Die Homöopathie für Tiere

Homöopathie Pferde-Hunde-Katzen-Tiere

Die Homöopathie ist meine Berufung… Homöopathie ist auch Intuition… Die Homöopathie ist meine Herzensangelegenheit…

Die Homöopathie für Tiere ist wohl die bekannteste Form einer Therapie unserer Tiere mit den Mitteln der Naturheilkunde für Tiere. Die Homöopathie bei Tieren mit homöopathischen Tierarzneimitteln gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der Wunsch der Tierbesitzer, das geliebte Tier zwar effektiv, jedoch ohne schädliche Nebenwirkungen behandelt zu wissen, steht im Vordergrund. Die homöopathische Behandlung von Tieren erstreckt sich nicht nur auf chronische Erkrankungen, ebenso gut lassen sich akute und subakute Krankheiten unserer Tiere homöopathisch behandeln.

Immer wieder in all den Jahren, in denen ich nun schon die Homöopathie für Tiere anwende, erfreue ich mich an der großen Wirksamkeit der Homöopathie bei Tieren. Der Erfolg ist wirklich faszinierend und manchmal kaum erklärbar!

Viele Pferde, Hunde, Katzen, Klein- und Nutztiere werden parallel zur Veterinärmedizin oder alleine mit den Mitteln der Homöopathie und homöopathischen Tierarzneimitteln durch Tierheilpraktiker erfolgreich therapiert und gewinnen neue Lebenskraft.

Erfolgreiche Therapiebeispiele mit Homöopathie bei Pferden & erfolgreiche Therapiebeispiele mit Homöopathie bei Hunden, Katzen & Kleintieren zeigen auf, dass die Homöopathie bei Tieren eine echte Chance für kranke Tiere ist!

Möchten auch Sie Ihr Tier von mir mit Mitteln der Homöopathie nebenwirkungsfrei behandeln lassen, ist dies auch überregional im Wege der informatorischen Biofeld-Haaranalyse für Tiere möglich.

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Die Homöopathie für Tiere ist eine sanfte & nebenwirkungsfreie Heilmethode!

Der Wunsch der Menschen nach natürlichen Heilmethoden, wie der Homöopathie für ihre Tiere steigt stetig. Im Laufe der Zeit wurde einerseits klar, dass Antibiotika und Kortison nicht die vielgepriesenen Wundermittel sind, sondern zum Teil erhebliche Nebenwirkungen sowie Resistenzen verursachen; andererseits wird das Angebot veterinärmedizinischer Medikamente durch erschwerte Zulassungsvoraussetzungen in Verbindung mit zunehmenden Kontrollen und Verboten, insbesondere in der sogenannten Nutztierhaltung, erschwert.

Die Tendenz geht so immer mehr zu natürlichen, weitgehend nebenwirkungsfreien Heilverfahren, zur Homöopathie für Tiere, zur ganzheitlichen Therapie, welche das gesamte Umfeld des Tieres mit einbezieht, zur Vorbeugung von Erkrankungen, zur Anregung der Selbstheilungskräfte und natürlichen Regulation und entfernt sich immer mehr von der alleinigen Behandlung der Symptomatik einer Erkrankung.

Der Beruf des Tierheilpraktikers, vor einigen Jahren noch ein “Exot”, ist heute zwar ein noch immer nicht weitverbreitetes Berufsbild, gewinnt jedoch mehr und mehr an Bedeutung, Interesse und Perspektive durch zunehmende Nachfrage der Homöopathie für Pferde und Homöopathie für Hunde, Katzen & Kleintiere.

Die berüchtigte Spreu im Weizen

Im Paragraphenreiter-Land erstaunlich: Tierheilpraktiker kann sich Jeder nennen!

Von Claudia Nehls und Guido Gennerich

Fast in jedem Stall hängen sie aus: Zahlreiche Flyer, auf denen Tierheilpraktiker aus der Region ihre Dienste feil bieten. Im überregulierten Deutschland, wo der berüchtigte Amtsschimmel schier an jeder Ecke lauert und wiehert, gibt es hingegen für (Tier-)Heilpraktiker praktisch keine allgemein gültigen Mindest-Standards.

Will heißen: Tierheilpraktiker nennen kann sich quasi Jeder nach Lust und Laune, – klare geregelte Ausbildungsgänge und Abschlüsse gibt es nicht. Kein Wunder, wenn es da vielen Pferdehaltern schwer fällt, die berühmte “Spreu vom Weizen” zu trennen. Claudia Nehls kommentiert daher zahlreiche Aspekte, die man bedenken sollte.

Die bekannteste und wohl auch effektivste Form der naturheilkundlichen Behandlung ist die Homöopathie und Phytotherapie. Die Homöopathie für Pferde, Homöopathie für Hunde, Homöopathie für Katzen, Homöopathie für Kleintiere und die Phytotherapie wird in aller Regel von Tierheilpraktikern angeboten. Eine homöopathische Behandlung wie auch der Einsatz der Kräutertherapie findet bei allen Erkrankungen ein sinnvolles Einsatzgebiet. Je nach Erkrankungsbild kann eine naturheilkundliche Therapie bei Pferden und naturheilkundliche Therapie bei Hunden, Katzen & Kleintieren auch in Kombination mit einer veterinärmedizinischen Therapie erfolgen und erscheint in vielen Fällen als sinnvolle Ergänzung der veterinärmedizinischen Therapie.

Claudia Nehls l(i)ebt ihren Beruf und deshalb haben auf ihrem Hof nicht nur viele Findeltiere ein Zuhause gefunden, sondern fordert auch eine stattliche Pferdeherde Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

Im Grunde genommen kann jede Erkrankung homöopathisch therapiert werden, gleich, ob es sich um eine akute, subakute, allergische oder chronische Erkrankung handelt. Die Ansicht, dass lediglich chronische Erkrankungen im Wege der Naturheilkunde für Pferde, Hunde, Katzen & Kleintiere behandelt werden können/sollten, ist falsch. Auch bei akuten Erkrankungen eröffnet sich ein breites Einsatzgebiet für die Mittel der Naturheilkunde, Homöopathie und Phytotherapie. Der Tierheilpraktiker sieht dann das Pferd als “Ganzes”. Nicht allein die Erkrankung steht im Mittelpunkt der Therapie, sondern das gesamte Pferd mit all seinen Facetten, Lebensbedingungen, der Fütterung, der Haltung und einem möglichen Arbeitseinsatz. Der gesamte Organismus des Pferdes wird in die Therapie mit einbezogen.

Die Homöopathie, Naturheilkunde, Alternativmedizin und Phytotherapie bieten ein breites Behandlungsspektrum mit vielen Variations- und Kombinationsmöglichkeiten, wie der Osteopathie, der Physiotherapie oder einer ergänzenden Verhaltenstherapie und lässt sich allein oder ergänzend sowohl zur Veterinärmedizin als auch zu weiteren alternativen Therapieformen in ihrer Komplexität bei jeder Erkrankung einsetzen.
Eine effektive Therapie bei vielen Erkrankungen kann, wie schon erwähnt, jedoch nur erfolgen, wenn das Augenmerk auch auf eine ganzheitliche Behandlung gelegt wird. Der Einsatz von homöopathischen Mitteln ist nur dann sinnvoll, wenn die Fütterung, Haltung und die gesamten Lebensumstände für das betroffene Pferd in seiner Erkrankung “passen”. Leidet ein Pferd beispielsweise an einer chronischen Bronchitis, würde die Homöopathie ebenso wie alle anderen Therapien keine zufriedenstellende Wirkung zeigen, wenn das Pferd weiterhin unter Bedingungen leben muss, die jede Linderung/Heilung boykottieren (wie beispielsweise in einer von Ammoniak durchsetzten Box mit geschlossenem Fenster und mangelnder Frischluft). Zu einer erfolgreichen Therapie gehört auch die Einbeziehung der Lebensumstände, der Haltung und Fütterung des erkrankten Pferdes.
Werden Erkrankungen unter dem Aspekt der Ganzheitlichkeit gesehen und beurteilt, so bieten die Homöopathie, die Naturheilkunde für Pferde und Kräutertherapie sehr viele Mittel und Möglichkeiten, dem erkrankten Pferd nebenwirkungsarm und effektiv zu helfen und nicht ausschließlich chronische, sondern auch akute Erkrankungen zu regulieren. Leider herrscht noch immer die überholte Meinung vor, dass die Naturheilkunde, Homöopathie und Phytotherapie überwiegend bei chronischen Erkrankungen angewandt werden sollten und eher nicht für lebensbedrohliche Erkrankungen geeignet sind. Ist das so? Ich meine: Nein! Und das belegt der tägliche Behandlungsalltag in meiner Praxis!

Wo die chemische Keule versagt hat, konnten so manches Mal die “Kräfte aus der Natur” Linderung bringen und Heilerfolge bescheren.
Anders herum wird eher ein Schuh d’raus: Gerade in lebensbedrohlichen Phasen, wenn nämlich die Veterinärmedizin aufgegeben hat, das Pferd als “austherapiert” gilt, darf der Tierheilpraktiker “ran”, sind plötzlich Naturheilkunde, Homöopathie und Phytotherapie die letzten “Strohhalme”, nach denen der verzweifelte Pferdehalter greift. So sind fast alle Haaranalysen, die ich ausarbeite, eilig und nicht selten geht es um Leben oder Tod. Oft bin ich selber überrascht, mit welch’ einfachen Mitteln dann letztlich doch Erfolg erzielt und oft genug der Kampf um’s Überleben gewonnen wird! Da stellt sich die Frage, warum nicht auch bei schweren Erkrankungen schon frühzeitig Tierheilpraktiker involviert werden sollen? Natürlich: Es lastet eine große Verantwortung auf dem Tierheilpraktiker, der sich gerade diesem Wettlauf um Leben und Tod stellen muss und auf dem deshalb ein großer Erfolgsdruck lastet.
Vor diesem Hintergrund ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung, dass der Behandler, der Tierheilpraktiker und der in der Naturheilkunde und Homöopathie, Alternativmedizin oder Kräutertherapie Tätige über ein breit gefächertes Fachwissen, komplexe Erfahrungen in der Behandlung der jeweiligen Erkrankung und Tierart verfügt. Wie aber stellt man das vor Behandlungsbeginn als Pferdehalter fest?
Nun: Fragen Sie gezielt nach Referenzen und leuchten Sie das bisherige Tätigkeitsfeld aus. Erkundigen Sie sich dann explizit bei solchen Pferdehaltern, die bereits Erfahrungen mit dem betreffenden Tierheilpraktiker sammeln konnten. Liegen nachweisbare Erfolge vor (idealerweise schon bei ähnlichen Krankheitsbildern), oder erstaunte letztlich bei der gesamten Behandlung nur am Ende die Höhe der Rechnung? Beziehen Sie das Umfeld des Tierheilpraktikers mit ein. Tritt der Tierheilpraktiker eventuell auch privat als engagierter Pferde- und Tierhalter auf, ggf. mit eigenem Hof, wo im pausenlosen Wechselspiel mit eigenen Tieren viele weitere wertvolle Erfahrungen Tag für Tag gesammelt werden?

Bedenken Sie: Der Tierheilpraktiker (ebenso wie der im Bereich der Naturheilkunde für Pferde tätige Behandler und Anbieter) ist in einem Berufsfeld tätig, in dem es weder staatliche Prüfungen noch einheitliche Ausbildungsrichtlinien gibt, quasi Jeder kann sich also diese Berufsbezeichnung zulegen. Umso kritischer muss und sollte jeder Pferdehalter genau prüfen, wem er sein Pferd anvertraut. Das spart einerseits viel Geld, andererseits verliert man aber natürlich vor allem viel kostbare Zeit mit einer eventuell ungeeigneten Behandlung. Da es keine staatliche Zulassung gibt, ist jede Schule der Tierheilkunde eine private Einrichtung mit nicht standardisierten Ausbildungsregeln und Richtlinien.

Ebenso sind Tierheilpraktikerverbände lediglich private Einrichtungen. So werden die Tierheilpraktikerverbände meist von den Tierheilpraktikerschulen selber ins Leben gerufen. Eine Ausbildung dauert rund zwei Jahre. Am Ende dieser Ausbildung wird ein Zeugnis ausgehändigt, das jedoch zur Berufsausübung nicht einmal erforderlich ist. Der Pferdehalter ist gehalten, hier alles kritisch, sogar sehr kritisch zu hinterfragen. Das Hinterfragen könnte über Leben oder Tod des erkrankten Pferdes entscheiden und stellt in diesem Fall kein Misstrauen im eigentlichen Sinne, sondern lediglich eine gesunde Skepsis dar! Im Gegenteil: Reagiert der Tierheilpraktiker bei solchen (berechtigten) kritischen Fragen brüskiert, anstatt erfreut Referenzen und Kundenkontakte aufzulisten, ist schon mal größte Zurückhaltung und Vorsicht geboten. Der erstklassige Tierheilpraktiker muss den kritischen Vorab-Check nicht scheuen, er begrüßt ihn vielmehr!

Der Markt wird von Ergänzungsfuttermitteln für Tiere geradezu überschwemmt. Nicht alles ist sinnvoll, manches sogar schädlich. Daher kauft man nicht “aus dem Katalog”, sondern dort, wo erfahrene Berater helfend zur Seite stehen.
Auch können Tierheilpraktiker und generell Behandler von Tieren in ihrem Berufszweig nur bestehen, wenn sie nicht nur mit Tieren, sondern gleichermaßen mit Menschen gut und einfühlsam umgehen können. Die Tierbehandlung ist kein isolierter Vorgang. Behandler und Pferdehalter müssen Hand in Hand und in einem Umfeld des gegenseitigen Vertrauens den Weg zum Heilerfolg beschreiten! Immerhin sind bei der ganzheitlichen Behandlung viele Maßnahmen erforderlich, die der Pferdehalter überzeugt und engagiert umsetzen muss.
Diese Schritte werden in ausführlichen Gesprächen erörtert und sollten im Idealfall von gegenseitiger Sympathie beherrscht sein. Wobei auch hier jetzt kein Missverständnis aufkommen sollte. Ein “sympathisches Auftreten” und eine sofort einsetzende “Herzlichkeit” zwischen Behandler und Pferdehalter ersetzen nicht die Fachkompetenz! “Gesund geredet” wurde bislang noch kein Pferd. “Flotte Sprüche” und kumpelhaftes Auftreten ersetzen nicht den fachkundigen Behandlungsplan, der bei aller Herzlichkeit stets vom Pferdehalter kritisch hinterfragt werden darf und sollte. Der kompetente Tierheilpraktiker kann seine Behandlungsschritte glaubwürdig und nachvollziehbar erläutern. Und er tut es dann auch.

Einer ähnlichen Problematik begegnet der Pferdehalter auch im Umfeld der Anbieter von zahllosen Futter- und Ergänzungsfuttermitteln für Pferde. So hat man zwar mit gewohnt “deutscher Gründlichkeit” Deklarationen und Hygienevorschriften bis zum Exzess durch formuliert, hat Zulassungsvorschriften erdacht, bestimmte Substanzen und Bestandteile kategorisiert, aber dennoch einen Flickenteppich mit zahllosen Lücken geschaffen. Viele Inhaltsstoffe, die im Grunde gefährlich und schädlich für Pferde sind bzw. sein können, tauchen in den Listen gar nicht auf. Sind also ungehindert auf dem Markt und werden auch fleißig verkauft. Da viele Tierheilpraktiker neben ihrer Dienstleistung nicht selten auch Ergänzungsfuttermittel anbieten, ist auch hier profunde Fachkenntnis vonnöten und ist ebenso kritisch zu überprüfen! Wieder zählt hier vor allem umfangreiche Erfahrung!

Doch auch wenn das jeweilige Ergänzungsfuttermittel strengsten Anforderungen genügen kann und sich bewährt hat, ist im nächsten Schritt genau so bedeutsam, dass solche Futtermittel mit großer Sorgfalt und punktgenau eingesetzt werden. Falsch eingesetzt, kann sogar immenser Schaden angerichtet werden! Der erfahrene Tierheilpraktiker schaut also nicht in erster Linie darauf, dass der Verkauf seines Ergänzungsfuttermittel-Programms “floriert”, sondern prüft zusammen mit dem Rat suchenden Kunden, ob das geplante Einsatzgebiet sinnvoll und geeignet ist. Das weiß der erfahrene Tierheilpraktiker aus seinem Behandlungs- und Praxisalltag. Da der Kauf solcher Ergänzungsfuttermittel also ebenfalls absolut Vertrauenssache ist, sollte man nicht blind bei irgend einem Versandhändler nach Katalogtext und hübscher Verpackungs-Aufmache kaufen, sondern dort, wo ein erfahrener Berater helfend zur Seite steht.

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Artikel von mir für den Pferdeanzeiger und Haustieranzeiger

Die homöopathische Therapie unserer Tiere hat das Ziel, die Selbstheilungskräfte anzuregen und den Gesamtorganismus zu regulieren, es werden keine Symptome bekämpft oder unterdrückt. Die homöopathische Therapie ist eine ganzheitliche und ursächliche Therapieform.

Die Homöopathie beruht auf zwei Grundsätzen

Erster Grundsatz: Was eine Arznei bewirkt, wird durch Prüfung am gesunden Menschen ermittelt.

Zweiter Grundsatz: Um sanft, gewiss und dauerhaft zu heilen, wähle in jedem Krankheitsfall eine Arznei, die ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, wie sie heilen soll (Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden – Similia similibus curentur). Die Kraft und Dynamik, die den tierischen und menschlichen Körper belebt, ist instinktartig und entspringt dem Geist. Es ist die Lebenskraft! Im gesunden Zustand des Lebewesens herrscht diese Lebenskraft uneingeschränkt. Sie hält alle inneren und äußeren Lebensvorgänge in einem harmonischen Gleichgewicht, in Ordnung und Harmonie. Gesundheit bedeutet Heilsein. Schädigende Einflüsse der inneren und äußeren Lebensvorgänge können den Organismus stören, so dass das ursprünglich harmonische Gleichgewicht in Unordnung gerät. Die Stärke und Dauer der schädigenden Einflüsse, die Konstitution und der Allgemeinzustand unserer Tiere geben den Ausschlag, ob das Tier erkrankt bzw. ob eine Erkrankung plötzlich auftritt oder sich langsam entwickelt. Die Homöopathie steht für die individuelle Ganzheit von Geist-Seele-Körper. Wir sprechen nicht von der Krankheit, sondern von dem kranken Lebewesen mit seinen ganz eigenen individuellen Krankheitsanzeichen. Die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Krankheitsanzeichen ist vielen Menschen abhanden gekommen durch die Hektik des Alltags, durch den persönlichen Lebensweg und andere Umstände. Dennoch ist es möglich, das Wahrnehmen wieder zu erlangen und zu üben. Da ein Tier uns seinen Schmerz nicht mitteilen kann, ist hier ganz besonders unsere Wahrnehmung gefragt. Heilen ist das Bemühen, den kranken Organismus anzuregen, seine ursprüngliche Harmonie und Ordnung wieder herbeizuführen. Die Natur hat es so eingerichtet, das jedes Lebewesen eine Kraft besitzt, die um Gesundung und Heilwerdung bemüht ist. Hier setzt die homöopathische Therapie an:

Die Homöopathie (homöo = ähnliches/pathos = Leiden) unterstützt den Organismus bei seiner Bemühung um Regulation und Selbstheilung. Die Arznei, die ähnlich ist, übt einen Reiz aus und erwirkt eine Reaktion. Reagieren ist ein aktives Geschehen: der erkrankte Organismus reagiert auf die seinem Leiden ähnlichste Arznei, indem er seine Selbstheilungskräfte mobilisiert, wobei die Reaktionslage des Tieres mit diesem Geschehen eng verknüpft ist. Der aktive Prozess einer ordnenden Umstimmung führt zur naturgegebenen Besserung der individuellen Krankheit und letztlich zur Heilung! Nebenwirkungen sind weitgehend ausgeschlossen mit Ausnahme einer unangemessenen Medikation. So würde beispielsweise eine Stimulierung und Stärkung des Immunsystems durch Echinacea bei Allergien sowie auch bei Krebserkrankungen und anderen Autoimmunerkrankungen die Erkrankung fördern, nicht lindern, was im Umkehrschluss bedeutet: Auch mit homöopathischen Mitteln sollte nicht rumexperimentiert werden, sondern die Therapie ausgebildeten Behandlern überlassen werden!

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Die Geschichte der Tierhomöopathie

Als Samuel Hahnemann im Jahre 1796 die Gesetze der Homöopathie veröffentlichte, dachte noch niemand daran, auch Tiere mit dieser Therapieform zu behandeln. Die ersten Manuskripte zur Tierhomöopathie wurden zwischen 1811 und 1821 geschrieben und blieben bis zum Jahre 1956 unveröffentlicht! Auch der im Jahre 1829 vor Tierärzten und Landwirten gehaltene Vortrag fand keine nennenswerte Beachtung. Es blieb damals bei den überlieferten alten Bräuchen, die Tiere mit Aderlässen, Purgiertränken und Haarseilen zu heilen. Hahnemann sah die Tierheilkunde ähnlich der Menschenheilkunde und stieß damit auf massiven Widerstand. Er dürfte so ziemlich der erste Tierschützer gewesen sein. Seine Aussage: “Tiere sind mit einem Wort durch die homöopathische Heilart wenigstens ebenso sicher und gewiss wie die Menschen zu heilen” wurde inzwischen durch umfassende Erfahrungen in der Tierhomöopathie bestätigt. Er schien sich ab und zu mit der Tierheilkunde zu beschäftigen und behandelte nebenbei einige Tiere. Auch machte er darauf aufmerksam, dass die Behandlung der Tiere wertvolle Beweise für die Wirksamkeit der Homöopathie liefert. Denn den sogenannten Placebo-Effekt gibt es glücklicherweise bei unseren Tieren nicht! Es werden einige Schriften zur Tierheilkunde mit homöopathischen Mitteln von Hahnemanns Anhängern geschrieben. Diese finden aber wenig Beachtung.

Das Jahr 1833 brachte die echte Diskussion um die Bedeutung von Hahnemanns Lehre in der Tierheilkunde. Jetzt wurde auch die Isopathie (Nosoden) begründet. Sie wurde von vielen als ekelhaft abgetan, tat aber doch ihre Wirkung. Es folgten zahlreiche “Versuche” an Tieren, von Gegnern und Befürwortern der Homöopathie. Teils mit mäßigem Erfolg. Fehler aufgrund ungenauer Testreihen verfälschten die Ergebnisse. 1836 gab es immer mehr Berichte zum Teil auch von Laienbehandlern in den verschiedensten Zeitschriften und sogar in der Tagespresse. Es kamen ein paar Tierärzte zur Homöopathie, da sie mit der Allopathie (allos pathos – gegen Leiden) an ihre Grenzen stießen. Hahnemanns Lehre war wieder hart umstritten. Diese Ärzte hatten Heilerfolge in der eigenen Familie und waren mit den früheren Therapieversuchen unzufrieden. Die Kosten der Homöopathie lagen wesentlich unter der einer damals üblichen Therapie. Dies ist heute leider nicht mehr der Fall.

Mehrere Tierärzte schrieben weitere Werke. So rettete sich die Homöopathie in unser Jahrhundert. Sie wurde unzählige Male diskutiert und in Frage gestellt und hat unzählige Male bewiesen, dass sie doch funktioniert:

“Prüfet alles und behaltet das beste…”

Heute erfreut sich die Homöopathie größter Beliebtheit und erreicht aus verschiedenen Gründen zunehmende Popularität. Die Tiefe dieses homöopathischen Prinzips zu erfassen, seine Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und den Patienten auf den Weg zur Genesung zu führen, ihn richtig zu begleiten und zu unterstützen, ist die Aufgabe des Tierhomöopathen. Der vierbeinige Patient steht im Mittelpunkt des Interesses. Das Tier richtig zu verstehen, es in seinem Wesen, seinen individuellen Eigenarten zu erfassen und sein Verhalten zu ergründen stellt die größte Herausforderung für den Tierhomöopathen dar, denn dies ist für uns Menschen nicht ohne umfangreiches Wissen, Erfahrung und ausreichende Übung möglich. Nur wenn wir in der Lage sind