Hunden Kräuter füttern, Kräuter für Hunde

Kräuter gezielt in der Hundefütterung einsetzen!

Kräuter für Hunde

Voll im Trend liegt nicht nur bei Pferden, sondern auch bei Hunden die Fütterung von Kräutern. Die Hundebesitzer möchten ihre Hunde natürlich und artgerecht füttern und verzichten hierbei gerne auf synthetische Zusätze jeglicher Art, also auch auf den Zusatz synthetischer Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Besonders beim barfen von Hunden bieten sich Kräuter als tägliche gesunde Futterergänzung an, nicht zuletzt weil es recht schwierig ist, ein ausgewogenes Calcium : Phosphor Verhältnis bei der barf Fütterung zu erreichen. Die tägliche Zugabe von einer gesunden und leckeren Kräutermischung, dient beispielsweise dazu, das Calcium : Phosphor Verhältnis beim barfen zu optimieren. Ein Vorteil ist insbesondere, dass der Hundehalter nicht umständlich berechnen muss, sondern einfach in die tägliche barf Mahlzeit einige Esslöffel der Empfehlung zur Optimierung untermischt. So passt das Calcium : Phosphor Verhältnis generell und umständliches Berechnen entfällt!

Die Fütterung von Kräuter für Hunde dient einerseits einer natürlichen Mineralstoff-, Spurenelement- und Vitaminversorgung, da Kräuter für Hunde zahlreiche Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine enthalten, die nicht zugesetzt, sondern natürlich in den Kräutern enthalten sind. Andererseits lohnt sich die Fütterung von Kräuter für Hunde jedoch auch zur Unterstützung der Regulation von Problemen und Erkrankungen unserer Hunde. Je nach Zusammensetzung der Kräutermischung können durch die Fütterung entsprechender Kräutermischungen Atemwege, Bewegungsapparat, Haut, Leber & Nieren oder Magen und Darm unterstützt werden.
Darüber hinaus sind Kräuter für Hunde eine natürliche Futterergänzung, sie sind seit jeher Bestandteil ihrer Nahrung und werden im Verdauungstrakt optimal verwertet, da sie organisch verfügbar sind.

Auch die wildlebenden Vorfahren unserer Hunde nahmen ihrem Instinkt entsprechend in freier Natur Kräuter auf. Eine umfassende Anregung aller Verdauungsvorgänge, wie sie durch die Fütterung von Kräutern gegeben ist, ist zur optimalen Verdauung und vollen Auswertung des Futters nötig.

Die Wirkungsweise von Kräutern ist in der traditionellen Heilkunde überliefert.

Allerdings haben sich bisher nur wenige wissenschaftliche Studien mit dem Einsatz von Kräutern in der Fütterung beschäftigt. Aus diesem Grunde sollte der Einsatz von Kräutern, welche in der Fütterung bislang relativ unbekannt sind, sondern lediglich für Menschen empfohlen werden, vermieden werden. Dies gilt in erster Linie für exotische Kräuter, beispielsweise aus Südamerika, China, Indien oder Tibet, hier ist äußerste Vorsicht geboten aufgrund mangelnden Kenntnisstandes über Dosierung, Nebenwirkungen und möglichen Wechselwirkungen. Auch bestehen bei der Einfuhr dieser Kräuter Möglichkeiten der Verwechslung zwischen wissenschaftlichen Bezeichnungen und Trivialnamen, die überdies in den Herkunftsländern regional stark variieren.

Erkenntnisse aus der menschlichen Ernährung und Medizin lassen sich nicht ohne Weiteres auf unsere Hunde übertragen, vor allem dann, wenn es um die Aufnahme der entsprechenden Substanz geht.

So können Kräuter für Hunde und Pflanzen, welche für uns Menschen ungefährlich sind für Hunde toxisch sein. Denn pflanzliche Medizin ist nicht unbedingt sanfte Medizin.

Auch kann nur davor gewarnt werden, sich anhand von Internetrecherchen zu informieren und „auf eigene Faust“ Kräutermischungen für Hunde zusammenzustellen. Nicht jeder, der im Internet sein Wissen zum Besten gibt, verfügt über Wissen von Kräutern und deren Fütterung. Gefahren lauern auch darin, dass einige Kräuter für bestimmte Tierarten giftig sind, für andere jedoch eine positive Wirkung entfalten können. Ebenso sollten bei verschiedenen Krankheiten bestimmte Kräuter nicht gefüttert werden, da diese ggf. das Krankheitsbild negativ beeinflussen können. Kräuter für Hunde können grundsätzlich nur sinnvoll eingesetzt werden, wenn diese mit Bedacht, Sorgfalt und aus vielen praktischen Erfahrungen heraus zusammengestellt werden.

Meine Kräuter für Hunde wurden durch die Erkrankungen meiner eigenen Hunde sowie durch langjährige Praxis-Erfahrungen als Tierheilpraktikerin mit vielen kranken und gesunden Hunden von mir entwickelt. Grundsätzlich ist es von großem gesundheitlichen Vorteil für unsere Hunde Kräuter in der Fütterung einzusetzen. Bei manch einer Krankheit muss aber auch die gesamte Hundefütterung neben einer Therapie auf die Krankheit abgestellt werden. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass zahlreiche Krankheiten unserer Hunde allein oder zum Teil auf einer falschen Fütterung beruhen.
Es reicht oft nicht, ein paar “Kräuterchen” zusätzlich zu füttern. Grundsätzlich bewährt sich ausschließlich ein ganzheitliches Konzept! Dieses ganzheitliche Konzept sollte selbstverständlich auch bei gesunden Hunden praktiziert werden und beginnt mit einem bedarfsgerechten Hundefutter.

Es muss einfach alles passen, damit unser bester Freund gesund bleibt bzw. gesund wird und dies funktioniert am Besten mit einem ganzheitlichen Futterkonzept!

Entscheidend bei einer Kräuter für Hunde Rezeptur ist neben der Zusammensetzung und Qualität der Kräuter für Hunde der Anteil der einzelnen Kräuter im Verhältnis zu den anderen in der Mischung enthaltenen Kräutern. Durch die Menge der einzelnen Kräuter für Hunde und des Verhältnisses zu den jeweils anderen Kräutern lässt sich eine Kräuter Mischung enorm beeinflussen und selbst bei gleicher Kräuter Wahl eine Mischung völlig anders ausrichten. Kräuter haben beispielsweise eine völlig andere Ausrichtung, wenn 10 % Weidenrinde und 90 % Eukalyptus enthalten sind, als wenn die Kräuter Mischung aus 90 % Weidenrinde und 10 % Eukalyptus besteht.

So sind nicht nur die enthaltenen einzelnen Kräuter bei einer Hunde Kräutermischung zu beachten, sondern insbesondere auch die Anteile dieser einzelnen Kräuter in der Gesamtkräutermischung. Auch die Verträglichkeit einer Kräutermischung wird stark von den einzelnen Kräuteranteilen in der Mischung beeinflusst. Nicht umsonst lote ich genau aus, welches Kraut in welcher Mischung zu welchem Anteil enthalten sein muss, um eine möglichst perfekte Kräutermischung zu kreieren. Man glaubt gar nicht, wie entscheidend die Anteile in einer Mischung letztlich sind. Ich staune oft, wie sich eine Kräutermischung durch verschiedene Anteile eigentlich total verändern lässt und beobachte dies bei meinen Kräuterkompositionen in der Testphase so häufig, dass ich dies eigentlich nur immer wieder betonen kann. Der Hundehalter wird dies bemerken, wenn er alle in einer Mischung enthaltenen Kräuter zu gleichen Anteilen mischt. Diese Kräutermischung wird sich kaum bewähren, da einfach “das Besondere, die intensive Beschäftigung mit dem einzelnen Kraut” fehlt. So ein “Nachbau” wird generell nicht das halten, was man sich verspricht!
Ganz besonders wichtig ist bei einer Kräuterrezeptur, die verschiedenen Mengenanteile des einzelnen Krautes in einer Mischung genau auszuloten, denn umso passender die Einzelkräuter zueinander im Verhältnis stehen, desto effektiver ist eine Kräuterkomposition. Dieses “genau ausloten” ist oft gar nicht so einfach und bedeutet sich eine Menge Zeit zu lassen, bis eine Rezeptur fertig ist. Jede meiner Rezepturen wurde so lange in den Mengenanteilen angepasst, bis das Ergebnis perfekt war, hierzu braucht es oft viele Monate intensiver Studien in der Praxis.

Aber: es lohnt sich!

Denn meist bringt es wenig eine nicht im richtigen Verhältnis stehende Mischung der einzelnen Kräuter zu füttern, da sich diese unter Umständen in ihrer Wirksamkeit aufheben und/oder abschwächen können oder auch ein einzelnes Kraut geradezu von den anderen Kräutern “übertüncht” wird, demnach von diesem Kraut gar kein Nutzen mehr ausgeht.

Kräuter für Hunde

Inhaltsstoffe von Kräutern

Bei den wirksamen Substanzen der Kräuter handelt es sich um so genannte sekundäre Pflanzenstoffe, die von der Pflanze gewissermaßen als chemische Waffen gegen Insektenfraß oder andere Mikroben produziert werden. Die wichtigsten Stoffgruppen sind hierbei Phenole, Saponine, Sulfide, Chlorophyll, Monoterpene, Flavonoide, ätherische Öle, Schleimstoffe, Alkaloide, Glykoside, Phytoöstrogene, Flavone, Bitterstoffe und Gerbstoffe. Die Einzelsubstanzen wurden bereits auf ihre pharmakologische Wirkung hin untersucht.

Bisher unbeachtet und unterbewertet werden Kräuter als wichtige Quellen von natürlichen Mineralstoffen und Spurenelementen in physiologisch ausgewogenem Verhältnis. Kräuter enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Schwefel etc.). Ein erhöhter Bedarf an Spurenelementen ist nach Expertenmeinung auch deshalb gegeben, da unsere Hunde durch denaturierte Fütterung und steigende Umweltbelastungen immer mehr Histamine (verantwortlich für Allergien) aufnehmen. Der Histaminabbau ist von bestimmten Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen abhängig, wie sie in vielen Kräutern zu finden sind.

Um die bedarfsgerechte Deckung des Mineralstoffhaushalts mit einer Kräutermischung zu praktizieren, muss jedoch einiges beachtet werden: Die Kräuter müssen so gewählt werden, dass der Bedarf entsprechend durch die Einzelkräuter gedeckt werden kann. So gilt es genau zu schauen, welche Mineralstoffe in welcher Menge jeweils im Einzelkraut enthalten sind und dann eine möglichst vielfältige, auf den individuellen Bedarf abgestimmte Mischung zusammen zu stellen, indem dann noch die Mengenanteile genau berechnet und im richtigen Verhältnis zueinander stehend, abgestimmt werden. Erst dann erhält man die perfekte Mischung und somit ein optimales Mineralfutter. Wenn einfach wahllos Kräuter in nicht passender Mengenberechnung zusammengestellt werden, lässt sich der Mineralstoffbedarf nicht durch Kräuter decken. Es gehört daher schon ein bißchen Fachwissen dazu, Kräuter als natürliches Mineralfutter zu füttern, wenn es wirklich passen soll und der Bedarf natürlich gedeckt werden soll! Denn auch, wenn es sich anhand des Naturproduktes “Kräuter” nur um ca. Angabewerte handelt, müssen diese vielfältig und im richtigen Verhältnis zueinander stehen.

Positive Wirkungen von Kräutern

Die kontrollierte Zufütterung von Kräutern für Hunde als Spender von Vitalstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen kann für unsere Hunde sehr vorteilhaft sein, da neben der Zuführung essentieller Nährstoffe die Entgiftung des Organismus angekurbelt werden kann und freie Radikale in Gewebe und Zelle neutralisiert werden sowie der Stoffwechsel unterstützt und das Immunsystem positiv beeinflusst werden kann. Weiterhin haben bestimmte Kräuter positive Wirkung auf den Bewegungsapparat, den Atmungstrakt oder sind bei Haut-, Fell- und Allergieproblemen von positiver Wirkung. So sichert man einerseits eine optimale Versorgung, in der weder Mangelerscheinungen noch Überschüsse auftreten, andererseits wirken die Kräutermischungen positiv auf individuelle Probleme des betroffenen Hundes.

Kräuter für Hunde, Mineralstoffe für Katzen, Mineralstoffe für Kleintiere

Auch bei Allergien haben sich Kräutermischungen bestens bewährt, da allergische Reaktionen in vielen Fällen auf einen langjährigen verdeckten Mangel, meistens an Spurenelementen, zurückzuführen sind.

So kann die Kräuterfütterung bei einem gesunden Hund potentiellen Allergien vorbeugen sowie bei betroffenen Hunden diesen Mangel beheben und gleichzeitig Stoffwechsel, Entgiftung und Darmtrakt positiv beeinflussen.

Die Wirkung ergibt sich dabei aus der Kombination zwischen sekundären Pflanzenstoffen, Mineralien und Spurenelementen. Diese greifen vor allem in das Enzymsystem des Körpers ein, das für alle Grundfunktionen des Körpers verantwortlich ist.

Die bedarfsgerechte Versorgung mit Mineralien fördert, unterstützt und aktiviert den gesamten Stoffwechsel unserer Hunde.

Ein Mangel an Mineralstoffen kann sich in zahlreichen Problemen äußern.

Mineralien wirken im Organismus basisch. Sie gleichen Übersäuerungszustände aus und tragen zu einem ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt bei. Ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist Ursache vieler Erkrankungen.

Bei der Entgiftung neutralisieren und helfen Mineralien, das körpereigene Schutzsystem aufzubauen und im Gleichgewicht zu halten. Auch enthalten Kräuter viele Vitamine, so hat Vitamin C eine ausgeprägte Radikalfängerfunktion, gilt als natürliches Antioxidant und stärkt die Abwehr.

Carotin und Vitamin A unterstützen den so wichtigen Zellstoffwechsel.

Die Kieselsäure ist ein wichtiger Nähr- und Aufbaustoff für die schnell wachsenden Zellen der Haut, des Fells und der Krallen.

Weiterhin versorgen Kräuter unsere Hunde mit den so wichtigen Mikronährstoffen.

Mikronährstoffe sind für die physiologischen Funktionen einzelner Organe und Organsysteme unerlässlich. Während den sogenannten Makronährstoffen schon in der Vergangenheit viel Bedeutung zugemessen wurde und deren Gehalt in Futtermitteln geregelt ist, gilt dies für die wichtigen Mikronährstoffe nicht.

Darreichungsformen von Kräutern

Kräuter für Hunde können sowohl als alkoholische oder wässrige Extrakte, Trockenextrakte, pulverisierte Substanzen, als Kräutertees oder getrocknete Ganzpflanzen oder Pflanzenteile verabreicht werden.

Bewährt haben sich bei unseren Hunden besonders getrocknete Kräutermischungen. Bei Atemwegsproblemen können diese kurz mit heißem Wasser überbrüht und dann zum Futter gegeben werden. Grundsätzlich können Kräuter dem Futter jeweils untergemischt werden. Aber auch die flüssigen Kräutermischungen haben viele Vorteile. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Akzeptanz. Der mäkelige Hund, der vielleicht getrocknete Kräuter im Futter nicht akzeptiert, wird immer die flüssige Variante akzeptieren. Bisher ist mir kein Fall bekannt, indem der noch so mäklige Vierbeiner die flüssige Variante nicht akzeptiert hat.

Wissenschaftliche Studien zu Kräutern

Über den Einsatz von Kräutern in der Fütterung bei Hunden gibt es wenig Fütterungsversuche und damit auch wenig wissenschaftlich fundierte Belege der Wirksamkeit von bestimmten Kräutern auf die Hundegesundheit. Die Wirkungen verschiedener Kräuter sind daher auch heute noch hauptsächlich in der Erfahrungsheilkunde überliefert. Ich arbeite seit Ende der 90-er Jahre mit Kräutern in der Fütterung und kann daher eine Menge Erfahrung beisteuern. Bisher habe ich ausschließlich positive Erfahrungen gemacht und dies gilt insbesondere auch für die Langzeitfütterung von Kräutern bei Hunden.

Die dauernde Fütterung birgt keinerlei Risiken: weder „gewöhnt“ sich der tierische Organismus an die Kräuterfütterung und die Kräuter verlieren an Wirkung, noch gibt es irgendwelche negativen Wirkungen bei andauernder Kräuterfütterung.

Homöopathie und Kräuter

Immer wieder werde ich gefragt, ob der Einsatz homöopathischer Mittel nicht durch die Fütterung von Kräutern wirkungslos bzw. abgeschwächt wird. Die Meinungen der verschiedenen Fachleute und Firmen sind hier recht unterschiedlich: Während die einen von einer Kräuterfütterung während der Therapie mit homöopathischen Mitteln abraten, vertreten andere die Meinung, dass eine halbe Stunde Abstand zwischen der Gabe ausreichend ist. Meine Erfahrung ist, dass Wechselwirkungen zwischen der Fütterung von Kräutern und homöopathischen Mitteln bei einem Abstand von ca. zwei Stunden nicht auftreten. Homöopathische Mittel wirken in Form von Informationen und Anregung der Selbstheilungskräfte: Die Information hat während dieser zwei Stunden bereits stattgefunden, so dass dann auch die Materie, sprich Kräuter, der Wirksamkeit der Information nicht entgegenstehen. Meine ganzheitlichen Therapien beruhen grundsätzlich auf den Einsatz von Kräutern und homöopathischen Mitteln und ich denke, die Erfahrungen sprechen hier für sich, dass die Kombination sehr gut funktionieren kann!

Homöopathische Mittel können im Gegensatz zu Kräutermischungen jedoch nicht vorbeugend eingesetzt werden und sollten in der Regel nicht dauerhaft verabreicht werden (Ausnahme: chronische Erkrankungen). Kräutermischungen können sowohl vorbeugend eingesetzt, wie auch dauernd verabreicht werden, ohne an Wirksamkeit zu verlieren.

Gefahren von Kräutern

Trotz vieler Vorteile und positiver Wirkungen der Kräuter, ist die Natur keineswegs so harmlos, wie landläufig angenommen wird. Eine Überdosis Knoblauch, dessen positive und antibiotische Wirkungen auf Stoffwechsel und Blut durchaus belegt sind, kann beispielsweise ein Enzym blockieren, dass die roten Blutkörperchen vor dem Angriff durch freie Sauerstoffradikale schützt.

Auch Baldrian eignet sich ab einer bestimmten Dosierung nicht für den Dauergebrauch: hier können Durchfall und Bauchschmerzen die Folge sein.

Der Hundehalter sollte sich daher auf bewährte und erprobte Kräutermischungen aus der Erfahrungsheilkunde verlassen und nicht wahllos irgendwelche Kräuter bzw. Kräutermischungen verfüttern. Da die Kräuterfütterung bei Hunden grundsätzlich auf Vertrauen zum Hersteller basieren sollte, sollten diese ausschließlich bei bewährten und erfahrenen Fachleuten bezogen werden. Erfahrungsberichte anderer Hundehalter liefern hier wichtige Aussagen zu Wirksamkeit und Verträglichkeit der entsprechenden Kräutermischungen für Hunde.

Qualität der Kräuter

Bei der Kräuterfütterung sollte darauf geachtet werden, dass die zu fütternden Kräuter der Arzneibuch-Qualität entsprechen, hierdurch wird eine strenge Standardisierung der Inhaltsstoffe gewährleistet. Die Prüfung nach Arzneibuch bürgt für Qualität und dafür, dass die für die Wirksamkeit entscheidenden Wirkstoffe in ausreichender Menge enthalten sind.

Gerade Qualität und somit die entscheidenden Inhaltsstoffe, wie die sekundären Pflanzenstoffe in Kräutern, variieren sehr.

Der Arzneibuch-Standard ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, was sich alle Male bezahlt macht, denn auch Kräuter können stark mit Giftstoffen belastet sein. Durch hohe Prüfungsstandards werden die Kräuter auch auf Giftstoffe überprüft und kein Kraut besteht diese hohen Prüfungsstandards, wenn Giftstoffe enthalten sind.
Bei meinen Kräutern und auch allen übrigen Produkten achte ich jedoch nicht ausschließlich auf die Pharma Qualität. Mir sind auch andere Faktoren sehr wichtig, welche, lesen Sie hier.

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