Mein Pferd hat Husten!

Husten bei Pferden

Husten bei Pferden

Dass der Pferdehalter sowohl zur Vorbeugung, wie auch zur Therapie von chronischem obstruktivem und allergischem Husten bei Pferden und Bronchitis bei Pferden mehr machen kann, als im Ernstfall allein zu Sputolosin, Ventipulmin und Lungenspülung zu greifen zeigen zahlreiche erfolgreichen homöopathischen Therapien aufgrund der Bioresonanz-Haaranalyse für Pferde.

Mein Ziel einer Therapie ist grundsätzlich eine dauerhafte Symptomfreiheit, nicht nur eine kurzfristige. Daher therapiere ich Bronchitis, Asthma, Dämpfigkeit und Husten bei Pferden grundsätzlich ganzheitlich. Eine ganzheitliche Therapie kann parallel und ergänzend zur veterinärmedizinischen Therapie erfolgen und hat sich auch sehr gut in Kombination zur veterinärmedizinischen Therapie bewährt.

Ziel der ganzheitlichen Therapie des Hustens bei Pferden ist die Ursachenforschung und Herangehensweise an die Ursache, nie eine Überdeckung der Symptome, da diese langfristig wenig Erfolg verspricht. Nur, wer die Ursache des Pferdehustens kennt, wird auch in die Lage versetzt, die Ursachen zu beseitigen bzw. die Ursachen zu therapieren. Eine Symptomüberdeckung greift hingegen nur kurzfristig, wer langfristig ein Husten freies Pferd haben möchte, kommt nicht drum herum, die Ursachenforschung anzugehen und die Therapie dann hierauf abzustellen.

Viele bereits austherapierte und aufgegebene Fälle chronisch obstruktiver Bronchitis bei Pferden erfreuen sich heute wieder bester Gesundheit. Mein Konzept heißt Ganzheitlichkeit, Homöopathie und eine bedarfsgerechte Pferdefütterung!

Husten bei Pferden

Erfahrungsbericht einer chronischen Bronchitis des Ponys Sancho

Hallo liebes Team des Tierheilkundezentrums, ich dachte mir, ich sende mal einen kleinen Bericht von mir und meinem Welsh-WB-Mix Sancho: Ich kenne Sancho schon seit seiner Geburt. Er wuchs die ersten drei Jahre in einer Hengstherde in Weidehaltung auf, kam nach der Kastration in einer Herde mit knapp 90 Pferden und lebte seither in kompletter Offenstall-/Weidehaltung. Leider liess diese Haltungsform in diesem Ausmaß keine individuelle Fütterung zu, sodass auf seine Allergien nicht individuell eingegangen werden konnte.
Daher kam irgendwann die Entscheidung, ihn zu verkaufen.
So begann im September 2009 unsere gemeinsame Zeit. Er war damals 12, ich 21 Jahre alt.
Er bekam regelmäßig Husten und Luftprobleme, weshalb ich ihn mehrfach behandeln ließ, die Haltungsform änderte von 8 Stunden Paddock auf 24 Stunden Offenstall.
Viele viele Tierarzttermine, Allergietests, Behandlungen und einen Stallwechsel später waren wir zu täglichem Inhalieren mit Cortison, Schleimlöser und Bronchien-erweiternden Mitteln über gegangen. Außerdem desensibilisierten wir ihn gegen zwei seiner Haupt-Allergene. Im Winter ging es ihm erfahrungsgemäß immer besser, sodass wir uns da das Inhalieren weitgehend sparen konnten. Wirklich einsatzfähig und lauffreudig war Sancho jedoch nur tageweise.
Seit ich ihn habe, habe ich häufig darüber nachgedacht, ob ich dem Pony etwas gutes tue, oder ob ich im Grunde nur aus Egoismus versuche, ihn am Leben zu halten. Es gab jedoch immer wieder mal Phasen, in denen er mir zeigte, dass er Spaß am Leben hat und ich doch den richtigen Weg gehe.
Natürlich habe ich keine Situation ausgelassen, mich weiter über Atemwegserkrankungen zu informieren, wodurch ich diesen Sommer im Internet auf die Seite des Tierheilkundezentrums gestoßen bin. Die Therapie erschien mir einleuchtend und die Erfahrungsberichte positiv, sodass ich eine Biofeld-Haaranalyse durchführen liess.
Als die Auswertung da war, und ich mein Geld aus allen Ecken und Enden zusammen gekratzt hatte, konnte es also los gehen.
Nun sind 24 Tage der Behandlung vergangen. Das Wetter ist dem ganzen sehr zuträglich und so geht es meinem Pony momentan wirklich recht gut. Ich kann wieder eine halbe Stunde am Stück in allen Grundgangarten reiten, er bekommt keinen Hustenanfall, sobald er versucht, durchs Genick zu gehen und sogar das anfängliche Hustenkonzert beim ersten Antraben bleibt zur Zeit aus.
Sogar auf der Koppel lässt er sich von seinem Kumpel wieder zu der ein oder anderen Ehrenrunde motivieren.
Anfangs fand er das Futter durchaus sehr gruselig, aber mitlerweile begrüßt er jeden mit einem freudigen wiehern, der in die Nähe seiner Futterkiste läuft.
Anbei ein aktuelles Video.
Liebe Grüße Sabine Schön und Sancho, sabineschoen(at)web.de

Atemwegsprobleme bei Pferden

Erfahrungsbericht zu einer schweren Bronchitis aus Spanien

Pferd mit HustenUnsere  18-jährige Araberstute zog letzten Sommer, einen Monat trächtig, von der Schweiz nach Galizien (in Nordwestspanien) um. Der Klima- und Vegetationswechsel machten ihr ziemlich zu schaffen. Im Februar bekam sie eine schwere Bronchitis und zeigte ernsthafte Anzeichen von Allergie.

Husten bei PferdenDa unsere Tierärztin wegen der Schwangerschaft möglichst wenig Chemie einsetzen wollte und in unserer Region pflanzliche Produkte für Tiere noch sehr wenig benutzt werden, suchte ich im Internet und fand die Seite von Frau Nehls. Noch etwas zögernd und zweifelnd, bat ich um eine Haaranalyse und begann schliesslich, der Stute Broncho-Elexier und Broncho-Fit Kräuter zur Unterstützung der Atemwege zu geben. Auch haben wir das Heu und Stroh mit Heustaub-Stopp behandelt. Innerhalb von wenigen Tagen war eine deutliche Besserung zu verzeichnen und sie stabilisierte sich. Inzwischen haben wir ein wundervolles Stutfohlen bekommen und beide sind wohlauf, wofür wir sehr, sehr dankbar sind! Kontakt zu Nicole nach Spanien: E-Mail: nickysnail(at)yahoo.es

Erfahrungsbericht Husten bei Pferden

Hallo Frau Nehls, nachdem ich nun seit etwa einem Monat Ihr Futter und Ihre Medikamente füttere, möchte ich kurz von Sorrino berichten.

Er macht jeden Tag kleine Fortschritte. Zuerst änderte sich die flache, schnelle Atmung in tiefere, langsamere Atemzüge. Sie erscheinen mir immer noch relativ stoßweise und mit Anstrengung verbunden, aber ich habe den Eindruck, auch das wird jeden Tag ein klitzekleines Stückchen besser. Die Atmung insgesamt verändert sich immer noch in Abhängigkeit mit dem Wetter, aber “warme”, feuchte Tage machen ihm nicht mehr so viel aus, wie noch vor einigen Wochen. Seit etwas über einer Woche hustet er beim Antraben nicht mehr an, obwohl wir unser Heu mittlerweile trocken füttern müssen, weil die Wasserhähne draußen abgestellt sind.

Ich freue mich über jede kleine Verbesserung und habe ein wenig Hoffnung, daß mein Pferd mit Ihrer Hilfe auch den nächsten Sommer schaffen könnte. Das ist dieses Jahr mein schönstes Weihnachtsgeschenk.

Sorrino und ich wünschen Ihnen und Ihrem Team schöne Weihnachtstage und bedanken uns für das was Sie für uns getan haben!

Viele Grüße Erdmuthe Rettberg, 20.12.2013, E-Mail Kontakt: erdmuthe_rettberg@o2online.de

Atemwegserkrankungen von Pferden im Winter

Manche Ställe lehren Pferden wirklich das Grauen: Enge Boxen, Matratzeneinstreu, geschlossene Türen und Fenster, in den Stallgassen produzierter zusätzlicher Staub, schimmeliges Heu und Stroh und wenig Auslauf für die eingestellten Pferde fordern ihren Tribut: Husten und Bronchitis bei Pferden. In einem solchen Klima grassieren verschiedene Bakterien, Viren und Pilze in der Luft und die Abwehrkräfte des Pferdes sind nicht in der Lage, diese abzuwehren. Ein anderes Extrem im Winter sind miserable Offenstallhaltungsbedingungen: Findet sich bei Kälte, Nässe, Wind und Minustemperaturen lediglich eine zugige Weidehütte mit nassem und kaltem Boden oder überhaupt keine Unterstellmöglichkeit erkranken Pferde, da sie Kälte, Wind und Nässe schutzlos über längere Zeit ausgesetzt werden ebenso, wie die Pferde, die im muffigem und warmem Stall dem Ammoniakgeruch ausgesetzt sind. Ein Pferd muss die Möglichkeit haben, sich auf qualitativer und reichlich vorhandener Einstreu hinlegen zu können, eine jederzeitige Rückzugsmöglichkeit in einen zugfreien Stall haben sowie eine hygienisch einwandfreie Haltung mit qualitativem Rauhfutter vorfinden, um gesund zu bleiben. Pferde tolerieren sehr gut Minusgerade und trockene Kälte, ihre Abwehrkräfte versagen jedoch schnell, wenn sie über längere Zeit ungeschützt Kälte, Nässe und Wind ausgesetzt werden. Hauptursache des Pferdehustens und der Bronchitis bei Pferden im Winter liegen in Ställen, die die Bedürfnisse von Pferden schlichtweg komplett ignorieren.

Die chronische Bronchitis, die chronisch allergische Bronchitis, der chronische Husten und sämtliche Nuancen der Atemwegserkrankungen und des Pferdehustens bis hin zum Lungenemphysem, der gefürchteten Dämpfigkeit, entstehen in der Regel durch eine akute Infektion. Diese akute Infektion kann ebenso ausgelöst werden in der erst beschriebenen Boxenhaltung, wie auch in der zuletzt beschriebenen Offenstallhaltung. Auch gibt es verschiedene Auslöser, die überhaupt nichts mit der Haltung unserer Pferde gemein haben, wie beispielsweise eine Influenza-Impfung bei bereits geschwächtem Abwehrsystem und/oder Erkrankung. Auch eine Ansteckung durch andere Pferde, eine kurzzeitige Unterkühlung und ein vorübergehend geschwächtes Immun- und Abwehrsystem können ursächlich sein. Ebenso treten ganz besonders allergische Atemwegserkrankungen im Winter in den Vordergrund, da allergische Reaktionen des Pferdes durch entsprechende Winterhaltung forciert werden. Die chronische Form von Pferdehusten und Bronchitis tritt auf, sofern die akute Form nicht erfolgreich therapiert wird und vollständig ausheilen kann. Allergene treten im Verlauf jeder chronischen Bronchitis von Pferden in den Vordergrund, im Umkehrschluss: Jede chronische Bronchitis ist auch eine allergische Bronchitis, da in Folge der Erkrankung Umgebungsfaktoren zu Allergenen werden!

Faktoren zur Vermeidung von Husten, Bronchitis & Atemwegserkrankungen

Ein Pferd benötigt ganzjährig Licht, Luft und Bewegung und sollte nicht über längere Zeit ungeschützt Nässe, Kälte und Wind ausgesetzt werden. Pferde tolerieren trockene Kälte sehr gut, Nässe und Wind nicht!

Heu und Stroh, aber auch andere Futtermittel müssen von einwandfreier Qualität sein. Staubiges, muffiges oder gar schimmeliges Futter darf nicht verfüttert werden, sondern gehört auf den Misthaufen. Sofern wenig Einflussnahme auf die Qualität von Heu und Einstreu besteht und diese nicht einwandfrei ist, empfehle ich Nehls Heustaub Stopp zu verwenden. Heustaub Stopp reduziert den Staub in Heu, Stroh und Alternativeinstreu und dient so zur Schadensbegrenzung. Durch die enthaltenen ätherischen Öle entlastet Heustaub-Stopp die Atemwege.

Impfungen dürfen ausschließlich nach vorhergehender ausführlicher Untersuchung und bei gutem Allgemeinbefinden stattfinden; grundsätzlich darf keine Influenza Impfung bei bereits vorgeschädigten Atemwegen und chronischen Atemwegserkrankungen, wie Husten und Bronchitis vorgenommen werden. Wenn Haltungsbedingungen nicht optimal gestaltet werden können, ebenso, wenn Pferde in vorangegangenen Wintern mit Atemwegsproblemen, Husten und Bronchitis reagierten, empfehle ich zur Vorbeugung in der Fütterung entsprechende Ergänzungen (Nehls Broncho-Fit, Nehls Broncho-Elexier) einzusetzen, die die Funktion der Atemwege unterstützen und auch gut stärkend für die Bronchien eingesetzt werden können. Da die Fütterung insgesamt einen großen Einfluss auf ein intaktes Immunsystem und eine funktionierende Abwehr hat, füttern wir im Tierheilkundezentrum generell Nehls Pferdefutter „Fit durch den Winter“ und brühen den Pferden mehrmals die Woche einen eigens kreierten Tee „Fit durch den Winter“ auf. An kalten Wintertagen im Stall lieben auch wir Menschen unseren Wintertee. Die wohltuende Wirkung hilft, Abwehr und Immunsystem fit zu halten!

Homöopathische Mittel eignen sich nicht zur Vorbeugung, sondern lediglich, wenn bereits eine Erkrankung vorhanden ist!

Wesentliche Faktoren zur Regulation und Ausheilung bereits eingetretener Atemwegserkrankungen, wie Husten und Bronchitis:

Ebenso wie bei der Vermeidung gehört auch zur erfolgreichen Therapie Licht, Luft mäßige freie Bewegung sowie die Verfütterung qualitativ einwandfreier Futtermittel und beanstandungsfreier Einstreu. Heu und Einstreu sollten mit Heustaub-Stopp behandelt werden, um den Staub aus dem Rauhfutter bestmöglich zu nehmen, der auch bei einwandfreier Qualität nicht ganz vermeidbar ist. Daneben gilt es, dem erkrankten Pferd Ruhe zu gönnen und es nicht zu schnell wieder zu fordern. Daher: lieber einige weitere Wochen auf einen Arbeitseinsatz verzichten, als zu früh mit diesem zu beginnen. Besonders wichtig ist bei eingetretenem Husten, für einen Austritt der Verschleimung (welche grundsätzlich vorhanden ist, auch wenn sich die Lunge frei anhört) zu sorgen. Hierzu eignen sich besonders gut flüssige Kräutermischungen, die in Form eines Saftes täglich verabreicht werden (Nehls Broncho-Elexier). Sowohl Broncho-Fit wie auch Broncho-Elexier wurden aus meiner tierheilpraktischen Praxis entwickelt und eignen sich zur Unterstützung im Wege der Fütterung sowohl für gesunde Atemwege als auch freie Bronchien. Eine zusätzliche homöopathische Therapie aufgrund der Biofeldhaaranalyse hat sich im Tierheilkundezentrum bestens bewährt.

Artikel von mir für die Pferde Regional, Winter 2013