Hufrehe Auslöser aus meiner Erfahrung in all den Jahren und mein heutiger Blickwinkel auf die auslösenden Faktoren der Hufrehe Erkrankung

Hufrehe Auslöser

Die Hufrehe wird heute in so gut wie allen Fällen als Zivilisationskrankheit angesehen, die durch uns Menschen verursacht wird. Als auslösende Ereignisse der Hufrehe werden im allgemeinen Stoffwechselerkrankungen und Vergiftungen (in Form von Zucker, Stärke und Fruktan) genannt.

Gemeint sind also als Hufrehe Auslöser keine “richtigen” Vergiftungen, sondern Vergiftungen aufgrund von Zucker, Stärke oder Fruktan.

Ein Überangebot (harmlos ausgedrückt..), man könnte auch sagen, ein “Vollstopfen” mit kohlenhydratreichen Futtermitteln (Getreidestärke..) unter Verzicht von Rohfaser führt zu einer schnellen und massiven Vermehrung von Bakterien im Dickdarm und so zu einer massiven Freisetzung von Milchsäure. Diese verursacht ein Massensterben der Rohfaser verdauenden Bakterien und eine Freisetzung von “innerlichen” Giftstoffen und somit zu einer Übersäuerung des Organismus. Ähnlich verhält es sich bei Zucker und Fruktan. So wird auch wieder deutlich, warum die Fütterung bei Hufrehe eine so enorm wichtige Rolle spielt.

Früher wurde behauptet auch bei Eiweiß, hier ist man heute jedoch “von ab” und erklärt Eiweiß nicht mehr zum Hufrehe Auslöser, in älteren Abhandlungen war dies noch anders.

Ungefähr gleich hoch bewertet werden Stoffwechselerkrankungen, die mit einer Insulinresistenz einhergehen sollen, also das Equine Metabolische Syndrom und das Equine Cushing Syndrom.

Interessant ist hier bereits die Bezeichnung “Syndrom” (das gleichzeitige Vorliegen verschiedener Krankheitszeichen, sogenannter Symptome. Deren ursächlicher Zusammenhang, also die Ätiologie, ist mehr oder weniger bekannt oder kann zumindest vermutet werden…). Zum Equinen Cushing Syndrom und Equinem Metabolischem Syndrom schreibe ich umfassend bei den entsprechenden Links, daher möchte ich hier nicht genauer darauf eingehen, es würde einfach zu weit führen. Zusammenfassend kann ich jedoch sagen, dass ich nicht glaube, dass es eine gehäufte Anzahl von Insulinresistenz bzw. Diabetes II. bei Pferden gibt (bis vor einigen Jahren war dies übrigens auch die Auffassung der Veterinärmedizin…), sondern dass es sich vielmehr um seltene Einzelfälle handelt. So scheidet für mich schon fast das Equine Metabolische Syndrom als Auslöser aus, sofern der Begriff die Insulinresistenz bzw. Diabetes II. des Pferdes wiederspiegelt. Aber eigentlich bedeutet EMS ja nichts anderes als übersetzt “verschiedene Dinge im Stoffwechsel laufen nicht optimal (also Pferd veränderlich, im Stoffwechsel entstanden, durch das gemeinsame Auftreten bestimmter charakteristischer Symptome gekennzeichnetes Krankheitsbild, darunter kann man eigentlich alles verstehen, in erster Linie ist das Pferd zu dick und hat hierdurch verschiedene Probleme..). Dies kommt natürlich vor und kann dann unter EMS als Hufrehe Auslöser ganz allgemein zusammengefasst werden.

Bezüglich des Equinen Cushing Syndroms vertrete ich auch die – frühere – Auffassung der Veterinärmedizin, dass dieses selten und wenn dann nur bei alten Pferden auftritt. Somit rückt auch der Hufrehe Auslöser Equines Cushing Syndrom in weite Ferne und ist eher selten als die Regel.

Bei diesem kurzen Text haben wir jetzt bereits drei Faktoren, bei denen die allgemein gültige Meinung der Forschung über die Hufrehe Auslöser komplett auf den Kopf gestellt wurde

a) Eiweiß als Auslöser der Hufrehe

b) Insulinresistenz und Equines Metabolysches Syndrom (Insulinresistenz bzw. Diabetes II. gab es laut Veterinärmedizin früher bei Pferden definitiv nicht und ist somit eine noch ziemlich jungfräuliche Zivilisationskrankheit (wurde ca. 2000 erstmalig erwähnt und 2003 erstmalig bekannter, von der heute schätzungsweise 50 % aller Pferde betroffen sein sollen. Der Bekanntheitsgrad von EMS stieg mit der Verbindung als Hufrehe Auslöser, desto mehr Hufrehefälle, desto öfter gab es die Diagnose EMS)

c) Das Equine Cushing Syndrom trat früher laut Veterinärmedizin nur bei “sehr alten Pferden” und dort noch “sehr selten” auf (heute sollen bereits über 20 % aller Pferde betroffen sein – gleich, welchen Alters, das Alter spielt heute keine Rolle mehr, alle Altersgruppen kommen für ECS in Frage. Und dann rechnet Euch das einmal auf die Rehepferde um, das ist ja bereits fast jedes Rehepferd… manche gehen auch so weit, zu behaupten, es wäre bereits jedes zweite Pferd betroffen.. Die Cushing Sicht hat sich übrigens ebenfalls Anfang 2000 stark “vermehrt” und auch massiv geändert (und dies nur, weil die Verbindung zur Hufrehe gefunden oder auch erfunden wurde und auch das Cushing Syndrom stetig als Hufrehe Auslöser angesehen wird.), ich kann mich erinnern, als ich mit der Hufrehe Behandlung und Hufrehe Therapie bei Pferden anfing, war ECS noch so gut wie nie im Gespräch, das kam auch erst im Laufe der Jahre und von Jahr zu Jahr mehr, desto mehr Hufrehefälle, umso öfter wurde ECS diagnostiziert)

Erklärt wird diese “Sinneswandlung” durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Immer öfter wird auch bei Pferden mit akuter Hufrehe ECS und EMS gleichzeitig diagnostiziert, dies betrifft teils auch junge Pferde. Nicht zuletzt liegt dies daran, dass der ACTH Wert extrem schwankend ist und im Grunde keine Erkenntnisse darüber vorliegen, welcher Wert bei welcher Rasse in welcher Jahreszeit überhaupt der Normwert wäre. So lässt sich fast immer ein ECS diagnostizieren. Der Insulinwert ist hingegen stark fütterungsabhängig und wird von Stress und Schmerzen beeinflusst, wird das Pferd nach der Fütterung und unter Hufreheschmerzen, die teils sehr massiv sind getestet steigt der Insulinwert sehr schnell in die Höhe, hinzu kommt noch der Stress des Blutabnehmens. Es ist somit nicht verwunderlich, dass Cushing bei Hufrehe und EMS bei Hufrehe so häufig als Auslöser diagnostiziert werden, weil zur Diagnostik meist alleine der ACTH und Insulinwert herhalten.

Schauen wir uns jetzt einmal die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Fruktan und Stärke als Hufrehe Auslöser und Ursachen etwas näher an

Diese wissenschaftlichen Erkenntnisse stammen allesamt aus “Studien”, demnach aus Versuchen mit Pferden. In diesen Studien werden den teilnehmenden Pferden beispielsweise Protein, Fruktan, Zucker, Insulin, Inulin oder Stärke mit einer Nasenschlundsonde oder Magensonde in synthetischer Form und in „einer Portion“ in solch hohen Mengen eingegeben, wie sie im wirklichen Pferdeleben komplett unreal sind.

Beispielsweise zeigte eine Studie, dass ein 500 KG Warmblutpferd ca. 3 Tage ununterbrochen Gras fressen müsse, damit die im Versuch ermittelte Hufrehe auslösende Fruktanmenge von 7,5 g aufgenommen wird. Und dann würde dieses Pferd ja diese Fruktanmenge noch in natürlicher Form zu sich nehmen und hiermit würde diese komplett anders (besser und bedeutend langsamer, da sie ja auch erst im Verdauungstrakt aufgespalten wird und weil Gras darüber hinaus viel wertvolle Rohfaser enthält, die der Pferdedarm ja dringend benötigt, um gesund zu bleiben…) verstoffwechselt, weil Gräser erst aufgeschlossen werden müssen. Diese hohe und auf einmal verabreichte Menge synthetischen Fruktans (ohne die für den Pferdedarm so wichtige Rohfaser, also Struktur..) hat bei allen „Versuchspferden“ Hufrehe ausgelöst. Letzlich kam diese Studie zum Ergebnis, das Fruktan im wahren Pferdeleben kein Hufreheauslöser ist!

Es gibt jedoch weitere Studien, auch einige aus dem Ausland mit entsprechend anderen Gräsern, die auch zu anderen Schlüssen kommen. Diese sind jedoch für unsere deutschen Pferde unrelevant, denn unsere Pferde fressen ja deutsches Gras!

Jeder Stoff kann zum Hufrehe Auslöser werden, auch Medikamente können Hufrehe auslösen

Ebenso oder zumindest ähnlich Praxis fern verhalten sich auch die anderen Studien zu den bekannten Auslösern von Hufrehe, die über die Jahre auch immer einmal wechseln oder weiter ergänzt werden. Sie alle werden nicht unter Praxisbedingungen durchgeführt, sondern verabreichen den Pferden in sehr kurzer Zeit Extremstmengen dieser Nährstoffe. Diese Extremstmengen können jedoch von Pferden im wahren Leben nicht auf einmal aufgenommen werden. Denn: diese müssten ja gefressen werden und ein Pferd hat nun mal nur ein Maul, muss kauen, verdauen, auch einmal Pausen einlegen usw.. Kein Pferd läuft mit Magensonde oder Nasenschlundsonde durch die Gegend. Fast jeder Stoff kann zum Hufreheauslöser werden, wenn er entweder unverträglich ist oder im Übermaß genossen wird. So können auch Schmerzmittel, Cortison und Antibiotika Hufrehe Auslöser sein, sofern das individuelle Pferd empfindlich reagiert oder die Medikamente in für dieses einzelne Pferd zu hoher Dosierung verabreicht werden.

Studien geben Anhaltspunkte zu Hufrehe Auslösern, jedoch keine Erklärung für die zahlreichen Hufrehe Fälle

Die Wissenschaft gibt Anhaltspunkte, welche Faktoren Hufrehe auslösen können, sind jedoch leider keine Erklärung für die zahlreichen Hufrehefälle in der Praxis, denn selten kommt es vor, dass die Hafertonne tatsächlich geplündert wurde, Kraftfutter im Übermaß gefüttert wird, 24 Stunden Fettweide stattgefunden hat und auch die Hufrehefälle aufgrund von Medikamenten sind nicht die Praxis, die ich täglich erfahre. Denn meist trifft nichts des oben Gesagten zu und die Ursachen der Hufrehe bleiben komplett im Dunkel, weil gar nichts Außergewöhnliches passiert ist, nichts geändert wurde und alles während des Ausbruchs des akuten Hufreheschubes so war, wie es immer oder zumindest die letzten Jahre oder Monate schon war.

Nie zuvor beachteten die Pferdebesitzer so peinlich genau eine Hufrehe vermeidende Pferdefütterung als Auslöser

Niemals wurden unsere Pferde so Getreide arm, oft sogar gänzlich Getreide frei gefüttert, niemals vorher hatten unsere Pferde so wenig bzw. keinen Weidegang und niemals vorher waren wir so “aufgeklärt” über die “Vermeidung einer Hufrehe” und über die Fütterung bei Hufrehe.

Fakt ist, dass unter meinen Hufrehe “Erstkandidaten”, also die Pferde, die erstmalig an Hufrehe erkranken, keine Pferde sind, die Stärke, Zucker und Fruktan im Übermaß bekommen. Ganz im Gegenteil, die Pferdemenschen sind bereits allesamt aufgrund der hohen Hufrehegefahr (und hier spielt es keine Rolle, von welcher Pferderasse wir sprechen..) dazu übergegangen, ihre Pferde auf Diät zu setzen. Jedes KG Übergewicht wird inzwischen angegangen und der Speiseplan aller Pferde ist recht spärlich geworden. Die Menschen haben Angst, ihre Pferde auf die Weide zu lassen, die Menschen haben Angst, ihren Pferden Getreide zu füttern, so ist beispielsweise Hafer inzwischen gänzlich verpönt und der Renner sind Getreide freie Pferdefuttersorten. Es wurde niemals vorher so auf eine Zucker, Getreide und Fruktan arme Pferdefütterung geachtet wie heute. Jeder Pferdemensch hat inzwischen Angst, sein Pferd würde eine Insulinresistenz, also eine Diabetes II. oder Stoffwechselprobleme entwickeln, jedes Fettpölsterchen wird kritisch beäugt, weil ein “zu guter Futterzustand” als Hufrehe Auslöser Nr. 1 betrachtet wird.

Aber dennoch: Sehr sehr viele und immer mehr dieser so “Hufrehe vorbeugend” gefütterten Pferde erkranken an Hufrehe!

Natürlich gibt es aber auch die Moppelchen, also die Dicken, auch diese erkranken an Hufrehe! Ich könnte jetzt aber tatsächlich nicht sagen, dass dies mehr als 50 % meiner Hufrehefälle sind, ich schätze, die Dicken sind zu 30 % vertreten, die anderen 70 % sind normal gewichtig, schlank oder sogar zu dünn. Somit kann in der Theorie sicher das Hufrehe Risiko eines dicken Pferdes größer sein, in der Praxis scheinen aber weitere Ursachen hinzuzukommen, wenn ein zu dickes Pferd Hufrehe bekommt, alleine das zu dick sein scheint mir nicht die Ursache zu sein, denn im Gegenzug gibt es sehr viele zu dicke Pferde, die ihr Leben lang nicht an Hufrehe erkranken!

Ich spreche hier nur über meine Erfahrungen mit Hufrehe und Praxiserfahrungen mit Menschen, die Pferde mit Hufrehe besitzen, diese sind jedoch im Laufe der vielen Jahre (ich therapiere Hufrehe Pferde seit Ende der 90-er Jahre, es werden inzwischen tausende sein..) niemals so aufgeklärt und wachsam gewesen wie heute.

Pferdemenschen, die seit etlichen Jahren eine Hufrehe Odyssee mitmachen und sich dann verzweifelt an mich wenden kommen mit chronischen Hufrehe Patienten, die bereits seit Jahren nicht mehr auf die Weide kommen, das Heu wird seit Jahren mindestens 1 Stunde gewässert, sie bekommen keinerlei Getreide, sie bekommen nicht einmal eine Möhre, einen Apfel, ein Leckerli, gar nichts … diese Pferde und Ponys sind inzwischen allesamt schlank, wenn nicht sogar mager und dünn, einige sind gar zu Gerippen geworden … sie fristen ein echt trauriges Dasein:

Box oder Paddock, kleiner Auslauf (natürlich ohne einen Grashalm..), wenig Heu und dies mindestens 1 Stunde gewässert, Punkt: das war das “schöne Pferdeleben”. Vergessen, einige bekommen noch extra für Hufrehe Pferde “entwickeltes Mineralfutter”, andere nicht.

Doch: was ist passiert, warum erkranken diese Pferde an Hufrehe, wo ist der Auslöser der Hufrehe?

Alle diese Pferde sind immer und immer wieder an Hufrehe erkrankt, diese Patienten leiden nämlich an chronischer Hufrehe mit immer neu auftretenden akuten Hufreheschüben.

Obwohl die Pferdemenschen also alles getan haben, was angeblich richtig ist und angeblich der einzige Weg, ihre Pferde vor weiteren Hufreheschüben zu bewahren, passierte jedoch eines: sie entwickelten immer wieder neue Hufreheschübe!

Solange, bis ich ihre ganzen Theorien einmal allesamt auf den Kopf stellte und wir gemeinsam andere Wege als die bisherigen gegangenen sind.

Mein Weg bei Hufrehe ist eine homöopathische Therapie, die entweder individuell, ganzheitlich und Ursachen bezogen aufgrund der Biofeld-Haaranalyse von mir ausgearbeitet wird oder im Wege der Komplementärhomöopathie mit Nehls Vet Komplex Nr. 2, Nr. 4, Nr. 5, Nr. 7 und Nr. 9 in Kombination durchgeführt wird.  Von den Globuli werden täglich jeweils 2 x 20 Globuli verabreicht. Diese können einzeln oder auch gemeinsam verabreicht werden, gleich oral oder in Wasser aufgelöst werden und dann oral gegeben werden. Warum so viele verschiedene Globuli? Weil ich denke, dass die Hufrehetherapie zwingend ursächlich sein muss, um effektiv zu sein. Mit dieser Kombination haben wir praktisch alle in Frage kommenden Ursachen einbezogen. Ich bin nicht der Auffassung, dass man bei Hufrehe “zuviel” machen kann bzw. den Organismus mit verschiedenen Globuli “zu sehr belastet bzw. überfordert”, diese Einwände höre ich oftmals vom Pferdebesitzer, ich denke jedoch, dass man bei Hufrehe immer nur “zu wenig” machen kann und nie “zuviel”, wenn keine schädlichen Nebenwirkungen zu erwarten sind und bei den Globuli sind diese nicht zu erwarten. Daher: lieber umfassend alle möglichen in Frage kommenden Ursachen miteinbeziehen, wenn man nicht sicher ist, welche Ursache tatsächlich zur Hufrehe führte, als die falsche Ursache zu behandeln, was dann nicht effektiv ist und zu keinem Erfolg führen würde.

Grundsätzlich setze ich bei jeder Hufrehe auch Kräuter ein. Auch bei Kräutern bei Hufrehe sollten zwingend die Ursachen einbezogen werden, in der Regel bringt es nichts, einfach ein paar angeblich “Hufrehe heilsame” Kräuter zusammen zu mischen und zu füttern. Wichtig ist auch hier ursächlich vorzugehen und sowohl die Kräuterrezeptur als auch die zu fütternde tägliche Menge individuell abzustimmen. In der Ursachenbehandlung liegt jeder Erfolg der Hufrehetherapie! Im Wege der Bioresonanz-Haaranalyse bei einer Hufrehe teste ich unter anderem auch die individuell passenden und Ursachen bezogenen Kräuter für die Hufrehe aus.

Heu füttere ich – trocken – nach Futterzustand, d. h. bei Übergewicht ca. 1 KG pro 100 KG Pferdegewicht pro Tag, bei Normalgewicht 1,5 – 2 KG pro 100 KG Pferdegewicht pro Tag und bei dünnen und mageren Pferden und Ponys zur freien Verfügung.

Schnellstmöglich schaue ich außerdem, dass die Hufsituation bei Hufrehe optimiert wird. Dies geht in der Regel nicht gleich, da die Pferde kaum einen Huf geben können, daher beginne ich erst mit dem Oben Genannten, also mit der inneren Therapie der Hufrehe. Sobald sich die Lage dann etwas entspannt durch die Ursachen bezogene innere Therapie mittels Bioresonanz-Haaranalyse und die Pferde wieder die ersten Schritte gehen können, beginne ich mit der Sanierung der Hufsituation. Für Pferdemenschen, die Hilfe bei der Optimierung der Hufsituation benötigen, biete ich eine Hufanalyse und Bearbeitungsempfehlung an, welche anschaulich verdeutlicht, worauf individuell zu achten ist und welche “Baustellen” wie behoben werden können. Wichtig ist mir hierbei, dass der Pferdehalter weiß, wie die Hufe zu bearbeiten sind und lernt, worauf er achten muss.

Mein Konzept bei Hufrehe und meine Hilfe bei Hufrehe ist effizient, einfach durchzuführen, inzwischen tausende Male bewährt und sehr erfolgreich, wie auch zahlreiche Erfahrungsberichte dokumentieren. Zudem treten keinerlei schädliche Nebenwirkungen auf und alle Pferde können zukünftig wieder ganz normalen Weidegang genießen ohne jedwede Einschränkungen, denn wenn die Ursachen bekannt sind, können diese beseitigt werden und somit steht einem gesunden und glücklichem Pferdeleben ohne jedwede Einschränkungen nichts mehr im Wege.

Gerne stehen wir mit Rat & Tat zur Seite, wenn Hilfe benötigt wird oder Fragen zu meiner Behandlung bei Hufrehe aufkommen.

Warum ist aber mein Konzept so erfolgreich und warum sind viele andere Ansätze langfristig so erfolglos? Weil der Kampf gegen die Hufrehe nur mit der Ursachenforschung und Behebung der Ursachen, also einer umfassenden ganzheitlichen und individuellen Hufrehe Therapie zu gewinnen ist! Das Schema F funktioniert bei Hufrehe so überhaupt nicht, gerade weil wir uns in einem Rahmen bewegen, der viel Vermutungen zulässt, jedoch wenig Greifbares und tatsächlich in der Praxis erwiesenes Wissen spiegelt.

Letztlich weiss man sehr wenig über Hufrehe, sonst wäre es bei allem oben Gesagten wohl nicht möglich, dass die Hufrehe Erkrankungen mehr und mehr steigen und dies, obwohl doch alle angeblich “alles richtig machen” und die Auslöser der Hufrehe bekannt zu sein scheinen!

Und weil mir dies mehr und mehr in den letzten Jahren Gedanken machte, begann ich, einmal ganz genau hinzuschauen, wo das Problem Hufrehe denn tatsächlich seine Wurzeln und Auslöser hat und tatsächlich angepackt werden müsste, wenn wir irgendwann einmal einen Rückgang dieser wirklich schlimmen Krankheit für unsere Pferde verzeichnen möchten.

Denn auch ich war sehr lange nur auf die allgemein bekannten “Vermutungen” als Auslöser der Hufrehe fokussiert. Doch je mehr Hufrehe Therapien ich durchführte, je mehr Hilfe suchende Mails ich bekam und insbesondere desto mehr Huffotos ich in all den Jahren erhielt, desto mehr fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Hufrehe muss ganz individuell nach den jeweiligen Ursachen behandelt werden und es gibt sehr viele Auslöser und Ursachen der Hufrehe, die in Frage kommen. Es gilt also, die individuellen Ursachen und Auslöser der Hufrehe zu finden und diese dann effektiv, nebenwirkungsfrei und unschädlich ganzheitlich zu therapieren.

Inzwischen bin ich fest davon überzeugt, dass das Problem “Hufrehe” nämlich eben nicht in all den oben genannten Auslösern und Ursachen, also in den “Zivilisationskrankheiten” steckt, sondern überwiegend in den ganz individuellen Gründen, die es zu ermitteln gilt. Oftmals komme ich dann auch zu dem Schluss, dass es DIE URSACHE und DEN AUSLÖSER dieser Hufrehe nicht gibt, sondern dass viele verschiedene Faktoren und Auslöser sozusagen “das Faß zum überlaufen” bringen und alle gemeinsam ursächlich auslösend waren, oft sind es mehrere ungünstige Faktoren, die zur Hufrehe führen und zusammen Auslöser der Hufrehe sind.

Ich bin fest davon überzeugt, dass Hufrehe in den meisten Fällen eben nicht durch EMS und ECS ausgelöst wird, sondern das es individuell ganz verschiedene Ursachen für die Hufrehe gibt. Die inneren Auslöser heißen im wahren Pferdeleben “richtige” Vergiftungsrehe, die beispielsweise durch Infektionen, Sepsis, Nachgeburtsverhaltung, Darmentzündung und Kolik oder tatsächliche Giftstoffe und Medikamente ausgelöst wird. Natürlich können auch Stoffwechselprobleme, auch hormonelle Stoffwechselprobleme (hierzu würde auch der Insulinstoffwechsel gehören..) und das Equine Cushing Syndrom zur Hufrehe führen. Jedoch sind das Ausnahmen, nicht die Regel! Beispielsweise sehe ich nur einen Zusammenhang mit dem Equinen Cushing Syndrom, sofern auch dauerhaft und kontinuierlich der Cortisolwert im Blut erhöht ist, und zwar insoweit erhöht, dass es keine Zweifel gibt. Bei der überwiegenden Anzahl der heute diagnostizierten Cushing Patienten liegt gerade dieser Cortisol Wert im Blut jedoch unter der Norm oder in der Norm, eine Erhöhung von Cortisol besteht bei diesen nicht. Alleine dieser erhöhte Cortisolspiegel wäre jedoch dafür verantwortlich, dass eine Hufrehe entstehen kann! Das heißt, ohne diese kontinuierliche (Cortison ist nämlich obendrein noch ein Stresshormon und der Wert steigt bei Stress, also bei Schmerzen und überhaupt bei der Blutabnahme, diese allein ist ja schon Stress für ein Pferd..) und langfristige Erhöhung von Cortisol im Blut besteht überhaupt gar kein Zusammenhang zur Hufrehe, da ja nur das im Übermaß produzierte Cortisol der Hufreheauslöser bei Cushing überhaupt ist!

Stoffwechselprobleme gibt es selbstverständlich auch bei Pferden, jedoch ist dieser Begriff wirklich sehr allgemein und ein Stoffwechselproblem (Umbau, Verarbeitung usw. aller zugeführten Nährstoffe) führt nicht automatisch zur Hufrehe, viel eher sehen wir hier Haut- und Fellprobleme. Aber auch hier kann es natürlich Ausnahmen geben. Auch ein gestörter Hormonstoffwechsel, wie er ebenfalls häufig in Haut- und Fellproblemen sichtbar wird könnte theoretisch eine Hufrehe auslösen. Auch ein in Imbalance befindlicher Insulinstoffwechsel (der ja zum Hormonstoffwechsel mit hinzu gehört, denn Insulin = Hormon) könnte ein Hufreheauslöser sein, theoretisch. Jedoch denke ich, dass hier die Theorie rein spekulativ ist und diese eventuellen Auslöser nicht die Regel, sondern die Ausnahme, darstellen. Eine für das individuelle Pferd falsche Pferdefütterung, Toxine im Futter, Pestizide im Futter und auf der Weide, Stress, negative Umweltfaktoren, Giftstoffe in der Umgebung, Giftpflanzen im Heu, die Liste der Auslöser ist lang, daher lohnt sich das genaue Hinschauen im Wege der Bioresonanz-Haaranalyse bei Hufrehe!

Wichtig bei Hufrehe ist auch der Blick auf die Hufe und die Hufsituation des betroffenen Pferdes als Hufrehe Auslöser

Denn: Hufe hat jedes von Hufrehe betroffene Pferd und die Hufe aller chronischen Rehepferde, die ich gesehen habe, waren in wirklich schlechtem Zustand, so, dass allein diese schlechte Hufsituation (hiermit ist kein bröseliges minderwertiges Hufhorn, sondern die Hufstellung gemeint, denn diese ist Hufrehe Auslöser durch permanenten Schmerz beim Auffußen..) eine Hufrehe ganz sicher auslösen kann, daher sollte unbedingt auch die lokale Hufsituation in die Überlegungen nach Ursache und Auslöser der Hufrehe mit einfließen.

Manchmal waren es aber auch Kleinigkeiten, die nicht optimal waren, beispielsweise ein wenig ungleich hohe Trachten, eine etwas zu lange Zehe, etwas Schiefe in den Hufen, ein genaues Hinschauen lohnt sich hier allemale und wie klein das Hufproblem auch aussehen mag, eventuell führt gerade dieses dazu, dass das “Faß überläuft” und eine Hufrehe ausgelöst wird!

Fakt ist aber auch, dass die Therapie der Hufrehe erst einmal schnellstmöglich und grundsätzlich, gleich, worin Auslöser und Ursachen liegen, innerlich erfolgen muss, bevor lokal Optimierungen der Hufsituation durchführbar sind. Sehr gute Erfahrungen bestehen im Tierheilkundezentrum mit der naturheilkundlichen Therapie der akuten Hufrehe. Meinem Verständnis nach ist eine naturheilkundliche Hufrehebehandlung sehr effektiv und sehr erfolgreich und eine echte Chance für jedes von Hufrehe betroffene Pferd. Ich bin immer wieder selbst überrascht, wie tiefgreifend und schnell die Wirkung eintritt und bin wirklich 100 % überzeugt von den vielen erfolgreichen Therapien, wie sie ja auch unter den Erfahrungsberichten bei Hufrehe auf meinen Websites nachlesbar sind. Bei der naturheilkundlichen Therapie der Hufrehe spielt es übrigens keinerlei Rolle, ob es sich um eine mechanisch oder innerlich ausgelöste Hufrehe handelt, beide Formen sind gleich gut therapierbar und die Chancen für ein wieder voll belastbares und gesundes Pferd stehen ebenfalls gleich gut. Dies stelle ich im Rahmen meiner naturheilkundlichen Therapien mittels Biofeld-Haaranalyse immer wieder fest und dies bestätigt sich täglich auch aufs Neue.

Wir reden bei der Hufrehe ja nach wie vor von zwei Aspekten, einmal die “mechanisch” ausgelöste und einmal die “innerlich” ausgelöste Hufrehe. Diese beiden Aspekte sind vielgestaltig, doch bringt man sie auf den Punkt, müsste man eigentlich generell von zwei verschiedenen Krankheiten sprechen. Schleierhaft war mir schon immer, warum man derart unterschiedliche Auslöser, also Vergiftung und Mechanik für ein und dieselbe Krankheitsbezeichnung, also Hufrehe, überhaupt heranzieht. Streng genommen müssten wir die Hufrehe tatsächlich nur unter dem Aspekt “richtige Vergiftung” und die lokal ausgelöste Hufrehe unter einem anderen Begriff, beispielsweise Huflederhautentzündung, abhandeln. Aber nein, das geht ja gar nicht, weil die Hufrehe der Definiton nach ja nichts anderes als eine Huflederhautentzündung ist. Ich denke, dass auch oftmals innerliche und lokale Auslöser zusammen treffen, also gar nicht so genau bestimmt werden kann, ob die Hufrehe mechanisch oder innerlich ausgelöst wurde, viel öfter, als wir meinen, scheinen beide Aspekte ineinander zu fließen und so gut abgrenzbar sind beide Formen der Hufrehe in der Praxis nicht, zumal dann nicht, wenn es DIE URSACHE und DEN AUSLÖSER in diesem einen Hufrehefall nicht gibt und es mehrere ungünstig wirkende Faktoren gibt, die zusammen wirken, was nicht selten der Fall ist.

Das ganze Thema Hufrehe ist extrem verwirrend, wie wir bereits an der Definition Hufrehe-Huflederhautentzündung erkennen können. Was jedoch nicht verwirrend ist, ist die Therapie der Hufrehe, bei der Therapie der Hufrehe steht immer und grundsätzlich die Eindämmung der Entzündung, die Durchblutungsförderung, die Entgiftung und Ausleitung im absoluten Vordergrund. Gelingt es, die Entzündung zum Abklingen zu bringen, die Durchblutung zu fördern (die bei der Hufrehe stark eingeschränkt ist, entweder gleich oder nach einigen Stunden/Tagen..) und die Ausscheidung von Entzündungsprodukten anzukurbeln, so stillen wir ganz automatisch den Schmerz (der ja aufgrund der Entzündung entsteht..) und die Therapie verläuft erfolgreich, was das Innere betrifft, sofern wir auch die tatsächlichen Ursachen in die Therapie mit einbeziehen, beispielsweise die Fütterung optimieren, Toxine vermeiden, Unverträglichkeiten erkennen, den Stoffwechsel sanieren, den Säure-Basen-Haushalt regulieren, den Darm stabilisieren, hormonelle Imbalancen regulieren, je nachdem, wo die Ursache zu finden ist, ansetzen und optimieren. Optimieren wir dann in Folge noch dauerhaft die Hufsituation haben wir ein dauerhaft “Hufrehe freies” Pferd und dies bei einem “ganz normalen Pferdeleben”. Dies ist der Vorteil meiner ganzheitlichen Sicht auf die Hufrehe, diese befähigt zur wirklichen Heilung und ist keineswegs ein Übertünchen der Hufrehe Symptome, wie es leider allzu häufig stattfindet. Nur ein konsequent ganzheitliches Vorgehen kann sich dauerhaft bei Hufrehe bewähren, denn unser Pferd muss dauerhaft in die Lage versetzt werden gesund zu bleiben!  

Ich denke, wir müssen lernen, dass wir bei der Erkrankung Hufrehe noch sehr viel lernen müssen! Niemand sollte so tun, als weiß er wirklich um die wahren und um alle Hufrehe Ursachen und Auslöser, als wären diese immer oder zumindest meist gleich und immer nach dem Schema F, niemand sollte meinen, er hätte beim Thema Hufrehe ausgelernt und wir alle sollten lernen ganz genau im individuellen Hufrehe “Fall” hinzuschauen, denn keine Hufrehe ist wie die andere und es ist eben nicht so, dass hinter jeder Hufrehe ECS oder EMS oder ein Stoffwechselproblem steckt, oftmals sind ganz andere Faktoren entscheidend für diesen einen Hufrehe “Fall” und diese Faktoren gilt es herauszufinden, nur dann wird das von Hufrehe betroffene Pferd dauerhaft eine Chance zu einem gesunden und glücklichen Pferdeleben ohne jedwede Einschränkungen haben.

Wir alle sollten daher offen sein für neue Impulse und neue ganz individuelle Sichtweisen der Hufrehe und insbesondere auch der Auslöser der Hufrehe!

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