Das Sommerekzem bei Pferden

Das Sommerekzem bei Pferden

Besonders häufig sind Extensivrassen vom Sommerekzem betroffen. Doch auch Warmblüter und Vollblüter werden nicht vom Sommerekzem verschont. Unsere Pferde leiden immer öfter an allergischen Hautreaktionen wie dem Sommerekzem!

Zunächst bilden sich bei dem Sommerekzem sogenannte Papeln, Erhebungen im Durchmesser von Stecknadelkopf bis maximal drei Zentimeter, unter der Haut von Mähnenkamm, Schweifrübe, Kruppe, Widerrist, Schopf und unter dem Bauch an der Bauchnaht. Hieraus folgen die Kardinalsymptome des Sommerekzems Juckreiz und Unruhe. Alle Folgesymptomatiken des Sommerekzems entstehen durch das Scheuern infolge des Juckreizes. Dieser bleibt auch kennzeichnend für den gesamten Krankheitsverlauf des Sommerekzems. Die gleichzeitig auftretenden papulösen oder papulovesikulären Effloreszenzen bei Sommerekzem werden meist nicht wahrgenommen, weil durch das ständige Scheuern bei Sommerekzem das Bild verändert wird und durch das Ausschwitzen seröser Flüssigkeit Borken bei Sommerekzem entstehen. Die Mücke fliegt auf ihrer Suche nach Blut bevorzugt Stellen des Pferdekörpers an, an denen die Haare senkrecht stehen. Der Speichel der blutsaugenden weiblichen Insekten wird für die Sensibilisierung verantwortlich gemacht. Das Sommerekzem bei Pferden ist keine reine Kontaktallergie vom Typ IV, da auch spezifisches IgE im Blut nachgewiesen wird.

Sommerekzem – fehlgeleitete Abwehrreaktion

Weltweit ist man sich einig, dass es sich bei der Erkrankung Sommerekzem um eine Überempfindlichkeitsreaktion, also eine veränderte Reaktionslage des Organismus einzelner Pferde gegen die Inhaltsstoffe des Speichels der Culicoides Spezies (im Sprachgebrauch Mücken, Gnitzen) handelt. Das Immunsystem, die Polizei des Organismus, bekämpft im Normalfall Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten und andere Schädlinge, die ungewollt in den Organismus eindringen. Diese Aggression richtet sich bei Sommerekzem betroffenen Pferden gegen eher harmlose Stoffe, hier die Inhaltsstoffe des Speichels der Culicoides Spezies. Der Speichel der Mücken stellt das Allergen dar. Die krankmachende Wirkung der Allergie entsteht also nicht aus den Allergenen, sondern aus der Reaktion des Organismus auf diese. Die unsinnige und übersteigerte Abwehrreaktion gegen dieses Allergen löst dann die gefürchteten makroskopisch wahrnehmbaren Symptome des Sommerekzems aus. Kardinalsymptome sind starker Juckreiz und Unruhe bei Sommerekzem. Alle weiteren Veränderungen beim Sommerekzem entstehen durch das Scheuern. Die stark angegriffenen und wundgescheuerten Hautbezirke sind natürlich empfänglich für zahlreiche Folgeerscheinungen wie z. B. Bakterien, Hautpilze und Eitererreger wie Staphylokokkenbakterien. Durch die permanente Reizung bei Sommerekzem wird die Haut immer dicker. Der Fachmann spricht dann von Pachydermie, die Haut legt sich in dicke, wulstige Falten. So entstehen luftabgeschlossene, eingequetschte Bereiche, die Haut fängt an zu nässen beim Sommerekzem. Diese Hautbezirke sehen ähnlich aus wie befallene Bezirke bei Räude, wo Milben in der Haut leben. Oft wird das Sommerekzem auch als Sommerräude bezeichnet: bei Sommerräude leben jedoch Mikrofilarien, Entwickungsstufen von Würmern, in der Haut. Räude, Sommerräude und Sommerekzem sind also stark voneinander abzugrenzen und nicht als ein und dieselbe Erkrankung zu verstehen!

Über das eigentliche Allergiegeschehen bei Sommerekzem hinaus gibt es zahlreiche begünstigende Faktoren des Sommerekzems durch unzureichende Haltungsbedingungen, individuelle Vorgaben und nicht optimale Fütterung.

Das Sommerekzem bzw. die Überempfindlichkeitsreaktion ist vererbbar. Anfällig für ein Allergiegeschehen sind demnach Pferde, welche im Erbgut ein Pferd mit einer Allergie führen.

Auslöser des Sommerekzems bei Pferden ist der Speichel der Cullicoides Arten, welcher eine überschießende Reaktion des Immunsystems, eine allergische Reaktion, das Sommerekzem, auslöst. Bedenkt man hierbei, dass etwa 80 % der Immunzellen im Darm angesiedelt sind, so wird der Zusammenhang zwischen Darm und Allergie schnell deutlich. Ist der Intestinal- und Digestionstrakt (Verdauungssystem) unseres Pferdes in einem ausgeglichenen Zustand, bilden die Bakterien des Darmes eine Symbiose (= Lebensgemeinschaft) und besitzt unser Pferd ein ausgeglichenes Säure-Basen Verhältnis, so hat eine allergische Reaktion hier wohl kaum eine Chance.

Ein spezielles Problem bei Sommerekzem ist die Übersäuerung des Pferdeorganismus, welche durch falsche Fütterung entsteht. Der Organismus hat verschiedene Regulationsmechanismen, die in den Säure-Basen-Haushalt eingreifen. Wenn diese Regulationsmechanismen bei Sommerekzem überlastet sind, kommt es zu Krankheitserscheinungen wie dem Sommerekzem. Durch Zusammenwirken der Fließfähigkeit des Blutes, des Basengehaltes und der peripheren Durchblutung entsteht ein negatives Herdgeschehen.

Wir gehen heute davon aus, dass Allergien vom Gesamtstoffwechsel beeinflusst werden und somit wird das Sommerekzem bei Pferden durch eine Übersäuerung stark begünstigt. Mineralstoffmängel wie aber auch Mineralstoffüberschüsse begünstigen wiederum die Übersäuerung.

Ein intakter und widerstandsfähiger Darmraum unseres Pferdes ist allein von Fütterung und Haltung abhängig, vorausgesetzt, spezifische Erkrankungen, beispielsweise Infektionskrankheiten sowie weitere ernsthafte Erkrankungen sind ausgeschlossen.

Grundsätzlich braucht das Pferd als Flucht- und Steppentier ausreichende freie Bewegung ganzjährig und dies auf weiträumigen Weideflächen. Der Aufenthalt im geschlossenen Stall ist sowohl für das äußerst empfindliche Verdauungssystem des Pferdes sowie auch das gesamte Wohlbefinden kontraproduktiv. Eine Stärkung des Verdauungssystems erreichen wir darüber hinaus mit bedarfsgerechter Rauhfutterfütterung, denn nichts ist für den Pferdedarm essentieller als Rohfaser, welche ausreichend allein im Rauhfutter sowie in überständigen Gräsern vorhanden ist.

Ein überhöhtes Maß an Protein ist für das an Sommerekzem erkrankte Pferd unbedingt und ganzjährig zu vermeiden. Die Fütterung bei Sommerekzem sollte eher knapp und karg gestaltet werden. Eine restriktive Fütterung bei Sommerekzem ist dauernd zu beherzigen, nicht nur während der kritischen Ekzemzeit!

Überwiegend erkranken Pferde an Sommerekzem, die jahrzehntelang an karges Futter gewöhnt waren und mit einer Eiweißüberversorgung und viel zu viel “gutem” Futter krank werden! Vitamin- und Mineralstoffmangelzustände entstehen häufig bereits in den Wintermonaten. Dabei wäre es gerade bei Ekzemern wichtig, diese bereits im Winter zu unterstützen und bestmöglich auf die kritische Ekzemzeit vorzubereiten. Eine optimale und natürliche Mineralstoff-/Vitamin- und Spurenelementversorgung sollte bei Sommerekzem zwingend ganzjährig erfolgen, nicht erst dann, wenn bereits die ersten Hautläsionen durch das Sommerekzem entstanden sind, denn dann ist es meist für dieses Jahr zu spät. Doch immer noch früh genug, um endlich mit einer bedarfsgerechten Sommerekzem Behandlung, Sommerekzem Therapie & Sommerekzem Fütterung zu beginnen, welche dann sicher im nächsten Jahr ihre “Früchte tragen wird”.

Meine Sommerekzem Erfahrungen zeigen, dass unbedingt ein Mangel an Mineralstoffen wie aber auch ein Mineralstoffüberschuss zu vermeiden ist, da dieser sowohl das Verdauungssystem massiv beeinträchtigt, sowie auch den Hautstoffwechsel und darüber hinaus sämtliche anderen Erkrankungen fördert. Das Mineralstoff- und Spurenelementangebot sollte bei Sommerekzem weder zu hoch, noch zu niedrig gestaltet werden. Beides ist negativ zu bewerten! Eine bedarfsgerechte Mineralstoffversorgung bei Sommerekzem lässt sich ausschließlich aus Naturprodukten, sprich Kräuter bei Sommerekzem, herleiten, nicht aus synthetisch zugesetzten Mineralstoffen, welche generell zu Imbalancen führen müssen, da Pferde diese nicht optimal verstoffwechseln können. Aus genau diesem Grund arbeite ich immer über die Naturheilkunde bei Sommerekzem. Eine Mineralstoffversorgung beim Sommerekzem sollte demnach durch – möglichst überständiges – Grünfutter, Rauhfutter, Kräuter für die Pferde Haut und Pflanzen sichergestellt werden.

Auch wenn uns häufig das Gegenteil bei Sommerekzem suggeriert wird:

Ein Sommerekzem Pferd benötigt keine Mengen Mineralstoffe, Vitamine und erst recht nicht der Spurenelemente, sondern optimal verwertbare Kräuter für Pferde.

Die Kräuter bei Sommerekzem Fütterung, also die natürliche Versorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen, hat verschiedene Vorteile:

Kräuter enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Schwefel etc.).

Die bedarfsgerechte Versorgung bei Sommerekzem mit Mineralien fördert, unterstützt und aktiviert den gesamten Stoffwechsel unserer Tiere. Mineralien wirken im Organismus basisch. Sie gleichen Übersäuerungszustände aus und tragen zu einem ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt bei. Ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist Ursache vieler Erkrankungen und Mitverursacher, wenn nicht gar Verursacher des Sommerekzems.

Bei der Entgiftung neutralisieren und helfen Mineralien, das körpereigene Schutzsystem aufzubauen und im Gleichgewicht zu halten. Auch enthalten Kräuter viele Vitamine, so hat Vitamin C eine ausgeprägte Radikalfängerfunktion, gilt als natürliches Antioxidant und stärkt die Abwehr. Carotin und Vitamin A unterstützen den so wichtigen Zellstoffwechsel.

Die Kieselsäure ist ein wichtiger Nähr- und Aufbaustoff für die schnell wachsenden Zellen der Haut, des Fells und der Hufe. Kräuter enthalten darüber hinaus Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, Schleimstoffe und Chlorophyll. Auch versorgen Kräuter für Pferde mit den so wichtigen Mikronährstoffen. Mikronährstoffe sind für die physiologischen Funktionen einzelner Organe und Organsysteme unerlässlich. Während den sogenannten Makronährstoffen schon in der Vergangenheit viel Bedeutung zugemessen wurde und deren Gehalt in Futtermitteln geregelt ist, gilt dies für die wichtigen Mikronährstoffe nicht.

Da auch das an Sommerekzem erkrankte Pferd in erster Linie Pferd ist, sollte auf eine artgerechte Haltung auch bei Sommerekzem nicht verzichtet werden:

Weiden für Sommerekzemer sollten unbedingt trocken sein, auch bei starkem Regen sollten diese schnell abtrocknen. Diese Beschaffenheit finden wir vorwiegend bei felsigen steinigen Böden, welche auch den Vorteil meist kargen Bewuchses für Sommerekzemer mitbringen, welcher ein vertretbares Maß von Protein, Energie und wohl auch Fruktanen beinhaltet. Wind sollte unbedingt Zugang haben. Ideal sind sehr windige hochgelegene Weiden, Bergweiden und Deiche an der Küste. Ein stehendes Gewässer sollte natürlich nicht in unmittelbarer Nähe (ca. 10 km) sein! Ungeeignet bei Sommerekzem sind “fette Weiden”, da diese durch hohe Nährstoffgehälter Überschüsse von Protein und Energie hervorrufen.

Die Weide für unseren Sommerekzemer sollte extensiv sein, d. h. Bewuchs mit kargen Gräsern statt Weidelgras, genügend Fläche (ca. 1 Hektar pro Pferd) aufweisen und weder mit Pestiziden, Herbiziden noch Dünger (Ausnahme natürliche Düngemittel) behandelt sein.

Schutz vor Insekten bei Sommerekzem:

Unbedingt sollte ein dunkler, trockener Stall/Unterstand bei Sommerekzem zur Verfügung stehen, indem die Pferde Schutz vor den lästigen Insekten finden. Eingänge sollten mit Planen oder Streifenbändern versehen sein, so dass für Mücken der Eintritt uninteressant ist!

Falls erforderlich, sollte der Stall bei Sommerekzem mit natürlichen Repellents zusätzlich behandelt werden.

Möglichkeiten zum Kratzen bei Sommerekzem sollten gegeben sein, jedoch ohne Verletzungsgefahr, gut geeignet sind beispielsweise Besen und Bürsten, welche an den Stallwänden befestigt werden können. Scheuerstellen mit Verletzungsgefahr sind unbedingt auszuschließen!

Bei Sommerekzem zu beachten ist auch, dass das von Sommerekzem geplagte Pferd unter einem gewissen Gewöhnungseffekt leidet. Das Scheuern wird irgendwann zur geliebten Gewohnheit, dieser Kreislauf sollte ebenfalls unbedingt unterbrochen werden! Wir reden hier von einer Erkrankung, welche ganz unterschiedlich ausgeprägt ist, daher ist es schwierig, allgemein die Empfehlung zu geben, den Pferden mit Sommerekzem zumindest stundenweise einmal keine Scheuermöglichkeit einzuräumen. Was bei dem einen Sommerekzem Pferd zur Qual wird, da der Juckreiz unerträglich ist, kann dem anderen Sommerekzem Pferd sehr gut bekommen, weil das Scheuern in diesem Fall mehr Gewohnheit geworden ist. Soweit man dies beim eigenen Sommerekzem Pferd vertreten kann und oben Gesagtes über mehrere Monate umgesetzt hat (somit ist in den meisten Fällen eine gewisse Regulation eingetreten) sollte zumindest versucht werden, das Sommerekzem Pferd stundenweise vom Scheuern gänzlich fernzuhalten. Dabei sollte das Sommerekzem Pferd jedoch im Auge behalten und beobachtet werden, ob die Situation für’s Sommerekzem Pferd noch erträglich ist. Ist das vom Sommerekzem betroffene Pferd unruhig und fühlt sich sichtlich unwohl, muss diese Situation selbstverständlich sofort beendet werden. Die Umsetzung erfolgt hier auf sicher eingezäunten Weiden ohne Scheuermöglichkeiten, wie Bäume, Selbsttränken etc.

Meine Sommerekzem Erfahrung geht dahin, dass dies bei einigen Sommerekzem Pferden eine gute Möglichkeit ist, den Kreislauf zwischen Gewohnheit und Juckreiz bei Sommerekzem zu unterbrechen und nach einiger Zeit das Scheuern an den eigens eingerichteten Scheuerplätzen sichtbar eingeschränkt wurde!

Die Haut wird auch als letztes Ausscheidungsorgan bei Sommerekzem bezeichnet

Eine Überlastung der Entgiftungsorgane Leber und Nieren bei Sommerekzem ist die Regel. Der Organismus des Sommerekzemers wird bei der Verstoffwechslung vieler – meist überschüssiger – Nährstoffe, allen voran ein Überschuss an Protein, überlastet und reagiert sichtbar mit Störungen der Haut und des Fells, wie dem Sommerekzem. So ist das Sommerekzem auch auf eine nicht geeignete Fütterung des Pferdes zurückführbar. Voraussetzung jeder erfolgreichen Sommerekzem Behandlung ist daher eine auf die Allergiebereitschaft abgestellte Fütterung und Haltung des Sommerekzemers. Wird die Fütterung des Sommerekzemers nicht problemorientiert gestaltet, ist die Therapie des Sommerekzems langfristig zum Scheitern verurteilt.

Neben einer auf das Sommerekzem abgestellten Pferdefütterung muss die Haut des Sommerekzemers auch lokal behandelt werden, um einerseits den Juckreiz einzudämmen bzw. möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen und andererseits die Schäden der Haut in Folge des Sommerekzems zu lindern.

Das Sommerekzem & ich: Mein Futterkonzept und homöopathisches Therapierezept bei Sommerekzem entwickelte ich Ende der 90er Jahre, als meine Haflinger Stute Sina an einem ganz massiven Sommerekzem erkrankte. Für mich war es schrecklich mit anzusehen, wie qualvoll ihr Juckreiz war. Sie war richtig aggressiv und manchmal völlig außer sich, weil es so juckte.

Die veterinärmedizinischen Therapiemöglichkeiten bei Sommerekzem sind leider mehr als beschränkt. Cortison kam für mich keinesfalls in Frage, da mir damals schon bewusst war, dass Kortison ein Hufrehe Auslöser ist.

So versuchte ich, Sina selbst zu helfen. Bei meinen eigenen Pferden tendiere ich immer dazu, viel zu machen, also, möglichst alles auf einmal, damit einfach irgendetwas hilft, was, ist mir erst einmal gleich, Hauptsache: es hilft! Damals war ich eine ganz normale Pferdebesitzerin ohne jedwede besonderen Kenntnisse, was Erkrankungen wie das Sommerekzem, Homöopathie für Tiere, Kräuterheilkunde oder Kräuter für die Haut bei Pferden betraf.

So probierte ich erst einmal alle möglichen Kräuter für die Haut bei Pferden, Zusatzfuttermittel, Ergänzungsfuttermittel für die Haut bei Pferden, Homöopathie bei Sommerekzem und natürlich Ökozon, welches damals einen vorzüglichen Ruf genoss. Lange Rede, kurzer Sinn: nichts, aber auch gar nichts half nur annähernd, im Gegenteil, beispielsweise blühte Sina förmlich auf, als ich ihr den Mähnenkamm mit Aloe Vera einschmierte. Aloe Vera war damals in aller Munde und wurde geradezu als Allheilmittel angepriesen, ein regelrechter Boom war das, ist ja mittlerweile enorm abgeflacht.

Nichts half beim Sommerekzem von Sina!

Sina bekam einige Monate später sogar noch eine Hufrehe. Dies war der Zeitpunkt, an dem ich wusste, so geht das alles nicht weiter. Nicht alles, was die Werbung uns erzählt, ist gut, im Gegenteil, vieles ist einfach nur schlecht für unsere Pferde. Sina war anhand der ganzen Zusatzfuttermittelchen und Pülverchen auch recht dick geworden. Sinas Hufrehe führte letztlich dazu, dass ich mich eingehend mit der Kräuterheilkunde, der Homöopathie, der Pferdefütterung und sowohl dem Sommerekzem, wie auch der Hufrehe beschäftigte. Damals waren Kräuter für Pferde kein Thema, Homöopathie für Pferde war Spuk und die Kenntnisse beschränkten sich darauf, dass jedes Pferd mit Sommerekzem auf jeden Fall einen Zink und Selenmangel aufweist (was Quatsch ist, Sina hatte einige Monate zuvor sogar eine Selenvergiftung, Zink war auch im Normbereich).

Nachdem ich mich aufgrund der Hufrehe detailliert und ausführlich auch mit dem Thema Pferdefütterung, Homöopathie und Kräuterheilkunde beschäftigte, fand ich fast nebenbei auch eine homöopathische Therapie für das Sommerekzem bei Sina. Auch die Pferdefütterung und die Kräuterheilkunde für beide Erkrankungen lagen soweit nicht auseinander!

Das Sommerekzem heilte – ja, man kann wirklich sagen, heilte…- ganz von alleine in den nächsten Jahren ab und kam nie wieder. Eigentlich war alles ganz simpel: Back to the roots würde ich mein Therapiekonzept nennen. Natürlich nicht allein, ich lernte, die Ursachen aufzuspüren, ich lernte, Homöopathie und Kräuterheilkunde Ursachen bezogen einzusetzen.

Sehr viel später, im April 2014 kaufte ich mir einen Tinker mit Sommerekzem. Sein Sommerekzem heilte innerhalb eines Jahres komplett und es gibt keinerlei Symptome mehr. Ein Wunder? Wenn ich nicht wüsste, dass es meine Therapie und Fütterung bei Sommerekzem war, die ihn, den Kleinen Mann, heilte, würde ich sagen: ja! Aber so war es einfach nur das richtige Konzept, was so schnell, effektiv und vorallem nachhaltig wirkte!

Die homöopathische Therapie bei Sommerkzem, wie aber auch bei allen anderen Krankheiten, muss jedoch individuell abgestimmt und wirklich Ursachen bezogen stattfinden. Es gibt verschiedene Ursachen für das Sommerekzem. Der Stoffwechsel ist meist beteiligt, eine Allergie natürlich immer vorhanden, die Fütterung meist unpassend, aber auch hormonelle Ursachen spielen oft eine Rolle. Auch ein Proteinüberschuss, Futtermittelallergien und Unverträglichkeiten sind neben der allergischen Reaktion auf die Mücken nicht zu vernachlässigen wie auch eine Überlastung der Entgiftungsorgane Leber und/oder Nieren, auch im Darm ist manchmal eine Ursache zu finden.

Homöopathisch arbeite ich mit der Biofeld-Haaranalyse, da meine vierbeinigen Patienten in aller Welt wohnen und die Entfernung für einen Besuch in der Regel viel zu weit ist. Die Haaranalyse hat sich seit vielen Jahren in meiner Praxis bewährt und ist als überregionale und auch sehr praktische Therapiemöglichkeit kaum noch wegzudenken. Ich arbeite anhand der Haare eine Therapie und auch eine Futtermittelempfehlung bei Sommerekzem für das individuelle Pferd aus und die Umsetzung erfolgt am Wohnort des Pferdes nach meiner Empfehlung.

So therapiere ich das Sommerekzem ganzheitlich, nebenwirkungsfrei und homöopathisch.

Vor diesem Hintergrund arbeite ich mittels Biofeld-Haaranalyse bei Sommerekzem, um zu schauen, wo die individuellen Ursachen und Auslöser liegen, wie der Mineralstoffhaushalt beschaffen ist, ob ggf. organische Störungen wie z. B. erhöhte Leberwerte oder hormonelle Probleme vorliegen, teste sämtliche in Frage kommende Allergene aus (nicht nur die Mücken), sowohl Umwelt-, wie auch Futtermittelallergene und arbeite dann im zweiten Schritt der Biofeld-Haaranalyse bei Sommerekzem im gleichen Verfahren eine individuell passende Fütterung entsprechend der festgestellten Werte und eine individuelle und ganzheitliche Therapieempfehlung mit homöopathischen Mitteln aus. So gelingt es in der Regel auch das Sommerekzem zu heilen, bedenkt man alle Faktoren und geht auf diese individuell ein, so stehen die Chancen wirklich gut für eine vollständige Regulation des Sommerekzems.

Aus meiner langjährigen homöopathischen Erfahrung mit dem Sommerekzem entstand auch das homöopathische Tierarzneimittel Nehls Vet-Komplex Nr. 3.

 

Sommerekzem

 

Erfahrungsbericht zum Sommerekzem

Das Sommerekzem und die Hufrehe von Pinto und die Therapie, die tatsächlich geholfen hat!

Ich bin eigentlich überhaupt nicht dafür, öffentlich im Internet irgendwas zu schreiben, denn man weiß ja nie, wie das wo verwendet wird. Dieses Mal werfe ich jedoch all meine Bedenken über den Haufen, denn ich bin so überzeugt, dass ich dies gerne mit vielen Menschen teilen möchte. Mein Tinker Pinto ist ein Importpferd und kam 2016 nach Deutschland. Ende 2016 kaufte ich ihn bei einem Händler. Auf den ersten Blick sah er gesund aus und ich dachte, er wäre es auch. Bis ja bis zum Frühjahr 2017, denn da ging es los mit einem total wahnsinnigen Juckreiz, Pinto scheuerte sich wie verrückt, in einer Nacht war die schöne Mähne tatsächlich komplett weggewetzt, ich dachte am Morgen, ich seh nicht richtig, alles war total weggescheuert, das Pferd sah insgesamt aus wie ein, ja, wie soll ich sagen, wie ein Besen oder so, er war total strubbelig vom Scheuern überall, die Schweifrübe war fast kahl, es war ein Bild des Schreckens. In meiner Verzweiflung rief ich gleich den TA an, der auch eine Stunde später eintraf. Er sah die „Bescherung“ und sagte sofort, das ist aber ein wirklich schlimmes Sommerekzem, so was sehe ich selten, mein Gott. Da hilft nur noch Kortison, was anderes brauchen wir da nicht zu probieren, sagte es, zog die Spritze auf und gab sie Pinto auch sofort. Der Juckreiz war zwar nicht weg, aber er scheuerte nicht mehr ganz so extrem, obwohl ich ihn trotzdem ständig beim Scheuern erwischte. 2 Wochen später dann die nächste Hiobsbotschaft, morgens um 8.00 Uhr die Stallbetreiberin am Telefon: Helga, Pinto liegt und steht nicht auf, er stöhnt vor Schmerzen, ruf bitte sofort den TA an. Gesagt, getan, dieser traf mit mir zusammen am Stall ein und sagte nur: Hufrehe, Pinto hat eine Hufrehe. Leider kann das immer einmal passieren, wenn Kortison so hoch dosiert injiziert wird, ich hatte jedoch keine andere Wahl wegen dem Sommerekzem. Ich war echt verzweifelt, Pinto war jetzt in 6 Monaten zu einem Pferd mit Sommerekzem und Hufrehe geworden. Hilfe: wo soll das noch hinführen dachte ich? Der TA injizierte nun Schmerzmittel und Heparin und sagte, er käme am nächsten Tag wieder und wir müssten röntgen und ich solle mit meinem Hufschmied Kontakt aufnehmen, damit er kommt. Nachdem er weg war heulte ich erst einmal. Wie sollte das nun weiter gehen? Überlebt Pinto überhaupt diese schlimme Hufrehe? Am nächsten Tag keine Besserung. Der TA kam zum röntgen und stellte eine Hufbeinrotation und Hufbeinsenkung fest. Scheuern tat Pinto sich übrigens immer noch, sobald er aufstand, begann er, sich wie ein Wilder zu scheuern. Kortison war nun ja keine Option mehr. Ich dachte nur, Hilfe, in welchem Film bin ich hier? Pinto tat mir so leid, ich zweifelte an mir, am Stall, an der Fütterung, an der Haltung und fragte mich, ob er jemals wieder auf die Weide darf? Was ist das für ein Pferdeleben, ein Pferd, was nicht mehr laufen kann und sich zudem ständig scheuert, der Juckreiz war noch immer eine Katastrophe, aber die Hufrehe war lebensgefährlich, wie der TA mir mehrmals versicherte. Ich konnte nicht schlafen und ging ins Internet, um Hilfe zu suchen, total verzweifelt wie ich war, suchte und suchte ich. So stieß ich dann auf Frau Nehls und die Bioresonanz-Haaranalyse. Ich dachte, das machst Du jetzt sofort, viel Zeit hast Du nicht mehr, vielleicht muss Pinto in einigen Tagen schon eingeschläfert werden, der TA machte mir nämlich wenig Hoffnung. Ich rief im Tierheilkundezentrum an und ließ mich unter anderem zum Sommerekzem beraten. Ich fühlte mich gleich gut aufgehoben und erzählte Pintos Geschichte. Mein Gefühl sagte mir, das ist das Richtige, das machst Du jetzt sofort. Am gleichen Tag schnibbelte ich Pinto Mähnenhaare ab und schickte sie per Express nach Warburg zum Tierheilkundezentrum für die Biofeld-Haaranalyse. Am gleichen Tag bekam ich eine Mail, dass alles eingegangen ist und Frau Nehls die Analyse sofort bearbeitet. Das tat sie auch, am Abend kam das Ergebnis. Medikamentenrehe durch Kortison, Sommerekzem sehr massiv durch extreme Stoffwechselprobleme, welche natürlich auch zusätzlich die Hufrehe begünstigt haben. Es folgte ein umfangreicher Therapieplan von Frau Nehls. Ich rechnete mir die Therapiekosten aus und kam zu dem Schluss, dass ich das jetzt sofort mache, koste es, was es wolle, egal, Pinto sollte nicht sterben, er ist erst 6 Jahre alt und hat sein Leben noch vor sich. In Irland ist es ihm bestimmt nicht gut gegangen, bei mir soll er ein schönes Leben haben und ich werde alles, einfach alles tun, was in meiner Macht steht, damit Pinto wieder gesund wird. Die Therapie ist nicht billig, der TA auch nicht, alles kostet. Egal, ich sagte meinen Urlaub ab und nahm das Urlaubsgeld für Pintos Therapie. Am gleichen Tag besorgte ich alle Empfehlungen und wir konnten am nächsten Tag die Sommerekzem Therapie beginnen. Die ersten 5 Tage waren sehr schlimm, Pinto lag, wenn er aufstand Juckreiz und dieses dämliche Scheuern, überall, an den Stallwänden, am Boden, am Trog, nichts war vor ihm sicher, obwohl er sich kaum auf den Beinen halten konnte. Ab Tag 6. wurde es besser, er ging wieder langsam umher und scheuerte sich sichtlich weniger. Tag für Tag wurde es besser und besser, nach 6 Wochen war Pinto wieder voll der Alte, er scheuerte sich überhaupt nicht mehr, er lief wieder ganz normal und lahmte nicht mehr, obwohl der Schmied noch immer nicht da war, er hatte nämlich keine Termine mehr frei. Ich war total glücklich und wusste, ich habe alles, wirklich alles richtig gemacht. Pinto dankt es mir mit einer hingebungsvollen Liebe, die ich selten bei einem Tier erlebt habe. Pinto folgt mir wie ein Hund und das Schönste: Er kann mir wieder folgen, er läuft wieder, er lahmt nicht mehr, er macht wieder enge Wendungen ohne Schmerzgesicht, er liegt nicht mehr tagsüber, wenn ich da bin und er ist wieder glücklich. Und ich erst. Und genau deshalb schreibe ich diesen Erfahrungsbericht zum Sommerekzem und zur Hufrehe von Pinto. Ich bin sehr froh, Frau Nehls und ihr Tierheilkundezentrum gefunden zu haben und ich bin sicher, Pinto würde ohne sie nicht mehr leben. Der TA kam natürlich weiterhin regelmäßig zu Pinto und war auch total erfreut, wie schnell es aufwärts ging. Medikamente gab er jedoch keine mehr, er kam nur zur Kontrolle. Es sind jetzt 10 Wochen vergangen und nächste Woche habe ich einen Termin mit meinem Hufschmied, endlich? Ich weiß es nicht, es ging sehr gut ohne ihn, so langsam müssen die Hufe aber wieder bearbeitet werden. Morgen habe ich aber erst noch mal einen Telefontermin mit Frau Nehls, die mir vorab genau erklärt, worauf ich in der Zukunft achten muss, damit ich mitreden kann und das ist mir für die Zukunft von Pinto extrem wichtig. Ich will alles richtig machen und ich weiß, dass ich das mit Hilfe von Frau Nehls nun auch endlich schaffe. Meine Kontaktdaten möchte ich hier jetzt nicht Preis geben, gerne könnt Ihr diese aber von Frau Nehls erfragen, sie hat mein Einverständnis diese bei Fragen anderer Pferdehalter, die vielleicht ähnliche Probleme haben, weiter zu geben.

Das Sommerekzem von Jonny aus der Schweiz

Jonny bei Beginn meiner Therapie seines Sommerekzems

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Jonny ein Jahr später Sommerekzem frei

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