Pferdehusten, chronische obstruktive allergische Bronchitis bei Pferden, Husten bei Pferden, Heustauballergie, Asthma bei Pferden, Dämpfigkeit bei Pferden

Pferdehusten-Husten, Pferd-Bronchitis, Pferd-Asthma, Pferd-Dämpfigkeit, Pferd-dämpfiges Pferd

Ein Schwerpunkt in meiner langjährigen Praxis war von Anfang an und ist bis heute die Therapie der chronisch allergischen Bronchitis von Pferden, Ponys & Eseln, von Pferdehusten, chronisch obstruktiver allergischer Bronchitis bei Pferden, Husten bei Pferden, Heustauballergie bei Pferden, Asthma bei Pferden und Dämpfigkeit bei Pferden.

So viele Ponys und Pferde leiden an Bronchitis, man mag es kaum glauben! Und: es sind nicht nur die “Boxenpferde”, nein, sehr häufig leiden auch Pferde an Bronchitis und Husten, die seit vielen Jahren im Offenstall zu Hause sind. Es ist nicht so, dass die Offenstallpferde vor Husten und Bronchitis geschützt sind und leider ist es auch im Umkehrschluss nicht so, dass die Bronchitis und der Husten bei Pferden automatisch heilt, wenn Pferde mit Bronchitis und Husten in eine optimierte Haltung, also einen Offenstall bzw. in eine Box mit angeschlossenem Paddock umgestellt werden. Auch eine optimierte Haltung ist nicht der Garant für die Heilung von Husten beim Pferd und der meist inzwischen chronisch gewordenen Bronchitis bei Pferden. Eine Therapie der Bronchitis, des Hustens und der Heustauballergie muss auch bei optimierter Haltung langfristig erfolgen.

Ziel meiner Therapie mittels Bioresonanz-Haaranalyse bei chronischer Bronchitis, Husten, Heustauballergie, Asthma oder Dämpfigkeit ist es grundsätzlich, die Ursachen aufzuspüren, denn kennt man die Ursachen, so kann man diese gezielt und effektiv therapieren. Meist handelt es sich um allergische Atemwegserkrankungen, an deren Ende oftmals die so gefürchtete Dämpfigkeit, also das Lungenemphysem steht. Soweit muss es jedoch nicht kommen: auch Allergien lassen sich sehr gut behandeln, wie zahlreiche Bronchitis Erfahrungsberichte von Pferden zeigen!

Allerdings ist es wichtig, die Ursachen, also die Allergie zu behandeln, denn nur an den Symptomen der Bronchitis “herumzudoktern” bringt langfristig so gut wie nie Erfolg. Die Symptomüberdeckung mit Kortison ist im Notfall eine bzw. DIE Maßnahme, die überhaupt nur greifen kann. Kortison sollte jedoch unbedingt dem Notfall vorbehalten bleiben, denn eine Dauergabe führt nicht nur zu schädlichen Nebenwirkungen, nein, die Wirkung nimmt auch mehr und mehr ab und oftmals ist genau dies das Hauptproblem! Hilft dann im Notfall auch kein Kortison mehr, so wird es für das Pferd mit chronischer allergischer Bronchitis tatsächlich schwierig, aus der Notfallsituation herauszukommen.

Chronisch allergische obstruktive Bronchitis, wie auch Asthma bei Pferden und die sogenannte Dämpfigkeit bei Pferden finden ihre Ursache in nicht pferdegerechter Fütterung, in nicht ausgeheilten akuten Infektionen, Influenza-Impfungen in einen bereits geschwächten Organismus und nicht optimaler Pferdehaltung.

Zahlreiche Pferdebesitzer der an Husten, Asthma und Bronchitis sowie auch bereits an Dämpfigkeit leidender Pferde schildern hier ihre Erfahrungen mit meinen Therapien und zeigen auf, dass selbst dann eine Chance besteht, wenn Pferde bereits aufgegeben wurden.

Meist komme ich mit der Homöopathie bei chronisch allergischer Bronchitis von Pferden erst ins Spiel, wenn Tierärzte bereits aufgegeben haben und der Pferdehalter verzweifelt nach dem letzten Strohhalm sucht. Der Pferdehalter wendet sich dann an mich und lässt eine Bioresonanz-Haaranalyse durchführen. Mittels Bioresonanz Haaranalyse teste ich dann die Organe, Organsysteme, Futtermittel- und Umweltallergene, den Mineralstoff-, Spurenelement- und Vitaminhaushalt und den Nährstoffhaushalt. Somit ergibt sich ein rundes Bild und es kommen sämtliche Faktoren, Allergien, Auslöser und Ursachen zum Vorschein. Auf Grundlage der Werte der Bioresonanz-Haaranalyse teste ich dann im zweiten Schritt eine individuell passende und ganzheitliche homöopathische Therapie und eine Allergen freie Fütterung aus. Der Pferdehalter erhält dann einen kompletten Behandlungsplan für das betroffene Pferd und kann die Therapie zu Hause nach meinen Empfehlungen durchführen.

Ich hoffe, dass die hier veröffentlichten Erfahrungen zur Homöopathie bei chronisch allergischer Bronchitis von Pferden, mit Asthma & Dämpigkeit und meist quälendem Husten des Pferdes vielen betroffenen Pferdehaltern Mut zur Homöopathie bei Tieren machen und vielen Pferden helfen können.

Eine homöopathische Therapie bei Bronchitis, Husten, Asthma und Dämpfigkeit von Pferden durch mich kann auch parallel und ergänzend zur veterinärmedizinischen Therapie erfolgen, das eine schließt das andere nicht aus, ganz im Gegenteil!

Aus der stationären Aufnahme lernte ich, dass eine Lungenspülung nur kurzfristig Erfolg verspricht. Essentiell wichtig zur Vermeidung erneuter Atemwegsprobleme bei Pferden nach erfolgreicher Therapie ist es, Sorge dafür zu tragen, dass sich Schleim nicht erneut festsetzt, was im Umkehrschluss bedeutet, eine dauernde Verflüssigung und Ausscheidung im Wege der Fütterung von Atemwegskräutern bei Pferden zu unterstützen.

Die Dokumentation einer unglaublichen Heilung der Dämpfigkeit von Pferden zeigt Dixi!

Erfahrungsbericht von Jessica über ihre bereits dämpfige Stute: Dixi’s und meine Geschichte

Es fing etwa im April 2007 an: Dixi stand plötzlich schwer atmend auf der Wiese. Von einem Tag auf den anderen. Die einzigsten Anzeichen waren ein bisschen Husten im Februar. Wir dachten, es läge am Wetter. Aber als es Dixi auch nach einiger Zeit noch nicht besser ging, zogen wir unseren Tierarzt hinzu. Der spritzte mehrere Male Cortison, wodurch es Dixi aber nicht wirklich besser ging! Dann sind wir im September mit Dixi in eine Tierklinik gefahren, wo sie ein paar Tage stand. Die Tierärzte sagten, es bestände aus medizinischer Sicht keine Aussicht auf Heilung der Atemwege und wir sollten uns überlegen, dass Tier einzuschläfern, nicht, dass sie eines Tages tot auf der Wiese läge. Ein Video von Dixis ganz schlimmer Zeit seht Ihr oben.

Ich dachte nur:

“Nein, dass darf nicht sein.” Denn ich liebe meine Dixi ja so sehr (dies können bestimmt viele Pferdebesitzer nachvollziehen, was dass für ein Schock ist, wenn man hört, dass das eigene Pferd es wohl nicht schaffen wird). Dann googelte ich im Internet nach Pferdedämpfigkeit und bin so über einen Erfahrungsbericht auf Frau Nehls aufmerksam geworden. Auch habe ich im Internet erfahren, dass Inhalieren gut sein soll. Mein Dad hat also ein Inhaliergerät angeschafft – wo Dixi von September bis Dezember täglich 20 Minuten inhaliert hat. Ich habe dann mit Frau Nehls Kontakt aufgenommen. War sehr angetan und voller Hoffnung von den Erfahrungsberichten, aber ich dachte auch, dass es bestimmt nicht noch so einen schweren Fall wie Dixi gibt.

Ich habe dann die Haare, Fotos und ein Video von Dixi zu Frau Nehls geschickt. Von Frau Nehls kam die Mail: Viel viel Glück und ich hoffe inständig, dass ich Dixi noch helfen kann. Bitte halten Sie mich auf dem Laufenden. Wenn Dixi nur annähernd beschwerdefrei wird, ist dies ein Wunder (kein kleines, ein großes..); aber manchmal geschehen Wunder (siehe Erfahrungsberichte..). Aber Dixis Werte von der Biofeldanalyse waren auch wirklich super super schlecht. Die Werte der Atemwege u. Lungen lagen alle im Bereich 18! Dann ging die Therapie der Dämpfigkeit mit unzähligen Mittelchen los. Zusätzlich haben wir die Empfehlungen von Frau Nehls vom Tierheilkundezentrum umgesetzt mit verschiedenen Kräuter für Pferde für die Atemwege und der Homöopathie für Atemwegserkrankungen von Pferden. Dixi bekam Heucobs, Luzerne, Rote Beete und Rübenschnitzel. Also, jedes andere Pferd hätte wahrscheinlich nach drei Tagen 1000 Kilo gewogen. Dixi war zu diesem Zeitpunkt aber schon sehr von ihrer Atemwegskrankheit gezeichnet und unterernährt, sie war so mager, dass man jeden Knochen sehen konnte. Einige Tage sah Dixi dann ein bisschen besser aus, an anderen hat sie wieder GAR NICHTS gefressen, keine Möhren, keine Äpfel – gar nichts. Ich saß einige Abende in meinem Zimmer und habe zu meinem Freund gesagt:

“Ich glaub, Dixi will einfach nicht mehr, guck sie dir doch mal an”…

Aber dann, nach einiger Zeit, setzte eine Besserung ein. Dixis Atmung wurde flacher, sie fraß wieder u. nahm auch wieder zu. Sie ging wieder mit den anderen Pferden auf die Wiese und fraß teilweise auch mal ein bisschen Gras. Man hat sich immer gefreut, wenn sie auf der Wiese den Kopf unten hatte und nicht einfach nur traurig da stand. Im November schickte ich dann wieder Haare zur Kontrollanalyse zu Frau Nehls. Dixi sah nun schon um einiges besser aus. Die Werte hatten sich auch bereits verbessert. Die Therapie mit Kräutern für die Atemwege und Homöopathie für die Atemwege haben wir bis März weitergeführt. Dann habe ich wieder Haare u. Videos zu Frau Nehls geschickt. Sie konnte, glaub ich, nicht glauben, was sie da auf den Videos sah. Ihre Nachricht zu den Videos: Waaaahhhnsinn, Dixi ist ja ein völlig anderes Pferd:-) Ich würde mal sagen: Das haben wir allerbestens hinbekommen; hätte ich selbst nicht für möglich gehalten:-))). Die Werte der Biofeld Haaranalyse haben sich auch erheblich gebessert.

Pferdehusten, chronische obstruktive allergische Bronchitis bei Pferden, Husten bei Pferden, Heustauballergie, Asthma bei Pferden, Dämpfigkeit bei PferdenDixi frisst alles, belästigt unsere Wallache wieder u. quiekt wieder wie früher, wenn sie die Wallache belästigt… Dixi ist in einem wirklich guten Futterzustand, weder zu mager, noch zu dick, ihr Fell glänzt und sie strahlt Gesundheit und Wohlbefinden aus! Ich hätte NIE für möglich gehalten, dass Dixi noch einmal gesund wird. Ich hätte auch NIE für möglich gehalten, dass mit Kräutern für die Atemwege und Homöopathie für die Atemwege so ein WUNDER möglich ist. Das ist einfach WAHNSINN. Ich dachte früher immer Homöopathie kann nicht klappen und Kräutertherapie auch nicht. Ich kann nur jedem raten, dass man es mit Homöopathie und Kräutern von Frau Nehls versucht, auch wenn die Schulmedizin die Pferde bereits aufgibt. Ich glaube, Dixi ist mit das beste Beispiel für die Wunder der Homöopathie, der Kräutertherapie und der Frau Nehls. Die Therapie war sehr kostspielig. Für das Geld, was wir in der Apotheke und in diversen Futtershops gelassen haben, hätte man ein Pferd bezahlen können. Deshalb möchte ich hier an dieser Stelle meinen Vater danken, ohne ihn wäre die Therapie für mich finanziell nicht möglich gewesen. Des Weiteren danke ich meinem Freund und meiner Schwester, die mich beim Mittelchen mixen und täglichen Inhalieren tatkräftig unterstützt haben.

Und der größte Dank geht an Frau Nehls. Ohne sie und ihre Therapie wäre Dixi heute 100% nicht mehr da!!

Die Videos von Dixi könnt ihr hier sehen. Unter den Atemwegserkrankungen bei Pferden ist ein Pferd mit Dämpfigkeit. Das ist mein Schimmelchen zu Beginn der Therapie sowie gesund ein gutes halbes Jahr nach dem Therapiebeginn. Ich hoffe, dass auch mein Bericht von verzweifelten Pferdebesitzern bei Google entdeckt wird, denn hätte ich den Erfahrungsbericht nicht gefunden, wäre ich nicht auf das Tierheilkundezentrum gestoßen. Ihr könnt mir auch gern schreiben: jessica.radzanowski@gmx.de

Ich bin echt u. bin kein erfundener Erfahrungsbericht, wie vielleicht einige glauben, die die Berichte lesen. Denn ich hab ja auch gedacht: “ob das stimmt?”… Aber ich bin echt, Dixi ist echt u. Dixi zeigt sich heute gerne, falls einer das Wunder der Dixi nicht glaubt. Jessica Schlüter (jetzt Radzanowski).

Der obige Erfahrungsbericht über Dixis Atemwegsprobleme zeigt, dass durchaus noch eine Chance besteht, auch wenn Pferde wie Dixi bereits veterinärmedizinisch austherapiert sind. Ehrlich gesagt habe ich in Dixis Fall selbst keinesfalls an eine Heilung durch die Homöopathie und Kräuter für die Atemwege geglaubt und dies auch nicht im Unklaren gelassen; ja, nicht einmal daran geglaubt, dass Dixi einmal wieder einen Gesundheitszustand erreicht, von dem wir sagen können, dieser ist vertretbar für ein Pferdeleben. Dixi war in einem absolut jämmerlichen und krankhaften desolaten Zustand, so, dass man denken mochte, je schneller sie erlöst wird, desto besser ist dies für Dixi. Ich kann nicht ausdrücken, wie sehr ich mich freute, dann die Folgevideos von Dixi zu sehen, eigentlich kann ich bis heute nicht glauben, dass dieses Wunder der Heilung Dixis möglich sein kann. Der Erfahrungsbericht hört sich sehr nach einer Lobeshymne an: Wer jedoch Dixi vorher und nachher erlebte, kann dies ganz sicher nachvollziehen, auch wenn ich beim Lesen etwas rot werde, soviel Lob für eine Therapie bekommt man nicht täglich. Ich hoffe, dieser Bericht wird vielen betroffenen Pferdebesitzern den Mut geben, nicht zu schnell aufzugeben, um vielleicht ein ebensolches Happy End wie Jessica mit ihrem Pferd zu erleben. Dixi war lange Zeit mein schwerster Fall, inzwischen gibt es einige Erfahrungsberichte über die erfolgreiche Therapie von Atemwegserkrankungen wie der von Dixi und einige Happy Ends. Dixi hat mich gelehrt, nicht aufzugeben, wenn noch eine Möglichkeit offen geblieben ist. Heute ist Dixi in einem guten Futterzustand, völlig symptomfrei und gesund und hat ihr erstes Fohlen zur Welt gebracht. Keiner hätte gedacht, dass dies einmal möglich wird!

Dixi ist seit Ende 2007 beschwerdefrei, wieder voll einsetzbar und wird seither auch wieder geritten und normal belastet. Dies hätte im April 2007 niemand für möglich gehalten.

Da Dixi das Unmögliche doch schaffte und wieder gesund wurde, ließ Jessica Dixi decken und im April 2009 wurde nach unproblematischer Geburt für Mutter und Tochter die kleine Penny Lane geboren:

Die glückliche und stolze Mama Dixi mit Penny Lane, Ihrem ersten Fohlen

Lange nichts von Dixi gehört…

Hier wieder einmal ein Lebenszeichen von Dixi & Jessica zu Ostern 2012:
Hallo liebe Frau Nehls, schöne Grüße u. frohe Ostern wünschen Ihnen Jessica mit Familie, Dixi und ihr 1-Wochen altes Fohlen. Dixi ist letzte Woche Mama eines gesunden Stutfohlens geworden. Das 2te gesunde Baby nach der schweren Krankheit :-)

Liebe Grüße Jessica Radzanowski & Dixi, jessica.radzanowski(at)gmx.de

Dixi lebt auch im Jahre 2020 noch, gerade überarbeie ich die Atemwegserkrankungen von Pferden und lese einmal wieder über Dixi. Es geht ihr noch immer gut, beide Fohlen – inzwischen erwachsen – genießen ihr Leben, was Mama Dixi ermöglicht hat. Lange ist`s her und es gibt inzwischen viele wieder gesunde Pferde, denen es ähnlich ging wie Dixi!

 

Verlauf der Bronchitis Therapie und Dämpfigkeit des kleinen Jon

2007 wandte sich Frau Hoffmann verzweifelt an mich mit der Bitte, Jon zu therapieren. Jons Regeneration und Heilung wurde seit 2007 in Erfahrungsberichten von Frau Hoffmann niedergeschrieben

Therapieverlauf des kleinen Jon mit chronisch obstruktiver allergischer Bronchitis und bereits eingetretener Dämpfigkeit

Hallo! Ich heiße Jon und bin das Welsh-Pony, dass seinen Menschen im letzten Jahr so viel Kummer gemacht hat. Doch seit etwa 14 Tagen geht es mir so gut, dass ich mit meiner großen Freundin Cheyenne um die Wette auf die Koppel rennen kann. Daran konnte ich vorher nicht mal denken, denn ich bekam so schlecht Luft und musste so viel husten, dass ich nicht mal mehr fressen konnte und nun ganz dünn bin. Aber neuerdings macht mir meine Menschenfrau morgens Frühstück und mittags und abends auch Extra-Mahlzeiten, ich kriege dann einen Eimer mit merkwürdig riechenden Sachen drin. Da hab ich aber mal geflemt! Und mehrmals am Tag kam sie, und hat mir Flüssigkeit ins Maul gespritzt, das waren flüssige Hustenkräuter für Pferde. Doch ich bin ja nicht doof und hab es wieder rauslaufen lassen. Jetzt schmeckt mein Frühstück nach dem Zeug, aber nur schwach und ich esse es halt mit! Aber ich kriege seit zwei Wochen kein Müsli mehr, das finde ich gemein! Dafür sind im Eimer jede Menge Pferdekräuter für die Atemwege und ich hasse Kräuter für die Atemwege! Aber die Menschenfrau schnippelt mir einen Apfel hinein, dann schmeckts ganz gut und ich esse brav meinen Eimer leer. Sie lobt mich dann. Meine Freundin Cheyenne muss nun auch Kräuter für die Atemwege essen, aber die isst sowieso alles. Auch das Heu ist nicht mehr wie früher, es riecht auch irgendwie merkwürdig und ist nass, aber ich will ja brav sein und esse es auch. Die Menschenfrau nennt das Zeugs, was sie drauf sprüht Heustaub-Stopp. Mit dem Heustaub-Stopp kann man wohl auch inhalieren sagt sie. Und seitdem geht es mir viel besser! Ab und zu plagt mich noch Husten, aber dann bringt mir meine Menschenfrau eine Handvoll Irgendwas, also diese Hustenkräuter wohl, und wenn ich dass aufgegessen habe, verschwindet auch der Husten. Meine Menschenfrau sagt, Sie hätten ihr das so aufgetragen und deshalb wollte ich schon mal danke sagen. Ich hatte nämlich mitgekriegt, dass die Menschen schon von der letzten Spritze geredet hatten, weil ich so gelitten habe. Aber das ist jetzt kein Thema mehr. Und wenn der Regen aufhört und ich wieder auf die Koppel darf, dann werde ich den Menschen zeigen, wie viel Kampfgeist in mir steckt! Und auch der frechen Cheyenne werde ich es zeigen! Recht viele Grüße aus Bruchweiler Jon

Hallo Frau Nehls, wie geht es Ihnen? Ich hoffe gut? Jon ist munter und frech und plärrt, wann immer er mich sieht, weil er auf die Koppel will. Die muss aber ein paar Tage geschont werden und der Auslauf ist ja auch recht schön. Der Zustand hatte sich in den letzten Tagen so gebessert, dass ich kein Keuchen mehr hören konnte, auch wenn ich das Ohr an die Nüstern legte. Nur die lästigen Hustenanfälle kommen immer mal wieder, manchmal auch recht heftig. Ich denke, es dauert sicher seine Zeit, bis die Schädigungen aus sieben Jahren reguliert sind. Ich werde deshalb auch die Tropfen weiter verabreichen, nur die Tabletten musste ich absetzen, da ich meine finanziellen Mittel einteilen muss. Die Globulis sind noch nicht alle, die kriegt er auch weiter. Und viel wichtiger sind mir die Empfehlungen mit den Kräutern für die Atemwege von Ihnen und Heustaub-Stopp.

Die Stute Cheyenne bekommt auch Horse Allround Kräuter-Fit zur Mineralstoffversorgung und die Verbindungstür zwischen den Boxen wird so lange geschlossen, bis Jon aufgefressen hat (Cheyenne ist sowieso schneller fertig). Zweimal am Tag kriegen sie eine Schaufel Pferdefutter Atemwege, zusammen höchstens 1 kg, mindestens dreimal am Tag mit Heustaub-Stopp getauchtes Heu. Bis Juli hat ein netter Mann aus der Nachbarschaft wöchentlich einen kleinen Berg frisch gemähtes Grünfutter ohne jede Düngung und ich brauchte kaum Heu. Und mit meinem Karottenmann hab ich auch geredet, er achtet jetzt auf gute Qualität und wenn keine deutschen Karotten aus der Pfalz lieferbar sind, kriege ich Biokarotten, keine mehr aus Holland. Es gibt also wöchentlich 20 kg Möhren für beide Pferde, die füttere ich in vier Tagen weg und achte sehr genau auf Schimmelpilze. Die Flachs-Einstreu hatten wir sowieso schon, die ist sogar mit Teebaumöl desinfiziert. Ist das gut oder könnte der hartnäckige Husten womöglich dadurch ausgelöst werden? (Teebaumöl war der Auslöser laut Haaranalyse, die Einstreu wurde dann gewechselt). Sie sehen, ich geb mir viel Mühe Ihren Plan einzuhalten. Doch leider erwische ich immer wieder nette Menschen, die mit ihren Kindern die lieben Pferde füttern gehen! Mit Brot! Und ich wundere mich dann, warum Jon wieder keucht! Ich erkläre dann freundlich aber nachdrücklich, warum es verboten ist, Schilder würden nichts nutzen, denn es sind oft Menschen, die kein Wort deutsch können. Vielleicht male ich eins, wo ich mit bösem Gesicht und erhobenem Zeigefinger drohe! Aber Jon erholt sich innerhalb von zwei Tagen wieder und dann merkt ein Laie nicht, dass er nicht gesund ist, so gut sieht er aus, dank Ihrer Hilfe. Ganz herzliche Grüße von zwei glücklichen Pferden und ebenso glücklichen Menschen Silvia Hoffmann

Frau Hoffmann sagt 5 Monate nach Therapiebeginn: Jon ist in recht gutem Zustand, zwar hat er immer mal noch Hustenanfälle (3 bis 4 Mal am Tag), aber es belastet ihn nicht sehr. Er ist so munter, dass er von meiner Tochter Melanie (50 kg) geritten werden konnte, was er sichtlich genoss. Trotz meiner Ermahnung, nur Schritt zu gehen, war er nicht zu bremsen und wollte unbedingt auch ein Stück im Galopp gehen. Er schnaufte danach heftig, aber innerhalb von wenigen Minuten ging der Atem wieder recht normal. Die Besserung seines Zustandes merkt man daran, dass er jetzt fast nur gute Tage hat, und die schlechten werden immer seltener (alle 20 Tage mal ein schlechter Tag). Das war vor Beginn der Bronchitis Therapie ganz anders: innerhalb eines Jahres hatte er etwa 12 gute Tage, und die waren nicht wirklich gut!

Hallo Frau Nehls, ich bin’s mal wieder, der Wallach Jon, der so schlimme Atemprobleme hatte, dass er fast eingeschläfert worden wäre. Sie erinnern sich? Meine Menschenfrau hatte sich vor etwa einem Jahr völlig verzweifelt an Sie gewandt und dann meine Ernährung umgestellt. Ich war auch ganz brav und habe die Sachen alle gegessen, die sie mir in den Eimer tat. Und der Erfolg war überwältigend. Die Therapie begann am 3.5.07. Nach wenigen Tagen fühlte ich mich bereits viel besser und wurde schon wieder ein bisschen übermütig. Ich bekam ein herrlich glänzendes Fell und meine Mähne und mein Schweif sehen super aus. Meine Freundin, die Paint-Quarter-Stute Cheyenne, war ja schon vorher ganz verknallt in mich, aber jetzt ist sie wie ein Bonbon, so klebt sie an mir. Im Sommer konnte ich die ersten Galoppsprünge machen, musste aber danach noch oft husten. Doch das wurde immer besser. Und der Husten wurde immer weniger und seltener, und seit Spätsommer kann ich wieder über die Koppel rennen und buckeln, ohne danach zu husten. Ich hätte nie gedacht, dass ich wieder so viel Spaß haben kann, und Cheyenne hat sich auch sehr gefreut. Inzwischen kann ich mit ihr Kämpfchen machen, das macht Spaß. Sie ist zwar größer als ich, aber erst drei Jahre und ich kann ihr schnell zeigen, wer der Chef ist! Und das bin jetzt wieder ich! Im Spätsommer durften die Menschenkinder wieder auf mir reiten, und ich war so glücklich! Endlich wieder in den Wald, da war ich so lange nicht mehr! Und dann begann meine Besitzerin (die Tochter der Menschenfrau, die mich mit Ihrer Hilfe gesund gepflegt hat) wieder auf mir zu reiten. Anfangs kam ich noch schnell außer Atem, ich hatte ja keine Kondition mehr. Aber dann hörte im November der Husten fast ganz auf, und auch die Frau ritt auf mir. Die hatte vorher erst einmal auf mir gesessen, denn sie ritt ja immer meine große Liebe Tanja, aber die ist ja leider im Pferdehimmel. Und ich habe mich bemüht, ganz brav zu sein und so konnte ich der Frau etwas von dem Glück zurückgeben, was ich von ihr bekomme. Und deshalb kann ich mich nur ganz herzlich bedanken, ohne Sie wäre ich bestimmt bei Tanja im Himmel. Ich bin wieder ein glückliches Pferdchen, und von der heftigen Atmung ist nichts mehr zu sehen. Nur wenn ich so schnell renne, wie ich nur kann, dann pfeift mein Atem. Aber innerhalb von wenigen Minuten ist alles wieder normal. Ich kann also wunderbar mit Reiter im Galopp durch den Wald rennen, ohne Husten und Atemnot und die Menschen achten darauf, dass ich nicht zu schnell werde. Dann ist alles ganz wunderbar. Also nochmals vielen vielen Dank für mein Leben! Es grüßt ganz herzlich Jon

Liebe Frau Nehls, heute möchte ich Ihnen mitteilen, wie gut es Jon, dem frechen Welsh-Pony, geht. Jon ist im Mai 2007 nach sieben Jahren Husten, Keuchen und zum Schluss verzweifelt nach Luft ringen von Ihnen therapiert worden, ich war nur die ausführende Hand.

Und so sieht es heute aus: Jon ist seit November 2007 fast beschwerdefrei. Die Hustanfälle wurden mit der Zeit immer seltener und nun hustet er nur mal ganz selten, alle paar Monate einmal. Damit kann er, und ich, gut leben. Der Tierarzt kommt zu ihm nur noch zum Impfen. Letzte Woche hat eine Tierärztin seine Lunge abgehorcht und bestätigt, dass ein leises Atemgeräusch und Rascheln noch zu hören ist. Wenn man an seinen Nüstern lauscht, ist nichts zu hören. Auch nach schnellen Galloppaden nicht. Auch sonst merkt man ihm nichts mehr an. Jon rennt, buckelt und spielt und hat seine Ankündigung, seine Freundin Cheyenne zu überholen, auch wahr gemacht. Beim Reiten geht er ab, wie eine Rakete und lässt sich kaum bändigen, so voller Freude und Übermut ist er. Wir, die Familie Hoffmann, staunen noch immer, wenn wir ihn so munter herumrennen sehen und er wiehert uns fröhlich zu, wann immer er uns erblickt. Dabei sah er im April 2007 so aus, wie die Stute Dixi auf Ihrer Homepage. Er hatte kaum noch Kraft, sich auf den Beinen zu halten und schwankte (!) beim Gehen. Die Rippen standen heraus und besonders die Hüftknochen. Wiehern ging auch nicht mehr. Keiner hätte einen Pfifferling darauf gewettet, dass er den Sommer erlebt. Wir bedauern heute sehr, dass wir ihn damals nicht fotografiert haben. Eines ist sicher: Auch Jon ist eines Ihrer Wunder, das sagen alle, die ihn damals gesehen hatten. Danke dafür. Viele Grüße aus Bruchweiler Fam. Hoffmann, Jon und Cheyenne

Liebe Frau Nehls, hier ist der neueste Bericht über Jon, das freche Welsh-Pony, das aufgrund seiner chronisch obstruktiven Bronchitis beinahe gestorben wäre. Jons Atemwegserkrankung begann vor über 10 Jahren, hatte ihren Höhepunkt im Jahr 2007 erreicht (er sah aus, wie Dixi in dem Video) und wäre ich im Internet nicht über Ihre Homepage gestolpert, wäre Jon schon lange tot.
Wie in den Erfahrungsberichten beschrieben, versuchte ich, so viel von ihren Empfehlungen umzusetzen, wie nur möglich. Dabei war ich selber gesundheitlich stark angeschlagen und die finanziellen Mittel waren begrenzt. Doch bereits nach wenigen Tagen wurde bei dem abgemagerten, verzweifelt nach Luft ringendem und Tag und Nacht hustenden Pony ein neuer Lebenswille sichtbar. Dann ging es stetig bergauf. Und Leute, auch wenn es (meist durch Fehler der Menschen verursacht) auch Rückschläge gab, die guten Zeitspannen wurden immer länger und öfter.

Wie sieht es heute aus?

Nach vielen Jahren, in denen ich weiterhin Ihre Empfehlungen mit den Kräutern für die Bronchien umsetze und das Heu weiter mit Heustaub-Stopp behandele und als Einstreu Leinenstroh verwende:

Es ist nicht zu fassen, aber Jon hustet seit Jahren gar nicht mehr! Nicht mehr das kleinste Hüsterchen, nicht mal, wenn er mal trockenes Heu frisst! Der Tierarzt ist seit 2007 zu ihm nur noch zum Impfen gekommen. Der freche Lümmel kann wieder geritten werden und lässt sich in seinem Übermut nur schwer halten, bis er endlich mal Gas geben und rennen darf. Auch dann kein Husten, kein Keuchen, kein Rascheln beim Atmen, als wäre er nie krank gewesen. Daher werde ich weiter die oben genannten Kräuter für die Atemwege füttern, die Kosten von weniger als 40 Euro im Monat für 2 Pferde machen sich auf jeden Fall bezahlt.
Vielleicht möchten Sie dies als Schluss bei den Erfahrungsberichten veröffentlichen.
Ich bedauere, dass ich damals kein Foto von Jon gemacht habe, aber Betroffene wissen, wie so ein armseliges Pferd aussieht, und wenn man ihn jetzt anschaut: sein Alter merkt man ihm nicht an!
Viele Grüße aus dem Hunsrück Jon, seine Pferdedamen und seine Menschen, Silvia Hoffmann, E-Mail: ushoffmann(at)aol.com

 

Asthma bei Pferden

Der Begriff Asthma wird bei uns nur selten genutzt, wir sprechen von einer chronischen Bronchitis, einer chronisch obstruktiven Bronchitis, Husten bei Pferden, Pferdehusten oder Heustauballergie bzw. Dämpfigkeit. Asthma bronchiale beim Pferd zeigt jedoch im Großen und Ganzen die Symptome einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD, chronic obstructive pulmonary disease) oder auch von Dampf oder Dämpfigkeit.

Wir bezeichnen Asthma bei Pferden als rezidivierende Atemwegsobstruktion (RAO). Ein Lungenemphysem stellt das Endstadium einer RAO dar.

Es kommt beim Asthma zum Platzen der Lungenbläschen und zur Erweiterung der Lunge, wobei die Atemfläche kleiner wird. Da die eingeatmete Luft durch den Verlust der Lungenelastizität bei Asthma nicht mehr ausgestoßen werden kann, muss die Muskulatur der Bauchwand beim Asthma von Pferden zum Ausatmen zu Hilfe genommen werden. Dies wird sichtbar durch die sogenannte Dampfrinne an der seitlichen Bauchwand, eine Einkerbung zwischen Bauchmuskel und Rippenbogen und zeichnet ein dämpfiges Pferd sowie auch ein Pferd mit Asthma.

Die Pferde haben einen trockenen und qualvollen Husten sowohl bei Asthma als auch den o. g. Bezeichnungen. Ob wir nun den Begriff Heustauballergie, Asthma, Bronchitis oder Dämpfigkeit wählen, die Symptome unterscheiden sich nur unerheblich und insbesondere nach der Schwere der Atemwegserkrankungen bei Pferden.

Asthma und Bronchitis Warnzeichen, wie vereinzeltes Husten insbesondere bei Asthma, werden von den Besitzern oft unterschätzt und erst bei starker Luftnot infolge des Asthmas beim Pferd wahrgenommen.

Grundvoraussetzung der Therapie von Asthma ist eine problemorientierte Fütterung und Haltung. Auch Asthma lässt sich im Wege einer Haaranalyse in meiner Praxis erfolgreich und ganzheitlich therapieren, wie die vielen Beispiele, welche jedoch allesamt von Bronchitis und Dämpfigkeit sowie allergischer Bronchitis berichten, zeigen. Zu diesen Begriffsverwirrungen und Verirrungen kommt es, da Asthma bei Pferden in unseren Breitengeraden kein umgangssprachlicher Begriff ist, nicht, weil Asthma bei Pferden nicht vorkommt!

Chronische Bronchitis: Volkskrankheit Nr. 1 bei unseren Pferden?
Husten Pferd-Bronchitis Pferd-Pferdehusten

Erkrankungen der Atmungsorgane bei Pferden gehören zu den am häufigsten beim Pferd vorkommenden inneren Erkrankungen. Die Hauptfunktion der Atmungsorgane besteht im Gasaustausch zwischen Organismus und Umwelt.

Oftmals entwickelt sich eine chronische und in Folge allergische Bronchitis bis zur Dämpfigkeit aufgrund eines harmlosen Infekts, wenn dieser nicht erfolgreich behandelt wird. Selbst kleinste Infekte der Atemwege und erst recht eine Influenza benötigen Wochen und Monate zur vollständigen Ausheilung. Wird das Pferd zu früh belastet, zu kurz therapiert und als gesund entlassen, wird die Atemwegserkrankung meist chronisch und die Therapie umso langwieriger. Hauptgrund dieser chronischen Erkrankungen der Atemwege, zu denen auch Asthma und Atemnot gehört, ist die oft im Verborgenen stattfindende “Verschleppung” dieser harmlosen Infekte. Zu der bakteriellen Infektion gesellen sich Pilze und es entwickelt sich eine chronische und grundsätzlich allergische Atemwegserkrankung. Die allergische Form entwickelt sich aufgrund der zunehmenden Sensibilität; früher harmlose Substanzen werden in kurzer Zeit zu Allergenen. Die Belastung mit Staub und Schimmelpilzsporen, welche sich leider nicht bei der Pferdehaltung vermeiden lässt, wirkt natürlich äußerst kontraproduktiv auf den Heilungsprozess der Atemwege. Von daher heißt es selbst bei den harmlosen Infekten die Belastung durch Rauhfutter und Umgebungsstaub so gut wie nur eben möglich zu minimieren, das betroffene Pferd längere Zeit zu schonen und ihm frische Luft, Ruhe und eine staubfreie Fütterung angedeihen zu lassen.

Oft ist eine Ausheilung der Atemwegserkrankung bei Pferden für den Pferdebesitzer schlecht zu beurteilen, sieht man das Pferd nur einige Stunden am Tag und es treten in diesen keine Symptome wie Nasenausfluss und/oder Husten auf, so gewinnt man schnell den Eindruck, eine Regeneration hätte bereits stattgefunden. Das Tückische an vielen Atemwegserkrankungen, welche bereits in ein chronisches Stadium übergegangen sind, ist, dass die Symptome oft nicht darauf schließen lassen, dass die Situation ernst ist. So ist gerade das trockene Hüsteln, welches meist gleich bei Beginn der Bewegung einsetzt, ein untrügliches Zeichen für eine chronische und schon weitreichend manifestierte Bronchitis. Dieses eher unterdrückte Husten wird in der Regel nicht als ernsthaft und vor allem krankhaft erkannt, so, dass der Prozess der Erkrankung immer weiter voranschreitet, bis deutliche Symptome bis hin zur akuten Atemnot irgendwann nicht mehr übersehbar sind!

Artikel von mir für den Pferdeanzeiger

Erfahrungsbericht einer chronischen Bronchitis des Ponys Sancho

Hallo liebes Team des Tierheilkundezentrums, ich dachte mir, ich sende mal einen kleinen Bericht von mir und meinem Welsh-WB-Mix Sancho: Ich kenne Sancho schon seit seiner Geburt. Er wuchs die ersten drei Jahre in einer Hengstherde in Weidehaltung auf, kam nach der Kastration in einer Herde mit knapp 90 Pferden und lebte seither in kompletter Offenstall-/Weidehaltung. Leider lies diese Haltungsform in diesem Ausmaß keine individuelle Fütterung zu, sodass auf seine Allergien nicht individuell eingegangen werden konnte.
Daher kam irgendwann die Entscheidung, ihn zu verkaufen.
So begann im September 2009 unsere gemeinsame Zeit. Er war damals 12, ich 21 Jahre alt.
Er bekam regelmäßig Husten und Luftprobleme, weshalb ich ihn mehrfach behandeln ließ, die Haltungsform änderte von 8 Stunden Paddock auf 24 Stunden Offenstall.
Viele viele Tierarzttermine, Allergietests, Behandlungen und einen Stallwechsel später waren wir zu täglichem inhalieren mit Cortison, Schleimlöser und Bronchien-erweiternden Mitteln über gegangen. Außerdem desensibilisierten wir ihn gegen zwei seiner Haupt-Allergene. Im Winter ging es ihm erfahrungsgemäß immer besser, sodass wir uns da das Inhalieren weitgehend sparen konnten. Wirklich einsatzfähig und lauffreudig war Sancho jedoch nur tageweise.
Seit ich ihn habe, habe ich häufig darüber nachgedacht, ob ich dem Pony etwas gutes tue, oder ob ich im Grunde nur aus Egoismus versuche, ihn am Leben zu halten. Es gab jedoch immer wieder mal Phasen, in denen er mir zeigte, dass er Spaß am Leben hat und ich doch den richtigen Weg gehe.
Natürlich habe ich keine Situation ausgelassen, mich weiter über Atemwegserkrankungen bei Pferden zu informieren, wodurch ich diesen Sommer im Internet auf die Seite des Tierheilkundezentrums gestoßen bin. Die Therapie erschien mir einleuchtend und die Erfahrungsberichte positiv, sodass ich eine Biofeld-Haaranalyse durchführen lies.
Als die Auswertung da war, und ich mein Geld aus allen Ecken und Enden zusammen gekratzt hatte, konnte es also los gehen mit der Therapie des Hustens.
Nun sind 24 Tage der Behandlung vergangen. Das Wetter ist dem ganzen sehr zuträglich und so geht es meinem Pony momentan wirklich recht gut. Ich kann wieder eine halbe Stunde am Stück in allen Grundgangarten reiten, er bekommt keinen Hustenanfall, sobald er versucht, durchs Genick zu gehen und sogar das anfängliche Hustenkonzert beim ersten Antraben bleibt zur Zeit aus.
Sogar auf der Koppel lässt er sich von seinem Kumpel wieder zu der ein oder anderen Ehrenrunde motivieren.
Anfangs fand er das Futter durchaus sehr gruselig, aber mitlerweile begrüßt er jeden mit einem freudigen wiehern, der in die Nähe seiner Futterkiste läuft.
Anbei ein aktuelles Video.
Liebe Grüße Sabine Schön und Sancho, sabineschoen(at)web.de

Erfahrungsbericht Husten bei Pferden Speedy Gonzales, Holsteiner-Wallach

Mein nun 20-jähriger Wallach, Dressurpferd in Rente, neigte auch in jungen Jahren schon immer wieder zu Kehlkopfreizungen, da er leichter Stauballergiker ist. Zudem wurde er vor 5 Jahren tonoperiert, wo allerdings ein kleiner Restton zurückblieb.

Aufgrund von seit dieser Op immer wieder kehrenden Schüben (vor allem bei kalt-/nassem, nebeligem Wetter) mit Husten, Verschleimung, und im schlimmsten Fall auch Bronchospasmus, bekommt er nun seit ca. 2 Monaten die Empfehlungen von Frau Nehls in Form von Kräuter für Bronchitis bei Pferden und der Homöopathie für Bronchitis bei Pferden und Heustaub-Stopp.

Ich habe damit nur die besten Erfahrungen gemacht, es geht ihm sehr gut, kaum mehr ein Huster und er nimmt es sehr brav, obwohl er normalerweise bei Sachen die ins Maul gegeben werden, sehr hysterisch ist, und das Tüpfelchen am i ist, dass er letzte Woche bei lockerer Arbeit am Viereck völlig normal atmete und nicht den geringsten Ton hatte (!!!) – ich bin absolut begeistert!

Pamela Kail aus Österreich, E-Mail: pamela.kail(at)gmx.net

Chronische Bronchitis
Ein weiterer aktueller Fall einer erfolgreichen Therapie der Volkskrankheit Nr. 1 Pferdehusten bei unseren Pferden, Bronchitis bei Pferden

Im ersten Teil dieses Artikels berichteten wir über die massive chronisch obstruktive Bronchitis der Stute Dixi. Eine ganz andere Vorgeschichte sowie auch ein anderes Ansprechen auf die veterinärmedizinische Therapie zeigt Pascual.

Sprach Dixi auf die Cortisontherapie überhaupt nicht an, war Pascual doch einige – kurze – Zeit symptomfrei. Cortison hat seine Berechtigung in der Therapie von Atemwegserkrankungen bei Pferden als Notfallmittel, als Mittel zur kurzfristigen Eindämmung der Symptome Husten, Atemnot, Asthma, Kurzatmigkeit. Langfristig verspricht Cortison jedoch in keinem mir bekannten Falle eine erfolgreiche Therapie von Atemwegserkrankungen bei Pferden, da die Wirkung im Laufe der Zeit immer mehr nachlässt, bis sie praktisch bei 0 angekommen ist. Das Fatale hieran ist, dass Cortison dann auch nicht mehr als Notfallmittel für eine akute Atemnot zur Verfügung steht. Andere Fälle – wie der von Dixi – zeigen, dass Cortison manchmal überhaupt keine positive Wirkung verspricht. Insgesamt ist die Gabe kritisch zu sehen, auch vor dem Aspekt der Nebenwirkungen, aber erst recht vor dem Aspekt der ganz ausbleibenden Wirkung im Notfalle bei einer Langzeittherapie. Dass eine homöopathische Therapie von Atemwegserkrankungen in Verbindung mit einer phytotherapeutischen (pflanzlichen) Therapie in jedem Falle greifen kann, zeigen Pascual und Dixi mit ihren unterschiedlichen Vorgeschichten auf. Langfristig gesehen sind jedoch viele Faktoren zu beachten, um mit Erfolg gegenzusteuern. Die Grundvoraussetzung einer jeden Therapie überhaupt ist eine annähernd staub- und schimmelpilzfreie Haltung und Fütterung. Aber auch andere Faktoren spielen mit, wenn das einmal chronisch erkrankte Pferd wieder gesund wird und vor allem gesund bleiben soll. Beispielsweise sind disponierte Pferde anfälliger für akute Atemwegserkrankungen, dürfen somit nicht längere Zeit ungeschützt Regen und Wind ausgesetzt werden.

Die vorgeschädigten Atemwege reagieren auch auf kleinste Allergene, Infekte treten ebenfalls schneller auf. Bei dem auf eine allergische Atemwegserkrankung disponierten Pferd lösen bestimmte Allergene, die über die Atmung in die Lunge gelangen und sich auf den Schleimhäuten der verschiedenen Atemwegsorgane wie der Nasenhöhle, der Nasennebenhöhle, den Luftsäcken über die Bronchien bis hin zu den Lungenbläschen verteilen, Reaktionen dieses Gewebes aus. Der Organismus reagiert auf diese Allergene übermäßig. Im Bereich der Atmungsorgane bzw. des Respirationstraktes werden folgende Schutzmechanismen mobilisiert: schleimbildende Zellen, Fresszellen und das Flimmerephitel. Bei der allergischen Reaktion wird körpereigenes Histamin freigesetzt, welches das Gewebe der Schleimhäute anschwellen lässt durch das Eindringen in die Schleimhäute. So entsteht der Husten. Wird insgesamt nicht gegengesteuert bzw. erfolgreich therapiert, wird aus der chronisch obstruktiven Bronchitis das Lungenemphysem mit Bronchialkrämpfen (landläufig Dämpfigkeit). Hier gilt es schnellstmöglich erfolgreich gegenzusteuern, da Allergien durch die zunehmende Sensibilisierung, welche einen verhängnisvollen Kreislauf in Gang setzen, sich mehr und mehr manifestieren und ausbreiten.

Unserer Erfahrung nach ist es auch immens wichtig nach der Ausheilung Atemwegserkrankungen vorzubeugen. Dies geschieht einerseits durch annähernd optimale Bedingungen mit Licht, Luft, Bewegung und einer optimalen Fütterung für das betroffene Pferd, andererseits aber auch durch eine dauernde Fütterung die Atemwege unterstützender und entlastender Kräutermischungen. Verschiedene Kräuter für die Atemwege eignen sich hervorragend zur dauernden Fütterung und entlasten somit den gesamten Atmungsapparat, welcher – wie gesagt – immer anfälliger bleiben wird, als der eines gesunden, also nicht vorerkrankten Pferdes. Wie Pascual aufzeigt, kann die Symptomatik Husten und Atemnot jedoch bei bestimmten Kräutermischungen, nämlich denen, die Allergie auslösende Substanzen enthalten, zunehmen und sich bis aufs Äußerste steigern. Vor diesem Aspekt sollte der Pferdehalter bedenken, dass Kräuter für die Atemwege nicht gleich Kräuter für Bronchitis sind und auch diese äußerst negative Wirkungen – bei falscher Zusammensetzung oder schlechter Qualität – entfalten können. Ähnlich verhält es sich übrigens beim Inhalieren, auch hier können bestimmte ätherische Öle die Symptomatik verschlimmern, nämlich dann, wenn diese zum Allergen werden bzw. bereits Allergen sind.

Chronische Bronchitis bei Pascual

Mein 18-jähriger Ex-Polo-Pony Wallach hat seit ich ihn kenne – und das sind nun schon dreizehn Jahre – beim Antraben ein bis zweimal gehustet und dann schön abgeschnaubt. Dieses Jahr zur Weidesaison hatte ich das Gefühl, dass Pascual ziemlich schlapp und müde ist. Aber alle anderen Pferde waren es auch. Den ganzen Tag auf der Weide haben sie sich  ordentlich den Bauch mit Gras vollgeschlagen und dementsprechend abends auch müde. Leider sollte mich meine innere Stimme nicht täuschen. Die Stallbesitzerin fand Ende April grüne Schleimplacken vor und in seiner Box und sofort kam der TA und hat eine Dose Venti Plus dagelassen und ein Antibiotikum. Nach Gabe der Mittel hörte es sich schon recht gut alles an, nur noch ein bisschen Geräusche in den oberen Atemwegen. Also umgeschwenkt auf ein Kräutermittel und alles sollte gut werden, da wir nur von einem Infekt ausgegangen sind. Am nächsten Tag stand mein Pferd mit Nüstern vor mir, so groß wie Untertassen und  die Bauchatmung war nicht mehr zu übersehen. Wieder kam der TA und ließ eine Dose Ventipulmin im Stall. Der folgte aber noch eine zweite und darauf fuhren wir in die Klinik, da keine Besserung eintrat. Die Ärztin entnahm eine weißgelbe Schleimprobe und verordnete Cobaktan für die nächsten 10 Tage. Mittlerweile war klar, dass Pascual an chronischer Bronchitis leidet und ein Infekt die ganze Krankheit im Frühjahr zum Eskalieren gebracht hat. Um der Ursache auf dem Grund zu gehen entschloss ich mich dazu, einen Allergietest zu machen. Aber, außer Insekten (Sommerekzemer) waren alle Ergebnisse negativ!

Der Zustand von Pascual blieb weiterhin schlecht: Die Atmung wurde nicht besser, die Nüstern immer größer und Schleim warf er auch nicht aus. Mittlerweile waren zwei Monate vergangen und so richtige Erfolge hatten wir nicht erzielt. Der TA aus der Klinik riet zu einer Cortisonkur, um die Entzündung in den Griff zu bekommen.

Eigentlich halte ich von Kortison nicht viel; da ich aber vier Monate vorher selbst eine schlimme Entzündung am Fuß hatte, die nur mit Cortison auch tatsächlich ausgeheilt ist, und ich zu dem Zeitpunkt keine Alternative gesehen habe, entschied ich mich für eine einmalige Kur. Natürlich ging es ihm nach 3 Tagen ziemlich super und der spannende Moment, an dem das Kortison ausgeschlichen war und noch 1 bis 2 Wochen vergehen sollten, bis es aus dem Körper ist, kam und es äußerte sich, wie es meist nach einer Kortisonbehandlung der Fall ist: Noch viel schlimmer als vorher. Er hustete nur noch; ganz trockener Husten, und temperaturabhängig röchelte er sogar beim Atmen. Mittlerweile waren nicht nur die Lunge, sondern auch die oberen Atemwege voller Schleim und für mich war klar: Die Schulmedizin würde meinem Pferd nicht helfen können. Wir stellten ihn sofort auf Späne und gaben nur noch gut gewaschenes Heu. Das half schon einmal gegen den trockenen Husten. Ansonsten ist es ziemlich schrecklich zuzusehen, wie das Pferd nach Luft ringt und für mich war klar: Sollte es keine Hilfe geben würde ich ihn über kurz oder lang einschläfern lassen müssen. Ich hatte mich fast schon damit abgefunden, als ich noch einen Versuch startete, im Internet vielleicht doch auf die “letzte Rettung” zu stoßen. Und ich fand sie!

Ich fand den Bericht über Dixie, das Pferd, dem es sogar bei Weitem noch schlechter ging als Pascual und dieser Bericht führte mich direkt zum Tierheilkundezentrum und zu Claudia Nehls. Kurzerhand habe ich Kontakt zu Frau Nehls aufgenommen, habe die Haaranalyse durchführen lassen und das Ergebnis war schon ernst, aber nicht hoffnungslos. Ich habe die individuelle homöopathische Therapieempfehlung für die Atemwege sowie auch Kräuter für eine gesunde Atmung innerhalb kürzester Zeit gestartet und bereits nach zwei Wochen ist die Lunge frei und in den oberen Atemwegen sind kaum noch Geräusche zu hören.  Die Atmung ist normal, wir können wieder kleine Ausritte starten und er galoppiert wieder über die Weide! Die Therapie geht noch weitere 7 Wochen und nachdem schon nach so kurzer Zeit so ein toller Erfolg sichtbar ist bin ich gespannt, wie es weiter geht! Ich bin überglücklich, dass ich Frau Nehls im Internet gefunden und diesen Versuch gestartet habe. Jeder, der sein Pferd aufrichtig liebt, wird die Verzweiflung nachvollziehen können und das Glück, wenn man merkt, das man das Richtige getan hat. Und auch eine Erkenntnis kam dazu: Man muss immer seine eigene Meinung haben und auf seinen Bauch hören. Die Naturheilkunde betrachtet die Ganzheit des Wesens und deshalb werde ich Frau Nehls weiterhin zu Rate ziehen und regelmäßig zur Kontrolle eine Haaranalyse erstellen lassen. Vielen Dank Frau Nehls! “Jantsch, Jennifer” E-Mail: marco.froese(at)t-online.de

Artikel von mir für den Pferdeanzeiger

Erfahrungsbericht von Sarah Zimmermann: Amadeus und seine chronisch obstruktive Bronchitis

Es fing alles mit einem kleinen Husten bei meinem Pferd an. Als wir Amadeus im März 2008 gekauft haben, wusste ich durch die Vorbesitzerin, dass er ein bisschen unter Husten leidet. Na gut, habe ich mir gedacht, wird schon nicht so schlimm sein. Jedoch habe ich mich sehr getäuscht da Amadeus Anfang des Sommers so schlimmen Husten hatte , dass ich kaum mit ihm reiten konnte. Darauf hin haben wir Amadeus von einem Tierheilpraktiker behandeln lassen der laut Aussagen gut sein soll.

Pferdehusten, chronische obstruktive allergische Bronchitis bei Pferden, Husten bei Pferden, Heustauballergie, Asthma bei Pferden, Dämpfigkeit bei PferdenJedesmal, wenn ich ihn fragte was mit dem Pferd los sei bekam ich eigentlich nie eine aussagekräftige Antwort. Da diese Medikamente nicht geholfen haben wendeten wir uns wieder mal an unseren normalen Tierarzt. Ihn hatte ich natürlich dasselbe gefragt und auf diese Frage bekam ich nur die Bronchien sind verklebt zu hören. Daraufhin hat er uns Venti Plus verschrieben. Wir waren optimistisch und probierten es natürlich aus  doch nichts half ihm. Natürlich konfrontierten wir unseren Tierarzt mit der Situation und er empfahl uns einen speziellen Ultraschall Inhalator, den wir dann auch noch kauften. Alles gut und schön jedoch hat alles nichts geholfen. Im Juni 2008 fing die Bauchatmung erstmalig an. Darauf hin gab unser Tierarzt Amadeus eine Kortison Spritze und dann war auch alles gut bis auf das Husten. Der Tierarzt hörte noch einmal wie so oft die Bronchien ab und kam immer auf das Ergebnis , dass sie total verschleimt sind. Wir probierten es mit ACC akut auf Rat des Arztes. Dies brachte uns aber genau so wenig wie die Mittelchen davor. Also dachten wir, wir lassen ihn einfach mal in Ruhe vielleicht verheilt das Husten von alleine. Doch unser Pech lies uns nicht in Ruhe im Januar 2009 bekam Amadeus zu dem Husten noch eine Fesselringentzündung. Der Tierarzt schaute das Bein nach und spritzte ihm Kortison in das Bein, doch das erste Mittelchen schlag nicht an, also musste der Tierarzt nach 2 Wochen nochmals kommen um ihn ein anderes Mittelchen zu Spritzen. Nach einigen Tagen half es zu Glück und das Bein war wieder voll belastbar. Im Februar 2009 fing es erst richtig an. Ich besuchte Amadeus und der sonst so spielerische Amadeus stand nur ganz ruhig auf der Wiese, den Kopf nach unten und zog Luft ohne Ende. Vor lauter Angst rief ich dann meinen Vater an und fragte ihn nach Rat. Er bat mich direkt den Tierarzt anzurufen das tat ich dann auch direkt. Nach ein paar Stunden kam der Tierarzt dann auch und wusste selber keinen Rat. Der Tierarzt gab Amadeus dann erst einmal eine Kortison Spritze damit er wieder in Ruhe atmen kann für eine Weile. Der Tierarzt verschrieb Amadeus dann nur noch Ruhe. Da andere Stallkollegen diesen Fall mitbekommen haben rieten sie uns zu einem Heilpraktiker aus der Schweiz, der wohl Erfahrung damit habe. Also probierten wir dies auch aus. Nach der Ersten Untersuchung fragte ich ihn was denn nun sei und er antwortete mir: Verdacht auf COPD.

Na prima habe ich mir gedacht und habe ihn weiter behandeln lassen. Doch als sich nach einigen Monaten immer noch nichts verbessert hat haben wir im April 2009 durch unsere Nachbarn eine andere Heilpraktikerin  kennen gelernt. Diese wendete die Chinesische Akupunktur an und probierte Amadeus damit zu helfen. Einige Zeit ging es auch damit gut er zog nicht mehr so schlimm wie am Anfang da fiel uns ein Stein vom Herzen doch dann im Juni 2009 bekam er einen riesen Rückschlag und er atmete noch schlimmer wie am Anfang also beschlossen wir mit Amadeus so schnell wie möglich nach Hochmoor in die Pferde Klinik zu fahren. Jedoch hatte Amadeus so schwere Atemnot, dass an einem Transport gar nicht zu denken war. Also riefen wir erst einmal den Tierarzt um Hilfe damit er Amadeus noch einmal eine Kortison Spritze verabreicht. Als der Tierarzt zum Hof kam und dieses Pferd sah gab er ihm erst einmal eine Kortison Spritze und gab uns Prednisolon (Kortison Tabletten). Davon sollten wir ihm 10 Tabletten am Tag geben damit er über die Heißen Tage kommt und ich ihn dann Transportieren kann. Jedoch sagte unser Tierarzt auch dass wenn die Tabletten nicht helfen sollten, sollten wir uns doch überlegen ob dieses Pferd noch eine Lebensqualität hat. Also nichts anderes wie: Sollen wir das Pferd nicht einschläfern, wenn es nichts bringt? Nach diesem Satz brach in mir eine Welt zusammen und sobald wir zuhause waren surfte ich Tag und Nacht im Internet in der Hoffnung, dass es einen ähnlichen Fall wie Amadeus gab. Durch Zufall kam ich dann auf die Seite von Frau Nehls und las mi