Atemwegserkrankungen, Asthma, Husten, Katzenschnupfenkomplex

Atemwegskrankheiten bei Hunden, Katzen und Kleintieren

Husten & Bronchitis bei Katzen & Hunden

Es gibt eine Vielzahl auslösender Ursachen für Erkrankungen der oberen Atemwege (Nase, Rachen, Kehlkopf, Luftröhre) sowie der unteren Atemwege (Lungen, Bronchien und Alveolen). Neben Infektionserkrankungen und Erkältungen zählen zu den auslösenden Ursachen auch häufig Allergien und Herz-/Kreislauferkrankungen, wie auch Leber- und Nierenstörungen. Bei Niereninsuffizienz ist eine Herz- und Kreislaufbeeinträchtigung in aller Regel gegeben. Die Atemfrequenz von Hunden und Katzen sinkt ein wenig während des Schlafs, bei einer Niereninsuffizienz und bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems jedoch deutlich (= Bradypnoe). Bei Fieber, Angst, psychischer Erregung, Herzinsuffizienz und Anämie beschleunigt sich die Atmung (= Tachypnoe). Eine krankhaft erschwerte Atmung ist eine Dyspnoe, also die Atemnot.

Eine objektive Beurteilung des Hustens erfolgt nach klinischen Leitsymptomen, die Hinweise zur Diagnostik geben

So kann Husten kräftig, bellend, quälend, schmerzhaft, krampfhaft, unterdrückt, hohl und trocken sein, er kann aber auch nur vereinzelt, stoßweise und anfallsartig auftreten; Husten kann feucht, trocken, produktiv oder unproduktiv sein. Schwerere Erkrankungen der unteren Atemwege, welche ggf. in Verbindung mit Herzerkrankungen stehen, erkennt man meist an trockenem, quälendem, vereinzelt auftretendem Husten, welcher asthmatisch klingt und auch in einem asthmatischen Anfall enden kann. Feuchter und bellender Husten ist meist ein produktiver Husten; der beispielsweise bei akuten Infekten auftritt. Dieser hört sich zwar auf den „ersten Blick“ schlimmer an, ist aber meist der harmlosere Husten, als der unproduktive und sehr trockene Husten ohne Schleimabsonderung. Husten gehört zu den Reinigungsprozessen des Organismus, Husten versucht, sich Fremdkörper zu entledigen. Hierzu zählt auch der in den Atemwegen gesammelte Schleim und es kommt zur Schleimabsonderung. Daher ist es nicht richtig, den Husten medikamentös zu unterdrücken. Statt Unterdrückung ist es sinnvoll, den Schleim zu lösen, damit der oft recht zähe Schleim abgehustet werden kann. Gerade dieser recht zähe Schleim und eine hinzukommende starke Schleimbildung führen zu Atmungsproblemen. Auch kann das Herz-Kreislaufsystem durch massives Husten in Mitleidenschaft gezogen werden, ebenso wie Herzerkrankungen mit dem Husten in Zusammenhang stehen können bzw. Ursache der Atemwegserkrankung sein können. Häufig gibt es fließende Übergänge der einzelnen Erkrankungen nach klinischer Einteilung. So kann eine Bronchiolitis oder Mikrobronchitis, das heißt eine Entzündung der kleinsten Bronchien und/oder der Alveolen schnell zu einer Bronchitis oder Tracheobronchitis (Entzündung der Bronchien und/oder der Luftröhre) werden, wenn nicht erfolgreich therapiert wird. Sie kann auf das Lungengewebe übergreifen und wir sprechen dann von einer Bronchopneumonie oder Pneumonie. Die Folge einer chronischen Bronchopneumonie ist wiederum das Lungenödem. Zum Lungenemphysem kommt es infolge einer chronischen Bronchitis, welche oft allergisch bedingt ist und mit spastischen asthmatischen Anfällen einhergeht. Vom Lungenemphysem spricht man, wenn infolge der Bronchitis übermäßige Erweiterung oder Zerreißung größerer Alveolenbezirke eintritt. Durch die entstehenden Hohlräume erleidet die Lunge einen erheblichen Elastizitätsverlust; das Herz wird überbeansprucht. Husten tritt aber auch infolge Rachen- und Mandelentzündung, im Zusammenhang mit einem Kehlkopfkatarrh, bei einer Brustfellentzündung, bei Lungentuberkulose, Lungenkrebs und beispielsweise auch Fremdkörpern in den Bereichen von Kehlkopf und Luftröhre auf.

Therapie

Ist eine Allergie der Verursacher von Husten und Atemwegserkrankungen bei Hunden und Katzen, so ist die Allergie vordergründig zu regulieren. Um die Allergie regulieren zu können, ist vorab nach den Ursachen zu forschen; um mögliche Verursacher der allergischen Reaktion ausschalten zu können. Eine Therapie wird nur dann erfolgreich sein, wenn es gelingt, die überschießende Reaktion des Immunsystems (= Allergie) zu regulieren sowie Allergene bestmöglich zu vermeiden. Tritt der Husten infolge von Herzerkrankungen auf, so muss in erster Linie das Herz therapiert werden. Für Infektionen, Viruserkrankungen, Erkältungen und alle anderen genannten Beispiele gilt das Gleiche. So ist Husten nicht gleich Husten: Am Anfang jeder Therapie steht eine exakte Diagnose, aus der die Therapie abzuleiten ist. Zur Diagnose stehen unterschiedliche Möglichkeiten bereit. Welches Diagnoseverfahren gewählt wird hängt von der jeweiligen Symptomatik ab bzw. auch vom Verlaufe unter der Therapie. So bieten sich neben einer ausführlichen Untersuchung des Tieres Bronchoskopie, Entnehmung eines Abstriches bezüglich Laboruntersuchung auf Pilze, Keime und Bakterien, Blut- und Urinuntersuchung, Kot-Screen, Röntgen, Ultraschall, Biofeld-Haaranalyse für Hunde & Katzen bei Husten & Bronchitis und vieles mehr an. Eine oft eindeutige Sprache spricht aber auch die Krankengeschichte, die Anamnese aus Sicht des Patientenbesitzers. Aus dieser kann der Therapeut viele Rückschlüsse ziehen und nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung einige Ursachen eher vordergründig sehen und andere erst einmal vernachlässigen. Wichtig ist unbedingt, bei Husten unmittelbar einen Therapeuten aufzusuchen, sei es der Tierarzt, der Tierheilpraktiker, eine tierärztliche Klinik. Die Chancen zur schnellen Genesung des Tieres sind grundsätzlich umso besser, je schneller eine Therapie eingeleitet wird. Gerade bei Atemwegserkrankungen führt eine Verschleppung oftmals zu einem verhängnisvollen Kreislauf und aus einer Bronchiolitis wird am Ende ein Lungenemphysem; wenn allzu viel Zeit vergeht, ohne dass eine Therapie greift. Die Therapie indes wird bedeutend umfangreicher und langwieriger, wenn der Husten in ein chronisches Stadium eingetreten ist. Dieses chronische Stadium erlebe ich oft bei überregionalen Therapien aufgrund der Biofeld-Haaranalysen, die wir durchführen. Mit etwas Geduld stehen die Chancen aber auch in einem bereits chronischem Stadium der Erkrankung gut, dass es zu einer Ausheilung, einer Regulation kommt und der Hund oder die Katze nach einigen Wochen oder Monaten wieder beschwerdefrei sind. In der Homöopathie für Hunde & Katzen bei Husten & Bronchitis gibt es sehr viele verschiedene Mittel zur Therapie des individuellen Auslösers bzw. der Ursache von Husten. Zahlreiche Einzel-, Komplexmittel und Nosoden stehen ebenso zur Verfügung wie pflanzliche Wirkstoffe und isopathische Mittel. Um das/die zur individuellen Erkrankung passende/n Mittel zu finden und eine erfolgversprechende Therapie einleiten zu können, ist eine genaue Diagnose erforderlich. Sind Bakterien, Keime und Viren beteiligt, so sollten diese selbstverständlich zusätzlich behandelt werden. Hierfür stehen beispielsweise die isopathischen Mittel und Nosoden bereit. In der Veterinärmedizin wird in der Regel mit Cortison und Antibiotika behandelt. Oft werden auch immunstärkende Präparate eingesetzt. Immunstärkende Präparate eignen sich grundsätzlich als Zusatzmedikation, Ausnahmen sind Allergien und Krebserkrankungen; diese sollten vor dem Einsatz ausgeschlossen werden. Cortison sollte möglichst dem Notfall, im Zusammenhang gesetzt, dem asthmatischen Anfall bzw. wirklich massiven Symptomen wie Atemnot, vorbehalten bleiben. Bei Antibiotika ist es grundsätzlich wichtig, ein gegen die vorhandenen Bakterien und Keime auch wirksames Antibiotikum einzusetzen, da einige Antibiotika gegen die individuellen Keime und Bakterien resistent sind, also keine Wirksamkeit zeigen können. Auch der Tierheilpraktiker arbeitet mit immunstärkenden Mitteln neben anderen Therapieverfahren. Zusammenfassend lässt sich sagen: Husten & Bronchitis bei Hunden und Katzen ist sehr gut therapierbar, wenn eine erfolgreiche Therapie möglichst schnell umgesetzt wird, was voraussetzt, die Ursache zu ermitteln und ursächlich zu therapieren. Kommt es erst einmal zum Lungenemphysem, ist es meist zu spät und das Leben wird zur Qual. Denn in diesem Fall wirkt auch das Notfallmedikament Cortison irgendwann einmal nicht mehr und ein weiteres steht nicht zur Verfügung! Daher sollte zwingend überlegt werden, wie lange ein Einsatz von Cortison – wenn überhaupt – erforderlich ist. Andere Wege der Therapie bei Husten & Bronchitis von Hunden und Katzen sollten möglichst zeitig eingeschlagen werden, nicht erst dann, wenn auch Cortison keine Wirkung mehr zeigt!

Artikel von mir für den Haustieranzeiger

Erfahrungsbericht zur Niereninsuffizienz

Alles begann mit einer Routine Blutuntersuchung meiner Katze Luna, 9 Jahre. Die Diagnose angehende Niereninsuffizienz warf mich mal wieder aus der Bahn, nachdem ich bereits meinen Kater Scoop (7 Jahre) an eben so einer Niereninsuffizienz und auch meine Katze Acey (6 Jahre) an Diabetes verloren habe. Den Rat meines Tierarztes, dass ich sofort das Futter umstellen müsse auf eine spezielle Nierendiät einer Marke dessen Namen ich hier nicht nennen möchte (ihr wisst sicher welche ich meine) habe ich schnell verworfen, da ich von diesem Futter überhaupt nichts halte und ich auch jegliches Vertrauen in Tierärzte verloren habe.

Doch das war nicht Lunas einziges Problem. Sie hatte zudem auch ständig komische Hustenanfälle. Anfangs beschränkten sich diese Anfälle auf 2-3 Mal im Jahr, doch dieses Jahr war es besonders schlimm. Die Abstände wurden kürzer und es war jetzt fast drei Mal die Woche.

Also begab ich mich auf Internetrecherche. Durch Zufall stieß ich auf die Seite von Frau Nehls.

Ich habe wirklich bald Stunden auf dieser Seite verbracht, weil es dort so viel zu lesen gibt. Dabei stieß ich auch auf das Kapitel „Haaranalyse“. Ich zögerte nicht lange und schrieb Frau Nehls eine E-Mail. Ich schilderte ihr den Fall mit den Hustenanfällen und sie riet mir eine Haaranalyse durchführen zu lassen.

Ich musste nicht lange überlegen und versandte den Anamnesefragebogen und die Haare meiner Katze Luna prompt. Ein paar Tage später war auch schon die Auswertung da. Das Ergebnis massive Störungen im Bereich der oberen und unteren Atemwege unter anderem duch Futtermittelallergene, Pollen, Milben, Futtermilben. Auch bestätigten sich die Nierenprobleme sowie ein etwas geschwächtes Immunsystem und Zahnprobleme (das sagte mir der Tierarzt auch bereits bei der Untersuchung zur Blutabnahme). Frau Nehls empfahl mir ihr eigens hergestelltes Nassfutter, Nehls easy Bronchien & Atemwege, Nehls easy Abwehr & Immunsystem, Nehls easy Leber & Nieren, Nehls easy Zähne & Zahnfleisch und die Vet Komplexe Nr. 1, 4, 8, 9 und 10. Das ist erstmal jede Menge habe ich mir gedacht. Aber ich wollte es unbedingt ausprobieren. Ich habe alles bestellt und mich strikt an Frau Nehls Empfehlung gehalten. Und was soll ich sagen, auch wenn ich wirklich viel Geld dafür ausgegeben habe, es hat sich wirklich sehr gelohnt. Luna hat seitdem nicht einen einzigen Hustenafall mehr gehabt und auch ein weiters Blutbild hat gezeigt, dass ihre Nierenwerte wieder top in Ordnung sind. Auch eine weitere Haaranalyse hat ergeben, dass sich Lunas Werte sehr viel verbessert haben. Ich werde auf jeden Fall mit den Produkten und dem Futter von Frau Nehls weiter machen.
Vielen Dank für alles Frau Nehls!!!!
Liebe Grüße aus Dülmen! Frau Kayser & Luna

Weitere Infos zur Haaranalyse auch hier: www.haaranalysenfuertiere.de

Erfahrungsbericht – Bronchitis bei Hündin Paula

Auch Hündin Paula ging es eine Zeit lang nicht sehr gut. Ihr Frauchen war so lieb und hat die Erfahrungen aufgeschrieben. Ich möchte Ihnen heute nochmal von Paula berichten. Mittlerweile ist sie wieder gesund, fit und munter. Daran hatte ich ja damals vor der Therapie sehr gezweifelt. Als ich mich damals ganz verzweifelt bei Ihnen meldete, schlugen Sie mir die Biofeld-Haaranalyse vor. Ich war mir erst nicht ganz sicher, denn ich hatte ja bereits eine ganze Menge Geld beim Tierarzt gelassen. Wiederum wollte ich aber auch nichts unversucht lassen und mir wurde nur positiv von Ihnen berichtet. Ich entschied mich also dafür. Wie sich heute herausstellt, eine gute Entscheidung! Paula hatte schon immer etwas Probleme mit der Atmung, aber nichts Wildes. Nach und nach wurde es allerdings immer etwas schlimmer.
An einem Tag war es so schlimm, dass Paula totale Atemnot hatte. Zusätzlich dazu, musste sie sich auch noch irgendwie erkältet haben. Ihr ging es also wirklich nicht gut. Unser direkter Weg führte zum Tierarzt, dieser konnte Paula zum Glück helfen und sie bekam wieder besser Luft. Zusätzlich bekam Paula noch Antibiotika und Entzündungshemmer auf Grund der Erkältung. Paula ging es einige Tage besser, dann wieder schlechter…es war eine Berg & Tal Fahrt und der Zustand blieb einfach nicht stabil. Zwischendurch verweigerte Paula das Futter, dementsprechend baute sie auch ab und Freude an der Bewegung hatte sie sowieso nicht. Beim Tierarzt waren wir nun schon Stammgäste.
Paula hatte so langsam die „Schnauze voll“ und wurde teils sogar Aggressiv, weil meine arme Maus die Spritzen und Tabletten leid war. Ich musste mir also etwas einfallen lassen und wurde auf das Tierheilkundezentrum aufmerksam. Nachdem Sie alle Unterlagen erhalten hatten und ich die Bestätigung bekam, wartete ich ganz ungeduldig auf das Ergebnis, welches ich allerdings zügig erhielt. Viele Störungen lagen bei Paula zum Glück nicht vor.
Allerdings war Abwehr & Immunsystem total aus der Bahn geraten, die Werte der Atemwege waren natürlich auch schlecht und auch die Werte von Herz & Kreislauf. Ebenfalls lagen einige Umweltallergien vor, diese erklären natürlich die Probleme mit der Atmung, welche Paula schon häufiger mal hatte.
Von nun an bekam Paula Nehls Rinder und Nehls Geflügel Menü. Zusätzlich Nehls Abwehr-Stark, Nehls Broncho Fit & Broncho-Elexier sowie Nehls easy HK. In Form von Globuli wurde das Komplex Nr. 1, Nr. 8, Nr. 9 und Nr. 10 von Frau Nehls eingesetzt. Bereits nach knapp einer Woche ging es Paula bedeutend besser. Nun sind bereits 6 Monate rum und letzte Woche ließ ich die Kontrollanalyse bei Ihnen durchführen. Nun bekommt Paula nur noch unterstützend Nehls Broncho-Fit sowie Nehls Abwehr-Stark. So sind wir auf der sicheren Seite, aber Paula frisst die Kräuter und Ihr Futter auch total gern. Vielen Dank für alles Frau Nehls und bis bald mal.

Atemwegserkrankungen der Katze: Der Katzenschnupfenkomplex

Katzenschnupfen ist eine Sammelbezeichnung für ansteckende Erkrankungen der Atemwege und der Schleimhäute, auch sprechen wir vom Katzenschnupfenkomplex. Es handelt sich hierbei um einen sogenannten Symptomkomplex, der durch verschiedene Erreger hervorgerufen wird. Betroffen sind die Schleimhäute der Nase, der Maulhöhle und/oder der Augen. Beteiligte Erreger sind verschiedene Viren (Herpes- und Caliciviren) und Bakterien (Chlamydien, Bordetellen und Mykoplasmen). Die Erreger begünstigen sich gegenseitig und können parallel auftreten, so kommen zu Viren im späteren Verlauf noch verschiedene Bakterien oder auch mykotische Keime.

Die Behandlung des Katzenschnupfenkomplexes ist jedoch weitgehend unabhängig von den speziellen Erregern; ob nun Bakterien, Keime oder Viren beteiligt sind; in der Homöopathie ist das Ziel, das Immunsystem systematisch zu stärken und die Selbstheilungskräfte des Organismus anzuregen. Der Katzenschnupfenkomplex tritt in der Regel bei Immunsystem geschwächten Tieren auf; oftmals bei Katzenkindern, deren Immunsystem noch nicht gänzlich ausgereift ist. Sind die Bedingungen des Aufwuchses nicht optimal aufgrund schlechter Hygienebedingungen oder hoher Population; ist die Katze geradezu disponiert für sämtliche Erkrankungen der Atemwege infolge viraler und bakterieller Infekte. Auch bei Katzen kommen allergische Atemwegserkrankungen nicht selten vor; wie das feline Asthma. Gründe für diese allergische Erkrankung der Atemwege können im Laufe des Lebens auftretende Allergien ebenso wie ein nicht gänzlich ausgeheilter Katzenschnupfenkomplex sein.

Es gibt verschiedene Erreger des Katzenschnupfenkomplexes; einige sind beispielsweise: Feline Bordetella Infektion. Die Feline Bordetella Infektion wird durch Bordetella bronchiseptica hervorgerufen und kann primär, aber auch sekundär nach der Schädigung durch oben genannte Erreger auftreten. Die Infektion löst Erkrankungen der oberen Atemwege, ggf. auch eine Lungenentzündung (Pneumonie) aus. Kennzeichnend ist hier eine allgemeine Schwäche, teils hohes Fieber, Fressunlust (Anorexie), Husten, Schnupfen, Nasen- und Augenausfluss und Schwellung der Unterkieferlymphknote.

Bei einer Beteiligung der Lungen tritt zusätzlich Dyspnoe und abnormale Atemgeräusche auf. Das feline Herpesvirus-1 (FHV-1): Herpesviren sind neben Caliciviren die häufigsten Auslöser eines Katzenschnupfens. Die Erkrankung durch FHV-1 wird auch als feline virale Rhinotracheitis bezeichnet. Der Erreger befällt ausschließlich Katzen. Außerhalb des Wirtes überlebt das Virus maximal 24 Stunden und wird von den meisten gängigen Desinfektionsmitteln zuverlässig bekämpft. Die Übertragung erfolgt durch Kontakt mit einem befallenen Tier oder auch indirekt durch Menschen, Futtermittel usw.. Bereits 24 Stunden nach der Infektion ist das Virus in Sekreten des Wirtes nachweisbar. Infolge seiner Unfähigkeit, sich bei Temperaturen oberhalb von 37 °C zu vermehren, befällt es lediglich die relativ „kalten“ Schleimhäute im Kopfbereich und verursacht normalerweise keine Virämie.

Die Inkubationszeit beträgt nur wenige Tage. Symptomatiken sind beispielsweise starker Nasen- und Augenausfluss, häufig verbunden mit Bindehautentzündung und Hornhautschädigungen. An der Zunge können Geschwüre auftreten. Die Nasenmuscheln können durch Gewebszerfall (Nekrose) stark geschädigt sein. Hinzu kommt Fieber, Appetitlosigkeit und Niesen. Trotz des dramatischen Erscheinungsbildes der Erkrankung ist die Sterblichkeit nur gering, die Therapie in der Regel erfolgreich bei zeitigem Therapiebeginn, solange die Selbstheilungskräfte noch vorhanden sind. Folgeschäden können ggf. durch Verwachsungen im Lidbereich bis zur Blindheit reichen, starke Gewebszerstörungen im Bereich der Nasenschleimhaut können eine chronische Rhinitis nach sich ziehen. Bei nicht gänzlich erfolgreich genesenen Tieren bleibt oft eine chronische Form der Atemwegserkrankung zurück.

Genesene Tiere können dauerhaft Viren ausscheiden. Viele ehemals erkrankte Tiere sind nach überstandener Infektion Träger des Erregers, der sich in die Ganglien des Nervus trigeminus zurückzieht. Ein weiterer häufiger Erreger ist das feline Calicivirus (FCV): Die Übertragung von Caliciviren erfolgt durch direkten Kontakt einer Katze mit einem vom Erreger befallenen Tier. Ausgeschieden wird das Virus hauptsächlich durch Sekrete der oberen Atemwege und gelegentlich auch über den Kot. Auch bei diesem Erreger bleiben einige Katzen lebenslang latent mit dem Virus infiziert und können andere Katzen infizieren; ohne dass die Katze selbst Krankheitssymptome zeigt. Die Infektion verläuft in zwei Phasen: nach erfolgter Ansteckung vermehrt sich der Erreger in den Rachenmandeln, der Maulschleimhaut und den Bindehäuten der Augen. Zwischen viertem und siebten Tag verbreitet sich das Virus über den Blutkreislauf (Virämie) im gesamten Körper. Besonders befallen werden hierbei Lungen und Zungenschleimhaut. Die Phase der Virämie ist durch Abgeschlagenheit und die Ausprägung einer respiratorischen Symptomatik gekennzeichnet: Fieber, Rhinitis, Konjunktivitis und Nasenausfluss; schmerzhafte Schleimhautulzerationen der Zunge oder des Gaumens zeichnen das Krankheitsbild; die Katze frisst kaum noch und wirkt apathisch und müde. In diesem Stadium der Erkrankung können zusätzliche Bewegungseinschränkungen und Lahmheiten auftreten. Der Befall der Lunge kann bakterielle Sekundärinfektionen und damit eine Bronchopneumonie hervorrufen; welche lebensbedrohlich sein kann.

Feline Mykoplasmeninfektion: Mycoplasma felis aus der Gruppe der Mykoplasmen äußert sich ebenso in dem klinischen Bild der Konjunktivitis und Rhinitis.

Feline Chlamydiose (Feline Pneumonitis): Die Chlamydien-Infektion wird durch das Bakterium Chlamydophila felis (Chlamydophila psittaci) hervorgerufen. Die Erkrankung zeichnet chronische follikuläre Konjunktivitis mit Augenausfluss, welcher oft eitrig ist.

Felines Asthma: Das feline (katzenartige) Asthma ist eine allergische Atemwegserkrankung der Katze. Es ist mit dem Asthma bronchiale des Menschen und mit der chronisch obstruktiven Bronchitis von Pferden vergleichbar. Auch bei der Katze verläuft es in der Regel chronisch. Obwohl die Behandlung bei der Katze ungleich schwieriger ist wie bei Pferden, kann auch bei Katzen die Therapie erfolgreich verlaufen mit dem Ergebnis der Symptomfreiheit. Eine genetische Disposition für das feline Asthma wird vermutet; ist jedoch nicht bewiesen. Bei Pferden hingegen ist man sich weitgehend einig, dass eine mit Staub- und Schimmelpilzen behaftete Fütterung und ungünstige Haltung ursächlich ist. Vor diesem Aspekt erscheint auch bei der Katze eine genetische Disposition zumindest fraglich. Als Allergene kommen viele Stoffe in der Umgebung der Katze sowie auch in der Nahrung der Katze in Betracht. Der allergieauslösende Faktor lässt sich in der Regel selten ermitteln; Ziel kann hier lediglich sein, sämtliche eventuellen Allergene zu vermeiden; was zumindest bei der Futtermittelwahl ein Leichtes ist. In der Umgebung wird es schon weitaus schwieriger.

Eine homöopathische Therapie bei Katzen hat zum Ziel, das Immunsystem, was bei dem allergischen Asthma überreagiert, in diesem Fall zu regulieren, nicht, wie beim Katzenschnupfenkomplex zu stärken; sondern regulierend einzugreifen. Infolge der allergischen Reaktion kommt es zu einem Zusammenziehen der Bronchien (Bronchokonstriktion), zu einer Hypertrophie der glatten Muskulatur der Bronchien, einer vermehrten Schleimproduktion und verminderten Schleimentfernung durch das Flimmerepithel und zu einer eosinophilen Entzündung der Luftwege. Die genannten Prozesse führen zu einer Verengung der Luftwege. Typische Symptome des felinen Asthmas sind Husten und Atemnot (Dyspnoe, vor allem bei der Exspiration). Wie auch bei Pferden verselbständigt sich die Erkrankung meist insoweit, dass die Symptomatik stetig, oft langsam, manchmal jedoch auch massiv, voranschreitet und die Problematik für das Tier immer weiter zunimmt; wird nicht erfolgreich gegengesteuert.

Cortison kann hier nur eine kurzfristige Hilfe sein, da die Wirkung mit der Zeit nachlässt. Lässt man also selbst die Nebenwirkungen einer Cortisonbehandlung außer Betracht, so kann eine langfristige über Jahre andauernde Therapie in der Regel nur zum Scheitern verurteilt sein, da die Wirkung am Tag X nicht mehr vorhanden ist. Vor diesem Hintergrund sollte man sich klar machen, dass eine Cortisonbehandlung nur als Notfallmedikation dienen sollte; langfristig andere Maßnahmen ergriffen werden müssen! Röntgenologisch zeigt sich eine verstärkte bronchiale oder auch interstitielle Zeichnung. Gelegentlich kann eine Erweiterung oder ein Kollaps (Atelektase) einzelner Lungenlappen nachgewiesen werden. Mit einer bronchoalveolären Lavage kann eine zytologische Untersuchung der Bronchialzellen erfolgen, eine Eosinophilie ist