Hufrehe erkennen, Hufrehe Symptome

Opens external link in new windowHufrehe erkennt man sozusagen von Weitem und mit einem Blick, so untrüglich sind die Anzeichen und Symptome eines akuten Hufreheschubes. Das Pferd geht klamm und stocksteif, fühlig, hat Wendungsschmerz, kann sehr schlecht über harten Boden und unebenen Boden gehen, der Gesichtsausdruck ist schmerzverzerrt, die Atmung schneller, der Puls schneller (vom Schmerz..), manchmal tritt sogar zusätzlich Fieber auf. Die Symptome treten von leicht über mittel bis sehr schwer auf. Nicht alle Pferde, auch nicht bei einem sehr massiven Opens external link in new windowHufreheschub, stehen in der sogenannten "Rehbock-Stellung", diese ist daher kein untrügliches Anzeichen für eine Opens external link in new windowHufrehe oder besser gesagt kein übliches Opens external link in new windowAnzeichen der Hufrehe, obwohl man sie bisweilen natürlich sieht. Die Opens external link in new windowHufrehe zeichnet qualvoller Schmerz aus, viele Pferde können überhaupt kaum noch gehen, viele Pferde liegen und wollen nicht mehr aufstehen, jeder Schritt wird zur Qual...

hufrehe symptome, hufrehe erkennenBei einem akuten Opens external link in new windowHufrehe Schub kommt es zu Allgemeinstörungen und sehr schmerzhaften Veränderungen im Bereich der betroffenen Hufabschnitte.

Symptomatisch bei Opens external link in new windowHufrehe sind weiterhin hoher Blutdruck, Gerinnungsstörungen, Fieber, Herz- und Kreislaufstörungen.

Im Vordergrund bei Opens external link in new windowHufrehe steht eine Durchblutungsstörung der Huflederhaut, welche sich aus zwei verschiedenen Mechanismen zusammensetzt: Zum einen besteht bei Opens external link in new windowHufrehe eine Gerinnungsstörung und eine Veränderung der Fließeigenschaften des Blutes.

Zum anderen besteht bei Opens external link in new windowHufrehe eine Schädigung der Gefäße selbst. Eine Trennung ist nicht möglich, da sich beide Mechanismen bei Hufrehe gegenseitig bedingen. Unklar ist, ob die Allgemeinstörungen durch die Opens external link in new windowHufrehe Erkrankung entstehen oder erst zu den Veränderungen am Huf, also der Hufrehe, führen.

Der hohe Blutdruck bei Opens external link in new windowHufrehe beispielsweise wird mitverantwortlich gemacht für das Geschehen im Huf, da längerfristig erhöhter Blutdruck die Wände der kleinen Gefäße vorschädigt und so der Opens external link in new windowHufrehe Erkrankung "Tür und Tor" öffnet, könnte jedoch auch erst durch die Schmerzen bei Opens external link in new windowHufrehe bedingt während der Erkrankung entstehen. Eine Blutgerinnungsstörung führt sicher mit zur Opens external link in new windowHufrehe Erkrankung und ist vor den makroskopisch sichtbaren Veränderungen der Hufrehe vorhanden, da bewiesen ist, dass Heparin als blutgerinnungshemmendes Mittel die Opens external link in new windowEntstehung der Hufrehe verhindern kann.

Im Blut eines an Opens external link in new windowHufrehe erkrankten Pferdes wird ein Absinken von Thrombozyten (Gerinnungszellen) wenige Stunden nach Ausbruch der Hufrehe Erkrankung festgestellt werden. Blutgerinnungsstörungen werden von einigen Geschlechtshormonen, Stresshormonen und Korticoiden hervorgerufen sowie auch weiter verschlimmert.

Die Literatur bei Opens external link in new windowHufrehe beschreibt eine Minderdurchblutung im Kapillarbett, eine Ischämie. Im scheinbaren Widerspruch hierzu steht die deutlich vermehrte Blutfülle in den Hauptgefäßen der Zehe bei Opens external link in new windowHufrehe.

Die Aktivierung von Shunts (Querverbindungen zwischen Arteriolen und Venolen, die das Blut am Kapillarbett vorbei umleiten) erklärt diesen Widerspruch. Nicht eindeutig nachgewiesen ist, ob Shunts von Endotoxinen oder körpereigenen Hormonen aktiviert werden, wenn das Kapillarbett geschädigt ist. Diskutiert wird auch erst das Abklemmen der Venolen, wodurch das Kapillarbett einmal voll Blut laufen würde, bevor dann nichts mehr geht (Hämorrhagie).

Die Durchblutung im Kapillarbett kommt jedenfalls zum Erliegen. Mehr oder weniger Blutflüssigkeit tritt bei Opens external link in new windowHufrehe ins Gewebe aus und es entsteht ein Ödem. Zum Teil verlassen auch feste Blutzellen das Gefäßbett bei Opens external link in new windowHufrehe und es entsteht eine Blutung. Es entsteht ein sehr starker Druck im Huf bei Opens external link in new windowHufrehe. Die austretende Flüssigkeit erzeugt im Huf, der ja durch die feste Hornkapsel nicht dehnbar ist, einen massiven Druckschmerz. Dieser Druck verengt die kleinen Gefäße, in denen die Durchblutung nicht mehr funktioniert, weiter.

Erliegt die Durchblutung bei Opens external link in new windowHufrehe vollständig, stirbt das Gewebe ab, es entsteht eine Nekrose. Das Pferd schuht aus (Verlust durch vollständige Lösung/Zusammenhangstrennung der Hornkapsel).

Geht man nach der allgemeinen Lehrmeinung, ist übrigens so gut wie jede Opens external link in new windowHufrehe chronisch, denn chronisch wird mit der Opens external link in new windowHufbeinrotation und Hufbeinsenkung verknüpft (also sobald Hufbeinrotation und Hufbeinsenkung diagnostiziert werden redet die Literatur von chronisch) und diese wird meist im Zuge des Opens external link in new windowRöntgens bei Hufrehe diagnostiziert. Hufbeinsenkung und Hufbeinrotation treten aber auch unabhängig von der Hufrehe auf, von daher macht diese Klassifizierung eigentlich keinen wirklichen Sinn.

hufrehe symptome, hufrehe erkennenTäglich erreichen mich viele Anrufe von Pferdemenschen, deren Pferde an einem akuten Opens external link in new windowHufrehe Schub erkrankt sind. Die Pferdemenschen fragen, wie sie Opens external link in new windowHufrehe erkennen und wie die Hufrehe Symptome sich äußern, da sie oftmals sehr verunsichert sind, ob es sich um eine Hufrehe handelt, weil beispielsweise der Tierarzt etwas ganz anderes diagnostiziert hat. Aber nicht nur das Hufrehe erkennen und die Hufrehe Symptome werden nachgefragt, insbesondere stellen sich auch die Fragen nach dem WARUM? Grassiert in vielen Köpfen doch immer noch das Vorurteil, dass Hufrehe nur bei zu fetten Ponys und zu fetter Weide oder nach der Plünderung der Hafertonne auftritt. Nein, dem ist nicht so, es erkranken Pferde und Ponys aller Rassen, jeden Futterzustands, jeden Alters und auch bei jeder Fütterung!

Und auch während aller Jahreszeiten!

Es erkranken auch nicht überwiegend zu Opens external link in new windowdicke Ponys an Hufrehe, welche auf fetter Weide gehalten werden bzw. die Hafertonne geplündert haben. Es erkranken ebenso viele Pferde in normalem Futterzustand an Hufrehe, wie in zu gutem Futterzustand oder auch nicht selten magere, zu dünne Pferde und Ponys an Opens external link in new windowHufrehe.

Es gibt ebenso wenig bestimmte Rassen und Altersgruppen, die meine Hufrehe Patienten ausmachen. Es erkranken Pferde aller Rassen und Altersgruppen an Hufrehe, mein jüngster Hufrehekandidat war 6 Monate, der älteste 35 und bei ihm trat die Hufrehe im 35. Lebensjahr erstmalig auf.

Aus meiner Erfahrung mit Hufrehe kann ich nicht sagen, dass es besonders viele Extensivrassen, wie Haflinger, Tinker, Isländer, Norweger und Shettys sind, es sind ebenso viele Voll- und Warmblüter und auch Kaltblüter von Hufrehe betroffen.

"Interessant ist auch, dass sehr viele Pferde immer wieder an Hufrehe erkranken, welche überhaupt keinen Weidegang genießen sowie auch keinerlei Gras, Getreide, Kohlehydrate, Zucker etc. zu fressen bekommen und auf strengste Diät gesetzt sind, dies meist seit etlichen Jahren!"

Besonders interessant zudem, auch Pferde, die ausschließlich mit Heu und Stroh gefüttert werden ohne jegliche Kraftfutterzugabe bzw. Mineralfutterzugabe erkranken an Hufrehe (aber natürlich auch die mit Mineralfutter..). Es erkranken jedoch auch Pferde an Hufrehe, die 24-Stunden Weidegang haben, stundenweise auf der Weide stehen, ebenso wie Pferde an Hufrehe erkranken, die 24-Stunden Stallhaltung bzw. nächtliche Stallhaltung und tagsüber Paddockhaltung erleben.

"Fakt ist, es erkranken Pferde aller Rassen und Altersgruppen bei unterschiedlichster Fütterung und Haltung an Hufrehe!"

Über die Fütterung lässt sich keine grundsätzliche Ursache für eine Hufrehe Erkrankung bzw. einen akuten Hufrehe Schub ausmachen, bedenkt man, dass sämtliche Fütterungs- und Haltungsformen vertreten sind und die Anteile der verschiedenen Gruppen der Hufrehe relativ gleich hoch sind.

Zu meinen Hufrehe Patienten zählen weder besonders viele Pferde, die barfuss gehen, noch besonders viele, die beschlagen sind, diese halten sich ungefähr die Waage. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Eine schlechte Hufsituation!

Hier einmal ein Zitat aus meiner Anfangszeit:

Auffallend ist jedoch, dass im Vorfeld der Hufrehe Erkrankung oft eine Hufkorrektur stattfand. Hieraus könnte man den Schluss ziehen, dass eine lokale Bearbeitung in Bezug auf eine Hufrehe-Erkrankung eine größere Rolle spielt. Jedoch kann man die Bedeutung nicht vorzugsweise in mangelnder Hufbearbeitung und Korrektur ansiedeln, sondern in zu massiver, d. h. in einem zu großen Eingriff in die natürlichen Hufmechanismen. Obwohl mangelnde Hufpflege ebenso gut ein ausschlaggebender Grund für Hufrehe sein kann.

Also ganz dumm war ich damals schon nicht, das freut mich, dass ich zumindest schon einmal eine Ahnung hatte...

Heute würde ich jedoch anders formulieren:

Da sich keinerlei Besonderheiten oder besondere Umstände in Fütterung und Haltung der Hufrehekandidaten ausmachen lassen, gehe ich davon aus, dass die meisten akuten Hufreheschübe aufgrund einer desolaten Hufsituation auftreten. Diese wird in der Regel weder vom Pferdebesitzer, noch vom Hufschmied/Hufpfleger/Huforthopäden erkannt und aus diesen Gründen auch nicht behoben. Wenn dann das "Fass" überläuft, dies passiert häufig erst nach Jahren falscher Hufbearbeitung/falschen Hufbeschlages, kann jedoch auch aufgrund einmaliger falscher Hufbearbeitung der Fall sein (beides ungefähr gleich häufig), kommt es zur Entzündung und somit zu einem akuten Hufreheschub!

Interessant ist auch, dass sämtliche Hufrehe Arten und auch die etwas abgeschwächte Diagnose Huflederhautentzündung, gleich, ob es sich um eine Belastungsrehe, Futterrehe, Geburtsrehe, Vergiftungsrehe oder eine in sich verschiebende Reheart handelt, im Grunde gleich therapiert werden. Es gibt zwar Schwerpunkte, die man ggf. setzen kann bei der Hufrehe Therapie der unterschiedlichen Rehearten, im Grunde verlaufen alle Therapien bei Hufrehe jedoch fast identisch (sieht man bei orthopädischen Maßnahmen einmal von den verschiedenen Ansichten und entsprechend gegensätzlichen Maßnahmen ab..).

Weder Opens external link in new windowFruktane und andere Zuckerarten, noch ein Stärke-, Protein-, Energie- oder anderer Nährstoffüberschuss können eine wirklich ausschlaggebende Ursache für Hufrehe sein, vorausgesetzt, es werden keine überdimensionalen Massen zugeführt.

Die Gründe, warum ein Pferd an Hufrehe erkrankt, bleiben - zumindest oberflächlich gesehen - im Verborgenem.

Gibt es auch noch so viele Spekulationen, auf der Hand liegt als Auslöser und Ursache erst einmal eine desolate Hufsituation, daher sollte diese als erste Ursache und Auslöser der Hufrehe in Betracht gezogen werden! Dies schadet im übrigen auch nicht, wenn weitere Ursachen vorhanden sind, es macht durchaus Sinn, erst einmal auf die Hufe zu schauen und dann weiter zu forschen, statt die Pferdehufe gänzlich außer Betracht zu lassen und ausschließlich und generell nach inneren Ursachen zu suchen!

Meine Opens external link in new windowBehandlung bei Hufrehe ist eine Opens external link in new windowhomöopathische Therapie, die entweder individuell aufgrund der Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse von mir ausgearbeitet wird oder im Wege der Komplementärhomöopathie mit Nehls Vet Komplex Nr. 2, Nr. 4, Nr. 5 und ggf. Nr. 7 durchgeführt wird. Grundsätzlich setze ich bei jeder Opens external link in new windowHufrehe schnellstmöglich Nehls Rehe-Ex und Hufelexier ein, besteht die Hufrehe länger als 4 Wochen oder ist besonders massiv, zusätzlich Nehls Lauf-Fit und Nehls Muskel-Stark. Als Krippenfutter hat sich Nehls Pony Futter, Nehls Pferdefutter Rehe, Nehls Horsewellness-Cobs oder eines meiner Getreide freien Pferdemüslis bewährt. Heu füttere ich nach Futterzustand, d. h. bei Übergewicht ca. 1 KG pro 100 KG Pferdegewicht pro Tag, bei Normalgewicht 1,5 - 2 KG pro 100 KG Pferdegewicht pro Tag und bei dünnen und mageren Pferden und Ponys zur freien Verfügung.

Schnellstmöglich schaue ich außerdem, dass die Hufsituation optimiert wird. Dies geht in der Regel nicht gleich, da die Pferde kaum einen Huf geben können, daher beginne ich erst mit dem Oben Genannten. Sobald sich die Lage dann etwas entspannt und die Pferde wieder die ersten Schritte gehen können, beginne ich mit der Sanierung der Hufsituation. Für Pferdemenschen, die Hilfe bei der Optimierung der Hufsituation benötigen, biete ich meine Opens external link in new windowHufanalyse und Bearbeitungsempfehlung an, welche anschaulich mit Bildmaterial und Videos verdeutlicht, worauf individuell zu achten ist und welche "Baustellen" wie behoben werden können. Mein Konzept ist effizient, einfach durchzuführen und sehr erfolgreich. Zudem treten keinerlei schädliche Nebenwirkungen auf und alle Pferde können zukünftig wieder ganz normalen Weidegang genießen ohne jedwede Einschränkungen. Gerne könnt Ihr Euch an mich wenden, wenn Ihr Hilfe benötigt oder Fragen zu meiner Opens external link in new windowBehandlung bei Hufrehe habt!

Fakt ist, dass die Opens external link in new windowTherapie der Hufrehe erst einmal schnellstmöglich und grundsätzlich, gleich, worin Auslöser und Ursachen liegen, innerlich erfolgen muss, bevor lokal Optimierungen der Hufsituation durchführbar sind. Sehr gute Erfahrungen bestehen im Tierheilkundezentrum mit der naturheilkundlichen Therapie der akuten Hufrehe. Meinem Verständnis nach ist eine naturheilkundliche Opens external link in new windowHufrehebehandlung sehr effektiv und sehr erfolgreich und eine echte Chance für jedes von Hufrehe betroffene Pferd. Ich bin immer wieder selbst überrascht, wie tiefgreifend und schnell die Wirkung eintritt und bin wirklich 100 % überzeugt von den vielen erfolgreichen Therapien, wie sie ja auch unter meinen Erfahrungsberichten nachlesbar sind. Bei der naturheilkundlichen Opens external link in new windowTherapie der Hufrehe spielt es übrigens keinerlei Rolle, ob es sich um eine mechanisch oder innerlich ausgelöste Hufrehe handelt, beide Formen sind gleich gut therapierbar und die Chancen für ein wieder voll belastbares und gesundes Pferd stehen ebenfalls gleich gut. Dies stelle ich im Rahmen meiner naturheilkundlichen Therapien mittels Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse immer wieder fest und dies bestätigt sich täglich auch aufs Neue.

Bei der Therapie der Hufrehe steht immer und grundsätzlich die Eindämmung der Entzündung, die Durchblutungsförderung, die Entgiftung und Ausleitung im absoluten Vordergrund. Gelingt es, die Entzündung zum Abklingen zu bringen, die Durchblutung zu fördern (die bei der Hufrehe stark eingeschränkt ist, entweder gleich oder nach einigen Stunden/Tagen..) und die Ausscheidung von Entzündungsprodukten anzukurbeln, so stillen wir ganz automatisch den Schmerz (der ja aufgrund der Entzündung entsteht..) und die Therapie verläuft erfolgreich, was das Innere betrifft. Optimieren wir dann in Folge noch dauerhaft die Hufsituation haben wir ein dauerhaft "Hufrehe freies" Pferd und dies bei einem "ganz normalen Pferdeleben". Dies ist der Vorteil meiner ganzheitlichen Sicht auf die Hufrehe, diese befähigt zur wirklichen Heilung und ist keineswegs ein Übertünchen der Hufrehe Symptome, wie es leider allzu häufig stattfindet. Nur ein konsequent ganzheitliches Vorgehen kann sich dauerhaft bei Hufrehe bewähren, denn unser Pferd muss dauerhaft in die Lage versetzt werden gesund zu bleiben! 

 

 


  Du möchtest Dein Rehepferd von mir behandeln lassen? Opens external link in new windowKlick hier!

 

 

  Du suchst die richtige Fütterung und Kräuter bei Hufrehe? Opens external link in new windowKlick hier!

 

 


 Du suchst Hilfe bei der richtigen Hufbearbeitung? Opens external link in new windowKlick hier!