Nesselfieber, Photosensibilität, Allergien & Headshaking bei unseren Pferden

Allergie-Headshaking-Photosensibilität Pferd

Allergien, Opens external link in new windowPhotosensibilität und Opens external link in new windowHeadshaking (= Kopfschütteln) bei Pferden nehmen immer weiter zu. Allergien, Photosensibilität und Opens external link in new windowHeadshaking bei Pferden werden durch eine fehlerhafte Fütterung und Haltung und insbesondere unsere immer schlechter werdenden Umweltbedingungen ausgelöst und gefördert. Allergie Pferd, Headshaking pferd, photosensibilität pferdDer erste Schritt zur Regulation und die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Therapie setzt bei der Ursachenforschung an. Ist die Ursache erst einmal gefunden, lässt sich eine ursächliche Therapie und entsprechende Pferdefütterung leicht darauf aufbauen!

Als Ursachenforschung nutze ich die Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse. Hier wird nicht nur die Ursache informatorisch ermittelt, sondern im gleichen Arbeitsgang auch ein homöopathisches und ganzheitliches Therapiekonzept entwickelt sowie eine individuelle Allergen freie Pferdefütterung ausgearbeitet.

Aus der Praxis heraus habe ich verschiedene Therapiekonzepte und homöopathische Therapien entwickelt. Die Opens external link in new windowHomöopathie für Tiere kann bei allen Allergieformen eine wertvolle Hilfe für das betroffene Pferd sein.

Opens external link in new windowHomöopathie für Pferde: Nehls Vet Komplex Nr. 3 und Nr. 4 (Ausleitung) in Kombination

Eine Opens external link in new windowganzheitliche Therapie mittels Biofeld-Haaranalyse hat sich neben einer bedarfsgerechten Pferdefütterung bei Opens external link in new windowHeadshaking, Allergien & Photosensiblität sehr gut bewährt.

Ursächlich für das sogenannte Opens external link in new windowHeadshaking (Kopfschlagen, Kopfschütteln) ist meist einerseits eine Allergie (= Überreaktion bzw. überschießende Reaktion des Immunsystems), andererseits ist das zentrale Nervensystem bei Opens external link in new windowHeadshaking beteiligt. 

 
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Bei Opens external link in new windowHeadshaking führen manchmal auch andere bzw. weitere Faktoren zur Symptomatik, meiner Erfahrung nach ist in der Regel jedoch eine allergische Reaktion der Auslöser des Opens external link in new windowHeadshakings. 

Da Photosensibilität auch eine Form der Allergie darstellt, wird diese in den hier veröffentlichten Fachartikeln ebenfalls angesprochen. Ein massiver Fall von Allergie und Opens external link in new windowPhotosensibilität bei Pferden schildert Diana, die Besitzerin von Silva weiter unten, Silva erkrankte ganz extrem an Allergie und Photosensibilität. So habe ich das in all den Jahren noch nicht wieder erlebt; vergleichbare etwas mildere Fälle gab es jedoch viele!

Opens external link in new windowMein Futterrezept bei Hautallergien

Opens external link in new windowMein Therapiekonzept bei Headshaking, Photosensibilität, Nesselfieber & Hautallergien

Vorbeugung und Therapie allergischer Reaktionen der Pferdehaut wie das Nesselfieber & die Photosensibilität

Als Allergie wird eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet, die sich in typischen, oft mit entzündlichen Prozessen einhergehenden Symptomen äußert. Die Symptome einer Allergie können mild bis schwerwiegend und in einigen Fällen sogar akut lebensbedrohlich sein. Die Symptome können nur saisonal auftreten, etwa zur Zeit des entsprechenden Pollenflugs oder auch ganzjährig. Allergiker können an einer Krankheitsform leiden, aber auch an Mischformen. Je nach Reaktionstyp können allergische Symptome akut oder rezidivierend auftreten. Das Opens external link in new windowNesselfieber bei Pferden ist in der Regel eine Sofortreaktion auf bestimmte Umwelteinflüsse, beispielsweise Pflanzen auf der Weide, wie Johanniskraut. Auch Bremsenstiche führen nicht selten zum Opens external link in new windowNesselfieber bei Pferden. Insbesondere das Nesselfieber geht oftmals mit großflächigen Schwellungen, Lymphstauungen und Fieber einher.
Nicht selten treten gerade beim Pferd lebensbedrohliche Situationen ein, wenn die Allergie plötzlich und massiv zu Tage tritt. So treten häufig auch Veränderungen des Blutbildes und erhöhte Leber- oder Nierenwerte im Zuge einer massiven Allergie auf. Da 80 % der Immunzellen im Darm verankert sind, ist auch der gesamte Darmtrakt von der Allergie (Allergie = überschießende Reaktion des Immunsystems) betroffen.

Ursachen einer Allergie

Die Ursachen für mehr oder weniger massive Hautallergien sind vielfältig. Sie können beispielsweise in Bestandteilen der Opens external link in new windowFütterung liegen oder Medikamente können zu Allergien führen. Auch Gräser, Pollen, Pflanzen und andere Umweltfaktoren, wie der Kontakt mit Farben und Lacken können ursächlich sein.
Eine große Rolle spielen während der Weidesaison auch Insekten. Viele Pferde reagieren beispielsweise auf Bremsenstiche hoch allergisch mit dem sogenannten Nesselfieber. Eine Opens external link in new windowPhotosensibilität, welche sich bei Aufnahme/Kontakt phototoxischer Verbindungen entwickelt, ist die Folge. Beispielsweise enthalten viele Pflanzen solche Substanzen (Johanniskraut, Jakobskreuzkraut, Kreuzkraut). Eine Photosensibilisierung kann auch durch Kontakt mit den entsprechenden Pflanzen zustande kommen. Auch eine Kontaktallergie auf frische Brennesseln lässt sich häufig beobachten. Meist bleibt dem Pferdebesitzer im Verbogenem, auf welches Allergen das Pferd reagiert.

Vorbeugung allergischer Reaktionen

Eine effektive Vorbeugung besteht in einer naturgemäßen Fütterung und pferdegerechten Haltung. Diese trainiert das Immunsystem, so, dass es seltener zu allergischen Überreaktionen kommt. Nicht ausschließlich die Natürlichkeit der Futtermittel, sondern insbesondere auch ein optimaler Mineralstoff- und Spurenelementhaushalt sind effiziente vorbeugende Maßnahmen. Sowohl ein Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen, wie auch Vitaminen, als auch ein Überschuss sind kontraproduktiv. Auch die Verwertbarkeit spielt eine große Rolle, natürliche Mineralstoffquellen werden vom Pferdedarm optimal verstoffwechselt, synthetische nicht. Ein Proteinüberschuss fördert allergische Reaktionen. Wichtige Vorbeugemaßnahmen bestehen daher in einer Angemessenheit der Opens external link in new windowPferdefütterung, die für jedes Pferd unterschiedlich ist. Der Futterzustand gibt erste Hinweise darauf, wie viel Protein unser Pferd benötigt und verstoffwechseln kann. Allergien können ebenso durch harmlose Stoffe ausgelöst werden, insbesondere ist daher abzuwägen, welche Medikamente und lokalen Mittel eingesetzt werden. Weniger ist oft mehr und insbesondere ätherische Öle, Kräuter und Pflanzen sollten mit Bedacht eingesetzt werden und grundsätzlich nach fachlichem Können und Erfahrungswerten. Bei hohem Insektenaufkommen ist ein Insektenschutz geradezu ein Muss. Dieser sollte jedoch auf ätherische Öle verzichten und auf eine empfindliche Pferdehaut abgestellt sein (beispielsweise Opens external link in new windowSina`s Parasitweg-Spray speziell für Allergiker entwickelt).
Bekannte Auslöser der Photosensibilität und des Nesselfiebers sind beispielsweise Johanniskraut, Goldrute, Ringelblume und Buchweizen. Bei der Fütterung ist daher ganz besonders darauf zu achten, dass auf ggf. auslösende Faktoren verzichtet wird. Insbesondere Kräuter und Pflanzen sind neben Insektenstichen in der Regel verantwortlich für allergische Reaktionen wie Nesselfieber und Photosensibilität. Nicht nur bekannte auslösende Stoffe können diese verursachen. Jedes Pferd reagiert anders und jedes Pferd reagiert entsprechend verschieden auf verschiedene Bestandteile. Will sich der Pferdebesitzer sicher sein, dass insbesondere auf Kräuter keine allergischen Reaktionen des individuellen Pferdes vorhanden sind, empfiehlt das Tierheilkundezentrum die Fütterung der Opens external link in new windowNehls Individual-Kräuter, welche speziell für das betreffende Pferd getestet und zusammengestellt werden. Insbesondere bei empfindlichen und allergisch reagierenden Pferden hat es sich bewährt, kein Risiko einzugehen und individuell abgestimmte Kräutermischungen zu füttern, um Unverträglichkeiten und allergischen Reaktionen individuell zu begegnen. Aus diesem Grunde testet das Tierheilkundezentrum kostenlos individuelle Kräutermischungen für das einzigartige Pferd aus.

Therapie von Allergien

Insbesondere bei akut und massiv auftretenden Allergien mit großflächigen Hautveränderungen und Schwellungen und Fieber wie der Photosensibilität und dem Nesselfieber ist erst einmal eine Notfallbehandlung durch den Tierarzt einzuleiten. Im Anschluss bzw. parallel zur veterinärmedizinischen Therapie kann dann eine ganzheitlich regulierende Therapie eingeleitet werden und sich näher der Ursachenforschung gewidmet werden.
Die Anamnese (Krankengeschichte) gibt erste Hinweise auf in Frage kommende Allergene, denen dann in Form einer Testung nachgegangen werden kann. Eine Möglichkeit zur Austestung verschiedener Allergene ist eine Blutuntersuchung wie auch eine Opens external link in new windowHaaranalyse oder eine Kombination beider Analysemöglichkeiten. Die Testung kann jedoch nur effektiv sein, wenn die Vorgeschichte erste Anhaltspunkte auf die gegebenenfalls vorhandenen Allergien gibt. Ein im Tierheilkundezentrum bewährtes ganzheitliches Verfahren bei Allergien ist die Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse, ein nicht wissenschaftlich anerkannter Informationstest. Desto detaillierter der Pferdebesitzer die Symptomatik, Fütterung und wesentlichen Faktoren der Lebensumstände des Pferdes schildert, desto genauer kann die Testung aller in Frage kommenden Allergene mittels Bioresonanzgerät erfolgen. Exakt auf das Ergebnis der Analyse abgestellt wird dann eine homöopathische, isopathische und/oder phytotherapeutische Therapie der Ursache/n ebenso wie eine auf die ermittelten Werte, Allergien und Unverträglichkeiten abgestimmte Futtermittelempfehlung. Dieses ursächliche und umfassende Therapieverfahren der Naturheilkunde hat sich insbesondere bei Allergien bestens bewährt. Ein Vorteil der homöopathischen und naturheilkundlichen Therapie des Fachkundigen ist, dass keine schädlichen Nebenwirkungen auftreten und die Therapie dem Pferd keinen Schaden zufügen kann. Vor diesem Hintergrund ist eine naturheilkundliche Therapie für jedes betroffene Pferd eine Chance auf eine unschädliche Hilfe bei sämtlichen Allergieformen.

Artikel von mir für Pferde-Regional 2013

Erfahrungsbericht zu Headshaking und allergischen Hautreaktionen

Hallo Frau Nehls, dann will ich mal Bericht erstatten: Fütterungsempfehlung und Therapie wurde umgesetzt. Hashimas Zustand hat sich sehr stark verbessert seit der ersten Opens external link in new windowHaaranalyse, beim Reiten schlägt Sie gar nicht mehr mit dem Kopf (ich hatte in den ersten Wochen der Therapie komplett aufs Reiten verzichtet, wegen ihrer Gesichtsschmerzen). Auf der Weide oder im Stall hat sie ab und zu noch mal Momente, wo sie mit dem Kopf hoch und runter wackelt. Hält sich aber stark in Grenzen und sie scheint keine Schmerzen mehr im Kopfbereich zu haben. Vor einigen Wochen durfte ich sie am Kopf gar nicht mehr anfassen, da hat sie den Kopf weggedreht (war dann auch etwas schwierig mit dem Aufhalftern), jetzt ist das kein Thema mehr, sie scheint es sogar wieder zu genießen und legt ihren Kopf wieder wie früher auf meine Schulter und kuschelt sich in die Halsbeuge. Sie zieht sich auch nicht mehr in eine Ecke zurück und will ihre Ruhe haben.(Sie jagt jetzt wieder ihren Wallach durch die Gegend!). Hashima scheuert sich den Kopf auch nicht mehr ständig an dem Futtereimer. Den hat sie früher vor lauter schubbern immer umgestoßen. Passiert jetzt gar nicht mehr. Allerdings hat sie noch diesen weißlichen Nasenausfluss und muss schnauben. Aber auch das nicht dauernd und auch viel viel wenig als vorher. Ihre Opens external link in new windowMauke an den Fesseln ist bis dato auch noch nicht aufgetreten. Normalerweise hatte sie jährlich, seit sie 1, 5 Jahre alt war, spätestens ab August damit zu tun. Ihr Fell sieht ordentlich aus, auch der Opens external link in new windowFellwechsel scheint ihr nichts aus zu machen, Fell glänzt und ist nicht mehr so schuppig und schmierig. (Auch das Sommerfell war schön glänzend). In der Mähne hatte sie oft so dicke weiße Schuppen, die sind auch weg und ihre abgescheuerten Mähnenhaare sind wieder schön am nachwachsen. Am Schweif schubbert sie sich manchmal noch, hält sich aber auch in Grenzen. Von der Beobachtung her würde ich sagen, wenn sie rossig ist, scheuert sie sich öfter. Offene Stellen sind seit Wochen aber keine mehr da. Während des Hochsommers habe ich ihr tagsüber immer ein Netz über das Gesicht gezogen, wegen der Sonne und wegen der Fliegen. Seit ca. 4 Wochen trägt sie das Netz nicht mehr. Das Licht scheint ihr aber auch nichts mehr auszumachen. Hashima ist im Großen und Ganzen sehr relaxt. Wenn sie auf die Weide kommt (habe sie jetzt Abends, bzw. je nach Wetter Tagsüber rein geholt, damit sie nicht zu viel auf der Weide ist) quiescht sie vor Freude und macht ein paar Freudenbuckler. Beim Reiten ist sie sehr ausgeglichen. Rennen muss nicht sein, wir können auch den ganzen Ausritt im Schritt machen, ohne dass Hashima sich aufregt. Beim Galoppieren im Gelände brauche ich sie nicht festzuhalten, Zügel können locker sein. Auch das Anhalten, bzw. Langsamerwerden funktioniert mit Stimme. Das Angaloppieren auf dem Reitplatz scheint für sie jetzt leichter zu sein, jedenfalls buckelt sie nicht mehr dabei. Vielen herzlichen Dank für all Ihre Hilfe. Ohne den Erfolg mit ihrer Therapie hätte ich nicht mehr gewusst, was ich hätte tun sollen und Hashima würde weiterleiden!!! Liebe Grüße, Hashima und Claudia, E-Mail: diniscottage@hotmail.de

Diese massive allergische Reaktion wurde in wenigen Tagen durch die passenden homöopathischen Mittel und Kräuter reguliert: Bilder der Stute Aprill von Ulrike Henkel aus Schweden (jetzt Norwegen)

Kontakt: uhaprill22@gmail.com

Allergische Haut- und Schleimhauterkrankungen unserer Pferde, Opens external link in new windowAllergien bei Pferden

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Die Allergiebereitschaft bei Mensch und Tier ist deutlich gestiegen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: veränderte, Allergie forcierende Umwelteinflüsse, eine veränderte Lebensweise, verschiedene Allergie relevante Stoffe in Nahrungs-, Pflege- und Arzneimitteln, stark konzentrierte Düngung in der Landwirtschaft, Einsatz von Pestiziden sind ebenso Verursacher wie schädliche Umweltgifte und bereits eingetretene Schäden der Umwelt. Auch psychische Faktoren spielen eine große Rolle. Meist sind es Verkettungen von Ursachen und Einflüssen, genetischen Veranlagungen zur Allergiebereitschaft und allergieauslösenden Belastungen, die letztlich die Erkrankung auslösen.

Allergien sind bei Pferden immer häufiger Auslöser verschiedener Erkrankungen, im Vordergrund steht hier der allergisch bedingte Husten und die weiteren allergischen Atemwegserkrankungen, wie die Opens external link in new windowchronisch obstruktive Bronchitis. Auch das Opens external link in new windowSommerekzem, die Opens external link in new windowSonnenallergie, die Urtikaria und andere allergische Hauterkrankungen sind auf dem Vormarsch. Vermehrt treten auch beim Pferd Nahrungsmittelallergien mit Störungen im Magen-Darm-Trakt, Opens external link in new windowKoliken oder auch in Form von Hauterkrankungen sowie Juckreiz auf.

Der Pferdekörper kann auf jede Substanz eine Allergie entwickeln.

Allergie auslösende Stoffe sind beispielsweise:

Verschiedene Futtermittel. 

Staubpartikel: Blütenpollen von Gräsern, Kräutern und Bäumen sowie von Laub- und Nadelbäumen, Hecken und Büschen. Die Pollenallergie ist sehr weit verbreitet. Pollen von Wiesengräsern und Kräutern, aber auch im Heu, kommen in Form von Staubteilchen in der Luft vor und werden mit der Atmung vom Pferd aufgenommen. Pilzsporen: Pilzsporen kommen überwiegend im Rauhfutter, also in Heu und Stroh vor. Je qualitativer das Rauhfutter ist, je weniger Pilzsporen sind enthalten. Pilzsporen entstehen jedoch auch in feuchten dunklen Stallecken durch Feuchtigkeit. Auch hier ist Allergieträger nicht der Pilz selbst, sondern seine Sporen.

Milben: Milben sind mikroskopisch kleine Ektoparasiten, hier ist nicht die Milbe selbst der Allergieträger, sondern die Exkremente, wir finden diese zum Beispiel im Pferdefutter.

Ekto- und Endoparasiten: Stiche von Bienen, Wespen, Bremsen, Mücken usw. lösen bei entsprechender Sensibilisierung allergische Reaktionen aus. Diese reichen von Schwellungen der Haut, über Juckreiz bis hin zum Schock. Am stärksten ausgeprägt ist hier das Sommerekzem, dessen Auslöser eine bestimmte Mückenart ist.

Sonnenlicht: Eine Photoallergie entsteht durch die Wechselwirkung von UV-Licht mit einer sensibilisierenden Substanz, wie etwa Pflanzen, hierfür bekannt ist beispielsweise Johanniskraut. Aber auch bestimmte Medikamente sind Verursacher der Photoallergie.

Auch chemische Pflege- und Imprägniermittel werden als Verursacher der allergischen Reaktion bzw. von Kontaktallergien angesehen.

Als Diagnosemöglichkeiten einer Allergie stehen uns die Blutuntersuchung, hier speziell die eosinophilen Granulozyten und der IgE-Nachweis, weiterhin der Intrakutantest, bei dem Allergenverdünnungen unter die Haut gespritzt werden sowie serologische Tests, das sind Allergen spezifische Bluttests oder auch informatorische Tests ohne wissenschaftliche Belegbarkeit wie die Biofeld-Haaranalyse zur Verfügung.

Die ganzheitliche Therapie einer Opens external link in new windowAllergie bei Pferden

Bei sehr schweren allergischen Reaktionen des Pferdes, beispielsweise einem Lungenemphysem oder anaphylaktischem Schock ist die Gabe von Cortison, Infusionen mit Kalziumpräparaten bzw. Antihistaminika als Notfallmedizin unumgänglich. Sind die heftigen Reaktionen durch diese Notfallmedikation zurückgegangen, sollte eine ursachenorientierte ganzheitliche Therapie erfolgen, um dauerhaft die Allergie "in den Griff" zu bekommen.

Reagiert das Opens external link in new windowImmunsystem des Pferdes also übermäßig auf verschiedene Allergene, sollte als erster Schritt eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes die Haltung und Fütterung optimiert werden. Besteht beispielsweise eine Allergie auf Staub und Pilzsporen, ist zwingend eine staub- und schimmelpilzfreie (soweit möglich) Haltung und Fütterung als Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Therapie einzuleiten. In vielen Fällen ist es nicht ausreichend, das Heu lediglich zu wässern. Ich empfehle, Heu mit Nehls Heustaub-Stopp zu wässern bzw. zumindest zu besprühen (siehe Atemwegsprobleme).

Auch andere zu fütternde Produkte, wie das Kraftfutter, sollten soweit nur möglich staub- und schimmelpilzfrei und natürlich auch frei von Milben und anderen Ektoparasiten sein. Bezüglich der Einstreu empfehle ich, weiterhin Stroh zu verwenden, sofern sichergestellt ist, dass eine gute Qualität verwandt wird. Auch empfehle ich bei Stroh bzw. Alternativeinstreu ebenfalls den Einsatz von Nehls Heustaub-Stopp. Alternativeinstreu hat zwar den Vorteil einer Staubreduzierung, jedoch birgt es manchmal andere Gefahren. In jedem Einzelfall muss jedoch ausprobiert werden, ob das betroffene Pferd mit qualitativem Stroh ebenso gut "zurecht kommt", wie mit Alternativeinstreu; häufig ist dies so, jedoch reagieren andere Pferde auf Stroh (was auch weitgehend von der Qualität und Ernte des Strohs abhängig ist) allergisch; in diesen Fällen ist dann selbstverständlich Alternativeinstreu zu verwenden.

Weiterhin sind in der Haltung zwingend Optimierungen zu veranlassen, wie die Umstellung der Boxenhaltung auf Offenstallhaltung oder einer Außenbox mit angrenzendem Paddock.

Dies sind die Grundlagen bei allergischen Atemwegserkrankungen, auf denen eine erfolgreiche Therapie aufgebaut werden kann.

Bewährt hat sich zudem der Einsatz von Heustaub-Stopp und die Fütterung von Broncho-Fit und Broncho-Elexier.

Eine weitere hilfreiche Möglichkeit besteht in einer darauf aufbauenden homöopathischen, isopathischen und phytotherapeutischen Therapie im Wege der Biofeld-Haaranalyse.

allergie pferd, headshaking pferd, photosensibilität pferdBezüglich der verschieden gelagerten Hautallergien ist in erster Linie einmal eine Abklärung von Nöten, welche Faktoren Allergene darstellen. Nach Abklärung sollten dann als Grundvoraussetzung ebenfalls Optimierungen der Fütterung und Haltung stattfinden.

In der Fütterung hat sich ganz besonders die Nehls Allergosan-Kräutermischung bewährt, welche bei sämtlichen Hautreaktionen eine sinnvolle Futterergänzung darstellt. Im Wege der Homöopathie sollte dann eine Regulation der überschießenden Immunreaktion angestrebt werden (Links: Opens external link in new windowHaaranalyse, Opens external link in new windowSommerekzem).

Wert sollte insgesamt auf eine Regulation der überschießenden Reaktion des Immunsystems gelegt werden, kontraproduktiv ist hier die Gabe von immunstimulierenden bzw. steigernden Präparaten, da das Immunsystem ohnehin schon überreagiert! 

Drei Fallbeispiele einer individuell durchgeführten ganzheitlichen Therapie

Frau Maren Fahnster, E-Mail: Maren.Fahnster(at)gmx.de schrieb zur Allergie Pferd: Meine fast 20-jährige Hannoveraner-Stute namens "Winesse" leidet seit mehreren Jahren im Sommer unter extremen Juckreiz aufgrund einer allergischen Reaktion auf die so genannten Kriebelmücken. Cremes, Sprays, sämtliche Hausmittel und Lotionen haben nicht richtig geholfen. Auch hat eine Desensibilisierungstherapie durch den Tierarzt nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Im letzten Sommer war es dann so schlimm, dass ich Winesse nicht einmal mehr putzen konnte, da die Bürsten ihre Haut so sehr irritierten, dass sie sich nur noch wälzen wollte. So stellte ich sie weiter weg auf eine Weide am Deich, da sich hier weniger Mücken aufhielten. Im nächsten Sommer kam sie dann nur noch nachts raus und stand in der kritischen Zeit im Stall, was das Ekzem allerdings nur leicht verzögerte. Zu dem Juckreiz kam hinzu, dass Winesse sehr träge und übergewichtig war, beim Führen oft stöhnte und zunehmend stolperte. Wie konnte ich meiner armen "Dicken" bloß helfen? Ich suchte Hilfe im Internet und stieß so auf die Homepage von Claudia Nehls. Nach sofortiger und ausführlicher Beantwortung meiner E-Mail riet mir Frau Nehls zu einer Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse mit darauf aufbauender ganzheitlicher Therapie. Ich schickte Frau Nehls Haare meines Pferdes und hatte einige Tage später das Ergebnis. Winesse hatte neben dem Ekzem eine starke Stoffwechselstörung, Probleme mit den Entgiftungsorganen, wodurch sie so aufgebläht wirkte, da die Gifte nicht richtig abgeführt wurden und weiterhin eine Herz-Kreislaufschwäche. Ich hielt mich strickt an den Behandlungsplan von Frau Nehls. So fing ich Anfang Juli an, Winesse mit der "Horse Allround Kräutermischung", "Lauffit" und den "Allergosan-Kräutern" zu füttern. Zur Entgiftung bekam Winesse die "Biologische Hufkur" und ein homöopathisches Mittel. Außerdem fing ich wieder mit langsamen Ausritten an. Offene Stellen in Mähne und Schweif  behandelte ich mit dem PAA- Puder und rieb sie ansonsten mit dem Allergosan-Öl ein. Schon nach zwei Wochen konnte ich bei meiner "Dicken" eine deutliche Linderung erkennen. Heute, nach etwas über 2 Monaten (!!!) geht es Winesse schon wieder richtig gut, das Scheuern ist nur noch Nebensache, ihre Mähne und ihr Schweif sind schon wieder schön nachgewachsen, sie stöhnt nicht mehr, hat wieder enormen Vorwärtsdrang und freut sich auf der Weide ihres Lebens, und das sogar in der kritischen Tageszeit (das hätte keiner für möglich gehalten)! Ich bin einfach nur begeistert und kann mit reinem Gewissen die Kräutermischungen und das ganzheitliche Therapiekonzept von Frau Nehls sehr empfehlen! An dieser Stelle noch mal 1000 Dank an Sie Frau Nehls!

"Birgitt Schnabel" Birgitt_Ralf_Schnabel(at)t-online.de schrieb zum Ergebnis einer homöopathischen Therapie (Therapiezeit: 2 Monate) aufgrund der Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse und Futterumstellung in Verbindung mit der Fütterung der Allergosan-Kräutermischung über ihren Headshaker und Headshaking: Guten Abend Frau Nehls, das shaken hat sich gebessert. Mit Maske shaked er überhaupt nicht, auch wenn sie nicht ganz über die Nase geht. Im Frühjahr hätte sie nicht viel gebracht, da musste sie auch ganz über die Nase gehen Wenn er sich nachts die Maske ausgezogen hat, shaked er die Fliegen weg als würde er sie sich halt auf eine andere Weise wegschütteln, aber kein Vergleich zu letztem Jahr oder dem Frühjahr. Beim reiten shaked er nicht, reagiert nur genervt auf Bremsen, dann ist er schon mal am herumhüpfen (nicht steigen oder bocken). Das kann zwar im Moment auch mit dem Wetterwechsel zusammenhängen, ich glaube aber nicht nur daran. Zur Zeit steht er mit 3 weiteren Wallachen auf einer Koppel. Zufüttern tue ich ihm morgens und abends etwas Müsli (ca. 200g) ohne Hafer oder Melasse, da er mir das andere Futter von Willekes stehen lassen würde, damit die Kräuter nicht pur im Eimer liegen, Schwarzkümmelöl, 2-3 Karotten und einen Apfel und halt die Kräuter. Das Willeke Basisfutter hat er im Winter erst im Laufe der Nacht gefressen, sich aber sich erst gesträubt. Jetzt auf der Koppel hätte ich keine Chance. Ich habe schon überlegt ihm nur die Kräuter mit den Karotten und einem Apfel und Öl zu füttern, da er eigentlich kein Zusatzfutter braucht. Er hat einen Weidebauch, sprich, es ist schon fast eine Kugel. Er ist im Moment ausgeglichen und kaum aus der Ruhe zu bringen. Mit freundlichen Grüßen Birgitt Schnabel

"Dagmar Dhyvert" mailto:ddhyvert(at)web.de schrieb zur Allergie ihres Pferdes: Liebe Frau Nehls! Heute möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei Ihnen bedanken, denn meiner Stute Magnolia geht es ausgezeichnet. Magnolia ist eine 7jährige Appaloosastute, mein erstes eigenes Pferd. Kaum war sie vor genau einem Jahr bei mir eingezogen, da begann sie auch schon, sich Mähne und Schweif zu scheuern. Der Tierarzt diagnostizierte Opens external link in new windowSommerekzem und riet mir, sie dem Vorbesitzer zurückzugeben. Der wollte davon aber nichts wissen (und ich auch nicht, denn ich hatte sie schon ins Herz geschlossen). Unerfahren, wie ich war, erfuhr ich erst jetzt durch meine Recherchen im Internet, was für eine schlimme Krankheit das Opens external link in new windowSommerekzem ist. Doch durch regelmäßiges Waschen und Einreiben mit einer Mischung aus ätherischen Ölen (Wiemerskamper Pflegeöl) gelang es mir, die Symptome einigermaßen in Schach zu halten. Allergie Pferd, headshaking pferd, photosensibilität pferd

Im Herbst wurde dann alles wieder gut, Mähne und Schweif wuchsen gut nach. Anfang Februar 2007 fing Magnolia an zu husten. Der Tierarzt verschrieb iodiertes Glyzerin und Schwefelblüte und gab ihr mehrere Spritzen zur Unterstützung des Immunsystems. Der Husten ging jedoch nicht weg. Der Tierarzt wollte nun eine Bronchoskopie durchführen. Da ich das meinem Pferd nicht zumuten wollte, suchte ich im Internet nach Alternativen und fand Ihre Webseite. Nach einer Haaranalyse im Februar 2007 stellte ich auf Ihren Rat hin das Futter um auf Hartog  Luzerne und staubfreien Hafer, behandelte das Heu und die Einstreu (Stroh) mit Ihrem Heustaubstopp und gab Magnolia Ihren Hustensaft, Ihre Mischung Husta-Mix und verschiedene homöopathische Medikamente, die Sie aufgrund der Haaranalyse ausgearbeitet hatten. Nach vier Wochen war der Husten weg und ist seither nicht wiedergekommen. Eine zweite Haaranalyse zeigte eine Verbesserung des Gesundheitszustands.Da meine Stute jedoch zu Allergien neigt, gebe ich ihr auch jetzt noch täglich 2 ml Hustensaft und 20 ml Nachtkerzenöl/Schwarzkümmelöl-Mischung sowie die Allergosan-Kräutermischung und das natürliche Mineralstoffergänzungsfuttermittel Horse Allround Kräuter-Fit sowie Husta-Mix (ich vermische alle Kräuter mit Olewo-Karottenpellets und Rote-Beete-Schnitzeln, so frisst sie sie am besten). Auch die homöopathischen Medikamente gab ich vorerst weiter, in geringerer Dosis. Inzwischen habe ich diese aber abgesetzt. Zur Fliegenabwehr benutze ich Allergosan-Insektöl und zur Beruhigung der Haut AllergosanÖl und Horsol. Bisher (jetzt haben wir Anfang Juni) haben sich keine Anzeichen von Sommerekzem gezeigt. Das Heu wasche ich weiterhin mit Heustaub-Stopp und auch das Luzerne/Hafer-Gemisch gebe ich weiter. Ich bin sehr froh, dass ich diese wunderbare Alternative zu Cortison u. Co. gefunden habe und bedanke mich noch einmal für Ihre geduldige Betreuung. Herzliche Grüsse aus Luxemburg Dagmar Dhyvert

Magnolia ist nach wie vor beschwerdefrei; sowohl, was das Sommerekzem wie auch die Opens external link in new windowallergische Atemwegserkrankung betrifft.

Sabine.Rosenbaum(at)Brinkhof-moers.de, Rayerstraße 259, 47445 Moers, Tel: 02841/97555 schrieb zum Sommerekzem Ihres Tinkerwallachs Kimber aufgrund einer Allergie: Unser 8-Jähriger Irish-Tinkerwallach leidet unter einem starken Opens external link in new windowSommerekzem. Als Einjähriger litt er unter ständigem Durchfall und er kam einfach nicht durch den Opens external link in new windowFellwechsel. Damals schon hatte er mehr Juckreiz als normal und entlang des Scheitels am Mähnenkamm teilweise gerötete und leicht geschwollene Hautstellen. Die Tierärzte die wir heranriefen erzählen etwas von Umstellungsproblemen, die Kotproben waren ohne Befund. Da sich sein Zustand nicht besserte fuhren wir in eine Tierklinik, wo eine Ärztin arbeitet, die sich speziell mit den Problemen solcher Importe auskennt. Befund: Sehr starke Verwurmung mit hier unüblichen Würmern, Blindarmanschoppung und Entzündung durch eine von den Würmern verursachte Vernarbung am Blindarmausgang. Dadurch funktioniert der Transport der Nahrung aus den Blindarm nicht mehr richtig, es entsteht ein Stau. Außerdem war die Leber stark angegriffen. Nach einer speziellen Wurmkur bekam Kimber ein Leberschutzmittel (diese sollte sich dadurch wieder regenerieren), und er wurde nach einem Diätplan ernährt. Sein Allgemeinzustand besserte sich zunächst. Der nächste Sommer sollte aber seinen Juckreiz wieder verstärken. Blutuntersuchungen waren auf Allergien negativ und es wurde eine Klimaempfindlichkeit vorgeschoben. Die Leberwerte  hatten sich gebessert, aber man sagte eine leichte Abweichung würde ein Leben lang bestehen bleiben. Von da an verschlimmerte sich Kimbers Zustand im Sommer von Jahr zu Jahr. Es wurde mit Cortison gespritzt (was aber nicht den Erfolg brachte wie versprochen), als ich dann sagte ich wolle das Zeug nicht mehr in ihn hineingespritzt haben, folgten Eigenblutbehandlungen und Echinazinkuren zur Immunstimulanz (völlig falsch, das weiß ich jetzt, nachdem ich Frau Nehls kennen lernte auch). Ließt man ihren Artikel über Sommerekzem fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Und nun kam, was kommen musste. Letztes Jahr war es so weit, dass mich jeden Tag mein Gewissen biss, wenn ich unseren Kimber sah. Das war kein Leben. Während die anderen Pferde in der Wiese fraßen, war er nur auf der Suche nach einer Scheuerstelle. Was wir für einen Aufwand trieben, um alles mögliche abzupolstern oder sogar zu beseitigen, ist kaum vorstellbar. Aber Kimber fand immer neue Möglichkeiten sich bis tief ins Fleisch zu scheuern. Die Tierärzte gaben sich am Hoftor die Hand, aber keiner konnte helfen. Am Ende des Sommers war die Haut so geschunden, das er noch im späten November in die Tierklinik kam. Das Wetter ließ eine Weiterbehandlung  mit Waschungen nicht mehr zu. Die waren aber nötig, da das ganze Pferd so verhornt war, dass es nicht möglich war den Dreck des ständigen Wälzens von ihm abzubekommen. Nach der Tortur des letzten Sommers (und noch Herbstes) stand eines für uns fest: So schwer es auch ist, so kann es nicht weitergehen mit ihm. Diese Quälerei zuzulassen hat nur noch etwas mit Egoismus zu tun. Die Lebensqualität von Kimber war in diesem Sommer gleich null. Die Möglichkeiten, die sich in einem solchen Fall auftun, sind nun auch begrenzt. Die eine ist: Einschläfern, sobald die Schmerzgrenze wieder erreicht ist.

Dieser Gedanke zerriss mir fast das Herz. So suchte ich verzweifelt nach einem Platz für den Sommer in einer für Sommerekzemer günstigeren Gegend. Aber alle Leute die ich anrief wollten von vornherein mit einem so extremen Ekzemer gar nicht  erst anfangen oder nahmen mir bei diesen Befund von vorn herein die Hoffnung. Bis ich durch Zufall auf der Homepage von Frau Nehls landete. Nach einem ausführlichen Telefonat ließ ich eine Haaranalyse machen, bei deren Ergebnis ich mir dann auch meine eigenen Haare raufte. Aber man kämpft und wir bekamen einen auf den Kimber zugeschnittenen ganzheitlichen Behandlungsplan, Ernährungsplan und einige sehr nützliche "Hilfsmittelchen" aus Frau Nehls Wunderküche (Allergosan-Öl, Ohrpuder,...). Und es geschah, was ich im letzten Jahr noch nicht einmal zu träumen wagte. Wir haben Ende Juni und Kimber ist noch bei uns. Er ist die meiste Zeit des Tages sehr entspannt und ohne "Juckstress". Hin und wieder zwickt's natürlich, aber das ist schnell wieder im Griff. Kimber ist sehr Pflegeintensiv. Aber wenn man so einen Erfolg sieht, nimmt man das gerne auf sich. Kimber geht es im Vergleich zu den vorherigen Sommern blendend. Natürlich gibt es hier und da eine kleinere Macke, aber dank des wundervollen Ohrpuders verheilt diese im Fluge. Und das trotz Temperaturen bis teilweise 35 Grad. Schweifrübe und Bauchnaht sind sogar noch gänzlich unversehrt. Ich dusche Kimber jeden Morgen gründlich ab, was er sehr genießt, und trage auf die noch fasst nasse Haut dann das Allergosan-Öl auf. Mit dieser Methode kommen wir am besten klar. Kimber tut es supergut und er hat im Sommer noch nie so eine geschmeidige glatte Haut gehabt. Und jetzt zu Frau Nehls PAA-Puder: Sie sollten es in Wunderpuder oder Zauberpuder umtaufen. So etwas habe ich ja noch nie erlebt. Kimber hat im Mähnenkamm immer schon kraterförmige Löcher gehabt, die sich auf einmal auftun( im Sommer). Diese Löcher waren mit nichts zum abheilen zu bringen. Im Gegenteil. Sie haben genässt, geeitert und sind erst im Winter wieder richtig abgeheilt. Und jetzt?? Drei Tage Puder, und weg das Loch. WAUW!!!!!! Meine Mutter ist übel gestürzt und hat sich die ganzen Handflächen und Fingerkuppen aufgeschlagen. Jetzt nach einer Woche sind an manchen Stellen zwar noch Krusten aber sie kann ihre Hausarbeit normal erledigen, hat überhaupt keine Schmerzen mehr. Da find ich keine Worte mehr. SUPER!!!

August: Ich füttere inzwischen die ganze Mannschaft seit ein paar Wochen mit Wellness Basis. Allen schmeckts. Kimber geht es immer noch gut. Und das obwohl wir mittlerweile August(!!!!!) haben. Der Mähnenkamm ist völlig unversehrt, ebenso die Schweifrübe und die Bauchnaht. Er hat lediglich entlang der Rückennaht ein paar Stellen, wo das Fell ausgegangen ist. Aber die Haut ist trotzdem nicht durchgescheuert. Das ich den Kimber so gut über den Sommer bekomme hätte ich nie gedacht. Ohne Ihre "Wunderwaffen" Allergosan Öl, PAA-Puder und Kräuter währe Kimber zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit wieder nur ein bemitleidenswerter Schatten seiner selbst. Und so steht er fröhlich schweifwedelnd bei seinen kleinen Freunden in der "Steppenwiese" und braucht nicht ständig nach der nächsten Schubbergelegenheit Ausschau zu halten. Und dafür möchten wir noch einmal ein ganz dickes DANKE nach Bad Driburg schicken.

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September: Kimber ist trotz eines absoluten "Mückenwetters" (feucht/heiß) in einem absolut tollen Zustand. Ich denke der Zustand der Haut spricht da für sich. Da Kimber an seinen weißen Stellen eine Baby-Schweinchenrosa Haut hat, leuchtet jede Scheuerstelle sofort in Ampelrot durch das Fell. Aber diesen Sommer gab es nicht die kleinste Stelle an der ganzen Schweifrübe. Lediglich am Mähnenkamm ist, wie man sieht, eine fingerkuppen große Stelle, die nach ein paar Tagen PAA-Puder schon wieder mit einer neuen Haut überzogen ist. Und die Rückennaht ist ein Meisterstück. Letztes Jahr war der ganze Rücken übersäht mit nässenden, eiternden Wunden. Die ganze Kruppe war total verhornt und verkrustet. Natürlich waren der Mähnenkamm und die Schweifrübe nicht besser dran. Ich wünsche allen Pferden und natürlich auch ihren Haltern, die ja nicht minder Leiden, dass sie auch so einen schon für die normale Vorstellungskraft an ein Wunder grenzenden Erfolg erzielen. Damit alle Zwei- und Vierbeiner noch viel Spaß miteinander haben. Ich kann das tolle Gefühl gar nicht beschreiben, am Weidetor zu stehen und zu sehen das unserem Kimber ein zweites Leben geschenkt wurde. Denn ich muss gestehen, wir alle hätten uns so eine Qual wie im letzten Sommer nicht noch einmal ansehen können UND DÜRFEN.

"Petra Schneider" pschneider(at)wwag.com, Würzburger Str. 8, 97950 Gerchsheim, Tel.: 0931/2596182 schrieb zur Allergie ihres Pferdes: Allergie Pferd, Allergie Pferd, headshaking pferd, photosensibilität pferd

Mein mittlerweile 29-jähriger Wallach Avarus (siehe Foto) hatte schon Probleme mit der Lunge seit er ca. 10 Jahre alt war. Das Ganze Dilemma entstand wohl durch extrem schlechte Haltungsbedingungen in unserer ersten Unterkunft. Damals war ich noch ziemlicher Anfänger und wusste es noch nicht besser. Ein Tierarzt hatte sogar eine Opens external link in new windowDämpfigkeit diagnostiziert. Ich habe den Stall gewechselt und Avarus von einer Opens external link in new windowTierheilpraktikerin behandeln lassen. Es ging dann eigentlich viele Jahre ganz gut und Avarus hatte kaum Probleme. Schlimm wurde es dann, als er ca. 24 war. Immer wenn die Koppelsaison vorbei war und die Pferde hauptsächlich im Stall bleiben mussten, begann Avarus zu husten. Meine Tierärztin hat ihn dann mit den üblichen Medikamenten bei Husten behandelt. Eigentlich sollte Avarus nasses Heu fressen und auf Spänen stehen. Da er aber leicht abnimmt, konnte ich ihn nicht auf Späne stellen und nasses Heu wollte er auch nicht fressen. Also musste sein Husten im Winter ständig von meiner Tierärztin behandelt werden. Als er dann 27 war, hat sich sein Allgemeinzustand sehr verschlechtert. Zum Husten kam dann auch noch Opens external link in new windowMauke. Er wurde immer dünner, weil er nicht mehr richtig gefressen hat. Durch Zufall bin ich auf Frau Nehls gestoßen. Sie hat mir geraten eine Opens external link in new windowBiofeld Analyse machen zu lassen, was ich auch getan habe. Das Ergebnis war wirklich sehr schlecht. Frau Nehls hat mir aufgrund Ihrer Analyse einen ganzheitlichen Behandlungsplan zusammengestellt. Durch ihre Kräuter, Futterempfehlungen und homöopathische Mittel wurde Avarus wieder richtig fit. Er hat seit zwei Jahren nicht mehr gehustet, hat zugenommen und wird von mir ca. fünf Mal in der Woche in allen Gangarten geritten. Seine Lungen sind frei, was mir meine Tierärztin schon mehrmals bestätigt hat. Er steht nach wie vor auf Stroh, frisst trockenes Heu und kann leider im Winter nur bei Frost auf die Koppel. Ich denke ohne Frau Nehls Behandlung wäre das sicher nicht möglich.

Erkrankungen des allergischen
Formenkreises im weiteren Sinne

Artikel von mir für den Pferdeanzeiger

Allergische Haut- und Schleimhauterkrankungen nehmen immer weiter zu, an erster Stelle zu nennen sind das Sommerekzem sowie allergische Atemwegserkrankungen (Pneumoallergien). Jedoch treffe ich in der Praxis auch immer häufiger auf Kontaktallergien, Urtikaria (Nesselfieber/Nesselsucht), Sonnenallergien, allergische Bindehautentzündungen, Alopezie (= Haarausfall) sowie Photosensibilitätsreaktionen, die auf einer Überempfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenstrahlen im Zusammenhang stehend mit photodynamischen Substanzen beruhen, beispielsweise die photosensibilisierende Dermatitis, die Photodermatitis und die Dermatitis solaris, die sich in entzündlichen Reaktionen der Haut zeigen. Eine Opens external link in new windowPhotosensibilität entsteht durch Einlagerung photodynamischer Substanzen in die Haut. Diese absorbieren Lichtenergie und übertragen sie auf benachbarte Zellen des Körpers. Es handelt sich um langwellige UV-Strahlen, die nicht direkt von den Hautzellen absorbiert werden können. Es entstehen photochemische Reaktionen, die zur Freisetzung von Entzündungsmediatoren führen. Auch das Headshaking gehört zu diesem allergischen Formenkreis, obwohl es zu Beginn des Auftretens irrtümlicherweise in den Bereich der Verhaltensauffälligkeiten eingeordnet wurde.

Zusammenfassend kann man als Ursachen sämtlicher oben genannter Erkrankungen Umweltfaktoren sowie eine gewisse erbliche oder erworbene Disposition benennen. Obwohl jede Erkrankung andere Symptomatiken zeigt und die Auslöser auch recht unterschiedlich sein können, sind Übergänge oft fließend und zusammenfassend kann man sagen: Die Auslöser bei entsprechender erblicher oder erworbener Disposition sind vielfältig:

Beispielsweise sind Holzimprägnierungen, Teeröle, Substanzen, wie Konservierungsstoffe u. a., die in Pferdesalben, Lotionen und in Reinigungsmitteln wie bei der Stallreinigung, Sattelreinigung oder auch Waschmitteln, auch in chemischen Insektenschutzmitteln oder in Farbsubstanzen von Satteldecken vorkommen, verantwortlich. Auch verschiedene Arzneimittel, lokal aufgetragen oder innerlich verabreicht (Analgetika, also schmerzlindernde Mittel beispielsweise) gelten als Verursacher, ebenso wie Ektoparasiten, verschiedene Futtermittel (Melasse, Luzerne, Hafer und überhöhte Proteingehalte im Futter, ebenso wie Pilzbefall im Grünfutter, können u. a. Auslöser sein) und eine erhöhte Belastung bzw. Sensibilisierung durch UV-Strahlen. Kontaktallergene sind beispielsweise häufig Chrom, Zink, Cobalt und Nickel, die in Imprägnierungsmitteln von Weidezaunpfosten oder in Gebissen vorkommen. Die primäre Photosensibilität entwickelt sich durch Aufnahme phototoxischer Verbindungen; besonders bekannt ist das Johanniskraut mit dem Farbstoff Hypericin und Buchweizen. Die sekundäre oder hepatogene Photosensibilität hat Phylloerythrin, ein im Dickdarm gebildetes Umwandlungsprodukt des Pflanzenfarbstoffs Chlorophyll, als sensibilisierenden Faktor. Sein enterohepatischer Kreislauf kann bei Opens external link in new windowLebererkrankungen oder Gallengangsobstruktionen gestört sein, so dass es sich mit dem Blut im Körper verteilt und dabei in die Haut gelangt. Es konnte nachgewiesen werden, dass vor allem nach Aufnahme von lebertoxischen Pflanzen wie Traumellolch, gemeinem Kreuzkraut oder Jakobskreuzkraut Leberschädigungen in Verbindung mit phototoxischer Dermatitis durch Phylloerythrin vorkommen. Pferde mit Funktionsstörungen der Leber sind für die Photosensibilität besonders anfällig, da die Leber bestimmte Stoffwechselprodukte, die Nebenprodukte des Chlorophylls, an die Haut weiter gibt, die photosensibilisierend wirken und die gefürchteten Hautausschläge bis zur nekrotisierenden Dermatitis auslösen. Problematisch wird es, wenn Pferde mit erhöhter Allergiebereitschaft verstärktem Sonnenlicht ausgesetzt sind und zudem bestimmte Katalysatoren hinzukommen. Katalysatoren mit photosensibilisierenden Inhaltsstoffen sind zum Beispiel Johanniskraut und Buchweizen, aber auch Wicken, Luzerne, Schwedenkraut, Kleie und Bärenklau, die nicht selten auf unseren Weiden wachsen. Beim Opens external link in new windowHeadshaking ist eine allergische Reaktion oftmals auf Blütenpollen oder Insekten, aber auch zum großen Teil auf das Sonnenlicht zurückzuführen. Beim Opens external link in new windowHeadshaking führen auch – ähnlich wie bei der Sonnenallergie - Photosensibilisierungen zu dem Krankheitsbild, welches sich durch unkontrollierbares Auf- und Abschlagen des Kopfes darstellt. Hier ist ganz besonders das Nervensystem betroffen. Bei der Urticaria kommt es unter dem Einfluss von bestimmten Pflanzen, die bekannteste ist die Brennessel, Insektenstichen oder Futtermitteln mit erhöhtem Eiweißgehalt, deren Aufnahme allergisierende Stoffe, sogenannte Zersetzungsprodukte im Verdauungstrakt bilden, zur Symptomatik. Die für die Symptomatik aller allergischen Erkrankungen verantwortliche Substanz ist der Botenstoff Histamin. Histamin kommt in allen Bereichen des Pferdekörpers vor.

Alle Photosensibilitätsreaktionen und allergische Erkrankungen haben eines gemeinsam:

Die Ursache ist schwer auszumachen und es erfordert akribische Kleinstarbeit alle in Frage kommenden Auslöser in Stall, Weide, Paddock, Umgebung, Futtermitteln, Einstreu, Wasser und sämtlicher anderer Substanzen und Faktoren, mit welchen das betroffene Pferd in Verbindung kommt, auszumachen! Oft ist dies überhaupt nicht möglich, da uns der beliefernde Landwirt beispielsweise verschweigt, dass sein Stroh aus Getreidearten, welche mit sogenannten „Halmverkürzern“ gespritzt sind, stammt. Oder wer würde uns sagen, dass Sägespäne aus behandeltem Holz bestehen? Wer will noch nachvollziehen, aus was die Einzäunung der Weide besteht? Ob kesseldruckimprägnierte Holzpfosten oder gar teerölimprägniert?

Würde uns der Händler für Pferdeaußenboxen bereit willig erklären, dass die Boxen zum Schutz gegen Verwitterung mit chemischen Lösungen und Farben behandelt wurden? Oder weiß überhaupt der Stallbetreiber, ob die bei Kauf schon vorhandenen Pferdeboxen nicht ebenso behandelt wurden?

Doch selbst wenn wir die Ursache bzw. Ursachen nicht sämtlichst herausfinden können, so können wir doch einiges tun:

Sommerweiden nur mit Unterstand, damit sich die Pferde in den Schatten zurückziehen können, bei bekannter UV-Strahlen Sensibilität und Headshaking: Weidegang erst ab der Dämmerung bis in die frühen Morgenstunden (sofern die Rückzugsmöglichkeit in einen Unterstand die Symptomatik nicht zufriedenstellend eindämmt), den Kopf schützen bei Headshakern durch das ständige Aufziehen von Fliegenmasken bzw. Schutzdecken bei Sommerekzemern sowie Photosensibilität während Sonnenstrahlung (beispielsweise die im Handel erhältlichen Decken für Sommerekzemer), Fütterungsumstellung sowohl was das Kraftfutter, wie auch die Weidefütterung und das Rauhfutter betrifft einschließlich der Einstreu, Verzicht auf sämtliche Substanzen (siehe oben), welche eine Sensibilität auslösen können, Gebiss wechseln auf Argentan, Aurigan oder Kunststoffgebisse, z. B. aus Nathe; Verzicht auf Medikamente, soweit möglich, empfindliche Körperpartien mit fett- und ölfreien Sonnenschutzmitteln mit sehr hohem Lichtschutzfaktor einreiben. Eventuell müssen auch Box und Stall gewechselt werden, falls am Stall keine Besserung eintritt trotz intensiver Maßnahmen.

Bei allergischen Erkrankungen und Photosensibilität hat sich eine ganzheitliche Opens external link in new windownaturheilkundliche Therapie sehr gut bewährt, da diese sämtliche Faktoren mit in die Regulation einbezieht (beispielsweise durch die Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse). So besteht die Therapie nicht nur aus wirkungsvollen homöopathischen, phytotherapeutischen bzw. isopathischen Mitteln, welche zur Regulation der überschießenden Immunreaktion verabreicht werden, sondern berücksichtigt auch eine Opens external link in new windowoptimale Fütterung, die ein intaktes Immunsystem fördert, was weniger anfällig für überschießende Reaktionen (sprich Allergie) ist und zur Gesundung bzw. Gesunderhaltung des Pferdeorganismus essentiell und dauerhaft beiträgt!

Dass jedoch im Akutfall erst mal eine Notfallbehandlung durch den Tierarzt erfolgen muss, zeigt unser Beispiel aus der Praxis:

Krankheitsbericht von Haflinger Silva von Diana Hren: Ein Extrembeispiel massivster Allergie und Photosensibilität!


Allergie und Opens external link in new windowPhotosensibilität Silva

Begonnen hat es eigentlich schon im Frühjahr 2005, als ich bei Silva beobachten konnte, dass er leichten Durchfall hatte . Den ganzen Winter gab es nur Silage und mir war gar nicht gut bei dem Gedanken und ich fütterte diese Silage sehr widerwillig, aber es war leider nichts anderes da.

Zehn Jahre lang hatte ich Silva im Sommer auf unseren gepachteten Weiden gehalten, Weiden, die nicht behandelt waren  durch irgendwelche Düngungsmittel, nein, es waren Wiesen, die nie einen Trecker gesehen hatten, unsere Kräuterwiesen, wie wir sie nannten und die Bachläufe sorgten stets für frisches Wasser. Aber im Winter 2004 kam es, das ich und eine Freundin mit unseren Pferden auf diesen Bauernhof kamen, wir hatten mal wieder den Stall gewechselt, weil wir mit der Art und Weise der Pferdehaltung im Winter mal wieder nicht zufrieden waren.Sommerekzem

Aber auf diesem Bauernhof schien alles sehr gut. Die Pferde kamen jeden Tag an die frische Luft und der Stall war großzügig gebaut. Große Wiesen drum herum und zudem auch noch günstig. Mit Ausnahme der Silage, die mir ein Dorn im Auge war. Tja , zu allem Überfluss kam es zwischen mir und meiner langjährigen "Freundin" doch noch zu Meinungsverschiedenheiten und ich und mein Pferd Silva kamen in den Genuss, im Frühling 2005 von denen verlassen zu werden, von denen wir glaubten, dass Sie bis zum bitteren Ende an unserer Seite stehen würden. Silva hat so sehr unter dem Verlust von seiner Freundin Luna gelitten, dass ich dachte, er stirbt an einem gebrochenen Herzen und es gibt bis heute kein Pferd , mit dem er so innig befreundet war wie mit seiner Luna. Der Frühling kam und mit dem Frühling kamen die ersten Symptome. Silva hatte starken Juckreiz ab März 2005. Die Schweifrübe und der Mähnenkamm juckten und ärgerten ihn sehr. Ich dachte , das kann nur ein Sommerekzem sein und ich durchkämmte das Internet nach Informationen über diese Erkrankung. Schließlich versorgte ich die juckenden Stellen mit speziellen Kräuterölen, von denen ich glaubte, sie würden helfen, rieb sie jeden Tag ein, pflegte meinen Schatz und hoffte auf Besserung. Die Haut schuppte sich bereits und ich kämpfte jeden Tag darum, die Hautschuppen in den mit Öl verklebten Schweif und Mähnenkamm herauszubekommen. Die Mähne war dann nicht mehr zu retten und ich habe sie dann irgendwann abgeschnitten . Im Juni bemerkte ich dann auf einmal am Mähnenkamm eine offene Wunde und dachte, Silva hätte sich vielleicht verletzt, denn er und die anderen Schnuffels waren bereits ab März auf der Wiese. Auch diese Stelle versorgte ich mit Zinkpaste. Sie heilte recht schnell. Ein Tag nach dem anderen verstrich und die schuppenden Stellen am Mähnenkamm wurden immer größer. Bilder aus dem Internet verrieten mir: Das ist und bleibt ein Sommerekzem! Typisch sind Juckreiz, Schuppungen und zum Teil offene Hautläsionen. Die Bilder waren identisch! Ich suchte Silva jeden Tag am ganzen Körper ab und entdeckte, dass sich die gesamte Schweifrübe großflächig schuppte. Die Stellen entlang am Mähnenkamm waren bereits ca. 10 cm im Durchmesser. Mittlerweile bekam Silva auch zusätzlich Kräuter zum Entgiften und ich ahnte nicht im Geringsten, was mich bzw. Silva noch erwarten würde. Im Juli war die Schweifrübe wieder im Griff und verheilt und ich dachte, gut, wenigstens etwas. Aber an beiden Seiten des Mähnenkamms entlang schuppte sich die Haut munter weiter, allerdings waren keine offenen Stellen mehr da. Die Haut allerdings fühlte sich fest an, nicht mehr geschmeidig, kleine Risse säumten die Hautschuppungen. Und ich pflegte mit Öl und dachte, das wird bestimmt so abheilen wie am Schweif. Ich musste für ein paar Tage weg, hätte ich geahnt, was sich in diesen paar Tagen entwickelte, ich wäre meinem Dicken nicht von der Seite gewichen. Nun war es bereits August. Die Pferde standen alle in der entfernten Holzhütte , es war sehr heiß an dem Tag. Ich begrüßte alle, nur mein Dicker kam nicht. Ich muss dazu sagen, das ich die einzige Person war, die täglich nach den Tieren schaute. Mein Vermieter von diesem Hof sorgte höchstens dafür, dass das Wasser im Trog noch stimmte. Den konnte ich Gott sei Dank vor dieser Krankheitsgeschichte noch überreden, Heu zu machen. Danke Dietmar, dass Du dir die Arbeit gemacht hast. Ich kam also zu meinem Schatz in die Hütte und es traf mich der Schlag. Zuerst sah ich, dass der gesamte Hals an beiden Seiten eine riesige offene Wunde war mit massiven Hautablösungen samt Haare. Die Haut darunter war feuerrot. Die gesamte Haut löste sich samt Haare. Großflächige Hautschuppen hingen herunter, die ich vorsichtig ablöste. An Silvas Brust entdeckte ich dicke Hautfalten, die zwischen beiden Vorderbeinen herunterhingen, und es sah so aus, als wäre seine Haut zu viel. Bei dem Anblick bekam ich Angst! Hinzu kam noch, dass Silva durch diese an der Brust herunterhängenden Ödeme kaum laufen konnte. Hilflos rannte ich zum Hof und rief sofort den Tierarzt an. Der Tierarzt kam , fuhr mit seinem Auto in einem Affenzahn über unsere Wiese bis zu der Hütte am Waldrand. Er schaute sich Silva in Ruhe an, dann versicherte er mir: "Das sieht aus wie eine Photoallergie, das habe ich letztes Jahr bei einer Kuh gesehen und die haben wir auch sofort eingeschläfert. Aber bei einem Pferd habe ich so was noch nie gesehen! " Und ich dachte , : "?.... Was?" Ja, eine allergische Reaktion auf bestimmte Gräser und Pflanzen, die im Stoffwechsel toxisch wirken in Verbindung mit Sonnenlicht, lösen wohl eine Art Verbrennung auf der Haut aus. Und zwar ist es so, das sich bestimmte Stoffe in der Haut absetzten. Er spritzte Silva sofort Cortison und Antibiotika und sagte mir, ich müsse Silva heute noch in den Stall bringen und die gesamte Haut am Hals und Brust geschmeidig halten mit irgendeinem Öl, das wäre egal. Außerdem sollte Silva über fünf Tage Antibiotika bekommen. Völlig fassungslos machte ich mich auf, den Offenstall fertig zu machen, dort, so dachte ich, kann Silva sich unterstellen und Heu bekommen und trotzdem ein wenig umherlaufen. Silva durfte der Sonne auf keinen Fall ausgesetzt sein! Der Versuch, Silva von der Weide in den Stall zu bringen, brach mir fast das Herz und ich gab es auf, ihn von der Weide zu führen. Es war zu schwer für ihn, nur mühselig setzte er ein Bein vor das nächste. Dann ging ich einfach zurück und dachte mir, ich hol erst mal Wasser. Als ich an die Wiese kam, sah ich dann meine kleine Herde kommen und wer war zwanzig Meter hinter Ihnen? Mein Dicker.

Silva zu Beginn der Behandlung durch Claudia Nehls

Er ging langsam, aber zielsicher mit den anderen mit und es trieb mir erneut die Tränen in die Augen ihn so zu sehen! Er nahm Schwung mit seinem Hals, um ein Bein vor das nächste zu setzen. Am Tor lobte ich ihn und brachte ihn langsam und gemeinsam mit den anderen Pferden in den Offenstall. Am Abend kam mir dann der Gedanke, das ich unbedingt eine zweite Meinung brauche und so kam mir Frau Nehls (deren Internetseite ich schon mehrmals aufgerufen hatte) wieder in den Sinn. Ihre ganzheitliche Betrachtung verschiedener Erkrankungen bei Pferden und ihre liebevoll gestaltete Internetpräsenz sprachen mich sehr an  und ich muss sagen: Danke lieber Gott, dass ich jemanden wie Frau Nehls getroffen habe! Frau Nehls riet mir eine Haaranalyse bei ihr durchführen zu lassen und ich bin froh, das wir diese Art von Diagnose durchgeführt haben. Die Haaranalyse bestätigte eine Opens external link in new windowPhotosensibilität. Das erschreckende Ergebnis bestätigte, dass sämtliche Parameter vom Lymphsystem angefangen über Blut, Leber, Darm, Vitamin- und Mineralhaushalt, Herdgeschehen, Immunsystem über Haut und Nervensystem bei Silva stark geschädigt waren. Es war erschütternd, aber ich hatte endlich etwas in der Hand, mit dem ich etwas anfangen konnte. Gleichzeitig stellte mir Frau Nehls einen Therapieplan für Silva auf. Silva bekam die von Frau Nehls verordneten homöopathischen Medikamente sowie eine Futterempfehlung, in der das Raufutter eine wichtige Rolle spielt sowie auch genügend Saftfutter wie Möhren und Äpfel. Sie riet mir auch, sämtliche Öle von außen wegzulassen und nichts mehr auf die Haut aufzutragen außer gute Vaseline oder Zinksalbe. Auch sollte Silva unbedingt der Weide fernbleiben und nur noch Heu bekommen sowie auf gar keinen Fall in die Sonne. Es begann eine Wahnsinnszeit. Jeden Tag versorgte ich Silva morgens und abends. Er bekam jeden Tag seine verordneten Medikamente nach Plan. Ich pflegte die Haut mit Zinksalbe. Eimerweise Salbe verbrauchte ich für diese großen Flächen. Jeden Tag entfernte ich riesige Hautflächen, die sich immer und immer wieder abstießen. Silva verlor die gesamte Haut Schritt für Schritt von der Kehle angefangen über den Hals bis weit über die Schulter, die gesamte Brust bis über die Vorderbeine hinunter zu den Hufen. Das Ödem an der Brust war innerhalb 24 Stunden mindestens um das fünffache größer geworden. Einen Tag spürte ich bei Silva ein leichtes, kaum zu vernehmendes Muskelzittern am gesamten Körper. Ich holte zwei Decken, warf sie über. Ich rief den Tierarzt an, der mir sagte, ich solle Temperatur messen: Fieber! Nochmals kam der Tierarzt und verabreichte Silva Cortison und er fragte mich, ob ich mir schon mal Gedanken darüber gemacht hätte, ob ich ihn nicht lieber einschläfern lassen möchte oder zum Schlachthof bringen wolle. Ich dachte nein: Ich glaube daran, dass es wieder heilt! Und wenn nicht, dann werde ich veranlassen, ihn auf freier Fläche kurz und schmerzlos zu erschießen (obwohl das mein Onkel nie machen würde, er ist Förster)! Ich dachte an die tröstenden Worte von Frau Nehls: Das kriegen wir schon wieder hin! Teilweise saß ich stundenlang an seiner Seite, beobachtete mein Herzchen, streichelte und redete mit ihm. Nach ca. zwei Wochen hatte sich das Ödem in die Beine herabgesetzt und die Beine waren erheblich dick und angeschwollen. Auch die Brust war nicht mehr zu erkennen. Ich beobachtete, dass Silva nun auch unter dem Bauch massive Schwellungen bekam, bis zu seinem Schlauch. Das gesamte Gewebe um den Schlauch herum war massiv eingelagert und stark geschwollen, so dass ich zeitweise Angst hatte, Silva könnte nicht mehr Wasser lassen. Dann fühlte er sich auf einmal sehr heiß an und ich fertigte essigsaure Tonerde an, tränkte eine ganze Pferdedecke darin und legte sie über Silva, dieses wiederholte ich dann mehrmals, bis er sich wieder normal warm anfühlte. Jeden Tag auf's Neue entfernte ich großflächige Hautablösungen und Schuppungen morgens wie abends. Die Haut bekam jeden Tag neue Risse und es zeigte sich jeden Tag mehr und mehr von der massiven Beschädigung. Zwischenzeitlich trennte ich die Pferde in dem Offenstall, weil Silva sich nicht wehren konnte und damit er seine Ruhe haben konnte, denn der alte Klöpper Trubi mit seinen 28 Jahren, dachte, er könnte ja jetzt mal beißen, was er sonst nie getan hätte. Silva hatte Heu zur freien Verfügung und ich war froh, das er regelmäßig fraß und auch trank, er freute sich auch immer auf seine Möhren und Äpfel. Das war ein gutes Zeichen! Die Haut schuppte und schuppte sich, die Fetzen hingen herunter, rote Hautflächen darunter, es sah einfach schlimm aus. Ich cremte ihn immer wieder sorgfältig ein, auch zwischen den Hautfalten, dort, wo keine Luft herankam, überall Fetzen. Die gesamte Brust und die Vorderbeine ein geschwollenes Ödem, es war gar nicht zu erkennen, wo die Brust anfängt und die Beine aufhören. Es fühlte sich alles gespannt an und heiß und ich war froh, das eine Regenperiode anbrach. Ein kleines Hoffnungszeichen zeigte sich nach Wochen , es muss September gewesen sein, und ich sah, dass neue kleine, zarte Härchen nachwuchsen, dass das Ödem sichtlich zurückging und die Haut heilte. Silva wurde von Tag zu Tag lebendiger, er interessierte sich wieder für seine Umgebung, spielte mit seinen Ohren. Jeden Tag fühlte ich seine Brust ab, ob sich die Schwellung vielleicht noch mal aufbauen würde? Die homöopathischen Medikamente unterstützten den Heilungsprozess und ich war so froh, das sie halfen. Der Hufschmied schimpfte über die ganze Salbe an seiner Lederhose, aber das war mir egal, ich war froh, dass man die Hufe wieder hochnehmen konnte, denn das war am Anfang gar nicht möglich durch die dicken Beine. Die Tage kamen, da konnte Silva wieder richtig gut laufen, hatte er sich doch wochenlang nur langsam und vorsichtig im Offenstall bewegt. Ich ließ ihn nun stundenweise auf die Wiese mit den anderen. Die Haut erholte sich, nur hier und da noch letzte Schuppungen, darunter war aber schon neue gesunde Haut mit kleinen Härchen. Die Brustschwellung war fast verschwunden und die Beine und die Schulter nahmen wieder Form an. Silva durfte jeden Tag raus, auch, wenn die Sonne schien, damit der Kreislauf in Schwung kam und das Gewebe durchblutet werden und die Schwellungen weniger werden konnten. Ich achtete darauf, dass er mindestens einmal täglich ausreichend Heu bekam. Das hieß für mich: Entweder abends raus lassen und morgens wieder rein, oder tagsüber für ein paar Stunden raus. Jetzt ist es Dezember 2005. Mit Rücksprache von Frau Nehls haben wir nochmals eine Opens external link in new windowHaaranalyse durchgeführt und die Werte haben sich unter der Therapie von Frau Nehls stark verbessert. Aber wir sind noch nicht am Ende, die Nahrung muss noch optimiert werden, das Immunsystem, und somit der Darm, ist noch nicht stark genug, und so bekommt Silva weiterhin die nun optimierte Versorgung mit ausgewählten Substanzen, die Medikamente sind abgesetzt. Nun bekommt er als Basisfutter Wellness Basis mit Allergosan-Kräutermischung und Schwarzkümmel-/Nachtkerzenölmischung in Verbindung mit einer Biologischen Hufkur (jetzt Hufelexier). Silva hat sich bis auf Weiteres sehr gut erholt! Äußerlich ist alles abgeheilt, man sieht kaum, dass er überhaupt krank war und er läuft wieder wie ein junges Fohlen und freut sich des Lebens in seiner kleinen Herde mit seinen Gefährten. Ob ich meinem Herzchen diese Tortur noch einmal antun würde steht in den Sternen...

DianaIch möchte mich sehr bedanken bei allen, die Silva bis hierhin geholfen haben, ich danke herzlichst Frau Nehls für Ihr umfassendes Wissen und die mir die Möglichkeit gegeben hat, zu handeln. Der Firma, die Wellness- Basis herstellt und für Ihren Anruf, wie ich Silva dieses Futter am Besten verabreiche und wie es im Organismus wirkt. Ihr seid ein tolles Team und ich fühle mich bei Euch aufgehoben! Kontakt: D.Hren(at)web.de

Liebe Claudia, Silva hat Dir zu Weihnachten 2008 etwas zu sagen:

Dir Claudia

Es ist noch gar nicht so lange her, im Sommer 2005, da hat fast geschlagen meine letzte Stund, da war ich plötzlich so krank und mein Frauchen hat so sehr um mich gebangt.

Dann kamst Du, Du die Einzige unter den vielen Menschen, Du wusstest, was mir fehlt und hattest so viel Gutes für mich zu verschenken.

Dank Dir und Deinem Mut, Deiner Hoffnung und Deinem Glauben,

geht es mir heute wieder gut.

Ich Silva, habe Dir viele Jahre meines Lebens zu verdanken, und bitte liebe Claudia, komm jetzt nicht ins Schwanken, denn es ist wahr,

ich und mein Frauchen und viele andere meiner Rasse,

haben Dir unendlich viel zu verdanken, sei Dir dessen gewahr.

Mein Frauchen und ich denken oft still an Dich,

denn Du bist uns ein so großer Segen,

die Engel mögen Dich schützen auf all Deinen Wegen.

Du hast mein Leben wieder lebenswert gemacht,

auf unbestimmte Zeit, aber wer hätte das je gedacht.

Mein Pferdeherz so voller Kraft,

denkt an Dich und schlägt für Dich in liebevoller Dankbarkeit,

für mein schönes Fellkleid, ohne Schmerzen und Wunden und dicken Beinen.

Ich hoffe, es wird mir noch lange gut gehen, denn ich hab Euch so lieb,

ich will noch ein Weilchen bestehen.

Ich wünsche Dir, liebe Claudia,

eine schöne Weihnacht, pass auch Du gut auf Dich auf und schmeiß alle,

die uns nicht lieben über den Hauf, bis bald liebe Claudia,

ein Engel über Dich wacht...

Weihnachten 2008, Kontakt Silva und Diana: D.Hren(at)web.de

Wie kam es zu Silvas Allergie und Photosensibilität? Die ursächlichen Zusammenhänge sind offensichtlich erkennbar!

Mein Kommentar...

Die Silagefütterung ist in der Opens external link in new windowPferdefütterung absolut ungeeignet, da Silage einen hohen Proteingehalt und einen bedeutend niedrigeren Rohfasergehalt als Heu aufweist: Ein Proteinüberschuss fördert die Bereitschaft zu allergischen Reaktionen ungemein (u. a. Erhöhung der Leberwerte, Störung des Intestinal- und Digestionstraktes); ausreichend Rohfaser in der Opens external link in new windowPferdefütterung ist essentiell für eine gesunde Darmflora und eine Darmsymbiose (Lebensgemeinschaft der Bakterien im Darm). Im Darmraum befinden sich über 80 % der Immunzellen; durch die massive Störung entwickelte sich schon während der Winterfütterung eine starke Disposition zu Erkrankungen des allergischen Formenkreises (Allergie = überschießende Reaktion des Immunsystems)! Ein häufig bei der Fütterung von Silage deutliches Merkmal, dass die Silage nicht vertragen wird (auch häufig aufgrund der Konservierung) ist Diarrhoe und Opens external link in new windowKotwasser, was immer ein Alarmzeichen darstellt! Hinzu kam dann noch die immense psychische Belastung und Stresssituation durch den Verlust der geliebten Stute Luna - Stress fördert sämtliche Dispositionen zu Erkrankungen. Die bei Auftreten der Symptomatik Juckreiz/Opens external link in new windowFellprobleme/Schuppen lokal angewendeten Öle verschlimmern oftmals die vorhandenen Symptomatiken, da auch bei Allergikern nicht auf ätherische Öle, welche oftmals zu starken Sensibilisierungen und allergischen Reaktionen führen, verzichtet wird! Die makroskopisch sichtbaren Hautveränderungen bei Kontaktekzemen, Opens external link in new windowSommerekzem, Dermatitis und Photosensibilitätsreaktionen sind allesamt ähnlich, oft identisch. So geht der Pferdebesitzer – in diesem Fall Diana - davon aus, dass es sich bei den Hautläsionen um ein Opens external link in new windowSommerekzem, also eine allergische Reaktion auf Mückenstiche handelt, und kann nicht rechtzeitig dringend erforderliche Maßnahmen, wie in Silvas Fall das Aufstallen bzw. Schutz vor UV-Licht und photosensibilisierendem Weidebewuchs, einleiten! Die Opens external link in new windowFütterung von Kräutern zum Entgiften wäre, sofern hier auf allergieverdächtige, allergieauslösende sowie immunstärkende Kräuter verzichtet würde, eine unbedingt empfehlenswerte Sache. Leider werden auf dem Markt viele Kräutermischungen angeboten, bei denen auf diese essentiell wichtigen Faktoren zur Verbesserung des Krankheitsbildes keinerlei Maßstab gelegt wurde. So finden sich beispielsweise Kräutermischungen, welche Echinacea enthalten, was das Erkrankungsbild eines Allergikers um ein Vielfaches verschlimmert, zahlreich auf dem Markt! Auch sollte bei der Fütterung von Kräutermischungen unbedingt auf Herkunft und Qualität geachtet werden (DAB-Standard), da diese durch Toxine stark belastet sein können und somit auch auf diese Weise dem Allergiker mehr schaden als nutzen! Nachdem sämtliche o. g. Faktoren bereits absolut kontraproduktiv wirkten und das Erkrankungsbild in jeder Beziehung (innerlich, lokal, psychisch, physisch) förderten, geschah dann noch eines:

Diana stand nicht zur täglichen Kontrolle zur Verfügung und die durch die in dieser Zeit eintretende pralle Sonne mit ihren schädlichen UV-Strahlen (Ozonloch) in Silvas Fall verheerende Wirkung konnte ungesehen ihren Verlauf nehmen..

Die Notfallbehandlung mit Antibiotika und Cortison durch den Tierarzt war in Silvas Fall unvermeidlich und hat erst die Voraussetzung für eine ursächliche Therapie durch das Überleben von Silva geschaffen! Nach dieser Notfallbehandlung und dem strikten Verbot von Sonnenlicht konnte mit einer ganzheitlichen Therapie endlich begonnen werden. Ich erinnere mich noch heute genau an den ersten Anruf von Diana und war absolut geschockt, ich konnte nur hoffen und beten, dass Silva es schafft, es war hoffentlich erst fünf vor 12.00..

Heute hat Silva seine Lebensfreude und Lebensqualität wieder voll erlangt. Er gehört zwar nach wie vor zu meinen Patienten, dies aber lediglich aus dem Grunde, da wir keinesfalls eine Wiederholung des letzten Sommers riskieren möchten; so steht er immer noch unter ständiger Kontrolle, damit sofort und gezielt therapiert werden kann, falls sich das kleinste Anzeichen für eine Photosensibilitätsreaktion einschleichen sollte. Leider ist hier nämlich zu beachten, dass ein Pferd, was einmal unter Photosensibilitätsreaktionen litt, wie bei allen anderen allergischen Erkrankungen auch, sein Leben lang disponiert bleibt!  

Das Fatale an dieser Situation, was ich leider immer wieder auf's Neue erlebe ist Folgendes:

Diana kümmert sich liebevoll um Silva und machte alles Erforderliche aus ihrer Sicht, damit es ihm gut bzw. besser ging nach den ersten Symptomen. Hätte sie jedoch auf den Einsatz des Kräuteröls und der Kräutermischung verzichtet und statt dessen eine Ekzemerdecke mit Kopfteil für Silva besorgt, wäre die Photosensibilitätsreaktion im Anfangsstadium eingedämmt worden. Wie wichtig eine genaue Beobachtungsgabe und vor allem eine schnellstmögliche Abklärung und Diagnostik des Krankheitsbildes ist, zeigt Silvas Fall uns allen deutlich! Diana ist heute sehr aufmerksam (was sie ja bereits zur Anfangszeit der Symptomatik war), jedoch fragt sie heute beim kleinsten Verdacht, bei der kleinsten Ungereimtheit sofort nach und wir können so gemeinsam überlegen, was zu tun ist, um Silva zu helfen. Ich glaube, sie hat aus Silvas Geschichte allzu bitter gelernt, um sich zukünftig auf Experimente mit Kräutermischungen, Kräuterölen, Fütterung und Haltung von Silva einzulassen! Ach ja, der gute Trubi (der Klöpper..), so sozial, wie Mensch denkt, ist Pferd leider nicht: Sobald Pferd merkt, dass ein Artgenosse durch Krankheit oder Alter schwach ist, zeigt Pferd, wer hier der Starke, Gesunde und Mächtige ist.. Dies ist ein Phänomen, was nicht nur Trubi, sondern fast alle Pferde ausmacht! Und weil's wichtig für die Genesung ist: Machtspielchen unter den Pferden in der Erkrankungs- und Genesungsphase grundsätzlich durch Trennung der "Gegner" vermeiden!

Eine erfolgreiche Opens external link in new windowTherapie des Sommerekzems

Pferde, die an Opens external link in new windowSommerekzem erkranken, erleben oft einen qualvollen Leidensweg, da das Opens external link in new windowSommerekzem sich häufig als geradezu therapieresistent zeigt. Umso erstaunlicher ist es, wenn sämtliche bewährten Therapien versagen und mit minimalstem Aufwand ein bisher therapieresistentes Opens external link in new windowSommerekzem reguliert werden kann. Dass dies jedoch möglich ist, zeigt unser diesmonatiger Bericht aus der Praxis, geschrieben von Frau Gabriele Bette, SouvenirBette(at)web.de

Poco: Allergie Pferd, photosensibilität pferd, headshaking pferd

Poko, ein Friese/Knappstrupperwallach, trat im Jahre 2000 zuerst in unser, später in mein eigenes Familienleben, ein. Da meine Kinder begeisterte Reiter waren, sollte Poko hauptsächlich für unseren Sohn gedacht sein. Doch wie das Leben so spielt, wurde Poko immer mehr mein Pferd, da unser Sohn das Interesse am Reiten leider auf lange Sicht verlor. Vierjährig kam Poko auf unseren Einstellerhof und gewann sofort unsere Herzen. Er war damals als Schulpferd vorgesehen, doch nachdem wir unser Interesse bekundeten, wurde er aus dem Schulunterricht genommen und es stand die Ankaufsuntersuchung bevor. An dieser Stelle muss ich ein Lob auf meine Tierärztin aussprechen. Sie wies mich damals schon beim Betrachten der Mähne darauf hin, dass Poko ein Ekzemerpferd sein könnte. Die Mähne war nicht glänzend und der Mähnenkamm sehr stumpf und unsauber. Poko kam aus einer ganz anderen Ecke Deutschlands, so dass es auch hätte sein können, dass das Ekzem nicht ausbrach. Ansonsten war er kerngesund. Wir kauften Poko in der Hoffnung, dass es schon gut gehen würde! Doch es ging nicht gut: Im ersten  Sommer fing Poko an, sich die Mähne abzuscheuern und sich ständig zu jucken. Alles, was sich ihm anbot, wurde als Scheuerobjekt benutzt. Mit einer Eigenblutbehandlung begannen wir das Problem anzugehen, da im Stall das Opens external link in new windowSommerekzem einer Haflingerstute erfolgreich behandelt wurde. Im August ließ ich dann einen serologischen Test auf allergische Sensibilisierung machen. Die Tierärztin klärte uns auf, dass es kein Patentrezept für Ekzemer gibt und wir uns durch die Behandlungsmöglichkeiten durchtasten müssten. Das Ergebnis dieses Testes ergab, dass Poko positiv auf Mücken, Bremsen, Gnitzen, einige Schimmel- und Fäulnispilze wie Cladosporium und auf Weizen reagierte.

Die Anordnung lautete keine Weizenprodukte zu füttern, sprich Brötchen, Brot etc. und wenn schon Müsli gefüttert werden solle, dann nur eines ohne Weizenzusatz. Des Weiteren fing ich an, die Laboklin "Hyposensibilisierung" alle zwei Wochen zu spritzen. Gott sei Dank ließ sich Poko dieses gut gefallen! Die ganze Tragweite dieser Krankheit war mir immer noch nicht bewusst: Je weiter aber der Sommer ins Land ging, desto heftiger wurden die Juckattacken. Poko hatte bis zum Jahresende keine Mähne mehr, wir schnitten ihm eine Stehmähne, um besser die blutigen Kratzstellen mit Wundsalbe behandeln zu können. Eine Waschung der Mähne und des Schweifes alle paar Tage mit einer medizinischen Waschlotion sollte Milderung bringen. Wir befolgten alles und wuschen unser Pferd regelmäßig. Doch kaum war der Waschvorgang beendet und Poko auf die Koppel gebracht worden, schmiss er sich auf den Boden und nahm ein ausgiebiges Sandbad. Gut, dachte ich, so verschafft er sich einen natürlichen Mückenschutz. Ich war froh wie sich das Jahr dem Ende zuneigte, die Temperaturen runter gingen und der Winter vor der Türe stand und Poko Erleichterung erfuhr. Die Injektionen mit der Hyposensibilisierung wurden aber fortgesetzt. Pokos Mähne fing wieder an zu wachsen und die Schweifrübe sah besser aus. Es kam ein neues Jahr und auch die Hoffnung, dass es Poko im Sommer besser ergehen würde. In diesem Jahr, es war 2001, wurde es schon im Mai sehr heiß. Unsere Pferde stehen ganztägig und ab circa Mai auch über Nacht auf der Koppel. Es ist ein guter Herdenverband, was sich auf die Psyche der Pferde sehr positiv auswirkt. Mit der Maihitze fing Pokos Leidensweg wieder an. In kürzester Zeit war die Mähne abgescheuert, die Schweifrübe blutig und er fing an, sich unterm Bauch vom Nabelansatz Richtung Brust alles blutig zu scheuern. Seine Technik bestand darin, nach dem Wälzen liegen zu bleiben und sich  in Sitzstellung den Bauch über die Hufe in Vor- und Rückwärtsbewegungen zu ziehen. Sehr erfolgreich, wie es die offenen Wunden zeigten. Hatten wir es geschafft, eine Stelle zu heilen, war die nächste Stelle offen. Zeitweise war es so schlimm, dass ich das Gefühl hatte, Poko wusste selbst nicht, wohin mit sich vor lauter Jucken. Mit den Hufen kratzte er sich die Ohren, so dass es dort in der Ohrmuschel keine Haare mehr gab. Das Gesicht war auch ramponiert. Die Flanken zeigten sich aufgescheuert. Die Brust war auch teilweise offen. Ihn in die Box zu stellen traute ich mich schon gar nicht mehr, da er die Box beim Scheuern seiner Schweifrübe fast auseinander nahm! Ich wollte ihm auch keine Möglichkeit zum Wundscheuern geben. In dieser schlimmen Zeit bekam Poko ab und zu Cortisonspritzen, um ihm ein bisschen Erleichterung zu verschaffen. An Reiten mit dem Sattel war zeitweise nicht zu denken, da unterm Bauch alles offen war. Wenn wir ritten versuchte er sich in die Brust zu beißen oder mit den Beinen nach vorne auszutreten. Ausreiten konnten wir auch nicht. In dieser Zeit war Pokos Fell stumpf und er hatte auch keine Ruhe in sich. Die Flanken waren etwas eingefallen, obwohl die Ernährung gut war. Ich denke, es war der Stress. In dem Herdenverband wanderte Poko auf der Leiter der Rangordnung nach unten und stand auf der Koppel fast immer alleine und abseits. Auf die Ernährung konnte ich leider keinen Einfluss nehmen. In unserem Stall lässt es sich nicht umsetzen einzelne Pferde auf eine Magerkoppel zu stellen. Mir ist aufgefallen, immer dann, wenn die Koppel wieder ein Stück weiter aufgemacht wurde, damit die Pferde sie abfressen können, kam der nächste Juckschub. Ich beobachtete dieses auch in den Jahren danach, wo es Zeiten gab, in denen  die Koppeln nicht sehr üppig bewachsen waren. Auch widerstrebte es mir, Poko in eine Ekzemerdecke zu packen, da ich der Meinung bin, ihm Lebensqualität zu rauben. Mit meiner Tierärztin blieb ich in ständigem Kontakt mit diesem Ekzemerproblem. Sie hielt ihre Ohren offen und berichtete mir von einer Kundin, die mit Erfolg eine Mixtur spritze und Heilung erreichte. Leider habe ich mir diese Medikamente nicht aufgeschrieben, um sie hier benennen zu können (ein Bestandteil war Traumeel). Ich spritzte also zusätzlich zum Laboklin im Wechsel zweimal wöchentlich diese Medizin und es schien, als ob eine positive Wirkung erreicht würde. Diese Behandlung hielten ich und Poko die nächsten Jahre durch. Wirklich besser wurde es nicht! Im Jahre 2004 ließ ich von einer Opens external link in new windowTierheilpraktikerin eine Haarprobe nehmen und eine Analyse anfertigen und verabreichte Poko die von ihr daraufhin empfohlene Tropfenmischung. Auf die offenen Wunden schmierten wir Heilerde, angereichert mit Zedan. Dieses kann ich gut empfehlen, da die Erde durch ihre Kühlung Linderung verschafft und wie eine Schlammschicht auf der Haut den Mücken keine  Angriffsmöglichkeit bietet. Am besten wäre gewesen, ich hätte Poko komplett in die Heilerde packen können, was aber unmöglich ist. In den ersten sechs Wochen schlug die Behandlung sehr gut an, doch dann ging die Scheuerei wieder von vorne los, mit allem, was ich kannte. Die einzige Besserung war, dass der zwanghafte Scheuerreiz, wenn ich Poko in die Box stellte, genommen war. Ein bisschen deprimiert war ich schon. Ich weiß es noch wie heute, als ich im Sommer 2004 aus dem Stall kam, mich für die Arbeit im Geschäft fertig machte und mich bei der ersten freien Minute an meinen Computer setzte und zu Stöbern anfing. Es vergingen wohl eine Stunde oder auch zwei, bis ich auf die Internetseite des Zentrums für ganzheitliche Tierheilkunde mit den Ekzemerberichten von verschiedenen betroffenen Pferdebesitzern gelangte. Voller Interesse vergrub ich mich in die Seiten und las sie immer wieder. Warum nicht, dachte ich mir und bestellte die Allergosan-Kräutermischung und das Allergosan-Insekt-Öl: Nach nur vier Wochen stellte sich die erste Linderung ein! Die Haare fingen an zu wachsen, mein Poko konnte aufatmen und musste sich nicht ständig scheuern. Es kam der erste Sommer nach 4 Jahren, den Poko wieder ohne quälenden Juckreiz und voller Lebensqualität genießen konnte! Die Kräuterfütterung hielt ich auch über den Winter 2004/2005 bei. Nur mit dem Einölen in der Winterzeit wechselte ich von Allergosan-Insekt-Öl auf ein Pflegeöl, welches ich auch speziell für Ekzemerpferde im Internet gefunden habe. Zum ersten Mal, seit ich Poko kenne, konnte seine Mähne den Winter über wachsen, die Bauchdecke zugehen und die Schweifrübe regenerieren. Selbst in den Ohren wuchsen wieder Haare. Was Poko nicht ganz ablegen konnte war, das sich Bauchscheuern über den Hufen. Nach dem Reiten lassen wir unsere Pferde immer wälzen und jedes mal, wenn Poko sich scheuern wollte, veranlasste ich ihn aufzustehen. Mittlerweile stellte ich auch die Desensibilisierung ein. Ich wollte nicht mehr spritzen. Mit Spannung gingen wir in die Ekzemsaison des Jahres 2005, durch die seit Sommer beibehaltene Fütterung der Allergosan-Kräuter hatten wir ja bereits eine gute Prophylaxe für die nächste Ekzemsaison geschafft. Frühzeitig begann ich die wieder die Pflege der Haut mit Allerogosan-Insekt-Öl zusätzlich zur Fütterung der Allergosan-Kräutermischung. Meine Überlegung war, wenn ich die Haut schön geschmeidig halte, kann auch kein Juckreiz entstehen. So rieb ich den Bauch zusätzlich mit Pflegecremes mit Kräuterzusätzen ein. Die Opens external link in new windowKräuterfütterung hielt ich aufrecht. Poko roch zwar zeitweise wie eine Parfümerie und ganz konnte er das Scheuern auch noch nicht lassen, besonders am Bauch ist schon mal eine kahle Stelle, aber ich weiß um seine Schwachstellen, so dass diese besonders intensiv eingecremt, bzw. geölt werden. Ich achte sehr darauf, dass an seinen Hufen keine Nägel herausragen, damit er sich nicht den Bauch beim natürlichen Kratzen aufreißt. Meine Rechnung ging auf: Den Sommer 2005 überstanden wir ohne größere Probleme, der Juckreiz war stark eingedämmt und Poko hatte eine Lebensqualität, wie schon seit etlichen Jahren nicht mehr. Pokos Mähne wächst nun seit 2 Jahren und brauchte nicht mehr gestutzt zu werden. Er hat inzwischen ein glänzendes Fell, ist wunderbar zufrieden und arbeitet gerne mit mir. Leider sind an den Ohrrändern einige Stellen kahl geblieben, wo wahrscheinlich die Haarwurzeln zerstört worden sind während der jahrelangen Scheuerattacken. Jedes mal, wenn meine Tierärztin Poko sieht, ist sie begeistert und hat mit Interesse die  Produktinformationsbroschüren des Zentrums für ganzheitliche Tierheilkunde entgegengenommen. Wir befinden uns jetzt bereits wieder in einer neuen Ekzemsaison und Poko ist nach wie vor fast symptomfrei. Poko und ich gehen mit Gelassenheit in den weiteren Sommer. Ich glaube einfach ganz fest daran, dass ich in den Allergosan-Kräutern und dem Allergosan-Insekt-Öl für meinen Freund und Begleiter die Linderung und Heilung gefunden habe und es ihm weiterhin so gut gehen wird. Der Erfolg hat es uns bis jetzt gezeigt!

Anmerkung:

Die Fütterung der Allergosan-Kräutermischung dauernd und ganzjährig und die zusätzliche lokale Behandlung mit Allergosan-Öl bzw. Allergosan-Insekt-Öl hat sich seit Jahren sehr gut bewährt, wie auch obiges Beispiel dokumentiert. Ich empfehle jedoch zusätzlich zumindest im ersten Jahr in derart gelagerten schweren Fällen eine Opens external link in new windowhomöopathische Therapie, die ich anhand der Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse erarbeite, durchzuführen. Häufig höre ich dann Argumente, dass eine homöopathische Therapie bereits stattgefunden hat, aber keine positiven Resultate zeigte. Diese Argumentation kann jedoch nicht aufrecht erhalten werden, wenn man bedenkt, dass es alleine über 5000 homöopathische Einzelmittel plus Nosoden, isopathische Mittel und Komplexmittel gibt. Wenn homöopathische Mittel richtig gewählt werden, zeigt mir die Praxis immer wieder, dass eine zusätzliche homöopathische Therapie zumindest im ersten Jahr zu der oben genannten Fütterung der Allergosan-Kräutermischung und der lokalen Behandlung ergänzend durchgeführt, sehr gute Resultate zeigt. Umso schöner ist es, wenn ich als Opens external link in new windowTierheilpraktikerin erfahre, dass eine derart erfolgreiche Behandlung alleine mit der von mir (ursprünglich für mein eigenes Pferd) entwickelten Allergosan-Kräutermischung sowie den Allergosan-Ölen möglich ist.

Wenn man dann bedenkt, dass noch eine ganze Reihe weiterer Optimierungen in Fütterung und Haltung stattfinden können und dass wir inzwischen als Ergänzung der Allergosan Produkte ein von vielen Pferdehaltern geradezu als "Wunderpuder" bezeichnetes biologisches Wundpuder entwickelt haben, dann sollte dies allen betroffenen Pferdehaltern Mut zur Therapie machen und kein Pferd darf heute noch wegen Opens external link in new windowSommerekzem getötet werden!

Artikel von mir und Frau Bette für den Pferdeanzeiger

Allergien auf dem Vormarsch?

Allergien nehmen in erschreckendem Ausmaße stetig zu. Eine Zunahme der allergischen Erkrankungen finden wir in allen Unterkategorien: bei den AOpens external link in new windowtemwegsallergien, bei den Haut- und Schleimhautallergien sowie bei den Nahrungsmittelallergien, aber auch bei den Arzneimittelallergien; kurzum: bei sämtlichen Allergieformen.

Wie erkennt man eine Allergie?

Oft ein schwieriges Unterfangen: nicht jede allergische Reaktion stellt eine Sofortreaktion dar. Eine Sofortreaktion tritt beispielsweise bei einem allergischen Schock auf, der direkt nach der Verabreichung bestimmter Medikamente erfolgt, wenn das Pferd auf bestimmte Arzneimittel oder auch Hilfs- und Begleitstoffe allergisch reagiert. Es kommt zu einer Dosis unabhängigen Antigen-Antikörper-Reaktion durch den Kontakt mit bestimmten Arzneimitteln bzw. darin enthaltenen Stoffen. Diese Sofortreaktion kann sich beispielsweise bei leichteren Formen in Opens external link in new windowNesselfieber, jedoch auch in Bronchospasmen und  anaphylaktischem Schock mit sofortiger Todesfolge äußern. Glücklicherweise ist der anaphylaktische Schock relativ selten zu beobachten; allergische Reaktionen in Form von Urticaria (Nesselfieber) treten jedoch nicht selten auf. Eine Sofortreaktion erleben wir ebenso, wenn der Patient Weidegang auf einer Weide mit Kontaktallergenen erhält: morgens sieht das betreffende Pferd noch kerngesund aus und abends - beispielsweise nach dem Kontakt mit dem häufigen Allergen Brennessel als Kontaktallergen - weist das Pferd - in diesem Falle - meist an den Extremitäten und am Unterbauch große Quaddeln auf. Eine Sofortreaktion erfolgt auch bei dem "Allergen" Insektenstiche: gerade dieses Jahr nach dem milden und frostfreien Winter treffe ich häufig auf Pferde mit Nesselfieber (Urticaria/Quaddelbildung) am gesamten Körper. Meist sind Bremsen hierfür verantwortlich. Schwieriger wird das Erkennen einer Allergie beim Thema Futtermittel: Reaktionen treten bei Nahrungsmittelallergien selten sofort nach der Verfütterung der allergenen Futtermittel auf und die Symptome können so verschieden sein, dass wir sie nicht unbedingt mit einer Allergie in Zusammenhang bringen. Hier wird die Diagnose also eher schwierig. Auch wird Opens external link in new windowHeadshaking nicht unbedingt mit einer allergischen Reaktion in Zusammenhang gesetzt, obwohl es meiner Meinung nach (diese Meinung wird von Fachleuten teils geteilt, teils ist sie umstritten) eine allergische Reaktion darstellt. Bei manchen Haut- und Schleimhauterkrankungen ist die Diagnose schwierig und auch langwierig; auch für Atemwegsallergien gilt dies zum Teil.

Die verschiedenen allergischen Erkrankungen:

                             Atemwegsallergien

Atemwegsallergien äußern sich in chronischer, meist im späteren Verlauf obstruktiver Bronchitis; am Ende steht bei nicht erfolgreicher Therapie die Opens external link in new windowDämpfigkeit, das Lungenemphysem. Entstehungsgründe: Atemwegsallergien können entstehen aus der Verfütterung mit schimmeligem, staubigem Rauh- und Kraftfutter. In erster Linie ist qualitativ minderwertiges Heu und Stroh der Auslöser für eine stetige Aufnahme von Schimmelpilzsporen, jedoch können diese ebenso gut in Silage, Heulage und in Kraftfutter (Müsli, Getreide) vorhanden sein. Gefördert wird die Erkrankung durch schlechte Licht- und Luftverhältnisse sowie mangelnde freie Bewegung, starker Ammoniakbelastung im Stall sowie eine hohe Infektionsbelastung bzw. eine geschwächte Abwehr des Pferdes. Aus einer akuten Atemwegserkrankung entsteht bei nicht erfolgreicher Therapie eine chronisch-allergische Opens external link in new windowAtemwegserkrankung. Auch Impfungen können verantwortlich sein, welche dem abwehrgeschwächten bzw. bereits erkranktem Pferd injiziert werden, da ein mangelndes Abwehrsystem keine Antikörper entwickeln kann. Eine Opens external link in new windowallergische Atemwegserkrankung erfolgt meist über einen längeren Zeitraum mit für das Pferd ungünstigen Bedingungen, eine Sensibilisierung tritt über Monate hinweg ein, ohne dass der Besitzer diese bemerken muss (nicht immer ist Husten vorhanden). Auch wird bei Opens external link in new windowHusten mit unterdrückenden Mitteln  "gearbeitet", obwohl gerade das Husten eine wichtige Methode darstellt, Fremdkörper aus den Luftwegen zu entfernen. Produzierter Schleim und Staub wird abgehustet. Diese Unterdrückung sensibilisiert das Pferd umso mehr und macht es in der Folge anfänglich für die Übertragung von Bakterien, Viren und Pilzen sowie zahlreiche allergische Reaktionen von Schleimhäuten der Atemwegsorgane auf eindringende Allergene (beispielsweise Schimmelpilzsporen).

Vermeidung:

Impfungen ausschließlich am gesunden Pferd mit einem gut funktionierenden Abwehr- und Immunsystem; was in der Lage ist, Antikörper auszubilden. Diese Antikörperbildung funktioniert bei geschwächten Pferden nicht! Bei akuten Atemwegserkrankungen eine Lösung des Schleims und nicht Unterdrückung von Symptomen herbeiführen; keine Selbstmedikationen mit oft eher negativ wirkenden Eigenmedikationen durchführen. Zeit und Geduld zur Ausheilung aufbringen; Schonung über mehrere Wochen; Stärkung des Immunsystems auf natürliche Weise, durch beispielsweise Vitamin C-Pulver. Keine Unterdrückungsmedikamente, keine ggf. allergische Erkrankungen begünstigende Pflanzen- und Kräutermischungen bzw. Hustensäfte mit allergenverdächtigen Substanzen verabreichen.

Grundsätzliches zur Vorbeugung:

Nur erstklassige Futtermittel füttern; Staub- und Schimmelpilzsporen dürfen weder Bestandteile von Heu, Stroh noch von Kraftfuttermitteln sein. Dem Pferd viel frische Luft und freie Bewegung gönnen; keine dunklen muffigen und schlecht gemisteten Pferdeställe mit nur stundenweisem Weideaufenthalt: tägliches Misten, Licht, Luft und viel freie Bewegung sind unabdingbar. Möglichst an die Natur angelehnte Bedingungen schaffen, hiermit wird das Immunsystem bestmöglich trainiert! Schutz vor Nässe und Wind bei Weidehaltung! Infektionsbelastung durch neue Pferde so gering wie möglich halten!

Haut- und Schleimhautallergien

Hierzu zählen die Sonnenallergie (UV-Licht), die Kontaktallergie, das Opens external link in new windowSommerekzem, die Urticaria (Nesselfieber, Nesselsucht, Quaddelbildung/Ausschlag), die allergische Konjunktivitis (Bindehautentzündung), die allergische Alopezie (Haarausfall), die Kontaktallergie und Opens external link in new windowHeadshaking. Verursacht durch beispielsweise das "Ozonloch", durch hohe Insektenpopulation infolge zu milder Winter, durch Allergene in der Luft und durch eine stetig aggressivere Umwelt werden die zunehmenden Haut- und Schleimhautallergien. Da die gesamten Haut- und Schleimhautallergien in einem sehr engen Zusammenhang mit unseren heutigen Umweltbedingungen stehen, ist Vorsorge sowie auch Therapie schwierig und häufig nur begrenzt möglich bzw. unter erschwerten Bedingungen praktizierbar. Als prophylaktische Maßnahmen wären zu nennen, den Pferden grundsätzlich einen Rückzugsort vor Insekten, UV-Licht, in der Luft zirkulierenden Allergenen (z. B. Sporen) zu bieten. Beim Opens external link in new windowHeadshaking und bei der allergischen Konjunktuvitis sowie auch beim Opens external link in new windowSommerekzem und Kontaktallergien/Alopezie am Kopf ist der Schutz durch eine UV-beständige Fliegenschutzmaske anzuraten. Darüber hinaus sollten wir unseren Weidebestand von bekannten Allergenen befreien: Bei einem Pferd mit einer Kontaktallergie auf Brennesseln versagt die erfolgversprechendste Therapie, wenn das Pferd immer wieder mit auf der Weide befindlichen Brennesseln in Kontakt kommt. Insektenschutz mit Verstand: Oftmals werden Insektizide eingesetzt, welche selbst Allergenauslöser sind; gerade manche ätherischen Öle sind als Allergenauslöser bekannt! Die Umweltbedingungen grundsätzlich können wir selbstverständlich nicht ändern: Wir können aber versuchen, sie für unser Pferd so erträglich wie möglich zu machen und individuelle Maßnahmen zum Schutze des Pferdes zu ergreifen. Ein Pferd mit UV-Licht/Sonnenallergie muss demnach bei Sonnenlicht im Stall verbleiben; diesen Stallaufenthalt können wir jedoch so angenehm wie möglich für unser Pferd gestalten: mit Platzangebot, Rauhfutterangebot und Artgenossen. Gerade bei den allergischen Erkrankungen, welche durch unsere Umwelt ausgelöst werden, können wir ausschließlich die Bedingungen für das betroffene Pferd bestmöglich gestalten!

Opens external link in new windowFuttermittelallergien

Futtermittelallergien entstehen aus Allergenen, welche im Futter vorkommen. Bedenkt man, dass sich das Steppentier Pferd früher ausschließlich von Steppengras, wildwachsenden Kräutern und Pflanzen ernährte, so sind Futtermittelallergien in unserer heutigen Opens external link in new windowPferdeernährung vorprogrammiert. Unsere Pferde werden heute zum großen Teil krank gefüttert (Thema des nächsten Monats) durch Fabrikfuttermittel, Konzentrate, Zusätze, Opens external link in new windowErgänzungsfuttermittel, synthetisch aufbereitete und konservierte Futtermittel, durch Erhitzung des Futters und denaturierte Futtermittel. Pferde haben seit Jahrhunderten durch die Nahrungsaufnahme von Kräutern, Pflanzen und Rohfasern überlebt und sich weiter entwickelt. Sie haben sich heute mit Mahlzeiten auseinander zu setzen, welche mit ihrem natürlichen Futter nur noch annähernd - wenn überhaupt - übereinstimmen. Jedes Futtermittel, jeder Bestandteil eines Futtermittels, jeder Stoff und jeder Zusatzstoff kann zum Allergen werden. Die allergischen Reaktionen beruhen überwiegend auch bzw. zusätzlich auf eine erhöhte Eiweißzufuhr durch das Futter. Das Fatale an Futtermittelallergien ist, dass die Symptomatik selten mit einer Allergie in Zusammenhang gebracht werden. Symptome sind beispielsweise immer wieder kehrende Opens external link in new windowKoliken, Durchfall, Opens external link in new windowKotwasser, Magenprobleme/Erkrankungen sowie Hautreaktionen. Wer denkt schon bei Kolik an eine allergische Reaktion? Oder auch bei Durchfall und Kotwasser? Bei den Nahrungsmittelallergien ist die Therapie recht schlicht: Es gibt zwei Möglichkeiten: Das Allergen ist bekannt; dann wird es umgehend aus der Fütterung entfernt. Oder aber es wird eine Ausschlussdiät über mehrere Wochen durchgeführt. Das heißt, je nach zur Zeit praktizierter Fütterung wird diese ganz umgestellt bzw. auch nur verdächtige Teile der praktizierten Fütterung über einige Wochen abgesetzt. Verursacher bzw. Allergen werden in jedem Fall aufgespürt, wenn der Pferdehalter sich konsequent an die Therapieanweisungen bzw. Anweisungen bezüglich der Fütterung hält. Der Zeitraum hängt in großem Maße von der Vielfalt der zur Zeit gefütterten Futtermittel ab; wird sich aber in der Regel über mehrere Wochen/Monate erstrecken; da das Allergen erst einmal eine Zeit aus der Futterkrippe verschwunden sein muss, um die Symptomatik rückläufig werden zu lassen bzw. feststellen zu können, dass keine negativen Symptome, wie beispielsweise im mehrwöchigen Abstand auftretende Koliken, mehr auftreten.

Arzneimittelallergien

Treten innerhalb von wenigen Tagen nach der Verabreichung des Allergens auf bzw. auch gleich nach Injektion. Arzneimittelallergien zeigen sich in ganz verschiedenen Symptomen und auch verschiedenen Schweregraden. Letal wirken diese bei einem anaphylaktischem Schock: Das Pferd verstirbt innerhalb von Minuten nach der Injektion. Meist äußern sich diese jedoch in Hautreaktionen, wie beispielsweise Nesselfieber, Ausschlägen, Ekzemen und Symptomen der Haut. Jedoch kommen auch Bronchospasmen, Kotwasser, Durchfälle, Magen- und Darmprobleme vor und können auf eine Arzneimittelallergie zurückführbar sein. Arzneimittelallergien treten auch nach lokaler Anwendung auf. Besonders empfindlich reagieren oft Füchse und Schimmel. Einen Schutz gibt es nicht, da bei erstmals injizierten bzw. zu verabreichenden oder lokal aufgetragenen Medikamenten keine Erfahrungen bestehen, wie das Pferd ggf. reagieren könnte. Das Wort "Arzneimittelallergien" ist lediglich ein sogenannter Oberbegriff, Allergien entstehen häufig auch bei Pflegemitteln und Produkten, welche nicht unter den Begriff "Arzneimittel" fallen!  

Allgemein bei Allergien gilt:

Ein hoher Eiweißgehalt im Futter, das heißt ein Überangebot an Eiweiß, wird mitverantwortlich gemacht für das Entstehen einer allergischen Reaktion, da es dieser "Tür und Tor" öffnet! Da unsere Pferde grundsätzlich zu Protein reich ernährt werden; könnte dieser Umstand mit dazu beitragen, dass Allergien stetig zunehmen.Die beste Vorsorge ist eine naturbelassene bzw. an die pferdische Natur angelehnte Ernährung und Haltung! 

Artikel von mir für verschiedene Fachzeitschriften