Nesselfieber, Photosensibilität, Allergien & Headshaking bei unseren Pferden sind oft problematisch und recht schwer zu therapieren, wenn man die Ursache nicht kennt

Allergie-Headshaking-Photosensibilität Pferd
Allergien, Nesselfieber, Photosensibilität und Headshaking bei Pferden nehmen stetig zu. Sie werden in der Regel durch eine fehlerhafte Fütterung und Haltung und insbesondere unsere immer schlechter werdenden Umweltbedingungen ausgelöst und gefördert, der Hautstoffwechsel und gesamte Stoffwechsel von Pferden leistet zum Teil Schwerstarbeit, um allergene Stoffe zu eleminieren. Der erste Schritt zur Regulation und die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Therapie setzt bei der Ursachenforschung an. Ist die Ursache erst einmal gefunden, lässt sich eine ursächliche Therapie und entsprechende Pferdefütterung leicht darauf aufbauen!

Als Ursachenforschung nutze ich die Biofeld-Haaranalyse bei Allergien von Pferden. Hier wird nicht nur die Ursache informatorisch ermittelt, sondern im gleichen Arbeitsschritt auch ein homöopathisches und ganzheitliches Therapiekonzept entwickelt sowie eine individuelle Allergen freie Pferdefütterung ausgearbeitet.

Aus der Praxis heraus habe ich verschiedene Therapiekonzepte und homöopathische Therapien bei Allergien, wie dem Nesselfieber, der Photosensibilität und dem Headshaking bei Pferden entwickelt. Die Homöopathie für Pferde kann bei allen Allergieformen eine wertvolle Hilfe für das betroffene Pferd sein.

Eine ganzheitliche Therapie mittels Biofeld-Haaranalyse bei Pferde Allergien hat sich neben einer bedarfsgerechten Pferdefütterung bei Headshaking, Allergien, Nesselfieber & Photosensiblität sehr gut bewährt.

Ursächlich für das sogenannte Headshaking (Kopfschlagen, Kopfschütteln) ist meist einerseits eine Allergie (= Überreaktion bzw. überschießende Reaktion des Immunsystems), andererseits ist das zentrale Nervensystem bei Headshaking beteiligt.

Bei Headshaking führen manchmal auch andere bzw. weitere Faktoren zur Symptomatik, meiner Erfahrung nach ist in der Regel jedoch eine allergische Reaktion der Auslöser des Headshakings.

Da Photosensibilität auch eine Form der Allergie darstellt, wird diese in den hier veröffentlichten Fachartikeln ebenfalls angesprochen. Ein massiver Fall von Allergie und Photosensibilität bei Pferden schildert Diana, die Besitzerin von Silva weiter unten, Silva erkrankte ganz extrem an Allergie und Photosensibilität. So habe ich das in all den Jahren noch nicht wieder erlebt; vergleichbare etwas mildere Fälle gab es jedoch viele!

Mein Therapiekonzept bei Headshaking, Photosensibilität, Nesselfieber & Hautallergien

Vorbeugung und Therapie allergischer Reaktionen der Pferdehaut wie das Nesselfieber & die Photosensibilität

Als Allergie wird eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet, die sich in typischen, oft mit entzündlichen Prozessen einhergehenden Symptomen äußert. Die Symptome einer Allergie können mild bis schwerwiegend und in einigen Fällen sogar akut lebensbedrohlich sein. Die Symptome können nur saisonal auftreten, etwa zur Zeit des entsprechenden Pollenflugs oder auch ganzjährig. Allergiker können an einer Krankheitsform leiden, aber auch an Mischformen. Je nach Reaktionstyp können allergische Symptome akut oder rezidivierend auftreten. Das Nesselfieber bei Pferden ist in der Regel eine Sofortreaktion auf bestimmte Umwelteinflüsse, beispielsweise Pflanzen auf der Weide, wie Johanniskraut. Auch Bremsenstiche führen nicht selten zum Nesselfieber bei Pferden.

Insbesondere das Nesselfieber geht oftmals mit großflächigen Schwellungen, Lymphstauungen und Fieber einher.

Nicht selten treten gerade beim Pferd lebensbedrohliche Situationen ein, wenn die Allergie plötzlich und massiv zu Tage tritt. So treten häufig auch Veränderungen des Blutbildes und erhöhte Leber- oder Nierenwerte im Zuge einer massiven Allergie auf. Da 80 % der Immunzellen im Darm verankert sind, ist auch der gesamte Darmtrakt von der Allergie (Allergie = überschießende Reaktion des Immunsystems) betroffen.

Ursachen einer Allergie

Die Ursachen für mehr oder weniger massive Hautallergien sind vielfältig. Sie können beispielsweise in Bestandteilen der Pferdefütterung liegen oder Medikamente können zu Allergien führen. Auch Gräser, Pollen, Pflanzen und andere Umweltfaktoren, wie der Kontakt mit Farben und Lacken können ursächlich sein.
Eine große Rolle spielen während der Weidesaison auch Insekten. Viele Pferde reagieren beispielsweise auf Bremsenstiche hoch allergisch mit dem sogenannten Nesselfieber. Eine Photosensibilität bei Pferden, welche sich bei Aufnahme/Kontakt phototoxischer Verbindungen entwickelt, ist die Folge. Beispielsweise enthalten viele Pflanzen solche Substanzen (Johanniskraut, Jakobskreuzkraut, Kreuzkraut). Eine Photosensibilisierung kann auch durch Kontakt mit den entsprechenden Pflanzen zustande kommen. Auch eine Kontaktallergie auf frische Brennesseln lässt sich häufig beobachten. Meist bleibt dem Pferdebesitzer im Verbogenem, auf welches Allergen das Pferd reagiert.

Vorbeugung allergischer Reaktionen

Eine effektive Vorbeugung besteht in einer naturgemäßen und somit Allergie vorbeugenden Pferdefütterung und pferdegerechten Haltung. Diese trainiert das Immunsystem, so, dass es seltener zu allergischen Überreaktionen kommt. Nicht ausschließlich die Natürlichkeit der Futtermittel, sondern insbesondere auch ein optimaler Mineralstoff- und Spurenelementhaushalt sind effiziente vorbeugende Allergie Maßnahmen. Sowohl ein Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen, wie auch Vitaminen, als auch ein Überschuss sind kontraproduktiv. Auch die Verwertbarkeit spielt eine große Rolle, natürliche Mineralstoffquellen werden vom Pferdedarm optimal verstoffwechselt, synthetische nicht. Ein Proteinüberschuss fördert allergische Reaktionen. Wichtige Vorbeugemaßnahmen bestehen daher in einer Angemessenheit der Pferdefütterung, die für jedes Pferd unterschiedlich ist. Der Futterzustand gibt erste Hinweise darauf, wie viel Protein unser Pferd benötigt und verstoffwechseln kann. Allergien können ebenso durch harmlose Stoffe ausgelöst werden, insbesondere ist daher abzuwägen, welche Medikamente und lokalen Mittel eingesetzt werden. Weniger ist oft mehr und insbesondere ätherische Öle, Kräuter für Pferde und Pflanzen sollten mit Bedacht eingesetzt werden und grundsätzlich nach fachlichem Können und Erfahrungswerten. Bei hohem Insektenaufkommen ist ein Insektenschutz geradezu ein Muss. Dieser sollte jedoch auf ätherische Öle verzichten und auf eine empfindliche Pferdehaut abgestellt sein (beispielsweise Sina`s Parasitweg-Spray speziell für die allergieempfindliche Haut entwickelt).

Bekannte Auslöser der Photosensibilität und des Nesselfiebers bei Pferden sind beispielsweise Johanniskraut, Goldrute, Ringelblume und Buchweizen. Bei einer Allergie vorbeugenden Pferdefütterung ist daher ganz besonders darauf zu achten, dass auf ggf. auslösende Faktoren verzichtet wird. Insbesondere Kräuter und Pflanzen sind neben Insektenstichen in der Regel verantwortlich für allergische Reaktionen wie Nesselfieber und Photosensibilität bei Pferden. Nicht nur bekannte auslösende Stoffe können diese verursachen. Jedes Pferd reagiert anders und jedes Pferd reagiert entsprechend verschieden auf verschiedene Bestandteile. Will sich der Pferdebesitzer sicher sein, dass insbesondere auf Kräuter keine allergischen Reaktionen des individuellen Pferdes vorhanden sind, empfiehlt das Tierheilkundezentrum die Fütterung der Nehls Individual-Kräuter, welche speziell für das betreffende Pferd getestet und zusammengestellt werden. Insbesondere bei empfindlichen und Allergie empfindlichen Pferden hat es sich bewährt, kein Risiko einzugehen und individuell abgestimmte Kräutermischungen zu füttern, um Unverträglichkeiten individuell zu begegnen. Aus diesem Grunde testet das Tierheilkundezentrum kostenlos individuelle Kräutermischungen für das einzigartige Pferd aus.

Therapie von Allergien

Insbesondere bei akut und massiv auftretenden Allergien mit großflächigen Hautveränderungen und Schwellungen und Fieber wie der Photosensibilität und dem Nesselfieber ist erst einmal eine Notfallbehandlung durch den Tierarzt einzuleiten. Im Anschluss bzw. parallel zur veterinärmedizinischen Therapie kann dann eine ganzheitlich regulierende Therapie eingeleitet werden und sich näher der Ursachenforschung gewidmet werden.

Die Anamnese (Krankengeschichte) gibt erste Hinweise auf in Frage kommende Allergene, denen dann in Form einer Testung nachgegangen werden kann. Eine Möglichkeit zur Austestung verschiedener Allergene ist eine Blutuntersuchung wie auch eine Haaranalyse oder eine Kombination beider Analysemöglichkeiten. Die Testung kann jedoch nur effektiv sein, wenn die Vorgeschichte erste Anhaltspunkte auf die gegebenenfalls vorhandenen Allergien gibt. Ein im Tierheilkundezentrum bewährtes ganzheitliches Verfahren bei Allergien ist die Biofeld-Haaranalyse, ein nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest. Desto detaillierter der Pferdebesitzer die Symptomatik, Fütterung und wesentlichen Faktoren der Lebensumstände des Pferdes schildert, desto genauer kann die Testung aller in Frage kommenden Allergene mittels Bioresonanzgerät erfolgen. Exakt auf das Ergebnis der Analyse abgestellt wird dann eine homöopathische, isopathische und/oder phytotherapeutische Therapie der Ursache/n ebenso wie eine auf die ermittelten Werte, Allergien und Unverträglichkeiten abgestimmte Futtermittelempfehlung.

Dieses ursächliche und umfassende Therapieverfahren der Naturheilkunde hat sich insbesondere bei Allergien bestens bewährt. Ein Vorteil der homöopathischen und naturheilkundlichen Therapie des Fachkundigen ist, dass keine schädlichen Nebenwirkungen auftreten und die Therapie dem Pferd keinen Schaden zufügen kann. Vor diesem Hintergrund ist eine naturheilkundliche Therapie für jedes Allergie betroffene Pferd eine Chance auf eine unschädliche Hilfe bei sämtlichen Allergieformen.

Artikel von mir für Pferde-Regional

Erfahrungsbericht zu Headshaking und allergischen Hautreaktionen

Hallo Frau Nehls, dann will ich mal Bericht zu dem Headshaking und zu den allergischen Hautreaktionen erstatten: Fütterungsempfehlung und Therapie wurde umgesetzt. Hashimas Zustand hat sich sehr stark verbessert seit der ersten Haaranalyse, beim Reiten schlägt sie gar nicht mehr mit dem Kopf (ich hatte in den ersten Wochen der Therapie komplett aufs Reiten verzichtet, wegen ihrer Gesichtsschmerzen). Auf der Weide oder im Stall hat sie ab und zu noch mal Momente, wo sie mit dem Kopf hoch und runter wackelt. Hält sich aber stark in Grenzen und sie scheint keine Schmerzen mehr im Kopfbereich zu haben. Vor einigen Wochen durfte ich sie am Kopf gar nicht mehr anfassen, da hat sie den Kopf weg gedreht (war dann auch etwas schwierig mit dem Aufhalftern), jetzt ist das kein Thema mehr, sie scheint es sogar wieder zu genießen und legt ihren Kopf wieder wie früher auf meine Schulter und kuschelt sich in die Halsbeuge. Sie zieht sich auch nicht mehr in eine Ecke zurück und will ihre Ruhe haben.(Sie jagt jetzt wieder ihren Wallach durch die Gegend!). Hashima scheuert sich den Kopf auch nicht mehr ständig an dem Futtereimer. Den hat sie früher vor lauter schubbern immer umgestoßen. Passiert jetzt gar nicht mehr. Allerdings hat sie noch diesen weißlichen Nasenausfluss und muss schnauben. Aber auch das nicht dauernd und auch viel viel wenig als vorher. Ihre Mauke an den Fesseln ist bis dato auch noch nicht aufgetreten. Normalerweise hatte sie jährlich, seit sie 1, 5 Jahre alt war, spätestens ab August damit zu tun. Ihr Fell sieht ordentlich aus, auch der Fellwechsel scheint ihr nichts aus zu machen, Fell glänzt und ist nicht mehr so schuppig und schmierig. (Auch das Sommerfell war schön glänzend). In der Mähne hatte sie oft so dicke weiße Schuppen, die sind auch weg und ihre abgescheuerten Mähnenhaare sind wieder schön am nachwachsen. Am Schweif schubbert sie sich manchmal noch, hält sich aber auch in Grenzen. Von der Beobachtung her würde ich sagen, wenn sie rossig ist, scheuert sie sich öfter. Offene Stellen sind seit Wochen aber keine mehr da. Während des Hochsommers habe ich ihr tagsüber immer ein Netz über das Gesicht gezogen, wegen der Sonne und wegen der Fliegen. Seit ca. 4 Wochen trägt sie das Netz nicht mehr. Das Licht scheint ihr aber auch nichts mehr auszumachen. Hashima ist im Großen und Ganzen sehr relaxt. Wenn sie auf die Weide kommt (habe sie jetzt Abends, bzw. je nach Wetter Tagsüber rein geholt, damit sie nicht zu viel auf der Weide ist) quiescht sie vor Freude und macht ein paar Freudenbuckler. Beim Reiten ist sie sehr ausgeglichen. Rennen muss nicht sein, wir können auch den ganzen Ausritt im Schritt machen, ohne dass Hashima sich aufregt. Beim Galoppieren im Gelände brauche ich sie nicht festzuhalten, Zügel können locker sein. Auch das Anhalten, bzw. Langsamerwerden funktioniert mit Stimme. Das Angaloppieren auf dem Reitplatz scheint für sie jetzt leichter zu sein, jedenfalls buckelt sie nicht mehr dabei. Vielen herzlichen Dank für all Ihre Hilfe. Ohne den Erfolg mit ihrer Therapie hätte ich nicht mehr gewusst, was ich hätte tun sollen und Hashima würde weiterleiden!!! Liebe Grüße, Hashima und Claudia, E-Mail: diniscottage@hotmail.de

Diese massive allergische Reaktion wurde in wenigen Tagen durch die passenden homöopathischen Mittel und Kräuter für Pferde reguliert: Bilder der Stute Aprill von Ulrike Henkel aus Schweden (jetzt Norwegen)

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Allergische Haut- und Schleimhauterkrankungen unserer Pferde, Allergien bei Pferden

Die Allergiebereitschaft bei Mensch und Tier ist deutlich gestiegen!

Die Gründe hierfür sind vielfältig: veränderte, Allergie forcierende Umwelteinflüsse, eine veränderte Lebensweise, verschiedene Allergie relevante Stoffe in Nahrungs-, Pflege- und Arzneimitteln, stark konzentrierte Düngung in der Landwirtschaft, Einsatz von Pestiziden sind ebenso Verursacher wie schädliche Umweltgifte und bereits eingetretene Schäden der Umwelt. Auch psychische Faktoren spielen eine große Rolle bei Allergien. Meist sind es Verkettungen von Ursachen und Einflüssen, genetischen Veranlagungen zur Allergiebereitschaft und allergieauslösenden Belastungen, die letztlich die allergische Erkrankung auslösen.

Allergien sind bei Pferden immer häufiger Auslöser verschiedener Erkrankungen, im Vordergrund steht hier der allergisch bedingte Husten und die weiteren allergischen Atemwegserkrankungen, wie die chronisch obstruktive Bronchitis. Auch das Sommerekzem, die Sonnenallergie, die Urtikaria und andere allergische Hauterkrankungen sind auf dem Vormarsch. Vermehrt treten auch beim Pferd Nahrungsmittelallergien mit Störungen im Magen-Darm-Trakt, Koliken oder auch in Form von Hauterkrankungen sowie Juckreiz auf. Auch Allergien wie Nesselfieber, Photosensibilität und Headshaking treten immer häufiger bei unseren Pferden auf.

Der Pferdekörper kann auf jede Substanz eine Allergie entwickeln!

Allergie auslösende Stoffe sind beispielsweise:

Verschiedene Futtermittel: Dies können Luzerne sein, Hafer, Gerste, verschiedene Kräuter oder Schimmelpilzsporen im Heu, aber auch Heulage bzw. Silage können Allergen sein, hier gilt es individuell zu schauen, welches Futtermittel ggf. Allergen ist, das ist so verschieden, dass man hier zwingend testen muss (s. Bioresonanz-Haaranalyse für Pferde: Ursachenforschung der Allergie).

Staubpartikel: Blütenpollen von Gräsern, Kräutern und Bäumen sowie von Laub- und Nadelbäumen, Hecken und Büschen. Die Pollenallergie ist sehr weit verbreitet. Pollen von Wiesengräsern und Kräutern, aber auch im Heu, kommen in Form von Staubteilchen in der Luft vor und werden mit der Atmung vom Pferd aufgenommen. Pilzsporen: Pilzsporen kommen überwiegend im Rauhfutter, also in Heu und Stroh vor. Je qualitativer das Rauhfutter ist, je weniger Pilzsporen sind enthalten. Pilzsporen entstehen jedoch auch in feuchten dunklen Stallecken durch Feuchtigkeit. Auch hier ist Allergieträger nicht der Pilz selbst, sondern seine Sporen.

Milben: Milben sind mikroskopisch kleine Ektoparasiten, hier ist nicht die Milbe selbst der Allergieträger, sondern die Exkremente, wir finden diese zum Beispiel im Pferdefutter.

Ekto- und Endoparasiten: Stiche von Bienen, Wespen, Bremsen, Mücken usw. lösen bei entsprechender Sensibilisierung allergische Reaktionen aus. Diese reichen von Schwellungen der Haut, über Juckreiz bis hin zum Schock. Am stärksten ausgeprägt ist hier das Sommerekzem, dessen Auslöser eine bestimmte Mückenart ist.

Sonnenlicht: Eine Photoallergie entsteht durch die Wechselwirkung von UV-Licht mit einer sensibilisierenden Substanz, wie etwa Pflanzen, hierfür bekannt ist beispielsweise Johanniskraut. Aber auch bestimmte Medikamente sind Verursacher der Photoallergie.

Auch chemische Pflege- und Imprägniermittel werden als Verursacher der allergischen Reaktion bzw. von Kontaktallergien angesehen.

Als Diagnosemöglichkeiten einer Allergie stehen uns die Blutuntersuchung, hier speziell die eosinophilen Granulozyten und der IgE-Nachweis, weiterhin der Intrakutantest, bei dem Allergenverdünnungen unter die Haut gespritzt werden sowie serologische Tests, das sind Allergen spezifische Bluttests oder auch informatorische Tests ohne wissenschaftliche Belegbarkeit wie die Biofeld-Haaranalyse zur Verfügung.

Die ganzheitliche Therapie einer Allergie bei Pferden

Bei sehr schweren allergischen Reaktionen des Pferdes, beispielsweise einem Lungenemphysem oder anaphylaktischem Schock ist die Gabe von Cortison, Infusionen mit Kalziumpräparaten bzw. Antihistaminika als Notfallmedizin unumgänglich. Sind die heftigen Reaktionen durch diese Notfallmedikation zurückgegangen, sollte eine ursachenorientierte ganzheitliche Therapie erfolgen, um dauerhaft die Allergie “in den Griff” zu bekommen.

Reagiert das Immunsystem des Pferdes also übermäßig auf verschiedene Allergene, sollte als erster Schritt eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes die Haltung und Fütterung optimiert werden. Besteht beispielsweise eine Allergie auf Staub und Pilzsporen, ist zwingend eine staub- und schimmelpilzfreie (soweit möglich) Haltung und Fütterung als Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Therapie einzuleiten. In vielen Fällen ist es nicht ausreichend, das Heu lediglich zu wässern. Ich empfehle bei Pferden mit Allergien, Heu mit Nehls Heustaub-Stopp zu wässern bzw. zumindest zu besprühen.

Auch andere zu fütternde Produkte, wie das Kraftfutter, sollten soweit nur möglich staub- und schimmelpilzfrei und natürlich auch frei von Milben und anderen Ektoparasiten sein. Bezüglich der Einstreu empfehle ich, weiterhin Stroh zu verwenden, sofern sichergestellt ist, dass eine gute Qualität verwandt wird. Auch empfehle ich bei Stroh bzw. Alternativeinstreu ebenfalls den Einsatz von Nehls Heustaub-Stopp. Alternativeinstreu hat zwar den Vorteil einer Staubreduzierung, jedoch birgt es manchmal andere Gefahren. In jedem Einzelfall muss jedoch ausprobiert werden, ob das betroffene Pferd mit qualitativem Stroh ebenso gut “zurecht kommt”, wie mit Alternativeinstreu; häufig ist dies so, jedoch reagieren andere Pferde auf Stroh (was auch weitgehend von der Qualität und Ernte des Strohs abhängig ist) allergisch; in diesen Fällen ist dann selbstverständlich Alternativeinstreu zu verwenden.

Weiterhin sind in der Haltung zwingend Optimierungen zu veranlassen, wie die Umstellung der Boxenhaltung auf Offenstallhaltung oder einer Außenbox mit angrenzendem Paddock.

Dies sind die Grundlagen bei allergischen Atemwegserkrankungen, auf denen eine erfolgreiche Therapie aufgebaut werden kann.

Bewährt hat sich zudem der Einsatz von Nehls Heustaub-Stopp und die Stärkung der Atemwege und Bronchien mit Nehls Broncho-Fit und Nehls Broncho-Elexier.

Eine weitere hilfreiche Möglichkeit besteht in einer darauf aufbauenden homöopathischen, isopathischen und phytotherapeutischen Therapie im Wege der Biofeld-Haaranalyse.

Bezüglich der verschieden gelagerten Hautallergien ist in erster Linie einmal eine Abklärung von Nöten, welche Faktoren Allergene darstellen. Nach Abklärung sollten dann als Grundvoraussetzung ebenfalls Optimierungen der Fütterung und Haltung stattfinden. Im Tierheilkundezentrum erfolgt die Allergentestung sehr ausführlich mittels Bioresonanz-Haaranalyse für Pferde und Allergietestung sämtlicher in Frage kommender Allergene, hierzu gehören Futtermittel-, Umwelt- und Medikamentenallergene.

In der Fütterung bei Haut Allergien hat sich ganz besonders die Nehls Allergosan-Kräutermischung bewährt, welche den Hautstoffwechsel stärkt.

Im Wege der Homöopathie sollte dann eine Regulation der überschießenden Immunreaktion angestrebt werden.

Wert sollte insgesamt auf eine Regulation der überschießenden Reaktion des Immunsystems gelegt werden, kontraproduktiv ist hier die Gabe von immunstimulierenden bzw. steigernden Präparaten, da das Immunsystem ohnehin schon überreagiert!

Drei Fallbeispiele einer individuell durchgeführten ganzheitlichen Allergie Therapie

Frau Maren Fahnster, E-Mail: Maren.Fahnster(at)gmx.de schrieb zur Allergie Pferd: Meine fast 20-jährige Hannoveraner-Stute namens “Winesse” leidet seit mehreren Jahren im Sommer unter extremen Juckreiz aufgrund einer allergischen Reaktion auf die so genannten Kriebelmücken. Cremes, Sprays, sämtliche Hausmittel und Lotionen haben nicht richtig geholfen. Auch hat eine Desensibilisierungstherapie durch den Tierarzt nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Im letzten Sommer war es dann so schlimm, dass ich Winesse nicht einmal mehr putzen konnte, da die Bürsten ihre Haut so sehr irritierten, dass sie sich nur noch wälzen wollte. So stellte ich sie weiter weg auf eine Weide am Deich, da sich hier weniger Mücken aufhielten. Im nächsten Sommer kam sie dann nur noch nachts raus und stand in der kritischen Zeit im Stall, was das Ekzem allerdings nur leicht verzögerte. Zu dem Juckreiz kam hinzu, dass Winesse sehr träge und übergewichtig war, beim Führen oft stöhnte und zunehmend stolperte. Wie konnte ich meiner armen “Dicken” bloß helfen? Ich suchte Hilfe im Internet und stieß so auf die Homepage von Claudia Nehls. Nach sofortiger und ausführlicher Beantwortung meiner E-Mail riet mir Frau Nehls zu einer Biofeld-Haaranalyse mit darauf aufbauender ganzheitlicher Therapie. Ich schickte Frau Nehls Haare meines Pferdes und hatte einige Tage später das Ergebnis. Winesse hatte neben dem Ekzem eine starke Stoffwechselstörung, Probleme mit den Entgiftungsorganen, wodurch sie so aufgebläht wirkte, da die Gifte nicht richtig abgeführt wurden und weiterhin eine Herz-Kreislaufschwäche. Ich hielt mich strikt an den Behandlungsplan von Frau Nehls. So fing ich Anfang Juli an, Winesse mit den Empfehlungen von Frau Nehls zu füttern. Außerdem fing ich wieder mit langsamen Ausritten an. Gestresste Haut pflegte ich mit dem Nehls Pflegepuder und rieb sie ansonsten mit dem Allergosan-Öl zur Pflege ein. Schon nach zwei Wochen konnte ich bei meiner “Dicken” eine deutliche Linderung erkennen. Heute, nach etwas über 2 Monaten (!!!) geht es Winesse schon wieder richtig gut, das Scheuern ist nur noch Nebensache, ihre Mähne und ihr Schweif sind schon wieder schön nachgewachsen, sie stöhnt nicht mehr, hat wieder enormen Vorwärtsdrang und freut sich auf der Weide ihres Lebens, und das sogar in der kritischen Tageszeit (das hätte keiner für möglich gehalten)! Ich bin einfach nur begeistert und kann mit reinem Gewissen die Kräutermischungen und das ganzheitliche Therapiekonzept von Frau Nehls sehr empfehlen! An dieser Stelle noch mal 1000 Dank an Sie Frau Nehls!

“Birgitt Schnabel” Birgitt_Ralf_Schnabel(at)t-online.de schrieb zum Ergebnis einer homöopathischen Therapie (Therapiezeit: 2 Monate) aufgrund der Biofeld-Haaranalyse und Futterumstellung über ihren Headshaker und Headshaking: Guten Abend Frau Nehls, das shaken hat sich gebessert. Mit Maske shaked er überhaupt nicht, auch wenn sie nicht ganz über die Nase geht. Im Frühjahr hätte sie nicht viel gebracht, da musste sie auch ganz über die Nase gehen Wenn er sich nachts die Maske ausgezogen hat, shaked er die Fliegen weg als würde er sie sich halt auf eine andere Weise wegschütteln, aber kein Vergleich zu letztem Jahr oder dem Frühjahr. Beim reiten shaked er nicht, reagiert nur genervt auf Bremsen, dann ist er schon mal am herumhüpfen (nicht steigen oder bocken). Das kann zwar im Moment auch mit dem Wetterwechsel zusammenhängen, ich glaube aber nicht nur daran. Zur Zeit steht er mit 3 weiteren Wallachen auf einer Koppel. Er ist im Moment ausgeglichen und kaum aus der Ruhe zu bringen. Mit freundlichen Grüßen Birgitt Schnabel

“Dagmar Dhyvert” mailto:ddhyvert(at)web.de schrieb zur Allergie ihres Pferdes: Liebe Frau Nehls! Heute möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei Ihnen bedanken, denn meiner Stute Magnolia geht es ausgezeichnet. Magnolia ist eine 7jährige Appaloosastute, mein erstes eigenes Pferd. Kaum war sie vor genau einem Jahr bei mir eingezogen, da begann sie auch schon, sich Mähne und Schweif zu scheuern. Der Tierarzt diagnostizierte Sommerekzem und riet mir, sie dem Vorbesitzer zurückzugeben. Der wollte davon aber nichts wissen (und ich auch nicht, denn ich hatte sie schon ins Herz geschlossen). Unerfahren, wie ich war, erfuhr ich erst jetzt durch meine Recherchen im Internet, was für eine schlimme Krankheit das Sommerekzem ist. Im Herbst wurde dann alles wieder gut, Mähne und Schweif wuchsen gut nach. Anfang Februar 2007 fing Magnolia an zu husten. Der Tierarzt verschrieb iodiertes Glyzerin und Schwefelblüte und gab ihr mehrere Spritzen zur Unterstützung des Immunsystems. Der Husten ging jedoch nicht weg. Der Tierarzt wollte nun eine Bronchoskopie durchführen. Da ich das meinem Pferd nicht zumuten wollte, suchte ich im Internet nach Alternativen und fand Ihre Webseite. Nach einer Haaranalyse im Februar 2007 stellte ich auf Ihren Rat hin das Futter um, behandelte das Heu und die Einstreu (Stroh) mit Ihrem Heustaubstopp und gab Magnolia Ihren Hustensaft und verschiedene homöopathische Medikamente, die Sie aufgrund der Haaranalyse ausgearbeitet hatten. Nach vier Wochen war der Husten weg und ist seither nicht wiedergekommen. Eine zweite Haaranalyse zeigte eine Verbesserung des Gesundheitszustands.Da meine Stute jedoch zu Allergien neigt, gebe ich ihr auch jetzt noch täglich 2 ml Hustensaft und 20 ml Nachtkerzenöl/Schwarzkümmelöl-Mischung  für freie Bronchien sowie zur Stärkung des Hautstoffwechsels die Allergosan-Kräutermischung und das natürliche Mineralstoffergänzungsfuttermittel Horse Allround Kräuter-Fit. Auch die homöopathischen Medikamente gab ich vorerst weiter, in geringerer Dosis. Inzwischen habe ich diese aber abgesetzt. Zur Fliegenabwehr benutze ich Allergosan-Insektöl und zur Beruhigung der Haut Allergosan Öl. Bisher (jetzt haben wir Anfang Juni) haben sich keine Anzeichen von Sommerekzem gezeigt. Das Heu wasche ich weiterhin mit Heustaub-Stopp und auch das Luzerne/Hafer-Gemisch gebe ich weiter. Ich bin sehr froh, dass ich diese wunderbare Alternative zu Cortison u. Co. gefunden habe und bedanke mich noch einmal für Ihre geduldige Betreuung. Herzliche Grüsse aus Luxemburg Dagmar Dhyvert

Magnolia ist nach wie vor beschwerdefrei; sowohl, was das Sommerekzem wie auch die allergische Atemwegserkrankung betrifft.

Erkrankungen des allergischen Formenkreises im weiteren Sinne

Artikel von mir für den Pferdeanzeiger

Allergische Haut- und Schleimhauterkrankungen nehmen immer weiter zu, an erster Stelle zu nennen sind das Sommerekzem sowie allergische Atemwegserkrankungen (Pneumoallergien). Jedoch treffe ich in der Praxis auch immer häufiger auf Kontaktallergien, Urtikaria (Nesselfieber/Nesselsucht), Sonnenallergien, allergische Bindehautentzündungen, Alopezie (= Haarausfall) sowie Photosensibilitätsreaktionen und Headshaking, die auf einer Überempfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenstrahlen im Zusammenhang stehend mit photodynamischen Substanzen beruhen, beispielsweise die photosensibilisierende Dermatitis, die Photodermatitis und die Dermatitis solaris, die sich in entzündlichen Reaktionen der Haut zeigen. Eine Photosensibilität bei Pferden entsteht durch Einlagerung photodynamischer Substanzen in die Haut. Diese absorbieren Lichtenergie und übertragen sie auf benachbarte Zellen des Körpers. Es handelt sich um langwellige UV-Strahlen, die nicht direkt von den Hautzellen absorbiert werden können. Es entstehen photochemische Reaktionen, die zur Freisetzung von Entzündungsmediatoren führen. Auch das Headshaking gehört zu diesem allergischen Formenkreis, obwohl es zu Beginn des Auftretens irrtümlicherweise in den Bereich der Verhaltensauffälligkeiten eingeordnet wurde.

Zusammenfassend kann man als Ursachen sämtlicher oben genannter Erkrankungen Umweltfaktoren sowie eine gewisse erbliche oder erworbene Disposition benennen. Obwohl jede Erkrankung andere Symptomatiken zeigt und die Auslöser auch recht unterschiedlich sein können, sind Übergänge oft fließend und zusammenfassend kann man sagen: Die Auslöser bei entsprechender erblicher oder erworbener Disposition sind vielfältig:

Beispielsweise sind Holzimprägnierungen, Teeröle, Substanzen, wie Konservierungsstoffe u. a., die in Pferdesalben, Lotionen und in Reinigungsmitteln wie bei der Stallreinigung, Sattelreinigung oder auch Waschmitteln, auch in chemischen Insektenschutzmitteln oder in Farbsubstanzen von Satteldecken vorkommen, verantwortlich. Auch verschiedene Arzneimittel, lokal aufgetragen oder innerlich verabreicht (Analgetika, also schmerzlindernde Mittel beispielsweise) gelten als Verursacher, ebenso wie Ektoparasiten, verschiedene Futtermittel (Melasse, Luzerne, Hafer und überhöhte Proteingehalte im Futter, ebenso wie Pilzbefall im Grünfutter, können u. a. Auslöser sein) und eine erhöhte Belastung bzw. Sensibilisierung durch UV-Strahlen. Kontaktallergene sind beispielsweise häufig Chrom, Zink, Cobalt und Nickel, die in Imprägnierungsmitteln von Weidezaunpfosten oder in Gebissen vorkommen. Die primäre Photosensibilität entwickelt sich durch Aufnahme phototoxischer Verbindungen; besonders bekannt ist das Johanniskraut mit dem Farbstoff Hypericin und Buchweizen. Die sekundäre oder hepatogene Photosensibilität hat Phylloerythrin, ein im Dickdarm gebildetes Umwandlungsprodukt des Pflanzenfarbstoffs Chlorophyll, als sensibilisierenden Faktor. Sein enterohepatischer Kreislauf kann bei Lebererkrankungen oder Gallengangsobstruktionen gestört sein, so dass es sich mit dem Blut im Körper verteilt und dabei in die Haut gelangt. Es konnte nachgewiesen werden, dass vor allem nach Aufnahme von lebertoxischen Pflanzen wie Traumellolch, gemeinem Kreuzkraut oder Jakobskreuzkraut Leberschädigungen in Verbindung mit phototoxischer Dermatitis durch Phylloerythrin vorkommen. Pferde mit Funktionsstörungen der Leber sind für die Photosensibilität besonders anfällig, da die Leber bestimmte Stoffwechselprodukte, die Nebenprodukte des Chlorophylls, an die Haut weiter gibt, die photosensibilisierend wirken und die gefürchteten Hautausschläge bis zur nekrotisierenden Dermatitis auslösen. Problematisch wird es, wenn Pferde mit erhöhter Allergiebereitschaft verstärktem Sonnenlicht ausgesetzt sind und zudem bestimmte Katalysatoren hinzukommen. Katalysatoren mit photosensibilisierenden Inhaltsstoffen sind zum Beispiel Johanniskraut und Buchweizen, aber auch Wicken, Luzerne, Schwedenkraut, Kleie und Bärenklau, die nicht selten auf unseren Weiden wachsen. Beim Headshaking ist eine allergische Reaktion oftmals auf Blütenpollen oder Insekten, aber auch zum großen Teil auf das Sonnenlicht zurückzuführen. Beim Headshaking führen auch – ähnlich wie bei der Sonnenallergie – Photosensibilisierungen zu dem Krankheitsbild, welches sich durch unkontrollierbares Auf- und Abschlagen des Kopfes darstellt. Hier ist ganz besonders das Nervensystem betroffen. Bei der Urticaria kommt es unter dem Einfluss von bestimmten Pflanzen, die bekannteste ist die Brennessel, Insektenstichen oder Futtermitteln mit erhöhtem Eiweißgehalt, deren Aufnahme allergisierende Stoffe, sogenannte Zersetzungsprodukte im Verdauungstrakt bilden, zur Symptomatik. Die für die Symptomatik aller allergischen Erkrankungen verantwortliche Substanz ist der Botenstoff Histamin. Histamin kommt in allen Bereichen des Pferdekörpers vor.

Alle Photosensibilitätsreaktionen und allergische Erkrankungen haben eines gemeinsam:

Die Ursache ist schwer auszumachen und es erfordert akribische Kleinstarbeit alle in Frage kommenden Auslöser in Stall, Weide, Paddock, Umgebung, Futtermitteln, Einstreu, Wasser und sämtlicher anderer Substanzen und Faktoren, mit welchen das betroffene Pferd in Verbindung kommt, auszumachen! Oft ist dies überhaupt nicht möglich, da uns der beliefernde Landwirt beispielsweise verschweigt, dass sein Stroh aus Getreidearten, welche mit sogenannten „Halmverkürzern“ gespritzt sind, stammt. Oder wer würde uns sagen, dass Sägespäne aus behandeltem Holz bestehen? Wer will noch nachvollziehen, aus was die Einzäunung der Weide besteht? Ob kesseldruckimprägnierte Holzpfosten oder gar teerölimprägniert?

Würde uns der Händler für Pferdeaußenboxen bereit willig erklären, dass die Boxen zum Schutz gegen Verwitterung mit chemischen Lösungen und Farben behandelt wurden? Oder weiß überhaupt der Stallbetreiber, ob die bei Kauf schon vorhandenen Pferdeboxen nicht ebenso behandelt wurden?

Doch selbst wenn wir die Ursache bzw. Ursachen nicht sämtlichst herausfinden können, so können wir doch einiges tun:

Sommerweiden nur mit Unterstand, damit sich die Pferde in den Schatten zurückziehen können, bei bekannter UV-Strahlen Sensibilität und Headshaking: Weidegang erst ab der Dämmerung bis in die frühen Morgenstunden (sofern die Rückzugsmöglichkeit in einen Unterstand die Symptomatik nicht zufriedenstellend eindämmt), den Kopf schützen bei Headshakern durch das ständige Aufziehen von Fliegenmasken bzw. Schutzdecken bei Sommerekzemern sowie Photosensibilität während Sonnenstrahlung (beispielsweise die im Handel erhältlichen Decken für Sommerekzemer), Fütterungsumstellung sowohl was das Kraftfutter, wie auch die Weidefütterung und das Rauhfutter betrifft einschließlich der Einstreu, Verzicht auf sämtliche Substanzen (siehe oben), welche eine Sensibilität auslösen können, Gebiss wechseln auf Argentan, Aurigan oder Kunststoffgebisse, z. B. aus Nathe; Verzicht auf Medikamente, soweit möglich, empfindliche Körperpartien mit fett- und ölfreien Sonnenschutzmitteln mit sehr hohem Lichtschutzfaktor einreiben. Eventuell müssen auch Box und Stall gewechselt werden, falls am Stall keine Besserung eintritt trotz intensiver Maßnahmen.

Bei allergischen Erkrankungen und Photosensibilität hat sich eine ganzheitliche naturheilkundliche Therapie sehr gut bewährt, da diese sämtliche Faktoren mit in die Regulation einbezieht (beispielsweise durch die Biofeld-Haaranalyse). So besteht die Therapie nicht nur aus wirkungsvollen homöopathischen, phytotherapeutischen bzw. isopathischen Mitteln, welche zur Regulation der überschießenden Immunreaktion verabreicht werden, sondern berücksichtigt auch eine optimale Fütterung, die ein intaktes Immunsystem fördert, was weniger anfällig für überschießende Reaktionen (sprich Allergie) ist und zur Gesundung bzw. Gesunderhaltung des Pferdeorganismus essentiell und dauerhaft beiträgt! Das Wichtigste schlechthin jedoch ist, dass die Ursachen aufgedeckt werden und dies ganz ohne den Verzicht auf sämtliche in Frage kommenden Allergene, dies ist in der Praxis leider nämlich kaum möglich, daher ist die Bioresonanz-Haaranalyse bei Allergien, Headshaking, Photosensibilität und Nesselfieber/Nesselsucht eine sehr gute Möglichkeit, um die Ursachen herauszufinden und die Allergene dann – soweit möglich – abzustellen!

Dass jedoch im Akutfall manchmal erst mal eine Notfallbehandlung durch den Tierarzt erfolgen muss, zeigt unser Beispiel aus der Praxis:

Krankheitsbericht von Haflinger Silva von Diana Hren: Ein Extrembeispiel massivster Allergie und Photosensibilität!

Allergie und Photosensibilität Silva

Begonnen hat es eigentlich schon im Frühjahr 2005, als ich bei Silva beobachten konnte, dass er leichten Durchfall hatte . Den ganzen Winter gab es nur Silage und mir war gar nicht gut bei dem Gedanken und ich fütterte diese Silage sehr widerwillig, aber es war leider nichts anderes da.

Zehn Jahre lang hatte ich Silva im Sommer auf unseren gepachteten Weiden gehalten, Weiden, die nicht behandelt waren  durch irgendwelche Düngungsmittel, nein, es waren Wiesen, die nie einen Trecker gesehen hatten, unsere Kräuterwiesen, wie wir sie nannten und die Bachläufe sorgten stets für frisches Wasser. Aber im Winter 2004 kam es, das ich und eine Freundin mit unseren Pferden auf diesen Bauernhof kamen, wir hatten mal wieder den Stall gewechselt, weil wir mit der Art und Weise der Pferdehaltung im Winter mal wieder nicht zufrieden waren.

Aber auf diesem Bauernhof schien alles sehr gut. Die Pferde kamen jeden Tag an die frische Luft und der Stall war großzügig gebaut. Große Wiesen drum herum und zudem auch noch günstig. Mit Ausnahme der Silage, die mir ein Dorn im Auge war. Tja , zu allem Überfluss kam es zwischen mir und meiner langjährigen “Freundin” doch noch zu Meinungsverschiedenheiten und ich und mein Pferd Silva kamen in den Genuss, im Frühling 2005 von denen verlassen zu werden, von denen wir glaubten, dass Sie bis zum bitteren Ende an unserer Seite stehen würden. Silva hat so sehr unter dem Verlust von seiner Freundin Luna gelitten, dass ich dachte, er stirbt an einem gebrochenen Herzen und es gibt bis heute kein Pferd , mit dem er so innig befreundet war wie mit seiner Luna. Der Frühling kam und mit dem Frühling kamen die ersten Symptome. Silva hatte starken Juckreiz ab März 2005. Die Schweifrübe und der Mähnenkamm juckten und ärgerten ihn sehr. Ich dachte , das kann nur ein Sommerekzem sein und ich durchkämmte das Internet nach Informationen über diese Erkrankung. Schließlich versorgte ich die juckenden Stellen mit speziellen Kräuterölen, von denen ich glaubte, sie würden helfen, rieb sie jeden Tag ein, pflegte meinen Schatz und hoffte auf Besserung. Die Haut schuppte sich bereits und ich kämpfte jeden Tag darum, die Hautschuppen in den mit Öl verklebten Schweif und Mähnenkamm herauszubekommen. Die Mähne war dann nicht mehr zu retten und ich habe sie dann irgendwann abgeschnitten . Im Juni bemerkte ich dann auf einmal am Mähnenkamm eine offene Wunde und dachte, Silva hätte sich vielleicht verletzt, denn er und die anderen Schnuffels waren bereits ab März auf der Wiese. Auch diese Stelle versorgte ich mit Zinkpaste. Sie heilte recht schnell. Ein Tag nach dem anderen verstrich und die schuppenden Stellen am Mähnenkamm wurden immer größer. Bilder aus dem Internet verrieten mir: Das ist und bleibt ein Sommerekzem! Typisch sind Juckreiz, Schuppungen und zum Teil offene Hautläsionen. Die Bilder waren identisch! Ich suchte Silva jeden Tag am ganzen Körper ab und entdeckte, dass sich die gesamte Schweifrübe großflächig schuppte. Die Stellen entlang am Mähnenkamm waren bereits ca. 10 cm im Durchmesser. Mittlerweile bekam Silva auch zusätzlich Kräuter zum Entgiften und ich ahnte nicht im Geringsten, was mich bzw. Silva noch erwarten würde. Im Juli war die Schweifrübe wieder im Griff und verheilt und ich dachte, gut, wenigstens etwas. Aber an beiden Seiten des Mähnenkamms entlang schuppte sich die Haut munter weiter, allerdings waren keine offenen Stellen mehr da. Die Haut allerdings fühlte sich fest an, nicht mehr geschmeidig, kleine Risse säumten die Hautschuppungen. Und ich pflegte mit Öl und dachte, das wird bestimmt so abheilen wie am Schweif. Ich musste für ein paar Tage weg, hätte ich geahnt, was sich in diesen paar Tagen entwickelte, ich wäre meinem Dicken nicht von der Seite gewichen. Nun war es bereits August. Die Pferde standen alle in der entfernten Holzhütte , es war sehr heiß an dem Tag. Ich begrüßte alle, nur mein Dicker kam nicht. Ich muss dazu sagen, das ich die einzige Person war, die täglich nach den Tieren schaute. Mein Vermieter von diesem Hof sorgte höchstens dafür, dass das Wasser im Trog noch stimmte. Den konnte ich Gott sei Dank vor dieser Krankheitsgeschichte noch überreden, Heu zu machen. Danke Dietmar, dass Du dir die Arbeit gemacht hast. Ich kam also zu meinem Schatz in die Hütte und es traf mich der Schlag. Zuerst sah ich, dass der gesamte Hals an beiden Seiten eine riesige offene Wunde war mit massiven Hautablösungen samt Haare. Die Haut darunter war feuerrot. Die gesamte Haut löste sich samt Haare. Großflächige Hautschuppen hingen herunter, die ich vorsichtig ablöste. An Silvas Brust entdeckte ich dicke Hautfalten, die zwischen beiden Vorderbeinen herunterhingen, und es sah so aus, als wäre seine Haut zu viel. Bei dem Anblick bekam ich Angst! Hinzu kam noch, dass Silva durch diese an der Brust herunterhängenden Ödeme kaum laufen konnte.

Allergie-Headshaking-Photosensibilität Pferd

Hilflos rannte ich zum Hof und rief sofort den Tierarzt an. Der Tierarzt kam , fuhr mit seinem Auto in einem Affenzahn über unsere Wiese bis zu der Hütte am Waldrand. Er schaute sich Silva in Ruhe an, dann versicherte er mir: “Das sieht aus wie eine Photoallergie, das habe ich letztes Jahr bei einer Kuh gesehen und die haben wir auch sofort eingeschläfert. Aber bei einem Pferd habe ich so was noch nie gesehen! ” Und ich dachte , : “?…. Was?” Ja, eine allergische Reaktion auf bestimmte Gräser und Pflanzen, die im Stoffwechsel toxisch wirken in Verbindung mit Sonnenlicht, lösen wohl eine Art Verbrennung auf der Haut aus. Und zwar ist es so, das sich bestimmte Stoffe in der Haut absetzten. Er spritzte Silva sofort Cortison und Antibiotika und sagte mir, ich müsse Silva heute noch in den Stall bringen und die gesamte Haut am Hals und Brust geschmeidig halten mit irgendeinem Öl, das wäre egal. Außerdem sollte Silva über fünf Tage Antibiotika bekommen. Völlig fassungslos machte ich mich auf, den Offenstall fertig zu machen, dort, so dachte ich, kann Silva sich unterstellen und Heu bekommen und trotzdem ein wenig umherlaufen. Silva durfte der Sonne auf keinen Fall ausgesetzt sein! Der Versuch, Silva von der Weide in den Stall zu bringen, brach mir fast das Herz und ich gab es auf, ihn von der Weide zu führen. Es war zu schwer für ihn, nur mühselig setzte er ein Bein vor das nächste. Dann ging ich einfach zurück und dachte mir, ich hol erst mal Wasser. Als ich an die Wiese kam, sah ich dann meine kleine Herde kommen und wer war zwanzig Meter hinter Ihnen? Mein Dicker.

Er ging langsam, aber zielsicher mit den anderen mit und es trieb mir erneut die Tränen in die Augen ihn so zu sehen! Er nahm Schwung mit seinem Hals, um ein Bein vor das nächste zu setzen. Am Tor lobte ich ihn und brachte ihn langsam und gemeinsam mit den anderen Pferden in den Offenstall. Am Abend kam mir dann der Gedanke, das ich unbedingt eine zweite Meinung brauche und so kam mir Frau Nehls (deren Internetseite ich schon mehrmals aufgerufen hatte) wieder in den Sinn. Ihre ganzheitliche Betrachtung verschiedener Erkrankungen bei Pferden und ihre liebevoll gestaltete Internetpräsenz sprachen mich sehr an  und ich muss sagen: Danke lieber Gott, dass ich jemanden wie Frau Nehls getroffen habe! Frau Nehls riet mir eine Haaranalyse bei ihr durchführen zu lassen und ich bin froh, das wir diese Art von Diagnose durchgeführt haben. Die Haaranalyse bestätigte eine Photosensibilität. Das erschreckende Ergebnis bestätigte, dass sämtliche Parameter vom Lymphsystem angefangen über Blut, Leber, Darm, Vitamin- und Mineralhaushalt, Herdgeschehen, Immunsystem über Haut und Nervensystem bei Silva stark geschädigt waren.

Es war erschütternd, aber ich hatte endlich etwas in der Hand, mit dem ich etwas anfangen konnte. Gleichzeitig stellte mir Frau Nehls einen Therapieplan für Silva auf. Silva bekam die von Frau Nehls verordneten homöopathischen Medikamente sowie eine Futterempfehlung, in der das Raufutter eine wichtige Rolle spielt sowie auch genügend Saftfutter wie Möhren und Äpfel. Sie riet mir auch, sämtliche Öle von außen wegzulassen und nichts mehr auf die Haut aufzutragen außer gute Vaseline oder Zinksalbe. Auch sollte Silva unbedingt der Weide fernbleiben und nur noch Heu bekommen sowie auf gar keinen Fall in die Sonne.

Es begann eine Wahnsinnszeit. Jeden Tag versorgte ich Silva morgens und abends. Er bekam jeden Tag seine verordneten Medikamente nach Plan. Ich pflegte die Haut mit Zinksalbe. Eimerweise Salbe verbrauchte ich für diese großen Flächen. Jeden Tag entfernte ich riesige Hautflächen, die sich immer und immer wieder abstießen. Silva verlor die gesamte Haut Schritt für Schritt von der Kehle angefangen über den Hals bis weit über die Schulter, die gesamte Brust bis über die Vorderbeine hinunter zu den Hufen. Das Ödem an der Brust war innerhalb 24 Stunden mindestens um das fünffache größer geworden. Einen Tag spürte ich bei Silva ein leichtes, kaum zu vernehmendes Muskelzittern am gesamten Körper. Ich holte zwei Decken, warf sie über. Ich rief den Tierarzt an, der mir sagte, ich solle Temperatur messen: Fieber! Nochmals kam der Tierarzt und verabreichte Silva Cortison und er fragte mich, ob ich mir schon mal Gedanken darüber gemacht hätte, ob ich ihn nicht lieber einschläfern lassen möchte oder zum Schlachthof bringen wolle. Ich dachte nein: Ich glaube daran, dass es wieder heilt! Und wenn nicht, dann werde ich veranlassen, ihn auf freier Fläche kurz und schmerzlos zu erschießen (obwohl das mein Onkel nie machen würde, er ist Förster)! Ich dachte an die tröstenden Worte von Frau Nehls: Das kriegen wir schon wieder hin! Teilweise saß ich stundenlang an seiner Seite, beobachtete mein Herzchen, streichelte und redete mit ihm. Nach ca. zwei Wochen hatte sich das Ödem in die Beine herabgesetzt und die Beine waren erheblich dick und angeschwollen. Auch die Brust war nicht mehr zu erkennen. Ich beobachtete, dass Silva nun auch unter dem Bauch massive Schwellungen bekam, bis zu seinem Schlauch. Das gesamte Gewebe um den Schlauch herum war massiv eingelagert und stark geschwollen, so dass ich zeitweise Angst hatte, Silva könnte nicht mehr Wasser lassen. Dann fühlte er sich auf einmal sehr heiß an und ich fertigte essigsaure Tonerde an, tränkte eine ganze Pferdedecke darin