Pferdehusten, chronische obstruktive allergische Bronchitis bei Pferden, Husten bei Pferden, Bronchitis bei Pferden, Asthma bei Pferden, Dämpfigkeit bei Pferden

Husten Pferd: chronisch obstruktive allergische bronchitis bei pferden, asthma bei pferden, husten bei pferden, bronchitis bei pferden, dämpfigkeit bei pferden, pferdehusten, dämpfige pferde: Dixis Atmung am Anfang der Therapie durch Claudia NehlsEin Schwerpunkt in meiner Praxis ist die Therapie der chronisch allergischen und obstruktiven Bronchitis von Pferden, Ponys & Eseln.

Chronisch allergische obstruktive Bronchitis, wie auch Asthma und die sogenannte Dämpfigkeit bei Pferden finden ihre Ursache in nicht pferdegerecher Fütterung, in nicht ausgeheilten akuten Infektionen, Influenza-Impfungen in einen bereits geschwächten Organismus und nicht optimaler Pferdehaltung.

Zahlreiche Pferdebesitzer der an Husten, Asthma und Bronchitis sowie auch bereits an Dämpfigkeit leidender Pferde schildern hier ihre Erfahrungen mit meinen Therapien und zeigen auf, dass selbst dann eine Chance besteht, wenn Pferde bereits aufgegeben wurden.

Meist komme ich erst ins Spiel, wenn Tierärzte bereits aufgegeben haben und der Pferdhalter verzweifelt nach dem letzten Strohhalm sucht...

Ich hoffe, dass die hier veröffentlichten Erfahrungen vielen betroffenen Pferdehaltern Mut machen und vielen Pferden helfen können.

Eine Therapie durch mich kann auch parallel und ergänzend zur veterinärmedizinischen Therapie erfolgen, das eine schließt das andere nicht aus!

Aus der stationären Aufnahme lernte ich, dass eine Lungenspülung nur kurzfristig Erfolg verspricht. Essentiell wichtig zur Vermeidung erneuter Atemwegsprobleme ist es, Sorge dafür zu tragen, dass sich Schleim nicht erneut festsetzt, was im Umkehrschluss bedeutet, eine dauernde Verflüssigung und Ausscheidung im Wege der Fütterung zu unterstützen.

Die Dokumentation einer unglaublichen Heilung der Dämpfigkeit von Pferden zeigt Dixi!

Erfahrungsbericht von Jessica über ihre bereits dämpfige Stute: Dixi's und meine Geschichte

Es fing etwa im April 2007 an: Dixi stand plötzlich schwer atmend auf der Wiese. Von einem Tag auf den anderen. Die einzigsten Anzeichen waren ein bisschen Husten im Februar.Wir dachten, es läge am Wetter (2007 war es ja im April bereits teilweise bis zu 30° warm). Aber als es Dixi auch nach einiger Zeit noch nicht besser ging, zogen wir unseren Tierarzt hinzu. Der spritzte mehrere Male Cortison, wodurch es Dixi aber nicht wirklich besser ging! Dann sind wir im September mit Dixi in eine Tierklinik gefahren, wo sie ein paar Tage stand. Die Tierärzte sagten, es bestände aus medizinischer Sicht keine Aussicht auf Heilung und wir sollten uns überlegen, dass Tier einzuschläfern, nicht, dass sie eines Tages tot auf der Wiese läge. Ein Video von Dixis ganz schlimmer Zeit könnt Ihr auf der Seite von Frau Nehls (www.tierheilkundezentrum.de) unter Atemwegsprobleme sehen.

Dixi völlig ausgezehrt durch die chronisch allergische Bronchitis und Dämpfigkeit bei TherapiebeginnIch dachte nur:

"Nein, dass darf nicht sein." Denn ich liebe meine Dixi ja so sehr (dies können bestimmt viele Pferdebesitzer nachvollziehen, was dass für ein Schock ist, wenn man hört, dass das eigene Pferd es wohl nicht schaffen wird). Dann googelte ich im Internet nach Pferdedämpfigkeit und bin so über einen Erfahrungsbericht auf Frau Nehls aufmerksam geworden. Auch habe ich im Internet erfahren, dass Inhalieren gut sein soll. Mein Dad hat also ein Inhaliergerät angeschafft - wo Dixi von September bis Dezember täglich 20 Minuten inhaliert hat. Ich habe dann mit Frau Nehls Kontakt aufgenommen. War sehr angetan und voller Hoffnung von den Erfahrungsberichten, aber ich dachte auch, dass es bestimmt nicht noch so einen schweren Fall wie Dixi gibt.

Ich habe dann die Haare, Fotos und ein Video von Dixi zu Frau Nehls geschickt. Von Frau Nehls kam die Mail: Viel viel Glück und ich hoffe inständig, dass ich Dixi noch helfen kann. Bitte halten Sie mich auf dem Laufenden. Wenn Dixi nur annähernd beschwerdefrei wird, ist dies ein Wunder (kein kleines, ein großes..); aber manchmal geschehen Wunder (siehe Erfahrungsberichte..). Aber Dixis Werte von der Biofeldanalyse waren auch wirklich super super schlecht. Die Werte der Atemwege u. Lungen lagen alle im Bereich 18! Dann ging die Therapie mit unzähligen Mittelchen los. Zusätzlich haben wir Opens external link in new windowNehls Broncho-Elexier, Nehls Abwehr-Stark, Nehls Heustaub-Stopp und Nehls Broncho-Fit vom Tierheilkundezentrum Nehls gefüttert. Dixi bekam Heucobs, Luzerne, Rote Beete und Rübenschnitzel. Also, jedes andere Pferd hätte wahrscheinlich nach drei Tagen 1000 Kilo gewogen. Dixi war zu diesem Zeitpunkt aber schon sehr von ihrer Krankheit gezeichnet und unterernährt, sie war so mager, dass man jeden Knochen sehen konnte. Einige Tage sah Dixi dann ein bisschen besser aus, an anderen hat sie wieder GAR NICHTS gefressen, keine Möhren, keine Äpfel - gar nichts. Ich saß einige Abende in meinem Zimmer und habe zu meinem Freund gesagt:

"Ich glaub, Dixi will einfach nicht mehr, guck sie dir doch mal an"...

Aber dann, nach einiger Zeit, setzte eine Besserung ein. Dixis Atmung wurde flacher, sie fraß wieder u. nahm auch wieder zu. Sie ging wieder mit den anderen Pferden auf die Wiese und fraß teilweise auch mal ein bisschen Gras. Man hat sich immer gefreut, wenn sie auf der Wiese den Kopf unten hatte und nicht einfach nur traurig da stand. Im November schickte ich dann wieder Haare zur Kontrollanalyse zu Frau Nehls. Dixi sah nun schon um einiges besser aus. Die Werte hatten sich auch bereits verbessert. Die Therapie haben wir bis März weitergeführt. Dann habe ich wieder Haare u. Videos zu Frau Nehls geschickt. Sie konnte, glaub ich, nicht glauben, was sie da auf den Videos sah. Ihre Nachricht zu den Videos: Waaaahhhnsinn, Dixi ist ja ein völlig anderes Pferd:-) Ich würde mal sagen: Das haben wir allerbestens hinbekommen; hätte ich selbst nicht für möglich gehalten:-))). Die Werte der Biofeldanalyse haben sich auch erheblich gebessert.

Dämpfigkeit bei Pferden: Dixi bei Therapiebeginn durch Claudia NehlsDixi frisst alles, belästigt unsere Wallache wieder u. quiekt wieder wie früher, wenn sie die Wallache belästigt... Dixi ist in einem wirklich guten Futterzustand, weder zu mager, noch zu dick, ihr Fell glänzt und sie strahlt Gesundheit und Wohlbefinden aus! Ich hätte NIE für möglich gehalten, dass Dixi noch einmal gesund wird. Ich hätte auch NIE für möglich gehalten, dass mit Homöopathie in Verbindung mit Kräutertherapie so ein WUNDER möglich ist. Das ist einfach WAHNSINN. Ich dachte früher immer Homöopathie kann nicht klappen und Kräutertherapie auch nicht. Ich kann nur jedem raten, dass man es mit Homöopathie und Kräutern von Frau Nehls versucht, auch wenn die Schulmedizin die Pferde bereits aufgibt. Ich glaube, Dixi ist mit das beste Beispiel für die Wunder der Homöopathie, der Kräutertherapie und der Frau Nehls. Die Therapie war sehr kostspielig. Für das Geld, was wir in der Apotheke und in diversen Futtershops gelassen haben, hätte man ein Pferd bezahlen können. Deshalb möchte ich hier an dieser Stelle meinen Vater danken, ohne ihn wäre die Therapie für mich finanziell nicht möglich gewesen. Des Weiteren danke ich meinem Freund und meiner Schwester, die mich beim Mittelchen mixen und täglichen Inhalieren tatkräftig unterstützt haben.

Und der größte Dank geht an Frau Nehls. Ohne sie und ihre Therapie wäre Dixi heute 100% nicht mehr da!!

Die Videos von Dixi könnt ihr bei Frau Nehls auf der Seite sehen. Unter den Atemwegserkrankungen ist ein Pferd mit Dämpfigkeit. Das ist mein Schimmelchen zu Beginn der Therapie sowie gesund ein gutes halbes Jahr nach dem Therapiebeginn. Ich hoffe, dass auch mein Bericht von verzweifelten Pferdebesitzern bei Google entdeckt wird, denn hätte ich den Erfahrungsbericht nicht gefunden, wäre ich nicht auf das Tierheilkundezentrum gestoßen. Ihr könnt mir auch gern schreiben: jessica.radzanowski@gmx.de

Ich bin echt u. bin kein erfundener Erfahrungsbericht, wie vielleicht einige glauben, die die Berichte lesen. Denn ich hab ja auch gedacht: "ob das stimmt?"... Aber ich bin echt, Dixi ist echt u. Dixi zeigt sich heute gerne, falls einer das Wunder der Dixi nicht glaubt. Jessica Schlüter

Dixi gezeichnet durch die chronische Bronchitis bei Therapiebeginn durch Claudia Nehls

Der obige Erfahrungsbericht zeigt, dass durchaus noch eine Chance besteht, auch wenn Pferde wie Dixi bereits veterinärmedizinisch austherapiert sind. Ehrlich gesagt habe ich in Dixis Fall selbst keinesfalls an eine Heilung geglaubt und dies auch nicht im Unklaren gelassen; ja, nicht einmal daran geglaubt, dass Dixi einmal wieder einen Gesundheitszustand erreicht, von dem wir sagen können, dieser ist vertretbar für ein Pferdeleben. Dixi war in einem absolut jämmerlichen und krankhaften desolaten Zustand, so, dass man denken mochte, je schneller sie erlöst wird, desto besser ist dies für Dixi. Ich kann nicht ausdrücken, wie sehr ich mich freute, dann die Folgevideos von Dixi zu sehen, eigentlich kann ich bis heute nicht glauben, dass dieses Wunder der Heilung Dixis möglich sein kann. Der Erfahrungsbericht hört sich sehr nach einer Lobeshymne an: Wer jedoch Dixi vorher und nachher erlebte, kann dies ganz sicher nachvollziehen, auch wenn ich beim Lesen etwas rot werde, soviel Lob für eine Therapie bekommt man nicht täglich. Ich hoffe, dieser Bericht wird vielen betroffenen Pferdebesitzern den Mut geben, nicht zu schnell aufzugeben, um vielleicht ein ebensolches Happy End wie Jessica mit Ihrem Pferd zu erleben. Dixi war lange Zeit mein schwerster Fall, inzwischen gibt es einige Fälle wie der von Dixi und einige Happy Ends. Dixi hat mich gelehrt, nicht aufzugeben, wenn noch eine Möglichkeit offen geblieben ist. Heute ist Dixi in einem guten Futterzustand, völlig symptomfrei und gesund und hat ihr erstes Fohlen zur Welt gebracht. Keiner hätte gedacht, dass dies einmal möglich wird!

Dixi gesund nach Claudia Nehls Therapie

Video: Dixis unglaubliche Heilung

Dixi ist seit Ende 2007 beschwerdefrei, wieder voll einsetzbar und wird seither auch wieder geritten und normal belastet. Dies hätte im April 2007 niemand für möglich gehalten.

Da Dixi das Unmögliche doch schaffte und wieder gesund wurde, ließ Jessica Dixi decken und im April 2009 wurde nach unproblematischer Geburt für Mutter und Tochter die kleine Penny Lane geboren:

Dixi heute als glückliche Mutter und immer noch gesund und ohne Husten und Bronchitis

Die glückliche und stolze Mama Dixi mit Penny Lane, Ihrem ersten Fohlen

Dixi ist glückliche Mama und es geht ihr noch immer bestens!

Lange nichts von Dixi gehört...

Hier wieder einmal ein Lebenszeichen von Dixi & Jessica zu Ostern 2012: 
Hallo liebe Frau Nehls, schöne Grüße u. frohe Ostern wünschen Ihnen Jessica mit Familie, Dixi und ihr 1-Wochen altes Fohlen. Dixi ist letzte Woche Mama eines gesunden Stutfohlens geworden. Das 2te gesunde Baby nach der schweren Krankheit :-)

Liebe Grüße Jessica Radzanowski & Dixi, jessica.radzanowski(at)gmx.de

Verlauf der Therapie des kleinen Jon

2007 wandte sich Frau Hoffmann verzweifelt an mich mit der Bitte, Jon zu therapieren. Jons Regeneration und Heilung wurde seit 2007 in Erfahrungsberichten von Frau Hoffmann niedergeschrieben, hier die Dokumentation von 2007 bis 2011: Therapieverlauf des kleinen Jon mit chronisch obstruktiver allergischer Bronchitis und bereits eingetretener Dämpfigkeit von Silvia Hoffmann, E-Mail: ushoffmann(at)aol.com:

Hallo! Ich heiße Jon und bin das Welsh-Pony, dass seinen Menschen im letzten Jahr so viel Kummer gemacht hat. Doch seit etwa 14 Tagen geht es mir so gut, dass ich mit meiner großen Freundin Cheyenne um die Wette auf die Koppel rennen kann. Daran konnte ich vorher nicht mal denken, denn ich bekam so schlecht Luft und musste so viel husten, dass ich nicht mal mehr fressen konnte und nun ganz dünn bin. Aber neuerdings macht mir meine Menschenfrau morgens Frühstück und mittags und abends auch Extra-Mahlzeiten, ich kriege dann einen Eimer mit merkwürdig riechenden Sachen (Broncho-Fit) drin. Da hab ich aber mal geflemt! Und mehrmals am Tag kam sie, und hat mir Flüssigkeit ins Maul (Broncho-Elexier) gespritzt. Doch ich bin ja nicht doof und hab es wieder rauslaufen lassen. Jetzt schmeckt mein Frühstück nach dem Zeug, aber nur schwach und ich esse es halt mit! Aber ich kriege seit zwei Wochen kein Müsli mehr, das finde ich gemein! Dafür sind im Eimer jede Menge Kräuter, und ich hasse Kräuter! Aber die Menschenfrau schnippelt mir einen Apfel hinein, dann schmeckts ganz gut und ich esse brav meinen Eimer leer. Sie lobt mich dann. Meine Freundin Cheyenne muss nun auch Kräuter essen, aber die isst sowieso alles. Auch das Heu ist nicht mehr wie früher, es riecht auch irgendwie merkwürdig (Heustaub-Stopp) und ist nass, aber ich will ja brav sein und esse es auch. Und seitdem geht es mir viel besser! Ab und zu plagt mich noch Husten, aber dann bringt mir meine Menschenfrau eine Handvoll Irgendwas, und wenn ich dass aufgegessen habe, verschwindet auch der Husten. Meine Menschenfrau sagt, Sie hätten ihr das so aufgetragen und deshalb wollte ich schon mal danke sagen. Ich hatte nämlich mitgekriegt, dass die Menschen schon von der letzten Spritze geredet hatten, weil ich so gelitten habe. Aber das ist jetzt kein Thema mehr. Und wenn der Regen aufhört und ich wieder auf die Koppel darf, dann werde ich den Menschen zeigen, wie viel Kampfgeist in mir steckt! Und auch der frechen Cheyenne werde ich es zeigen! Recht viele Grüße aus Bruchweiler Jon

Hallo Frau Nehls, wie geht es Ihnen? Ich hoffe gut? Jon ist munter und frech und plärrt, wann immer er mich sieht, weil er auf die Koppel will. Die muss aber ein paar Tage geschont werden und der Auslauf ist ja auch recht schön. Der Zustand hatte sich in den letzten Tagen so gebessert, dass ich kein keuchen mehr hören konnte, auch wenn ich das Ohr an die Nüstern legte. Nur die lästigen Hustenanfälle kommen immer mal wieder, manchmal auch recht heftig. Ich denke, es dauert sicher seine Zeit, bis die Schädigungen aus sieben Jahren reguliert sind. Ich werde deshalb auch die Tropfen weiter verabreichen, nur die Tabletten musste ich absetzen, da ich meine finanziellen Mittel einteilen muss. Die Globulis sind noch nicht alle, die kriegt er auch weiter. Und viel wichtiger sind mir Broncho-Fit und Broncho-Elexier von Ihnen und Heustaub-Stopp. Ich gebe morgens die Tropfen mit dem Pre Alpin mit Olewo rote Beete und Broncho-Elexier und einem geschnippelten Apfel und Horse Allround-Kräuter Fit und Broncho-Fit, abends Broncho-Fit und Horse Allround-Kräuter Fit und den Globulis und einem Apfel.

Die Stute Cheyenne bekommt auch Horse Allround Kräuter-Fit und die Verbindungstür zwischen den Boxen wird so lange geschlossen, bis Jon aufgefressen hat (Cheyenne ist sowieso schneller fertig). Zweimal am Tag kriegen sie eine Schaufel Hartog Luzerne, zusammen höchstens 1 kg, mindestens dreimal am Tag mit Heustaub-Stopp getauchtes Heu. Bis Juli hat ein netter Mann aus der Nachbarschaft wöchentlich einen kleinen Berg frisch gemähtes Grünfutter ohne jede Düngung und ich brauchte kaum Heu. Und mit meinem Karottenmann hab ich auch geredet, er achtet jetzt auf gute Qualität und wenn keine deutschen Karotten aus der Pfalz lieferbar sind, kriege ich Biokarotten, keine mehr aus Holland. Es gibt also wöchentlich 20 kg Möhren für beide Pferde, die füttere ich in vier Tagen weg und achte sehr genau auf Schimmelpilze. Die Flachs-Einstreu hatten wir sowieso schon, die ist sogar mit Teebaumöl desinfiziert. Ist das gut oder könnte der hartnäckige Husten womöglich dadurch ausgelöst werden? (Teebaumöl war der Auslöser, die Einstreu wurde dann gewechselt). Sie sehen, ich geb mir viel Mühe Ihren Plan einzuhalten. Doch leider erwische ich immer wieder nette Menschen, die mit ihren Kindern die lieben Pferde füttern gehen! Mit Brot! Und ich wundere mich dann, warum Jon wieder keucht! Ich erkläre dann freundlich aber nachdrücklich, warum es verboten ist, Schilder würden nichts nutzen, denn es sind oft Menschen, die kein Wort deutsch können. Vielleicht male ich eins, wo ich mit bösem Gesicht und erhobenem Zeigefinger drohe! Aber Jon erholt sich innerhalb von zwei Tagen wieder und dann merkt ein Laie nicht, dass er nicht gesund ist, so gut sieht er aus, dank Ihrer Hilfe. Ganz herzliche Grüße von zwei glücklichen Pferden und ebenso glücklichen Menschen Silvia Hoffmann

Frau Hoffmann sagt 5 Monate nach Therapiebeginn: Jon ist in recht gutem Zustand, zwar hat er immer mal noch Hustenanfälle (3 bis 4 Mal am Tag), aber es belastet ihn nicht sehr. Er ist so munter, dass er von meiner Tochter Melanie (50 kg) geritten werden konnte, was er sichtlich genoss. Trotz meiner Ermahnung, nur Schritt zu gehen, war er nicht zu bremsen und wollte unbedingt auch ein Stück im Galopp gehen. Er schnaufte danach heftig, aber innerhalb von wenigen Minuten ging der Atem wieder recht normal. Die Besserung seines Zustandes merkt man daran, dass er jetzt fast nur gute Tage hat, und die schlechten werden immer seltener (alle 20 Tage mal ein schlechter Tag). Das war vor Beginn der Therapie ganz anders: innerhalb eines Jahres hatte er etwa 12 gute Tage, und die waren nicht wirklich gut!

Hallo Frau Nehls, ich bin's mal wieder, der Wallach Jon, der so schlimme Atemprobleme hatte, dass er fast eingeschläfert worden wäre. Sie erinnern sich? Meine Menschenfrau hatte sich vor etwa einem Jahr völlig verzweifelt an Sie gewandt und dann meine Ernährung umgestellt. Ich war auch ganz brav und habe die Sachen alle gegessen, die sie mir in den Eimer tat. Und der Erfolg war überwältigend. Die Therapie begann am 3.5.07. Nach wenigen Tagen fühlte ich mich bereits viel besser und wurde schon wieder ein bisschen übermütig. Ich bekam ein herrlich glänzendes Fell und meine Mähne und mein Schweif sehen super aus. Meine Freundin, die Paint-Quarter-Stute Cheyenne, war ja schon vorher ganz verknallt in mich, aber jetzt ist sie wie ein Bonbon, so klebt sie an mir. Im Sommer konnte ich die ersten Galoppsprünge machen, musste aber danach noch oft husten. Doch das wurde immer besser. Meine Menschenfrau hat mir die Portion Kräuter Broncho-Fit und den Hustensaft Broncho-Elexier, die ich zuerst gar nicht wollte, verdoppelt, und ich vermute mal, dass das ein Tipp von Ihnen war. Und weil ich ja ein braver Bub bin, habe ich alles gegessen. Und der Husten wurde immer weniger und seltener, und seit Spätsommer kann ich wieder über die Koppel rennen und buckeln, ohne danach zu husten. Ich hätte nie gedacht, dass ich wieder so viel Spaß haben kann, und Cheyenne hat sich auch sehr gefreut. Inzwischen kann ich mit ihr Kämpfchen machen, das macht Spaß. Sie ist zwar größer als ich, aber erst drei Jahre und ich kann ihr schnell zeigen, wer der Chef ist! Und das bin jetzt wieder ich! Im Spätsommer durften die Menschenkinder wieder auf mir reiten, und ich war so glücklich! Endlich wieder in den Wald, da war ich so lange nicht mehr! Und dann begann meine Besitzerin (die Tochter der Menschenfrau, die mich mit Ihrer Hilfe gesund gepflegt hat) wieder auf mir zu reiten. Anfangs kam ich noch schnell außer Atem, ich hatte ja keine Kondition mehr. Aber dann hörte im November der Husten fast ganz auf, und auch die Frau ritt auf mir. Die hatte vorher erst einmal auf mir gesessen, denn sie ritt ja immer meine große Liebe Tanja, aber die ist ja leider im Pferdehimmel. Und ich habe mich bemüht, ganz brav zu sein und so konnte ich der Frau etwas von dem Glück zurückgeben, was ich von ihr bekomme. Und deshalb kann ich mich nur ganz herzlich bedanken, ohne Sie wäre ich bestimmt bei Tanja im Himmel. Ich bin wieder ein glückliches Pferdchen, und von der heftigen Atmung ist nichts mehr zu sehen. Nur wenn ich so schnell renne, wie ich nur kann, dann pfeift mein Atem. Aber innerhalb von wenigen Minuten ist alles wieder normal. Ich kann also wunderbar mit Reiter im Galopp durch den Wald rennen, ohne Husten und Atemnot und die Menschen achten darauf, dass ich nicht zu schnell werde. Dann ist alles ganz wunderbar. Also nochmals vielen vielen Dank für mein Leben! Es grüßt ganz herzlich Jon
Liebe Frau Nehls, heute möchte ich Ihnen mitteilen, wie gut es Jon, dem frechen Welsh-Pony, geht. Jon ist im Mai 2007 nach sieben Jahren Husten, Keuchen und zum Schluss verzweifelt nach Luft ringen von Ihnen therapiert worden, ich war nur die ausführende Hand.
Und so sieht es heute aus: Jon ist seit November 2007 fast beschwerdefrei. Die Hustanfälle wurden mit der Zeit immer seltener und nun hustet er nur mal ganz selten, alle paar Monate einmal. Damit kann er, und ich, gut leben. Der Tierarzt kommt zu ihm nur noch zum Impfen. Letzte Woche hat eine Tierärztin seine Lunge abgehorcht und bestätigt, dass ein leises Atemgeräusch und Rascheln noch zu hören ist. Wenn man an seinen Nüstern lauscht, ist nichts zu hören. Auch nach schnellen Galloppaden nicht. Auch sonst merkt man ihm nichts mehr an. Jon rennt, buckelt und spielt und hat seine Ankündigung, seine Freundin Cheyenne zu überholen, auch wahr gemacht. Beim Reiten geht er ab, wie eine Rakete und lässt sich kaum bändigen, so voller Freude und Übermut ist er. Wir, die Familie Hoffmann, staunen noch immer, wenn wir ihn so munter herumrennen sehen und er wiehert uns fröhlich zu, wann immer er uns erblickt. Dabei sah er im April 2007 so aus, wie die Stute Dixi auf Ihrer Homepage. Er hatte kaum noch Kraft, sich auf den Beinen zu halten und schwankte (!) beim Gehen. Die Rippen standen heraus und besonders die Hüftknochen. Wiehern ging auch nicht mehr. Keiner hätte einen Pfifferling darauf gewettet, dass er den Sommer erlebt. Wir bedauern heute sehr, dass wir ihn damals nicht fotografiert haben. Eines ist sicher: Auch Jon ist eines Ihrer Wunder, das sagen alle, die ihn damals gesehen hatten. Danke dafür. Viele Grüße aus Bruchweiler Fam. Hoffmann, Jon und Cheyenne
Liebe Frau Nehls, hier ist der neueste Bericht über Jon, das freche Welsh-Pony, das aufgrund seiner chronisch obstruktiven Bronchitis beinahe gestorben wäre. Jons Erkrankung begann vor über 10 Jahren, hatte ihren Höhepunkt im Jahr 2007 erreicht (er sah aus, wie Dixi in dem Video) und wäre ich im Internet nicht über Ihre Homepage gestolpert, wäre Jon schon lange tot.
Wie in den Erfahrungsberichten beschrieben, versuchte ich, so viel von ihren Vorgaben umzusetzen, wie nur möglich. Dabei war ich selber gesundheitlich stark angeschlagen und die finanziellen Mittel waren begrenzt. Doch bereits nach wenigen Tagen wurde bei dem abgemagerten, verzweifelt nach Luft ringendem und Tag und Nacht hustenden Pony ein neuer Lebenswille sichtbar. Dann ging es stetig bergauf. Und Leute, auch wenn es (meist durch Fehler der Menschen verursacht) auch Rückschläge gab, die guten Zeitspannen wurden immer länger und öfter. Wie sieht es heute aus?
Nach vier Jahren, in denen ich weiterhin Broncho-Fit und Horse-Allround-Kräuter füttere und das Heu weiter mit Heustaub-Stopp behandele und als Einstreu Leinenstroh verwende: Es ist nicht zu fassen, aber Jon hustet seit eineinhalb Jahren gar nicht mehr! Nicht mehr das kleinste Hüsterchen, nicht mal, wenn er mal trockenes Heu frisst! Der Tierarzt ist seit 2007 zu ihm nur noch zum Impfen gekommen. Der freche Lümmel kann wieder geritten werden und lässt sich in seinem Übermut nur schwer halten, bis er endlich mal Gas geben und rennen darf. Auch dann kein Husten, kein Keuchen, kein Rascheln beim Atmen, als wäre er nie krank gewesen. Daher werde ich weiter die oben genannten Kräuter füttern, die Kosten von weniger als 40 Euro im Monat für 2 Pferde machen sich auf jeden Fall bezahlt.
Vielleicht möchten Sie dies als Schluss bei den Erfahrungsberichten veröffentlichen.
Ich bedauere, dass ich damals kein Foto von Jon gemacht habe, aber Betroffene wissen, wie so ein armseliges Pferd aussieht, und wenn man ihn jetzt anschaut: seine 21 Jahre merkt man ihm nicht an!
Viele Grüße aus dem Hunsrück Jon, seine Pferdedamen und seine Menschen

Asthma bei Pferden

Der Begriff Asthma wird bei uns nur selten genutzt, wir sprechen von einer chronischen Bronchitis, einer Opens external link in new windowchronisch obstruktiven Bronchitis, Husten, Pferdehusten oder Opens external link in new windowHeustaub-Allergie bzw. Dämpfigkeit. Asthma bronchiale beim Pferd zeigt jedoch im Großen und Ganzen die Symptome einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD, chronic obstructive pulmonary disease) oder auch von Dampf oder Dämpfigkeit. Wir bezeichnen Opens external link in new windowAsthma bei Pferden als rezidivierende Atemwegsobstruktion (RAO). Ein Lungenemphysem stellt das Endstadium einer RAO dar. Es kommt beim Asthma zum Platzen der Lungenbläschen und zur Erweiterung der Lunge, wobei die Atemfläche kleiner wird. Da die eingeatmete Luft durch den Verlust der Lungenelastizität bei Asthma nicht mehr ausgestoßen werden kann, muss die Muskulatur der Bauchwand beim Asthma von Pferden zum Ausatmen zu Hilfe genommen werden. Dies wird sichtbar durch die sogenannte Dampfrinne an der seitlichen Bauchwand, eine Einkerbung zwischen Bauchmuskel und Rippenbogen und zeichnet ein dämpfiges Pferd sowie auch ein Pferd mit Asthma. Die Pferde haben einen trockenen und qualvollen Husten sowohl bei Asthma als auch den o. g. Bezeichnungen. Ob wir nun den Begriff Asthma, Bronchitis oder Dämpfigkeit wählen, die Symptome unterscheiden sich nur unerheblich.

Asthma und Bronchitis Warnzeichen, wie vereinzeltes Husten insbesondere bei Asthma, werden von den Besitzern oft unterschätzt und erst bei starker Luftnot infolge des Asthmas beim Pferd wahrgenommen.

Grundvoraussetzung der Therapie von Asthma ist eine problemorientierte Fütterung. Auch Asthma lässt sich im Wege einer Haaranalyse in meiner Praxis erfolgreich und ganzheitlich therapieren, wie die vielen Beispiele, welche jedoch allesamt von Bronchitis und Dämpfigkeit sowie allergischer Bronchitis berichten, zeigen. Zu diesen Begriffsverwirrungen und Verirrungen kommt es, da Asthma bei Pferden in unseren Breitengeraden kein umgangssprachlicher Begriff ist, nicht, weil Asthma bei Pferden nicht vorkommt!

Chronische Bronchitis:
Volkskrankheit Nr. 1 bei unseren Pferden?
Husten Pferd-Bronchitis Pferd
Pferdehusten

Erkrankungen der Atmungsorgane gehören zu den am häufigsten beim Pferd vorkommenden inneren Erkrankungen. Die Hauptfunktion der Atmungsorgane besteht im Gasaustausch zwischen Organismus und Umwelt.

Oftmals entwickelt sich eine chronische und in Folge allergische Bronchitis bis zur Dämpfigkeit aufgrund eines harmlosen Infekts, wenn dieser nicht erfolgreich behandelt wird. Selbst kleinste Infekte der Atemwege und erst recht eine Influenza benötigen Wochen und Monate zur vollständigen Ausheilung. Wird das Pferd zu früh belastet, zu kurz therapiert und als gesund entlassen, wird die Erkrankung meist chronisch und die Therapie umso langwieriger. Hauptgrund dieser chronischen Erkrankungen der Atemwege, zu denen auch Asthma und Atemnot gehört, ist die oft im Verborgenen stattfindende "Verschleppung" dieser harmlosen Infekte. Zu der bakteriellen Infektion gesellen sich Pilze und es entwickelt sich eine chronische und grundsätzlich allergische Atemwegserkrankung. Die allergische Form entwickelt sich aufgrund der zunehmenden Sensibilität; früher harmlose Substanzen werden in kurzer Zeit zu Allergenen. Die Belastung mit Staub und Schimmelpilzsporen, welche sich leider nicht bei der Pferdehaltung vermeiden lässt, wirkt natürlich äußerst kontraproduktiv auf den Heilungsprozess. Von daher heißt es selbst bei den harmlosen Infekten die Belastung durch Rauhfutter und Umgebungsstaub so gut wie nur eben möglich zu minimieren, das betroffene Pferd längere Zeit zu schonen und ihm frische Luft, Ruhe und eine staubfreie Fütterung angedeihen zu lassen.

Oft ist eine Ausheilung der Atemwegserkrankung für den Pferdebesitzer schlecht zu beurteilen, sieht man das Pferd nur einige Stunden am Tag und es treten in diesen keine Symptome wie Nasenausfluss und/oder Husten auf, so gewinnt man schnell den Eindruck, eine Regeneration hätte bereits stattgefunden. Das Tückische an vielen Atemwegserkrankungen, welche bereits in ein chronisches Stadium übergegangen sind, ist, dass die Symptome oft nicht darauf schließen lassen, dass die Situation ernst ist. So ist gerade das trockene Hüsteln, welches meist gleich bei Beginn der Bewegung einsetzt, ein untrügliches Zeichen für eine chronische und schon weitreichend manifestierte Bronchitis. Dieses eher unterdrückte Husten wird in der Regel nicht als ernsthaft und vor allem krankhaft erkannt, so, dass der Prozess der Erkrankung immer weiter voranschreitet, bis deutliche Symptome bis hin zur akuten Atemnot irgendwann nicht mehr übersehbar sind!

Artikel von mir für den Pferdeanzeiger 11/2008

Erfahrungsbericht einer chronischen Bronchitis des Ponys Sancho

Hallo liebes Team des Tierheilkundezentrums, ich dachte mir, ich sende mal einen kleinen Bericht von mir und meinem Welsh-WB-Mix Sancho: Ich kenne Sancho schon seit seiner Geburt. Er wuchs die ersten drei Jahre in einer Hengsherde in Weidehaltung auf, kam nach der Kastration in einer Herde mit knapp 90 Pferden und lebte seither in kompletter Offenstall-/Weidehaltung. Leider lies diese Haltungsform in diesem Ausmaß keine individuelle Fütterung zu, sodass auf seine Allergien nicht individuell eingegangen werden konnte.
Daher kam irgendwann die Entscheidung, ihn zu verkaufen.
So begann im September 2009 unsere gemeinsame Zeit. Er war damals 12, ich 21 Jahre alt.
Er bekam regelmäßig Husten und Luftprobleme, weshalb ich ihn mehrfach behandeln ließ, die Haltungsform änderte von 8 Stunden Paddock auf 24 Stunden Offenstall.
Viele viele Tierarzttermine, Allergietests, Behandlungen und einen Stallwechsel später waren wir zu täglichem inhalieren mit Cortizon, Schleimlöser und Bronchien-erweiternden Mitteln über gegangen. Außerdem desensibilisierten wir ihn gegen zwei seiner Haupt-Allergene. Im Winter ging es ihm erfahrungsgemäß immer besser, sodass wir uns da das Inhalieren weitgehend sparen konnten. Wirklich einsatzfähig und lauffreudig war Sancho jedoch nur tageweise.
Seit ich ihn habe, habe ich häufig darüber nachgedacht, ob ich dem Pony etwas gutes tue, oder ob ich im Grunde nur aus Egoismus versuche, ihn am Leben zu halten. Es gab jedoch immer wieder mal Phasen, in denen er mir zeigte, dass er Spaß am Leben hat und ich doch den richtigen Weg gehe.
Natürlich habe ich keine Situation ausgelassen, mich weiter über Atemwegserkrankungen zu informieren, wodurch ich diesen Sommer im Internet auf die Seite des Tierheilkundezentrums gestoßen bin. Die Therapie erschien mir einleuchtend und die Erfahrungsberichte positiv, sodass ich eine Biofeld-Haaranalyse durchführen lies.
Als die Auswertung da war, und ich mein Geld aus allen Ecken und Enden zusammen gekratzt hatte, konnte es also los gehen.
Nun sind 24 Tage der Behandlung vergangen. Das Wetter ist dem ganzen sehr zuträglich und so geht es meinem Pony momentan wirklich recht gut. Ich kann wieder eine halbe Stunde am Stück in allen Grundgangarten reiten, er bekommt keinen Hustenanfall, sobald er versucht, durchs Genick zu gehen und sogar das anfängliche Hustenkonzert beim ersten Antraben bleibt zur Zeit aus.
Sogar auf der Koppel lässt er sich von seinem Kumpel wieder zu der ein oder anderen Ehrenrunde motivieren.
Anfangs fand er das Futter durchaus sehr gruselig, aber mitlerweile begrüßt er jeden mit einem freudigen wiehern, der in die Nähe seiner Futterkiste läuft.
Anbei ein aktuelles Video.
Liebe Grüße Sabine Schön und Sancho, sabineschoen(at)web.de

Erfahrungsbericht Husten bei Pferden Speedy Gonzales, Holsteiner-Wallach

Speedy Gonzales nach der Therapie von Claudia Nehls wieder topfit!

 

Mein nun 20-jähriger Wallach, Dressurpferd in Rente, neigte auch in jungen Jahren schon immer wieder zu Kehlkopfreizungen, da er leichter Stauballergiker ist. Zudem wurde er vor 5 Jahren tonoperiert, wo allerdings ein kleiner Restton zurückblieb.

Aufgrund von seit dieser Op immer wieder kehrenden Schüben (vor allem bei kalt-/nassem, nebeligem Wetter) mit Husten, Verschleimung, und im schlimmsten Fall auch Bronchospasmus, bekommt er nun seit ca. 2 Monaten Broncho-Elexier, Broncho-Fit und Heustaub-Stopp.

Ich habe damit nur die besten Erfahrungen gemacht, es geht ihm sehr gut, kaum mehr ein Huster und er nimmt es sehr brav, obwohl er normalerweise bei Sachen die ins Maul gegeben werden, sehr hysterisch ist, und das Tüpfelchen am i ist, dass er letzte Woche bei lockerer Arbeit am Viereck völlig normal atmete und nicht den geringsten Ton hatte (!!!) - ich bin absolut begeistert!

Pamela Kail aus Österreich, 13.08.2010, E-Mail: pamela.kail(at)gmx.net

Chronische Bronchitis Teil II.:
Ein weiterer aktueller Fall einer erfolgreichen Therapie der Volkskrankheit Nr. 1 Pferdehusten bei unseren Pferden, Bronchitis bei Pferden

Im ersten Teil dieses Artikels berichteten wir über die massive chronisch obstruktive Bronchitis der Stute Dixi. Eine ganz andere Vorgeschichte sowie auch ein anderes Ansprechen auf die veterinärmedizinische Therapie zeigt Pascual.

Sprach Dixi auf die Cortisontherapie überhaupt nicht an, war Pascual doch einige - kurze - Zeit symptomfrei. Cortison hat seine Berechtigung in der Therapie von Atemwegserkrankungen als Notfallmittel, als Mittel zur kurzfristigen Eindämmung der Symptome Husten, Atemnot, Asthma, Kurzatmigkeit. Langfristig verspricht Cortison jedoch in keinem mir bekannten Falle eine erfolgreiche Therapie, da die Wirkung im Laufe der Zeit immer mehr nachlässt, bis sie praktisch bei 0 angekommen ist. Das Fatale hieran ist, dass Cortison dann auch nicht mehr als Notfallmittel für eine akute Atemnot zur Verfügung steht. Andere Fälle - wie der von Dixi - zeigen, dass Cortison manchmal überhaupt keine positive Wirkung verspricht. Insgesamt ist die Gabe kritisch zu sehen, auch vor dem Aspekt der Nebenwirkungen, aber erst recht vor dem Aspekt der ganz ausbleibenden Wirkung im Notfalle bei einer Langzeittherapie. Dass eine homöopathische Therapie in Verbindung mit einer phytotherapeutischen (pflanzlichen) Therapie in jedem Falle greifen kann, zeigen Pascual und Dixi mit ihren unterschiedlichen Vorgeschichten auf. Langfristig gesehen sind jedoch viele Faktoren zu beachten, um mit Erfolg gegenzusteuern. Die Grundvoraussetzung einer jeden Therapie überhaupt ist eine annähernd staub- und schimmelpilzfreie Haltung und Fütterung. Aber auch andere Faktoren spielen mit, wenn das einmal chronisch erkrankte Pferd wieder gesund wird und vor allem gesund bleiben soll. Beispielsweise sind disponierte Pferde anfälliger für akute Atemwegserkrankungen, dürfen somit nicht längere Zeit ungeschützt Regen und Wind ausgesetzt werden.

Die vorgeschädigten Atemwege reagieren auch auf kleinste Allergene, Infekte treten ebenfalls schneller auf. Bei dem auf eine allergische Atemwegserkrankung disponierten Pferd lösen bestimmte Allergene, die über die Atmung in die Lunge gelangen und sich auf den Schleimhäuten der verschiedenen Atemwegsorgane wie der Nasenhöhle, der Nasennebenhöhle, den Luftsäcken über die Bronchien bis hin zu den Lungenbläschen verteilen, Reaktionen dieses Gewebes aus. Der Organismus reagiert auf diese Allergene übermäßig. Im Bereich der Atmungsorgane bzw. des Respirationstraktes werden folgende Schutzmechanismen mobilisiert: schleimbildende Zellen, Fresszellen und das Flimmerephitel. Bei der allergischen Reaktion wird körpereigenes Histamin freigesetzt, welches das Gewebe der Schleimhäute anschwellen lässt durch das Eindringen in die Schleimhäute. So entsteht der Husten. Wird insgesamt nicht gegengesteuert bzw. erfolgreich therapiert, wird aus der chronisch obstruktiven Bronchitis das Lungenemphysem mit Bronchialkrämpfen (landläufig Dämpfigkeit). Hier gilt es schnellstmöglich erfolgreich gegenzusteuern, da Allergien durch die zunehmende Sensibilisierung, welche einen verhängnisvollen Kreislauf in Gang setzen, sich mehr und mehr manifestieren und ausbreiten.

Unserer Erfahrung nach ist es auch immens wichtig nach der Ausheilung Atemwegserkrankungen vorzubeugen. Dies geschieht einerseits durch annähernd optimale Bedingungen mit Licht, Luft, Bewegung und einer optimalen Fütterung für das betroffene Pferd, andererseits aber auch durch eine dauernde Fütterung die Atemwege unterstützender und entlastender Kräutermischungen. Verschiedene Kräuter eignen sich hervorragend zur dauernden Fütterung und entlasten somit den gesamten Atmungsapparat, welcher - wie gesagt - immer anfälliger bleiben wird, als der eines gesunden, also nicht vorerkrankten Pferdes. Wie Pascual aufzeigt, kann die Symptomatik Husten und Atemnot jedoch bei bestimmten Kräutermischungen, nämlich denen, die Allergie auslösende Substanzen enthalten, zunehmen und sich bis aufs Äußerste steigern. Vor diesem Aspekt sollte der Pferdehalter bedenken, dass Kräuter nicht gleich Kräuter sind und auch diese äußerst negative Wirkungen - bei falscher Zusammensetzung oder schlechter Qualität (einziger Qualitätsstandard ist die Arzneibuch Qualität) - entfalten können. Ähnlich verhält es sich übrigens beim Inhalieren, auch hier können bestimmte ätherische Öle die Symptomatik verschlimmern, nämlich dann, wenn diese zum Allergen werden bzw. bereits Allergen sind.

Chronische Bronchitis bei Pascual

Mein 18-jähriger Ex-Polo-Pony Wallach hat seit ich ihn kenne - und das sind nun schon dreizehn Jahre - beim Antraben ein bis zweimal gehustet und dann schön abgeschnaubt. Dieses Jahr zur Weidesaison hatte ich das Gefühl, dass Pascual ziemlich schlapp und müde ist. Aber alle anderen Pferde waren es auch. Den ganzen Tag auf der Weide haben sie sich  ordentlich den Bauch mit Gras vollgeschlagen und dementsprechend abends auch müde. Leider sollte mich meine innere Stimme nicht täuschen. Die Stallbesitzerin fand Ende April grüne Schleimplacken vor und in seiner Box und sofort kam der TA und hat eine Dose Venti Plus dagelassen und ein Antibiotikum. Nach Gabe der Mittel hörte es sich schon recht gut alles an, nur noch ein bisschen Geräusche in den oberen Atemwegen. Also umgeschwenkt auf ein Kräutermittel und alles sollte gut werden, da wir nur von einem Infekt ausgegangen sind. Am nächsten Tag stand mein Pferd mit Nüstern vor mir, so groß wie Untertassen und  die Bauchatmung war nicht mehr zu übersehen. Wieder kam der TA und ließ eine Dose Ventipulmin im Stall. Der folgte aber noch eine zweite und darauf fuhren wir in die Klinik, da keine Besserung eintrat. Die Ärztin entnahm eine weißgelbe Schleimprobe und verordnete Cobaktan für die nächsten 10 Tage. Mittlerweile war klar, dass Pascual an chronischer Bronchitis leidet und ein Infekt die ganze Krankheit im Frühjahr zum Eskalieren gebracht hat. Um der Ursache auf dem Grund zu gehen entschloss ich mich dazu, einen Allergietest zu machen. Aber, außer Insekten (Sommerekzemer) waren alle Ergebnisse negativ!

Der Zustand von Pascual blieb weiterhin schlecht: Die Atmung wurde nicht besser, die Nüstern immer größer und Schleim warf er auch nicht aus. Mittlerweile waren zwei Monate vergangen und so richtige Erfolge hatten wir nicht erzielt. Der TA aus der Klinik riet zu einer Cortisonkur, um die Entzündung in den Griff zu bekommen.

Eigentlich halte ich von Kortison nicht viel; da ich aber vier Monate vorher selbst eine schlimme Entzündung am Fuß hatte, die nur mit Cortison auch tatsächlich ausgeheilt ist, und ich zu dem Zeitpunkt keine Alternative gesehen habe, entschied ich mich für eine einmalige Kur. Natürlich ging es ihm nach 3 Tagen ziemlich super und der spannende Moment, an dem das Kortison ausgeschlichen war und noch 1 bis 2 Wochen vergehen sollten, bis es aus dem Körper ist, kam und es äußerte sich, wie es meist nach einer Kortisonbehandlung der Fall ist: Noch viel schlimmer als vorher. Er hustete nur noch; ganz trockener Husten, und temperaturabhängig röchelte er sogar beim Atmen. Mittlerweile waren nicht nur die Lunge, sondern auch die oberen Atemwege voller Schleim und für mich war klar: Die Schulmedizin würde meinem Pferd nicht helfen können. Wir stellten ihn sofort auf Späne und gaben nur noch gut gewaschenes Heu. Das half schon einmal gegen den trockenen Husten. Ansonsten ist es ziemlich schrecklich zuzusehen, wie das Pferd nach Luft ringt und für mich war klar: Sollte es keine Hilfe geben würde ich ihn über kurz oder lang einschläfern lassen müssen. Ich hatte mich fast schon damit abgefunden, als ich noch einen Versuch startete, im Internet vielleicht doch auf die "letzte Rettung" zu stoßen. Und ich fand sie!

Chronisch allergische Bronchitis bei PascualIch fand den Bericht über Dixie, das Pferd, dem es sogar bei Weitem noch schlechter ging als Pascual und dieser Bericht führte mich direkt zum Tierheilkundezentrum und zu Claudia Nehls. Kurzerhand habe ich Kontakt zu Frau Nehls aufgenommen, habe die Haaranalyse durchführen lassen und das Ergebnis war schon ernst, aber nicht hoffnungslos. Ich habe die Therapieempfehlung innerhalb kürzester Zeit gestartet und bereits nach zwei Wochen ist die Lunge frei und in den oberen Atemwegen sind kaum noch Geräusche zu hören.  Die Atmung ist normal, wir können wieder kleine Ausritte starten und er galoppiert wieder über die Weide! Die Therapie geht noch weitere 7 Wochen und nachdem schon nach so kurzer Zeit so ein toller Erfolg sichtbar ist bin ich gespannt, wie es weiter geht! Ich bin überglücklich, dass ich Frau Nehls im Internet gefunden und diesen Versuch gestartet habe. Jeder, der sein Pferd aufrichtig liebt, wird die Verzweiflung nachvollziehen können und das Glück, wenn man merkt, das man das Richtige getan hat. Und auch eine Erkenntnis kam dazu: Man muss immer seine eigene Meinung haben und auf seinen Bauch hören. Die Naturheilkunde betrachtet die Ganzheit des Wesens und deshalb werde ich Frau Nehls weiterhin zu Rate ziehen und regelmäßig zur Kontrolle eine Haaranalyse erstellen lassen. Vielen Dank Frau Nehls!

"Jantsch, Jennifer" E-Mail: marco.froese(at)t-online.de

Artikel von mir für den Pferdeanzeiger 12/2008

Erfahrungsbericht von Sarah Zimmermann: Amadeus und seine chronisch obstruktive Bronchitis Erkrankung  

Es fing alles mit einem kleinen Husten an. Als wir Amadeus im März 2008 gekauft haben, wusste ich durch die Vorbesitzerin, dass er ein bisschen unter Husten leidet. Na gut, habe ich mir gedacht, wird schon nicht so schlimm sein. Jedoch habe ich mich sehr getäuscht da Amadeus Anfang des Sommers so schlimmen Husten hatte , dass ich kaum mit ihm reiten konnte. Darauf hin haben wir Amadeus von einem Tierheilpraktiker behandeln lassen der laut Aussagen gut sein soll.

bronchitis pferd, husten pferd, asthma pferd, pferdehustenJedesmal, wenn ich ihn fragte was mit dem Pferd los sei bekam ich eigentlich nie eine aussagekräftige Antwort. Da diese Medikamente nicht geholfen haben wendeten wir uns wieder mal an unseren normalen Tierarzt. Ihn hatte ich natürlich dasselbe gefragt und auf diese Frage bekam ich nur die Bronchen sind verklebt zu hören. Daraufhin hat er uns Venti Plus verschrieben. Wir waren optimistisch und probierten es natürlich aus  doch nichts half ihm. Natürlich konfrontierten wir unseren Tierarzt mit der Situation und er empfahl uns einen speziellen Ultraschall Inhalator, den wir dann auch noch kauften. Alles gut und schön jedoch hat alles nichts geholfen. Im Juni 2008 fing die Bauchatmung erstmalig  an. Darauf hin gab unser Tierarzt Amadeus eine Kortison Spritze und dann war auch alles gut bis auf das Husten. Der Tierarzt hörte noch einmal wie so oft die Bronchen ab und kam immer auf das Ergebnis , dass sie total verschleimt sind. Wir probierten es mit ACC akut auf Rat des Arztes. Dies brachte uns aber genau so wenig wie die Mittelchen davor. Also dachten wir, wir lassen ihn einfach mal in Ruhe vielleicht verheilt das Husten von alleine. Doch unser Pech lies uns nicht in Ruhe  im Januar 2009 bekam Amadeus zu dem Husten noch eine Fesselringentzündung. Der Tierarzt schaute das Bein nach und spritzte ihm Kortison in das Bein, doch das erste Mittelchen schlag nicht an, also musste der Tierarzt nach 2 Wochen nochmals kommen um ihn ein anderes Mittelchen zu Spritzen. Nach einigen Tagen half es zu Glück und das Bein war wieder voll belastbar. Im Februar 2009 fing es erst richtig an. Ich besuchte Amadeus und der sonst so spielerische Amadeus stand nur ganz ruhig auf der Wiese, den Kopf nach unten und zog Luft  ohne Ende. Vor lauter Angst rief ich dann meinen Vater an und fragte ihn nach Rat. Er bat mich direkt den Tierarzt anzurufen das tat ich dann auch direkt. Nach ein Paar Stunden kam der Tierarzt dann auch und wusste selber keinen Rat. Der Tierarzt gab Amadeus dann erst einmal eine Kortison Spritze damit er wieder in Ruhe atmen kann für eine Weile. Der Tierarzt verschrieb Amadeus dann nur noch Ruhe. Da andere Stallkollegen diesen Fall mitbekommen haben rieten sie uns zu einem Heilpraktiker aus der Schweiz, der wohl Erfahrung damit habe. Also probierten wir dies auch aus. Nach der Ersten Untersuchung fragte ich ihn was denn nun sei und er antwortete mir: Verdacht auf COPD.

Na prima habe ich mir gedacht und habe ihn weiter behandeln lassen. Doch als sich nach einigen Monaten immer noch nichts verbessert hat haben wir im April 2009 durch unsere Nachbarn eine andere Heilpraktikerin  kennen gelernt. Diese wendete die Chinesische Akupunktur an und probierte Amadeus damit zu helfen. Einige Zeit ging es auch damit gut er zog nicht mehr so schlimm wie am Anfang da fiel uns ein Stein vom Herzen doch dann im Juni 2009 bekam er einen riesen Rückschlag und er atmete noch schlimmer wie am Anfang also beschlossen wir mit Amadeus so schnell wie möglich nach Hochmoor in die Pferde Klinik zu fahren. Jedoch hatte Amadeus so schwere Atemnot, dass an einem Transport gar nicht zu denken war. Also riefen wir erst einmal den Tierarzt um Hilfe damit er Amadeus noch einmal eine Kortison Spritze verabreicht. Als der Tierarzt zum Hof kam und dieses Pferd sah gab er ihm erst einmal eine Kortison Spritze und gab uns Prednisolon (Kortison Tabletten). Davon sollten wir ihm 10 Tabletten am Tag geben damit er über die Heißen Tage kommt und ihn dann Transportieren kann. Jedoch sagte unser Tierarzt auch dass wenn die Tabletten nicht helfen sollten, sollten wir uns doch überlegen ob dieses Pferd noch eine Lebensqualität hat. Also nichts anderes wie: Sollen wir das Pferd nicht einschläfern, wenn es nichts bringt? Nach diesem Satz brach in mir eine Welt zusammen und sobald wir zuhause waren Surfte ich Tag und Nacht im Internet in der Hoffnung, dass es einen ähnlichen Fall wie Amadeus gab. Durch Zufall kam ich dann auf die Seite von Frau Nehls und las mir den Artikel über die Stute Dixi durch. Vor lauter Freude lief ich zu meinem Vater und teilte ihm mit dass es solch einen Fall schon einmal gab. Darauf hin las mein Vater den Artikel auch durch und bat mich Frau Nehls doch einfach mal anzurufen und ihr den Fall zu schildern. Also rief ich Frau Nehls noch am gleichen Abend  an und schilderte ihr den Fall. Sie bat uns darauf hin Haare vom Amadeus einzuschicken um eine Biofeld-Haaranalyse zu veranlassen. Dies tat ich dann auch, weil wir gedacht haben: zur Klinik können wir immer noch. Dann passierte das, was ich nie für möglich gehalten habe. Schon nach 2 Wochen sah man schon wie der alte Amadeus wieder zurück kam. Er war wieder viel Motivierter machte wieder Blödsinn und war wieder so tollpatschig wie früher vor der Atemnot. Die Atemnot selber trat bis Heute nie wieder auf und dafür danke ich Frau Nehls von ganzem Herzen. Ich hätte es davor wirklich niemals für möglich gehalten doch Frau Nehls hat mich eines besseren gelehrt. Ich bin ihr so dankbar dass sie unserem kleinen Schatz geholfen hat. VIELEN LIEBEN DANK FRAU NEHLS!!!!!!!! Viele liebe Grüße Sarah Zimmermann, Kontakt: zimmermann-achim(at)t-online.de Amadeus nach der Behandlung von Frau Nehls: keine Bauchatmung und Dampfrinne mehr sichtbar, fitt, fröhlich und tolpatschig wie eh und je:

 Amadeus wurde dank Claudia Nehls von seiner chronisch obstruktiven Bronchitis geheiltKeine Dampfrinne mehr bei AmadeusNormale Atmung bei Amadeus nach der Therapie von Claudia Nehls

Weitere Erfahrungen...

"silvia hoffmann" mailto:ushoffmann(at)aol.com schrieb:

Liebe Frau Nehls, heute möchte ich Ihnen mitteilen, wie gut es Jon, dem frechen Welsh-Pony, geht.  Jon ist im Mai 2007 nach sieben Jahren Husten, Keuchen und zum Schluss verzweifelt nach Luft ringen von Ihnen therapiert worden, ich war nur die ausführende Hand.

Frau Hoffmann mit JonUnd so sieht es heute aus: Jon ist seit November 2007 fast beschwerdefrei. Die Hustanfälle wurden mit der Zeit immer seltener und nun hustet er nur mal ganz selten, alle paar Monate einmal. Damit kann er, und ich, gut leben. Der Tierarzt kommt zu ihm nur noch zum Impfen. Letzte Woche hat eine Tierärztin seine Lunge abgehorcht und bestätigt, dass ein leises Atemgeräusch und Rascheln noch zu hören ist. Wenn man an seinen Nüstern lauscht, ist nichts zu hören. Auch nach schnellen Galloppaden nicht. Auch sonst merkt man ihm nichts mehr an. Jon rennt, buckelt und spielt und hat seine Ankündigung, seine Freundin Cheyenne zu überholen, auch wahr gemacht. Beim Reiten geht er ab, wie eine Rakete und lässt sich kaum bändigen, so voller Freude und Übermut ist er. Wir, die Familie Hoffmann, staunen noch immer, wenn wir ihn so munter herumrennen sehen und er wiehert uns fröhlich zu, wann immer er uns erblickt. Dabei sah er im April 2007 so aus, wie die Stute Dixi auf Ihrer Homepage. Er hatte kaum noch Kraft, sich auf den Beinen zu halten und schwankte (!) beim Gehen. Die Rippen standen heraus und besonders die Hüftknochen. Wiehern ging auch nicht mehr. Keiner hätte einen Pfifferling darauf gewettet, dass er den Sommer erlebt. Wir bedauern heute sehr, dass wir ihn damals nicht fotografiert haben. Eines ist sicher: Auch Jon ist eines Ihrer Wunder, das sagen alle, die ihn damals gesehen hatten. Danke dafür. Viele Grüße aus Bruchweiler Fam. Hoffmann, Jon und Cheyenne

Sonja Noviant, Mail: jnnvnt(at)wanadoo.fr schrieb einen Erfahrungsbericht zu Agent aus Frankreich:

Agent,  unseren 15jährigen Haflingerwallach habe ich letztes Jahr im April gekauft. Im November letzten Jahres fing er an leicht ab und zu husten, trocken, jedoch mit leichtem Nasenausfluss. Wenn ich zurückdenke, hat er ein kurzes Hüsterchen schon manchmal hören lassen, wenn er mit der Nase z. B. in einem unserer Steintröge aus Neugier gewühlt hat. Zu dieser Zeit verbrachte Agent mit unseren zwei Haflingerstuten und einer Shettystute die Nacht im Boxenstall. Den ganzen Tag war er auf der Weide und wurde alle zwei bis drei Tage bewegt (gefahren und geritten) Der Tierarzt stellte akute Laryngitis fest. (Agent hatte sich einmal an Hafer seinem Hafer verschluckt und ich meinte, dass eventuell der Husten hierbei entstanden sei). Er bekam ein Antibiotikapräparat verordnet und der Tierarzt war sehr zuversichtlich, dass der Husten sich schnell bessern würde, Bewegung würde ihm nicht schaden. Atemwegskräuter fütterte ich zusätzlich, aber der Husten besserte sich nicht.  Nach dem Wälzen oder nach einem kurzen Galopp auf der Weide hustete er regelmäßig. Dann stellte sich nach Anstrengung ein stark vernehmbares Atemgeräusch ein. Der Tierarzt diagnostizierte chronisch obstruktive Bronchitis. Was ich im Inneren befürchtet hatte, war eingetreten. Beruhigend war jedoch, dass die Lunge und Herz noch nicht in Mitleidenschaft gezogen waren. Im Akutfall spritzte er ihm ein schleimlösendes Mittel und ein Histaminpräparat und verschrieb auch homöopatische Globulis; er ist sehr aufgeschlossen, was Naturheilmittel betrifft, aber ich suchte, da ich nun eine sichere Diagnose hatte,  nun fieberhaft im Internet und stiess auf das Tierheilkundezentrum von Claudia Nehls. Nach der Haaranalyse durch Claudia Nehls bekommt er nun regelmässig Bronchoelixier, Broncho-Fit, Heustaub-Stopp, Schwarzkümmelöl, Horse Allround Kräuter Fit  und Abwehr-Stark. Ich glaube es ist wichtig, die zu fütternde Menge über den Tag zu verteilen, mindestens zweimal. So teile ich seine Haferration (mit Kräutern angereichert und schön mit heißem Wasser übergossen, das duftet herrlich) in zwei Portionen (mittags und abends). Die Handhabung des Hustensaftes und des Öls ist dank der speziell angefertigten Flaschen sehr einfach. Kein Tropfen geht verloren, mit der Spritzentechnik. Agent schmecken diese Elixiere leider überhaupt nicht, aber was sein muss, muss sein. Das Heu wird mit Heustaub-Stopp gewässert (in einem sehr großem Bottich, denn alle Pferde müssen sich dieser Therapie unterziehen, da sie alle auf der gleichen Weide stehen). Agents Gesundheitszustand besserte sich sehr schnell. Er ist seit Beginn seiner Atembeschwerden auch nachts auf der Weide. Ganz langsam haben wir sein „Training“ wieder aufgenommen. Spaziergänge am Anfang, dann kleine Trabstrecken, er schnaubt endlich wieder wunderbar ab. Und jetzt geht es schon wieder im Galopp, den ich gar nicht verlangte, aber den er mit einem sehr gewagten Freudensprung ganz einfach so begann, da unsere kleine Shettystute mit meiner Tochter überholen wollte. So spannte ich ihn auch wieder an, und auch hier war er kaum zu halten, so ging es halt ein bisschen im Galopp, um uns zu zeigen, wie gut es ihm wieder geht. Ich bin sehr froh darüber und bedanke mich auch ganz herzlich bei Frau Nehls.

"Felder Christine" Christine.Felder(at)vorarlberg.at schrieb zu Bronchitis Pferd:

Hallo liebe Frau Nehls! Ich habe Sie vor ca. 3 Wochen angerufen wegen unseren beiden Hustenpferden La Luna und Pepper; vielleicht können Sie sich noch erinnern? Erst mal herzlichen Dank für die schnelle Zusendung! Hat wunderbar geklappt! Unsere beiden Pferdchen kriegen Ihren Hustensaft, die Husta-Mix-Kräuter sowie das Vitamin C jetzt knappe 2 Wochen. Heu und Stroh waschen wir mit dem Heustaub-Stopp. Schon 3 Tage, nachdem wir mit diesen Sachen begonnen haben, waren nur noch vereinzelte Huster zu hören!!!!!!!!!!!!!!! Ich bin immer noch völlig von den Socken!!!!!!! Mein Mann freut sich fast noch mehr über diese tollen Erfolge als ich und fragt mich immer wieder, warum ich Sie erst jetzt gefunden habe  :-) Mittlerweile ist nur noch ganz selten ein kurzer Husten zu hören. Ich würde mal sagen - der Erfolg ist durchschlagend!!!!!!! Es liegen wirklich ganze Welten zwischen vorher und jetzt!! Den Husta-Mix lieben unsere Pferde - sie stürzen sich beide drauf wie die Verrückten - die Kräuter duften aber auch wirklich lecker!!! Den Hustensaft akzeptieren beide - sie wissen ganz genau, dass er hilft! Pepper trägt's mit Fassung, La Luna muss jedes Mal ganz fürchterlich flehmen ;-)  Ich werde auf alle Fälle im Shop einen weiteren Liter Hustensaft bestellen und den beiden noch ne Weile verabreichen - bis wirklich kein Hüsterchen mehr zu hören ist. Ich finde das einfach nur toll!!! Herzlichen Dank!! Liebe Grüße Christine Felder

ushoffmann(at)aol.com  schrieb zur Dämpfigkeit von Jon:

Hallo Frau Nehls, ich bin's mal wieder, der Wallach Jon, der so schlimme Atemprobleme hatte, dass er fast eingeschläfert worden wäre. Sie erinnern sich? Meine Menschenfrau hatte sich vor etwa einem Jahr völlig verzweifelt an Sie gewandt und dann meine Ernährung umgestellt. Ich war auch ganz brav und habe die Sachen alle gegessen, die sie mir in den Eimer tat. Und der Erfolg war überwältigend. Die Therapie begann am 3.5.07. Nach wenigen Tagen fühlte ich mich bereits viel besser und wurde schon wieder ein bisschen übermütig. Ich bekam ein herrlich glänzendes Fell und meine Mähne und mein Schweif sehen super aus. Meine Freundin, die Paint-Quarter-Stute Cheyenne, war ja schon vorher ganz verknallt in mich, aber jetzt ist sie wie ein Bonbon, so klebt sie an mir. Im Sommer konnte ich die ersten Galoppsprünge machen, musste aber danach noch oft husten. Doch das wurde immer besser. Meine Menschenfrau hat mir die Portion Kräuter und den Hustensaft, die ich zuerst gar nicht wollte, verdoppelt, und ich vermute mal, dass das ein Tipp von Ihnen war. Und weil ich ja ein braver Bub bin, habe ich alles gegessen. Und der Husten wurde immer weniger und seltener, und seit Spätsommer kann ich wieder über die Koppel rennen und buckeln, ohne danach zu husten. Ich hätte nie gedacht, dass ich wieder so viel Spaß haben kann, und Cheyenne hat sich auch sehr gefreut. Inzwischen kann ich mit ihr Kämpfchen machen, das macht Spaß. Sie ist zwar größer als ich, aber erst drei Jahre und ich kann ihr schnell zeigen, wer der Chef ist! Und das bin jetzt wieder ich! Im Spätsommer durften die Menschenkinder wieder auf mir reiten, und ich war so glücklich! Endlich wieder in den Wald, da war ich so lange nicht mehr! Und dann begann meine Besitzerin (die Tochter der Menschenfrau, die mich mit Ihrer Hilfe gesund gepflegt hat) wieder auf mir zu reiten. Anfangs kam ich noch schnell außer Atem, ich hatte ja keine Kondition mehr. Aber dann hörte im November der Husten fast ganz auf, und auch die Frau ritt auf mir. Die hatte vorher erst einmal auf mir gesessen, denn sie ritt ja immer meine große Liebe Tanja, aber die ist ja leider im Pferdehimmel. Und ich habe mich bemüht, ganz brav zu sein und so konnte ich der Frau etwas von dem Glück zurückgeben, was ich von ihr bekomme. Und deshalb kann ich mich nur ganz herzlich bedanken, ohne Sie wäre ich bestimmt bei Tanja im Himmel. Ich bin wieder ein glückliches Pferdchen, und von der heftigen Atmung ist nichts mehr zu sehen. Nur wenn ich so schnell renne, wie ich nur kann, dann pfeift mein Atem. Aber innerhalb von wenigen Minuten ist alles wieder normal. Ich kann also wunderbar mit Reiter im Galopp durch den Wald rennen, ohne Husten und Atemnot und die Menschen achten darauf, dass ich nicht zu schnell werde. Dann ist alles ganz wunderbar. Also nochmals vielen vielen Dank für mein Leben! Es grüßt ganz herzlich Jon

Fallbeispiel einer stationären Aufnahme eines fast
aufgegebenen Pferdes
mit chronisch obstruktiver allergischer Bronchitis

Eines Abends erhielt ich einen Anruf einer verzweifelten Pferdehalterin, welche mir die Geschichte Ihrer damals 6-jährigen Paint Stute Honey schilderte. Honey kam als Absetzer zu ihr und wuchs die ersten Jahre beschwerdefrei auf. Mit 3 ½ Jahren erkrankte Honey an einer chronisch obstruktiven allergischen Bronchitis, welche sich aus einer akuten Atemwegserkrankung entwickelte. Am 03.02.2000 wurde durch Elisa Test (wissenschaftlich anerkanntes Labor Vetigen in Paris speziell für Allergien) eine hochgradige allergische Reaktion auf folgende Allergene diagnostiziert:

Pollen: Lolch, Schwingeln, Quecke, Kornmischung, Honiggras, Ruchgras, Straussgras, Rispengras, Wilder Ampfer, Spitzwegerich, Luzerne, Eschen, Erlen, Weiden, Eichen, Birken, Haselnussbäume, Eschen-Ahorn, Pappeln, Platanen, Walnussbaum, Linden, Ulmen, Olivenbaum, Stemphylium, D. Farinea/D. Ptero./Hausstaub Insekten: Schwarze Fliege, Caddis Fliege, Haus Fliege, Schwarze Ameise, Moskito

Nahrung: Mais, Hafer, Gerste, Luzerne, Melasse

Dieses Testergebnis war geradezu verheerend, da es unmöglich war, Honey von all diesen Allergenen fernzuhalten und die Fütterung eines Pferdes mit diesem Testergebnis praktisch nicht mehr möglich ist! Aus diesem Grunde war das Ziel dieser Therapie, einerseits die überschießende Reaktion des Immunsystems = Allergie zu regulieren, um ein normales Pferdeleben sicher stellen zu können, andererseits - soweit möglich - den Kontakt mit Allergenen zu vermeiden. Ein Pferd benötigt ausgiebigen Weidegang ebenso wie eine ausgewogene Fütterung und diese zwingend für Pferde lebensnotwendigen Faktoren lassen sich mit einer hoch allergischen Reaktion auf in der Pferdeumwelt vorkommenden Allergenen nur umsetzen, wenn eine Regulation - soweit möglich - erfolgt. Ein weiterer Faktor ist die Vermeidung des Kontaktes mit Allergenen, soweit umsetzbar.

Letztlich gab es bei Honey jedoch das Problem, dass nicht alle allergisierenden Stoffe vermeidbar sind, sondern nur ein Teil dieser Allergene. So ist eine Fütterung ohne die als Allergene diagnostizierten Nahrungsmittel oder die völlige Meidung von Pollen nicht umsetzbar, sofern der Stute noch Lebensqualität geboten werden und sie lebensfähig bleiben soll.

Die Therapie gestaltete sich daher überaus schwierig:

Symptomatisch stellte sich bei Honey eine massive chronische obstruktive allergische Bronchitis, starke Erhöhung der Leberwerte, in Folge Hepatitis, schwere Störungen des Bewegungsapparates mit Lahmheiten verschiedener Genese, sehr schlechte Hufhornqualität und ein immens gestörtes Allgemeinbefinden sowie Abwehrmangel und ein stark geschädigtes, zuletzt völlig entgleistes Immunsystem ein. Aufgrund des Herdgeschehens und der damit einhergehenden völligen Entgleisung des Gesamtorganismus war die Aussicht einer erfolgreichen Therapie zu dieser Zeit negativ. Honey war nicht belastbar und trotz der der chronischen Bronchitis angepassten Haltung und Fütterung war die Symptomatik massiv. Honey bekam kaum Luft und es war eine doppelschlägige sogenannte Bauchatmung sichtbar, welche die Symptomatik der Dämpfigkeit bzw. des Lungenemphysems kennzeichnet. Beim Lungenemphysem entsteht später die sogenannte "Dampfrinne", welche Honey glücklicherweise nicht aufwies. Atemwege und Lungen waren stark verschleimt, makroskopisch auf den ersten Blick sichtbar die Atemnot im Ruhen sowie in der Bewegung. Honey bekam immer wieder hohes Fieber (einmal bis 41.7 Grad, mehrmals um die 40,0 Grad), da Folgeinfektionen häufig stattfanden. Bei einer allergisch bedingten Reizung der Atmungsorgane entstehen Folgeinfektionen durch eingedrungene Bakterien, Viren oder Pilze und führen zu einem Krankheitsbild, welches von der alleinig infektiös ausgelösten Erkrankung nicht mehr unterscheidbar ist. Die Aufnahmeuntersuchung im Zentrum für ganzheitliche Tierheilkunde bestätigte die durch Frau Bialluch geschilderte Symptomatik. Ich diagnostizierte eine chronisch allergische obstruktive Bronchitis massiven Grades sowie die weiteren oben genannten und durch die Pferdehalterin geschilderten Erkrankungen.

Ich klärte Frau Bialluch darüber auf, dass die Chancen zur Heilung bzw. Verbesserung des Erkrankungsbildes eher negativ zu beurteilen seien, da die Erkrankung weit fortgeschritten und zudem schwer therapierbar sei. Da ich jedoch schon mehrmals "kleine Wunder" der naturheilkundlichen Therapie erlebt hatte erklärte ich, dass die Therapie trotz aller negativer Faktoren einen Versuch wert sei. Frau Bialluch erklärte mir realistisch, dass ihre Stute seit 2 ½ Jahren in dauernder veterinärmedizinischer Behandlung sei und sich keinerlei Erfolg eingestellt hätte, sie diesen Weg nicht weiter verfolgen wolle und unser Tierheilkundezentrum die letzte Chance für Honey und sie sein werde. Sie hatte sich bereits im Vorfeld ausgiebig mit dem Gedanken auseinandergesetzt, Honey von ihren Qualen erlösen zu lassen und ließ auch keinen Zweifel daran, dies in die Tat umzusetzen, wenn meine Therapie nicht greift. Obwohl mir Angst und Bange wurde, welche Verantwortung ich hier mal wieder übernehmen musste, verstand ich Frau Bialluch gut und mir war klar, dass ich es hier mit einer Pferdehalterin zu tun hatte, welche die gesundheitliche Situation ihres Pferdes sowie die Therapieaussichten realistisch und für mich nachvollziehbar einschätzte. In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass Frau Bialluch mir vom ersten Gespräch an hundertprozentig vertraute, was bei der Therapie ihrer Stute Honey zwingend vonnöten war. Oftmals leistete ich Überzeugungsarbeit und wir diskutierten lange, ob wir das Risiko eingehen sollten, beispielsweise was die Fütterung betraf, in der wir langfristig auch die diagnostizierten Allergene einsetzen mussten, um das Allgemeinbefinden zu verbessern und die Symptomatiken zu regulieren, welche zum Teil daraus resultierten, dass Honey nach der durchgeführten Allergentestung kaum noch fressen durfte, was ein Pferd benötigt. Der Erfahrung nach ist es auch in der Homöopathie so, dass in einem derart gelagerten Fall nicht ein oder zwei Mittel ausreichen, sondern, dass ganzheitlich, tiefgreifend und im Grunde weitreichend therapiert werden muss. Eine Konstitutionsbehandlung (dies ist eine homöopathische Therapie, welche Erkrankung/Eigenarten/Charakter und sämtliche Faktoren, Symptome usw., also "das Ganze" einbezieht und daraufhin das individuelle - von ca. 5000 - Mitteln zur ganzheitlichen Therapie nutzt) war in diesem Fall nicht möglich, da schnell gehandelt werden musste und mir diese Stute zum damaligen Zeitpunkt völlig unbekannt war. Es musste schnell, verantwortungsbewusst und effektiv therapiert werden, da die Grenze zur völligen "Unbrauchbarkeit" im Grunde längst überschritten war. In einem derart gelagerten Fall bleibt dem Tierheilpraktiker nichts anderes übrig, als möglichst viele homöopathische, isopathische und phytotherapeutische Mittel, welche der Erfahrung nach eine positive Wirkung bei eben diesem Erkrankungsbild erzielen können, einzusetzen. Priorität hatte bei Honey die Regulation der überschießenden Reaktion des Immunsystems:

Die Therapie baute sich auf verschiedene Elemente auf:

Die I. Grundvoraussetzung für den Erfolg der Therapie der chronischen Bronchitis war eine optimale Haltung:
Luft, Licht und Bewegung

Während des Winters kam Honey morgens früh auf die Koppel und kurz vor dem Dunkelwerden in den Stall. Die Nacht verbrachte die Stute in einer geräumigen Außenbox. Das Klima im Stall mildert lediglich die Außentemperatur ab und bietet Schutz vor Nässe und Wind, zudem war der Stall staubfrei und hygienisch einwandfrei (nach dem Misten wurde ein biologisches Stalldesinfektionsmittel verwandt und die Pferde kamen weder mit Staub- noch mit Schimmelpilzsporen in Berührung: kein Putzen vor der Box, kein Fegen, wenn Pferde in der Box sind, kein Kontakt mit Schimmelpilzsporen, Staub usw.). Während des Sommers genoss die Stute 24 Stunden Weidegang auf ungedüngten extensiv bewirtschafteten großflächigen Weideflächen mit üppigem Baumbestand, darunter auch Walnussbäume (!).

Die II. Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Therapie:
Eine absolut staub- und schimmelpilzfreie Fütterung

Wichtigste Grundvoraussetzung einer erfolgreichen und effektiven Therapie ist absolut staub- und schimmelpilzfreies Rauhfutter.

Heu und Stroh behandele ich mit Heustaub-Stopp. Sofern die Möglichkeit besteht, ist es auch sinnvoll, Pferde auf Stallmatten einzustellen und die Einstreu komplett abzusetzen. Dies ist jedoch ausschließlich in Offenstallhaltung bzw. Box mit Paddock praktizierbar, da die Stallmatten ansonsten schnell zur "Sauerei" werden, wenn ständig Pippi und Pferdäppel drauf landen.

Meiner Erfahrung nach ist es jedoch in allen Fällen ausreichend, auf wirklich gute Qualität bei Heu und Stroh zu achten und sowohl Heu, als auch Stroh und Stallwände mit Heustaub-Stopp zu besprühen.

Über diese zwei Grundvoraussetzungen hinaus sollte zwingend auch bei der weiteren Fütterung auf die Freiheit von Staub, Milben, Schimmelpilzen usw. geachtet werden. Es gibt eine Reihe von Futtermitteln, die sich auch für Allergiker bestens eignen. Die Fütterung muss jedoch individuell zusammengestellt werden, da nicht jedes Futtermittel für das entsprechende Pferd/Pony geeignet ist. Hier spielen Faktoren wie weitere Erkrankungen, Alter, Gewicht, Haltung und individuelle Dispositionen, wie beispielsweise leicht- oder schwerfuttrig wichtige Rollen.

Die Fütterung muss also speziell auf dieses betroffene Pferd abgestellt werden, da bei allgemeiner Empfehlung andere Erkrankungen aus dieser Fütterung resultieren könnten (naturgemäß sollte diese jedoch grundsätzlich sein). Honey wurde nach einigen Wochen der Therapie mit Heucobs, Luzerne und Hafer und als natürliche Mineralienversorgung Kräutern gefüttert.

Die medikamentöse naturheilkundliche Therapie

An Medikamenten verwandte ich Nosoden der Firmen Heel und Vetokehl bzw. Sanum-Kehlbeck, also isopathische Mittel, homöopathische Einzel- sowie auch Komplexmittel der Firmen DHU sowie Heel. Die Mittel wurden im Wechsel, zum Teil auch gemeinsam anfangs 6 x täglich, nach 3 Wochen 3 x täglich verabreicht.

Zusätzlich wurden verschiedene Kräuter in der Fütterung eingesetzt und ein flüssiger Pflanzensaft - nach Testung/Prüfung - für Honey zusammengestellt. Die Kräutermischungen wurden 2 x täglich zum Futter gegeben und der Pflanzensaft 2 x täglich 10 - 20 ml oral verabreicht. Die orale Verabreichung war nötig, da der Geschmack nicht gerade "einladend" ist und der Pflanzensaft im Futter verabreicht zur Verweigerung des Futters geführt hätte.

Ich gebe hier absichtlich keine konkreten Empfehlungen, da die Therapie immer - ohne Ausnahme - individuell erfolgen muss. Der Pflanzensaft beispielsweise muss zwingend unter Beobachtung getestet werden, da allergische Reaktionen theoretisch erfolgen könnten. Erfolgen diese, erfolgen sie jedoch immer und grundsätzlich bei der anfänglichen Gabe, das heißt, sensitive Reaktionen nimmt man bei der ersten bzw. zweiten Gabe unmittelbar wahr. Wird der Saft am ersten Tag vertragen, bleibt es dauerhaft hierbei. Da die zukünftige Haltung entscheidend ist, um einen langfristigen Erfolg zu sichern, wies ich eindringlich daraufhin, dass Honey auch nach dem Aufenthalt bei uns zukünftig zwingend mit Licht, Luft und ganztägiger Bewegung gehalten werden müsse. Wird eine optimale Haltung und Fütterung und die Gabe meist weiterer phytotherapeutischer Mittel nach einer wie im vorliegenden Fall erfolgreichen Therapie sichergestellt, so ist es sehr wahrscheinlich, dass das betroffene Pferd dauerhaft symptomfrei bleibt. Die Therapie von Honey gestaltete sich in der Tat sehr schwierig und es folgten in dem ¾ Jahr der Therapie im Tierheilkundezentrum zwei Rückfälle, einer recht schwerwiegend. Honey war jedoch nach der Therapiezeit von ¾ Jahr symptomfrei und ist es bis heute - 4 Jahre später - geblieben. Frau Bialluch und ich sind uns einig, dass der Aufwand sich gelohnt hat und Honey heute wohl ohne naturheilkundliche Therapie nicht mehr leben würde. Mittlerweile wohnt Honey seit 3 Jahren nicht mehr bei uns. Frau Bialluch achtet jedoch nach wie vor auf eine optimale Haltung und Fütterung und spricht alle Entscheidungen rund um Honey im Vorfeld mit mir ab. Honey ist heute ein lebenslustiges Pferd, dank ihrer stabilen Konstitution ist es Frau Bialluch möglich, regelmäßige Lehrgänge bei Bent Branderup zu besuchen und Honey regelmäßig zu trainieren. Ich glaube, ich kann sagen, wir sind beide sehr stolz gemeinsam ein Pferdeleben dauerhaft wieder lebenswert geschaffen zu haben!

Kommentar der Pferdehalterin Dörthe Bialluch, inzwischen mit einer noch immer gesunden Honey im Jahre 2008 nach Portugal ausgewandert, Tel.: 0177/8401152:

Aufgrund massivster Allergie und daraus resultierender schwerer Folgeschäden hatte ich mich nach 2 ½ jähriger erfolgloser intensiver veterinärmedizinischer Therapie dazu durchgerungen, meine Honey töten zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt lernte ich Frau Nehls kennen. Sie bat mich, Honey in ihre Obhut zu geben. Nach gründlicher Überlegung und vielen intensiven Gesprächen tat ich es. Sie arbeitete einen speziellen Futterplan aus, Honey erhielt gut dosierte homöopathische Medikamente und Futterzusätze. Mein Pferd bekam eine speziell für sie ausgebaute Box und freien Zugang zu ungedüngten Wiesen auf dem Reha-Hof der Frau Nehls. Innerhalb von einem ¾ Jahr war Honey wieder so, wie ich sie kannte: ein munteres, lebenslustiges Pferd, zwar mit einer starken Allergie, dank Frau Nehls und ihrem ausgeglichenen Futterplan, ihrem Fachwissen und verantwortungsvollen Einsatz mit Medikamenten, ihrer Umsicht und ihrem Gespür für den richtigen Moment Medikamente abzusetzen und mit anderen zu beginnen, absolut symptomfrei. Sie hat schöne, feste Hufe und benötigt auch keine Eisen bei regelmäßigem Beritt. Honey lebt heute normal mit anderen Pferden zusammen und kaum jemand - außer meinen früheren Stallkameradinnen, die alles miterlebt haben- glaubt mir, wie krank mein Pferd war. Honey ist heute 11 Jahre alt und noch immer symptomfrei.

Honeys Leben und vor allem ihre Lebensqualität verdanke ich Frau Nehls!

Leider habe ich in der Zeit, in der ich Frau Nehls kenne, auch Menschen kennen gelernt, die die Einsatzfreude von Frau Nehls missbrauchen, so dass ich die Befürchtung habe, dass die offene Hilfsbereitschaft, die mir entgegengebracht wurde, zukünftig vielleicht bedürftigen Tieren nur eingeschränkt durch die schlechte Erfahrung mit ihren Menschen entgegengebracht werden könnte, da selbst eine Frau Nehls irgendwann resignieren wird aufgrund der Tatsache, dass manche Menschen in keiner Weise ihren Einsatz zu schätzen wissen und statt Dank Misstrauen säen und kleinliche Konflikte so viel Raum einnehmen, dass das Wohl des Tieres in den Hintergrund tritt. Das stimmt mich persönlich sehr traurig!

Update 2013:

Inzwischen wohnen die Beiden in Portugal, Honey ist immer noch gesund und hat keinerlei Probleme. Ich habe inzwischen eine getrocknete Kräutermischung (Broncho-Fit) und einen flüssigen Pflanzensaft (Broncho-Elexier) für Allergiker entwickelt. Die spezielle Testung der Kräuter und des Saftes fällt inzwischen aus, da beide Produkte sich auch bei extremsten Allergikern in zahlreichen und Jahre langen Anwendungen bestens bewährt haben. Weiterhin habe ich auch zwei homöopathische Tierarzneimittel entwickelt, die grundsätzlich eingesetzt werden können. Dies sind Nehls Vet Komplex Nr. 1 und Nehls Vet Komplex Nr. 10.

Darüber hinaus teste ich jedoch weiterhin individuell aus, wie der spezielle Allergiker therapiert werden muss, da homöopathische Mittel individuell ausgewählt (und getestet) werden müssen!

Ich glaube, ich kann sagen, wir sind beide sehr stolz gemeinsam ein Pferdeleben dauerhaft wieder lebenswert geschaffen zu haben!

Honey war mein erster schwerer und bereits aufgegebener Fall einer chronisch obstruktiven und allergischen Bronchitis bei Pferden im Jahr 2000; sie ist auch heute noch immer symptomfrei und bei guter Gesundheit!

Weitere Erfahrungsberichte zum Thema
Husten bei Pferden, Pferdehusten, Dämpfigkeit und chronisch obstruktive allergische Bronchitis bei Pferden

"Susanne Schmitt" suse_beul(at)yahoo.de schrieb: Liebe Frau Nehls, vielen Dank für Ihre prompte Hilfe. Es grenzt schon fast an ein Wunder, aber nachdem Hannes gestern Mittag den Hustensaft und die Kräuter verbunden mit den Medikamenten bekommen hat, ist er heute Mittag doch tatsächlich über die Weide galoppiert ohne zu Husten !! Unfassbar, wenn Sie ihn die vergangenen Tage schon beim "Frühstück" mindestens 20 mal  husten gehört hätten! Wir können es immer noch nicht fassen und freuen uns natürlich sehr - denn Hannes ist einfach ein wunderbares Therapiepferd und da wir seine Vergangenheit nicht kennen, bin ich froh jetzt auf diese Art die "Wurzel des Übels" behandeln zu können und nicht nur die Folgen.

inga_wilke(at)web.de schrieb: Guten Tag Frau Nehls, ich muss ja einfach noch mal meiner Freude ein Ventil geben. Dass meine beiden Ponies jemals so wenig (also eher fast gar nicht) husten werden, hätt´ ich nie im Leben gedacht! Therapie und Futterumstellung haben Wunder bewirkt. Beide, auch der Merlin, der ja schon 'ne Lungenspülung vor Jahren hinter sich gebracht hat, sind top drauf und bekommen doch wieder Heu!! Unglaublich!. Letztens war die Tierärztin hier wegen der Huflederhautentzündung von Jo. Da hab´ ich denn erst mal schön Werbung gemacht. Ihr fiel wirklich die Kinnlade runter als sie den Allgemeinzustand von der Stute sah. So recht glauben konnte sie es nicht. Ich hab denn mal auf Ihre Internet Seite verwiesen. Also - nochmals vielen Dank für meine beiden munteren Kerlchen da draußen! Tschüß, schönen Sonntag noch Inga Wilke

"Sabine Böhm" bine_boehm(at)web.de schrieb: Sehr geehrte Frau Nehls, Feudal geht es Dank Ihrem Hustensaft sehr gut. Er hustet nicht mehr. MfGruß Sabine Böhm

Erfahrungsbericht über den glücklichen Verlauf eines bereits als "dämpfig" aufgegebenen Pferdes von Claudia Nehls und Sandra Heiligers

Ein schönes Beispiel aus der Praxis, welches dokumentiert, dass selbst eine Symptomfreiheit bei Pferden mit diagnostizierter "Dämpfigkeit" erzielt werden kann: Aus veterinärmedizinischer Sicht war Tigger bereits austherapiert und es bestanden keine weiteren Behandlungsmethoden bzw. Alternativen mehr. Letztlich waren es keine einschneidenden Maßnahmen, die wir bei Tigger angewandt haben; es waren zwar eine ganze Reihe homöopathischer Mittel und Nosoden; eine Optimierung der Fütterung, welche keinerlei größere Maßnahmen beinhaltete und selbst die Haltung konnte beibehalten werden. Positiv an Tiggers Geschichte ist auch, dass er nach glücklichem Therapieverlauf wieder voll einsatzfähig und reitbar ist.

Dass wir das alles über einige 100 Kilometer Entfernung geschafft haben, ist sicher auch erwähnenswert:

Die Therapie lief über telefonische Absprachen, E-Mail Kontakt und die Biofeld-Haaranalyse, Futtermittelbezug wurde teilweise vor Ort erledigt, teilweise gab ich die Bezugsadressen weiter und die Ergänzungsfuttermittel wurden in meinem Internetshop bestellt.

Ich war nicht ein einziges Mal vor Ort!

Hallo, Pferdeliebhaber,

Husten Pferd, Pferdehusten, dämfiges pferd, dämpfigkeit pferd, asthma pferd, Bronchitis pferd, pferdehusten, husten pferdMein Name ist Sandra Heiligers, ich bin 27 Jahre alt, komme aus Duisburg, und bin Besitzerin eines "5 Jahre alten", an einer chronischen, obstruktiven, allergischen Bronchitis erkrankten Tinkerwallachs.

Ich möchte mit seiner Kranken- und Behandlungsgeschichte denjenigen helfen, die in der gleichen Situation sind, wie ich es damals war:

Es war Ende Januar 2006, als mir meine Tierärzte sagten, dass Tigger dämpfig sei und alle Behandlungen, die in der Klinik und schon vorher stattgefunden haben, nicht angeschlagen hätten und es aus veterinärmedizinischer Sicht keine Behandlungsmethode mehr gäbe. Dieser Moment war der schlimmste meines bisherigen Lebens!

Alle waren geschockt! Denn seitdem ich Tigger besitze, habe ich regelmäßig, mindestens 2 x im Monat, den Tierarzt aufgesucht, und wenn es sich nur um eine Kontrolle handelte. Im Februar 2002 habe ich mir bei einer Züchterin in Münster einen damals 9 Monate alten Tinkerhengst gekauft.

Sein Name ist "Tigger of Gipsy Highlands", kurz: TIGGER

Ich muss dazu sagen, dass ich damals zwar mit Pferden umgehen konnte, jedoch in vielen Sachen und Angelegenheiten noch unerfahren und ein typischer Laie war. Somit war ich auf andere Pferdekenner/-besitzer angewiesen und musste auf die Erfahrungen dieser Personen vertrauen. Damals konnte ich Tigger bei den Eltern meines damaligen Freundes einstallen, da diese Pferde züchten und diese Möglichkeit sich ideal anbot. Tigger wuchs dort die erste Zeit in einer kleinen Hengstherde auf und stand in einem Aussenpaddock auf Stroh mit einem kleinen Unterstand. Neben dem Unterstand war anliegend gleich der Misthaufen. Ich habe mir damals nichts dabei gedacht, aber heute würde ich mich schon bei dem Gedanken daran tadeln, denn die Ammoniakdämpfe, Pilz- und Schimmelsporenbelastung muss unheimlich stark gewesen sein. Nach diesem ersten halben Jahr (es war Wiesenzeit) bekam Tigger durch einen gravierenden Fütterungsfehler eine so starke Verstopfungskolik, dass wir ihn noch abends in die Klinik fahren mussten und man mir dort sagte, dass die kommende Nacht über Leben oder Tod entscheiden würde. Tigger hat es knapp überlebt, aber man sagte mir damals, dass die Kolik dermaßen schwerwiegend war, dass durch die Verstopfung schon die Magen- und Darmschleimhäute angefangen hatten, sich  abzulösen. Heute kann ich sagen, dass hier der Grundstein für Tiggers heutige Erkrankung gelegt wurde. Durch diesen starken Eingriff in sein Immunsystem (welches sich ja bis zu 80% im Darm abspielt) hatten die nachfolgenden Infekte freie Fahrt. Da ich damals selbst nie gefüttert habe und auch nie richtig kontrollieren konnte, ob er tatsächlich nur die Zeit auf der Weide war, die ich ihn auch angefüttert hatte, habe ich ihn erst einmal eine Woche lang in der Klinik gelassen, damit man ihn dort wieder langsam anfüttern konnte.

Während dieser Woche habe ich mich ausführlich bei den einzelnen Futtermittelherstellern informiert, welches Futter und in welcher Menge ich Tigger zu füttern hatte. Als Tigger wieder im heimischen Stall war, habe ich dann die Fütterung größtenteils selbst in die Hand genommen und, so oft es ging, kontrolliert, denn noch eine Kolik hätte der Kleine damals nicht mehr überlebt. Drei Monate, nachdem Tigger diese schwere Kolik hatte, bin ich umgestallt (Oktober 2002). Ich fand einen Stall nur ein paar Minuten entfernt von zu Hause und dort bekam Tigger eine Strohbox in einer langen Stallgasse. Er bekam dort 2 x pro Tag Heu und Futter (Hafer, Müsli, Pellets-Gemisch). In dem neuen Stall habe ich Tigger dann im Januar 2003 nochmals impfen lassen (Grundimmunisierung: Herpes, Influenza, Tetanus). (Tigger wurde, wie es üblich ist, von da an im Abstand von einem 1/2 Jahr - 1 Jahr je nach Impfung, regelmäßig ohne Ausnahmen geimpft). Kurz nach der Impfung bekam Tigger dann eine leichte Erkältung, welche mit dem bekannten Schleimlöser Sputolysin behandelt wurde. Das half auch und Tigger wurde kurze Zeit später vom Tierarzt wieder für „gesund“ diagnostiziert. Damals haben wir nicht vermutet, dass die Erkältung von der Impfung hätte sein können, denn die Schleimlöser haben gut gewirkt und die Erkältung war binnen einiger Tage wieder weg. Ende Februar 2003 wurde Tigger dann kastriert. Er hat alles sehr gut überstanden und war binnen weniger Tage wieder fit wie ein Turnschuh.

Das Jahr 2003 ging dann im Wechsel von mehreren Husteninfekten und deren Genesung, wie auch einer Kolik vorüber. In dem Jahr hatte ich jeden Monat mehrfach den Tierarzt da. Im April 2004 kam dann zum ersten Mal der Zahnarzt, denn Tigger hatte bis dahin schon sehr oft gezahnt. Der Zahnarzt zog einen lockeren Weißheitszahn und zwei Wolfszähne. Er hat die Behandlung super gut weg gesteckt und die Löcher wuchsen recht schnell wieder zu. Zwei Wochen nach dem Zahnarzttermin, erkrankte Tigger an starkem Fieber (zwischen 38,5 - 40,1 Grad). Das ging eine ganze Woche lang so!!! Er bekam fiebersenkende Mittel und Antibiotika und ich machte ihm abwechselnd nasse Beinwickel, aber das Fieber ging hoch und runter. Mitte der Woche dann ertastete ich auf einmal ganz viele kleine Knubbel unter seiner Mähne. Die Tierärztin sagte, dass das Nesseln seien könnten, evtl. verursacht durch eine allergische Reaktion auf eines der Medikamente. Wir haben dann nachgesehen und festgestellt, dass er erst, nachdem er das Equipalazone (Inhaltsstoff: Phenylbutazon) bekommen hatte, die Nesseln bekam. Wir haben das Equipalazone dann sofort abgesetzt und Ende der Woche fing das Fieber langsam an zu sinken. Woher dieser Infekt kam, das konnte mir keiner sagen und auch heute weiß keiner so recht, was die Ursache war und warum er auf einmal die Nesseln bekommen hat. Ob es sich damals schon um eine allergische Reaktion gehandelt hat, das kann man nur vermuten. Tigger hat das alles damals ganz prima über sich ergehen lassen, denn es waren mehrere Spritzen, die er täglich bekam und ich kann stolz auf ihn sein, dass er das alles so toll mitgemacht hat. Aber leider war das noch nicht das Schlimmste, sondern erst einmal der Anfang! Das Jahr 2004 ging vorüber und Tigger wurde wieder mal geimpft. Kurze Zeit danach fing er wieder an zu husten. Wir behandelten ihn - wie immer - mit Schleimlösern und er bekam gegen die - durch den Husten leicht entstandene - Kehlkopfreizung auch einige Spritzen mit einem entzündungshemmenden Kräutermittel oral verabreicht. Der Husten ging wieder weg und auch beim Abhören (vor und nach der Arbeit) war nichts im Bereich der Atemwege zu hören, wie so oft! Im Juli 2004 bin ich dann umgestallt in einen Stall, in dem Tigger eine schöne, große Paddockbox bekam. Dort wurde ebenfalls mit Stroh (jedoch gehäckselt) eingestreut und es gab 3 x pro Tag Heu und Futter (haferfrei), abwechselnd mit Möhren und Öl.

Tigger machte anfangs einen super fitten Eindruck und wir dachten alle, dass nun endlich mal alles auskuriert sei, aber leider ging dann im August 2004 wieder das gleiche Prozedere von vorne los. Er hustete, bekam Medikamente, hatte eine Kolik und das verteilte sich so bis Mai 2005. Daher entschloss ich mich, mit ihm direkt wieder in die Klinik zu fahren. Ich machte einen Termin in der nahe gelegenen Pferdeklinik in Kerken und ließ dort eine Bronchoskopie mit entsprechendem Abstrich, die Blutgaswert-Messung (vor und nach der Arbeit) und ein Röntgenbild der Lunge machen.

Das Ergebnis war erschreckend!

Tigger hatte laut der Tierärztin sehr viel Schleim in der Luftröhre und auch die Eingänge und Aufzweigungen zu den Bronchien waren nicht blattdünn, wie sie hätten sein sollen, sondern fingerdick. Des Weiteren waren die Blutgaswerte vor der Bewegung zwar akzeptabel, jedoch nach der Arbeit der absolute Horror. Eigentlich hätte er nach der Arbeit bessere Werte haben müssen, denn die Sauerstoffzufuhr ist in der Bewegung immer höher als im ruhenden Zustand, aber bei Tigger war es genau anders herum. Auf dem Röntgenbild der Lunge konnte man Gott sei Dank keinerlei Veränderungen feststellen. Tigger bekam dann erst einmal für 3 Monate wieder einen Schleimlöser (Equimucin) und gegen den starken Husten, Hustensaft (Atussin). Das Ganze half auch sehr gut und der Schleim lief ihm nur so aus den Nüstern und auch der Husten wurde ein wenig besser.

Aber so schön wie es war, wurde es auch wieder schlimmer:

Im September 2005 ging es ihm dann so schlecht, dass wir wieder in die Klinik mussten und, da die Blutgaswerte nach der Arbeit dieses Mal besonders schlecht waren, riet man mir zu einer Lungenspülung. Es schien, als ginge es ihm etwas besser, aber bei der Blutgaswertkontrolle 3 Wochen später zeigte sich, dass dem nicht so war. Mittlerweile hatte ich angefangen, seine Box teils mit Stroh und teils mit Spänen einzustreuen und alles nass zu machen, um die Staubbelastung zu minimieren. Der Husten in der Box wurde dann ein wenig besser. Ich wäre ja schon viel eher auf Späne umgesiedelt, aber Tigger frisst Späne und die Kolikgefahr war daher zu groß. Tigger wurde in der Zeit auch täglich 2-mal bewegt, sei es durch meine Mutter, meinen damaligen Freund, Freunde oder meine Stallbesitzer. Hauptsache war, dass der Schleim auch schon morgens raus konnte. In der Zeit habe ich auch einen Ultraschallinhalator der Firma Kegel gekauft (KU 2000) und Tigger täglich bis zu 15 Minuten mit Kamille-Kochsalzlösung inhaliert. Es hatte gute Wirkung und der Schleim lief nur so nach dem Inhalieren heraus. Als ich jedoch auf Anweisung der Tierärztin Anfang Januar 2006 das Inhalieren einstellte, passierte es: Tigger bekam innerhalb von 3 Tagen so starke Hustenanfälle, dass ich Angst hatte, er fiele wegen eines Kreislaufkollaps um und stirbt. Ich habe sofort die Ärzte aus der Klinik kommen lassen,  um Tigger zu untersuchen, denn  transportfähig  war er in dem Moment nicht mehr!

Da traf mich der Schock meines Lebens, denn man sagte mir: Wenn sie noch ein paar nette Jahre mit ihrem Pferd haben wollen, dann müssen wir jetzt sofort reagieren, denn sonst war es das: wir sind so ziemlich am Ende der Veterinärmedizin, könnten noch eine kleine Lungenspülung und eine Cortisonkur machen, aber:

Ihr Pferd ist schwer dämpfig!

Dämpfig!!! Mein 4,5 Jahre altes Pferd ist dämpfig! Das war dann zuviel für mich!

Ich habe dann während der folgenden Tage und Nächte im Internet unter Dämpfigkeit recherchiert und auch meine Familie, Freunde, Kollegen und Stallbesitzer fingen an zu forschen und jeden zu fragen, der helfen könnte. asthma pferd, husten pferd, bronchitis pferd, dämpfigkeit pferd, pferdehusten, dämpfiges pferdGleichzeitig wurde Tigger sofort auf Torf umgestellt und weiter inhaliert, denn ich wollte bloß weg von dem Stroh. Das Heu wurde richtig über Nacht mit Viehsalz eingetaucht, um den gröbsten Dreck heraus zu waschen. 2 Wochen später haben wir ihn dann auf Leinstroh umgestellt, denn im Torf sind ja auch viele Schimmelsporen und ihr glaubt es kaum, es ging ihm schon etwas besser.

Durch Zufall ist  Wilfried (mein Stallbetreiber) auf die Internetseite einer Tierheilkundlerin/Homöopathin gestoßen. Dann nahte die Rettung:  Meine liebe Claudia Nehls!!! Ich habe sie direkt angerufen und ihr Tiggers Leid geklagt. Ich schickte ihr sofort Tiggers Krankengeschichte und eine Haarprobe zu, um eine Biofeld-Haaranalyse machen zu lassen. Das Ergebnis wurde 3 Tage später schon per Mail zugestellt. Die Werte waren alle sehr schlecht und vor allem konnte man sofort erkennen, dass Tigger ein starker Allergiker ist. Er schlug bei folgenden Punkten unheimlich stark aus:

-Nahrungsmittelallergie und -unverträglichkeiten

-Staub allgemein

-Gräser- und Kräuterpollen

-Pilzsporen (Alternaria, Aspergillus, Cladosporum)

-Atemwege

-Immunsystem

-Intestinaltrakt (Darm etc.)

-Mineralienmangel und Überschuss

Die Biofeldanalyse ergab, dass seine chronische Bronchitis auf einer massiven, allergischen Reaktion verschiedener Allergene beruht. Tiggers Herz- und Kreislaufsystem war zu dem Zeitpunkt schon angegriffen.

Nun musste schnellstens gehandelt werden: Um eine erfolgreiche Therapie zu gewährleisten, musste ich sämtliche Medikamente und Futtermittel (Ergänzungsfuttermittel wie Reformin, etc.) absetzen. Tigger konnte auf Leinstroh stehen bleiben und bekam ab sofort kein Heu und Kraftfutter mehr, sondern nur noch Heulage und Heucobs zu fressen. Gegen den ständigen Hustenreiz hatte ich ihm vorher schon immer warmen Fenchelhonig gegeben und weiter inhaliert, was auch alles so bleiben konnte. Der Salzleckstein wurde durch einen Himalaya-Leckstein ersetzt und Tigger bekam nun täglich mehrere homöopathische Medikamente verabreicht. Zur Unterstützung habe ich Tigger dann noch Broncho-Fit-Kräuter (gegen den Husten) und Horse Allround Fit-Kräuter (zur Stabilisierung des Darms) gegeben. Beide Kräutermischungen habe ich von Frau Nehls bezogen. Von dem Moment an ging es nur noch bergauf! Hätte man nicht von seiner Erkrankung gewusst, so wäre schon nach 2 - 3 Wochen keiner mehr darauf gekommen, dass Tigger Anfang Januar noch so schlecht dran war. Leider erkrankten dann alle Pferde an einem Grippevirus Mitte März und Tigger fing wieder an zu husten. Sie bekamen dann alle Viruvetsan (Homöopathisches Medikament) und ich verdoppelte auf Anweisung von Frau Nehls die Medikamentengabe für diese Zeit. Ich muss dazu sagen, dass Tigger eines der letzten Pferde war, welches mit dem Husten angefangen hatte, und das war ein gutes Zeichen dafür, dass sein Immunsystem schon nach einigen Wochen so stark war, dass er dem Virus sogar so lange standhalten konnte. Nach ca. 2 Wochen dann ging es allen wieder besser und es war größtenteils überstanden.

Heute geht es Tigger wieder blendend!!!

Er hustet nur bei starker Allergenbelastung (starker Pollenflug im Frühjahr, Heu- und Strohernte und bei sehr, sehr starker Staubbelastung) und er ist wieder aufmerksam, begrüßt mich, spielt und wiehert wieder und das schönste ist,...er kann wieder richtig ohne Einschränkungen ein richtiges Pferd sein...!!!! Dank Frau Nehls, meiner Familie und meinen Freunden weiß ich, dass mich Tigger noch viele, lange Jahre begleiten wird und das er dabei vor allem gesund sein wird. Dankeschön an alle! Sandra & Tigger im September 2006, E-Mail Kontakt: S. Heiligers(at)gmx.net

Atemwegserkrankungen des Pferdes, Bronchitis bei Pferden, Husten bei Pferden: Unbrauchbarkeitsurteil Nr. 1? 

Bereits im November berichteten wir in unserer Serie "Pferdegesundheit" über Tigger, dem Tinkerwallach mit dem "Unbrauchbarkeitsurteil" Nr. 1: Dämpfigkeit!

Nach umfangreicher veterinärmedizinischer Therapie erklärten die behandelnden Tierärzte der Pferdebesitzerin im Januar 2006, dass Tigger dämpfig sei und alle Behandlungen, die in der Klinik und schon vorher stattgefunden haben, nicht angeschlagen hätten und es aus veterinärmedizinischer Sicht keine Behandlungsmethode mehr gäbe. Die Probleme mit Tigger fingen bereits im Sommer 2002 mit einer sehr schweren Kolik an, damals war er noch keine 1 ½ Jahre alt. Seit dem Jahre 2003 kämpfte Tigger immer wieder mit Husten, Infektionen, allergischen Hautreaktionen (Nesselfieber bzw. Urticaria) und Koliken. Schwere Infekte mit hohem Fieber beeinträchtigten in regelmäßig wiederkehrenden Abständen Tiggers Wohlbefinden. Massive Hustenattacken und asthmatische Anfälle weiteten sich aus. Ganz schlimm wurde es dann im Jahre 2005; Tiggers Kreislauf drohte zusammenzubrechen und die Asthmaattacken wurden so schlimm, dass Tigger im März 2005 sowie ein zusätzliches Mal im September 2005 in die Pferdeklinik eingeliefert werden musste; weil eine Therapie am Heimatstall nicht mehr möglich erschien. Im Januar 2006 dann, nach wenigen Monaten des letzten Klinikaufenthaltes, kam der totale Zusammenbruch; Tigger hustete so schlimm, dass die Besitzerin Angst hatte, er würde zusammenbrechen.Transportfähig war er im Januar 2006 nicht mehr; so, dass sich ein weiterer Klinikaufenthalt während dieses Zeitraums gar nicht mehr umsetzen ließe.

Die Diagnose der Tierärzte lautete: Dämpfigkeit! Tigger war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 4 ½ Jahre alt!

Ende Februar 2006 wandte sich Frau Heiligers an mich. Ich führte eine Biofeld-Haaranalyse durch und wir begannen mit der homöopathischen Therapie sowie auch mit einer Optimierung der Fütterung. Von diesem Zeitpunkt an ging es stetig bergauf und heute, nicht einmal ein Jahr später (wir schreiben den 31.12.06 bei Verfassung dieses Artikels..) ist Tigger.. ja, man möchte sagen, wieder ganz gesund. Die positive Entwicklung von Tigger möchten wir den vielen betroffenen Pferdehaltern nicht vorenthalten, sondern veröffentlichen; denn: Es gehört manchmal viel Mut, Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein, eigene Lernprozesse und ganz besonders viel Liebe dazu; ein bereits aufgegebenes Pferd dennoch therapieren zu lassen und auch "leben zu lassen".. Tigger steht für viele Pferde mit der Diagnose: chronisch obstruktive Bronchitis, chronisch allergische Bronchitis und Dämpfigkeit; Tigger steht aber auch für Wohlergehen, Gesundheit, Lebensqualität, optimale Fütterungs-, Haltungs- und Therapiebedingungen und vor allem dafür; dass chronische Atemwegserkrankungen eben kein "Unbrauchbarkeitsurteil" sein müssen:

Tigger - die Fortsetzung
von Sandra Heiligers

Hallo, Pferdeliebhaber! Wie ich Euch schon im Bericht der Novemberausgabe 2006 geschildert habe - Stand September 2006 -, ging es "Tigger" mittlerweile wieder ganz gut.

Tigger hatte eine große Box mit einem entsprechenden Sandpaddock, stand auf Leinstroh und bekam Heulage zu fressen. Im restlichen Stall standen die anderen Pferde alle auf gehäckseltem Stroh und bekamen Heu. Auch das Pferd direkt neben Tigger wurde so eingestreut und gefüttert. Während des Sommers war das eigentlich nicht so tragisch und Tiggers Genesung ging weiter voran. Die Pferde kamen viel raus und die Box hatten wir unterhalb der Stallwände hermetisch gegen das Stroh / Heu und die damit verbundenen Schimmel- und Pilzsporen, versiegelt.

Aufgrund des teilweise miserablen Wetters jedoch, verbrachten Tigger und die anderen Pferde dann wieder mehr Zeit im Stall und er fing wieder vermehrt an zu husten und auch der Schleim lief aus seinen Nüstern.

bronchitis pferd, husten pferd, pferdehusten, asthma pferd, dämpfiges pferd, dämpfigkeit pferd

Im Hinblick auf den bevorstehenden Winter und die Angst, dass er einen Rückfall erleiden könnte, entschloss ich mich schweren Herzens dazu, ihn umzustallen. In meinen Augen hatten wir zwar alles, was möglich war zu optimieren, auch in die Tat umgesetzt, nur für mich und für Tiggers vollkommene Genesung war das leider noch nicht ausreichend genug. Ich hatte nach langer Suche das unglaubliche Glück, dass ich ganz in der Nähe einen Stall fand, in welchem alle Pferde auf Leinstroh stehen und auch alle Pferde mit Heulage gefüttert werden. Es handelt sich um einen Stall, der in meinen Augen einer offenen Stallhaltung sehr nahe kommt. Tigger und ich hatten großes Glück, denn wir haben die allerletzte Box im neuen Stall bekommen und sind heute immer noch sehr dankbar. Danke noch einmal Melanie! Die Pferde kommen von morgens bis abends in einzelnen Herdenverbänden raus und sind lange an der frischen Luft. Es herrscht genügend Frischluft in der Stallgasse und auch der Rest der Reitanlage wurde so konzipiert. Die Putzplätze sind draußen und es kann, aufgrund einer kleinen Überdachung, das ganze Jahr draußen geputzt werden. Tigger kommt nur zur Fütterung und zum Schlafen rein. Im Sommer werde ich versuchen, ihn dann auch ganz draußen zu lassen, denn dank der Behandlung durch Frau Nehls und der Vorsicht beim Anweiden und der Weidegänge, haben wir im Jahr 2006 keine Kolik zu verzeichnen gehabt und ich hoffe, dass das auch dieses Jahr so bleibt! Der größte Traum wäre jetzt nur noch, wenn Tigger Tag und Nacht der Box fern bleiben könnte...eben ein richtiges Robustpferd werden würde... Um Tigger das Umstallen zu erleichtern, bekam er ca. 3 Wochen vorher schon unterstützende Mittel, um sein Immunsystem bestmöglich auf die fremde Bakterien- und Keimflora im neuen Stall vorzubereiten. Am 27.Oktober 2006 sind wir dann umgezogen. Tigger hat das Umstallen hervorragend verkraftet und – er hat seitdem nicht einmal mehr gehustet und aus der Nase kam kein Schleim mehr! Anfang Dezember 2006 bekam Tigger dann seine Tetanus-Impfung und wurde von der Tierärztin vorher abgehört. Sie konnte es kaum glauben, denn es war alles in Ordnung und auch die Impfung hat ihm keinerlei Probleme bereitet. Das konnte ich gar nicht so richtig glauben und deshalb haben wir zwei Wochen später noch einmal eine Haarprobe an Frau Nehls zur Analyse geschickt. Rechtzeitig zu Heiligabend kam das Ergebnis: alles ist Bestens.

Das war das schönste Weihnachtsgeschenk!

Tigger ist ein ganz anderes Pferd geworden, er flitzt nun bockend und grunzend über das Paddock, er galoppiert mit mir Runde um Runde und man kann ihm richtig ansehen, dass er nun wirklich ganz gesund ist und genügend Luft bekommt. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal allen Pferdebesitzern Mut machen, die ähnliche oder andere Probleme mit Ihrem Pferd haben, nicht zu schnell aufzugeben! Ich weiß, dass so etwas sehr nervenzerreibend ist und es an die eigene Substanz geht, aber es gibt solche Wunder...man darf nur nicht aufgeben...irgendwo ist immer ein Weg! Ich wünsche Euch viel Glück und Stärke Eure Sandra und ein glücklicher gesunder Tigger

An dieser Stelle möchte ich eine kurze Zusammenfassung der Therapie geben:

Tigger wurde durch eine homöopathische, isopathische und ergänzend phytotherapeutische Therapie von mir behandelt. Die gesamte Therapie wurde aufgrund einer Biofeld-Haaranalyse von Tigger über eine weite Entfernung durchgeführt.

Insgesamt dauerte die Therapie kein Jahr; die medikamentöse Therapie beanspruchte ca. insgesamt 5 Monate. Die Therapie wurde in regelmäßigen Abständen überprüft und neu angepasst. Überwiegend wird für die medikamentöse Therapie ein Zeitraum von ca. 3 Monaten ausreichend sein; jedoch können Situationen auftreten, in denen die homöopathischen, isopathischen und phytotherapeutischen Mittel länger verabreicht werden bzw. auch eine prophylaktische Therapie mit speziellen für diese Therapieform geeigneten Medikamente nötig erscheint. Über den gesamten Zeitraum war ein stetiger Kontakt zwischen Frau Heiligers und mir gegeben. Probleme, die während der Therapie entstanden - beispielsweise litten während des Therapiezeitraumes in Tiggers ehemaligem Stall mehrere Pferde an einer Virusinfektion der Atemwege - wurden sofort besprochen und Maßnahmen ergriffen. Sämtliche tierärztliche Behandlungen, die Frage, ob Tigger beispielsweise zusätzlich bezüglich der im Stall kursierenden Virusinfektion der Atemwege tierärztlich (wie die betroffenen Pferde) vorsorglich behandelt werden sollte oder nicht, welche Impfungen verabreicht werden sollten/dürften, Wurmkuren, sämtliche Fütterungs- und Haltungsmaßnahmen, kurzum alles Wesentliche, wurde zwischen mir und Frau Heiligers immer wieder nach aktuellen Faktoren abgestimmt und besprochen und erst nach unserer Absprache umgesetzt. Eine gute Zusammenarbeit und Absprache, Vertrauen und der Wille, auch manches ggf. Unbequeme in die Tat umzusetzen; sind für den Erfolg einer Therapie neben vielen anderen Faktoren ausschlaggebend! Ein nicht zu unterschätzender Faktor ist eine staubfreie und schimmelpilzfreie Fütterung; diese sollte grundsätzlich zu Beginn der Therapie umgesetzt werden und nicht selten hilft schon allein diese. Bisher setzten wir bei Atemwegsproblemen ergänzend zur Therapie oder auch ohne weitere Therapie unsere Kräutermischung Husta-Mix und unseren Hustensaft ein. Problematisch blieb jedoch eine staubfreie Rauhfutterfütterung; da eine Umstellung auf Heulage nicht immer praktizierbar ist. Diesem Problem haben wir uns 2007 angenommen durch die Entwicklung unseres Produkts Heustaub-Stopp. Heustaub-Stopp wird dem Wasser zur Wässerung von Heu beigefügt bzw. sollte zusätzlich auch die Einstreu mit Heustaub-Stopp besprüht werden. Inzwischen höre ich nur noch selten von Sandra Heiligers; da es Tigger nach wie vor sehr gut geht; unser Kontakt besteht hauptsächlich noch durch Bestellungen der Ergänzungsfuttermittel und ich muss sagen: Ich bin sehr froh darüber, dass wir Tiggers COB völlig regulieren konnten; Tigger ist heute ein gesundes Pferd: Tierheilkundezentrum, Tierheilpraktikerin Claudia Nehls

Druck im Pferdeanzeiger 2006

Weitere Erfahrungsberichte...

Denise Langenauer, E-Mail: Rainbow-horses@swissonline.ch: Liebe Claudia! Ich muss Dir wieder einmal mehr mitteilen, wie super Dein Hustensaft ist. Der eine Oldie hustete leicht,  eine Art wie Reizhusten. Ich gab ihm zwei Tage lang 10 ml von dem Hustensaft und weg war der Husten, ebenso bei einem jüngeren Fribi. Bei Ginette ist der Husten nach wie vor weg, aber sie bekommt den Saft immer noch tgl. Liebe Grüsse Denise aus der Schweiz

"Dagmar Dhyvert" mailto:ddhyvert(at)web.de schrieb: Liebe Frau Nehls, heute möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei Ihnen bedanken, denn meiner Stute Magnolia geht es ausgezeichnet. Magnolia ist eine 7jährige Appaloosastute, mein erstes eigenes Pferd. Kaum war sie vor genau einem Jahr bei mir eingezogen, da begann sie auch schon, sich Mähne und Schweif zu scheuern. Der Tierarzt diagnostizierte Sommerekzem und riet mir, sie dem Vorbesitzer zurückzugeben.

Magnolia wieder gesund dank Tierheillpraktikerin Claudia NehlsDer wollte davon aber nichts wissen (und ich auch nicht, denn ich hatte sie schon ins Herz geschlossen). Unerfahren, wie ich war, erfuhr ich erst jetzt durch meine Recherchen im Internet, was für eine schlimme Krankheit das Sommerekzem ist. Doch durch regelmäßiges Waschen und Einreiben mit einer Mischung aus ätherischen Ölen (Wiemerskamper Pflegeöl) gelang es mir, die Symptome einigermaßen in Schach zu halten. Im Herbst wurde dann alles wieder gut, Mähne und Schweif wuchsen gut nach. Anfang Februar 2007 fing Magnolia an zu husten. Der Tierarzt verschrieb iodiertes Glyzerin und Schwefelblüte und gab ihr mehrere Spritzen zur Unterstützung des Immunsystems. Der Husten ging jedoch nicht weg. Der Tierarzt wollte nun eine Bronchoskopie durchführen. Da ich das meinem Pferd nicht zumuten wollte, suchte ich im Internet nach Alternativen und fand Ihre Webseite. Nach einer Haaranalyse im Februar 2007 stellte ich auf Ihren Rat hin das Futter um auf Hartog Luzerne und staubfreien Hafer, behandelte das Heu und die Einstreu (Stroh) mit Ihrem Heustaubstopp und gab Magnolia Ihren Hustensaft, Ihre Mischung Husta-Mix und verschiedene homöopathische Medikamente, die Sie aufgrund der Haaranalyse ausgearbeitet hatten.

Nach vier Wochen war der Husten weg und ist seither nicht wiedergekommen!

Eine zweite Haaranalyse zeigte eine Verbesserung des Gesundheitszustands. Da meine Stute jedoch zu Allergien neigt, gebe ich ihr auch jetzt noch täglich 2 ml Broncho-Elexier und 20 ml Nachtkerzenöl/Schwarzkümmelöl-Mischung sowie die Allergosan-Kräutermischung und das natürliche Mineralstoffergänzungsfuttermittel Horse Allround Kräuter-Fit sowie Broncho-Fit (ich vermische alle Kräuter mit Olewo-Karottenpellets und Rote-Beete-Schnitzeln, so frisst sie sie am besten). Auch die homöopathischen Medikamente gab ich vorerst weiter, in geringerer Dosis. Inzwischen habe ich diese aber abgesetzt. Zur Fliegenabwehr benutze ich Allergosan-Insektöl und zur Beruhigung der Haut Allergosan Öl und Horsol. Bisher (jetzt haben wir Anfang Juni) haben sich keine Anzeichen von Sommerekzem gezeigt. Das Heu wasche ich weiterhin mit Heustaub-Stopp und auch das Luzerne/Hafer-Gemisch gebe ich weiter. Ich bin sehr froh, dass ich diese wunderbare Alternative zu Cortison u. Co. gefunden habe und bedanke mich noch einmal für Ihre geduldige Betreuung. Herzliche Grüsse aus Luxemburg Dagmar Dhyvert

Auch Magnolia ist nach wie vor beschwerdefrei; sowohl, was das Sommerekzem wie auch die allergische Atemwegserkrankung betrifft.

Für Jon schrieb seine Besitzerin, Frau Silvia Hoffmann E-Mail: ushoffmann(at)aol.com: Hallo! Ich heiße Jon und bin das Welsh-Pony, dass seinen Menschen im letzten Jahr so viel Kummer gemacht hat. Doch seit etwa 14 Tagen geht es mir so gut, dass ich mit meiner großen Freundin Cheyenne um die Wette auf die Koppel rennen kann. Daran konnte ich vorher nicht mal denken, denn ich bekam so schlecht Luft und musste so viel husten, dass ich nicht mal mehr fressen konnte und nun ganz dünn bin. Aber neuerdings macht mir meine Menschenfrau morgens Frühstück und mittags und abends auch Extra-Mahlzeiten, ich kriege dann einen Eimer mit merkwürdig riechenden Sachen drin. Da hab ich aber mal geflemt! Und mehrmals am Tag kam sie, und hat mir Flüssigkeit ins Maul gespritzt.

Jon wieder gesund aufgrund Nehls TherapieDoch ich bin ja nicht doof und hab es wieder rauslaufen lassen. Jetzt schmeckt mein Frühstück nach dem Zeug, aber nur schwach und ich ess es halt mit! Aber ich kriege seit zwei Wochen kein Müsli mehr, das finde ich gemein! Dafür sind im Eimer jede Menge Kräuter, und ich hasse Kräuter! Aber die Menschenfrau schnippelt mir einen Apfel hinein, dann schmeckts ganz gut und ich esse brav meinen Eimer leer. Sie lobt mich dann. Meine Freundin Cheyenne muss nun auch Kräuter essen, aber die isst sowieso alles. Auch das Heu ist nicht mehr wie früher, es riecht auch irgendwie merkwürdig und ist nass, aber ich will ja brav sein und esse es auch. Und seitdem geht es mir viel besser! Ab und zu plagt mich noch Husten, aber dann bringt mir meine Menschenfrau eine Handvoll Irgendwas, und wenn ich dass aufgegessen habe, verschwindet auch der Husten. Meine Menschenfrau sagt, Sie hätten ihr das so aufgetragen und deshalb wollte ich schon mal mal danke sagen. Ich hatte nämlich mitgekriegt, dass die Menschen schon von "der letzten Spritze" geredet hatten, weil ich so gelitten habe. Aber das ist jetzt kein Thema mehr. Und wenn der Regen aufhört und ich wieder auf die Koppel darf, dann werde ich den Menschen zeigen, wie viel Kampfgeist in mir steckt! Und auch der frechen Cheyenne werde ich es zeigen! Recht viele Grüße aus Bruchweiler Jon

So geht's weiter.. Jons weiterer Bericht:ushoffmann(at)aol.com: Hallo Frau Nehls, wie geht es Ihnen? Ich hoffe gut? Jon ist munter und frech und plärrt, wann immer er mich sieht, weil er auf die Koppel will. Die muss aber ein paar Tage geschont werden und der Auslauf ist ja auch recht schön. Der Zustand hatte sich in den letzten Tagen so gebessert, dass ich kein keuchen mehr hören konnte, auch wenn ich das Ohr an die Nüstern legte. Nur die lästigen Hustenanfälle kommen immer mal wieder, manchmal auch recht heftig. Ich denke, es dauert sicher seine Zeit, bis die Schädigungen aus sieben Jahren reguliert sind. Ich werde deshalb auch die Tropfen (Asthma Bromin, Husteel, Drosera Homaccord und Tartephedrel) weiter verabreichen, nur die Tabletten musste ich absetzen, da ich meine finanziellen Mittel einteilen muss. Die Globulis sind noch nicht alle, die kriegt er auch weiter. Und viel wichtiger sind mir die Kräuter und der Hustensaft von Ihnen und Heustaubstop. Ich gebe morgens die Tropfen mit dem Pre Alpin mit Olewo rote Beete und dem Hustensaft und einem geschnippelten Apfel und Horse Allroundkräuter und Hustamix, abends Pre Alpin mit Kräutern und den Globulis und einem Apfel. Die Stute Cheyenne bekommt auch Kräuter in ihr Pre Alpin, und die Verbindungstür zwischen den Boxen wird so lange geschlossen, bis Jon aufgefressen hat (Cheyenne ist sowieso schneller fertig). Zweimal am Tag kriegen sie eine Schaufel Hartog Luzerne, zusammen höchstens 1 kg, mindestens dreimal am Tag mit Heustaubstop getauchtes Heu. Bis Juli hat ein netter Mann aus der Nachbarschaft wöchentlich einen kleinen Berg frisch gemähtes Grünfutter ohne jede Düngung und ich brauchte kaum Heu. Und mit meinem Karottenmann hab ich auch geredet, er achtet jetzt auf gute Qualität und wenn keine deutschen Karotten aus der Pfalz lieferbar sind, kriege ich Biokarotten, keine mehr aus Holland. Es gibt also wöchentlich 20 kg Möhren für beide Pferde, die füttere ich in vier Tagen weg und achte sehr genau auf Schimmelpilze. Die Flachs-Einstreu hatten wir sowieso schon, die ist sogar mit Teebaumöl desinfiziert. Ist das gut oder könnte der hartnäckige Husten womöglich dadurch ausgelöst werden? Sie sehen, ich geb mir viel Mühe ihren Plan einzuhalten. Doch leider erwische ich immer wieder "nette Menschen" die mit ihren Kindern die lieben Pferde füttern gehen! Mit Brot! Und ich wundere mich dann, warum Jon wieder keucht! Ich erkläre dann freundlich aber nachdrücklich, warum es verboten ist, Schilder würden nichts nutzen, denn es sind oft Menschen, die kein Wort deutsch können. Vielleicht male ich eins, wo ich mit bösem Gesicht und erhobenem Zeigefinger drohe! Aber Jon erholt sich innerhalb von zwei Tagen wieder und dann merkt ein Laie nicht, dass er nicht gesund ist, so gut sieht er aus, dank Ihrer Hilfe. Ganz herzliche Grüße von zwei glücklichen Pferden und ebenso glücklichen Menschen Silvia Hoffmann

Jons Zustand hat sich weiter verbessert: Frau Hoffmann sagt 5 Monate nach Therapiebeginn: Jon ist in recht gutem Zustand, zwar hat er immer mal noch Hustenanfälle (3 bis 4 Mal am Tag), aber es belastet ihn nicht sehr. Er ist so munter, dass er von meiner Tochter Melanie (50 kg) geritten werden konnte, was er sichtlich genoss. Trotz meiner Ermahnung, nur Schritt zu gehen, war er nicht zu bremsen und wollte unbedingt auch ein Stück im Galopp gehen. Er schnaufte danach heftig, aber innerhalb von wenigen Minuten ging der Atem wieder recht normal. Die Besserung seines Zustandes merkt man daran, dass er jetzt fast nur gute Tage hat, und die schlechten werden immer seltener (alle 20 Tage mal ein schlechter Tag). Das war vor Beginn der Therapie ganz anders: innerhalb eines Jahres hatte er etwa 12 gute Tage, und die waren nicht wirklich gut!

Jon ist heute gänzlich beschwerdefrei!

Die erfolgreiche Therapie von chronischen Atemwegserkrankungen, Bronchitis und Husten bei Pferden

Die in den letzten Jahren drastische Zunahme von chronischen, meist allergischen Atemwegserkrankungen hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen; an erster Stelle ist sicher die immer weiter steigende Belastung der Umwelt zu nennen, häufig schlechte Rauhfutterqualität, die Belastung des Futters mit Schimmelpilzsporen und eine nicht pferdegerechte Haltung, welche die Grundbedürfnisse Licht, Luft und Bewegung kompromisslos berücksichtigt.

Dieser Artikel soll mit den für viele positive Therapiebeispiele stehenden Erfahrungsberichten Mut zur Therapie machen; etwas von der Hoffnungslosigkeit vieler Pferdehalter nehmen; Mut machen, auch ungewöhnliche und individuelle Wege zu gehen, um dem betroffenen Pferd wieder Lebensqualität zuteil werden zu lassen. Am Anfang des Leidensweges für Pferd und Halter steht im Grunde immer die veterinärmedizinische Therapie, welche allein nicht immer erfolgreich ist.

Ich lerne Pferd und Halter manchmal erst geraume Zeit später kennen (wenn überhaupt...). Zu meinen Patienten gehören diejenigen, die als therapieresistent jeglicher veterinärmedizinischen Therapie gelten; zumindest, was eine dauerhafte Verbesserung des Befindens angeht.

Welche Therapie, welcher Weg und welche Maßnahmen für Pferd und Pferdehalter umsetzbar und vertretbar sind, entscheidet immer der individuelle Einzelfall, wie auch die unten genannten Erfahrungen dokumentieren. Grundsätzlich kann ich sagen, dass eine naturheilkundliche, das heißt homöopathische, isopathische und pflanzliche Therapie in Verbindung mit einer Optimierung der Haltung und Fütterung sehr erfolgversprechend ist!

Artikel von mir für den Pferdeanzeiger 2003

Sabine Ulrich, thunderhills(at)web.de schrieb im August 2006:

Wie versprochen hier nun mein Erfahrungsbericht. Mein ca. 16-jähriger Criollo-Mestizowallach leidet seit 1999 an chronischer Bronchitis nach einer Atemwegsinfektion. Nach anfänglicher tierärztlicher Behandlung merkte ich bald, das es keine deutliche Besserung der Symptome bringt und habe mich relativ schnell an eine Tierheilpraktikerin gewandt. Die dann durchgeführte Therapie brachte Chico zumindest soweit, dass er zwar noch hustete, aber trotzdem belastbar war. 2001 zog ich dann mit meinem Pferd nach Brandenburg. Auch hier erfolgte eine homöopathische Behandlung. So weit, so gut. Es ging ihm mal besser und mal schlechter. Chico steht das ganze Jahr in einem kleinen Herdenverband im Offenstall. Bekam im Winter Heu und Hafer und war im Sommer auf Grasweiden. Im letzten Winter verschlechterte sich sein Zustand. Er war total spastisch, seine Ausatmung war stark angestrengt. Er sah wirklich ziemlich schlimm aus. Meine damalige THP konnte ihm nicht so recht helfen, mein Tierarzt hat dann zunächst Kortison gegeben, wusste aber, dass ich eher eine Behandlung auf Kräuterbasis bevorzuge und besorgte mir entsprechende Präparate. Chicos Zustand wurde nicht besser. An Ausritte war gar nicht zu denken. Ich habe wirklich schon mit dem Gedanken gespielt, ihn nach einer gewissen Frist zu erlösen. Wir hatten zur damaligen Zeit einen 23jährigen Wallach im Stall, dem es genauso erging, nur noch etwas schlimmer. Das wollte ich Chico auf alle Fälle ersparen. Beim verzweifelten Stöbern im Internet bin ich auf die Webseite vom Tierheilkundezentrum gestoßen. Dort versprach Frau Nehls anhand von Haarproben eine gezielte Therapie zu erstellen. Na gut, dachte ich. Viel zu verlieren hab ich nicht und die paar Haare kann Chico verschmerzen. Ich schickte also eine Probe ein und wartete voller Spannung auf das Ergebnis. Es kam auch ziemlich schnell. Die verordneten Medikamente waren schnell besorgt. Auch die Umstellung vom Hafer auf Heucobs war kein Problem. Nur war ich damals noch nicht konsequent genug, mein Pferd von Heu auf Heulage umzustellen. Dementsprechend verlief die erste Therapie. Es wollte sich einfach keine deutliche Besserung einstellen. Nach erneuter Haaranalyse und Umstellung der Medikamente u n d Umstellung von Heu auf Heulage geht es Chico sehr gut. Er ist wieder 100% belastbar. Atmet gut durch und vor allem, er schnaubt wieder aus. Wer einmal ein Pferd mit chronischer Bronchitis hatte, der weiß, was dieses Geräusch bei dem Besitzer bewirkt. Es ist wie Gold für die Ohren! Ich bin Frau Nehls wirklich sehr dankbar für ihre Hilfe! Natürlich war diese nicht umsonst. Es ist auch kein Schnäppchen. Aber der Erfolg spricht für sich! Ich werde jedenfalls alles weiter so beherzigen und hoffe für Chico, dass er nie wieder so einen Winter mitmachen muss und weiß auch, dass ich jederzeit bei Frau Nehls anrufen kann und dann auch Ratschläge bekomme. LG S. Ulrich

"Jutta" Jutta(at)goeggel.de schrieb:

Liebe Frau Nehls, Ihr Hustensaft ist spitze. Ich kann es noch gar nicht so richtig glauben. Meine Stute hat schon seit Jahren chronische/ allergische Bronchitis (dieselbe, die dieses Jahr die Rehe bekommen hat). Die Husterei habe ich einigermaßen im Griff, aber sie hat im Herbst und im Frühjahr immer mal wieder Hustenschübe. Ich habe schon sehr, sehr viele Mittel ausprobiert. Ihr Hustensaft hat so schnell angeschlagen, dass ich sie nicht mehr husten hören habe seit der 1. Gabe. Sie steht bei mir im Offenstall am Haus, d.h. ich kann sie  immer hören. Das wollte ich Ihnen mal eben kurz mitteilen! Viele Grüße Jutta Rösler 

"Petra Schneider" pschneider(at)wwag.com schrieb:

Hallo Frau Nehls,

ich muss Sie jetzt mal loben. Dank Ihrer vielen guten Tipps geht es dem Avarus viel besser.

Ziemlich genau vor einem Jahr hatte ich ständig den Tierarzt zu Besuch.

In dieser Herbst/Wintersaison hatten wir ihn noch nicht einmal da.

Auch hat er noch nicht gehustet (was sonst in der Herbst/Wintersaison normal war), obwohl er kein nasses Heu bekommt, wie es mir der Tierarzt geraten hat. Das nasse Heu frisst er konsequent nicht. Dank Ihrer Kräuter scheint es ihm wirklich gut zu gehen. Viele Grüße aus Würzburg Petra Schneider

Und zwei Wochen später:

Gestern bin ich im Gelände seit langem wieder mit dem Avarus galoppiert. Hat ihm total gut gefallen und keine Spur von Husten. Mein Kompliment, dass hat bisher noch keiner geschafft. Ich hatte bisher immer Probleme mit Husten und verschleimten Atemwegen und Kurzatmigkeit. Seit er Ihre Kräuter frisst hat er gar keine Probleme mehr, obwohl ich nur noch trockenes Heu füttere und der Avarus auf Stroh steht. Ich bin total begeistert.

"Tanja Pfeiffer-Fischer" tbeauty0412(at)onlinehome.de schrieb:

Toschka leidet seit 1999 an einer allergisch bedingten Bronchitis. Damals wusste ich noch nicht viel darüber und ließ voller Vertrauen mein Pferd von Tierärzten behandeln, teils mit Antibiotika, Spasmolytika, Sekretolyitka und Coritikoiden. Allerdings wurde es nie richtig besser und als sie sich im Dez. 02 erkältete, abrupt viele Kilos abnahm, und sie wieder mit Cortison und ähnlichem behandelt wurde, darauf aber allergisch reagierte, sagte mir der Tierarzt, dass man bei diesem Pferd nicht mehr viel machen kann, und eine Einschläferung bald in Frage kommen könnte. Ich war verzweifelt. Das konnte doch nicht alles gewesen sein. Ich befragte eine Tierheilpraktikerin und diese erstellte eine Haaranalyse mit Behandlungsplan per 200 Euro, ich musste mit 8 Mittel therapieren, die auch nach 3 Wochen keine Besserung brachten. So suchte ich planlos im Internet ein weitere Tierheilpraktikerin, und fand Claudia Nehls. Sie war meine letzte Hoffnung. Sie erstellte eine weitere - viel günstigere - Haaranalyse mit Behandlungsplan. Ich therapierte mit 3 Mitteln. Nach einer Woche war eine Besserung zu sehen, besser gesagt zu hören. Toschka war so geplagt vom Husten, sie hatte nicht mal eine Minute Pause zwischen der nächsten Attacke, sie tat mir so leid, doch nach einer Woche, beruhigte sich der Husten, und sie konnte wieder besser durchatmen. Sie konnte wieder entspannen, man kann sich nicht vorstellen, wie sich ihr Allgemeinzustand entspannte und sie schnaubte richtig ab, so froh war sie. Sie nahm auch wieder zu, Fell wurde besser und sie wurde richtig lebensfroh wieder. Nach ca. 6 Wochen konnte ich sie wieder ohne Hustenattacken richtig reiten, abgaloppieren, ins Gelände gehen, ohne dass sie pumpte, dass man dachte, das Pferd kippt jeden Moment um.  Stehen ist für sie nicht gut, sie muss immer in Bewegung bleiben, so wird die Lunge immer gut belüftet. Auch die Umstellung nur auf Husta-Mix, ohne medikamentöse Einwirkung hat sie gut gemeistert. Ab und An merke ich, dass ihr Mund, Zunge, und im Ganaschen Kehlkopf Bereich sich Wasser ansammelt, allergisch bedingt, an diesen Tagen mache ich entweder gar nix, oder ich longiere sie, meistens ist diese Ansammlung am nächsten Tag weg und wir können wieder arbeiten miteinander. Ich bin sehr froh, Claudia gefunden zu haben, sie gibt mir viel Hoffnung, und der Erfolg zeigt sich sehr schnell. Sie hat ein Gespür für ihre Arbeit und natürlich sehr viel Wissen. Ohne sie würde mein Pferd nicht mehr Leben, ich habe ihr soviel zu verdanken.. Danke Claudia Mach weiter so TanjaBei Fragen an mich: Tbeauty012(at)onlinehome.de 0175-4157182 09841-403671

"Langenauer" d_langenauer(at)swissonline.ch Frau Langenauer, Schweiz, schrieb:

Hallo Frau Nehls, Freiberger "Havel" begann vor ca. 2 Wochen  mit einem trockenen Husten (hatte er letztes Jahr im Frühjahr schon. Denke vielleicht wie Heuschnupfen bei uns). Das restliche Jahr über hat er dann nie mehr Husten. Ich begann dann auch mit dem Füttern Ihrer Kräuterkur und nach drei Tagen verschwand der Husten und ist bis jetzt nicht wieder gekommen. Ich wusste gar nicht, dass Kräuter so schnell wirken können.

Frau Susanne Baar, Susanne.Baar(at)web.de,  schrieb Anfang September 2006 zu Ihrer Stute Bijou, geb. ca. 1986:

Im Februar 1995 lernte ich Bijou kennen. Laut Erzählung war sie zu dem Zeitpunkt ca. 9 Jahre alt. Damals wollte ich nach 10-jähriger Pause wieder mit dem Reiten anfangen und ich traf auf einer Feier eine Arbeitskollegin meines Mannes, die eine Reitbeteiligung für Bijou suchte. Wir vereinbarten einen Termin zum Ansehen und Probereiten. Bijou gefiel mir sofort und wir kamen auch gut miteinander klar. Also sagte ich zu. Ca. ein halbes Jahr später gehörte sie dann mir. Die Hälfte des Kaufpreises hatte ich da bereits bezahlt. Die andere Hälfte bekam ich geschenkt, da die Besitzerin mit Ihrem anderen Pferd vom Stall weggehen wollte.

Damals wusste ich nicht, was dadurch so auf mich zukommen würde. Dass Bijou nicht gesund war, wusste ich wohl, da sie seit längerem hustete, hinten Bockhufe hatte und durchtrittig war. Sie war vernachlässigt worden, weil die damalige Vorbesitzerin ihre Stallmiete nicht bezahlte. Der Bauer ließ sie in ihrem Mist stehen und versorgte sie nicht richtig. Durch die schlechte Haltung waren leider ihre Bronchien bereits geschädigt, was später eine Bronchoskopie durch den Tierarzt bestätigte. Mit Unterstützung des Tierarztes, eines Heilpraktikers und Weiterbildung meinerseits durch  Lesen von Fachliteratur ging es ihr zunehmend besser.

Der Heilpraktiker gab mir ein Mittel, um den Stoffwechsel in Schwung zu bringen, so dass sie wieder zunahm. Um den Husten zu behandeln, gab es erst einmal Ventipulmin und Sputolysin, damit der Schleim von den Bronchien abfließen konnte und sie besser Luft bekam. Außerdem wurde das Heu und Stroh nur noch nass gefüttert und sie von Stroh auf Papier umgestellt (was der Bauer günstig besorgen konnte).

Mit der Zeit ging es ihr immer besser. Der Husten hörte auf und im Sommer hatte sie kaum noch Tage, wo man sie nicht reiten konnte, weil sie keine Luft bekam. Dann kam der nächste Schock für mich: ihr Immunsystem war wohl bereits so angeschlagen, dass im darauffolgenden Sommer das Sommerekzem bei ihr ausbrach. Also wieder viel nachlesen und probieren. Eigenblutbehandlung, homöopathische Mittel spritzen, Ökozonbehandlung, verschiedene Öle. Nichts half wirklich. Jedes Jahr musste ich die Mähne wieder kurz schneiden, weil sie ein gutes Stück weggescheuert hatte. Allerdings hatte ich Glück. Sie scheuerte sich so gut wie nie wirklich blutig. Mit dem Ökozon konnte man es noch in Grenzen halten. Später kaufte ich dann eine Ekzemerdecke, mit der Bijou noch am besten klar kam. So konnte sie auch nach 16.00 Uhr noch in Ruhe grasen.

Natürlich sollte das nicht der letzte Schock sein. Kurz darauf fing Sie an, auf dem linken Vorderbein zeitweise zu lahmen. Nach mehreren Tierarztbesuchen inkl. Röntgen stellte sich dann heraus, dass sie einen Chip hatte, der wohl Probleme bereitete, sowie leichte Veränderungen am Gleichbein. Der Tierarzt schlug eine Spritze ins Fesselgelenk vor, die zwar sehr teuer war und auch nicht 100prozentig längerfristigen Erfolg bringen würde. Bijou bekam diese Spritze, um die Gelenkflüssigkeit zu verbessern und durfte 4 Wochen nur im Schritt gehen. Aber danach kam der Erfolg. Sie lief immer besser und wir hatten eine super Zeit danach, mit wunderschönen Ausritten und Wettrennen über Stoppelfelder. Diese Spritze hat Wunder gewirkt und wir hatten Ruhe bis Bijou ca. 16 Jahre alt war. Zu der Zeit hatte ich eine Reitbeteiligung, die sie auch sehr schön dressurmäßig arbeitete.

Leider traten mit der Zeit dann die Probleme mit dem Vorderbein wieder auf. Damals ließ ich sie dann in einer Tierklinik röntgen und der Tierarzt gab mir nach seinem Befund den Rat, sie auf  keinen Fall mehr zu reiten und  in nächster Zeit wohl einzuschläfern.

Also ritt ich nicht mehr und gönnte ihr Ruhe. Aber damit wollte ich mich nicht abfinden und Bijou wohl auch nicht. Sie galoppierte mit den anderen auf die Wiese und wurde immer aufsässiger ohne Beschäftigung. So fing ich an, sie wieder ohne Sattel im Schritt im Gelände zu bewegen. Und es gab keine Probleme. Um noch eine Meinung einzuholen, ließ ich das Bein nochmals von dem Tierarzt röntgen, der es damals auch geröntgt hatte. Und er stellte im Vergleich zum alten Befund eher eine Besserung zu damals fest.

So begann ich sie wieder regelmäßig 3-4 mal die Woche zu bewegen. Aber die Ruhepause hatte einen Nachteil, den ich leider erst später feststellte, als ich mit dem Reiten wieder anfing. Durch den Bewegungsmangel hatte sich der Zustand der Bronchien verschlechtert und sie bekam wieder Luftprobleme, die ich behandeln musste. Anfangs nur zeitweise mit Ventipulmin, um den Schleim zu lösen; später bekam sie auch Cortisonspritzen. Das Bein machte ihr inzwischen überhaupt keine Probleme mehr. Im Winter war sie nur sehr steif auf den Beinen durch leichte Arthrose, wenn sie aus der Box kam.

Damals bekam ich durch Zufall, weil meine andere Stute ein dickes Bein hatte, durch einen Arbeitskollegen meines Mannes die Informationsbroschüre von Frau Nehls in die Hände. Die Erfahrungsberichte anderer Besitzer, die ich dort las, faszinierten mich und ich dachte, dass sie auch Bijou vielleicht helfen könnte, da ich sie nicht auf die Dauer mit Cortison voll pumpen wollte, weil inzwischen nichts anderes mehr half, wenn die Luftnot im Sommer bei warmen Wetter ihr extrem zusetzte.

Also setze ich mich mit Frau Nehls in Verbindung und ließ eine Haaranalyse machen, worauf sie dann mit den entsprechenden homöopathischen Mitteln sowie den Hustenkräutern Husta-Mix behandelt wurde.

Da bei Bijou die Krankheit leider inzwischen soweit fortgeschritten und sie ja auch schon 18 Jahre alt war, machte mir Frau Nehls leider keine Hoffnung auf vollständige Heilung. Um die Behandlung zu unterstützen und da ich bereits viel Positives über das Nordseeklima für solche Krankheiten wie Sommerekzem und Luftnot bei Pferden gelesen hatte, entschied ich mich, Bijou ergänzend zur homöopathischen Therapie für die Sommermonate dort unterzubringen. Durch einen Artikel auf der Pferdeseite unserer Tageszeitung wurde ich auf eine Familie aus Datteln aufmerksam, die sich in Bensersiel eine neue Existenz aufbauen und Pferde über die Sommermonate auf den dort gepachteten Wiesen aufnehmen wollten. Also fuhr ich einen Sonntag dorthin, sah mir den Hof an und vereinbarte, Bijou dort unterzubringen. 2 Wochen später transportierte ich Bijou nach Bensersiel (www.pferdekurhotel-warich.de).

Sie fühlte sich dort offensichtlich auf Anhieb wohl und fand sofort Anschluss in der Herde.

Nach dem 1. Behandlungsplan machten wir eine zweite Haaranalyse zur Kontrolle und stellten fest, dass ihre Werte schon viel besser waren. Deshalb braucht sie zur Zeit auch nur noch die Hustenkräuter und 2 mal wöchentlich ein paar Tropfen der homöopathischen Mittel, da sie nur noch hustet, wenn sie sich mal sehr aufregt. Auch das starke Einziehen der Flanken sowie die Atemgeräusche schon im Schritt sind inzwischen verschwunden.

Zum Herbst hin musste ich mir nun ernsthafte Gedanken machen, wie Bijou's Leben weiter aussehen sollte. Gerne hätte ich sie wieder in meiner Nähe gehabt, um die meistmögliche Zeit mir ihr zu verbringen. Aber die lange Fahrt jedes Jahr hin und zurück wollte ich ihr nicht mehr zumuten. Da ich sie dort in sehr guten Händen wusste, entschloss ich mich, sie da zu lassen und in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken. Vor allem auch, weil sie dort im Winter mehrere Stunden im Freien verbringen und eine ca. 40 qm große, durch Bänder abgetrennte Box in einer luftigen Scheune bekommen konnte, was ich ihr zu Hause nicht hätte bieten können.

Durch die Bewegung in der großen Box (wenn sie wegen schlechten Wetters mal nicht raus konnte) hatte sie letzten Winter auch keine Probleme mit Arthrose. Ihr Zustand verbessert sich ständig. Laut Steffi, der Stallbetreiberin, springt und tobt sie mit den anderen zwischendurch über die Wiesen. Natürlich besuche ich sie regelmäßig alle 4-6 Wochen und fahre die fast 300 km, um sie zu besuchen. Es ist einfach schön zu sehen, wie gut es ihr dort geht und wie sie ihr Rentnerdasein genießt. Das allein ist es wert, so weit zu fahren, und ich hoffe, das Bijou trotz ihrer Vorgeschichte noch ein paar schöne Jahre genießen kann.

Schade ist, dass ich von Frau Nehls nicht eher erfahren habe. Vielleicht wäre dann der Rückschlag im Alter nicht gekommen, wenn ich das ganze Wissen bereits am Anfang, als sie noch jung war, schon gehabt hätte.

Auf alle Fälle habe ich durch Bijou gelernt, wie wichtig eine gute, pferdegerechte Haltung ist und dass man die Hoffnung nie aufgeben darf. Obwohl es Bijou manchmal sehr schlecht ging, gab es immer einen Weg, ihr zu helfen. Man muss ihn nur herausfinden und den Mut nicht aufgeben.

Dabei wünsche ich allen viel Glück!

Allergische Haut- und Schleimhauterkrankungen unserer Pferde

Die Allergiebereitschaft bei Mensch und Tier ist deutlich gestiegen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: veränderte, Allergie forcierende Umwelteinflüsse, eine veränderte Lebensweise, verschiedene Allergie relevante Stoffe in Nahrungs-, Pflege- und Arzneimitteln, stark konzentrierte Düngung in der Landwirtschaft, Einsatz von Pestiziden sind ebenso Verursacher wie schädliche Umweltgifte und bereits eingetretene Schäden der Umwelt. Auch psychische Faktoren spielen eine große Rolle. Meist sind es Verkettungen von Ursachen und Einflüssen, genetischen Veranlagungen zur Allergiebereitschaft und allergieauslösenden Belastungen, die letztlich die Erkrankung zum Ausbruch bringen. Allergien sind bei Pferden immer häufiger Auslöser verschiedener Erkrankungen, im Vordergrund steht hier der allergisch bedingte Husten und die weiteren allergischen Atemwegserkrankungen, wie die chronisch obstruktive Bronchitis. Auch das Sommerekzem, die Sonnenallergie, die Urtikaria und andere allergische Hauterkrankungen sind auf dem Vormarsch. Vermehrt treten auch beim Pferd  Nahrungsmittelallergien mit Störungen im Magen-Darm-Trakt, Koliken oder auch in Form von Hauterkrankungen sowie Juckreiz auf. Der Pferdekörper kann auf jede Substanz eine Allergie entwickeln.

Allergie auslösende Stoffe sind beispielsweise:

Verschiedene Futtermittel.

Staubpartikel: Blütenpollen von Gräsern, Kräutern und Bäumen sowie von Laub- und Nadelbäumen, Hecken und Büschen. Die Pollenallergie ist sehr weit verbreitet. Pollen von Wiesengräsern und Kräutern, aber auch im Heu, kommen in Form von Staubteilchen in der Luft vor und werden mit der Atmung vom Pferd aufgenommen.

Pilzsporen: Pilzsporen kommen überwiegend im Rauhfutter, also in Heu und Stroh vor. Je qualitativer das Rauhfutter ist, je weniger Pilzsporen sind enthalten. Pilzsporen entstehen jedoch auch in feuchten dunklen Stallecken durch Feuchtigkeit. Auch hier ist Allergieträger nicht der Pilz selbst, sondern seine Sporen.

Milben: Milben sind mikroskopisch kleine Ektoparasiten, hier ist nicht die Milbe selbst der Allergieträger, sondern die Exkremente, wir finden diese zum Beispiel im Pferdefutter.

Ekto- und Endoparasiten: Stiche von Bienen, Wespen, Bremsen, Mücken usw. lösen bei entsprechender Sensibilisierung allergische Reaktionen aus. Diese reichen von Schwellungen der Haut, über Juckreiz bis hin zum Schock. Am stärksten ausgeprägt ist hier das Sommerekzem, dessen Auslöser eine bestimmte Mückenart ist.

Sonnenlicht: Eine Photoallergie entsteht durch die Wechselwirkung von UV-Licht mit einer sensibilisierenden Substanz, wie etwa Pflanzen, hierfür bekannt ist beispielsweise Johanniskraut. Aber auch bestimmte Medikamente sind Verursacher der Photoallergie.

Auch chemische Pflege- und Imprägniermittel werden als Verursacher der allergischen Reaktion bzw. von Kontaktallergien angesehen.

Als Diagnosemöglichkeiten einer Allergie stehen uns die Blutuntersuchung, hier speziell die eosinophilen Granulozyten und der IgE-Nachweis, weiterhin der Intrakutantest, bei dem Allergenverdünnungen unter die Haut gespritzt werden sowie serologische Tests, das sind Allergen spezifische Bluttests oder auch informatorische Tests ohne wissenschaftliche Belegbarkeit wie die Biofeld-Haaranalyse zur Verfügung.

Die ganzheitliche Therapie:

Bei sehr schweren allergischen Reaktionen des Pferdes, beispielsweise einem Lungenemphysem oder anaphylaktischem Schock ist die Gabe von Cortison, Infusionen mit Kalziumpräparaten bzw. Antihistaminika als Notfallmedizin unumgänglich. Sind die heftigen Reaktionen durch diese Notfallmedikation zurückgegangen, sollte eine ursachenorientierte ganzheitliche Therapie erfolgen, um dauerhaft die Allergie "in den Griff" zu bekommen. Reagiert das Immunsystem des Pferdes also übermäßig auf verschiedene Allergene, sollte als erster Schritt eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes die Haltung und Fütterung optimiert werden. Besteht beispielsweise eine Allergie auf Staub und Pilzsporen, ist zwingend eine staub- und schimmelpilzfreie (soweit möglich) Haltung und Fütterung als Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Therapie einzuleiten. Leider reicht es hier nicht, das Heu lediglich zu wässern, da durch das Wässern Staub und Pilzsporen lediglich gebunden, nicht aber vernichtet werden. Ich empfehle dringend, Heu durch Heulage zu ersetzen. Heulage ist jedoch in verschiedenen Qualitäten und Nährwerten auf dem Markt und nicht vergleichbar mit der Silage. Aus diesem Grunde sollte man sich genau anschauen, für welches Produkt man sich entscheidet, um nicht beispielsweise andere Erkrankungen, wie Kotwasser, Durchfall und Magen-Darm-Erkrankungen zu fördern. Ich empfehle für meine Therapiekonzepte ausschließlich eine bestimmte Heulage, deren Nährwerte knapp über dem Heu liegen und deren Qualität sehr gut ist. Auch andere zu fütternde Produkte, wie das Kraftfutter, sollte soweit nur möglich staub- und schimmelpilzfrei und natürlich auch frei von Milben und anderen Ektoparasiten sein. Hier sind sehr gute Futtermittel für sämtliche Bedürfnisse auf dem Markt, die den Ansprüchen von Allergikern entsprechen. Der nächste Schritt ist der Austausch von Stroh zu Alternativeinstreu wie entstaubte Späne, besser noch Hanf. Weiterhin sind in der Haltung zwingend Optimierungen zu veranlassen, wie die Umstellung der Boxenhaltung auf Offenstallhaltung verbunden mit ständigem Zugang zu Weideflächen. Dies wären beispielsweise Grundlagen bei allergischen Atemwegserkrankungen, auf denen eine erfolgreiche Therapie aufgebaut werden kann. Wir arbeiten darauf aufbauend mit homöopathischen, isopathischen und phytotherapeutischen Therapiekonzepten. Wert sollte auf eine Regulation der überschießenden Reaktion des Immunsystems gelegt werden, kontraproduktiv ist hier die Gabe von immunstimulierenden bzw. steigernden Präparaten, da das Immunsystem ohnehin schon überreagiert!

Drei Fallbeispiele einer individuell durchgeführten ganzheitlichen Therapie

Frau Maren Fahnster, E-Mail: Maren.Fahnster(at)gmx.de

Meine fast 20-jährige Hannoveraner-Stute namens "Winesse" leidet seit mehreren Jahren im Sommer unter extremen Juckreiz aufgrund einer allergischen Reaktion auf die so genannten Kriebelmücken. Cremes, Sprays, sämtliche Hausmittel und Lotionen haben nicht richtig geholfen. Auch hat eine Desensibilisierungstherapie durch den Tierarzt nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Im letzten Sommer war es dann so schlimm, dass ich Winesse nicht einmal mehr putzen konnte, da die Bürsten ihre Haut so sehr irritierten, dass sie sich nur noch wälzen wollte. So stellte ich sie weiter weg auf eine Weide am Deich, da sich hier weniger Mücken aufhielten. Im nächsten Sommer kam sie dann nur noch nachts raus und stand in der kritischen Zeit im Stall, was das Ekzem allerdings nur leicht verzögerte. Zu dem Juckreiz kam hinzu, dass Winesse sehr träge und übergewichtig war, beim Führen oft stöhnte und zunehmend stolperte. Wie konnte ich meiner armen "Dicken" bloß helfen? Ich suchte Hilfe im Internet und stieß so auf die Homepage von Claudia Nehls. Nach sofortiger und ausführlicher Beantwortung meiner E-Mail riet mir Frau Nehls zu einer Biofeld-Haaranalyse mit darauf aufbauender ganzheitlicher Therapie. Ich schickte Frau Nehls Haare meines Pferdes und hatte einige Tage später das Ergebnis. Winesse hatte neben dem Ekzem eine starke Stoffwechselstörung, Probleme mit den Entgiftungsorganen, wodurch sie so aufgebläht wirkte, da die Gifte nicht richtig abgeführt wurden und weiterhin eine Herz-Kreislaufschwäche. Ich hielt mich strickt an den Behandlungsplan von Frau Nehls. So fing ich Anfang Juli an, Winesse mit der "Horse Allround Kräutermischung", "Lauffit" und den "Allergosan-Kräutern" zu füttern. Zur Entgiftung bekam Winesse die "Biologische Hufkur" und ein homöopathisches Mittel. Außerdem fing ich wieder mit langsamen Ausritten an. Offene Stellen in Mähne und Schweif  behandelte ich mit dem PAA- Puder und rieb sie ansonsten mit dem Allergosan-Öl ein. Schon nach zwei Wochen konnte ich bei meiner „Dicken“ eine deutliche Linderung erkennen. Heute, nach etwas über 2 Monaten (!!!) geht es Winesse schon wieder richtig gut, das Scheuern ist nur noch Nebensache, ihre Mähne und ihr Schweif sind schon wieder schön nachgewachsen, sie stöhnt nicht mehr, hat wieder enormen Vorwärtsdrang und freut sich auf der Weide ihres Lebens, und das sogar in der kritischen Tageszeit (das hätte keiner für möglich gehalten)! Ich bin einfach nur begeistert und kann mit reinem Gewissen die Kräutermischungen und das ganzheitliche Therapiekonzept von Frau Nehls sehr empfehlen! An dieser Stelle noch mal 1000 Dank an Sie Frau Nehls!

Sabine.Rosenbaum(at)Brinkhof-moers.de, Rayerstraße 259, 47445 Moers, Tel: 02841/97555 im Juni zum Sommerekzem Ihres Tinkerwallachs Kimber:

Unser 8-Jähriger Irish-Tinkerwallach leidet unter einem starken Sommerekzem. Als Einjähriger litt er unter ständigem Durchfall und er kam einfach nicht durch den Fellwechsel. Damals schon hatte er mehr Juckreiz als normal und entlang des Scheitels am Mähnenkamm teilweise gerötete und leicht geschwollene Hautstellen. Die Tierärzte die wir heranriefen erzählen etwas von Umstellungsproblemen, die Kotproben waren ohne Befund. Da sich sein Zustand nicht besserte fuhren wir in eine Tierklinik, wo eine Ärztin arbeitet, die sich speziell mit den Problemen solcher Importe auskennt. Befund: Sehr starke Verwurmung mit hier unüblichen Würmern, Blindarmanschoppung und Entzündung durch eine von den Würmern verursachte Vernarbung am Blindarmausgang. Dadurch funktioniert der Transport der Nahrung aus den Blindarm nicht mehr richtig, es entsteht ein Stau. Außerdem war die Leber stark angegriffen. Nach einer speziellen Wurmkur bekam Kimber ein Leberschutzmittel ( diese sollte sich dadurch wieder regenerieren), und er wurde nach einem Diätplan ernährt. Sein Allgemeinzustand besserte sich zunächst. Der nächste Sommer sollte aber seinen Juckreiz wieder verstärken. Blutuntersuchungen waren auf Allergien negativ und es wurde eine Klimaempfindlichkeit vorgeschoben. Die Leberwerte  hatten sich gebessert, aber man sagte eine leichte Abweichung würde ein Leben lang bestehen bleiben. Von da an verschlimmerte sich Kimbers Zustand im Sommer von Jahr zu Jahr. Es wurde mit Cortison gespritzt (was aber nicht den Erfolg brachte wie versprochen), als ich dann sagte ich wolle das Zeug nicht mehr in ihn hineingespritzt haben, folgten Eigenblutbehandlungen und Echinazinkuren zur Immunstimulanz (völlig falsch, das weiß ich jetzt, nachdem ich Frau Nehls kennen lernte auch). Ließt man ihren Artikel über Sommerekzem fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Und nun kam, was kommen musste. Letztes Jahr war es so weit, dass mich jeden Tag mein Gewissen biss, wenn ich unseren Kimber sah. Das war kein Leben. Während die anderen Pferde in der Wiese fraßen, war er nur auf der Suche nach einer Scheuerstelle. Was wir für einen Aufwand trieben, um alles mögliche abzupolstern oder sogar zu beseitigen, ist kaum vorstellbar. Aber Kimber fand immer neue Möglichkeiten sich bis tief ins Fleisch zu scheuern. Die Tierärzte gaben sich am Hoftor die Hand, aber keiner konnte helfen. Am Ende des Sommers war die Haut so geschunden, das er noch im späten November in die Tierklinik kam. Das Wetter ließ eine Weiterbehandlung  mit Waschungen nicht mehr zu. Die waren aber nötig, da das ganze Pferd so verhornt war, dass es nicht möglich war den Dreck des ständigen Wälzens von ihm abzubekommen. Nach der Tortur des letzten Sommers (und noch Herbstes) stand eines für uns fest: So schwer es auch ist, so kann es nicht weitergehen mit ihm. Diese Quälerei zuzulassen hat nur noch etwas mit Egoismus zu tun. Die Lebensqualität von Kimber war in diesem Sommer gleich null. Die Möglichkeiten, die sich in einem solchen Fall auftun, sind nun auch begrenzt. Die eine ist: Einschläfern, sobald die Schmerzgrenze wieder erreicht ist....

Dieser Gedanke zerriss mir fast das Herz. So suchte ich verzweifelt nach einem Platz für den Sommer in einer für Sommerekzemer günstigeren Gegend. Aber alle Leute die ich anrief wollten von vornherein mit einem so extremen Ekzemer gar nicht  erst anfangen oder nahmen mir bei diesen Befund von vorn herein die Hoffnung. Bis ich durch Zufall auf der Homepage von Frau Nehls landete. Nach einem ausführlichen Telefonat ließ ich eine Haaranalyse machen, bei deren Ergebnis ich mir dann auch meine eigenen Haare raufte. Aber man kämpft und wir bekamen einen auf den Kimber zugeschnittenen ganzheitlichen Behandlungsplan, Ernährungsplan und einige sehr nützliche "Hilfsmittelchen" aus Frau Nehls Wunderküche (Allergosan-Öl, Ohrpuder,...). Und es geschah, was ich im letzten Jahr noch nicht einmal zu träumen wagte. Wir haben Ende Juni und Kimber ist noch bei uns. Er ist die meiste Zeit des Tages sehr entspannt und ohne "Juckstress". Hin und wieder zwickt's natürlich, aber das ist schnell wieder im Griff. Kimber ist sehr Pflegeintensiv. Aber wenn man so einen Erfolg sieht, nimmt man das gerne auf sich. Kimber geht es im Vergleich zu den vorherigen Sommern blendend. Natürlich gibt es hier und da eine kleinere Macke, aber dank des wundervollen Ohrpuders verheilt diese im Fluge. Und das trotz Temperaturen bis teilweise 35 Grad. Schweifrübe und Bauchnaht sind sogar noch gänzlich unversehrt. Ich dusche Kimber jeden Morgen gründlich ab, was er sehr genießt, und trage auf die noch fasst nasse Haut dann das Allergosan-Öl auf. Mit dieser Methode kommen wir am besten klar. Kimber tut es supergut und er hat im Sommer noch nie so eine geschmeidige glatte Haut gehabt. Und jetzt zu Frau Nehls PAA-Puder: Sie sollten es in Wunderpuder oder Zauberpuder umtaufen. So etwas habe ich ja noch nie erlebt. Kimber hat im Mähnenkamm immer schon kraterförmige Löcher gehabt, die sich auf einmal auftun( im Sommer). Diese Löcher waren mit nichts zum abheilen zu bringen. Im Gegenteil. Sie haben genässt, geeitert und sind erst im Winter wieder richtig abgeheilt. Und jetzt?? Drei Tage Puder, und weg das Loch. WAUW!!!!!! Meine Mutter ist übel gestürzt und hat sich die ganzen Handflächen und Fingerkuppen aufgeschlagen. Jetzt nach einer Woche sind an manchen Stellen zwar noch Krusten aber sie kann ihre Hausarbeit normal erledigen, hat überhaupt keine Schmerzen mehr. Da find ich keine Worte mehr. SUPER!!!

August: Ich füttere inzwischen die ganze Mannschaft seit ein paar Wochen mit Wellness Basis. Allen schmeckts. Kimber geht es immer noch gut. Und das obwohl wir mittlerweile August(!!!!!) haben. Der Mähnenkamm ist völlig unversehrt, ebenso die Schweifrübe und die Bauchnaht. Er hat lediglich entlang der Rückennaht ein paar Stellen, wo das Fell ausgegangen ist. Aber die Haut ist trotzdem nicht durchgescheuert. Das ich den Kimber so gut über den Sommer bekomme hätte ich nie gedacht. Ohne Ihre "Wunderwaffen" Allergosan Öl, PAA-Puder und Kräuter währe Kimber zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit wieder nur ein bemitleidenswerter Schatten seiner selbst. Und so steht er fröhlich schweifwedelnd bei seinen kleinen Freunden in der "Steppenwiese" und braucht nicht ständig nach der nächsten Schubbergelegenheit Ausschau zu halten. Und dafür möchten wir noch einmal ein ganz dickes DANKE nach Bad Driburg  schicken.

September: Kimber ist trotz eines absoluten "Mückenwetters" (feucht/heiß) in einem absolut tollen Zustand. Ich denke der Zustand der Haut spricht da für sich. Da Kimber an seinen weißen Stellen eine Baby-Schweinchenrosa Haut hat, leuchtet jede Scheuerstelle sofort in Ampelrot durch das Fell. Aber diesen Sommer gab es nicht die kleinste Stelle an der ganzen Schweifrübe. Lediglich am Mähnenkamm ist, wie man sieht, eine fingerkuppen große Stelle, die nach ein paar Tagen PAA-Puder schon wieder mit einer neuen Haut überzogen ist. Und die Rückennaht ist ein Meisterstück. Letztes Jahr war der ganze Rücken übersäht mit nässenden, eiternden Wunden. Die ganze Kruppe war total verhornt und verkrustet. Natürlich waren der Mähnenkamm und die Schweifrübe nicht besser dran. Ich wünsche allen Pferden und natürlich auch ihren Haltern, die ja nicht minder Leiden, dass sie auch so einen schon für die normale Vorstellungskraft an ein Wunder grenzenden Erfolg erzielen. Damit alle Zwei- und Vierbeiner noch viel Spaß miteinander haben. Ich kann das tolle Gefühl gar nicht beschreiben, am Weidetor zu stehen und zu sehen das unserem Kimber ein zweites Leben geschenkt wurde. Denn ich muss gestehen, wir alle hätten uns so eine Qual wie im letzten Sommer nicht noch einmal ansehen können UND DÜRFEN.

"Petra Schneider" pschneider(at)wwag.com  Würzburger Str. 8, 97950 Gerchsheim, Tel.: 0931/2596182:

Mein mittlerweile 29-jähriger Wallach Avarus (siehe Foto) hatte schon Probleme mit der Lunge seit er ca. 10 Jahre alt war. Das Ganze Dilemma entstand wohl durch extrem schlechte Haltungsbedingungen in unserer ersten Unterkunft. Damals war ich noch ziemlicher Anfänger und wusste es noch nicht besser. Ein Tierarzt hatte sogar eine Dämpfigkeit diagnostiziert. Ich habe den Stall gewechselt und Avarus von einer Tierheilpraktikerin behandeln lassen. Es ging dann eigentlich viele Jahre ganz gut und Avarus hatte kaum Probleme. Schlimm wurde es dann, als er ca. 24 war. Immer wenn die Koppelsaison vorbei war und die Pferde hauptsächlich im Stall bleiben mussten, begann Avarus zu husten. Meine Tierärztin hat ihn dann mit den üblichen Medikamenten bei Husten behandelt. Eigentlich sollte Avarus nasses Heu fressen und auf Spänen stehen. Da er aber leicht abnimmt, konnte ich ihn nicht auf Späne stellen und nasses Heu wollte er auch nicht fressen. Also musste sein Husten im Winter ständig von meiner Tierärztin behandelt werden. Als er dann 27 war, hat sich sein Allgemeinzustand sehr verschlechtert. Zum Husten kam dann auch noch Mauke. Er wurde immer dünner, weil er nicht mehr richtig gefressen hat. Durch Zufall bin ich auf Frau Nehls gestoßen. Sie hat mir geraten eine Biofeld Analyse machen zu lassen, was ich auch getan habe. Das Ergebnis war wirklich sehr schlecht. Frau Nehls hat mir aufgrund Ihrer Analyse einen ganzheitlichen Behandlungsplan zusammengestellt. Durch ihre Kräuter, Futterempfehlungen und homöopathische Mittel wurde Avarus wieder richtig fit. Er hat seit zwei Jahren nicht mehr gehustet, hat zugenommen und wird von mir ca. fünf Mal in der Woche in allen Gangarten geritten. Seine Lungen sind frei, was mir meine Tierärztin schon mehrmals bestätigt hat. Er steht nach wie vor auf Stroh, frisst trockenes Heu und kann leider im Winter nur bei Frost auf die Koppel. Ich denke ohne Frau Nehls Behandlung wäre das sicher nicht möglich.

Artikel von mir für verschiedene Fachzeitschriften

Pferdehusten und Bronchitis im Winter

Nicht nur während der Stallsaison im Winter, auch im Frühjahr, Sommer und Herbst leiden viele Pferde unter Husten, Bronchitis und Atemwegserkrankungen. Dieser Artikel beschäftigt sich jedoch speziell mit dem Auftreten von Pferdehusten und Atemwegsproblemen im Winter, sowie mit den Ursachen der Bronchitis bei Pferden während der Stallperiode, da der Hustenzeit im Winter eine ganz eigene Problematik zugrunde liegt. Eine Hauptursache findet sich in der Boxenhaltung mit miefigen Ställen, Matratzeneinstreu, geschlossenen Fenstern und Türen. Oft wird in der Stallgasse zusätzlich gefegt, die Pferde geputzt, das Heu aufgeschüttelt und somit weiterer Staub produziert. Diese feinsten Staubpartikel gelangen in die bereits durch die Boxenhaltung geschädigten Atemwege des Pferdes und weisen eine allergene Wirkung auf. Bei dem disponierten Pferd lösen bestimmte Allergene, die über die Atmung in die Lunge gelangen und sich auf den Schleimhäuten der verschiedenen Atemwegsorgane wie der Nasenhöhle, der Nasennebenhöhle, den Luftsäcken über die Bronchien bis hin zu den Lungenbläschen verteilen, Reaktionen dieses Gewebes aus. Der Organismus reagiert auf diese Allergene übermäßig. Im Bereich der Atmungsorgane bzw. des Respirationstraktes werden folgende Schutzmechanismen mobilisiert: schleimbildende Zellen, Fresszellen und das Flimmerephitel.

Manche Ställe lernen Pferden wirklich das Grauen:

Enge Boxen, Matratzeneinstreu, geschlossene Türen und Fenster, in den Stallgassen produzierter zusätzlicher Staub, schimmeliges Heu und Stroh und keinerlei Auslauf für die eingestellten Pferde fordern ihren Tribut: Husten und Bronchitis. Durch viele Bakterien und Viren in der Luft, grassieren bei solch wenig pferdegerechter Haltung oftmals zusätzliche akute Atemwegserkrankungen. 

Auch wenige Stunden täglicher Auslauf taugen nur zur Schadensbegrenzung, nicht zur Schadensvermeidung. Trotz Aufklärung und größtmöglicher Information über eine pferdegerechte Haltung und die Bedürfnisse aller Pferde: Licht, Luft und Bewegung seit vielen Jahren, finden sich überwiegend in den Wintermonaten derartige Bilder, die jeden Menschen, der diese schädliche Wirkung kennt, zum Schaudern bringt. Hauptursache des Pferdehustens und der Bronchitis bei Pferden im Winter liegen in Ställen, die die Bedürfnisse von Pferden schlichtweg komplett ignorieren. Solange diese Ställe jedoch weiterhin Einsteller finden, wird sich an diesen Haltungsbedingungen nichts ändern. Auch die Verfütterung von schimmeligem, staubigem und muffigem Heu sowie qualitativ unzureichenden Strohs wird solange stattfinden, wie Menschen ihre Pferde in derartigen Ställen belassen. Ein anderes Extrem, welches in Bezug auf Erkrankungen der Atemwege des Pferdes zwar nicht so schwerwiegend und verbreitet ist, wie das Erstgeschilderte, sind miserable Offenstallhaltungsbedingungen. Findet sich bei Kälte, Nässe, Wind und Minustemperaturen lediglich eine zugige Weidehütte ohne Einstreu bzw. mit minderwertiger Einstreu, nassem und kaltem Boden oder überhaupt keine Unterstellmöglichkeit auf dem freien Land, erkranken Pferde, da sie dauernd der Kälte, dem Wind und der Nässe ausgesetzt werden ebenso, wie die Pferde, die im muffigem und warmem Stall dem Ammoniakgeruch ausgesetzt sind. Eine Offenstallhaltung mit ständigem Zugang zu Ausläufen bzw. Koppeln muss ebenso die pferdischen Bedürfnisse erfüllen, wie andere Haltungsformen auch. Ein Pferd muss die Möglichkeit haben, sich auf qualitativer und reichlich vorhandener Einstreu hinlegen zu können, eine jederzeitige Rückzugsmöglichkeit in einen zugfreien Stall haben sowie eine hygienisch einwandfreie Haltung mit qualitativem Rauhfutter vorfinden, um gesund zu bleiben. Ein Pferd kann zwar sehr gut mit Minusgeraden und trockener Kälte leben, darf jedoch nicht über längere Zeit ungeschützt Kälte, Nässe und Wind ausgesetzt werden, da die Abwehrkräfte bei diesen Bedingungen schnell versagen. Die chronische Bronchitis, die chronisch allergische Bronchitis, der chronische Husten und sämtliche Nuancen der Atemwegserkrankungen und des Pferdehustens bis hin zum Lungenemphysem, der gefürchteten Dämpfigkeit,  entstehen in der Regel durch eine akute Infektion. Diese akute Infektion kann ebenso ausgelöst werden in der erst beschriebenen Boxenhaltung, wie auch in der zuletzt beschriebenen miserablen Offenstallhaltung. Auch gibt es verschiedene Auslöser, die überhaupt nichts mit der Haltung unserer Pferde gemein haben, wie beispielsweise eine Influenza-Impfung bei bereits geschwächtem Abwehrsystem und/oder Erkrankung. Auch eine Ansteckung durch andere Pferde, eine kurzzeitige Unterkühlung und ein vorübergehend geschwächtes Immun- und Abwehrsystem können ursächlich sein. Ebenso treten ganz besonders allergische Atemwegserkrankungen im Winter in den Vordergrund, da allergische Reaktionen des Pferdes durch entsprechende Winterhaltung forciert werden. Die chronische Form von Pferdehusten und Bronchitis tritt auf, sofern die akute Form nicht erfolgreich therapiert wird und vollständig ausheilen kann. Allergene treten im Verlauf jeder chronischen Bronchitis von Pferden in den Vordergrund, im Umkehrschluss:

Jede chronische Bronchitis ist auch eine allergische Bronchitis, da in Folge der Erkrankung Umgebungsfaktoren zu Allergenen werden!

Viele verschiedene Faktoren in der Pferdehaltung lassen sich von Pferdehaltern beeinflussen, andere weniger oder gar nicht. Beeinflussen lässt sich durch viele geeignete und prophylaktische Maßnahmen, dass dem Husten von Pferden vorgebeugt wird. Beeinflussen lässt sich ebenso eine erfolgreiche Regulation und Ausheilung einer akuten Atemwegserkrankung und Bronchitis.

Faktoren zur Vermeidung von Husten, Bronchitis & Atemwegserkrankungen:

Ein Pferd benötigt ganzjährig Licht, Luft und Bewegung und sollte nicht über längere Zeit ungeschützt Nässe, Kälte und Wind ausgesetzt werden. Pferde tolerieren trockene Kälte sehr gut, Nässe und Wind weniger.

Heu und Stroh, aber auch andere Futtermittel dürfen nur in einwandfreier Qualität verfüttert und verwandt werden. Sofern wenig Einflussnahme auf die Qualität von Heu und Einstreu bestehen sollte und diese nicht einwandfrei ist, empfehle ich Heustaub Stopp zu verwenden. Heustaub Stopp reduziert den Staub in Heu, Stroh und Alternativeinstreu und dient so zur Schadensbegrenzung. Impfungen dürfen ausschließlich nach vorhergehender ausführlicher Untersuchung und bei gutem Allgemeinbefinden stattfinden; grundsätzlich darf keine Influenza Impfung bei bereits vorgeschädigten Atemwegen und chronischen Atemwegserkrankungen, wie Husten und Bronchitis vorgenommen werden. Wenn Haltungsbedingungen nicht optimal gestaltet werden können, ebenso, wenn Pferde in vorangegangenen Wintern mit Atemwegsproblemen, Husten, Bronchitis u. a. reagierten, empfehle ich, in der Fütterung entsprechende Ergänzungen einzusetzen, die die Funktion der Atemwege unterstützen und auch gut vorbeugend eingesetzt werden können. Homöopathische Mittel eignen sich nicht zur Vorbeugung, sondern lediglich, wenn bereits eine Erkrankung vorhanden ist!

Zur Vorbeugung eignen sich ganz besonders Kräuter und Pflanzen, welche eine positive Wirkung bei Atemwegserkrankungen ausüben. Ein Kraut, welches jedoch beispielsweise bei einer akuten Atemwegserkrankung bzw. bei akuten Pferdehusten eine effektive Wirkung aufzeigt, kann bei einem allergisch chronischem Husten von Pferden kontraproduktiv wirken und eine eher schädliche Wirkung aufzeigen. Vor diesem Hintergrund müssen Kräuter zur Unterstützung der Atemwege sinnvoll zusammengesetzt und ausgewählt werden.

Aus der tierheilpraktischen Praxis heraus entwickelte ich das Ergänzungsfuttermittel Broncho-Fit aus Kräutern, welches sich seit vielen Jahren sehr gut bewährt hat und bei sämtlichen Formen von Pferdehusten und Atemwegserkrankungen eingesetzt werden kann, da die Zusammenstellung der einzelnen Kräuter sämtliche Formen und Faktoren berücksichtigt und somit keine schädlichen Wirkungen bei chronisch allergischer Bronchitis auftreten. Bei der Fütterung von Ergänzungsfuttermitteln ist von immenser Wichtigkeit, Ergänzungsfuttermittel einzusetzen, welche bereits bewährt sind und mit denen andere Pferdehalter gute Erfahrungen machten. Gerade in neuester Zeit wird der Markt geradezu überschwemmt mit neuen Anbietern von Ergänzungsfuttermitteln. Diesen sollte der Pferdehalter insoweit kritisch gegenüberstehen, dass er nicht glorreichen Werbesprüchen Glauben schenkt, sondern sich nach der Erprobtheit erkundigt. Dies vor dem Hintergrund, dass Ergänzungsfuttermittel und Kräutermischungen durchaus auch negative Wirkungen aufzeigen können, wenn sie falsch gewählt werden.

Wesentliche Faktoren zur Regulation und Ausheilung bereits eingetretener  Atemwegserkrankungen, wie Husten und Bronchitis:

Ebenso wie bei der Vermeidung gehört auch zur erfolgreichen Therapie Licht, Luft mäßige freie Bewegung sowie die Verfütterung qualitativ einwandfreier Futtermittel und beanstandungsfreier Einstreu. Heu und Einstreu sollten mit Heustaub-Stopp behandelt werden, um den Staub aus dem Rauhfutter bestmöglich zu nehmen, der auch bei einwandfreier Qualität nicht ganz vermeidbar ist. Daneben gilt es hier, dem erkrankten Pferd Ruhe zu gönnen und es nicht zu schnell wieder zu fordern. Daher: lieber einige weitere Wochen auf einen Arbeitseinsatz verzichten, als zu früh mit diesem zu beginnen. Besonders wichtig ist bei eingetretenem Husten, für einen Austritt der Verschleimung (welche grundsätzlich vorhanden ist, auch wenn sich die Lunge frei anhört) zu sorgen. Hierzu eignen sich besonders gut flüssige Kräutermischungen, die in Form eines Saftes täglich verabreicht werden. In der tierheilpraktischen Praxis habe ich hier sehr gute Erfahrungen mit Broncho-Elexier in Verbindung mit Broncho-Fit zur Unterstützung machen können und setze seither grundsätzlich Broncho-Elexier und Broncho-Fit bei erkrankten Pferden im Wege der Fütterung ein. Sowohl Broncho-Fit wie auch Broncho-Elexier wurden aus meiner tierheilpraktischen Praxis entwickelt und eignen sich zur Unterstützung im Wege der Fütterung sowohl bei akutem, chronischem und allergischem Pferdehusten.

Eine zusätzliche homöopathische Therapie, beispielsweise aufgrund einer Biofeldhaaranalyse, hat sich zudem ergänzend gut bewährt.

Bei einer homöopathischen Therapie sollte keinesfalls auf einen erfahrenen Behandler verzichtet werden. Ebenso wie bei der Entwicklung und dem Verkauf von Ergänzungsfuttermitteln sollte sich der Pferdehalter grundsätzlich auch bei einem Tierheilpraktiker oder Anbieter von Haaranalysen und weiteren Therapiemöglichkeiten nicht auf gute Worte, sondern auf stattgefundene Resultate verlassen. Oftmals wird viel Geld in einen Behandler investiert, der noch dabei ist, erste Erfahrungen zu sammeln, was zwar nicht zwingend bedeutet, dass die Therapie scheitert, jedoch die Chancen auf eine erfolgreiche Therapie im Vergleich zu einem erfahrenen Behandler schmälert. Im Laufe der Jahre habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei Husten, Bronchitis und Atemwegserkrankungen von Pferden in jeglicher Form und in jedem Stadium der Einsatz von Kräutern und Pflanzen, ggf. in Verbindung mit einer umfassenden homöopathischen Therapie und unbedingt unter Erfassung des ganzheitlichen Aspekts, der die Fütterung und Haltung sowie auch das Umfeld des erkrankten Pferdes mit einbezieht, die erfolgsversprechendste Aussicht auf eine Regulation und Ausheilung bietet. Viele bereits aufgegebene und veterinärmedizinisch austherapierte Pferde konnten durch diese alternative Therapieform wieder gesund werden.

 Artikel von mir für den Pferdeanzeiger 02/2009

Weitere Artikel von mir zum Thema: Pferdehusten, chronische allergische obstruktive Bronchitis und Husten bei Pferden, Atemwegserkrankungen & Asthma beim Pferd

Kausal verantwortlich ist die Sensibilität des Pferdes für Erkrankungen der Atemwege einerseits durch die physiologischen Gegebenheiten des Respirationstraktes, andererseits wird den natürlichen Lebensbedingungen des Flucht- und Lauftieres Pferd in unserer Gesellschaft nur unzureichend Beachtung geschenkt.

Eine Atemwegserkrankung kann ausgelöst werden:

durch eine Infektion (Übertragung von Viren, Pilzen und Bakterien),

durch allergische Reaktion der Schleimhäute der Atemwegsorgane auf eindringende Allergene,  Inhalation von reizenden oder heißen Gasen,

durch Parasiten,

als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen, wie z. B. Tumoren,

durch innere Blutungen (z. B. verursacht durch Überanstrengung in höchstem Maße), mechanische Einflüsse oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Besonders häufig treten Atemwegserkrankungen in Form einer Bronchitis auf (die Bronchien verzweigen sich baumartig zu Bronchiolen, die in Alveolgänge mit den Lungenbläschen (Alveolen) übergehen, hier findet der Gasaustausch statt):

Die akute Bronchitis wird verursacht durch Viren und/oder Bakterien. Bakterielle, akute Infektionen des Bronchialbaumes resultieren meist als Sekundärinfektion nach primärer Schädigung durch Viren.

Symptome: erst trockener, schmerzhafter Husten, im weiteren Verlauf bei produktiver Entzündung feuchter Husten, Nasenausfluss bei Beteiligung des oberen Respirationstraktes, evt. Temperaturerhöhung/Fieber, gestörtes Allgemeinbefinden, bronchial verschärftes Atemgeräusch, Rasselgeräusche.

Bei der allergisch bedingten Bronchitis liegt eine Sensibilisierung gegen verschiedene Allergene (Staub, Pilz-, Schimmelsporen oder/und Blütenpollen, Gräser, Bäume) vor. Hier spielt, wie bei anderen allergischen Erkrankungen auch, die genetische Disposition eine Rolle. Bestimmte Allergene, die über die Atmung in die Lunge gelangen und sich auf den Schleimhäuten der Atemwegsorgane verteilen, lösen Reaktionen des Gewebes aus. Der Pferdeorganismus reagiert auf diese Allergene übermäßig und unnötig. Im Bereich der Atmungsorgane werden die Schutzmechanismen (Flimmerephitel, schleimbildende Zellen, Makrophagen) mobilisiert. Bei übermäßiger Belastung mit Allergenen wird als erste Reaktion Husten ausgelöst. Werden keine Gegenmaßnahmen ergriffen, können schwerwiegende und irreparable Atemwegserkrankungen die Folge sein. Unter der chronisch-obstruktiven Bronchitis versteht man Atemwegserkrankungen, welche als Folge einer chronischen, unheilbaren Schädigung der Lungen oder des Herzens auftreten. Symptome: anfangs Leistungsabfall, Müdigkeit, Teilnahmslosigkeit, dann kraftloser, trockener, tonloser Husten (bei Belastung massiver), Atemgeräusche offen hörbar, Nasenausfluss milchig, in der Folge Atemnot, Nasenausfluss eitrig. Charakteristisch ist beim Atmen jetzt die sogenannte "Doppelschlägigkeit": Das Einatmen geschieht langsam und gleichmäßig mit hörbaren Rasselgeräuschen, das Ausatmen findet in zwei Abschnitten statt: a.) passives Ausatmen des ersten Teils der Luft, b.) aktives Ausatmen des zweiten Teils der Luft unter Zuhilfenahme der Bauchmuskulatur; makroskopisch wahrnehmbar durch die sogenannte "Dampfrinne". Das Lungenemphysem stellt schließlich die irreversible Erweiterung der Alveolen dar und wird landläufig als Dämpfigkeit bezeichnet. Wirkungsvollste Prophylaxe sowie Voraussetzung jeder effektiven Therapie ist eine soweit wie nur möglich an den natürlichen Lebensbedingungen des Pferdes orientierte Haltung: Licht, Luft und Bewegung - optimalerweise die Möglichkeit zur ständigen freien Bewegung - sollten selbstverständlich sein. Es versteht sich von selbst, dass die Belastung mit möglichen Allergenen so weit wie möglich vermieden wird. In erster Linie ist hier auf qualitative Futtermittel (insbesondere Rauhfutter) zu achten, um die Belastung durch Staub, Pilz- und Schimmelsporen in Grenzen zu halten. Stallhygiene und tägliches Ausmisten (Ammoniak, Schwefelwasserstoff) sind weitere wichtige Vorsorgemaßnahmen.

Die Therapie besteht aus der Verabreichung von Präparaten wie Bronchospasmolytika und/oder Sekretolytika, um die Lunge zu entschleimen und Verkrampfungen zu lösen bzw. erst gar nicht entstehen zu lassen. Bei bakteriellen Infektionen wird mit Antibiotika therapiert. Auch schleimlösende und beruhigende Inhalationen mit Lavendelöl, Baldriantinktur, Bronchofortan, Pinimenthol oder auch Mischungen aus Menthol, Fichtennadelöl und Eukalyptus haben sich bewährt; je nach Schweregrad Infusionen aus Kochsalzlösung.

Homöopathen behandeln bei allergischen Atemwegserkrankungen mit Acidum formicicum, bei COP mit Tartarus stibiatus, zur Stärkung der Herzfunktion Crataegus, bei akuter fieberhafter Bronchitis mit Bryonia, Aconitum oder Belladonna, der Konstitution entsprechend bei chronischer Bronchitis mit Arsenicum album, Phosphor, Natrium muraticum, Kalium jodatum oder Silicea; auch Bronchovetsan ist ein hilfreiches Mittel.

Kräuter in naturbelassener, flüssiger oder/und in Form einer Teemischung wie Anis, Eukalyptus, Fenchel, Thymian, Huflattich und Schlüsselblume, welche antibakteriell, entzündungshemmend, schleim- und krampflösend wirken, ergänzen die Therapie.

Akute Atemwegserkrankungen, Husten bei Pferden
Pferdehusten & Bronchitis bei Pferden

Eine akute Atemwegserkrankung der oberen und unteren Atemwege wird ausgelöst durch eine Vielzahl von Viren und Bakterien. Bakterielle, akute Infektionen des Bronchialbaumes resultieren meist als Sekundärinfektion nach primärer Schädigung durch Viren. Die Symptome sind: erst trockener, schmerzhafter Husten, im weiteren Verlauf bei produktiver Entzündung feuchter Husten, Nasenausfluss bei Beteiligung des oberen Respirationstraktes, evt. Temperaturerhöhung/Fieber, gestörtes Allgemeinbefinden, Apathie, verminderte Nahrungsaufnahme, bronchial verschärftes Atemgeräusch, Rasselgeräusche. Oft werden die Pferde in dieser Phase weiterhin gearbeitet und das geschwächte Immunsystem ist nicht in der Lage, eine Zweitinfektion mit Bakterien abzuwehren. Die Erreger werden durch kleinste Tröpfchen in der Atemluft von den erkrankten Pferden  durch den Luftstrom im ganzen Stall verbreitet. Aber auch durch Berührung mit dem Nasenausfluss über Putzzeug und Kleidung können die Viren und Bakterien übertragen werden. Die Inkubationszeit von der Ansteckung bis zum Auftreten der Krankheitsanzeichen beträgt nur wenige Tage. Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, wenn Kontakt zu fremden Pferden aufgenommen wird, oder wenn die Abwehr aufgrund von verschiedenen Faktoren geschwächt ist. Die Fähigkeit, Antikörper gegen Infektionskeime zu bilden sinkt beispielsweise unter Stressbedingungen, wie längere Pferdetransporte, die Umstellung in einen neuen Stall (hier auch bezüglich des ungewohnten Klimas aufgrund von fremden Microorganismen), aber auch durch Stress aufgrund falschen Umgangs, Überforderung und niedriger Rangordnung des betroffenen Pferdes.

Aus diesem Grunde sollten Pferde besonderen Belastungen nur ausgesetzt werden, wenn diese sich in einem sichtlich gutem Allgemeinbefinden befinden.

Wirkungsvollste Prophylaxe sowie Voraussetzung jeder effektiven Therapie ist eine soweit wie nur möglich an den natürlichen Lebensbedingungen des Pferdes orientierte Haltung: Licht, Luft und Bewegung, optimalerweise die Möglichkeit zur ständigen freien Bewegung, sollten genauso selbstverständlich sein, wie die Verfütterung ausschließlich qualitativer Futtermittel (insbesondere Rauhfutter), um die Belastung durch Staub, Pilz- und Schimmelsporen in Grenzen zu halten.

Stallhygiene und tägliches Ausmisten (Ammoniak, Schwefelwasserstoff) sind weitere wichtige Vorsorgemaßnahmen. Wird die akute Atemwegserkrankung nicht ganzheitlich und wirkungsvoll schnellstmöglich therapiert, was neben der medikamentösen Therapie Fütterung, Haltung und Bewegung des Pferdes einschließt, so entsteht aus der akuten Influenza bzw. dem Pferdehusten in der Regel eine chronische Atemwegserkrankung, welche die Sensibilität gegenüber Allergenen, Pilzen, Bakterien und Viren verstärkt. Diese endet dann oftmals in der chronisch-obstruktiven Bronchitis, im schlimmsten Fall entsteht das Lungenemphysem.

Die medikamentöse Therapie der akuten Atemwegserkrankung besteht aus der Verabreichung von Präparaten wie Bronchospasmolytika und/oder Sekretolytika, um die Lunge zu entschleimen und Verkrampfungen zu lösen bzw. erst gar nicht entstehen zu lassen. Bei bakteriellen Infektionen wird mit Antibiotika therapiert. Auch schleimlösende und beruhigende Inhalationen mit Lavendelöl, Baldriantinktur, Bronchofortan, Pinimenthol oder auch Mischungen aus Menthol, Fichtennadelöl und Eukalyptus haben sich bewährt; je nach Schweregrad Infusionen aus Kochsalzlösung.

Homöopathen behandeln bei akuter fieberhafter Bronchitis beispielsweise mit Bryonia, Aconitum oder Belladonna; auch Bronchovetsan ist ein hilfreiches Mittel. Da homöopathische Mittel immer individuell auf den Patienten sowie das Krankheitsbild abgestimmt werden, handelt es sich hier nicht um allgemeine Empfehlungen, sondern Beispiele. Die Therapie sollte erfahrenen Homöopathen vorbehalten bleiben, um effektiv helfen zu können. Gerade die individuelle und spezielle Mittelgabe unterscheidet den Homöopathen vom Schulmediziner, daher gibt es bei uns keine "Allgemeinmedikation".

Unterstützend bei allen Formen von Atemwegserkrankungen wirken  Kräuter in naturbelassener, flüssiger oder/und in Form einer Teemischung wie Anis, Eukalyptus, Fenchel, Thymian, Huflattich und Schlüsselblume, welche antibakteriell, entzündungshemmend, schleim- und krampflösend wirken.

Chronische Atemwegserkrankungen, chronischer Husten bei Pferden, Dämpfigkeit bei Pferden, Pferdehusten, allergische Bronchitis bei Pferden

In den letzten Jahren haben die chronischen Atemwegs- und Lungenerkrankungen unserer Pferde und Ponys immer weiter zugenommen. Das moderne Reitpferd ist durch die ganzjährige Stallhaltung und den Einfluss unterschiedlichster synthetischer Ergänzungsfuttermittel so anfällig geworden, das Stresssituationen sowie nicht optimale Haltungs- und Fütterungsbedingungen, obwohl vom Pferdehalter gut gemeint, zur Schwächung des Immunsystems führen und Krankheitserreger nicht abgewehrt werden können.

Oftmals wird eine akute Erkrankung der Atemwege, verursacht durch Bakterien, Pilze und Viren nicht ganzheitlich therapiert, was neben der medikamentösen Therapie als weitere Faktoren die Haltung und Fütterung mit ein schließt, sondern lediglich durch Medikamente unterdrückt, was oftmals eine chronische Erkrankung der Atemwege zur Folge hat. Kausal verantwortlich ist die Sensibilität des Pferdes für Erkrankungen der Atemwege einerseits durch die physiologischen Gegebenheiten des Respirationstraktes, andererseits wird den natürlichen Lebensbedingungen des Flucht- und Lauftieres Pferd in unserer Gesellschaft nur unzureichend Beachtung geschenkt.

Eine Atemwegserkrankung kann ausgelöst werden:

durch eine Infektion (Übertragung von Viren, Pilzen und Bakterien),

durch allergische Reaktion der Schleimhäute der Atemwegsorgane auf eindringende Allergene, Inhalation von reizenden oder heißen Gasen, durch Parasiten, als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen, wie z. B. Tumoren, durch innere Blutungen (z. B. verursacht durch Überanstrengung in höchstem Maße), mechanische Einflüsse oder Herz Kreislauf Erkrankungen.

Besonders häufig treten Atemwegserkrankungen in Form einer Bronchitis auf (die Bronchien verzweigen sich baumartig zu Bronchiolen, die in Alveolgänge mit den Lungenbläschen (Alveolen) übergehen, hier findet der Gasaustausch statt): Die akute Form der Atemwegserkrankung wurde bereits im letzten Pferdeanzeiger ausführlich beschrieben, daher widmen wir uns nun der Folgeerkrankung einer nicht optimal ausgeheilten akuten Atemwegserkrankung:

Die Sensibilität bezüglich Allergenen und somit einer chronischen Atemwegserkrankung steigt naturgemäß an, wenn eine völlige Heilung der akuten Atemwegserkrankung nicht gewährleistet ist oder wenn z. B. Impfungen erfolgen, obwohl das Pferd bereits mit Erregern in Kontakt kam bzw. nicht in der Lage ist, gegen die injizierten Erreger Antikörper zu bilden z. B. durch nicht optimalen Allgemeinzustand und somit fehlender Abwehr:

Bei der allergisch bedingten Bronchitis liegt eine Sensibilisierung gegen verschiedene Allergene (Staub, Pilz-, Schimmelsporen oder/und Blütenpollen, Gräser, Bäume) vor. Hier spielt, wie bei anderen allergischen Erkrankungen auch, die genetische Disposition eine Rolle. In der Regel ist es so, dass die genetische Disposition alleine nicht die Ursache der allergischen Atemwegserkrankung darstellt, sondern begünstigende Faktoren (z. B. die nicht gänzlich ausgeheilte akute Atemwegserkrankung oder die ständige Konfrontation mit schimmelpilzbelastetem Futter oder auch eine Impfung bei nicht optimalen Gesundheitszustand und somit fehlender Abwehr gegen die injizierten Erreger) diese Disposition begünstigt und somit die Erkrankung sozusagen "zum Vorschein" bringt, also auslöst. Bestimmte Allergene, die über die Atmung in die Lunge gelangen und sich auf den Schleimhäuten der Atemwegsorgane verteilen, lösen Reaktionen des Gewebes aus. Der Pferdeorganismus reagiert auf diese Allergene übermäßig und unnötig. Im Bereich der Atmungsorgane werden die Schutzmechanismen (Flimmerephitel, schleimbildende Zellen, Makrophagen) mobilisiert. Bei übermäßiger Belastung mit Allergenen wird als erste Reaktion Husten ausgelöst. Werden keine Gegenmaßnahmen ergriffen, können schwerwiegende und irreparable Atemwegserkrankungen die Folge sein.

Unter der chronisch-obstruktiven Bronchitis versteht man Atemwegserkrankungen, welche als Folge einer chronischen, unheilbaren Schädigung der Lungen oder des Herzens auftreten. Symptome: anfangs Leistungsabfall, Müdigkeit, Teilnahmslosigkeit, dann kraftloser, trockener, tonloser Husten (bei Belastung massiver), Atemgeräusche offen hörbar, Nasenausfluss milchig, in der Folge Atemnot, Nasenausfluss eitrig. Charakteristisch ist beim Atmen jetzt die sogenannte "Doppelschlägigkeit": Das Einatmen geschieht langsam und gleichmäßig mit hörbaren Rasselgeräuschen, das Ausatmen findet in zwei Abschnitten statt: a.) passives Ausatmen des ersten Teils der Luft, b.) aktives Ausatmen des zweiten Teils der Luft unter Zuhilfenahme der Bauchmuskulatur; makroskopisch wahrnehmbar durch die sogenannte "Dampfrinne". Das Lungenemphysem stellt schließlich die irreversible Erweiterung der Alveolen dar und wird landläufig als Dämpfigkeit bezeichnet. Ein trockener, kaum hörbarer und unproduktiver Husten ist als bedeutend schwerwiegender anzusehen, als ein produktiver, lauter und für uns Menschen "anfallsartiger und böse klingender" Husten! Nur der trockene, leise und unproduktive Husten zeigt uns den irreversiblen Husten, also die landläufige Dämpfigkeit an, was oftmals leider völlig missverstanden wird, da der "laute Husten" als bedeutend schlimmer angesehen wird, als der "lautlose Husten"! Wirkungsvollste und einzige Prophylaxe sowie Voraussetzung jeder effektiven Therapie ist eine soweit wie nur möglich an den natürlichen Lebensbedingungen des Pferdes orientierte Haltung: Licht, Luft und Bewegung, optimalerweise die Möglichkeit zur ständigen freien Bewegung, sollten selbstverständlich sein. Es versteht sich von selbst, dass die Belastung mit möglichen Allergenen so weit wie möglich vermieden wird. In erster Linie ist hier auf qualitative Futtermittel (insbesondere Rauhfutter) zu achten, um die Belastung durch Staub, Pilz- und Schimmelsporen in Grenzen zu halten. Stallhygiene und tägliches Ausmisten (Ammoniak, Schwefelwasserstoff) sind weitere wichtige Vorsorgemaßnahmen. Vor einer Impfung sollte eine gründliche Untersuchung des zu impfenden Pferdes stattfinden, an deren Ende ein uneingeschränktes Allgemeinbefinden des zu impfenden Pferdes stehen sollte! Bestehen bei dieser Untersuchung nur kleinste Unklarheiten über den Allgemeinzustand und das uneingeschränkte Funktionieren der Abwehr/des Immunsystems, sollte der Impftermin zwingend verschoben werden, um sicherzustellen, dass Antikörper gegen die Erreger vom Immunsystem gebildet werden können. Sollte dies nämlich nicht der Fall sein, hieße dies, dass eine Infektion zwingend stattfindet!

Die Therapie der chronischen sowie auch der akuten Atemwegserkrankung besteht neben dem Anpassen der Fütterung und Haltung (dies dauerhaft, nicht vorübergehend) aus der Verabreichung von Präparaten wie Bronchospasmolytika und/oder Sekretolytika, um die Lunge zu entschleimen und Verkrampfungen zu lösen bzw. erst gar nicht entstehen zu lassen. Bei bakteriellen Infektionen wird mit Antibiotika therapiert. Auch schleimlösende und beruhigende Inhalationen mit Lavendelöl, Baldriantinktur, Bronchofortan, Pinimenthol oder auch Mischungen aus Menthol, Fichtennadelöl und Eukalyptus haben sich bewährt; je nach Schweregrad Infusionen aus Kochsalzlösung. Homöopathen behandeln bei allergischen Atemwegserkrankungen mit Acidum formicicum, bei COP mit Tartarus stibiatus, zur Stärkung der Herzfunktion Crataegus, bei akuter fieberhafter Bronchitis mit Bryonia, Aconitum oder Belladonna, der Konstitution entsprechend bei chronischer Bronchitis mit Arsenicum album, Phosphor, Natrium muraticum, Kalium jodatum oder Silicea; auch Bronchovetsan ist ein hilfreiches Mittel. Eine homöopathische sowie auch phytotherapeutische Medikation sollte dem Naturheilkundler vorbehalten sein, um hier das passende Mittel zu verabreichen. Einige homöopathische sowie auch phytotherapeutische Mittel könnten die Symptomatik eher verstärken, als regulieren, daher hier bitte nicht experimentieren.

Kräuter in naturbelassener, flüssiger oder/und in Form einer Teemischung wie Anis, Eukalyptus, Fenchel, Thymian, Huflattich und Schlüsselblume, welche antibakteriell, entzündungshemmend, schleim und krampflösend wirken, ergänzen die Therapie. In Langzeitversuchen bewährt hat sich die getrocknete Kräutermischung Broncho-Fit, welche speziell für Atemwegserkrankungen, ob akut, allergisch oder chronisch, entwickelt wurde. Kraut ist nicht gleich Kraut, z. B.: Spitzwegerich steht beispielsweise in Verdacht, allergische Reaktionen auszulösen bzw. zu verstärken, daher sollte hier immer der Fachmann befragt werden und von einer Selbstmedikation dringend Abstand gehalten werden. 

 "Petra Schneider" pschneider(at)wwag.com  Würzburger Str. 8, 97950 Gerchsheim, Tel.: 0931/2596182 schrieb zum Husten und zur Dämpfigkeit von Pferden:

Mein mittlerweile 29-jähriger Wallach Avarus (siehe Foto) hatte schon Probleme mit der Lunge seit er ca. 10 Jahre alt war. Das Ganze Dilemma entstand wohl durch extrem schlechte Haltungsbedingungen in unserer ersten Unterkunft. Damals war ich noch ziemlicher Anfänger und wusste es noch nicht besser. Ein Tierarzt hatte sogar eine Dämpfigkeit diagnostiziert. Ich habe den Stall gewechselt und Avarus von einer Tierheilpraktikerin behandeln lassen. Es ging dann eigentlich viele Jahre ganz gut und Avarus hatte kaum Probleme. Schlimm wurde es dann, als er ca. 24 war. Immer wenn die Koppelsaison vorbei war und die Pferde hauptsächlich im Stall bleiben mussten, begann Avarus zu husten. Meine Tierärztin hat ihn dann mit den üblichen Medikamenten bei Husten behandelt. Avarus wieder gesund dank Claudia Nehls Therapie

Eigentlich sollte Avarus nasses Heu fressen und auf Spänen stehen. Da er aber leicht abnimmt, konnte ich ihn nicht auf Späne stellen und nasses Heu wollte er auch nicht fressen. Also musste sein Husten im Winter ständig von meiner Tierärztin behandelt werden. Als er dann 27 war, hat sich sein Allgemeinzustand sehr verschlechtert. Zum Husten kam dann auch noch Mauke. Er wurde immer dünner, weil er nicht mehr richtig gefressen hat. Durch Zufall bin ich auf Frau Nehls gestoßen. Sie hat mir geraten eine Biofeld Analyse machen zu lassen, was ich auch getan habe. Das Ergebnis war wirklich sehr schlecht. Frau Nehls hat mir aufgrund Ihrer Analyse einen ganzheitlichen Behandlungsplan zusammengestellt. Durch ihre Kräuter, Futterempfehlungen und homöopathische Mittel wurde Avarus wieder richtig fit. Er hat seit zwei Jahren nicht mehr gehustet, hat zugenommen und wird von mir ca. fünf Mal in der Woche in allen Gangarten geritten. Seine Lungen sind frei, was mir meine Tierärztin schon mehrmals bestätigt hat. Er steht nach wie vor auf Stroh, frisst trockenes Heu und kann leider im Winter nur bei Frost auf die Koppel. Ich denke ohne Frau Nehls Behandlung wäre das sicher nicht möglich.