ich so gegen Ende nächster Woche eine neue Haarprobe einschicken werde. Dann sind 7 Wochen Therapie um. Ich melde mich aber bei Ihnen, wenn ich die Post abschicke. Natürlich war ich auch skeptisch, Chico impfen zu lassen. Aber ich habe im letzten halben Jahr so viele Sonderwünsche zu gestanden bekommen, dass ich mich darauf einlassen musste. Es ist immer nicht einfach, wenn man kein Selbstversorger ist und man muss Kompromisse eingehen. Dafür beobachte ich Chico jetzt mit Argusaugen aber toi, toi, toi ist alles in Ordnung. Es ist schon komisch, als es Chico so schlecht ging, bekam ich von den anderen Pferdebesitzern tausend gute Ratschläge. Dann hab ich ja mit Ihrer Therapie angefangen die beim erstenmal nicht so gut angeschlagen hat. Ich hätte aber damals schon das Heu ersetzten müssen. Ich habe richtig gemerkt, wie man mich belächelt weil ich immer wieder mit anderen Sachen ankam. Jetzt geht es meinem Pferd entschieden besser und die anderen “Huster” (wir haben noch mind. 2 weitere Pferde die husten) kommen nicht weiter. Ich warte erst mal ab, ob sie meinen Rat hören wollen. Aber es ist nicht jedermanns Sache, auf seinen Jahresurlaub incl. Reise zu verzichten, nur damit es seinem Pferd gut geht. Also ich bin sehr, sehr dankbar dafür, dass ich Sie gefunden hab und ich dadurch Chicos Lebensfreude deutlich verbessern konnte. Er hustet kaum noch, seine Bauchatmung ist fast nicht mehr zu sehen und seine Belastbarkeit hat sich stark verbessert. Vor allem aber ist er nicht mehr so spastisch auch bei diesem sehr heißen trockenen Wetter. Viele liebe Grüße von S. Ulrich

“Sandra Clemens” sankle(at)web.de schrieb: Liebe Frau Nehls, ich bin total begeistert nach nur kurzer Zeit der vorgeschlagenen Empfehlungen, nach ein paar Tagen Anwendung der homöopathischen Mittel geht es Cindy wieder richtig gut. Das Lahmen ist fast (bis auf im Trab nur noch ein bißchen) verschwunden. Das ist einfach klasse und ich bin sooooo froh. Ich bedanke mich nochmal ganz ganz herzlich bei Ihnen. Die Empfehlungen gebe ich natürlich weiter und Ihre Therapie führe ich wie vorgeschlagen 4 Wochen durch. Ich denke danach kann ich sie doch sicher mit Maulkorb wieder auf die Wiese -natürlich ganz langsam- lassen. Liebe Grüße Sandra

“Sandra Clemens” sankle(at)web.de schrieb: Liebe Frau Nehls, ich wollte Ihnen nur kurz berichten, ich gebe Cindy jetzt seit zwei Tagen die homöopathischen Mittel und ich finde das sich ihr Zustand schon super gebessert hat. Zwar ist immer noch Wärme im Huf und geringe Pulsation zu spüren aber das Lahmen ist deutlich besser, geht das denn so schnell das die Mittel wirken? Na ja umso besser. Ich bin froh das es Cindy wieder besser geht, hoffe auch das bleibt so. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten. Vorab aber nochmals Vielen Dank! Liebe Grüße Sandra

“Sabine Ammann” s.ammann-ds(at)t-online.de schrieb: Guten Abend Frau Nehls, füttere fleissig Ihre die Empfehlungen, möchte Ihnen kurz berichten: Momo geht es eigentlich sehr gut. Sie läuft sehr gut und hat auch Spass an Bewegung. Sie hat bis jetzt fast kein Ekzem. Hier und da mal eine winzige Stelle, die sofort wieder abheilt. Sie hat angefangen mehr ab zu husten, ich denke da löst sich was. Von der Atmung her ist sie auch gut.

Markushof(at)aol.com schrieb: Hallo Frau Nehls, danke das es noch solche Menschen wie Sie auf diesem Planeten gibt, meiner Ponystute Sunny geht es nach einer Woche mit den Empfehlungen super sie hatte einen schweren Reheschub und auch eine Hufbeinsenkung. Und das Gute ist auch das sie wieder fressen durfte jeder sagte mir ich solle strengste Diät mit ihr machen, als ich dann ihre Seite im Internet gefunden habe, bekam sie gleich ein paar Möhren rote Beete und auch wieder ein bißchen mehr Heu . Habe noch mehrere Tiere die mein ein und alles sind, aber ich weiß jetzt das ich mir nicht mehr so viel Kummer machen muss weil es immer wieder etwas gibt was man im Krankheitsfall für sie tun kann. Nochmals danke! Heike Kolles, Bergstrasse 27, 66839 Schmelz

“Marlies Borchardt” Marlies.Borchardt(at)web.de schrieb: Liebe Frau Nehls, ganz herzlichen Dank für Ihre superschnelle Hilfe!! Meine Stute ist wirklich super in Form zur Zeit! Kein Pferd bei uns hat so schnell und konsequent abgehaart wie sie, ihr Fell glänzt total. Mit dem Wachstum ihrer Hufe bin ich noch nicht ganz zufrieden, sie sollten noch mehr Substanz haben. SEHR gut ist allerdings ihre Hornqualität, nichts bricht aus, weiße Linie ist perfekt, Sohle total unempfindlich, obwohl sie ja immer noch ziemlich flach steht.. Was mich am allermeisten freut ist, dass sie so abgenommen hat! Und das ohne allen Stress, sie war immer zufrieden und ausgeglichen dabei. Es scheint so zu sein, dass es eben nicht die MASSE an Futter macht, sondern die KLASSE – und wenn ein Pferd von den Inhaltsstoffen gut versorgt ist, hat es vielleicht auch nicht so viel Hunger (?). Das geringere Gewicht ist eine tolle Voraussetzung, jetzt richtig zu arbeiten. Ich mache gerade Dualaktivierung, zunächst noch an der Longe, und ich glaube schon zu merken, dass sich das auf ihre Muskulatur sehr förderlich auswirkt. Viele Grüße Marlies Borchardt

Eva Voigt schrieb: Liebe Frau Nehls, unser Haflingerwallach Nico (18) hat seine langwierige Rehe scheinbar (hoffentlich) überwunden, in den letzten Wochen hatten wir mit Folgeerkrankungen wie Hufabzessen zu kämpfen, da das schlechte kranke “Rehehorn” jetzt unten ankam. Seit ca. 3 Wochen läuft er allerdings sehr gut! Vielen Dank Eva Voigt

Gerti Wöhrl aus Kemnath, Tel.: 09642/2624 schrieb: Ich bin mit den empfohlenen Präparaten sehr zufrieden. Mein Pferd Svertings ist ein Isländer und ich habe ihn mit Ekzem gekauft – aber inzwischen ist er fast geheilt! Vielen Dank!

“Reinhard Hoch”, hoch.berlin(at)t-online.de schrieb: Hallo Frau Nehls, wir haben uns jetzt aus den Schmerzmittel ausgeschlichen und geben zum Futter Ihre Empfehlungen – er mag sich bewegen! Zur Zeit hat er die freie Entscheidung ob er in seinem Stall bleiben möchte oder ob er raus gehen möchte (Sandweg – kaum Gras) so kann er seine Herde sehen.

AGIP-Station, Frau Cornelia Rost-Cassin, Detterstr. 1 a, 94469 Deggendorf schrieb: Hallo Frau Nehls, durch einen wunderbaren Zufall habe ich die Berichte über die Hufrehe Pferde in der Reiter Revue gelesen und bin so auf Sie gestoßen. Meine Pinto Stute Tribana hat beim Winter Frühjahrsübergang durch zuviel Kraftfutter Hufrehe bekommen, da die Bewegung im Winter trotz Offenstallhaltung nicht genug war, wir hatten auf unserer Koppel ca. 1,80 m Schnee. Die anderen beiden Pinto Stuten Mutter und Tochter haben es gut verarbeitet, denn die Mutterstute säugt das einjährige Fohlen noch und somit hat sie wahrscheinlich alles in die Milch gepackt. Zuerst dachten wir, meine Stute hat sich draußen beim Herumtoben im Schnee verletzt, ich habe ihr dann die Beine bandagiert, doch es wurde immer schlimmer und zum Schluss lag sie nur noch im Stall und wollte nicht aufstehen. Nach mehrfachem Telefonieren mit dem Tierarzt, ist er dann endlich gekommen. Dann die niederschmetternde Nachricht Hufrehe! Ich fragte ihn, was kann ich machen? Absolute und strickte Diät sagte er mir, nur etwas Heu und Stroh, wenn Sie sich nicht daran halten, muss sie zum Schlachter! Er gab ihr eine Spritze und ich musste ihr 6 Tage früh und abends ein Pulver verabreichen. Es wurde dann auch besser. Zusätzlich musste der Hufschmied kommen und die Vorderhufe noch stärker kürzen. Ich habe die Hufe dann bis unten bandagiert und mit kaltem Wasser begossen, dass sie sehr nass waren und kühlten. Trotzdem war ich jetzt mit meinem Elend allein gelassen. Ich wusste nicht, wie lange ich Diät mit meinem Pferd machen sollte, was sie überhaupt noch fressen durfte und wie viel. Da kam die rettende Anzeige in der Pferdezeitung und ich habe mich sofort mit Ihnen in Verbindung gesetzt. Sie haben mir dann einiges empfohlen. Seit 1 Monat füttere ich dieses jetzt meiner Stute und ich muss sagen, es geht ihr blendend! Sie tollen zu Dritt auf der Koppel herum und man merkt nicht mehr, dass sie krank war. Wir haben sie alle drei langsam jeden Tag mit 1 Schubkarre Gras eingewöhnt und jetzt kommen sie jeden Nachmittag auf die Graskoppel. Ich und meine Stute möchten uns bei Ihnen recht herzlich für die große Hilfe bedanken. Viele Grüße Cornelia Rost-Cassin

“Doris Herrmann” doris(at)profimakler.de schrieb: Hallo Frau Nehls! Vielen Dank für Ihre Hilfe ! Mein Haflinger Axl hat seinen schlimmen Hautpilz überstanden. Die sattelflächen große Kahlstelle ist wieder komplett behaart. Schon nach einer Woche hat sich der Schorf und die Verklebung gelöst.  Ihre Therapie habe ich cirka 6 Wochen durchgezogen. Auch das Fell war nach dieser Zeit schon fast nachgewachsen.

“Peter Rieger” pit.rieger(at)gmx.de schrieb: Hallo Frau Nehls, vielen Dank für den Re-Test vom 16.05.06. Werde Sie unbedingt an alle mir bekannten Tierhalter weiterempfehlen. Sie haben Trixie und damit auch uns sehr geholfen, nochmals vielen Dank dafür.  Herzliche Grüße Heidrun Rieger

“Neumann” kuechenservice-neumann(at)t-online.de schrieb: Liebe Frau Nehls, nachdem ich meine Stute jetzt in der Klinik hatte, sie dort auch direkt mal checken habe lassen, wollte ich Sie um den nächsten Rat bitten – aber nicht bevor ich Ihnen berichten kann, dass Ihre Empfehlungen geholfen haben! Es ist jetzt 3 Wochen her – seit schon 1 Woche ist kein Anzeichen mehr zu entdecken! Hurra!

“Dagmar Dhyvert” mailto:ddhyvert(at)web.de schrieb: Frau Nehls, heute möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei Ihnen bedanken, denn meiner Stute Magnolia geht es ausgezeichnet. Magnolia ist eine 7jährige Appaloosastute, mein erstes eigenes Pferd. Kaum war sie vor genau einem Jahr bei mir eingezogen, da begann sie auch schon, sich Mähne und Schweif zu scheuern. Der Tierarzt diagnostizierte Sommerekzem und riet mir, sie dem Vorbesitzer zurückzugeben. Der wollte davon aber nichts wissen (und ich auch nicht, denn ich hatte sie schon ins Herz geschlossen). Unerfahren, wie ich war, erfuhr ich erst jetzt durch meine Recherchen im Internet, was für eine schlimme Krankheit das Sommerekzem ist. Doch durch regelmäßiges Waschen und Einreiben mit einer Mischung aus ätherischen Ölen gelang es mir, die Symptome einigermaßen in Schach zu halten. Im Herbst wurde dann alles wieder gut, Mähne und Schweif wuchsen gut nach. Anfang Februar 2007 fing Magnolia an zu husten. Der Tierarzt verschrieb iodiertes Glyzerin und Schwefelblüte und gab ihr mehrere Spritzen zur Unterstützung des Immunsystems. Der Husten ging jedoch nicht weg. Der Tierarzt wollte nun eine Bronchoskopie durchführen. Da ich das meinem Pferd nicht zumuten wollte, suchte ich im Internet nach Alternativen und fand Ihre Webseite. Nach einer Haaranalyse stellte ich auf Ihren Rat hin das Futter um und gab einige Empfehlungen, welche Sie aufgrund der Haaranalyse ausgearbeitet hatten. Nach vier Wochen war der Husten weg und ist seither nicht wiedergekommen. Eine zweite Haaranalyse zeigte eine Verbesserung des Gesundheitszustands. Da meine Stute jedoch zu Allergien neigt, gebe ich ihr auch jetzt noch täglich die Empfehlungen. Bisher (jetzt haben wir Anfang Juni) haben sich keine Anzeichen von Sommerekzem gezeigt. Ich bin sehr froh, dass ich diese wunderbare Alternative zu Cortison u. Co. gefunden habe und bedanke mich noch einmal für Ihre geduldige Betreuung.Herzliche Grüsse aus Luxemburg Dagmar Dhyvert

Hallo! Ich heiße Jon und bin das Welsh-Pony, das seinen Menschen im letzten Jahr so viel Kummer gemacht hat. Doch seit etwa 14 Tagen geht es mir so gut, dass ich mit meiner großen Freundin Cheyenne um die Wette auf die Koppel rennen kann. Daran konnte ich vorher nicht mal denken, denn ich bekam so schlecht Luft und musste so viel husten, dass ich nicht mal mehr fressen konnte und nun ganz dünn bin. Aber neuerdings macht mir meine Menschenfrau morgens Frühstück und mittags und abends auch Extra-Mahlzeiten, ich kriege dann einen Eimer mit merkwürdig riechenden Sachen drin. Da hab ich aber mal geflehmt! Und mehrmals am Tag kam sie, und hat mir Flüssigkeit ins Maul gespritzt. Doch ich bin ja nicht doof und hab es wieder rauslaufen lassen. Jetzt schmeckt mein Frühstück nach dem Zeug, aber nur schwach und ich ess es halt mit! Aber ich kriege seit zwei Wochen kein Müsli mehr, das finde ich gemein! Dafür sind im Eimer jede Menge gesunde Sachen! Die Menschenfrau schnippelt mir einen Apfel hinein, dann schmeckts richtig gut und ich esse brav meinen Eimer leer. Sie lobt mich dann.

Pferdeerfahrungen tierheilpraxisMeine Freundin Cheyenne muss dies nun auch essen, aber die isst sowieso alles.

Auch das Heu ist nicht mehr wie früher, es riecht auch irgendwie merkwürdig und ist nass, aber ich will ja brav sein und esse es auch. Und seitdem geht es mir viel besser! Ab und zu plagt mich noch Husten, aber dann bringt mir meine Menschenfrau eine Handvoll Irgendwas, und wenn ich dass aufgegesen habe, verschwindet auch der Husten. Meine Menschenfrau sagt, Sie hätten ihr das so aufgetragen und deshalb wollte ich schon mal mal danke sagen. Ich hatte nämlich mitgekriegt, dass die Menschen schon von “der letzten Spritze” geredet hatten, weil ich so gelitten habe. Aber das ist jetzt kein Thema mehr. Und wenn der Regen aufhört und ich wieder auf die Koppel darf, dann werde ich den Menschen zeigen, wieviel Kampfgeist in mir steckt! Und auch der frechen Cheyenne werde ich es zeigen! Recht viele Grüße aus Bruchweiler Jon

ushoffmann(at)l.com schrieb: So geht’s weiter.. Jons weiterer Bericht: Hallo Frau Nehls, Wie geht es Ihnen? Ich hoffe gut? Jon ist munter und frech und plärrt, wann immer er mich sieht, weil er auf die Koppel will. Die muss aber ein paar Tage geschont werden und der Auslauf ist ja auch recht schön. Der Zustand hatte sich in den letzten Tagen so gebessert, dass ich kein keuchen mehr hören konnte, auch wenn ich das Ohr an die Nüstern legte. Nur die lästigen Hustenanfälle kommen immer mal wieder, manchmal auch recht heftig. Ich denke, es dauert sicher seine Zeit, bis die Schädigungen aus sieben Jahren reguliert sind. Ich werde deshalb auch die Empfehlungen weiter verabreichen. Die Stute Cheyenne bekommt auch die Empfehlungen, und die Verbindungstür zwischen den Boxen wird so lange geschlossen, bis Jon aufgefressen hat (Cheyenne ist sowieso schneller fertig). Bis Juli hat ein netter Mann aus der Nachbarschaft wöchentlich einen kleinen Berg frisch gemähtes Grünfutter ohne jede Düngung und ich brauchte kaum Heu. Und mit meinem Karottenmann hab ich auch geredet, er achtet jetzt auf gute Qualität und wenn keine deutschen Karotten aus der Pfalz lieferbar sind, kriege ich Biokarotten, keine mehr aus Holland. Es gibt also wöchentlich 20 kg Möhren für beide Pferde, die füttere ich in vier Tagen weg und achte sehr genau auf Schimmelpilze. Sie sehen, ich geb mir viel Mühe ihren Plan einzuhalten. Doch leider erwische ich immer wieder “nette Menschen” die mit ihren Kindern die lieben Pferde füttern gehen! Mit Brot! Und ich wundere mich dann, warum Jon wieder keucht! Ich erkläre dann freundlich aber nachdrücklich, warum es verboten ist, Schilder würden nichts nutzen, denn es sind oft Menschen, die kein Wort deutsch können. Vielleicht male ich eins, wo ich mit bösem Gesicht und erhobenem Zeigefinger drohe! Aber Jon erholt sich innerhalb von zwei Tagen wieder und dann merkt ein Laie nicht, dass er nicht gesund ist, so gut sieht er aus, dank Ihrer Hilfe. Ganz herzliche Grüße von zwei glücklichen Pferden und ebenso glücklichen Menschen Silvia Hoffmann

Anksana Rashatasuvan”, mailto:anksana(at)hotmail.com schrieb aus Frankreich: Genickbeule bei Ganga (Hannoveraner Stute 12 Jahre): Anfang April 2006 hatte ich bei Ganga eine Deformierung im Nacken festgestellt. Es war ein große beulenartige  Erhebung besonders auf der rechten Seite des Nackens, so dass die Mähnenhaare auf der Seite etwas abstanden. Ich dachte, dass es sich um einen Insektenstich handelte, denn Ganga ist täglich auf der Weide. Die Beule war nicht schmerzempfindlich und je nach Kopfhaltung von Ganga mehr oder weniger fest. Die Tierärztin diagnostizierte “la maladie de taupe”, Maulwurfshügelgeschwulst oder im Deutschen eher als Genickbeule (Bursitis) bekannt. Die Röntgenbilder ergaben, dass die Beule sich z. Z. nicht veränderte, d.h. es war keine Abzessbildung oder andere Veränderung zu sehen. Die Tierärztin konnte mir zu keiner Behandlung raten, außer einer Operation, wenn es akut würde. Allerdings wäre eine solche Operation oft mit Komplikationen verbunden und das Beste sei, die Beule in Ruhe zu lassen und zu hoffen, sie würde sich nicht verändern. Danach versuchte ich mehr Informationen über diese Krankheit zu bekommen. Eine Freundin aus Deutschland schickte mir einen sehr negativen Artikel darüber. So erfuhr ich, dass es sich dabei um eine chronische Entzündung der Genickschleimbeutel handelt und dass bei eitrige Entwicklung der Genickbeule Keime in den Wirbelkanal und ins Rückenmark dringen können, dann ist das Pferd nicht mehr zu retten. Bei einer Operation besteht die Gefahr, dass sich die Wunde nicht schließt, es wurden mehrere Komplikationen aufgeführt -kurz gesagt, wenn es zur Operation kommen sollte, ist es eigentlich zu spät. Als alternative Behandlung wurde zum Aufsetzen von Blutegeln geraten oder einer Behandlung mit Stosswellen (ich wusste nicht wie ich das hier in Frankreich umsetzen sollte) sowie die Immunabwehr zu steigern. Ich recherchiert also weiter im Internet -nun auch über Immunsystem etc.- und stieß glücklicherweise auf die Internetseite des Tierheilkundezentrums von Claudia Nehls im Juni 2006!! Anfang Juli erhielt ich die Ergebnisse der Haaranalyse und begann mit den Empfehlungen, die Claudia Nehls für Ganga zusammengestellt hatte. Ende Oktober 2006 schickte ich noch einmal Haare für eine Biofeld Analyse ein, die Beule war zurückgegangen und auch nicht mehr so fest. Die Werte hatten sich so sehr verbessert, dass auf eine dritte Analyse verzichtet werden konnte! Heute, fast ein Jahr später (Februar 2007) ist die Beule so sehr zurückgegangen (etwas kleiner als ein Tischtennisball- man muss wissen, dass die die Beule hat, um sie zu sehen!), dass alle Leute hier im Stall sehr beeindruckt sind auch die Tierärztin! Vielleicht wird die Beule irgendwann einmal gänzlich verschwunden sein. Desweiteren glänzt Gangas Fell sehr und sie sieht im Allgemeinen rundherum gesund aus (elle est belle!). Ganga bekommt weiterhin die Empfehlungen. Ganga und ich möchten uns hiermit ganz herzlich bei Claudia Nehls bedanken und ich bewundere ihre Arbeit und ihren persönlichen Einsatz für die Tiere. Anksana Rashatasuvan, 24 Rés. le Bois du Roi, 91940 Les Ulis / France

Erfahrungsbericht von Simone Grotelüschen; simones(at)freenet.de: Seit 12 Jahren betreibe ich mit meinem Vater nebenberuflich eine kleine Pferdepension mit 11 Pferden, davon 4 eigene. Unsere Pferde beweiden 11 ha Weide ganzjährig, kommen lediglich in den Wintermonaten nachts in den Stall. Sie leben  im Sommer ausschließlich von Gras, im Winter von Gras, Heu (bis zum letzten Jahr auch Heulage), Hafer, Mineralfutter und Stroh. Bis zum Mai 2006 war das für mich nicht nur  die ideale Pferdehaltung sondern auch die optimale Pferdefütterung. Dann stand plötzlich am 16.05.2006 mein 14 jähriger Hannoveranerwallach Carlisto mit Hufrehe auf der Weide. Hufrehe hatte es auf unserem Hof seit 1989 nicht mehr gegeben. Damals erkrankte meine Reitponystute Grace, die ich dann leider im Jahre 2003 mit 23 Jahren einschläfern lassen musste. Der Schock saß tief, denn meine Grace hat sich die ganzen Jahre von der Hufrehe nie wieder erholt, sie vertrug nicht einen Halm Gras ohne nicht wieder einen Reheschub zu bekommen. Nun wollte ich mit allen Mitteln Carlisto dieses Schicksal ersparen. Zunächst wurde die Tierärztin gerufen. Sie bestätigte mir die Hufreheerkrankung meines Pferdes, verordnete Boxenruhe, Weideverbot und behandelte ihn mit Schmerzmitteln (Equipalazone) und Heparin zur Blutverdünnung. Geröntgt werden sollte zunächst nicht, auch Maßnahmen des Schmiedes sollten zunächst nicht erforderlich sein, was ich nicht verstand. Mit der Angst im Nacken wieder etwas bei dem Pferd zu versäumen, rief ich den Schmied doch an. Er hat Carlistos Hufe zunächst eingegipst, da er meinte, eine Hufbeinabsenkung durch Drücken über dem Kronsaumrand fühlen zu können. Ein Röntgenbild lag ja leider nicht vor. Das Eingipsen half Carlisto jedoch nicht, und ich entschied mich den Tierarzt zu wechseln, da mir die getroffenen Maßnahmen nicht ausreichten. Es wurde dann endlich geröntgt (19.05.2006), die Diagnose niederschmetternd: massive Hufbeinabsenkung beidseitig und einseitig auch eine leichte Rotation. Der Gips kam runter und es wurden die Trachten erhöht. Es gab nun Metacam als Entzündungshemmer und weiterhin spritzte ich Heparin, aber in höherer Dosierung. Weiterhin bekam ich Sedalin, ein Beruhigungsmittel, damit sich Carlisto mal hinlegte, was er zuvor aufgrund der Schmerzen nicht tat. Vorläufig besserte sich das Bild, aber meistens nur für ein paar Tage und dann wurde alles wieder schlechter. Ich verzweifelte immer mehr und wollte schon aufgeben, weil ich den leidigen Anblick meines treuen Gefährten nicht mehr ertragen konnte. Zwischenzeitlich habe ich auch alleine angefangen dem Pferd Aspirin zu geben; man klammert sich ja an jeden Strohhalm. Parallel erkrankte seit März 2006 ein Pensionspferd (Darius, 25 Jahre alter Hannoveranerwallach) immer wieder an Hufgeschwüren. Da es immer der gleiche Huf und die gleiche Stelle war, bat ich im Juli den Tierarzt doch mal den Huf zu röntgen. Es wurde dadurch festgestellt, dass Darius eine Hornsäule hat, die schon das Hufbein angegriffen hat. Von Hornsäulen hatte ich bislang nichts gehört und ich begann mich im Internet auf die Suche zu machen. Dabei stieß ich nun zufällig auf die Seite von Frau Nehls und habe  ihr sofort eine Email bzgl. Carlisto geschrieben. Frau Nehls hat umgehend geantwortet  und mir eine Haaranalyse und einige Empfehlungen ans Herz gelegt. Am 27.07.2006 startete ich meinen letzten Versuch mit Carlisto. Ich habe wirklich alle Dinge, die Frau Nehls mir geraten hat beachtet. Die Gabe von Aspirin habe ich langsam verringert, und sie am 19.08.2006 beendet. Carlisto ging es allmählich besser. Er hatte Tage, da bockte er auch mal im Paddock, er lahmte aber auch mal einseitig, da er, durch die Folgeerscheinungen der Hufrehe am Huf, ein Hufgeschwür bekam. Ich habe aber bis heute durchgehalten und mich durch nichts von Frau Nehls Therapie abhalten lassen und darf Carlisto seit Dezember langsam anweiden. Der Schmied ist mehr als zufrieden mit Carlisto, das Hufwachstum ist dank der Empfehlungen enorm, er trägt jetzt einen Spezialbeschlag und wer ihn nicht kennt, sieht im nicht an, dass er mal vor kurzem so krank war, dass er nicht einen Schritt gehen mochte. Über die nochmalige Reitbarkeit kann erst entschieden werden, wenn der Huf einmal komplett nachgewachsen ist, was wohl gegen Ende des Winters der Fall sein dürfte. Bis dahin versuchen wir weiter vorsichtig wieder ein Weidepferd aus ihm zu machen und ich hoffe, der Versuch gelingt. Zu verdanken habe ich all diese Erfahrungen Frau Nehls, die mir mit ihren Empfehlungen und ihrem stets offenem Ohr für meine Sorgen sehr geholfen hat und ohne die es vielleicht Carlisto und auch  Darius nicht mehr geben würde. Bei Darius hatte ich das Glück, dass der Besitzer sich auch für eine Therapie bei Frau Nehls entschieden hat, wozu unser Schmied uns übrigens auch geraten hatte. Wir ließen also zunächst die Hornsäule im Huf und machten auch bei Darius eine Haaranalyse. Auch bei ihm habe ich alles nach den Ratschlägen von Frau Nehls umgestellt und er bekam ebenfalls die Empfehlungen. So haben wir eine gesunde Basis geschaffen, für den Fall, dass die Hornsäule wieder Ärger macht. Und das tat sie am 16.10.2006. Zum Glück ist unser Hufschmied einer der wenigen der diese OP macht und so wurde Darius bei uns am 21.10.06 operiert. Dank der Empfehlungen von Frau Nehls war der Huf und auch das Pferd für die OP gut vorbereitet. Darius hat trotz seines Alters alles gut überstanden und erholt sich noch von den Folgen: Weidegang nur an der Hand, sonst Boxenruhe  in einer geräumigen Außenbox. Tagsüber hat er dort Carlisto als Paddocknachbarn und den Weidegang an der Hand darf er mit Carlisto genießen, der ja auch langsam angeweidet werden muss. Aus diesem aufregenden und lehrreichen aber auch sorgenvollen Jahr 2006 hoffen wir nun auf ein friedliches tiergesundes Jahr 2007. Meine Pferde sind hoffentlich bestens darauf vorbereitet, denn ich habe zumindest meine eigenen Pferde und Darius mit Einverständnis des Besitzers ganz nach den Vorstellungen von Frau Nehls umgestellt. Auch bei unseren beiden Hunden und den drei Katzen habe ich die Ernährung überdacht. Ein herzliches Dankeschön nochmals für alles an Frau Nehls, die immer präsent ist, als wäre sie vor Ort und an meinen Hufschmied, der immer noch aktiv an der Genesung meiner beiden Patienten arbeitet. Simone Grotelüschen im Dezember 2006

Erfahrungsbericht von Frau Doris Kopec, doris(at)kopec.de Nachdem ich mit Anfang Oktober meinen Kleinmädchentraum erfüllt habe und mir einen 3,5 jährigen Araber gekauft habe, stand fest, dass ich nun keine Zeit mehr haben würde meine mittlere Tochter zum Reitunterricht zu fahren. Also haben wir entschieden, dass meine große Tochter ihre Halbpension bei uns im Stall behalten darf (mein Pferdchen war noch total unausgebildet also zu riskant für meine Mädels zum reiten) und wir für meine mittlere Tochter und meinen dreijährigen Sohn ein Pony kaufen werden. Zur großen Freude aller natürlich. Unsere mobile Reitlehrerin erklärte sich bereit, meine Tochter auf dem Pony zu unterrichten, mich auf meinem Junior und wir freuten uns auf gemeinsame Ausritte zu dritt – meine Mädels und ich. Am 26.11.2006 haben wir unser Pony gekauft, es stand vorher drei Monate bei einem Hufschmied und dessen Freundin, über weitere Vorbesitzer wissen wir nichts. Wir haben eine kleine AKU machen lassen, die außer, dass das Pony zu dick wäre, kein Kaufhindernis ergab. Das Pony kam zu uns in den Stall und sollte sich einen kleinen Offenstall mit einem anderen Pferd teilen, da das leider nicht funktionierte, wurde der Stall geteilt und so hatte unser Pony einen Unterstand und einen kleinen Paddock (6×6 ) für sich. Tagsüber allerdings war sie mit der gesamten Herde draußen auf der Koppel (Winterkoppel ohne Gras). Gefüttert wurden Gras- und Maiscobs, sowie Heu. Allerdings haben wir ihre Futtermenge eher knapp gestaltet, da sie ja abspecken sollte. Gelegentlich gab es einige Karotten und ein paar Leckerlis. Dazu wurde sie an 5 Tagen pro Woche bewegt. Zwischenzeitlich hatte sie gut Kondition entwickelt, schwitzte kaum noch und hat auch langsam, aber stetig, abgenommen und Muskeln aufgebaut. Sie lief mit den Großen im Gelände mit und war teilweise sogar etwas zu lauffreudig für meine jüngere Tochter, allerdings wollte sie ab und an auch mal einfach nach Hause abbiegen (wir dachten da aber eher an eine Ponysturheit). In der wöchentlichen Reitstunde meiner jüngeren Tochter arbeitete sie eigentlich gut mit, wagte sogar einige Cavaletti-Sprünge aus dem Trab. Nachdem wir wussten, dass Mitte Mai unsere Graskoppeln eröffnet werden sollten, begannen wir sie anzuweiden, zunächst 5 Minuten, dann 10 und inzwischen waren wir bei ca. 30 Minuten, dazu wurden etwas weniger Cobs gefüttert, gegen Ende des Winters haben wir ihr ca. 5 Wochen lang Leinsamenmehl mit Karotten gefüttert, wegen des anstehenden Fellwechsels. Außer auf extrem harten Böden mit kleinen Steinchen erschien sie nicht fühliger als unsere anderen Barhufpferde. Einmal stürzte sie und ging drei Tage etwas krumm, wir haben gekühlt und mit Arnika behandelt und sie in ihrem kleinen Paddock  belassen, nach einer Woche wieder langsam geritten und dies gesteigert. Bis Montag Vormittag hatten wir ein liebes, manchmal stures, lauffreudiges Pony, mit dem wir sehr glücklich waren, vor allem die Kinder. Geritten haben es nur Kinder zwischen 14 und 50 kg. Das Pony hat ein Stockmaß von 130 cm. Montag Nachmittag war dann eine Freundin mit ihrer Tochter im Stall zum reiten (sie haben das Pony zweimal pro Woche). Die Tochter meinte, das Pony ginge komisch, zu sehen war trotz vortraben lassen nichts (und da vertraue ich meiner Freundin durchaus, sie hat ihr eigens Pferd auch im Stall stehen und genug damit mitgemacht), beim Ausritt bzw. dem letzten geplanten Galopp lahmte das Pony plötzlich so stark, dass es nach Hause geführt werden musste. Dies wurde aber wieder besser, als sie zuhause auf ihrem Paddock stand. Allerdings erschien meiner Freundin das eine Vorderbein etwas warm. Dienstag (30.05.2006) morgen fand ich ein auf drei Beinen stehendes Pony auf seinem Paddock vor und rief sofort den Tierarzt. Dieser konnte keine genaue Diagnose stellen, ein Hufgeschwür fand er nicht, eine Lederhautprellung wäre möglich, allerdings äußerte die Tierärztin sofort den Verdacht auf Rehe und wollte röntgen, behandelt wurde das Pony mit Hufverbänden (beidseitig vorne, da die TÄ meinte auch am zweiten Bein wäre sie sehr empfindlich) und einem schmerzstillenden, entzündungshemmenden Medikament (metacam) und Aspirin. Das Pony wurde in eine Box gestellt und mit Sägespänen eingestreut, Cobs gab es keine mehr, Heu und Stroh nur sehr wenig. Als Mittwochmorgen, als die TÄ anrief, teilte sie mir mit, dass sich der Rehe-Verdacht bestätigt habe und sie sofort eingipsen wolle. Dies ist nun passiert. Die TÄ meinte, es wäre nicht der erste Rehe-Schub, da das eine Hufbein schon ziemlich kaputt wäre (kurz vorm ausschuhen) und auch das andere ziemlich angeschlagen und sie kann uns keine Prognose geben, ob wir das Pony wieder hinkriegen, sprach sogar von “erlösen”. Sie blieb nun in der Box, schien bereits etwas besser zu laufen, bekommt aber eben weiterhin Schmerzmittel und Aspirin. Natürlich war ich dann sofort im Internet auf der Suche nach weiteren Informationen und landete im Forum: hufrehe.de, dass mir sehr viel geholfen hat und noch hilft und beim tierheilkundezentrum.de; sprich der HP von Claudia Nehls. Die Erfahrungsberichte auf ihrer Seite machten mir Mut und ich mailte sie zunächst an um letztendlich einige Empfehlungen zu bekommen. Pippi aber ging es nach einer Woche etwas besser und wir dachten daran die Schmerzmittel langsam wegzulassen, damit sie sich so schont wie sie es braucht. Ihre Box haben wir mit 1200 Liter Sägespänen eingestreut, also richtig weich und kuschelig…nach 10 Tagen lief Pippi etwas vorsichtig aber lahmfrei, wir schöpften Hoffnung. Allerdings schubberte sie sich heftig an der Mähne und zeigte kahle Stellen, sollte sie auch Haarlinge haben, wie bereits drei andere Pferde vor ihr im Stall??? Der Besuch der TA am 9.6. bestätigte das und wir wuschen sie mit einem speziellen Mittel gegen Haarlinge. Zweimal hintereinander. Das hätten wir mal besser sein lassen, denn Pippi ging wieder stocklahm und ich musste den Notdienst holen. Alles umsonst, die Hoffnung ging dahin. Meine Mädels weinten jeden Abend und flehten mich an wirklich nichts unversucht zu lassen und Pippi nicht einschläfern zu lassen. Wäre mir auch nie in den Sinn gekommen, außer sie hätte ihre Schmerzen nicht mehr ertragen. Die Haarlinge waren immer noch da, Pippi bekam wieder Schmerzmittel und Aspirin und endlich schaffte ich es, mir die Empfehlungen von Claudia Nehls zu besorgen, auch wenn wir nicht sicher waren, ob das alles hilft, so hatten wir wenigstens das Gefühl etwas für unser Pony zu tun. Dank der Empfehlung wurden wir unter anderem ganz schnell die Haarlinge los ohne weitere Chemie, also ohne weitere Verschlechterung von Pippis-Zustand. 19.6. Pippi erholte sich zum Glück recht schnell wieder, sprich sie stakselte mit ihren Gipschen wieder ein wenig rum und wurde wieder frech…außerdem stand ihr ein Umzug bevor. Sie fühlte sich in der Box nicht wohl, weil sie nichts sehen konnte, das war offensichtlich. Eine Woche später setzen wir sämtliche Medikamente ab, fütterten nur: eingeweichtes Heu, Stroh und die Empfehlungen. Und endlich blieb Pippi lahmfrei und erholte sich weiter. Also haben wir den Unterstand auf ihrem Paddock dickst mit Sägespänen eingestreut und so abgeschlossen, dass sie auch drin blieb und sie wieder raus gestellt. Pippi war sichtlich froh, wenigstens die anderen zu sehen und zu hören und musste nicht mehr so allein sein. Am 3.7. kam dann die TA wieder um nach Pippi zu sehen. Sie war angenehm überrascht, das Pony lief mit Gipsen völlig normal, hatte noch nicht mal mehr in den Wendungen Probleme, hatte abgenommen und sah gut aus. Rotzfrech war sie auch schon wieder. Also erhielten wir die Anweisung: Gipse runter und Rehebeschlag drauf. 10.7. Endlich kommt der Schmied! Schaut Röntgenbild an, beschlägt (was sind das Mini-Eisen!) und meint: “Das wird schon wieder, so schlecht sehen die Hufe gar nicht aus, aber da war ein Hufgeschwür auch noch, da solltet Ihr noch ein paar Tage einen Verband drum machen, damit nichts reinkommt!” Natürlich haben wir auch das gemacht. Mit Pippi geht es weiterhin aufwärts und die Mädels spielen ein wenig Zirkus mit ihr. In Eimern stehen kann sie ja schon, wegen des Kühlens, also lernt sie nun Kompliment und das Ausrollen eines Teppichs, daneben auch wie man Boxentüren und schlampige Knoten öffnet (das war aber so nicht geplant). Ende Juli hat Pippi dann die Nase voll vom stehen im Unterstand und befreit sich regelmäßig daraus um auf ihrem Paddock spazieren zu gehen. Ich bin natürlich wieder in Sorge, aber Pippi lässt sich nicht beirren, also lassen wir die Absperrung weg. 3.8. Kontrollröntgen! TA ist mit dem Zustand sehr zufrieden, die Röntgenbilder ergeben eine Hufbeinsenkung (wussten wir ja schon), die lt. TA irreversibel ist, eine Rotation kann sie nicht mehr sehen. Sie meint langsam könne man wieder mit ihr spazieren gehen, Kim könne sie auch reiten, beginnend bei 5 Minuten Schritt. Wir probieren das aus, aber ich habe ein schlechtes Gefühl dabei, mir läuft sie zu vorsichtig, also brechen wir den Versuch ab und lassen sie wieder Zirkus spielen und auf dem Paddock. Außerdem fahren wir ja auch noch 2 Wochen in den Urlaub, also warten wir eben ab. Pippis Versorgung mit gewaschenem Heu, und ihren Empfehlungen (inzwischen etwas geringer dosiert, als Langzeit-Therapie angelegt) übernehmen die anderen Pferdebesitzer mit (DANKE EUCH!) und so können wir beruhigt verreisen (natürlich mit Handy an, für den Fall, dass unseren Pferden was passiert). 4.9. Gestern aus dem Urlaub zurück, heute kommt der Schmied, wieder ist er sehr zufrieden, zeigt mir die Stellen auf die zu achten ist, findet aber die Hufe sähen gut aus, vor allem weil’s ja schlimm und nicht der erste Schub war (Ich schreibe jetzt einfach mal, dass ich einen großen Teil denEmpfehlungen zuschreibe, denn Pippi sieht auch so wirklich gut aus, glänzendes Fell, tolle Mähne und Schweif, aber wirklich laut wage ich das nicht zu sagen, es gibt da ein paar die halten mich ohnehin für verrückt, was ich so alles mit dem Pony auf mich nehme…). Und der Mann meint wieder: “Das wird wieder, nur für die nächste Saison auf dem Gras müsst ihr euch was einfallen lassen und vielleicht Hufschuhe zum Reiten, wenn sie keinen Beschlag mehr braucht” und außerdem ist er der Meinung, dass wir Pippi wieder anfangen sollten zu bewegen…”die sagt euch schon, wenn’s ihr nicht gut tut”. Ich beschließe weiterhin zu warten und vor allem mir Pippi mal genau anzusehen. Mache ich auch 3 Tage lang, das Pony läuft reichlich flott und kein bisschen unsicher mehr, also erlaube ich einen Versuch. Führen ist ja nicht so gut, da kann meine Jüngste sich schlecht durchsetzen, also darf sie sie reiten. Unglaubliches passiert: Pippi öffnet freiwillig den Mund als man ihr die Trense hinhält, steht beim aufsteigen (natürlich ohne Sattel) total still und setzt sich freiwillig in Richtung Stallgassenausgang in Bewegung. Nach 5 Minuten kommen meine beiden zurück, Pippi flott, sicher mit gespitzten Ohren, meine Tochter freudestrahlend. Uns so machen wir nun einfach langsam weiter, Pippi wird so 3-4 mal pro Woche 10-15 Minuten Schritt geritten (allerdings ist sie Montag einfach angetrabt und das nicht auf dem Heimweg) und wir steigern das immer mal etwas und sehen wie es geht. Ich habe den Eindruck, dass der Schmied recht hat, Pippi sagt uns wie sie es will und im Moment freut sie sich offensichtlich ein bisschen spazieren zu gehen. Natürlich bin ich für den Augenblick nun erleichtert und freue mich für Pippi vor allem aber für meine Tochter, die mit ihren 10 Jahren die Verantwortung für Pippis Versorgung alleine übernommen hat. Ich finde die beiden hätten nun ein paar glückliche, gesunde, schmerzfreie Jahre miteinander verdient. Pippi wiehert ganz laut wenn sie meine Tochter kommen hört (Futter!!) und diese erzählt ihr dafür dann die Highlights aus der Schule…ich finde es rührend. Wir werden bei der bewährten Fütterung bleiben, wie die nächste Grassaison aussehen wird haben wir noch nicht entschieden, aber das ist ja auch noch lange hin. Drückt bitte alle die Daumen, dass Pippis Zustand anhält und sich weiter verbessert – ich werde immer wieder mal berichten, wie es läuft.

“Onyx”, onyx(at)nails.at  schrieb: Liebe Frau Nehls! Hab ja jetzt schon lange nicht mehr geschrieben. Meiner Stute Surprise gehts wieder total super. Sie hat noch immer den verkehrten Beschlag mit Kunststoffplatten oben, aber wie man am Foto erkennt, reite ich sie im Schritt ohne Sattel nur mit Halfter für ca. 15 min. Natürlich galoppiert sie schon mit den anderen herum, aber ich möchte sie heuer reiterlich noch nicht belasten. Sie hat ja genug Bewegung. Vor 2 Wochen haben wir Surprise neu beschlagen und da sahen wir die Ausmaße der Hufrehe. Ich konnte bei der Sohle hineinblicken und das Hufbein sehen. Der Hufschmied sagte: “Na die ist aber noch von der Schaufel gesprungen”. Meiner Meinung waren das die Empfehlungen, welche sie noch immer bekommt. Mittlerweile wartet sie in der Früh schon mit offenen Mund. Wirklich. Der schmeckt das schon. Seit der Krankheit ist Surprise extrem anhänglich. Sie geht überall mit mir mit, egal was ich mache. Bevor ich mit der anderen Stute reite, muß ich mit Surprise die 15 min . Runden drehen, sonst macht sie Ärger und jagt alle anderen. Danke nochmal und liebe Grüße aus Österreich Claudia Nemecek

Positive Auswirkungen einer optimalen Fütterung des Pferdes

Artikel von Claudia Nehls und Erfahrungsbericht von Marlis Borchardt

Erfahrungen mit Pferden tierheilpraxisViele Pferdehalter machen sich Gedanken um die Fütterung ihres Pferdes. Oftmals herrscht große Verunsicherung, was denn nun richtig, was falsch ist, wie sich der Bedarf des Pferdes errechnen lässt und welchen Bedarf das jeweilige und individuelle Pferd hat. Es werden Futtertabellen zu Rate gezogen, mit Fütterungsexperten, Futtermittelfirmen, Tierärzten und Hufschmieden gesprochen, Bücher gewälzt, und wer sich einmal ausführlich mit dem Thema Pferdefütterung beschäftigt und auseinander gesetzt hat, dem bleibt meist Eines: Eine völlige Verunsicherung und dies auf allen Gebieten sämtlicher Nährstoffe! Welchen Maßstab kann der Pferdehalter setzen? Wie erkennt man nun, ob man eine optimale Pferdefütterung praktiziert? Welchen Worten darf man Glauben schenken? Es gibt nur einen Maßstab: Das Pferd! Da nicht Theorie, sondern Praxis über Erfolg oder Misserfolg einer bedarfsgerechten und optimalen Pferdefütterung entscheidet, ist die praktische Umsetzung, die damit einhergehende Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensqualität des Pferdes einziger Maßstab! Überzeugung durch Wahrnehmung, nicht durch Marketing und überzeugende Reden. Nicht Worte sollen überzeugen und kluge Werbestrategien, sondern das Pferd selbst zeigt uns Pferdehaltern durch sein Gesamterscheinungsbild, dass es ihm gut geht, dass die Lebensqualität zugenommen hat und es sich rundum wohl fühlt! Das Fell glänzt, die Augen sind wach und klar, das Pferd zeigt durch Leistungsbereitschaft, dass eine gute Kondition vorliegt, positive Veränderungen sind deutlich sichtbar! Dieses Bild kann nur durch praktische Erfahrungen wahrgenommen werden, es wird durch keine Theorie der zahlreichen  in der Pferdewelt existierenden Kenntnisse vermittelt, welche allein auf menschlichen Annahmen basieren. Gerade, weil  der Markt so unüberschaubar, der Pferdehalter extrem verunsichert und die Versprechungen maßlos sind, lasse ich  gerne “meine” Pferdehalter zu Wort kommen, die ihre praktischen Erfahrungen nach eigenem Erleben schildern, weil  das für mich, neben meinen Erfahrungen mit eigenen und fremden Pferden, der Maßstab ist:

Tagebuch von Frau Marlies Borchardt und ihrer Stute Malva

E-Mail: Marlies.Borchardt(at)web.de

STECKBRIEF – Malva,  Holsteiner Stute – geboren 1999 – kam im November 2002 zu mir – lebt im Offenstall mit Hannoveraner Wallach Rigo

April 2005 Malva’s damaliger Offenstall-Kollege Galant bricht im Paddock mit einer Kolik zusammen und muss in die Klinik. Wir müssen Malva mitnehmen und sie verbringt erstmals in ihrem Leben eine Nacht allein in einer vergitterten Box. Galant stirbt in derselben Nacht. Malva kommt am nächsten Tag mit starkem Durchfall, der zwei Wochen anhält, aus der Klinik nach Hause und bekommt zunächst einen Übergangskollegen. Ich bin fast sicher, dass der Durchfall stressbedingt war; auch psychischer Stress ist Auslöser diverser gesundheitlicher Probleme, in diesem Fall von Durchfall bei Malva. Mai 2005 Malva kommt schlecht durch den Fellwechsel, sie haart nur langsam ab und ihr Fell ist stumpf. Eine Blutuntersuchung ergibt einen erheblichen Zinkmangel, obwohl Malva von Fohlenzeit an dauernd ein zusätzliches Mineralfuttermittel bekommt. Die Tierärztin verordnet ein Zinkpräparat. Ich sehe jedoch keinen rechten Erfolg, im  Gegenteil: Ich beobachte, dass Malva’s Hufe – sie geht barhuf – mehr und mehr ausbrechen, das Horn ist bröselig und wenig belastbar. Außerdem ist Malva viel zu dick! Obwohl sie Gras nur portionsweise zugesteckt bekommt, nimmt sie eher zu als ab und hat ständig Hunger. Malva’s “Übergangskollege” zieht  aus dem gemeinsamen Offenstall aus, sie bekommt einen neuen Wallach an ihre Seite, Rigo, 5 Jahre. Wieder Stress! Juni 2005 Malva ist plötzlich am ganzen Körper mit Pusteln übersät und wälzt sich vor Juckreiz im Paddock. Die schnell herbeigerufene Tierärztin diagnostiziert Nesselfieber, als Ursache vermutet sie einen Insektenstich. Malva bekommt eine Cortisonspritze.

Juli 2005 Ende des Monats brechen Malva’s Hufe total zusammen: poröses Horn, Hornspalten, massive Ausbrüche, sehr flache Sohle, kaum Trachten. Die Tierärztin rät dringend zu einem Beschlag: “Eine Huflederhautentzündung ist vorprogrammiert, mit Eisen wachsen die Hufe besser.” Außerdem müsse ich sie endlich richtig reiten, damit sie abnimmt! Mein Kopf und mein Bauch sagen mir, dass es so nicht gehen kann, dass es einen anderen Weg geben muss! Ich ignoriere den Rat meiner Tierärztin und des Hufschmieds sowie die Skepsis in meinem Umfeld und beschließe, alternative Lösungen zu suchen. Schließlich ist Malva noch nicht offensichtlich krank, sie lahmt nicht – und sie ist erst sechs Jahre alt! Tierheilpraxis Erfahrungen PferdeUmstellung auf naturbelassene Futtermittel: Im Zuge meiner Recherchen bezüglich alternativer Wege treffe ich auf Claudia Nehls. Sie erklärt mir, dass Malva’s Hufsituation nicht nur ein huforthopädisches Problem sei, sondern vor allem ein mangelhafter Nährstoffhaushalt und damit Störungen im Stoffwechsel als Ursache anzunehmen seien (auf Zinkmangel hatte ja bereits die Blutuntersuchung hingewiesen). Auch die Fellproblematik sowie Malvas Körperfülle und übersteigerte Fresslust würden darauf hindeuten. Malva bekommt zu diesem Zeitpunkt bereits seit Fohlenzeit ein synthetisches Mineralfuttermittel; weiterhin Heu, Stroh, Weidegang und Hafer. Frau Nehls erklärt mir, dass das synthetische Mineralfutter zu Ungleichgewichten, wie Mangel an einigen purenelementen und Mineralstoffen sowie Überversorgungen geführt hat. Außerdem, dass die praktizierte Fütterung für Malva zu proteinreich ist, da Malva einen geringen Grundumsatz aufweist, somit zu den leichtfuttrigen Pferden zählt und keine Leistung erbringt. So ist Hafer bei Malva in Verbindung mit Weidegang zu proteinreich und durch diese Überversorgung ist das Stoffwechselproblem und  Übergewicht entstanden. Da Leber und Nieren mit dem Abbau überschüssigen Proteins überlastet werden, sind auch diese in Mitleidenschaft gezogen und es kommt zu erhöhten Werten. Ursache der Huf- und Fellprobleme ist das Ungleichgewicht der Mineralstoffe. Da diese synthetisch sind, werden sie vom Pferd darüber hinaus nicht optimal verstoffwechselt, was wiederum zu Problemen im Darmraum führt. All diese Fehlversorgungen durch unsachgemäße Fütterung führten zu Malvas Problemen. Ebenso wie ich meinen Hund schon seit vielen Jahren konsequent mit Frischkost (BARF) ernähre, stelle ich nun auch mein Pferd auf naturbelassene Futtermittel um. Also keine Futtermischung mehr, bei der auf dem Sackanhänger die Vitamine, Mineralstoffe,  Spurenelemente und Zusatzstoffe aufgelistet sind! Kein handelsübliches Mineralfutter mit synthetischen Zusatzstoffen- und vor allem keine synthetischen  Ergänzungsfuttermittel wie Zink, Biotin, Selen o.ä.! Neben ihrem Weidegras und Rauhfutter bekommt Malva nun ein natürliches proteinarmes und rohfaserreiches Futtermittel. An Stelle von synthetischem Mineralfutter füttere ich eine Kräutermischung ohne synthetische Zusätze, ohne Aroma-, Farb- und Konservierungsstoffe, ohne Bindemittel. Eine vitale Kräutermischung also, die natürliche Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe  enthält, welche vom Pferd, als Pflanzenfresser, optimal verstoffwechselt werden. Kräuter, die Pferde in früheren Zeiten unter natürlichen Lebensbedingungen auf ihren Weiden gefunden haben, die aber heute nicht mehr vorhanden sind. Zur gezielten Versorgung im Hinblick auf ihre Huf- und Fellprobleme bekommt Malva weitere Empfehlungen von Frau Nehls. Glücklicherweise gelingt es mir, eine qualifizierte Huforthopädin zu finden, die Malvas Hufe von nun an bearbeitet, zunächst in zweiwöchigen Intervallen. Darüber hinaus trage ich auf Empfehlung einer Freundin spezielle ätherische Öle auf die Hufe auf, zur Festigung der Hufsohle und zur Bekämpfung von Bakterien.

SEPTEMBER/OKTOBER 2005 Malvas Hufsituation stabilisiert sich!  Es gibt keine neuen Ausbrüche. Obwohl das Hufwachstum noch zu wünschen übrig lässt, kann sie weiter völlig lahmfrei ohne Beschlag laufen. Malva verliert ihr Sommerfell zügig und das Winterfell beginnt zu wachsen. Sie ist zwar immer noch zu dick, hat schon ein wenig abgenommen und vor allem: Sie ist nicht mehr ständig ausgehungert!

WINTER 2005/2006 Malva hat dickes, glänzendes Winterfell und ist immer gut drauf. Nachdem der Fellwechsel abgeschlossen ist, beginnen wir mit einer leichten Winterdiät. Wir verkleinern ein wenig die gemeinsamen  Heuportionen, Malvas Partner Rigo bekommt Zusatzportionen. Im zweimal täglich gemisteten Stall steht sauberes Stroh zum Knabbern zur Verfügung.  Auch Weidegras kann tagsüber noch gefressen werden. Malvas Hufe entwickeln sich weiter positiv. Das Hufhorn ist stabiler, u.a. auch durch die professionelle Huforthopädie (zurzeit im dreiwöchigen Abstand) kommt es nicht mehr zu  Ausbrüchen. Malva bewegt sich auch auf gefrorenem Boden völlig locker.

FEBRUAR 2006 Endlich! Die mobile Pferdewaage kommt: Malva wiegt nur noch 576 kg. Innerhalb eines halben Jahres  hat sie 86 kg abgenommen! Und das total stressfrei, im Gegenteil – sie war niemals so ausgehungert wie in den Vorjahren, war immer zufrieden mit dem, was sie bekam.  Das geringere Gewicht ist sicher auch gut für die Hufe. Außerdem gibt es natürlich weiter die Empfehlungen und regelmäßige huforthopädische Behandlung. Ich bin überglücklich! Und weiß nun endlich, dass ich im Juli die richtige Entscheidung getroffen habe. Wir sind zwar reiterlich nicht vorangekommen, aber das werden wir nachholen, schließlich ist Malva noch keine 7 Jahre alt!

ENDE JULI 2006 Ein Problem taucht erneut auf … Mit glänzendem Sommerfell und inzwischen festen, belastbaren  Hufen, die auch endlich besser wachsen, habe ich viel Freude an der Arbeit mit meiner jungen Stute! Allerdings fällt  mir auf, dass sie ab und zu immer mal wieder kurz abhustet, wenn sie morgens aus dem Paddock durch den Sandgang auf die Weide läuft. Die Tierärztin horcht das Pferd ab und hört nichts. Ich erinnere mich an 2005: Im vergangenen Sommer hatten wir dieselben Symptome! Immer mal wieder einen Huster, selten und immer nur ein, zwei Mal. Die Tierärztin hatte einen leichten Virus vermutet und Baypamun gespritzt, um das Immunsystem anzukurbeln, außerdem einen Schleimlöser verordnet. (Heute weiß ich, dass es absolut kontraproduktiv  ist, das Immunsystem eines Allergikers, welches ohnehin permanent auf Hochtouren läuft, auch noch anzuregen…). Aber dennoch war der Husten immer wieder aufgetreten. Im Winter hatte Malva niemals gehustet. Ich entschließe  mich zu einer Biofeld-Analyse und schicke Mähnenhaare an Claudia Nehls. Schon nach einem Tag das Ergebnis: Chronisch allergische Bronchitis! Malva reagiert allergisch auf Pollen, auf Staub und auf Pilzsporen. Ihr Immunsystem ist übermäßig hochgefahren, in ständiger Alarmbereitschaft. Schlechte Werte im Respirationstrakt,  im Kehlkopf, in den oberen und unteren Atemwegen, sowie im Bereich Herz/Kreislauf. ABER (Zitat Analyse-Bericht): Sämtliche anderen Werte sind erstaunenswert gut, dies gilt auch für die Leber- und Nierenwerte … Ohne die bereits praktizierte Fütterung und die damit einhergehende Entgiftung, Stoffwechselunterstützung etc. sähen diese sehr viel schlechter aus. Ein Lichtblick! Ich bin geschockt und frage mich nach der Ursache. Haben wir erste Anzeichen auf allergische Reaktionen – das Nesselfieber im Juni 2005 – nicht hinreichend ernst genommen? War es richtig, Cortison injizieren zu lassen zur Unterdrückung der Symptome? Schließlich deutete sowohl das Nesselfieber wie auch der immer mal wieder sporadisch auftretende Husten auf eine Allergie hin. Haben wir im Frühjahr 2004 die akute Bronchitis nicht richtig auskuriert? (Damals war Malva akut erkrankt gewesen und veterinärmedizinisch behandelt worden.) Haben wir womöglich doch schimmeliges Heu gefüttert? Ist die Veranlagung zur Allergie genetisch bedingt? Wäre die Bronchitis trotz genetischer Disposition zu allergischen Erkrankungen nicht aufgetreten, wenn Malva von Anfang an natürlich ernährt worden wäre? Synthetische Zusatzstoffe stehen immerhin in Verdacht, viele Erkrankungen ausbrechen zu lassen, erst recht, wenn Dispositionen vorhanden sind. Mittlerweile denke ich, hätte ich die Ernährung immer so optimal praktiziert, wären weder Hufprobleme, noch Fell- und Stoffwechselprobleme aufgetreten und die Bronchitis wohl auch nicht. Kann sie nun im Winter überhaupt noch Heu  fressen … kann sie auf Stroh stehen … muss sie womöglich in eine Box mit Paddock, um individuell versorgt werden zu können …? Fragen über Fragen. Frau Nehls beruhigt mich: Eine Allergie könne man zwar in der Regel nicht vollständig regulieren, aber man könne die Symptome lindern, sogar in einigen Fällen völlige Symptomfreiheit erreichen. Ich beginne sofort die Behandlung und bin optimistisch.

Pferde Erfahrungen tierheilpraxisANFANG OKTOBER 2006  Nach sieben Wochen konsequenter Therapie schicke ich erneut Mähnenhaare meiner Stute zur Analyse. Ergebnis: Malva’s Werte haben sich erheblich verbessert. Das Ergebnis deckt sich mit meinen Beobachtungen, denn ich habe Malva so gut wie nicht mehr husten gehört. Dass die Therapie so gut angeschlagen hat, ist wesentlich darauf  zurückzuführen, dass Malvas Stoffwechsel so gut ausbalanciert ist. Das war eine gute Basis für die Behandlung. Wir setzen nun alle Medikamente ab, lediglich die Empfehlungen von Frau Nehls werden weiterhin unterstützend verabreicht.

NOVEMBER 2006  Am 1. November haben wir erstmals Stroh in unserem Offenstall eingestreut. Die Pferde fressen nun nur noch  tagsüber Gras auf der Weide und werden abends mit Heu gefüttert. Heu und Stroh haben wir sorgfältig ausgesucht und ich glaube, wir haben eine gute Qualität eingelagert. Ich hoffe, dass Malva mit den neuen Bedingungen zurechtkommt. Nach sechs Wochen werde ich ihre Mähnenhaare erneut analysieren lassen. Dann wird sich zeigen, wie sich ihre Allergie bei Stroheinstreu und Heufütterung entwickelt hat. Die Umstellung auf Heulage und Alternativeinstreu haben wir uns erst einmal vorbehalten (auch wegen der Offenstallhaltung, da hierdurch ja beide Pferde umgestellt werden müssten) und wollen schauen, ob eine Symptomfreiheit bei Malva auch ohne Umstellung erreicht werden kann. Falls dem nicht so ist, werde ich umgehend Stroh durch Alternativstreu und Heu durch Heulage ersetzen; bisher ist  Malva jedoch symptomfrei; sie hustet nicht. Wir wollen daher erst einmal den Versuch wagen, Malva weiterhin mit gutem Heu und Stroh zu versorgen. Die Fütterung mit naturbelassenen Futter- und Ergänzungsfuttermitteln werde ich beibehalten, da diese so gute Resultate bei Malva bewirkt hat, dass ich sicher bin, dies war der einzig richtige Weg!

Insgesamt ziehe ich heute die Bilanz, dass wir durch die Umstellung auf naturbelassene Futtermittel nicht nur Malvas Stoffwechsel-, Huf-, Fell- und Figurprobleme lösen konnten. Ihr guter Nährstoffhaushalt hat darüber hinaus wesentlich dazu beigetragen, dass die Behandlung ihrer chronischen allergischen Bronchitis bisher so erfolgreich verlaufen konnte und allergische Hautreaktionen wie das damalige Nesselfieber nicht erneut aufgetreten sind. DANKE Abschließend möchte ich Dankeschön sagen: Danke an das Schicksal. Dass ich gerade noch rechtzeitig den Mut hatte, von der schulmedizinischen Behandlung abzurücken und mich für eine ganzheitliche Therapie entschieden habe. Danke an Claudia Nehls, die uns mit ihrer Kompetenz auf einen guten Weg gebracht hat, den wir konsequent weiter gehen werden! Danke an Heike für ihre hervorragende huforthopädische Arbeit. Und last but not least danke an Malva, die mich mit ihrer Lebensfreude immer wieder aufgemuntert, mir immer den Weg, und letztlich den richtigen Weg gezeigt hat! Marlies Borchard

Die erfolgreiche Therapie von chronischen Atemwegserkrankungen, Artikel von Claudia Nehls und Erfahrungsbericht von Susanne Baar

Die in den letzten Jahren drastische Zunahme von chronischen, meist allergischen Atemwegserkrankungen hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen; an erster Stelle ist sicher die immer weiter steigende Belastung der Umwelt zu nennen, häufig schlechte Rauhfutterqualität, die Belastung des Futters mit Schimmelpilzsporen und eine nicht pferdegerechte Haltung, welche die Grundbedürfnisse Licht, Luft und Bewegung kompromisslos berücksichtigt.Pferdeerfahrungen tierheilpraxis Dieser Artikel soll mit den zwei für viele positive Therapiebeispiele stehenden Erfahrungsberichten Mut zur Therapie machen; etwas von der Hoffnungslosigkeit vieler Pferdehalter nehmen; Mut machen, auch ungewöhnliche und individuelle Wege zu gehen, um dem betroffenen Pferd wieder Lebensqualität zuteil werden zu lassen. Am Anfang des Leidensweges für Pferd und Halter steht im Grunde immer die veterinärmedizinische Therapie, welche allein nicht immer erfolgreich ist. Ich lerne Pferd und Halter grundsätzlich erst geraume Zeit, meist einige Jahre, später kennen und zu meinen Patienten gehören diejenigen, die als therapieresistent jeglicher veterinärmedizinischen Therapie gelten; zumindest, was eine dauerhafte Verbesserung des Befindens angeht. Welche Therapie, welcher Weg und welche Maßnahmen für Pferd und Pferdehalter umsetzbar und vertretbar sind, entscheidet immer der individuelle Einzelfall, wie auch die unten genannten Erfahrungen dokumentieren. Sie zeigen ganz unterschiedliche Wege auf, welche beide letztlich die Richtigen waren. Grundsätzlich kann ich sagen, dass eine naturheilkundliche, das heißt homöopathische, isopathische und pflanzliche Therapie in Verbindung mit einer Optimierung der Haltung und Fütterung sehr erfolgversprechend ist!

Frau Susanne Baar, Susanne.Baar(at)web.de, schrieb Anfang September 2006 zu Ihrer Stute Bijou

Im Februar 1995 lernte ich Bijou kennen. Laut Erzählung war sie zu dem Zeitpunkt ca. 9 Jahre alt. Damals wollte ich nach 10-jähriger Pause wieder mit dem Reiten anfangen und ich traf auf einer Feier eine Arbeitskollegin meines Mannes, die eine Reitbeteiligung für Bijou suchte. Wir vereinbarten einen Termin zum Ansehen und Probereiten. Bijou gefiel mir sofort und wir kamen auch gut miteinander klar. Also sagte ich zu. Ca. ein halbes Jahr später gehörte sie dann mir. Die Hälfte des Kaufpreises hatte ich da bereits bezahlt. Die andere Hälfte bekam ich geschenkt, da die Besitzerin mit ihrem anderen Pferd vom Stall weggehen wollte.

Tierheilpraxis Erfahrungen mit PferdenDamals wusste ich nicht, was dadurch so auf mich zukommen würde. Dass Bijou nicht gesund war, wusste ich wohl, da sie seit längerem hustete, hinten Bockhufe hatte und durchtrittig war. Sie war vernachlässigt worden, weil die damalige Vorbesitzerin ihre Stallmiete nicht bezahlte. Der Bauer ließ sie in ihrem Mist stehen und versorgte sie nicht richtig. Durch die schlechte Haltung waren leider ihre Bronchien bereits geschädigt, was später eine Bronchoskopie durch den Tierarzt bestätigte. Mit Unterstützung des Tierarztes, eines Heilpraktikers und Weiterbildung meinerseits durch Lesen von Fachliteratur ging es ihr zunehmend besser. Der Heilpraktiker gab mir ein Mittel, um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen, so dass sie wieder zunahm. Um den Husten zu behandeln, gab es erst einmal Ventipulmin und Sputolysin, damit der Schleim von den Bronchien abfließen konnte und sie besser Luft bekam. Außerdem wurde das Heu und Stroh nur noch nass gefüttert und sie von Stroh auf Papier umgestellt (was der Bauer günstig besorgen konnte). Mit der Zeit ging es ihr immer besser. Der Husten hörte auf aber im Sommer hatte sie kaum noch Tage, wo man sie nicht reiten konnte, weil sie keine Luft bekam. Dann kam der nächste Schock für mich: ihr Immunsystem war wohl bereits so angeschlagen, dass im darauffolgenden Sommer das Sommerekzem bei ihr ausbrach. Also wieder viel nachlesen und probieren. Eigenblutbehandlung, homöopathische Mittel spritzen, Ökozonbehandlung, verschiedene Öle. Nichts half wirklich. Jedes Jahr musste ich die Mähne wieder kurz schneiden, weil sie ein gutes Stück weggescheuert hatte. Allerdings hatte ich Glück. Sie scheuerte sich so gut wie nie wirklich blutig. Mit dem Ökozon konnte man es noch in Grenzen halten. Später kaufte ich dann eine Ekzemerdecke, mit der Bijou noch am besten klar kam. So konnte sie auch nach 16.00 Uhr noch in Ruhe grasen. Natürlich sollte das nicht der letzte Schock sein. Kurz darauf fing Sie an, auf dem linken Vorderbein zeitweise zu lahmen. Nach mehreren Tierarztbesuchen inkl. Röntgen stellte sich dann heraus, dass sie einen Chip hatte, der wohl Probleme bereitete, sowie leichte Veränderungen am Gleichbein. Der Tierarzt schlug eine Spritze ins Fesselgelenk vor, die zwar sehr teuer war und auch nicht 100prozentig längerfristigen Erfolg bringen würde. Bijou bekam diese Spritze, um die Gelenkflüssigkeit zu verbessern und durfte 4 Wochen nur im Schritt gehen. Aber danach kam der Erfolg. Sie lief immer besser und wir hatten eine super Zeit danach, mit wunderschönen Ausritten und Wettrennen über Stoppelfelder.

Diese Spritze hat Wunder gewirkt und wir hatten Ruhe bis Bijou ca. 16 Jahre alt war. Zu der Zeit hatte ich eine Reitbeteiligung, die sie auch sehr schön dressurmäßig arbeitete. Leider traten mit der Zeit dann die Probleme mit dem Vorderbein wieder auf. Damals ließ ich sie dann in einer Tierklinik röntgen und der Tierarzt gab mir nach seinem Befund den Rat, sie auf  keinen Fall mehr zu reiten und  in nächster Zeit wohl einzuschläfern. Also ritt ich nicht mehr und gönnte ihr Ruhe. Aber damit wollte ich mich nicht abfinden und Bijou wohl auch nicht. Sie galoppierte mit den anderen auf die Wiese und wurde immer aufsässiger ohne Beschäftigung. So fing ich an, sie wieder ohne Sattel im Schritt im Gelände zu bewegen. Und es gab keine Probleme. Um noch eine Meinung einzuholen, ließ ich das Bein nochmals von dem Tierarzt röntgen, der es damals auch geröntgt hatte. Und er stellte im Vergleich zum alten Befund eher eine Besserung zu damals fest. So begann ich sie wieder regelmäßig 3-4 mal die Woche zu bewegen. Aber die Ruhepause hatte einen Nachteil, den ich leider erst später feststellte, als ich mit dem Reiten wieder anfing. Durch den Bewegungsmangel hatte sich der Zustand der Bronchien verschlechtert und sie bekam wieder Luftprobleme, die ich behandeln musste. Anfangs nur zeitweise mit Ventipulmin, um den Schleim zu lösen; später bekam sie auch Cortisonspritzen. Das Bein machte ihr inzwischen überhaupt keine Probleme mehr. Im Winter war sie nur sehr steif auf den Beinen durch leichte Arthrose, wenn sie aus der Box kam. Damals bekam ich durch Zufall, weil meine andere Stute ein dickes Bein hatte, durch einen Arbeitskollegen meines Mannes die Informationsbroschüre von Frau Nehls in die Hände. Die Erfahrungsberichte anderer Besitzer, die ich dort las, faszinierten mich und ich dachte, dass sie auch Bijou vielleicht helfen könnte, da ich sie nicht auf die Dauer mit Cortison voll pumpen wollte, weil inzwischen nichts anderes mehr half, wenn die Luftnot im Sommer bei warmen Wetter ihr extrem zusetzte. Also setze ich mich mit Frau Nehls in Verbindung und ließ eine Haaranalyse machen, worauf sie dann mit den entsprechenden Empfehlungen behandelt wurde. Da bei Bijou die Krankheit leider inzwischen soweit fortgeschritten und sie ja auch schon 18 Jahre alt war, machte mir Frau Nehls leider keine Hoffnung auf vollständige Regulierung. Um die Behandlung zu unterstützen und da ich bereits viel Positives über das Nordseeklima für solche Krankheiten wie Sommerekzem und Luftnot bei Pferden gelesen hatte, entschied ich mich, Bijou ergänzend zur Therapie für die Sommermonate dort unterzubringen. Durch einen Artikel auf der Pferdeseite unserer Tageszeitung wurde ich auf eine Familie aus Datteln aufmerksam, die sich in Bensersiel eine neue Existenz aufbauen und Pferde über die Sommermonate auf den dort gepachteten Wiesen aufnehmen wollten. Also fuhr ich einen Sonntag dorthin, sah mir den Hof an und vereinbarte, Bijou dort unterzubringen. 2 Wochen später transportierte ich Bijou nach Bensersiel, www.pferdekurhotel-warich.de Sie fühlte sich dort offensichtlich auf Anhieb wohl und fand sofort Anschluss in der Herde. Nach dem 1. Behandlungsplan machten wir eine zweite Haaranalyse zur Kontrolle und stellten fest, dass ihre Werte schon viel besser waren. Auch das starke Einziehen der Flanken sowie die Atemgeräusche schon im Schritt sind inzwischen verschwunden.

Zum Herbst hin musste ich mir nun ernsthafte Gedanken machen, wie Bijou’s Leben weiter aussehen sollte. Gerne hätte ich sie wieder in meiner Nähe gehabt, um die meistmögliche Zeit mir ihr zu verbringen. Aber die lange Fahrt jedes Jahr hin und zurück wollte ich ihr nicht mehr zumuten. Da ich sie dort in sehr guten Händen wusste, entschloss ich mich, sie da zu lassen und in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken. Vor allem auch, weil sie dort im Winter mehrere Stunden im Freien verbringen und eine ca. 40 qm große, durch Bänder abgetrennte Box in einer luftigen Scheune bekommen konnte, was ich ihr zu Hause nicht hätte bieten können. Durch die Bewegung in der großen Box (wenn sie wegen schlechten Wetters mal nicht raus konnte) hatte sie letzten Winter auch keine Probleme mit Arthrose. Ihr Zustand verbessert sich ständig. Laut Steffi, der Stallbetreiberin, springt und tobt sie mit den anderen zwischendurch über die Wiesen. Natürlich besuche ich sie regelmäßig alle 4-6 Wochen und fahre die fast 300 km, um sie zu besuchen. Es ist einfach schön zu sehen, wie gut es ihr dort geht und wie sie ihr Rentnerdasein genießt. Das allein ist es wert, so weit zu fahren, und ich hoffe, das Bijou trotz ihrer Vorgeschichte noch ein paar schöne Jahre genießen kann. Schade ist, dass ich von Frau Nehls nicht eher erfahren habe. Vielleicht wäre dann der Rückschlag im Alter nicht gekommen, wenn ich das ganze Wissen bereits am Anfang, als sie noch jung war, schon gehabt hätte. Auf alle Fälle habe ich durch Bijou gelernt, wie wichtig eine gute, pferdegerechte Haltung ist und das man die Hoffnung nie aufgeben darf. Obwohl es Bijou manchmal sehr schlecht ging, gab es immer einen Weg, ihr zu helfen. Man muss Ihn nur herausfinden und den Mut nicht aufgeben. Dabei wünsche ich allen viel Glück!

Sabine Ulrich, thunderhills(at)web.de schrieb im August 2006: Wie versprochen hier nun mein Erfahrungsbericht. Mein ca. 16-jähriger Criollo-Mestizowallach leidet seit 1999 an chronischer Bronchitis nach einer Atemwegsinfektion. Nach anfänglicher tierärztlicher Behandlung merkte ich bald, das es keine deutliche Besserung der Symptome bringt und habe mich relativ schnell an eine Tierheilpraktikerin gewandt. Die dann durchgeführte Therapie brachte Chico zumindest soweit, dass er zwar noch hustete, aber trotzdem belastbar war.

Pferdeerfahrungen tierheilpraxis2001 zog ich dann mit meinem Pferd nach Brandenburg. Auch hier erfolgte eine homöopathische Behandlung. So weit, so gut. Es ging ihm mal besser und mal schlechter. Chico steht das ganze Jahr in einem kleinen Herdenverband im Offenstall. Bekam im Winter Heu und Hafer und war im Sommer auf Grasweiden. Im letzten Winter verschlechterte sich sein Zustand. Er war total spastisch, seine Ausatmung war stark angestrengt. Er sah wirklich ziemlich schlimm aus. Meine damalige THP konnte ihm nicht so recht helfen, mein Tierarzt hat dann zunächst Kortison gegeben, wusste aber, dass ich eher eine Behandlung auf Kräuterbasis bevorzuge und besorgte mir entsprechende Präparate. Chicos Zustand wurde nicht besser. An Ausritte war gar nicht zu denken. Ich habe wirklich schon mit dem Gedanken gespielt, ihn nach einer gewissen Frist zu erlösen. Wir hatten zur damaligen Zeit einen 23jährigen Wallach im Stall, dem es genauso erging, nur noch etwas schlimmer. Das wollte ich Chico auf alle Fälle ersparen. Beim verzweifelten Stöbern im Internet bin ich auf die Webseite vom Tierheilkundezentrum gestoßen. Dort versprach Frau Nehls anhand von Haarproben eine gezielte Therapie zu erstellen. Na gut, dachte ich. Viel zu verlieren hab ich nicht und die paar Haare kann Chico verschmerzen. Ich schickte also eine Probe ein und wartete voller Spannung auf das Ergebnis. Es kam auch ziemlich schnell. Die anschließenden Empfehlungen waren schnell besorgt. Nur war ich damals noch nicht konsequent genug, mein Pferd von Heu auf Heulage umzustellen. Dementsprechend verlief die erste Therapie. Es wollte sich einfach keine deutliche Besserung einstellen. Nach erneuter Haaranalyse und Umstellung der Medikamente u n d Umstellung von Heu auf Heulage geht es Chico sehr gut. Er ist wieder 100% belastbar. Atmet gut durch und vor allem, er schnaubt wieder aus. Wer einmal ein Pferd mit chronischer Bronchitis hatte, der weiß, was dieses Geräusch bei dem Besitzer bewirkt. Es ist wie Gold für die Ohren! Ich bin Frau Nehls wirklich sehr dankbar für ihre Hilfe! Natürlich war diese nicht umsonst. Es ist auch kein Schnäppchen. Aber der Erfolg spricht für sich! Ich werde jedenfalls alles weiter so beherzigen und hoffe für Chico, dass er nie wieder so einen Winter mitmachen muss und weiß auch, dass ich jederzeit bei Frau Nehls anrufen kann und dann auch Ratschläge bekomme.

Hallo, liebe Pferdebesitzer…

Mein Name ist Sandra Heiligers, ich bin 27 Jahre alt, komme aus Duisburg, und bin Besitzerin eines “5 Jahre alten”, an  einer chronischen, obstruktiven, allergischen Bronchitis erkrankten Tinkerwallachs. Ich möchte mit seiner Kranken- und Behandlungsgeschichte denjenigen helfen, die in der gleichen Situation sind, wie ich es damals war: Es war Ende Januar 2006, als mir meine Tierärzte sagten, dass Tigger dämpfig sei und alle Behandlungen, die in der Klinik und schon vorher stattgefunden haben, nicht angeschlagen hätten und es aus veterinärmedizinischer Sicht keine  Behandlungsmethode mehr gäbe.

Tierheilpraxis Erfahrungen PferdeAlle waren geschockt! Denn seit dem ich Tigger besitze, habe ich regelmäßig mindestens 2 x im Monat – den Tierarzt aufgesucht, und wenn es sich nur um eine Kontrolle handelte. Im Februar 2002 habe ich mir bei einer Züchterin in Münster einen damals 9 Monate alten Tinkerhengst gekauft. Sein Name ist “Tigger of Gipsy Highlands”, kurz: TIGGER Ich muss dazu sagen, dass ich damals zwar mit Pferden umgehen konnte, jedoch in vielen Sachen und Angelegenheiten noch unerfahren und ein typischer Laie war. Somit war ich auf andere Pferdekenner/-besitzer angewiesen und musste auf die Erfahrungen dieser Personen vertrauen. Damals konnte ich Tigger bei den Eltern meines damaligen Freundes einstallen, da diese Pferde züchten und diese Möglichkeit sich ideal anbot. Tigger wuchs dort die erste Zeit in einer kleinen Hengstherde auf und stand in einem Aussenpaddock auf Stroh mit einem kleinen Unterstand. Neben dem Unterstand war anliegend gleich der Misthaufen. Ich habe mir damals nichts dabei gedacht, aber heute würde ich mich schon bei dem Gedanken daran tadeln, denn die Ammoniakdämpfe, Pilz- und Schimmelsporenbelastung muss unheimlich stark gewesen sein. Nach diesem ersten halben Jahr (es war Wiesenzeit) bekam Tigger durch einen gravierenden Fütterungsfehler eine so starke Verstopfungskolik, dass wir ihn noch abends in die Klinik fahren mussten und man mir dort sagte, dass die kommende Nacht über Leben oder Tod entscheiden würde. Tigger hat es knapp überlebt, aber man sagte mir damals, dass die Kolik dermaßen schwerwiegend  war, dass durch die Verstopfung schon die Magen- und Darmschleimhäute angefangen hatten, sich abzulösen.

Heute kann ich sagen, dass hier der Grundstein für Tiggers heutige Erkrankung gelegt wurde. Durch diesen starken Eingriff in sein Immunsystem (welches sich ja bis zu 80% im Darm abspielt) hatten die nachfolgenden Infekte freie Fahrt. Da ich damals selbst nie gefüttert habe und auch nie richtig kontrollieren konnte, ob er tatsächlich nur die Zeit auf der Weide war, die ich ihn auch angefüttert hatte, habe ich ihn erst einmal eine Woche lang in der Klinik gelassen, damit man ihn dort wieder langsam anfüttern konnte. Während dieser Woche habe ich mich ausführlich bei den einzelnen Futtermittelherstellern informiert, welches Futter und in welcher Menge ich Tigger zu füttern hatte. Als Tigger wieder im heimischen Stall war, habe ich dann die Fütterung größtenteils selbst in die Hand genommen und, so oft es ging, kontrolliert, denn noch eine Kolik hätte “der Kleine” damals nicht mehr überlebt. Drei Monate, nachdem Tigger diese schwere Kolik hatte, bin ich umgestallt (Oktober 2002). Ich fand einen Stall nur ein paar Minuten entfernt von zu Hause und dort bekam Tigger eine Strohbox in einer langen Stallgasse. Er bekam dort 2 x pro Tag Heu und Futter (Hafer, Müsli, Pellets-Gemisch). In dem neuen Stall habe ich Tigger dann im Januar 2003 nochmals impfen lassen (Grundimmunisierung: Herpes, Influenza, Tetanus).

Erfahrungen mit Pferden tierheilpraxis

(Tigger wurde, wie es üblich ist, von da an im Abstand von einem 1/2 Jahr – 1 Jahr je nach Impfung, regelmäßig ohne Ausnahmen geimpft). Kurz nach der Impfung bekam Tigger dann eine leichte Erkältung, welche mit dem bekannten Schleimlöser Sputolysin behandelt wurde. Das half auch und Tigger wurde kurze Zeit später vom Tierarzt wieder für “gesund” diagnostiziert. Damals haben wir nicht vermutet, dass die Erkältung von der Impfung hätte sein können, denn die Schleimlöser haben gut gewirkt und die Erkältung war binnen einiger Tage wieder weg.Ende Februar 2003 wurde Tigger dann kastriert. Er hat alles sehr gut überstanden und war binnen weniger Tage wieder fit wie ein Turnschuh. Das Jahr 2003 ging dann im Wechsel von mehreren Husteninfekten und deren Genesung, wie auch einer Kolik vorüber. In dem Jahr hatte ich jeden Monat mehrfach den Tierarzt da. Im April 2004 kam dann zum ersten Mal der Zahnarzt, denn Tigger hatte bis dahin schon sehr oft gezahnt. Der Zahnarzt zog einen lockeren Weißheitszahn und zwei Wolfszähne. Er hat die Behandlung super gut weg gesteckt und die Löcher wuchsen recht schnell wieder zu. Zwei Wochen nach dem Zahnarzttermin, erkrankte Tigger an starkem Fieber (zwischen 38,5 – 40,1 Grad). Das ging eine ganze Woche lang so!!! Er bekam fieber senkende Mittel und Antibiotika und ich machte ihm abwechselnd nasse Beinwickel, aber das Fieber ging hoch und runter. Mitte der Woche dann ertastete ich auf einmal ganz viele kleine Knubbel unter seiner Mähne. Die Tierärztin sagte, dass das Nesseln seien könnten, evtl. verursacht durch eine allergische Reaktion auf eines der Medikamente. Wir haben dann nachgesehen und festgestellt, dass er erst, nachdem er das Equipalazone (Inhaltsstoff: Phenylbutazon) bekommen hatte, die Nesseln bekam. Wir haben das Equipalazone dann sofort abgesetzt und Ende der Woche fing das Fieber langsam an zu sinken.

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Woher dieser Infekt kam, das konnte mir keiner sagen und auch heute weiß keiner so recht, was die Ursache war und warum er auf einmal die Nesseln bekommen hat. Ob es sich damals schon um eine allergische Reaktion gehandelt hat, das kann man nur vermuten. Tigger hat das alles damals ganz prima über sich ergehen lassen, denn es waren mehrere Spritzen, die er täglich bekam und ich kann stolz auf ihn sein, dass er das alles so toll mitgemacht hat. Aber leider war das noch nicht das Schlimmste, sondern erst einmal der Anfang! Das Jahr 2004 ging vorüber und Tigger wurde wieder mal geimpft. Kurze Zeit danach fing er wieder an zu husten. Wir behandelten ihn – wie immer – mit Schleimlösern und er bekam gegen die – durch den Husten leicht entstandene – Kehlkopfreizung auch einige Spritzen mit einem entzündungshemmenden Kräutermittel oral verabreicht. Der Husten ging wieder weg und auch beim Abhören (vor und nach der Arbeit) war nichts im Bereich der Atemwege zu hören, wie so oft! Im Juli 2004 bin ich dann umgestallt in einen Stall, in dem Tigger eine schöne, große Paddockbox bekam. Dort wurde ebenfalls mit Stroh (jedoch gehäckselt) eingestreut und es gab 3 x pro Tag Heu und Futter (haferfrei), abwechselnd mit Möhren und Öl. Tigger machte anfangs einen super fitten Eindruck und wir dachten alle, dass nun endlich mal alles auskuriert sei, aber leider ging dann im August 2004 wieder das gleiche Prozedere von vorne los. Er hustete, bekam Medikamente, hatte eine Kolik und das verteilte sich so bis Mai 2005. Daher entschloss ich mich, mit ihm direkt wieder in die Klinik zu fahren. Ich machte einen Termin in der nahe gelegenen Pferdeklinik in Kerken und ließ dort eine Bronchoskopie mit entsprechendem Abstrich, die Blutgaswert-Messung (vor und nach der Arbeit) und ein Röntgenbild der Lunge machen. Das Ergebnis war erschreckend! Tigger hatte laut der Tierärztin sehr viel Schleim in der Luftröhre und auch die Eingänge und Aufzweigungen zu den Bronchien waren nicht blattdünn, wie sie hätten sein sollen, sondern fingerdick. Des Weiteren waren die Blutgaswerte vor der Bewegung zwar akzeptabel, jedoch nach der Arbeit der absolute Horror. Eigentlich hätte er nach der Arbeit bessere Werte haben müssen, denn die Sauerstoffzufuhr ist in der Bewegung immer höher als im ruhenden Zustand, aber bei Tigger war es genau anders herum. Auf dem Röntgenbild der Lunge konnte man Gott sei Dank keinerlei Veränderungen feststellen. Tigger bekam dann erst einmal für 3 Monate wieder einen Schleimlöser (Equimucin) und gegen den starken Husten, Hustensaft (Atussin). Das Ganze half auch sehr gut und der Schleim lief ihm nur so aus den Nüstern und auch der Husten wurde ein wenig besser. Aber so schön wie es war, wurde es auch wieder schlimmer: Im September 2005 ging es ihm dann so schlecht, dass wir wieder in die Klinik mussten und, da die Blutgaswerte nach der Arbeit dieses Mal besonders schlecht waren, riet man mir zu einer Lungenspülung. Es schien, als ginge es ihm etwas besser, aber bei der Blutgaswertkontrolle 3 Wochen später zeigte sich, dass dem nicht so war. Mittlerweile hatte ich angefangen, seine Box teils mit Stroh und teils mit Spänen einzustreuen und alles nass zu machen, um die Staubbelastung zu minimieren. Der Husten in der Box wurde dann ein wenig besser. Ich wäre ja schon viel eher auf Späne umgesiedelt, aber Tigger frisst Späne und die Kolikgefahr war daher zu groß. Tigger wurde in der Zeit auch täglich 2 mal bewegt, sei es durch meine Mutter, meinen damaligen Freund, Freunde oder meine Stallbesitzer. Hauptsache war, dass der Schleim auch schon morgens raus konnte. In der Zeit habe ich auch einen Ultraschallinhalator der Firma Kegel gekauft (KU 2000) und Tigger täglich bis zu 15 Minuten mit Kamille-Kochsalzlösung inhaliert. Es hatte gute Wirkung und der Schleim lief nur so nach dem Inhalieren heraus. Als ich jedoch auf Anweisung der Tierärztin Anfang Januar 2006 das Inhalieren einstellte, passierte es …Tigger bekam innerhalb von 3 Tagen so starke Hustenanfälle, dass ich Angst hatte, er fiele wegen eines Kreislaufkollaps um und stirbt. Ich habe sofort die Ärzte aus der Klinik kommen lassen, um Tigger zu untersuchen, denn transportfähig war er in dem Moment nicht mehr! Da traf mich der Schock meines Lebens, denn man sagte mir:”… wenn sie noch ein paar nette Jahre mit ihrem Pferd haben wollen, dann müssen wir jetzt sofort reagieren, denn sonst war es das: wir sind so ziemlich am Ende der Veterinärmedizin, könnten noch eine kleine Lungenspülung und eine Cortisonkur machen, aber:.. Ihr Pferd ist schwer dämpfig…!”Dämpfig!!! Mein “4,5 Jahre” altes Pferd ist dämpfig…  Das war dann zuviel für mich!

Tierheilpraxis Erfahrungen PferdeIch habe dann während der folgenden Tage und Nächte im Internet unter Dämpfigkeit recherchiert und auch meine Familie, Freunde, Kollegen und Stallbesitzer fingen an zu forschen und jeden zu fragen, der helfen könnte… Gleichzeitig wurde Tigger sofort auf Torf umgestellt und weiter inhaliert, denn ich wollte bloß weg von dem Stroh. Das Heu wurde richtig über Nacht mit Viehsalz eingetaucht, um den gröbsten Dreck heraus zu waschen. 2 Wochen später haben wir ihn dann auf Leinstroh umgestellt, denn im Torf sind ja auch viele Schimmelsporen und ihr glaubt es kaum, es ging ihm schon etwas besser. Durch Zufall ist Wilfried (mein Stallbetreiber) auf die Internetseite einer Tierheilkundlerin/Homöopathin gestoßen. Dann nahte die Rettung: Meine liebe Claudia Nehls!!!Ich habe sie direkt angerufen und ihr Tiggers Leid geklagt. Ich schickte ihr sofort Tiggers Krankengeschichte und eine Haarprobe zu, um eine Biofeld-Haaranalyse machen zu lassen. Das Ergebnis wurde 3 Tage später schon per Mail zugestellt. Die Werte waren alle sehr schlecht und vor allem konnte man sofort erkennen, dass Tigger ein starker Allergiker ist. Er schlug bei folgenden Punkten unheimlich stark aus:-Nahrungsmittelallergie und -unverträglichkeiten- Staub allgemein-Gräser- und Kräuterpollen-Pilzsporen (Alternaria, Aspergillus, Cladosporum)- Atemwege-Immunsystem-Intestinaltrakt (Darm etc.)-Mineralienmangel und Überschuss. Die Biofeldanalyse ergab, dass seine chronische Bronchitis auf einer massiven, allergischen Reaktion verschiedener Allergene beruht. Tiggers Herz- und Kreislaufsystem war zu dem Zeitpunkt schon angegriffen. Nun musste schnellstens gehandelt werden: Um eine erfolgreiche Therapie zu gewährleisten, musste ich sämtliche Medikamente und Futtermittel absetzen. Tigger konnte auf Leinstroh stehen bleiben und bekam ab sofort kein Heu und Kraftfutter mehr, sondern nur noch Heulage und Heucobs zu fressen. Tigger bekam nun täglich mehrere Empfehlungen verabreicht. Hätte man nicht von seiner Erkrankung gewusst, so wäre schon nach 2 – 3 Wochen keiner mehr darauf gekommen, dass Tigger Anfang Januar noch so schlecht dran war. Leider erkrankten dann alle Pferde an einem Grippevirus Mitte März und Tigger fing wieder an zu husten. Sie bekamen dann alle Viruvetsan (Homöopathisches Medikament) und ich verdoppelte auf Anweisung von Frau Nehls die Gabe der Empfehlungen für diese Zeit. Ich muss dazu sagen, dass Tigger eines der letzten Pferde war, welches mit dem Husten angefangen hatte, und das war ein gutes Zeichen dafür, dass sein Immunsystem schon nach einigen Wochen so stark war, dass er dem Virus sogar so lange standhalten konnte. Nach ca. 2 Wochen dann ging es allen wieder besser und es war größtenteils überstanden. Dank Frau Nehls, meiner Familie und meinen Freunden weiß ich, dass mich Tigger noch viele, lange Jahre begleiten wird und das er dabei vor allem gesund sein wird. Danke schön an alle! Sandra & Tigger im September 2006, E-Mail Kontakt: S.Heiligers(at)gmx.net

Atemwegserkrankungen des Pferdes:”Unbrauchbarkeitsurteil” Nr. 1 ?

Artikel von Claudia Nehls und Folgeerfahrungsbericht von Sandra Heiligers

Bereits im November berichteten wir in unserer Serie “Pferdegesundheit” über Tigger, dem Tinkerwallach mit dem “Unbrauchbarkeitsurteil” Nr. 1: Dämpfigkeit! Nach umfangreicher veterinärmedizinischer Therapie erklärten die behandelnden Tierärzte der Pferdebesitzerin im Januar 2006, dass Tigger dämpfig sei und alle Behandlungen, die in der Klinik und schon vorher stattgefunden haben, nicht angeschlagen hätten und es aus veterinärmedizinischer Sicht keine Behandlungsmethode mehr gäbe. Die Probleme mit Tigger fingen bereits im Sommer 2002 mit einer sehr schweren Kolik an, damals war er noch keine 1 ½ Jahre alt. Seit dem Jahre 2003 kämpfte Tigger immer wieder mit Husten, Infektionen, allergischen Hautreaktionen (Nesselfieber bzw. Urticaria) und Koliken. Schwere Infekte mit hohem Fieber beeinträchtigten in regelmäßig wiederkehrenden Abständen Tiggers Wohlbefinden. Massive Hustenattacken und asthmatische Anfälle weiteten sich aus. Ganz schlimm wurde es dann im Jahre 2005; Tiggers Kreislauf drohte zusammenzubrechen und die Asthmaattacken wurden so schlimm, dass Tigger im März 2005 sowie ein zusätzliches Mal im September 2005 in die Pferdeklinik eingeliefert werden musste; weil eine Therapie am Heimatstall nicht mehr möglich erschien. Im Januar 2006 dann, nach wenigen Monaten des letzten Klinikaufenthaltes, kam der totale Zusammenbruch; Tigger hustete so schlimm, dass die Besitzerin Angst hatte, er würde zusammenbrechen. Transportfähig war er im Januar 2006 nicht mehr; so, dass sich ein weiterer Klinikaufenthalt während dieses Zeitraums gar nicht mehr umsetzen ließe. Die Diagnose der Tierärzte lautete: Dämpfigkeit! Tigger war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 4 ½ Jahre alt! Ende Februar 2006 wandte sich Frau Heiligers an mich. Ich führte eine Biofeld-Haaranalyse durch und wir begannen mit der homöopathischen Therapie sowie auch mit einer Optimierung der Fütterung. Von diesem Zeitpunkt an ging es stetig bergauf und heute, nicht einmal ein Jahr später (wir schreiben den 31.12.06 bei Verfassung dieses Artikels..) ist Tigger.. ja, man möchte sagen, wieder ganz gesund. Die positive Entwicklung von Tigger möchten wir den vielen betroffenen Pferdehaltern nicht vorenthalten, sondern veröffentlichen; denn: Es gehört manchmal viel Mut, Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein, eigene Lernprozesse und ganz besonders viel Liebe dazu; ein bereits aufgegebenes Pferd dennoch therapieren zu lassen und auch “leben zu lassen”. Tigger steht für viele Pferde mit der Diagnose: chronisch obstruktive Bronchitis, chronisch allergische Bronchitis und Dämpfigkeit; Tigger steht aber auch für Wohlergehen, Gesundheit, Lebensqualität, optimale Fütterungs-, Haltungs- und Therapiebedingungen und vor allem dafür; dass chronische Atemwegserkrankungen eben kein “Unbrauchbarkeitsurteil” sein müssen:

Tigger – die Fortsetzung (von Sandra Heiligers, Besitzerin von Tigger: Heiligersnrw(at)aol.com)

Hallo, Pferdeliebhaber! Wie ich Euch schon im Bericht der Novemberausgabe 2006 geschildert habe – Stand September 2006 -, ging es “Tigger” mittlerweile wieder ganz gut. Tigger hatte eine große Box mit einem entsprechenden Sandpaddock, stand auf Leinstroh und bekam Heulage zu fressen. Im restlichen Stall standen die anderen Pferde alle auf gehäckseltem Stroh und bekamen Heu. Auch das Pferd direkt neben Tigger wurde so eingestreut und gefüttert. Während des Sommers war das eigentlich nicht so tragisch und Tiggers Genesung ging weiter voran. Die Pferde kamen viel raus und die Box hatten wir unterhalb der Stallwände hermetisch gegen das Stroh / Heu und die damit verbundenen Schimmel- und Pilzsporen, versiegelt. Aufgrund des teilweise miserablen Wetters jedoch, verbrachten Tigger und die anderen Pferde dann wieder mehr Zeit im Stall und er fing wieder vermehrt an zu husten und auch der Schleim lief aus seinen Nüstern. Im Hinblick auf den bevorstehenden Winter und die Angst, dass er einen Rückfall erleiden könnte, entschloss ich mich schweren Herzens dazu, ihn umzustallen. In meinen Augen hatten wir zwar alles, was möglich war zu optimieren, auch in die Tat umgesetzt, nur für mich und für Tiggers vollkommene Genesung war das leider noch nicht ausreichend genug. Ich hatte nach langer Suche das unglaubliche Glück, dass ich ganz in der Nähe einen Stall fand, in welchem alle Pferde auf Leinstroh stehen und auch alle Pferde mit Heulage gefüttert werden. Es handelt sich um einen Stall, der in meinen Augen einer offenen Stallhaltung sehr nahe kommt. Tigger und ich hatten großes Glück, denn wir haben die allerletzte Box im neuen Stall bekommen und sind heute immer noch sehr dankbar. Danke noch einmal Melanie! Die Pferde kommen von morgens bis abends in einzelnen Herdenverbänden raus und sind lange an der frischen Luft. Es herrscht genügend Frischluft in der Stallgasse und auch der Rest der Reitanlage wurde so konzipiert. Die Putzplätze sind draußen und es kann, aufgrund einer kleinen Überdachung, das ganze Jahr draußen geputzt werden. Tigger kommt nur zur Fütterung und zum Schlafen rein. Im Sommer werde ich versuchen, ihn dann auch ganz draußen zu lassen, denn dank der Therapie durch Frau Nehls und der Vorsicht beim Anweiden und der Weidegänge, haben wir im Jahr 2006 keine Kolik zu verzeichnen gehabt und ich hoffe, dass das auch dieses Jahr so bleibt!

Der größte Traum wäre jetzt nur noch, wenn Tigger Tag und Nacht der Box fern bleiben könnte….eben ein richtiges Robustpferd werden würde… Um Tigger das Umstallen zu erleichtern, bekam er ca. 3 Wochen vorher schon unterstützende Mittel, um sein Immunsystem bestmöglich auf die fremde Bakterien- und Keimflora im neuen Stall vorzubereiten. Am 27.Oktober 2006 sind wir dann umgezogen. Tigger hat das Umstallen hervorragend verkraftet und – er hat seitdem nicht einmal mehr gehustet und aus der Nase kam kein Schleim mehr! Anfang Dezember 2006 bekam Tigger dann seine Tetanus-Impfung und wurde von der Tierärztin vorher abgehört. Sie konnte es kaum glauben, denn es war alles in Ordnung und auch die Impfung hat ihm keinerlei Probleme bereitet. Das konnte ich gar nicht so richtig glauben und deshalb haben wir zwei Wochen später noch einmal eine Haarprobe an Frau Nehls zur Analyse geschickt. Rechtzeitig zu Heiligabend kam das Ergebnis: alles ist Bestens. Das war das schönste Weihnachtsgeschenk! Tigger ist ein ganz anderes Pferd geworden, er flitzt nun bockend und grunzend über das Paddock, er galoppiert mit mir Runde um Runde und man kann ihm richtig ansehen, dass er nun wirklich ganz gesund ist und genügend Luft bekommt. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal allen Pferdebesitzern Mut machen, die ähnliche oder andere Probleme mit Ihrem Pferd haben, nicht zu schnell aufzugeben! Ich weiß, dass so etwas sehr nervenzerreibend ist und es an die eigene Substanz geht, aber es gibt solche Wunder…man darf nur nicht aufgeben…irgendwo ist immer ein Weg! Ich wünsche Euch viel Glück und Stärke Eure Sandra und ein glücklicher gesunder Tigger.

An dieser Stelle möchte ich eine kurze Zusammenfassung der Therapie geben: Tigger wurde durch eine homöopathische, isopathische und ergänzend phytotherapeutische Therapie von mir behandelt. Die gesamte Therapie wurde aufgrund einer Biofeld-Haaranalyse von Tigger über eine weite Entfernung durchgeführt. Insgesamt dauerte die Therapie kein Jahr; die medikamentöse Therapie beanspruchte ca. insgesamt 5 Monate. Die Therapie wurde in regelmäßigen Abständen überprüft und neu angepasst. Überwiegend wird für die medikamentöse Therapie ein Zeitraum von ca. 3 Monaten ausreichend sein; jedoch können Situationen auftreten, in denen die homöopathischen, isopathischen und phytotherapeutischen Mittel länger verabreicht werden bzw. auch eine prophylaktische Therapie mit speziellen für diese Therapieform geeigneten Medikamente nötig erscheint. Über den gesamten Zeitraum war ein stetiger Kontakt zwischen Frau Heiligers und mir gegeben. Probleme, die während der Therapie entstanden – beispielsweise litten während des Therapiezeitraumes in Tiggers ehemaligem Stall mehrere Pferde an einer Virusinfektion der Atemwege – wurden sofort besprochen und Maßnahmen ergriffen. Sämtliche tierärztliche Behandlungen, die Frage, ob Tigger beispielsweise zusätzlich bezüglich der im Stall kursierenden Virusinfektion der Atemwege tierärztlich (wie die betroffenen Pferde) vorsorglich behandelt werden sollte oder nicht, welche Impfungen verabreicht werden sollten/dürften, Wurmkuren, sämtliche Fütterungs- und Haltungsmaßnahmen, kurzum alles Wesentliche, wurde zwischen mir und Frau Heiligers immer wieder nach aktuellen Faktoren abgestimmt und besprochen und erst nach unserer Absprache umgesetzt. Eine gute Zusammenarbeit und Absprache, Vertrauen und der Wille, auch manches ggf. Unbequeme in die Tat umzusetzen; sind für den Erfolg einer Therapie neben vielen anderen Faktoren ausschlaggebend! Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist eine staubfreie und schimmelpilzfreie Fütterung; diese sollte grundsätzlich zu Beginn der Therapie umgesetzt werden und nicht selten hilft schon allein diese.

Hallo Frau Nehls, ich wollte Ihnen heute einen Erfahrungsbericht meiner Ekzemerstute Lola zukommen lassen. Im Frühjahr 2005 begann bei meiner 14jährigen Stute Lola das wohlbekannte Übel Sommerekzem. Von einem Tag auf den anderen fing Lola an sich zu schubbern. Innerhalb kürzester Zeit war fast ihr kompletter Mähnenkamm sowie ihre Schweifrübe abgewetzt. Gott sei dank war und ist es bei ihr noch nicht so schlimm, dass sie sich blutig scheuerte.

Dennoch war es an der Zeit etwas zu unternehmen:

Nach einigem Hin und Her und Infosammlungen von anderen betroffenen Pferdebesitzern kam ich an Ihre Adresse. Ich besorgte mir einige Empfehlungen. Eine weise Entscheidung, wie sich danach herausstellte. Anhand von den Fotos, die ich Ihnen mitgesendet habe, können Sie selbst sehen, dass sich das Sommerekzem um Einiges verbessert hat und Ihre Empfehlungen gut bei Lola angeschlagen haben. Diesen Sommer hat sie es zwar ohne Schubbern trotzdem nicht ausgehalten, aber so, wie Sie es anhand den aktuellen Fotos sehen können, hat meine Stute im Gegensatz zum Vorjahr eine Prachtmähne.

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Aufgrund der Erfahrung, die ich jetzt innerhalb von einem Jahr gezwungenermaßen sammeln musste, hat ich herausgestellt, dass ich speziell bei meiner Stute nicht regelmäßig die Empfehlungen zufüttern muss. Sondern bei Lola reicht es aus, wenn sie wieder einen “Schub” hat, dass ich sie dann sorgfältig mit diesen unterstütze. Dies finde ich, spricht auch für Ihre Empfehlungen. Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden und überglücklich, dass Lola wieder Mähne hat. Machen Sie weiter so. Viele liebe Grüße aus Rott am Lech/Bayern Daniela Reinelt, www.pferderanch.eu

Sandra Tepper, sandraundbernd(at)t-online.de schrieb:

Liebe Fr. Nehls, hier mein Erfahrungsbericht!!!! Mein Pferd Alaska (Westfahlen/Freibergermix) begann am Sa. 17.06.06 vorne re. mit leichter Lahmheit. Ich war der Annahme, es ist wieder die Sehne, da mein Pferd im April 05 eine kleine Laufmasche durch Stolpern in der Halle hatte. Musste da tägl. kühlen, massieren und habe sie mit Homöopathie und Lasertherapie behandelt. Januar 06 dann die erfreuliche Nachricht: die Sehne ist in Ordnung, man sah wie durch ein Wunder am U-Schall nichts mehr.  Bin mit ihr tägl. 1  1/2 bis 2 Std. spazieren gelaufen. So. 18.06.06 unverändert. tierheilpraxis erfahrungen pferdeMo. 19.06.06: Alaska ist früh bisschen besser gelaufen, am Abend ging sie stocklahm, und machte einen ängstlichen Eindruck, drehte die Augen raus und hat auch nicht richtig gefressen. Temperatur war in Ordnung, Darmgeräusche normal, hat geäppelt, Hufe waren nicht heiß. Bin dann noch zu meinen Stallbesitzern und hab ihnen gesagt, dass Alaska morgen in ihrer Paddockbox bleibt, bis der Tierarzt da war, sie konnte von ihrer Box die anderen sehen. Di. 20.06.06: Alaska steht, geht stocklahm, hat richtigen Pantoffelgang (Trachtenfußung!): 16 Uhr kam Tierarzt Dr. Burczyk.

Diagnose: Hufrehe!!!

Alaska bekam eine Schmerzspritze, habe dann mit einer Freundin telefoniert ob sie uns in die Klinik nach Bamberg fahren könnte. 19.30 Uhr Abfahrt nach Bamberg. Alaska, die sich sonst aufregt wie verrückt, wenn sie einen Pferdehänger sieht, ging an diesem Tag innerhalb von 5 Min. freiwillig mit mir mit. Dort angekommen bekam Alaska Heparin zur Blutverdünnung und eine Beruhigungsspritze für die Nacht. Mi. 21.06.06: In der Klinik wurde ein Aderlaß gemacht, Röntgenbilder, tiefe Rehegipse angelegt,  (nur ums Hufhorn), tägl. Heparin und Entzündungshemmer gespritzt. Alaska war dann bis 26.06.06 in der Klinik. Habe sie in der Zeit 4 Mal besucht. Es war schrecklich, sie tat mir so leid, es hatte mir immer fast das Herz gebrochen, wenn ich sie wieder alleine lassen musste. Besuchszeit 1 Std. Am 26.06.06: Röntgenkontrolle vor Entlassung mit Gipsen. Zu Hause angekommen habe ich mit einem Freund die Rehegipse entfernt! (Ich brauche wohl nicht zu erwähnen das dass Anraten vom Tierarzt ein REHEBESCHLAG gewesen wäre). Nach Abnehmen der Gipse lief Alaska natürlich herzzerreißend schlecht, ich habe fürchterlich geweint und mir Sorgen gemacht das Richtige getan zu haben.  ABER ES IST DAS EINZIG RICHTIGE !!! Denn nur ohne Eisen und mit engmaschiger Hufkorrektur kommt der Hufmechanismus wieder auf Touren! Bin mit Alaska vom 26.06. – 08.07.06, der Tag, an dem das erste Mal der Hufpfleger kam, tägl.  früh und abends 10 Runden durch den Stall vorne raus und hinten rein gelaufen, habe zusätzlich vor dem Laufen ne halbe Std. die Hufe zum Wässern in Eimer gestellt, damit das Horn elastisch ist und der Huf aufmachen kann, zwecks Durchblutung. Die ersten 10 Schritte waren immer schlimm, aber sie lief sich ein, vor allem in den Kurven war ein massiver Wendeschmerz vorhanden. Alaska bekommt tägl. Ginkgo biloba D6, meist 3 Mal. Also dann der 08.07.06: 16 Uhr: der Hufpfleger Hr. Steinke kam zum ersten Mal zu meinem Pferd, ich kannte ihn jedoch schon, weil er das Pferd meiner Freundin, dass bei Fr. Dr. Strasser in Tübingen wegen Hufrollenproblemen ein 1/4 Jahr stand, erfolgreich weiterbehandelt hat, dieses läuft mittlerweile ohne eine wiederkehrende Lahmheit, barfuß und ist glücklich. Herr Steinke schaute sich vor Beginn die aus der Klinik mitgebrachten Röntgenbilder an. Ließ sich das Pferd vorlaufen (vor und nach der Behandlung!). Dann haben wir besprochen, dass Alaska`s Hufe eigentlich sehr gut ausschauen und bearbeitet wurden, doch einfach die Trachten viel zu lang und hoch sind. Er hat mir dann erklärt, dass er heute nur minimal Trachten runterstellt, die Zehe etwas schweben lässt, um den Druck von der Zehe zu nehmen, und alles andere müssen wir in kurzen Abständen (14 Tage) korrigieren, jetzt muss der Huf erst mal zu Ruhe kommen. Hatte in der Zwischenzeit im Internet geforscht und bin auf die Seiten von Fr. Nehls gestoßen. Habe dann am 24.07.06 mit Fr. Nehls kurz telefoniert und ihr gesagt, ich würde es mir mit den Empfehlungen überlegen. 29.07.06: Für die Empfehlungen von Frau Nehls entschieden und diese besorgt. 25.07.06:  2. Huftermin bei Herrn Steinke, wieder nur die Trachten etwas nachgeraspelt, Hufe so bearbeitet, dass Alaska plan auftritt und die Zehe wieder etwas schwebend. Mit Alaska zwischen den Hufterminen am Anfang bei ihren Freunden auf der weichen Koppel 30 Min tägl. gelaufen, ansonsten stand Alaska auf einem Paddock mit Hackschnitzeln, dass sehr weich ist und ich jeden Tag massiv gewässert habe, das es kühlt, von da aus kann sie alle sehen und ist zufrieden, da sie ja rein und raus aus der Box, kann wie sie möchte: Paddock 6 auf 7 Meter.

Am 04.08.06 habe ich dann mit den Empfehlungen von Fr. Nehls angefangen, habe seit Beginn der Reheerkrankung tägl. bd. Vorderfüße in Eimer mit kaltem Wasser eine halbe Stunde gestellt und bin anschließend mit Alaska gelaufen. Meine Süße ist sehr sehr tapfer und geduldig, was sonst eher nicht ihr Fall ist, weil sie trotz ihrer Masse ein Wirbelwind ist und ständig die anderen bisschen ärgern muss.

08.08.06:  3. Huftermin: Alaska hat am li. Vorderhuf, was auch der starke Rehehuf ist, eine Lücke in der Hufsohle, in dem Sinn, dass man sieht, es wurde dort kein Horn produziert, evtl. von dem Druck, der durch den Rehegips entstanden ist. Durch dieses steil Stellen auf die Zehe, was meiner Meinung nach Unsinn ist, da dem Rehepferd die Zehe gerade starke Schmerzen bereitet. Hr. Steinke erklärte mir, er müsse vorne auch etwas wegnehmen, selbst mit der Gefahr, dass sie etwas schlechter läuft, aber wir müssen den Druck von der Zehe wegbringen. Ich sollte tägl. kurzzeitig auf der Straße ohne Steine, Wiesen und Waldwege laufen. Habe ich tägl. 1- 1 1/2 Std. erledigt, wobei das oftmals in Powerwalking ausartet, weil Alaska laufen möchte und sehr viel Bewegungsdrang hat, wenn sie sich eingelaufen hat.

12.08.06:  Pulsation der Mittelfußarterien noch immer vorhanden, meist, wenn ich komme li. am schlechten Huf und nach dem laufen dann re. und li. dafür gar nicht mehr. War sehr beunruhigt und habe Samstagabend noch Fr. Nehls angerufen, diese hat mir geraten ich solle nichts darauf geben, solange sie laufen will. Ich soll das mit den Empfehlungen so weiter machen, tägl. Füße wässern und Alaska bewegen, wenn sie sich freiwillig bewegen möchte. GESAGT – GETAN !!!

24.08.06: 4. Huftermin: In dieser Zeit ist der Huf (in 16 Tagen) fast um 1 cm nachgewachsen, das ist der Hammer! Alaska läuft viel, viel besser und ich bin endlich wieder etwas glücklicher. Man sieht bei diesem Huftermin jetzt auch, dass bei dem li. Vorderhuf von oben aus dem Kronrand ein Narbenkeil rauswächst und der Huf oben ganz anders nachschiebt, also die Hufaufhängung nicht in Ordnung ist oder war, und ich hoffe, bald wieder sein wird. Herr Steinke hat mir erklärt, wir müssen dieses Mal nicht nur Trachten minimal runterstellen sondern die Zehe kappen, dass der Druck vorne weg ist und der Huf nicht noch zusätzlich belastet wird. (Zehe Kappen um zu verhindern, dass sich ein verkrüppelter Knollhuf bildet, oder bilden kann !!!)! Alaska läuft immer besser, die Hufsohle ist aber immer noch sehr weich und druckempfindlich, so dass wir bislang an der Hufsohle alles so gelassen haben, wie es war, außer natürlich im Trachtenbereich (Eckstreben, Rutschbremse). Inzwischen sind wir schon soweit, dass der Strahl wieder mit zu tragen beginnt und quasi auch wieder eine Stoßdämpfung vorhanden ist, was man von Tag zu Tag mehr merkt. Auf  Wiesenwegen will Alaska plötzlich Traben, na dann Jogge ich halt neben ihr her, und sie ist glücklich.

Samstag 09.09.06: 5. Huftermin 16 Uhr: Mein Hufpfleger konnte es gar nicht glauben die Hufsohle wird stabiler und härter und in 16 Tagen vom letzten Mal bis heute, ist wieder ein 3/4 Zentimeter gewachsen, so dass wir dieses Mal schon richtig was verändern konnten (Trachten, Zehen und Sohlenbereich). Tierheilpraxis Erfahrungen PferdeLeute, ich kann bis jetzt nur Jedem empfehlen, egal, welche Hufprobleme das Pferd hat, die Empfehlungen von Fr. Nehls auszuprobieren, und ich bin meinem Gefühl sehr dankbar, nicht den Rat des Tierarztes befolgt zu haben und Reheeisen draufmachen zu lassen, sondern meine Alaska läuft weiter barfuß, was sie auch vorher schon tat, und das wieder sehr gut, Dank meiner Geduld und Arbeit und der von Fr. Nehls. Ich lasse sie tägl. 1 Std. zu den anderen Pferden auf die Weide, wenn ich dabei bin. In dieser Zeit ist sie meist nicht mit fressen, sondern mit Fell kraulen mit ihren Freunden beschäftigt, ansonsten steht Alaska weiter auf ihrem Paddock, wo sie alle sehen kann, und ist glücklich.

ICH AUCH !!!!!!!!!!!!!!

Des Weiteren bekommt Alaska tägl. ihr Hufbad und danach geht’s bis zu 2 Stunden in den Wald zum spazieren gehen. Seit 11.09.06 füttere ich jetzt die Empfehlungen in der niedrigeren Dosierung. Habe übrigens bei jedem Huftermin Bilder der Hufe von der Seite und von unten gemacht, um den Verlauf zu dokumentieren. Und falls es jemand gibt, der mir erklären kann, wie ich die in eine Mail packe, könnt Ihr sie bald sehen, und natürlich auch ein Bild von meiner Alaska. Fortsetzung folgt!!! Gruß Sandra Tepper, Bayreuth, Tel. 0921/99269, eMail: sandraundbernd(at)t-online.de

“Blaumeiser” dr.blaumeiser(at)t-online.de schrieb: Hallo Frau Nehls, jetzt sind einige Wochen vergangen und ich habe ihren Therapievorschlag befolgt.  Ich habe alles nach ihren Anweisungen gemacht, Max hat auch alles brav gefressen.

Das einzige was nicht ganz geklappt hat war der Weidegang. Ich habe 2 Ponys und 2 Esel, am Tag hatte ich alle im Offenstall mit großem Auslauf ohne Gras eingesperrt, das war kein Problem, abends habe ich Max in einen Stall eingesperrt mit Heu und die anderen konnten auf die Weide. Das ging einige Tage gut und dann kam ich morgens auf die Weide und Max war wieder draußen.

Tierheilpraxis Erfahrungen PferdeIch habe immer noch einmal nachgesehen bevor ich ins Bett gegangen bin, es war alles in Ordnung. Folgendes war passiert: meine Esel(schlau wie sie nun einmal sind) haben den schweren Stalltürriegel geöffnet und Max befreit. Nachdem das einige Nächte so ging habe ich ihn dann auch abends nicht mehr eingesperrt. Aber in der Zwischenzeit war so eine große Hitze das auch nicht mehr viel Gras auf der Weide war, mehr Heu auf Stängeln. Aber trotzdem hat sich Max Zustand um 90% gebessert. Es ist wirklich toll anzusehen wie er wieder fast normal läuft. Und noch mal tausend Dank für die tolle Hilfe. Viele Grüße Marlene Blaumeiser

“Onyx” onyx(at)nails.at schrieb: Liebe Frau Nehls! Habe am Mittwoch begonnen meiner Stute Surprise die Empfehlungen zu verabreichen. Muss sagen letzten Freitag 28.7. war der TA noch bei mir. Da wollte Surprise keinen Schritt mehr machen. Sie lag auch die ganze Zeit fast in der Box. Der TA meinte es sieht sehr schlecht aus. Da diese Hufrehe nun schon 4 Wochen dauerte und keine Besserung eintrat. Als er weg war dachte ich, nein Surprise so kann es nicht enden.

Pferdeerfahrungen tierheilpraxisIch setzte mich an den PC und fand durch Tipps von meinem Hufschmied ihre Internet Adresse. Dank ihrer schnellen Hilfe konnte ich schon Mittwoch damit beginnen. Muss auch sagen ich hatte am Freitag sofort mit Eiswasser begonnen die Hufe zu kühlen. Meine Familie trat den Urlaub nach Kroatien an und ich blieb mit Pferden und Hunden zu Hause. Alle 3 Stunden kühlte ich mit Eiswasser. Die Box hab ich vergrößert und mit extrem viel Streufex eingestreut. Heute würde mein TA sie gar nicht erkennen. Seit gestern ist sie frech und zwickt mich wieder. Noch dazu hat sie die Boxtür kaputt geschlagen. Und das beste sie geht freiwillig in die kleine Sandkoppel und sie geht dort herum. Zwar noch sehr sehr steif. Aber teilweise dreht sie schon auf der Vorhand um. Ihre Empfehlungen frisst sie ohne Probleme. Ich füttere jetzt auch mein Shetty und meine Galopperstute extra. Denn die 2 sind etwas zu dick. Ich weiß, es wird noch viele Wochen dauern, bis Surprise wieder normal gehen kann, aber man merkt es geht bergauf. Also ich hoffe, dass alle, welche ein Hufrehe krankes Pferd haben, das nervlich überstehen. Bei mir war’s eine große psychische Belastung. Das ganze hat mich schon sehr ermüdet. Aber jetzt geht es bergauf.

Gut eine Woche später: “Onyx” onyx(at)nails.at schrieb: Liebe Frau Nehls! Meinem Pferd geht es wieder besser. Jetzt lass ich sie schon auf ihr Paddock. Sie belastet schon noch ihre Hinterhand, aber nur auf härteren Boden. auf weichen Einstreu dreht sie schon super um. Wenn man bedenkt wie schlecht es Surprise gegangen ist, dann hat sie jetzt schon große Fortschritte gemacht. Wie gesagt, der Tierarzt hatte da keine Lösung mehr. Hufe auskratzen kann ich schon problemlos. Das ging das letzte mal vor 7 Wochen. Hab meine anderen 2 Pferde auf die Nebenkoppel gestellt. Sie jagen sie nicht, da Surprise ja die Chefin ist, aber momentan kann sie die anderen nicht so gut leiden. Manchmal lass ich Minnie und Shakira zu ihr, da die zwei ja manchmal eine schnippische Chefin benötigen. Dann geben die eh wieder Ruh. Übrigens, die Geschichte mit Margarethe hat mich am meisten bestärkt. Ich dachte, wenn es diesem Pferd so schlecht gegangen ist, dann muss meine Surprise da auch durch. Ich weiß, es dauert sicher noch viele Wochen bis sie wieder normal gehen kann, aber ich denke nächsten Sommer haben wir das überstanden. Auf jeden Fall sind bei uns Wiesenkoppel und Kraftfutter gestrichen. Ich werd in Zukunft als Zusatzfutter weiterhin ihre Empfehlungen füttern. Unsere normale Koppel ist ja eh 3000 m2 groß, da können alle auch super herumlaufen. Nochmals vielen Dank, sie sind wirklich die einzige Rettung für meine Surprise gewesen. Ich habe viele Kundinnen mit Pferden und Reitställen, denen hab ich sofort ihre Internetadresse gegeben. Die waren ganz begeistert als ich von ihnen erzählt habe. Der Hufschmied hat sich heut die Hufe von Surprise angesehen und war schon sehr zufrieden. Vor allem geht sie schon etwas zügiger voran. Sie bleibt aber trotzdem in der kleinen Koppel, damit sie auf keine dummen Gedanken kommt. Surprise nimmt auch schon wieder ihre elegante Haltung ein. Wenn ich zu ihr komm hat sie den Hals hoch und die Ohren gespitzt.

erfahrungen pferde tierheilpraxisUnd natürlich wiehert sie laut. Ich sag dann Hallo und sie wiehert noch mal laut zurück. Das freut mich am allermeisten. Die Kräuseln über der Nase sind schon fast weg und Zähne knirschen tut sie auch nicht mehr, Ihr Rücken ist auch schon sehr entspannt. Ich hab ne richtige Freude, dass es meinem Pferd besser geht. Dank ihnen. Hab heute in unserem Reitstall von ihnen erzählt. Die waren alle ganz begeistert, da ja jeder weiß welch unangenehme Krankheit Hufrehe ist.  Liebe Grüße Claudia Nemecek

Einige Tage später: Hallo aus Österreich! Kurzer Bericht von der Genesung: Surprise ging heute zum ersten mal ziemlich flott auf der Koppel. Jetzt merkt sie schon, dass es ihr nicht mehr so viele Probleme bereitet die Vorderbeine aufzusetzen. Ich freute mich so sehr, dass ich im Stall auf und ab gesprungen bin und alle meine Pferde abgeschnuddelt habe. Die haben sich gleich gar nicht ausgekannt und schauten mich ganz verduzt an. Surprise hat auch ihre kleine Miniherde wieder voll im Griff. Der Hufschmied wird in 2 Wochen die Eisen neu aufmontieren. Ich bin so froh, dass mein Pferd wieder volle Freude hat.

“Susanne Schmitt” suse_beul(at)yahoo.de schrieb: Liebe Frau Nehls, vielen Dank für Ihre prompte Hilfe. Es grenzt schon fast an ein Wunder, aber nachdem Hannes gestern Mittag die empfohlenen Präparate verbunden mit den Medikamenten bekommen hat, ist er heute Mittag doch tatsächlich über die Weide galoppiert ohne zu Husten !! Unfassbar, wenn Sie ihn die vergangenen Tage schon beim “Frühstück” mindestens 20 mal husten gehört hätten! Wir können es immer noch nicht fassen und freuen uns natürlich sehr – denn Hannes ist einfach ein wunderbares Therapiepferd und da wir seine Vergangenheit nicht kennen, bin ich froh jetzt auf diese Art die “Wurzel des Übels” behandeln zu können und nicht nur die Folgen.

inga_wilke(at)web.de: Guten Tag Frau Nehls, ich muss ja einfach noch mal meiner Freude ein Ventil geben. Dass meine beiden Ponies jemals so wenig (also eher fast gar nicht) husten werden, hätt’ ich nie im Leben gedacht! Therapie und Futterumstellung haben Wunder bewirkt. Beide, auch der Merlin, der ja schon ‘ne Lungenspülung vor Jahren hinter sich gebracht hat, sind top drauf und bekommen doch wieder Heu!! Unglaublich!. Letztens war die Tierärztin hier wegen der Huflederhautentzündung von Jo. Da hab’ ich denn erst mal schön Werbung gemacht. Ihr fiel wirklich die Kinnlade runter als sie den Allgemeinzustand von der Stute sah. So recht glauben konnte sie es nicht. Ich hab denn mal auf Ihre Internet Seite verwiesen. Also – nochmals vielen Dank für meine beiden munteren Kerlchen da draußen! Tschüß, schönen Sonntag noch Inga Wilke

“Birgitt Schnabel” Birgitt_Ralf_Schnabel(at)t-online.de schrieb zum Ergebnis einer homöopathischen Therapie (Therapiezeit: 2 Monate) aufgrund der Biofeld-Haaranalyse und Futterumstellung über ihren Headshaker: Guten Abend Frau Nehls, das shaken hat sich gebessert. Mit Maske shaked er überhaupt nicht, auch wenn sie nicht ganz über die Nase geht. Im Frühjahr hätte sie nicht viel gebracht, da musste sie auch ganz über die Nase gehen Wenn er sich nachts die Maske ausgezogen hat, shaked er die Fliegen weg als würde er sie sich halt auf eine andere Weise wegschütteln, aber kein Vergleich zu letztem Jahr oder dem Frühjahr. Beim reiten shaked er nicht, reagiert nur genervt auf Bremsen, dann ist er schon mal am herumhüpfen (nicht steigen oder bocken). Das kann zwar im Moment auch mit dem Wetterwechsel zusammenhängen, ich glaube aber nicht nur daran. Zur Zeit steht er mit 3 weiteren Wallachen auf einer Koppel. Zufüttern tue ich ihm morgens und abends etwas Müsli (ca. 200g) ohne Hafer oder Melasse und halt die Empfehlungen. Ich habe schon überlegt ihm nur die Empfehlungen mit den Karotten und einem Apfel und Öl zu füttern, da er eigentlich kein Zusatzfutter braucht. Er hat einen Weidebauch, sprich, es ist schon fast eine Kugel. Er ist im Moment ausgeglichen und kaum aus der Ruhe zu bringen. Mit freundlichen Grüßen Birgitt Schnabel

“Sabine Ammann” s.ammann-ds(at)t-online.de schrieb: Hallo Frau Nehls, der Transport von unserer Tinkerstute zu ihrer neuen Besitzerin am Dienstag hat gut geklappt. Ich habe ihr ordentlich die Empfehlungen eingeflößt, welche ihr sogar geschmeckt haben und sie war nur an der Schulter etwas nass geschwitzt und das nach 2 Stunden Fahrt. Bei dem letzten Transport, der nur eine halbe Stunde dauerte, wer sie rund herum nass geschwitzt. Herzliche Grüße Sabine Ammann-Schlau

“Sabine Böhm” bine_boehm(at)web.de schrieb:  Sehr geehrte Frau Nehls, Feudal geht es Dank Ihren Empfehlungen sehr gut. Er hustet nicht mehr. MfGruß Sabine Böhm

“Dezsö” dezsoe(at)stein-und-stein.de schrieb: Hallo Frau Nehls, vielen Dank für Ihre Analyse. Ich habe mich – auch wenn ein akuter Infekt vorlag – sehr über das für mich/uns positive Ergebnis gefreut. Ich kann nur bestätigen, dass es meinen Gesamteindruck von Ariane auch wiedergibt. Wie bereits erwähnt, jeder der dieses Pferd vorher kannte und jetzt sieht, sagt, dass es ein ganz “anderes” Pferd ist. Ich freue mich sehr, dass wir uns aufgrund der verschiedenen Empfehlungen auf einem guten Weg befinden. So hat wohl letztlich auch immer eine nicht sehr schöne Erfahrung (und natürlich auch sehr schmerzhafte für Ariane) eine gute Seite. Ich würde immer wieder auf diese Art von Fütterung – egal bei welchem Tier – zurückkommen, da ich davon sehr überzeugt bin.  Der Hufschmied war gestern da und ist auch ganz begeistert von Arianes Hufen. Der Huf wächst sehr gut nach. Liebe Grüße aus Arpke/Lehrte von Claudia Dezsö

Wirbels Reha-Tagebuch: Therapiephase I vom 26.7-20.9.2006

bernd.sturm(at)ewetel.net schrieb: Hallo Frau Nehls, erst einmal ein riesen Dankeschön an Sie, niemals hätten wir gedacht, dass man so schnell einen Erfolg sieht… Wir haben aber auch versucht, alle Punkte der Futterumstellung auszuführen, und mussten uns sehr ärgern, als wir einige Zeit keine Heulage mehr hatten und die sofortige Verschlechterung mit ansehen mussten- das passiert uns sicher nicht ein 2. Mal!!!!!!!!!!!!!!!! Wir sind sehr gespannt auf die neuen Ergebnisse der Analyse und werden gewissenhaft mit der Therapie weiter machen. LG Neeltje Sturm, Diana Groß und Wirbelwind

Vorgeschichte:

*Kauf im Jahr 2000.*  2000: Anämie und Herzprobleme- nach langer Diagnostik, Ursache: extreme Verwurmung!!!!!!!!! Nach gründlicher Entwurmung (hatte wohl in seinem ganzen Leben noch keine Wurmkur gesehen) nie wieder Probleme * Von Anfang an  immer Probleme mit Kotwasser und Fellwechsel

* Im Jahr 2003 + 2004 jeweils 2x Sehnenzerrung- mit Laser therapiert, sehr gutes Ergebnis

* seit 2004 vermehrte Probleme mit dem Fellwechsel, Fell geht nur schlecht ab * nach Verletzung am Unterbauch kurz hinter der Gurtlage: ständig Stauungsproblematiken = Ödeme am Unterbauch, teilweise von hinter der Gurtlage bis hin zum Schlauch und etwa 10 cm dick. Diurethika brachten keine Besserung – laut TA sei es nicht therapierbar. Auch Therapie mit Heel Lymphomyosot brachte keinerlei Besserung. Nach Beendigung des Fellwechsels geht das Ödem wieder weg und auch die Bauchvene auf der linken Seite schwillt wieder ab.

* 2005, Frühjahr: 1. Allergieschub in der Pollenzeit. So stark, dass der TA kommen musste und ihn behandelte, aber nur mit homöopatischen Mitteln.

* Im Winter 2005 eigentlich permanenter Husten, trocken, mal mit “Flatschen” Sekret, meist grün-gelb. Permanenter Nasenausfluss in der gleichen Farbe. Nur kurze Unterbrechungen des Hustens, sowohl Pferdehustensaft als auch die TA Therapie (Antibiotika, Homöopathie = da Geräusch auf den Bronchien zu hören war) brachten keinerlei Besserung.

* Frühjahr 2006: weiterhin Husten, Nasenausfluss und Sekret beim Husten

* Spätes Frühjahr 2006: Extremster Allergieschub in der Pollenzeit!!!!! Wirbel hustete permanent im Sekunden Takt, sehr trockener Husten. Es schüttelte das ganze Pony. TA kam und musste mit Cortison behandeln: einmal eines, dass sofort wirkt und eines, dass etwa nach 7 Tagen anfängt zu wirken und dann für ca. 4-6 Wochen anhält. Damit war weitestgehend Ruhe, doch war der Husten noch immer unterschwellig vorhanden.

* Nach Ende der Pollenzeit: Wieder vermehrter Nasenausfluss, grün-gelb, und vor allem sehr lautes”BRODELN” beim Ein- und Ausatmen!!!!!! Sowohl in Ruhe als auch unter Belastung. Beim Reiten war er sehr kurzatmig und weniger belastbar – logisch. Er erschien nach außen hin wie ein Mensch, der an COPD erkrankt ist. Dies war der Moment, wo uns klar war, dass nun endgültig an die Ursache heran musste und nicht mehr weiter die Symptome behandelt werden konnten. Wirbel ging es wirklich schlecht und ich denke, wir haben in letzter Sekunde vor dem Absturz noch die Notbremse gezogen…

26.7: Start der Therapie mit allen empfohlenen Produkten.

27.7: Morgens das erste Mal seit Wochen deutlicher Nasenausfluss (grün- gelb) rechts, weiterhin aber starke Atemnebengeräusche. Empfehlungen werden weiterhin gefüttert. Sehr zögerlich gefressen, erst nach umfüllen des Futters in den Umhängeeimer von Cabi und weiteren 20 min später hat er aufgefressen.

28.7: Wirbel wirkt deutlich munterer und wacher als in den vergangenen Wochen. Wirkt lebhaft und motiviert, läuft extrem fleißig neben mir her, man muss ihn eher bremsen. Kein Ausfluss a.d. Nase. Die Empfehlungen gibt es nun gleich im Umhängeeimer: Im hand- umdrehen und ohne zu zögern hat er alles aufgefressen!!!!!!

29.8: Wirbel wirkt wieder sehr lebhaft (morgens) trotz drückender Schwüle. Leichter wässriger Ausfluss linkes Nasenloch + verklebtes rechtes. Weiterhin brodelndes atmen. Empfehlungen weiter (Dosis erhöht) im Umhängeeimer: Sehr gute Akzeptanz, frisst er ohne zu zögern, lässt keine Reste. 30.7: Ganz leichter, wässriger Nasenausfluss bds. Kein brodelndes Atemgeräusch zu hören. Sehr munter und freudig. Überlegen fürs nächste Frühjahr wg. Pollenallergie ein spez. Nasennetz für die Weide und zum Reiten zu kaufen, damit er in der Pollenzeit nicht so extrem viel einatmet. Akzeptanz der Empfehlungen weiterhin sehr gut.

31.7: Keine weitere Veränderung, weiterhin KEIN Atemgeräusch.

3.8: Ausfluss aus dem re. Nasenloch. Wirbel ist quietsch fidel fleißig und freudig wie lange nicht mehr.

4.8: Keine weitere Veränderung, Atemwege weiterhin o.B. Nur noch selten wässriger oder leicht milchiger Nasenausfluss….

7.8: Freudig wie nie in seinem Leben, steht hoch motiviert auf dem Paddock und verfolgt einen quer durch den Garten mit großer Aufmerksamkeit. ABER: extrem starkes Kotwasser nach ca. 1,5 Wochen Behandlung. Nach dem äppeln kommt ein richtiger “Schwall” hinterher an Kotwasser!!!!! Jedoch keiner sichtbare Beeinträchtigung. 8.8: Alles ohne Veränderung.

12.8: erstmalig gelblich grünes Sekret aus der LINKEN Nüster!!!! (morgens) Einmaliges Abhusten auf dem Weg zur Weide. Sonst alles unverändert.

Pferdeerfahrungen tierheilpraxis13.8: Beidseitiger weißliches Sekret aus BEIDEN Nüstern- wie immer nur