Tieren wohlschmeckende Kräuter füttern: Kräuter für Pferde, Hunde und Katzen: Die Kräuterheilkunde ist unsere absolute Leidenschaft🧡

Claudias persönliche Erfahrungen mit kranken Tieren führten sie in den 90er Jahren dazu, die Kräuterheilkunde für Tiere zu entwickeln. Dies resultierte in den ersten Rezepturen für Kräuter für Pferde, Kräuter für Hunde und Kräuter für Katzen. Über die Jahre entstanden viele weitere Rezepturen aus der tierheilpraktischen Praxis. Der Shop des Tierheilkundezentrums bietet eine breite Auswahl an schmackhaften, hochwertigen und gesunden Kräuterrezepturen für Tiere, sowohl in getrockneter als auch in flüssiger Form. Die Nehlks Kräuter für Tiere zeichnen sich durch einen Qualitätsstandard aus, vergleichbar mit Pharma-Euro-Qualität.

Die Kräuterheilkunde für Tiere wird als natürlicher Garten der Natur betrachtet, der zahlreiche Schätze enthält. Die richtige Anwendung dieser Schätze kann positive und wertvolle Effekte für unsere Tiere bewirken. Bei der Entwicklung von Kräuterrezepturen für Tiere liegt besonderes Augenmerk darauf, die Mengenanteile der einzelnen Kräuter genau auszuarbeiten.

Die effektive Kräuterkomposition hängt stark davon ab, wie passend die Einzelkräuter im Verhältnis zueinander stehen. Dieses „genaue Ausarbeiten“ der Mischungen dauerte viele Monate und Jahre, um sicherzustellen, dass die Rezepturen optimal sind. Eine unausgewogene Mischung kann Nachteile haben, da sich die Wirksamkeit aufheben oder abschwächen kann. Trotz dieser Herausforderungen steht unser Sortiment seit vielen Jahren erfolgreich den Kunden zur Verfügung.

Für Kunden werden sowohl Standardmischungen als auch individuelle Therapieoptionen angeboten. Bei Bedarf des Tieres können mehrere Kräutermischungen erforderlich sein, was jedoch kostspielig werden kann. Für solche Fälle bieten wir individuelle Kräuter Rezepturen für Pferde, Hunde und Katzen an, die nach einer Haaranalyse maßgeschneidert werden. Anstelle vieler verschiedener Kräuterergänzungsfuttermittel kann so auch eine einzige, individuelle Kräuterrezeptur eingesetzt werden. Diese wird dann speziell für das Tier gemischt. Die individuellen Kräuterergänzungsfuttermittel können auch für wählerische Tiere annähernd geruchs- und geschmacksneutral hergestellt werden.

Jede Kräuter für Tiere Komposition hat ihre eigene kleine Geschichte, die zu ihrer Entwicklung führte. Die Entstehung jeder einzelnen Rezeptur war geprägt von Hingabe und Überlegung. Die verschiedenen Mengenanteile der Kräuter wurden immer wieder sorgfältig ausbalanciert und angepasst, bis jede Kräutermischung für Tiere vollkommen war. So ist jede Mischung das Ergebnis liebevoller Kleinarbeit.

Jedes Tier ist ein individuelles Wesen, einzigartig in seinen Bedürfnissen. Deshalb habe ich neben den Standardmischungen für Tiere auch individuelle Kräuter für Pferde, Hunde und Katzen entwickelt. Diese individuellen Kräuter für Tiere werden durch einen Bioresonanz-Test speziell auf das einzigartige Tier abgestimmt und zusammengestellt.

Die Wurzeln meiner Rezepturen liegen tief in Claudias Liebe zu Tieren. Mit dieser Liebe im Herzen entstanden hochwertige Ergänzungsfuttermittel aus Kräutern für Pferde, Kräuter für Hunde und Kräuter für Katzen. Ebenso entwickelte Claudia natürliche Pflegemittel, naturgemäßes Pferdefutter, Hundefutter, Katzenfutter und Kleintierfutter sowie homöopathische Tierarzneimittel der Marke „Nehls“.

Die eigenen Tiere haben mir oft den Weg gewiesen, besonders in Zeiten der Krankheit. Kräuter für Pferde, Hunde und Katzen sind aus der Liebe zu Claudias eigenen Tieren und den vierbeinigen Patienten entstanden. Die Herausforderungen, die Krankheiten mit sich brachten, motivierten mich, Lösungen zu finden und führten zur Entwicklung hochwertiger Kräuterprodukte für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer treuen Begleiter.

Sina, Claudias geliebte Haflingerstute, inspirierte die Entstehung meiner Kräuter für Pferde. Ohne Sina gäbe es keine Nehls Kräuter für Pferde, Hunde, Kleintiere & Katzen. Sie war treibende Kraft, ständige Motivation, der geliebten Stute zu helfen. Ihr Wohlbefinden wurde zu Claudias einzigen Gedanken: „Es muss eine Lösung geben, ich muss das Richtige finden, ich muss ihr helfen“. Sina war der Ursprung… Viele Pferde und Praxiserfahrungen folgten!

Jede Kräuter für Tiere Komposition hat ihre eigene kleine Geschichte, die zu ihrer Entwicklung führte🧡

Wie Anno: Unsere Kräuter für Tiere werden stets frisch von Hand abgefüllt. In den Rezepturen liegt ein großer Fokus darauf, dass sie dauerhaft gefüttert werden können. In den Rezepturen werden nur Kräuter für Tiere ausgewählt, die sich für eine langfristige Fütterung eignen. Die hohe Akzeptanz der Nehls Kräuter ist spürbar, die Tiere lieben sie und freuen sich auf ihre tägliche Kräuterportion. Selbstverständlich wird in den Kompositionen  auch der Geschmack berücksichtigt, denn die besten Kräuter für Tiere nützen wenig, wenn sie nicht gerne gefressen werden. Nehls Kräuter für Tiere können dem Futter untergemischt oder pur gefüttert werden, auch als Tee zubereitet oder mit warmem Wasser übergossen. Die Fütterungsart bleibt der tierischen Vorliebe überlassen.

Die Qualität der Kräuter für Tiere und die Einhaltung hoher Prüfungsstandards sind uns besonders wichtig. Eine Besonderheit der Nehls Kräuter für Tiere liegt darin, dass sie hervorragend mit homöopathischen Therapien für Tiere kombiniert werden können. In unserer langjährigen Arbeit mit Tieren wird stets die Kräuterheilkunde und Homöopathie parallel eingesetzt und wurden und werden dabei durchweg positive Erfahrungen mit dieser Kombination gemacht.

Bei den Kräutern für Tiere tritt kein „Gewöhnungseffekt“ ein, und sie können gemeinsam dauerhaft gefüttert werden, ohne sich negativ zu beeinträchtigen. Diesen Aspekt habe ich bei der Entwicklung meiner Produkte besonders berücksichtigt. Die Ergänzungsfuttermittel aus Kräutern harmonieren zudem gut mit verschiedenen veterinärmedizinischen, homöopathischen oder alternativen Therapieformen, Arzneimitteln, Impfstoffen und Wurmkuren. Ein Überdosieren der Kräuter ist nicht möglich – hier gilt der Grundsatz: lieber etwas mehr als zu wenig Kräuter.

Die korrekte Lagerung von Kräutern ist von großer Bedeutung, um ihre Qualität zu bewahren. Ein trockener Lagerort ist essentiell, da Feuchtigkeit das Risiko von Schimmelbildung, wie es bei anderen Futtermitteln ebenfalls der Fall ist, erhöht. Zudem sollte das Eindringen von Fremdkörpern, wie Parasiten, vermieden werden, um die Reinheit der Kräuter zu gewährleisten.

Ergänzungsfuttermittel aus Kräutern sind reich an natürlichen Mineralstoffen für Pferd, Hund und Katze, Spurenelementen, Aminosäuren und Vitaminen, die in Verbindung mit sekundären Pflanzenstoffen optimal vom tierischen Organismus verwertet werden. Diese hochwertigen Kräuter enthalten unter anderem Kalium, Biotin, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Eisen, Kieselsäure, Kupfer, Zink, Mangan, Selen und Schwefel, sowie zahlreiche Aminosäuren und Vitamine. Zusätzlich beinhalten sie Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, Schleimstoffe und Chlorophyll, was eine breite Palette sekundärer Pflanzenstoffe und Mikronährstoffe abdeckt.

Die Verwendung von natürlichen Kräutern ermöglicht eine optimale Verstoffwechselung und Aufnahme der Nährstoffe durch den Pflanzenfresser Pferd, im Vergleich zu synthetisch zugesetzten Stoffen. Obwohl Kräuter im Vergleich zu synthetischen Mineralfuttermitteln geringere Mengen an Nährstoffen enthalten, ist ihre volle Verwertbarkeit entscheidend. Zahlreiche Blutuntersuchungen von Tieren, die seit Jahren mit Kräutermitteln gefüttert werden, zeigen normale Werte, was auf die hohe Verwertbarkeit hinweist.

Die natürliche Ernährung von Pferden, Hunden, Katzen und Kleintieren wird durch die gezielte Zuführung von Kräutern auf sinnvolle Weise unterstützt. Im Gegensatz zu synthetischen Zusatzstoffen können natürliche Kräuter nicht überdosiert werden und tragen nicht zum Risiko von Mangelerscheinungen oder Ungleichgewichten bei. Die bedarfsgerechte Deckung des Mineralstoffhaushalts erfordert jedoch Fachwissen. Die Auswahl der Kräuter und ihre Zusammenstellung sollten auf den individuellen Bedarf abgestimmt sein. Ein sachkundiger Ansatz gewährleistet, dass die richtigen Mengen an Mineralstoffen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander vorhanden sind. Natürliche Mineralstoffe aus Kräutern bieten den Vorteil, dass Überversorgungen vermieden werden können, da die natürlichen Einzelsubstanzen in zu geringen Mengen vorliegen, um solche Effekte hervorzurufen. Weitere hilfreiche Informationen finden sich in unseren Kräuter Fütterungstipps!

In der Praxis finden sich bei den vierbeinigen Patienten nicht nur häufig Mangelerscheinungen verschiedener essentieller Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und Aminosäuren, sondern auch Überschüsse, die nicht weniger problematisch sind. Eine Überversorgung kann schwerwiegende Gesundheitsbeeinträchtigungen hervorrufen. Ein Übermaß an Selen beispielsweise führt zu massiven Krankheitssymptomen. Mangelzustände einzelner Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Spurenelemente führen ebenfalls zu zahlreichen Problemen und Erkrankungen, da ein essentieller Bedarf besteht. Überraschenderweise treten Mangelerscheinungen oft trotz synthetischer Mineralfutter und vieler Pülverchen auf, was darauf hinweist, dass das Problem auf eine mangelnde bzw. ungleiche Verwertung zurückzuführen ist.

Die Fütterung wird insgesamt durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst. Ein Überschuss kann beispielsweise entstehen, wenn einzelne Mineralstoffe und Spurenelemente miteinander konkurrieren. Ein Mangel an Calcium begünstigt Knochen- und Hautschädigungen ebenso wie ein Calciumüberschuss. Calcium konkurriert im Darm mit Kupfer, Zink und Selen um die Aufnahme in den Organismus. Kupfer- und Zinkmangel sind direkte Verursacher u.a. von Hautproblemen und Juckreiz. Kleie vermindern die Aufnahme von Calcium, Kupfer, Zink und Selen, sodass hier bei täglicher Fütterung ein Mangel bereits vorprogrammiert ist.

Eine bedarfsgerechte Versorgung mit Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und Aminosäuren fördert, unterstützt und aktiviert den gesamten Stoffwechsel unserer Tiere und ist zur Gesunderhaltung unserer Tiere – ebenso wie bei Menschen – essentiell benötigt. Zahlreiche Beispiele zeigen, dass eine bedarfsgerechte Versorgung ausschließlich eine natürliche Versorgung heißen kann. Dies umso mehr, da die Bedarfswerte bei Tieren lediglich Schätzwerte sind und im Laufe der Jahre immer wieder neu definiert wurden. Das Fatale daran ist, dass so mancher Tierhalter sich an diese Bedarfswerte weitgehend halten möchte, Tabellen zur Fütterung erstellt und den Bedarf seines Tieres genau ausrechnet. Meist mit dem Ergebnis, dass die Fütterung zu einer Lebensaufgabe wird und das Tier statt gesünder kranker wird.

Natürliche Mineralien in Kräutern wirken im Gegensatz zu synthetischen im Organismus basisch. Sie gleichen Übersäuerungszustände aus und tragen zu einem ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt bei. Ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist Ursache vieler Erkrankungen. Da sich ca. 80 % der Immunzellen im Darmraum befinden, können bei Störungen des Darmtraktes, wie beispielsweise einem gestörten Säure-Basen-Haushalt, nicht lediglich Durchfall und Kotwasser, sondern auch durch eine Schwächung des Immunsystems verschiedene Erkrankungen auftreten. Ein geschwächtes Immunsystem weist keine ausreichende Abwehr der Bakterien, Keime, Pilze und Viren, welche grundsätzlich in der Umwelt des Tieres vorhanden sind, auf. So treten nicht nur schneller Infektionskrankheiten, sondern verschiedene Erkrankungen auf. Bei der in unserer heutigen Umwelt immer wichtiger werdenden Entgiftung neutralisieren und helfen Mineralien, das körpereigene Schutzsystem aufzubauen und im Gleichgewicht zu halten.

Hier gehts zu „moderne Kräuterhexen“ der Zeitschrift „Bella“, in dem u. a. meine Kräuterküche vorgestellt wird!

Hier nur einige Beispiele wichtiger Vitalstoffe und deren Funktionen:

Calcium: Funktion von Nerven, Muskeln & Knochenbildung
Magnesium: Knochen, Zähne & Energiestoffwechsel
Eisen: Sauerstofftransport
Zink: unterstützend bei Wundheilungsprozessen, Haut & Hufe, Haarkleid
Selen: Muskelstoffwechsel, Antioxidans, schützt die Zellmembranen
Vitamin A: Immunsystem, Haut & Schleimhäute, Nerven
Vitamin D: Knochenbildung
Vitamin E: Fettstoffwechsel, Schutz von Zellmembranen und Geweben
Vitamin K: Blutgerinnung
Vitamin C: Infektionsabwehr
Vitamin B1: Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel
Vitamin B2: Wachstum, Stoffwechsel, Immunabwehr
Vitamin B6: Eiweiß- und Fettstoffwechsel
Vitamin B12: Energiestoffwechsel, Bildung von Blutzellen, Aminosäuresynthese
Biotin: Haut & Hufhorn
Natrium, Kalium, Chlor: Regulation Wärme & Wasserhaushalt
Kupfer: Bindegewebe & Knochen, Entwicklung von Nerven, Blut & Pigmenten
Mangan: Mineralstoff- und Fettstoffwechsel
Folsäure: Eiweißstoffwechsel

Um den individuellen Bedarf aller wichtigen Vitalstoffe abdecken zu können, bietet sich hier auch die Austestung des Mineralstoffhaushaltes mit Hilfe der Bioresonanz für Tiere an. So kann ich nach möglichen Mängeln oder auch Überschüssen von Mineralien, Vitaminen, Spurenelementen & Aminosäuren schauen.
Benötigt werden lediglich 10 – 20 ausgekämmte oder vom Ansatz an abgeschnittene Haare (bei Pferden, Ponys & Esel Mähnenhaare) sowie den ausgefüllten Fragebogen.
Die Kosten liegen bei 50,00€.
Nach Austestung des Mineralstoffhaushaltes bekommen Sie die Auswertung sowie eine individuelle Empfehlung für Ihr Tier zugeschickt.

Anamnesefragebogen Bioresonanz für Tiere – Mineralstoffhaushalt

Der Einsatz von Kräutern in der Fütterung

Die Fütterung von Kräutern als Futterergänzung dient einerseits einer natürlichen Mineralstoff-, Spurenelement- und Vitaminversorgung, da Kräuter zahlreiche Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine enthalten, die nicht zugesetzt, sondern natürlich vorkommend sind. Andererseits lohnt sich die Fütterung von Kräutern zur Unterstützung der Regulation von Problemen unserer Tiere.

Darüber hinaus sind Kräuter für Pferde und Kräuter für Hunde, Katzen & Kleintiere eine natürliche Futterergänzung, sie sind seit jeher Bestandteil ihrer Nahrung und werden im Verdauungstrakt optimal verwertet, da sie organisch verfügbar sind.
Auch die wildlebenden Vorfahren unserer Haustiere nahmen ihrem Instinkt entsprechend in freier Natur Kräuter auf.
Eine umfassende Anregung aller Verdauungsvorgänge, wie sie durch die Fütterung von Kräutern gegeben ist, ist zur optimalen Verdauung und vollen Auswertung des Futters nötig.

Durch die intensive Bewirtschaftung unserer Böden sind dort kaum noch Kräuter zu finden, so dass die naturgemäße Aufnahme von Kräutern selten möglich ist. Eine umfassende Anregung aller Verdauungsvorgänge ist jedoch zur optimalen Verdauung und vollen Auswertung des Futters nötig.

Insbesondere die Fütterung von Pferden als Pflanzenfresser wird durch Kräuterfütterung für Pferde bereichert.

Die Katze als hundertprozentiger Fleischfresser nimmt in ihrer natürlichen Umgebung Kräuter wie Feldthymian und Wiesenkerbel auf. Die Katze benötigt Kräuter zur Stärkung und Reinigung des Gebisses, Anregung des Verdauungssystems sowie zur vollwertigen Ernährung.

Der Hund ist nicht ausschließlich Fleischfresser, denn er fraß ohne die Obhut seines Menschen nicht nur Fleisch, sondern Tiere. Fast alle Bestandteile dieser Tiere wurden gefressen (Fleisch, Därme, Innereien, Knochen, Pansen, vorverdautes Gras, Blut, Fell, Federn usw.). In dieser vielseitigen Zusammensetzung sind auch pflanzliche Bestandteile, sprich Kräuter für Hunde, welche der Hund zur Ernährung benötigt, enthalten.

Auch für Kleintiere wie Meerschweinchen, Hamster, Ratten und Kaninchen gehört die tägliche Zugabe von Pflanzen und Kräutern auf einen gesunden Speiseplan, denn auch Kleintiere sind essentiell auf eine Fütterung mit Kräutern und Pflanzen angewiesen.

Kräuter unterstützen bei allen Tieren die Tiergesundheit und sollten in der Fütterung daher keineswegs fehlen!

Die Wirkungsweise von Kräutern ist in der traditionellen Heilkunde überliefert. Allerdings haben sich bisher nur wenige wissenschaftliche Studien mit dem Einsatz von Kräutern in der Fütterung beschäftigt. Aus diesem Grunde sollte der Einsatz von Kräutern, welche in der Fütterung bislang relativ unbekannt sind, sondern lediglich für Menschen empfohlen werden, vermieden werden. Dies gilt in erster Linie für exotische Kräuter, beispielsweise aus Südamerika, China, Indien oder Tibet, hier ist äußerste Vorsicht geboten aufgrund mangelnden Kenntnisstandes über Dosierung, Nebenwirkungen und möglichen Wechselwirkungen. Auch bestehen bei der Einfuhr dieser Kräuter Möglichkeiten der Verwechslung zwischen wissenschaftlichen Bezeichnungen und Trivialnamen, die überdies in den Herkunftsländern regional stark variieren. Die Erkenntnisse aus der menschlichen Ernährung und Medizin lassen sich nicht ohne weiteres auf unsere Haustiere übertragen, vor allem dann, wenn es um die Aufnahme der entsprechenden Substanz geht.
So können Kräuter und Pflanzen, welche für uns Menschen ungefährlich sind, für Hunde, Katzen und Kleintiere toxisch sein. Ganz besonders aber für Pferde, die sehr sensitiv auf Toxine reagieren. Pflanzliche Medizin ist nicht unbedingt sanfte Medizin!

Inhaltsstoffe von Kräutern für Tiere

Bei den wirksamen Substanzen der Kräuter handelt es sich um so genannte sekundäre Pflanzenstoffe, die von der Pflanze gewissermaßen als chemische Waffen gegen Insektenfraß oder andere Mikroben produziert werden. Die wichtigsten Stoffgruppen sind hierbei Phenole, Saponine, Sulfide, Chlorophyll, Monoterpene, Flavonoide, ätherische Öle, Schleimstoffe, Alkaloide, Glykoside, Phytoöstrogene, Flavone, Bitterstoffe und Gerbstoffe. Die Einzelsubstanzen wurden bereits auf ihre pharmakologische Wirkung hin untersucht. Bisher unbeachtet und unterbewertet werden Kräuter als wichtige Quellen von natürlichen Mineralstoffen und Spurenelementen in physiologisch ausgewogenem Verhältnis. Kräuter enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Schwefel etc.). Ein erhöhter Bedarf an Spurenelementen ist nach Expertenmeinung auch deshalb gegeben, da unsere Haustiere durch denaturierte Fütterung und steigende Umweltbelastungen immer mehr Histamine (verantwortlich für Allergien) aufnehmen. Der Histaminabbau ist von bestimmten Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen abhängig, wie sie in vielen Kräutern zu finden sind.

Positive Wirkungen von Kräutern für Tiere

Die kontrollierte Zufütterung von Kräutern als Spender von Vitalstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen kann für unsere Pferde, Hunde, Katzen & Kleintiere sehr vorteilhaft sein, da neben der Zuführung essentieller Nährstoffe die Entgiftung des Organismus angekurbelt werden kann und freie Radikale in Gewebe und Zelle neutralisiert werden sowie der Stoffwechsel unterstützt und das Immunsystem positiv beeinflusst werden kann. Weiterhin haben bestimmte Kräuter positive Wirkung auf den Bewegungsapparat, den Atmungstrakt oder sind bei Haut-, Fell- und Allergieproblemen von positiver Wirkung. So sichert man einerseits eine optimale Mineralstoffversorgung bei Pferden und eine Mineralstoffversorgung bei Hunden, Katzen & Kleintieren, in der weder Mangelerscheinungen noch Überschüsse auftreten, andererseits wirken die Kräutermischungen positiv auf individuelle Probleme des betroffenen Tieres.
So haben Eukalyptusblätter, Thymian und Anis positive Wirkungen bei Husten, aber Achtung: viele Tiere, insbesondere Pferde reagieren auch auf bestimmte Hustenkräuter, beispielsweise Spitzwegerich, allergisch. Auch Echinacea ist nicht für alle Tiere eine gute Wahl, da es kontraproduktiv ist, das Immunsystem zu stimulieren, wenn bereits eine Allergie (Überreaktion des Immunsystems) besteht. Bei meinen Empfehlungen werden übrigens sämtliche für eine Unverträglichkeit nur in Verdacht stehende Kräuter grundsätzlich nicht verwandt! Sie können sich daher zu 100 % sicher sein, ausschließlich verträgliche und Allergen freie Kräuter zu füttern.
Ingwer, Teufelskralle, Gingko und Weidenrinde werden bei Problemen im Bewegungsapparat eingesetzt. Acetalicylsäure wird beispielsweise aus der Weidenrinde isoliert, sie zeigt schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung ohne jedoch – wie die chemisch synthetisierte Reinsubstanz bei falscher Anwendung – Nebenwirkungen an der Magenschleimhaut zu zeigen. Die Anwendung von natürlicher Weidenrinde verursacht derartige Nebenwirkungen nicht.
Brennessel kann zur Blutreinigung und Birke zur Entwässerung eingesetzt werden. Auch bei Allergien haben sich Kräutermischungen bestens bewährt, da allergische Reaktionen in vielen Fällen auf einen langjährigen verdeckten Mangel, meistens an Spurenelementen, zurückzuführen sind. So kann die Kräuterfütterung bei einem gesunden Tier potentiellen Allergien vorbeugen sowie bei betroffenen Tieren diesen Mangel beheben und gleichzeitig Stoffwechsel, Entgiftung und Darmtrakt positiv beeinflussen. Die Wirkung ergibt sich dabei aus der Kombination zwischen sekundären Pflanzenstoffen, Mineralien und Spurenelementen. Diese greifen vor allem in das Enzymsystem des Körpers ein, das für alle Grundfunktionen des Körpers verantwortlich ist. Die bedarfsgerechte Versorgung mit Mineralien fördert, unterstützt und aktiviert den gesamten Stoffwechsel unserer Tiere. Gute Zinkspender sind Basilikum, Ingwer, Thymian, Kümmel, Salbei, Rosmarin, Estragon und Basilikum. Artischocken sind reich an Mangan, das wichtig für den Proteinabbau ist.
Ein Mangel an Mineralstoffen kann sich in zahlreichen Problemen äußern.
Mineralien wirken im Organismus basisch. Sie gleichen Übersäuerungszustände aus und tragen zu einem ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt bei. Ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist Ursache vieler Erkrankungen.
Bei der Entgiftung neutralisieren und helfen Mineralien, das körpereigene Schutzsystem aufzubauen und im Gleichgewicht zu halten. Auch enthalten Kräuter viele Vitamine, so hat Vitamin C eine ausgeprägte Radikalfängerfunktion, gilt als natürliches Antioxidant und stärkt die Abwehr. Carotin und Vitamin A unterstützen den so wichtigen Zellstoffwechsel.
Die Kieselsäure ist ein wichtiger Nähr- und Aufbaustoff für die schnell wachsenden Zellen der Haut, des Fells und der Krallen. Weiterhin versorgen Kräuter unsere Pferde, Hunde, Katzen und Kleintiere mit den so wichtigen Mikronährstoffen.
Mikronährstoffe sind für die physiologischen Funktionen einzelner Organe und Organsysteme unerlässlich. Während den sogenannten Makronährstoffen schon in der Vergangenheit viel Bedeutung zugemessen wurde und deren Gehalt in Futtermitteln geregelt ist, gilt dies für die wichtigen Mikronährstoffe nicht.

Darreichungsformen von Kräutern bei Tieren

Kräuter können sowohl als alkoholische oder wässrige Extrakte, Trockenextrakte, pulverisierte Substanzen, als Kräutertees oder getrocknete Ganzpflanzen oder Pflanzenteile verabreicht werden.
Bewährt haben sich bei unseren Haustieren besonders getrocknete Kräutermischungen. Bei Atemwegsproblemen können diese kurz mit heißem Wasser überbrüht und dann zum Futter gegeben werden. Grundsätzlich können Kräuter dem Futter jeweils untergemischt werden.

Wissenschaftliche Studien über Kräuter bei Tieren

Über den Einsatz von Kräutern als Futterzusatzstoffe bei Tieren gibt es wenig Fütterungsversuche und damit auch wenig wissenschaftlich fundierte Belege der Wirksamkeit von bestimmten Kräutern auf die Tiergesundheit. Die Wirkungen verschiedener Kräuter sind daher auch heute noch hauptsächlich in der Erfahrungsheilkunde überliefert.

Eines ist jedoch sicher: Es gibt keinerlei Gewöhnungseffekt bei Kräutern und hierbei spielt es keinerlei Rolle, um welches Kraut es sich handelt!

Homöopathie und Kräuter bei Tieren

Immer wieder werde ich gefragt, ob der Einsatz homöopathischer Mittel nicht durch die Fütterung von Kräutern wirkungslos bzw. abgeschwächt wird. Die Meinungen der verschiedenen Fachleute und Firmen sind hier recht unterschiedlich: Während die einen von einer Kräuterfütterung während der Therapie mit homöopathischen Mitteln abraten, vertreten andere