Die Homöopathie für Tiere

Die Opens external link in new windowHomöopathie ist meine Berufung... Opens external link in new windowHomöopathie ist auch Intuition... Die Opens external link in new windowHomöopathie ist meine Herzensangelegenheit...

Die Opens external link in new windowHomöopathie für Tiere ist wohl die bekannteste Form einer Therapie unserer Tiere mit den Mitteln der Opens external link in new windowNaturheilkunde für Tiere. Die Opens external link in new windowHomöopathie bei Tieren mit Opens external link in new windowhomöopathischen Tierarzneimitteln gewinnt zunehmend an Bedeutung. Der Wunsch der Tierbesitzer, das geliebte Tier zwar effektiv, jedoch ohne schädliche Nebenwirkungen behandelt zu wissen, steht im Vordergrund. Die Opens external link in new windowhomöopathische Behandlung von Tieren erstreckt sich nicht nur auf chronische Erkrankungen, ebenso gut lassen sich akute und subakute Krankheiten unserer Tiere homöopathisch behandeln.

Immer wieder in all den Jahren, in denen ich nun schon die Opens external link in new windowHomöopathie für Tiere anwende, erfreue ich mich an der großen Wirksamkeit der Opens external link in new windowHomöopathie bei Tieren. Der Erfolg ist wirklich faszinierend und manchmal kaum erklärbar!

Viele Pferde, Hunde, Katzen, Klein- und Nutztiere werden parallel zur Veterinärmedizin oder alleine mit den Mitteln der Homöopathie und Opens external link in new windowhomöopathischen Tierarzneimitteln durch Opens external link in new windowTierheilpraktiker erfolgreich therapiert und gewinnen neue Lebenskraft.

Erfolgreiche Opens external link in new windowTherapiebeispiele bei Pferden & erfolgreiche Opens external link in new windowTherapiebeispiele bei Hunden, Katzen & Kleintieren zeigen auf, dass die Opens external link in new windowHomöopathie bei Tieren eine echte Chance für kranke Tiere ist!

Möchten auch Sie Ihr Tier von mir mit Opens external link in new windowMitteln der Homöopathie nebenwirkungsfrei behandeln lassen, ist dies auch überregional im Wege der informatorischen Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse möglich.

Die Opens external link in new windowHomöopathie für Tiere ist eine sanfte & nebenwirkungsfreie Heilmethode...

Der Wunsch der Menschen nach natürlichen Heilmethoden, wie der Opens external link in new windowHomöopathie für ihre Tiere steigt stetig. Im Laufe der Zeit wurde einerseits klar, dass Antibiotika und Kortison nicht die vielgepriesenen Wundermittel sind, sondern zum Teil erhebliche Nebenwirkungen sowie Resistenzen verursachen; andererseits wird das Angebot veterinärmedizinischer Medikamente durch erschwerte Zulassungsvoraussetzungen in Verbindung mit zunehmenden Kontrollen und Verboten, insbesondere in der sogenannten Nutztierhaltung, erschwert.

Die Tendenz geht so immer mehr zu natürlichen, weitgehend nebenwirkungsfreien Heilverfahren, zur Opens external link in new windowHomöopathie für Tiere, zur ganzheitlichen Therapie, welche das gesamte Umfeld des Tieres mit einbezieht, zur Vorbeugung von Erkrankungen, zur Anregung der Selbstheilungskräfte und natürlichen Regulation und entfernt sich immer mehr von der alleinigen Behandlung der Symptomatik einer Erkrankung.

Der Beruf des Tierheilpraktikers, vor einigen Jahren noch ein "Exot", ist heute zwar ein noch immer nicht weitverbreitetes Berufsbild, gewinnt jedoch mehr und mehr an Bedeutung, Interesse und Perspektive durch zunehmende Nachfrage der Opens external link in new windowHomöopathie für Tiere.

Die berüchtigte Spreu im Weizen

Im Paragraphenreiter-Land erstaunlich: Opens external link in new windowTierheilpraktiker kann sich Jeder nennen!


Von Claudia Nehls und Opens external link in new windowGuido Gennerich

Fast in jedem Stall hängen sie aus: Zahlreiche Flyer, auf denen Opens external link in new windowTierheilpraktiker aus der Region ihre Dienste feil bieten. Im überregulierten Deutschland, wo der berüchtigte Amtsschimmel schier an jeder Ecke lauert und wiehert, gibt es hingegen für (Tier-)Heilpraktiker praktisch keine allgemein gültigen Mindest-Standards.

Will heißen: Opens external link in new windowTierheilpraktiker nennen kann sich quasi Jeder nach Lust und Laune, – klare geregelte Ausbildungsgänge und Abschlüsse gibt es nicht. Kein Wunder, wenn es da vielen Pferdehaltern schwer fällt, die berühmte "Spreu vom Weizen" zu trennen. Claudia Nehls kommentiert daher zahlreiche Aspekte, die man bedenken sollte.

Die bekannteste und wohl auch effektivste Form der naturheilkundlichen Behandlung ist die Homöopathie und Phytotherapie. Die Opens external link in new windowHomöopathie für Tiere und Phytotherapie (= Kräutertherapie) wird in aller Regel von Tierheilpraktikern angeboten. Eine homöopathische Behandlung wie auch der Einsatz der Kräutertherapie findet bei allen Erkrankungen ein sinnvolles Einsatzgebiet. Je nach Erkrankungsbild kann eine Opens external link in new windownaturheilkundliche Therapie auch in Kombination mit einer veterinärmedizinischen Therapie erfolgen und erscheint in vielen Fällen als sinnvolle Ergänzung der veterinärmedizinischen Therapie.
 
Claudia Nehls l(i)ebt ihren Beruf und deshalb haben auf ihrem Hof nicht nur viele Findeltiere ein Zuhause gefunden, sondern fordert auch eine stattliche Pferdeherde Rund-um-die-Uhr-Betreuung.

Im Grunde genommen kann jede Erkrankung homöopathisch therapiert werden, gleich, ob es sich um eine akute, subakute, allergische oder chronische Erkrankung handelt. Die Ansicht, dass lediglich chronische Erkrankungen im Wege der Naturheilkunde behandelt werden können/sollten, ist falsch. Auch bei akuten Erkrankungen eröffnet sich ein breites Einsatzgebiet für die Mittel der Naturheilkunde, Opens external link in new windowHomöopathie und Phytotherapie. Der Opens external link in new windowTierheilpraktiker sieht dann das Pferd als "Ganzes". Nicht allein die Erkrankung steht im Mittelpunkt der Therapie, sondern das gesamte Pferd mit all seinen Facetten, Lebensbedingungen, der Opens external link in new windowFütterung, der Haltung und einem möglichen Arbeitseinsatz. Der gesamte Organismus des Pferdes wird in die Therapie mit einbezogen.

homoeopathie für tiereDie Homöopathie, Naturheilkunde, Alternativmedizin und Phytotherapie bieten ein breites Behandlungsspektrum mit vielen Variations- und Kombinationsmöglichkeiten, wie der Osteopathie, der Physiotherapie oder einer ergänzenden Verhaltenstherapie und lässt sich allein oder ergänzend sowohl zur Veterinärmedizin als auch zu weiteren alternativen Therapieformen in ihrer Komplexität bei jeder Erkrankung einsetzen.
Eine effektive Therapie bei vielen Erkrankungen kann, wie schon erwähnt, jedoch nur erfolgen, wenn das Augenmerk auch auf eine ganzheitliche Behandlung gelegt wird. Der Einsatz von homöopathischen Mitteln ist nur dann sinnvoll, wenn die Fütterung, Haltung und die gesamten Lebensumstände für das betroffene Pferd in seiner Erkrankung "passen". Leidet ein Pferd beispielsweise an einer chronischen Bronchitis, würde die Homöopathie ebenso wie alle anderen Therapien keine zufriedenstellende Wirkung zeigen, wenn das Pferd weiterhin unter Bedingungen leben muss, die jede Linderung/Heilung boykottieren (wie beispielsweise in einer von Ammoniak durchsetzten Box mit geschlossenem Fenster und mangelnder Frischluft). Zu einer erfolgreichen Therapie gehört auch die Einbeziehung der Lebensumstände, der Haltung und Fütterung des erkrankten Pferdes.
Werden Erkrankungen unter dem Aspekt der Ganzheitlichkeit gesehen und beurteilt, so bieten die Opens external link in new windowHomöopathie, Naturheilkunde und Kräutertherapie sehr viele Mittel und Möglichkeiten, dem erkrankten Pferd nebenwirkungsarm und effektiv zu helfen und nicht ausschließlich chronische, sondern auch akute Erkrankungen zu regulieren. Leider herrscht noch immer die überholte Meinung vor, dass die Naturheilkunde, Homöopathie und Phytotherapie überwiegend bei chronischen Erkrankungen angewandt werden sollten und eher nicht für lebensbedrohliche Erkrankungen geeignet sind. Ist das so? Ich meine: Nein! Und das belegt der tägliche Behandlungsalltag in meiner Praxis!

homoeopathie für tiereWo die chemische Keule versagt hat, konnten so manches Mal die "Kräfte aus der Natur" Linderung bringen und Heilerfolge bescheren.
Anders herum wird eher ein Schuh d'raus: Gerade in lebensbedrohlichen Phasen, wenn nämlich die Veterinärmedizin aufgegeben hat, das Pferd als "austherapiert" gilt, darf der Opens external link in new windowTierheilpraktiker "ran", sind plötzlich Naturheilkunde, Homöopathie und Phytotherapie die letzten "Strohhalme", nach denen der verzweifelte Pferdehalter greift. So sind fast alle Opens external link in new windowHaaranalysen, die ich ausarbeite, eilig und nicht selten geht es um Leben oder Tod. Oft bin ich selber überrascht, mit welch' einfachen Mitteln dann letztlich doch Erfolg erzielt und oft genug der Kampf um's Überleben gewonnen wird! Da stellt sich die Frage, warum nicht auch bei schweren Erkrankungen schon frühzeitig Tierheilpraktiker involviert werden sollen? Natürlich: Es lastet eine große Verantwortung auf dem Tierheilpraktiker, der sich gerade diesem Wettlauf um Leben und Tod stellen muss und auf dem deshalb ein großer Erfolgsdruck lastet.
Vor diesem Hintergrund ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung, dass der Behandler, der Tierheilpraktiker und der in der Naturheilkunde und Homöopathie, Alternativmedizin oder Kräutertherapie Tätige über ein breit gefächertes Fachwissen, komplexe Erfahrungen in der Behandlung der jeweiligen Erkrankung und Tierart verfügt. Wie aber stellt man das vor Behandlungsbeginn als Pferdehalter fest?
Nun: Fragen Sie gezielt nach Referenzen und leuchten Sie das bisherige Tätigkeitsfeld aus. Erkundigen Sie sich dann explizit bei solchen Pferdehaltern, die bereits Erfahrungen mit dem betreffenden Tierheilpraktiker sammeln konnten. Liegen nachweisbare Erfolge vor (idealerweise schon bei ähnlichen Krankheitsbildern), oder erstaunte letztlich bei der gesamten Behandlung nur am Ende die Höhe der Rechnung? Beziehen Sie das Umfeld des Tierheilpraktikers mit ein. Tritt der Tierheilpraktiker eventuell auch privat als engagierter Pferde- und Tierhalter auf, ggf. mit eigenem Hof, wo im pausenlosen Wechselspiel mit eigenen Tieren viele weitere wertvolle Erfahrungen Tag für Tag gesammelt werden?

Bedenken Sie: Der Tierheilpraktiker (ebenso wie der im Bereich der Opens external link in new windowNaturheilkunde für Pferde tätige Behandler und Anbieter) ist in einem Berufsfeld tätig, in dem es weder staatliche Prüfungen noch einheitliche Ausbildungsrichtlinien gibt, quasi Jeder kann sich also diese Berufsbezeichnung zulegen. Umso kritischer muss und sollte jeder Pferdehalter genau prüfen, wem er sein Pferd anvertraut. Das spart einerseits viel Geld, andererseits verliert man aber natürlich vor allem viel kostbare Zeit mit einer eventuell ungeeigneten Behandlung. Da es keine staatliche Zulassung gibt, ist jede Schule der Opens external link in new windowTierheilkunde eine private Einrichtung mit nicht standardisierten Ausbildungsregeln und Richtlinien.

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Ebenso sind Tierheilpraktikerverbände lediglich private Einrichtungen. So werden die Tierheilpraktikerverbände meist von den Tierheilpraktikerschulen selber ins Leben gerufen. Eine Ausbildung dauert rund zwei Jahre. Am Ende dieser Ausbildung wird ein Zeugnis ausgehändigt, das jedoch zur Berufsausübung nicht einmal erforderlich ist. Der Pferdehalter ist gehalten, hier alles kritisch, sogar sehr kritisch zu hinterfragen. Das Hinterfragen könnte über Leben oder Tod des erkrankten Pferdes entscheiden und stellt in diesem Fall kein Misstrauen im eigentlichen Sinne, sondern lediglich eine gesunde Skepsis dar! Im Gegenteil: Reagiert der Tierheilpraktiker bei solchen (berechtigten) kritischen Fragen brüskiert, anstatt erfreut Referenzen und Kundenkontakte aufzulisten, ist schon mal größte Zurückhaltung und Vorsicht geboten. Der erstklassige Tierheilpraktiker muss den kritischen Vorab-Check nicht scheuen, er begrüßt ihn vielmehr!
 
Der Markt wird von Opens external link in new windowErgänzungsfuttermitteln geradezu überschwemmt. Nicht alles ist sinnvoll, manches sogar schädlich. Daher kauft man nicht "aus dem Katalog", sondern dort, wo erfahrene Berater helfend zur Seite stehen.
Auch können Tierheilpraktiker und generell Behandler von Tieren in ihrem Berufszweig nur bestehen, wenn sie nicht nur mit Tieren, sondern gleichermaßen mit Menschen gut und einfühlsam umgehen können. Die Tierbehandlung ist kein isolierter Vorgang. Behandler und Pferdehalter müssen Hand in Hand und in einem Umfeld des gegenseitigen Vertrauens den Weg zum Heilerfolg beschreiten! Immerhin sind bei der ganzheitlichen Behandlung viele Maßnahmen erforderlich, die der Pferdehalter überzeugt und engagiert umsetzen muss.
Diese Schritte werden in ausführlichen Gesprächen erörtert und sollten im Idealfall von gegenseitiger Sympathie beherrscht sein. Wobei auch hier jetzt kein Missverständnis aufkommen sollte. Ein "sympathisches Auftreten" und eine sofort einsetzende "Herzlichkeit" zwischen Behandler und Pferdehalter ersetzen nicht die Fachkompetenz! "Gesund geredet" wurde bislang noch kein Pferd. "Flotte Sprüche" und kumpelhaftes Auftreten ersetzen nicht den fachkundigen Behandlungsplan, der bei aller Herzlichkeit stets vom Pferdehalter kritisch hinterfragt werden darf und sollte. Der Opens external link in new windowkompetente Tierheilpraktiker kann seine Behandlungsschritte glaubwürdig und nachvollziehbar erläutern. Und er tut es dann auch.

Einer ähnlichen Problematik begegnet der Pferdehalter auch im Umfeld der Anbieter von zahllosen Futter- und Opens external link in new windowErgänzungsfuttermitteln. So hat man zwar mit gewohnt "deutscher Gründlichkeit" Deklarationen und Hygienevorschriften bis zum Exzess durch formuliert, hat Zulassungsvorschriften erdacht, bestimmte Substanzen und Bestandteile kategorisiert, aber dennoch einen Flickenteppich mit zahllosen Lücken geschaffen. Viele Inhaltsstoffe, die im Grunde gefährlich und schädlich für Pferde sind bzw. sein können, tauchen in den Listen gar nicht auf. Sind also ungehindert auf dem Markt und werden auch fleißig verkauft. Da viele Tierheilpraktiker neben ihrer Dienstleistung nicht selten auch Opens external link in new windowErgänzungsfuttermittel anbieten, ist auch hier profunde Fachkenntnis vonnöten und ist ebenso kritisch zu überprüfen! Wieder zählt hier vor allem umfangreiche Erfahrung!

Doch auch wenn das jeweilige Opens external link in new windowErgänzungsfuttermittel strengsten Anforderungen genügen kann und sich bewährt hat, ist im nächsten Schritt genau so bedeutsam, dass solche Futtermittel mit großer Sorgfalt und punktgenau eingesetzt werden. Falsch eingesetzt, kann sogar immenser Schaden angerichtet werden! Der erfahrene Tierheilpraktiker schaut also nicht in erster Linie darauf, dass der Verkauf seines Ergänzungsfuttermittel-Programms "floriert", sondern prüft zusammen mit dem Rat suchenden Kunden, ob das geplante Einsatzgebiet sinnvoll und geeignet ist. Das weiß der erfahrene Tierheilpraktiker aus seinem Behandlungs- und Praxisalltag. Da der Kauf solcher Ergänzungsfuttermittel also ebenfalls absolut Vertrauenssache ist, sollte man nicht blind bei irgend einem Versandhändler nach Katalogtext und hübscher Verpackungs-Aufmache kaufen, sondern dort, wo ein erfahrener Berater helfend zur Seite steht.

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Artikel von mir für den Pferdeanzeiger und Haustieranzeiger 2004

DieOpens external link in new window homöopathische Therapie unserer Tiere hat das Ziel, die Selbstheilungskräfte anzuregen und den Gesamtorganismus zu regulieren, es werden keine Symptome bekämpft oder unterdrückt. Die Opens external link in new windowhomöopathische Therapie ist eine ganzheitliche und ursächliche Therapieform.

Die Homöopathie beruht auf zwei Grundsätzen

Erster Grundsatz: Was eine Arznei bewirkt, wird durch Prüfung am gesunden Menschen ermittelt.

Zweiter Grundsatz: Um sanft, gewiss und dauerhaft zu heilen, wähle in jedem Krankheitsfall eine Arznei, die ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, wie sie heilen soll (Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden - Similia similibus curentur -). Die Kraft und Dynamik, die den tierischen und menschlichen Körper belebt, ist instinktartig und entspringt dem Geist. Es ist die Lebenskraft! Im gesunden Zustand des Lebewesens herrscht diese Lebenskraft uneingeschränkt. Sie hält alle inneren und äußeren Lebensvorgänge in einem harmonischen Gleichgewicht, in Ordnung und Harmonie. Gesundheit bedeutet Heilsein. Schädigende Einflüsse der inneren und äußeren Lebensvorgänge können den Organismus stören, so dass das ursprünglich harmonische Gleichgewicht in Unordnung gerät. Die Stärke und Dauer der schädigenden Einflüsse, die Konstitution und der Allgemeinzustand unserer Tiere geben den Ausschlag, ob das Tier erkrankt bzw. ob eine Erkrankung plötzlich auftritt oder sich langsam entwickelt. Die Opens external link in new windowHomöopathie steht für die individuelle Ganzheit von Geist-Seele-Körper. Wir sprechen nicht von der Krankheit, sondern von dem kranken Lebewesen mit seinen ganz eigenen individuellen Krankheitsanzeichen. Die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Krankheitsanzeichen ist vielen Menschen abhanden gekommen durch die Hektik des Alltags, durch den persönlichen Lebensweg und andere Umstände. Dennoch ist es möglich, das Wahrnehmen wieder zu erlangen und zu üben. Da ein Tier uns seinen Schmerz nicht mitteilen kann, ist hier ganz besonders unsere Wahrnehmung gefragt. Heilen ist das Bemühen, den kranken Organismus anzuregen, seine ursprüngliche Harmonie und Ordnung wieder herbeizuführen. Die Natur hat es so eingerichtet, das jedes Lebewesen eine Kraft besitzt, die um Gesundung und Heilwerdung bemüht ist. Hier setzt die Opens external link in new windowhomöopathische Therapie an:

Die Opens external link in new windowHomöopathie (homöo = ähnliches/pathos = Leiden) unterstützt den Organismus bei seiner Bemühung um Regulation und Selbstheilung. Die Arznei, die ähnlich ist, übt einen Reiz aus und erwirkt eine Reaktion. Reagieren ist ein aktives Geschehen: der erkrankte Organismus reagiert auf die seinem Leiden ähnlichste Arznei, indem er seine Selbstheilungskräfte mobilisiert, wobei die Reaktionslage des Tieres mit diesem Geschehen eng verknüpft ist. Der aktive Prozess einer ordnenden Umstimmung führt zur naturgegebenen Besserung der individuellen Krankheit und letztlich zur Heilung! Nebenwirkungen sind weitgehend ausgeschlossen mit Ausnahme einer unangemessenen Medikation. So würde beispielsweise eine Stimulierung und Stärkung des Immunsystems durch Echinacea bei Allergien sowie auch bei Krebserkrankungen und anderen Autoimmunerkrankungen die Erkrankung fördern, nicht lindern, was im Umkehrschluss bedeutet: Auch mit homöopathischen Mitteln sollte nicht rumexperimentiert werden, sondern die Therapie ausgebildeten Behandlern überlassen werden!

Die Geschichte der Opens external link in new windowTierhomöopathie

homoeopathie für tiereAls Samuel Hahnemann im Jahre 1796 die Gesetze der Opens external link in new windowHomöopathie veröffentlichte, dachte noch niemand daran, auch Tiere mit dieser Therapieform zu behandeln. Die ersten Manuskripte zur Opens external link in new windowTierhomöopathie wurden zwischen 1811 und 1821 geschrieben und blieben bis zum Jahre 1956 unveröffentlicht! Auch der im Jahre 1829 vor Tierärzten und Landwirten gehaltene Vortrag fand keine nennenswerte Beachtung. Es blieb damals bei den überlieferten alten Bräuchen, die Tiere mit Aderlässen, Purgiertränken und Haarseilen zu heilen. Hahnemann sah die Tierheilkunde ähnlich der Menschenheilkunde und stieß damit auf massiven Widerstand. Er dürfte so ziemlich der erste Tierschützer gewesen sein. Seine Aussage: "Tiere sind mit einem Wort durch die homöopathische Heilart wenigstens ebenso sicher und gewiss wie die Menschen zu heilen" wurde inzwischen durch umfassende Erfahrungen in der Opens external link in new windowTierhomöopathie bestätigt. Er schien sich ab und zu mit der Tierheilkunde zu beschäftigen und behandelte nebenbei einige Tiere. Auch machte er darauf aufmerksam, dass die Behandlung der Tiere wertvolle Beweise für die Wirksamkeit der Homöopathie liefert. Denn den sogenannten Placebo-Effekt gibt es glücklicherweise bei unseren Tieren nicht! Es werden einige Schriften zur Tierheilkunde mit homöopathischen Mitteln von Hahnemanns Anhängern geschrieben. Diese finden aber wenig Beachtung.

Das Jahr 1833 brachte die echte Diskussion um die Bedeutung von Hahnemanns Lehre in der Tierheilkunde. Jetzt wurde auch die Isopathie (Nosoden) begründet. Sie wurde von vielen als ekelhaft abgetan, tat aber doch ihre Wirkung. Es folgten zahlreiche "Versuche" an Tieren, von Gegnern und Befürwortern der Homöopathie. Teils mit mäßigem Erfolg. Fehler aufgrund ungenauer Testreihen verfälschten die Ergebnisse. 1836 gab es immer mehr Berichte zum Teil auch von Laienbehandlern in den verschiedensten Zeitschriften und sogar in der Tagespresse. Es kamen ein paar Tierärzte zur Opens external link in new windowHomöopathie, da sie mit der Allopathie (allos pathos – gegen Leiden) an ihre Grenzen stießen. Hahnemanns Lehre war wieder hart umstritten. Diese Ärzte hatten Heilerfolge in der eigenen Familie und waren mit den früheren Therapieversuchen unzufrieden. Die Kosten der Homöopathie lagen wesentlich unter der einer damals üblichen Therapie. Dies ist heute leider nicht mehr der Fall.

Mehrere Tierärzte schrieben weitere Werke. So rettete sich die Homöopathie in unser Jahrhundert. Sie wurde unzählige Male diskutiert und in Frage gestellt und hat unzählige Male bewiesen, dass sie doch funktioniert:

"Prüfet alles und behaltet das beste..."

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Heute erfreut sich die Homöopathie größter Beliebtheit und erreicht aus verschiedenen Gründen zunehmende Popularität. Die Tiefe dieses homöopathischen Prinzips zu erfassen, seine Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und den Patienten auf den Weg zur Genesung zu führen, ihn richtig zu begleiten und zu unterstützen, ist die Aufgabe des Opens external link in new windowTierhomöopathen. Der vierbeinige Patient steht im Mittelpunkt des Interesses. Das Tier richtig zu verstehen, es in seinem Wesen, seinen individuellen Eigenarten zu erfassen und sein Verhalten zu ergründen stellt die größte Herausforderung für den Opens external link in new windowTierhomöopathen dar, denn dies ist für uns Menschen nicht ohne umfangreiches Wissen, Erfahrung und ausreichende Übung möglich. Nur wenn wir in der Lage sind das Verhalten der Tiere richtig zu deuten, ist es möglich den Tierpatienten auch in seiner emotionalen und geistigen Verstimmung zu erfassen und ihm gerecht zu werden.

Was bedeutet Potenzierung?

Die Herstellung der Homöopathika ist in einem Buch, das sogenannte Homöopathische Arzneibuch (HAB), festgelegt. Darin enthalten sind alle Herstellungsverfahren, wie viel von was genommen wird, wie es verdünnt wird, usw. Auch sämtliche Schüttel- und abwärts Schlagbewegungen sind darin festgelegt.

Herstellung von den Urtinkturen bzw. -substanzen

- Verreibung

Verwendet werden unlösliche Mineralien oder feinpulverisierte gekochte Pflanzen oder Pflanzenteile (Wurzeln, Samen, u.a.). Ihre Zubereitung geschieht durch mindestens einstündiges Verreiben im Mörser.

- Tinktur

Ausgangsstoff sind getrocknete, pulverisierte Pflanzen oder gequetschte animalische Substanzen (z.B.: Biene, Ameise, Organe). Mit 90 - 60 % Alkohol werden die Inhaltsstoffe der Substanzen extrahiert.

- Lösung

Ausgangsstoffe sind vorwiegend Salze und Säuren, diese werden je nach Lösungsfähigkeit zu wässrigen oder alkoholischen Lösungen verarbeitet.

- Essenzen

Nennt man die Zubereitung aus dem Saft frisch gepresster ganzer Pflanzen oder Pflanzenteile (Blüten, Blätter). Dieser Saft wird mit 90 %igem Alkohol zwecks Haltbarmachung versetzt.

Essenzen, Tinkturen und Lösungen werden in ihrer Grundform als Urtinkturen bezeichnet. Die festen Stoffe (Verreibungen) tragen den Namen Ursubstanz.

Potenzierung = Dynamisierung

Dazu wird das Gemisch in der im HAB vorgeschriebenen Art bewegt und bearbeitet.

Feste Stoffe müssen durch mindestens einstündiges Verreiben im Mörser mit Milchzucker zubereitet werden.

Flüssige Stoffe werden aus der Urtinktur in jeder Stufe der Potenzierung durch zehn kräftige, abwärts geführte Schüttelschläge gemischt. Als Unterlage sollte dazu ein dickes Buch dienen. Erst durch dieses Verreiben oder Verschütteln werden aus einfachen Verdünnungen homöopathische, dynamische Potenzen. Verdünnung bedeutet hier nicht eine Abschwächung, sondern eine Zunahme der Wirkung, wobei diese einem jedem Mittel eigenen Rhythmus unterliegt. Die Arznei ist der Träger der Information. Diese Information benötigt eine Substanz, die sie konserviert.

Die Potenzierung

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Es gibt C, D und LM Potenzen. Hahnemann verwendete hauptsächlich die C -Potenzen. In den deutschsprachigen Ländern kommen aber vorwiegend die D - Potenzen zur Verwendung. D - Potenzen verwendet man gerne in akuten Fällen, die C- Potenzen eher in den chronischen Fällen.

Von Tiefpotenz spricht man bis zu ungefähr D 12. Ab der Lohschmidtschen Zahl bei der D 23, verlässt man den materiellen Bereich, d.h. man kann keine Moleküle des Grundstoffes mehr nachweisen, man befindet sich dann im immateriellen Bereich. Ab hier zählen nur noch die energetischen Kräfte und wir wären somit an der Energiearbeit angelangt, wie zum Beispiel auch bei Reiki und Bachblüten.

Mittlere Potenzen liegen zwischen D 12 und D 23. Man verordnet sie gerne bei Funktionsstörungen und subakuten Erkrankungen.

Hochpotenzen fangen bei D 30 an und gehen dann ab D 200 in die Höchstpotenzen über. In akuten Krankheitsfällen gibt man vorwiegend Tiefpotenzen, bei längerem Krankheitsgeschehen oder auch mit seelischer Komponente geht man zu den Hochpotenzen über. Höchstpotenzen verordnet man überwiegend im seelisch-geistigen Bereich, wie Verhaltensstörungen.

 

Es gibt verschiedene Formen der homöopathischen Therapie:

Klassische Homöopathie

Die klassische Homöopathie steht grundsätzlich für die Therapie mit dem individuell passenden Einzelmittel. Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden. In der klassischen Homöopathie wird immer die Ganzheit des Individiums erfasst und das geeignete Mittel umfasst Symptomatik, Erkrankung, Charakter, Besonderheiten, Eigentümlichkeiten, Sonderheiten, Konstitution und Leitsymptome. Die klassische Homöopathie ist eine hohe Kunst und nicht ohne ein umfassendes Studium dieser Heilart zu praktizieren.

Konstitutionsbehandlung

Unter Konstitution versteht man die Gesamtheit (Ganzheit) der individuellen, charakteristischen Merkmale und Symptome von Geist-Seele-Körper des Tieres. So spricht man auch vom Konstitutionstyp. Eine Behandlung nach der Konstitution leiten wir vorwiegend bei chronischen und vielfältigen Erkrankungen sowie auch bei Verhaltensstörungen unserer Tiere ein. Die Konstitutionsbehandlung erfordert eine gute Kenntnis der Arzneimittellehre, ein geschultes Auge, die nötige Sensibilität, Einfühlungsvermögen und eine sehr gute Beobachtungsgabe, aber auch Kenntnisse über arttypisches Verhalten, Lebensformen und deren Abgrenzung zu Verhaltensstörungen. In der Homöopathie kennen wir einige Arzneien, die als sogenannte Konstitutionsmittel bezeichnet werden. Dies sind sehr vielfältige Arzneien, welche sich über Jahrhunderte bewährt haben. Es sind Arzneistoffe, die ein reiches Spektrum an Eigenschaften besitzen, die durch die Prüfung am Gesunden (Menschen) eine Fülle sonderlicher, ungewöhnlicher, eigentümlicher und charakteristischer Symptome und Merkmale an Geist-Seele-Körper erzeugten und dazu führten, dass uns heute bildhafte Arzneitypen zur Verfügung stehen. Die Konstitutionsbehandlung erfolgt grundsätzlich mit Hochpotenzen und gehört in den Bereich der klassischen Homöopathie.

Bewährte Heilanzeigen/Indikationen

homoeopathie für tiereDies sind Arzneien, welche sich in der Behandlung bestimmter Erkrankungen mit ihren individuellen Symptomatiken gut bewährt haben:

Arnica (Bergwohlverleih): Die Hauptwirkung liegt in der Heilung traumatischer Läsionen wie Quetschungen, Stauchungen, Hämatomen, Wunden und Muskelkater/Schmerzen und kann sowohl innerlich wie äußerlich Anwendung finden. Arnica hat eine tonisierende Beeinflussung des Gefäßsystems im venösen und kapillaren Gebiet und fördert dadurch den Säfteaustausch und Abtransport von Entzündungsprodukten aus dem Entzündungsbereich. Auch in der Schockbehandlung hat sich Arnica ganz besonders bewährt. Besonderes Leitsymptom: Mattigkeit des Patienten.

Nux vomica (Brechnuß): Die Brechnuß gilt in der Veterinärmedizin seit langer Zeit als eines der wichtigsten Polychreste. Zu den vielfachen Anwendungsgebieten zählen das Zentralnervensystem, das vegetative Nervensystem und die Verdauungsorgane. Crataegus (Weißdorn): Gilt als Herzmittel und hat sich als ausgezeichnetes Mittel bei beginnender Herzmuskelschwäche und leichteren Herzstörungen bewährt. Crataegus bringt einen verbesserten Blutdurchfluss in den Koronargefäßen, wirkt aber auch direkt auf die Herzmuskulatur ein, indem es die Energielieferung für die Muskelfibrillen erhöht.

Homotoxikologie/Komplexmittel

Viele Erfahrungen und zunehmende wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen es heute, standardisierte Therapien anzubieten. Das antihomotoxische Arzneimittelsortiment ist gegenüber der klassischen Homöopathie um spezifische Wirkstoffgruppen erweitert worden. Hierzu zählen potenzierte Suis-Organpräparate, intermediäre Katalysatoren sowie homöopathisierte Allopathika. Aber auch homöopathische Einzelmittel in Kombination werden verwandt. Durch eine sinnvolle Kombination der Präparategruppen mit klassischen homöopathischen Mitteln, wie sie therapeutisch zweckmäßig in den auf antihomotoxischer Grundlage zusammengestellten Arzneimitteln vorliegt, wird die Eigenregulation des Organismus gestärkt oder neu in Gang gesetzt und dadurch die Krankheitsentwicklung hin zu Heilung umgekehrt.

Opens external link in new windowKomplexmittel nennt man Mittel, welche aus mehreren Einzelmitteln bestehen und nach bewährten Indikationen der Erfahrungsheilkunde bei den unterschiedlichsten Erkrankungen gute Dienste leisten und ihren Einsatzbereich dort finden.

Dass die homöopathische Therapie ein komplexes und umfassendes Wissen voraussetzt und ausschließlich nach einem fundierten Studium angewendet werden sollte, ergibt sich aus dem oben Gesagten. Die Homöopathie ist eine wunderbare Form der Therapie unserer Tiere, jedoch sollten wir diese verantwortungsvoll und mit Einfühlungsvermögen, Sensibilität und einer geschulten Wahrnehmung mit Blick auf unser individuelles Tier anwenden!

Ein Leitsatz der Homöopathie zum guten Schluss: Es kann nur geheilt werden, was gestört, nicht, was zerstört ist!

Die homöopathische Opens external link in new windowganzheitliche Therapie von Pferdeerkrankungen

Artikel von mir für den Pferdeanzeiger 08/2008

Homöopathie für Tiere und Ganzheitlichkeit liegen im Trend und wurden zu regelrechten Modebegriffen. Immer wieder stoßen wir auf diese Begriffe, welche jedoch nicht selten etwas anderes meinen, wie sie aussagen. Oft ein Werbeslogan, der zu Verwirrungen und Verwechslungen führt; so wird Homöopathie manchmal mit Kräuterheilkunde verwechselt oder es bestehen Missverständnisse zwischen klassischer und komplementärer Opens external link in new windowHomöopathie. Mit der Ganzheitlichkeit wird oft beworben, was mit ihr nichts gemein hat. Der Begriff Ganzheitlichkeit soll uns verdeutlichen, dass das Pferd im Gesamten therapiert wird, was Opens external link in new windowFütterung und Haltung ebenso wie die Psyche, die Arbeitsleistung, den Umgang mit Menschen und anderen Pferden sowie alles individuell Relevante in die Therapie einfließen lässt.

Der Begriff Opens external link in new windowHomöopathie verdeutlicht, dass wir nicht mit der Materie, also mit dem Greifbaren und Nachweisbarem, sondern mit Informationen, mit Stoffen arbeiten, welche oft nicht nachweisbar sind. Homöopathische Mittel werden potenziert, das heißt, nach einem ganz speziellen Verfahren verdünnt und geschüttelt bzw. verrieben.

Letztlich ist ab einer bestimmten Verdünnung/ Potenzierung der Ausgangsstoff nicht mehr nachweisbar. Wir therapieren das Pferd mit Informationen. Diese Informationen regen die Selbstheilungskräfte an und würden bei einem gesunden Pferd die Krankheit auslösen, die wir bei der Wahl des passenden Mittels bei unserem Patienten Pferd regulieren können. In der Homöopathie unterscheidet man die klassische Opens external link in new windowHomöopathie, die Konstitutionsbehandlung, welche mit einem individuell passenden Mittel der Störung des Befindens "zu Leibe rückt" und die komplexe, die komplementäre Opens external link in new windowHomöopathie, welche mit Opens external link in new windowKomplexmitteln (= unterschiedliche Ausgangssubstanzen in unterschiedlicher Potenzierung) die Ursache der Befindensstörung regulieren kann aufgrund der vorhandenen Symptome, die in ihrer Gesamtheit die Individualität ausmachen. Substanzen, die zur Herstellung eines homöopathischen Mittels dienen, gibt es ganz verschiedene; beispielsweise Mineralstoffe, Pflanzen und Opens external link in new windowKräuter für Tiere, Bakterien und Keime (sogenannte Nosodenpräparate), Spuren der Organe, die wir regulieren möchten und Mischungen aus oben Genanntem.

Beschäftigen wir uns mit der Homöopathie, so lesen wir auch immer wieder das Wort "Erstverschlimmerung", was vielen Pferdebesitzern den Mut zur Opens external link in new windowhomöopathischen Therapie ihres Pferdes nimmt, da die Angst besteht, dass die Erkrankung und Symptomatik sich erst einmal verschlimmern könnten, wenn das passende Mittel gewählt wurde. In meiner Praxis kommt eine "Erstverschlimmerung" so gut wie nicht vor. Letztlich kann dies an der gewählten Therapieform liegen; die bei uns nur in Einzelfällen eine Konstitutionsbehandlung bzw. Therapie der klassischen Homöopathie darstellt. Wir arbeiten in der Regel mit Komplexmitteln und schließen so die Gefahr einer Erstverschlimmerung fast aus; zumindest gab es in keinem bisherigen Falle die oft zitierte Erstverschlimmerung bei unseren vierbeinigen Patienten.

Eine Opens external link in new windowhomöopathische und ganzheitliche Therapie der verschiedenen Erkrankungen des Pferdes beinhaltet die Erfassung aller Lebensumstände des Pferdes, der Opens external link in new windowFütterung, der Haltung und sämtlicher relevanter Faktoren, die dieses individuelle Pferdeleben ausmachen ebenso wie eine ausführliche Anamnese (= Krankheitsgeschichte), eine gründliche Untersuchung und darauf aufbauende Diagnosestellung. Hat sich der ganzheitliche Therapeut ein umfassendes Bild des erkrankten Pferdes und einen Eindruck verschafft, ist es in der Regel möglich, eine Diagnose zu stellen. Es können ergänzend eine Blutuntersuchung, ein Röntgen, ein Ultraschall, eine Kotuntersuchung oder weiterführende Untersuchungen notwendig werden. Ist dies der Fall, werden weitere Untersuchungen - soweit möglich - veranlasst bzw. eine Abklärung in einer Pferdeklinik o. ä. angeraten.

Sind sämtliche Untersuchungen abgeschlossen, wird der ganzheitlich arbeitende Homöopath als Grundvoraussetzung notwendige Änderungen der Haltung und Opens external link in new windowFütterung vornehmen, um dem betroffenen Pferd ein Optimum an genesungsfördernden Voraussetzungen zu schaffen. Je nach Symptomlage und Erkrankung werden auch die Lebensumstände des Pferdes in die Therapie mit einfließen und Verbesserungsvorschläge bzw. Tipps unterbreitet, Optimierungen einzuleiten. Hier können ganz verschiedene Faktoren Berücksichtigung finden, beispielsweise der Umgang, die Herdenzusammenstellung, der Sattel und/oder die Ausstattung des Pferdes, Verbesserungen der Unterbringung und vieles mehr. Auf diese Grundvoraussetzungen einer erfolgreichen und langfristigen Verbesserung des Gesundheitszustandes werden dann die oder das passende Opens external link in new windowhomöopathische Mittel rezeptiert bzw. injiziert. Opens external link in new windowHomöopathische Mittel sind grundsätzlich apothekenpflichtig, daher ist die Abgabe nur beschränkt möglich, beispielsweise für die Erstversorgung des Patienten.

Da eine homöopathische Therapie selten bei einer einmaligen Gabe endet, ist es üblich, dass der Pferdebesitzer die verordneten Opens external link in new windowhomöopathischen Mittel, für die in der Regel ein Rezept ausgestellt wird, in der Apotheke besorgt. Einzige Ausnahme ist der freie Verkauf homöopathischer Tierarzneimittel für Heimtiere. Der Verkauf Opens external link in new windowhomöopathischer Tierarzneimittel für Heimtiere ist nach § 60 AMG frei.

Dass eine ganzheitliche und Opens external link in new windowhomöopathische Therapie auch über viele Kilometer Entfernung sehr gut funktionieren kann, zeigen viele Erfahrungsberichte glücklicher Pferde und Pferdebesitzer auf.


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Heute berichtet der kleine Jon über die erfolgreiche Therapie seiner Opens external link in new windowchronisch obstruktiven Bronchitis.

Silvia Hoffmann schrieb im Namen von Jon (E-Mail: ushoffmann(at)aol.com):

Hallo Frau Nehls, ich bin's mal wieder, der Wallach Jon, der so schlimme Atemprobleme hatte, dass er fast eingeschläfert worden wäre. Sie erinnern sich? Meine Menschenfrau hatte sich vor etwa einem Jahr völlig verzweifelt an Sie gewandt, Sie hatten eine Haaranalyse gemacht, eine homöopathische Therapie empfohlen und meine Ernährung umgestellt. Ich war auch ganz brav und habe die Sachen alle gegessen, die sie mir in den Eimer tat.

Und der Erfolg war überwältigend. Die Therapie begann am 3.5.07. Nach wenigen Tagen fühlte ich mich bereits viel besser und wurde schon wieder ein bisschen übermütig. Ich bekam ein herrlich glänzendes Fell und meine Mähne und mein Schweif sehen super aus. Meine Freundin, die Paint-Quarter-Stute Cheyenne, war ja schon vorher ganz verknallt in mich, aber jetzt ist sie wie ein Bonbon, so klebt sie an mir. Im Sommer konnte ich die ersten Galoppsprünge machen, musste aber danach noch oft husten. Doch das wurde immer besser.

Meine Menschenfrau hat mir die Portion Kräuter und den Hustensaft, die ich zuerst gar nicht wollte, verdoppelt, und ich vermute mal, dass das ein Tipp von Ihnen war. Und weil ich ja ein braver Bub bin, habe ich alles gegessen. Und der Husten wurde immer weniger und seltener, und seit Spätsommer kann ich wieder über die Koppel rennen und buckeln, ohne danach zu husten. Ich hätte nie gedacht, dass ich wieder so viel Spaß haben kann, und Cheyenne hat sich auch sehr gefreut. Inzwischen kann ich mit ihr Kämpfchen machen, das macht Spaß. Sie ist zwar größer als ich, aber erst drei Jahre und ich kann ihr schnell zeigen, wer der Chef ist! Und das bin jetzt wieder ich!

Im Spätsommer durften die Menschenkinder wieder auf mir reiten, und ich war so glücklich! Endlich wieder in den Wald, da war ich so lange nicht mehr! Und dann begann meine Besitzerin (die Tochter der Menschenfrau, die mich mit Ihrer Hilfe gesund gepflegt hat) wieder auf mir zu reiten. Anfangs kam ich noch schnell außer Atem, ich hatte ja keine Kondition mehr. Aber dann hörte im November der Husten fast ganz auf, und auch die Frau ritt auf mir. Die hatte vorher erst einmal auf mir gesessen, denn sie ritt ja immer meine große Liebe Tanja, aber die ist ja leider im Pferdehimmel. Und ich habe mich bemüht, ganz brav zu sein und so konnte ich der Frau etwas von dem Glück zurückgeben, was ich von ihr bekomme.

Und deshalb kann ich mich nur ganz herzlich bedanken, ohne Sie wäre ich bestimmt bei Tanja im Himmel. Ich bin wieder ein glückliches Pferdchen, und von der heftigen Atmung ist nichts mehr zu sehen. Nur wenn ich so schnell renne, wie ich nur kann, dann pfeift mein Atem. Aber innerhalb von wenigen Minuten ist alles wieder normal. Ich kann also wunderbar mit Reiter im Galopp durch den Wald rennen, ohne Husten und Atemnot und die Menschen achten darauf, dass ich nicht zu schnell werde. Dann ist alles ganz wunderbar.

Also nochmals vielen vielen Dank für mein Leben! Es grüßt ganz herzlich Jon