Hufrehe Hilfe

Hufrehe Hilfe

Einst suchte ich selbst verzweifelt Hilfe anhand eines akuten Hufreheschubes meines eigenen Pferdes. Als ich damals die tierärztliche Diagnose “austherapiert” für meine 3-jährige an Hufrehe erkrankte Haflingerstute Sina bekam, konnte ich mich damit nicht abfinden. So fing ich an, mich intensiv mit der Hufrehe Erkrankung, den Ursachen, Auslösern und Gründen, den Therapien, der Fütterung bei Hufrehe, der Kräuterheilkunde und Homöopathie bei Hufrehe zu beschäftigen.

Bereits damals war es so, dass immer nur von den “innerlichen Ursachen” die Rede war, Hufrehe verknüpfte man wohl schon immer oder jedenfalls sehr lange direkt mit innerlichen Auslösern und Ursachen und auch damals war man bereits blind für die lokale Hufsituation. Damals hieß es jedoch noch, Eiweiß sei der Hauptauslöser und Stärke, Fruktan und Zucker waren damals noch überhaupt nicht “im Gespräch”, sprich: keine Auslöser von Hufrehe! Damals gab es auch noch nicht die Diagnosen Equines Cushing Syndrom und Equines Metabolisches Syndrom in Verbindung mit der Hufrehe. Diabetes wurde zu diesen Zeiten bei Pferden noch ausgeschlossen und das ECS war eine Krankheit, die lediglich sehr selten und wenn dann auch nur bei alten Pferden vorkam.

Ich war natürlich so unerfahren, wie jeder “normale” Pferdebesitzer, was das Thema Hufrehe betrifft. Ich hatte zwar von klein auf Pferde, jedoch erkrankte nie eines meiner eigenen Pferde oder Ponys an Hufrehe. Dies übrigens nicht, obwohl meine Ponys grundsätzlich von Mitte April bis Ende Oktober 24 Stunden auf “fetten Kuhweiden” verbrachten. Auch keines der anderen Ponys, es waren immer so um die 20 Ponys auf riesigen Weideflächen, erkrankte jemals an Hufrehe. Hufrehe war für mich (und für uns alle am Stall…) 30 Jahre eine Krankheit, von der man kaum hörte und wenn, dann verknüpfte man diese schlimme Krankheit Hufrehe gleich mit dem Tod des Pferdes.

Ja, so war das damals mit der Hufrehe

Aber zurück zu den 90-er Jahren, in denen Sina akute Hufrehe bekam.

Ich sog förmlich alles vorhandene Fachwissen und jegliche Fachliteratur in mich auf und erkannte auch damals bereits, dass die Ursachen im Grunde recht ungeklärt sind, die Therapien lediglich eine symptomatische Behandlung und es letztlich eher Glück oder Unglück ist, ob ein Pferd die Hufrehe überlebt. So war beispielsweise auch in dieser Zeit schon bekannt, dass der Einsatz von Schmerzmitteln, die ja heute noch Mittel der Wahl sind, insbesondere bei Ponys absolut nicht ungefährlich und von extremen Nebenwirkungen behaftet sein können, teils selbst Auslöser von Hufrehe sind und die lokalen Prozesse der Hufrehe verschlechtern. Daher sollte Sina keine Schmerzmittel bekommen. Ich war schon immer ein richtiger “Schisser” bei meinen Tieren und hatte bereits früher ständig Angst, dass irgendetwas passieren kann und sei es, dass Sina das Schmerzmittel nicht verträgt. Intuitiv war mir damals schon klar, dass Schmerzmittel schon mal keine Lösung geschweige denn wirksame Therapie der Hufrehe sind!

Zu diesem Zeitpunkt war es aber auch fast undenkbar, ein Pferd mit Kräutern und Homöopathie bei Hufrehe zu behandeln. Homöopathie war in den 90er Jahren eher Zauberei, als ernstzunehmende Therapie und auch die Erkenntnisse über die Pferdefütterung bei Hufrehe waren längst nicht auf dem heutigen Stand (obwohl ich heute denke, dass die Pferdefütterung bei Hufrehe extremst übertrieben wird, sowohl, was die Wichtigkeit entsprechender Maßnahmen (Heu waschen, Weidemanagment..), wie aber erst recht auch die Beschäftigung und Auseinandersetzung mit dem Futter betrifft..).

Ich jedoch hatte damals nicht viel Zeit, denn Sina hatte Hufrehe und die Zeit lief uns weg!

Also probierte ich mehr intuitiv als auf wirkliches Fachwissen begründet, verschiedene Variationen, Kombinationen und Mengen sowohl der Homöopathie als auch von Kräutern an Sina in Selbstversuchen (diese waren aber nicht schädlich, sondern lebensrettend für Sina..) aus und es geschah das, was ich nicht für möglich gehalten hätte:

Sina wurde durch meine Kräuter, Homöopathie und Fütterung wieder gesund, für mich ein kleines Wunder!

Durch dieses „kleine Wunder“ veränderte sich mein ganzes Leben, was ich damals jedoch nicht einmal ahnte…

Dies war auch der Anlass, überhaupt das Tierheilkundezentrum zu gründen und mein Leben nunmehr ganz kranken Tieren zu widmen!

Unbeschreiblich glücklich, meiner Sina das Leben gerettet zu haben, wollte ich auch anderen kranken Tieren helfen. So wurde ich Tierheilpraktikerin und mein Leben dreht sich seither von früh bis spät um kranke Tiere.

In der Zwischenzeit behandelte ich hunderte von Pferden – zwar nicht nur, aber auch – mit Hufrehe und habe meinen Blickwinkel hunderte Male geschärft. Vieles (aber lange nicht alles..) sehe ich heute ganz anders als damals. Im Laufe der vielen Jahre habe ich auch hunderte von Hufen gesehen im Zuge meiner Hufrehebehandlungen und was ich sah, war meist wenig schön. Die Hufe waren meist in einer desolaten Situation, aus ganz unterschiedlichen Gründen und sowohl diejenigen, die beschlagen waren, wie auch die Barhufer. So kam ich im Laufe dieser ganzen Erfahrungen und “Einblicke” immer mehr zu der Ansicht, dass Hufrehe eben nicht nur innerlich entsteht, eben nicht nur ein Futterproblem ist und eben nicht nur die innerlichen Ursachen gesehen werden dürfen. Die meisten Hufrehe Fälle, die ich behandelt habe, waren ganz oder zumindest zum Teil lokal bedingt.

Dies deckt sich auch mit den späteren Erfahrungen der Therapie und macht für mich inzwischen insgesamt ein “rundes Bild”. Auch deckt sich meine heutige Sicht eigentlich mit allen Anamnesen und Folgekrankengeschichten, die während und nach der Hufrehe Therapie und oft auch nach Jahren folgten.

Eigentlich könnte ich ja sagen, was interessiert mich das? Hufe sind doch überhaupt nicht mein Thema. Als Tierheilpraktikerin bin ich lediglich für die “innere Abteilung” zuständig. Aber, nein, so einfach kann und will ich mir das nicht machen, denn schließlich liebe ich die Pferde und übe meinen Beruf aus, um ihnen zu helfen. Die Ursachenforschung bei Hufrehe darf daher nicht beim Pferdebein aufhören, sondern muss auch die Hufe mit umfassen. Dies ist keineswegs selbstverständlich, die Praxis sieht so aus, dass kaum jemand auf die Füße überhaupt nur schaut, bei der Diagnose Hufrehe werden Tests auf EMS und Cushing empfohlen, jedoch bleibt meist der Blick auf die Hufsituation selbst aus, diese wird als Ursache nicht einmal in Betracht gezogen. Das ist nicht richtig! Eine ganzheitliche Sichtweise schließt die Hufsituation zwingend mit ein.

Es ist selbstverständlich richtig, die Ursachen der Hufrehe – auch – im Inneren, also im Organismus des Pferdes zu suchen, doch sollte der Blick auch für das ganz Offensichtliche und oftmals Wesentliche geschärft werden: Die Hufe selbst!

Es ist nie ein Problem gewesen (in der Regel, natürlich gibt es auch immer einmal Ausnahmen, meist die, dass es bereits zu spät ist und die Pferde erlöst werden müssen, bevor die Hufrehe Therapie überhaupt beginnen kann oder auch die, bei denen derart massive Behandlungsfehler gemacht wurden, die nicht wieder gut zu machen waren..) Pferde aus dem akuten Hufreheschub, also aus der Entzündungsphase, herauszuholen. Das Problem begann meist erst, wenn an den Hufen “herumgedocktert” wurde bzw. die schlechte Hufsituation nicht behoben wurde. Langfristig gesehen. Wie oft habe ich gehört “der Schmied war da, mein Pferd hat wieder einen Hufreheschub, woran kann das denn jetzt wohl überhaupt liegen?”

Langfristig gesehen kommen wir nicht darum herum, auch die Hufsituation – sofern notwendig und ursächlich für die Hufrehe – zu sanieren. Und: das ist nicht damit getan, dass Schmied oder Hufpfleger alle 8 Wochen kommen… wichtig ist, was an den Füßen gemacht wird, nicht, dass etwas gemacht wird!

Da ich nach all meinen Erfahrungen eben nicht mehr blind für diese vielen desolaten Hufsituationen bin und gelernt habe, dass Hufrehe häufig auch lokale Ursachen hat, beziehe ich heute auch die Hufsituation selbst in die Ursachenforschung und Therapie der Hufrehe ein, was leider immer noch die Ausnahme ist.

Eine Hilfe bei Hufrehe besteht darin, schnellstmöglich die Entzündung und Durchblutung zu regulieren, den Stoffwechsel bei der Ausscheidung zu unterstützen, die Fütterung zu optimieren (was nicht 0-Diät heißt..) und der Hufsituation ganz besondere Beachtung zu schenken. Dies funktioniert langfristig nicht mit einem orthopädischen Beschlag, sondern nur, indem ich das Pferd wieder auf gesunde Füße stelle!

Eine Hilfe ist hier Hufelexier, welches das Hufhornwachstum anregt und für eine gut nachwachsende Qualität sorgt. Denn Folgeschädigungen der Hufrehe sind ganz klar auch poröses und kaputtes Hufhorn, eine verbreiterte und vernarbte weiße Linie, in der sich schnell Fremdkörper herein setzen und erneut zu Entzündungen, gerne auch in Form von Hufabzsessen führen. Diese Schädigungen machen empfindlich und auch diese Schädigungen machen empfänglich für einen neuen Hufreheschub. Außerdem muss ich ein gutes Hufwachstum haben, um auch vernünftig an den Hufen arbeiten zu können und somit die Hufsituation optimieren zu können. Wenn nichts wächst oder nur kaputtes Hufhorn nachwächst, werden Optimierungen der Hufsituation fast unmöglich. Auch Kräuter für Pferde sind eine große Hilfe für die innerliche Unterstützung, Ausleitung, Stoffwechselanregung, Unterstützung der Entgiftungsorgane Leber und Nieren und natürlichen Mineralstoffversorgung. Denn um qualitatives Hufhorn zu bilden, müssen auch die “innerlichen” Voraussetzungen vorliegen. Auch die Homöopathie kann eine echte Chance zur Hilfe sein.

Dies alles wird jedoch nichts an einer Hufbeinrotation und/oder Hufbeinsenkung ändern, hier hilft nur eine langfristig vernünftige Hufbearbeitung, die die Hufkapsel, also den Huf, den wir sehen, wieder in die richtige Position bring! Denn eine richtige und gute Winkelung ist nur durch ein “gesund laufen” und “gesund wachsen” zu erzielen. Und dieses kann der Huf oder besser gesagt das Pferd nur, wenn die Hufe in eine Situation gebracht werden, dass sie sich natürlich gesund laufen und wachsen können!

Ganz wichtig ist bei Hufrehe zudem die schnellstmögliche Ursachenforschung: denn nur, wer die Ursache kennt, kann diese auch abstellen und zukünftige Hufreheschübe vermeiden wie auch den akuten Hufreheschub heilen! Bei der Ausarbeitung der Bioresonanz-Haaranalysen stelle ich häufig fest, dass es die Ursache nicht gibt, sondern, dass mehrere ungünstige Faktoren zusammen treffen und den akuten Hufreheschub auslösen. Diese auslösenden Faktoren müssen gefunden werden, damit eine Therapie effektiv ist, alleine das Schema F bringt selten weiter und langfristig ist mit dem Schema F und der immer gleichen Vorgehensweise ohne Berücksichtigung der individuellen Ursache/n kein Erfolg erzielbar. In der Regel erkranken Pferde immer wieder an Hufrehe, wenn die Ursache/n im Verborgenen bleiben. Mit der Ursachenforschung mittels Bioresonanz-Haaranalyse ist daher ein wichtiger Schritt getan, den Ursachen auf den Grund zu gehen und diese tatsächlich anzugehen.

So wird die ganze Sache wirklich rund und nur bei einem wirklich ganzheitlichen Vorgehen wird man das Problem Hufrehe dauerhaft los: Meine Sicht einer effektiven Behandlung der Hufrehe ist zwingend und grundsätzlich ganzheitlich!

Meine Hilfe bei Hufrehe

Schnellstmöglich setze ich Nehls Vet Komplex Nr. 2, Nr. 4, Nr. 5, Nr. 7 und Nr. 9 in Kombination ein, um innerlich sämtliche in Frage kommende Ursachen zu berücksichtigen. Parallel forsche ich nach den individuellen Ursachen mittels Bioresonanz-Haaranalyse und arbeite eine ganzheitliche Therapie und individuelle Fütterung aus. Komme ich zu der Auffassung aufgrund der Haaranalyse, dass – auch – lokale Ursachen vorliegen, bespreche ich mit dem Pferdehalter die lokalen Maßnahmen zur Optimierung der Hufsituation.

Mit dieser ganzheitichen und Ursachen bezogenen Sichtweise bestehen sehr gute Chancen die Hufrehe zu regulieren und weitere Hufreheschübe zu vermeiden, wie sehr viele Erfahrungsberichte aufzeigen, die tatsächlich Mut zur ganzheitlichen Therapie und Ursachenforschung machen, denn: es lohnt sich, wie man lesen kann!

Bei der naturheilkundlichen Therapie der Hufrehe spielt es übrigens keinerlei Rolle, ob es sich um eine mechanisch oder innerlich ausgelöste Hufrehe handelt, beide Formen sind gleich gut therapierbar und die Chancen für ein wieder voll belastbares und gesundes Pferd stehen ebenfalls gleich gut. Dies stelle ich im Rahmen meiner naturheilkundlichen Therapien mittels Biofeld-Haaranalyse immer wieder fest und dies bestätigt sich täglich auch aufs Neue.

Eine ganzheitliche Sichtweise auf die Hufrehe befähigt zur wirklichen Heilung und ist keineswegs ein Übertünchen der Hufrehe Symptome, wie es leider allzu häufig stattfindet. Nur ein konsequent ganzheitliches Vorgehen und eine Ursachen bezogene Hufrehetherapie kann sich dauerhaft bei Hufrehe bewähren, denn unser Pferd muss dauerhaft in die Lage versetzt werden gesund zu bleiben! 

Es gibt zahlreiche Beispiele aus der Praxis, die aufzeigen, dass meine Hilfe bei Hufrehe sehr erfolgreich ist

Havel aus der Schweiz kann wieder lachen…

Havel sollte aufgrund seiner ganz massiven Hufrehe eingeschläfert werden, da nichts zu helfen schien, er überwiegend lag, starke Schmerzen hatte und kaum noch laufen konnte.  Hufrehe Hilfe

Heute geht es ihm wieder bestens, wie man sieht.

Havels Besitzerin Denise schrieb ca. 10 Monate nach dem akuten Hufrehe Schub: Uebrigens der Hufschmied bei Havel war begeistert, dass nach nur knapp 10 Monaten der Huf so gut wieder in Form ist.

Normalerweise hätte er bei Pferden, die es schaffen und ihre Hufrehe überleben 2-3 Jahre, bis die Hufrehe Hufe wieder eine normale Form und Festigkeit haben.

Wenn man es nicht wüsste, dass er Hufrehe gehabt hätte, man sieht dem Huf absolut gar nichts mehr an. Völlig normale Form, keine Ringe mehr, nur noch eine kleine Stelle, wo der damalige Abszess nun noch unten rauswächst.

Er meinte: Ohne die Unterstützung des ganzen Systems von Havel mit Deinen Kräutern, wäre dies wohl nicht möglich gewesen.

Havel sei ein Vorzeigeobjekt. Das hört man doch gerne!

Kontakt zu Denise per Mail: Rainbow-horses(at)swissonline.ch

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Frau Wälchli und Speedy aus der Schweiz schreiben zur Hilfe bei Hufrehe

Hufrehe Hilfe

mailto: y.waelchli(at)ereste.ch

Liebe Frau Nehls!

Zuerst einmal – ein gutes Neues Jahr 2010 und alles Liebe und Gute viel Glück und Erfolg!!!

Ich habe seit Herbst 2007 Ihre Empfehlungen umgesetzt. Speedy – meinem bald 27-jährigen Haflingerwallach gehts blendend.

Frau Wälchli füttert noch heute, 2013 täglich Ihrem Speedy nach meinen Empfehlungen und Speedy geht es noch immer sehr gut und das in seinem doch schon ganz betagten Alter.

Speedy hatte nie wieder eine Hufrehe

Es gibt kein Allgemeinrezept bei Hufrehe … doch wenn es annähernd eines gibt, ist dies generell die Einbeziehung der Ganzheitlichkeit und die Ursachenforschung als Hilfe bei Hufrehe: Grundsätzlich sollten alle für dieses Pferd relevanten Faktoren in die Therapie mit einbezogen werden, nur so ist eine echte und langfristige Hilfe für das betroffene Pferd gegeben!