Huflederhautentzündung oder Hufrehe?

"Schlagworte bei der Diagnose Opens external link in new windowHufrehe und auch bei der Diagnose Opens external link in new windowHuflederhautentzündung sind: Opens external link in new windowAusleitung, Entzündungshemmung, Blutverdünnung, Durchblutungsförderung..."

"Grundsätzlich ist die Abgrenzung der Opens external link in new windowHuflederhautentzündung zur Opens external link in new windowHufrehe unmöglich, da die Opens external link in new windowHufrehe nichts anderes als eine Huflederhautentzündung ist...!"

Opens external link in new windowHufrehe bezeichnet eine nicht eitrige Form der Huflederhautentzündung. Sichtbares Opens external link in new windowZeichen der Hufrehe sowie auch der Huflederhautentzündung sind Schmerzen am Huf.

Ein klammer, fühliger Gang, Wendungsschmerz, häufiges Hinlegen, ein „nicht laufen wollen“ sowie der in den Augen erkennbare Schmerzausdruck kennzeichnen sowohl die Opens external link in new windowDiagnose Hufrehe, als auch die Diagnose Huflederhautentzündung.

Allein diese nackte Tatsache sollte uns zu denken geben, warum in der Praxis die Huflederhautentzündung eine andere Diagnose darstellt, wie die Opens external link in new windowHufrehe. Es handelt sich bei beiden Begriffen ganz klar um die gleiche Erkrankung mit gleichen Symptomen!

Welche Diagnose das betroffene Pferd also bekommt, liegt ganz allein im Auge des Betrachters. Dieser wird seine Diagnose sowohl von der Vorgeschichte des Pferdes wie aber auch von der Schwere der Symptome abhängig machen.

Bei Opens external link in new windowHufrehe denken wir an "innerliche Ursachen", bei der Huflederhautentzündung an "lokale, also äußerliche Ursachen".

Ich weiß nicht, wer diese Abgrenzung in innerlich und äußerlich und Unterscheidung der Opens external link in new windowHufrehe zur Huflederhautentzündung erfunden hat...

Gleich, wo man schaut, man wird unter dem Begriff Hufrehe immer und grundsätzlich die Erklärung finden, dass es sich um eine Huflederhautentzündung handelt! Oft liest man auch den Zusatz "bei der Hufrehe handelt es sich um eine nichteitrige Huflederhautentzündung", was auch nicht immer stimmt, im Zuge der Hufrehe entsteht auch teilweise Eiter als Entzündungsprodukt und somit haben wir dann eine eitrige Huflederhautentzündung.

Schäden am Aufhängeapparat, wie Opens external link in new windowHufbeinrotation und Hufbeinsenkung finden wir ebenfalls bei beiden Diagnosen vor!

Ein klammer, fühliger Gang, Wendungsschmerz, häufiges Hinlegen, ein „nicht laufen wollen“ sowie der in den Augen erkennbare Schmerzausdruck kennzeichnen sowohl die Hufrehe, als auch eine massive Huflederhautentzündung.

Wer hat sich diese Unterscheidung wohl ausgedacht? Ich weiß es wirklich nicht!

Lange glaubte ich auch, was überall geschrieben steht, doch nach diesen ganzen Praxisjahren und hunderten von Erfahrungen kann ich überhaupt nicht mehr verstehen, warum eine Krankheit unter zwei verschiedenen Namen "gehandelt" wird.

In der Praxis sieht das so aus, dass der Tierarzt bei einer leichten bis mittelschweren Opens external link in new windowHufrehe oftmals anfangs eine Huflederhautentzündung diagnostiziert. Verschlimmert sich die Situation für das betroffene Pferd geht er dann von einer Opens external link in new windowHufrehe aus. Erfolgt schnell eine Verbesserung des Zustandes bzw. bleiben die Symptome weiterhin nur latent vorhanden, geht er weiterhin von einer Huflederhautentzündung aus.

Aber eigentlich ist es gleich, um was es sich handelt, denn bei beiden Diagnosen steht die Entzündungshemmung und gesunde bzw. normale Durchblutung im Vordergrund. Auch macht es Sinn, bei beiden Diagnosen für eine Ausleitung im Wege einer Unterstützung der Entgiftungsorgane Opens external link in new windowLeber und Nieren zu sorgen, anders ausgedrückt, den Opens external link in new windowStoffwechsel zu aktivieren, damit die Entzündungsprodukte den Organismus möglichst wenig belasten.

Und natürlich macht es bei beiden Diagnosen Sinn, die Hufsituation zu optimieren und das Pferd auf gesunde Füße zu stellen!

Meine Behandlung der Huflederhautentzündung bzw. Hufrehe ist eine Opens external link in new windowhomöopathische Therapie, die entweder individuell aufgrund der Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse von mir ausgearbeitet wird oder im Wege der Komplementärhomöopathie mit Nehls Vet Komplex Nr. 2, Nr. 4, Nr. 5 und ggf. Nr. 7 durchgeführt wird. Grundsätzlich setze ich bei jeder Opens external link in new windowHufrehe schnellstmöglich Nehls Rehe-Ex und Hufelexier ein, besteht die Hufrehe länger als 4 Wochen oder ist besonders massiv, zusätzlich Nehls Lauf-Fit und Nehls Muskel-Stark. Als Krippenfutter hat sich Nehls Opens external link in new windowPony Futter, Nehls Opens external link in new windowPferdefutter Rehe, Nehls Horsewellness-Cobs oder eines meiner Getreide freien Pferdemüslis bewährt. Heu füttere ich nach Futterzustand, d. h. bei Übergewicht ca. 1 KG pro 100 KG Pferdegewicht pro Tag, bei Normalgewicht 1,5 - 2 KG pro 100 KG Pferdegewicht pro Tag und bei dünnen und mageren Pferden und Ponys zur freien Verfügung.

Schnellstmöglich schaue ich außerdem, dass die Hufsituation optimiert wird. Dies geht in der Regel nicht gleich, da die Pferde kaum einen Huf geben können, daher beginne ich erst mit dem oben Genannten. Sobald sich die Lage dann etwas entspannt und die Pferde wieder die ersten Schritte gehen können, beginne ich mit der Sanierung der Hufsituation. Für Pferdemenschen, die Hilfe bei der Optimierung der Hufsituation benötigen, biete ich meine Opens external link in new windowHufanalyse und Bearbeitungsempfehlung an, welche anschaulich mit Bildmaterial und Videos verdeutlicht, worauf individuell zu achten ist und welche "Baustellen" wie behoben werden können. Mein Konzept ist effizient, einfach durchzuführen und sehr erfolgreich. Zudem treten keinerlei schädliche Nebenwirkungen auf und alle Pferde können zukünftig wieder ganz normalen Weidegang genießen ohne jedwede Einschränkungen. Gerne könnt Ihr Euch an mich wenden, wenn Ihr Hilfe benötigt oder Fragen zu meiner Behandlung bei Hufrehe habt!

Fakt ist, dass die Opens external link in new windowTherapie der Hufrehe erst einmal schnellstmöglich und grundsätzlich, gleich, worin Auslöser und Ursachen liegen, innerlich erfolgen muss, bevor lokal Optimierungen der Hufsituation durchführbar sind. Sehr gute Erfahrungen bestehen im Tierheilkundezentrum mit der naturheilkundlichen Opens external link in new windowTherapie der akuten Hufrehe. Meinem Verständnis nach ist eine naturheilkundliche Opens external link in new windowHufrehebehandlung sehr effektiv und sehr erfolgreich und eine echte Chance für jedes von Hufrehe betroffene Pferd. Ich bin immer wieder selbst überrascht, wie tiefgreifend und schnell die Wirkung eintritt und bin wirklich 100 % überzeugt von den vielen erfolgreichen Therapien, wie sie ja auch unter meinen Erfahrungsberichten nachlesbar sind. Bei der naturheilkundlichen Opens external link in new windowTherapie der Hufrehe spielt es übrigens keinerlei Rolle, ob es sich um eine mechanisch oder innerlich ausgelöste Hufrehe handelt, beide Formen sind gleich gut therapierbar und die Chancen für ein wieder voll belastbares und gesundes Pferd stehen ebenfalls gleich gut. Dies stelle ich im Rahmen meiner naturheilkundlichen Therapien mittels Opens external link in new windowBiofeld-Haaranalyse immer wieder fest und dies bestätigt sich täglich auch aufs Neue.

Bei der Opens external link in new windowTherapie der Hufrehe steht immer und grundsätzlich die Eindämmung der Entzündung, die Durchblutungsförderung, die Entgiftung und Ausleitung im absoluten Vordergrund. Gelingt es, die Entzündung zum Abklingen zu bringen, die Durchblutung zu fördern (die bei der Hufrehe stark eingeschränkt ist, entweder gleich oder nach einigen Stunden/Tagen..) und die Ausscheidung von Entzündungsprodukten anzukurbeln, so stillen wir ganz automatisch den Schmerz (der ja aufgrund der Entzündung entsteht..) und die Therapie verläuft erfolgreich, was das Innere betrifft. Optimieren wir dann in Folge noch dauerhaft die Hufsituation haben wir ein dauerhaft "Hufrehe freies" Pferd und dies bei einem "ganz normalen Pferdeleben". Dies ist der Vorteil meiner ganzheitlichen Sicht auf die Hufrehe, diese befähigt zur wirklichen Heilung und ist keineswegs ein Übertünchen der Hufrehe Symptome, wie es leider allzu häufig stattfindet. Nur ein konsequent ganzheitliches Vorgehen kann sich dauerhaft bei Hufrehe bewähren, denn unser Pferd muss dauerhaft in die Lage versetzt werden gesund zu bleiben! 

Opens external link in new windowMein Futter Rezept bei Hufrehe & Huflederhautzündung

Aufgrund zahlreicher positiver Erfahrungen mit der Kombination der Einzelmittel setze ich im Tierheilkundezentrum sowohl bei der Diagnose Opens external link in new windowHufrehe, wie auch bei der Diagnose Huflederhautentzündung das Opens external link in new windowhomöopathische Tierarzneimittel Nehls Vet-Komplex Nr. 2, Nr. 4, Nr. 5 und ggf. Nr. 7 ein. Bei Hufabzsessen setze ich zusätzlich Nehls Vet Komplex Nr. 9 ein.

Da mein Konzept bei Hufrehe sowohl, was die Fütterung des an Hufrehe erkrankten Pferdes, wie auch die homöopathische Therapie betrifft, auf der Hufrehe Erkrankung meines eigenen Pferdes beruht, gehe ich mit der Hufrehe Erkankung sehr sensitiv um, mir ist das Leiden von Pferd und Besitzer durchaus bewusst.


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Freibergerwallach Havel aus der Schweiz kann wieder lachenHavel lacht wieder

Eigentlich sollte er aufgrund seiner Opens external link in new windowmassiven Hufrehe und entsprechender Schmerzen sowie auch Senkung und Rotation des Hufbeins eingeschläfert werden; er lag fast nur noch und quälte sich.

Der Termin konnte wegen hohem Schnee und entsprechenden Verkehrsverhältnissen nicht stattfinden. Havel bekam eine letzte Chance mit mir.

Man mag es kaum glauben, aber innerhalb weniger Tage lachte er wieder, bockte und genoss sein Leben: Kontakt Pferdebesitzerin in der Schweiz: Denise Langenauer, E-Mail: Rainbow-horses(at)swissonline.ch 

Einige Monate später erreichte mich diese Mitteilung von Frau Langenauer: Uebrigens der Hufschmied bei Havel war begeistert, dass nach nur knapp 10 Monaten der Huf so gut wieder in Form ist. Normalerweise hätte er bei Pferden, die es schaffen 2-3 Jahre bis die Hufe wieder eine normale Form und Festigkeit haben. Wenn man es nicht wüsste, dass er Rehe gehabt hätte, man sieht dem Huf absolut gar nichts mehr an. Völlig normale Form, keine Ringe mehr, nur noch eine kleine Stelle, wo der damalige Abszess nun noch unten rauswächst.

Er meinte: Ohne die Unterstützung des ganzen Systems von Havel mit Deinen Kräutern, wäre dies wohl nicht möglich gewesen. Havel sei ein Vorzeigeobjekt. Das hört man doch gerne{#emotions_dlg.tongue_out}

 

 

Ein Erfahrungsbericht zum Thema Opens external link in new windowHufrehe oder Huflederhautentzündung? 

*Hufrehe - Mein Erfahrungsbericht ...*

Gretchen

Eigentlich könnte ich diesen mit einem Zitat aus Katja Ebstein's Lied "Wunder gibt es immer wieder" beginnen ... Ich hätte wohl alles für möglich gehalten, aber nicht, dass meine Stute "Margarethe" wieder so gesund werden würde, wie ich sie heute jeden Tag erleben darf! "Margarethe" ist eine 12jährige Schleswiger Kaltblut - Stute, die den langen Weg von Norddeutschland nach Burgund auf sich genommen hat, da ich vor anderthalb Jahren hierher zog. Niemals hätte ich mir vorstellen können, dass dieses Tier hier jemals so leiden könnte.Die ersten Monate verbrachte sie hauptsächlich mit anderen Pferden auf einer großen Weide, wo sie Zeit hatte, sich der neuen Umgebung anzupassen und sich von den Strapazen des langen "Umzuges" zu erholen. Vermutlich fing es zu diesem Zeitpunkt schon mit ihrer Hufrehe an, wobei dies nicht erkennbar war, denn sie lief eigentlich ganz normal auf dem weichen Boden und machte nicht den Anschein, dass sie erkrankt wäre. Auch Tierarzt und Schmied konnten diesbezüglich anhand von Routineuntersuchungen nichts feststellen ... Nachdem wir die Pferde dann über Winter wieder in den Stall brachten, war lediglich beim Ausreiten eine gewisse "Fühligkeit" bei "Margarethe" zu erkennen, was aber niemanden zu beunruhigen schien.

Ich verließ mich eindeutig auf die sog. "Fachmänner" und beobachtete zwar, aber ließ mich immer wieder überzeugen, dass mein Pferd gesund sei. Es wurde Sommer - die Pferde waren in entsprechender Laune und, wie konnte es auch anders sein, brachen sie uns einmal aus. Rasten durch das ganze Dorf, bis sie sich auf einer Luzern-Wiese niederließen, um ihren Gelüsten uneingeschränkt freien Lauf zu lassen. Für "Margarethe" war dieser Ausflug allerdings verheerend!!

Einen Tag danach konnte sie kaum noch einen Huf vor den anderen setzen und es bereitete Mühe, sie von Punkt A nach B zu führen. Unser damaliger Schmied (angeblich eine echte Koriphäe auf seinem Gebiet <- Ha Ha Haaaaaa!!) meinte, es handele sich hierbei lediglich um einen Muskelkater und hielt es nicht einmal für nötig, sich das Pferd anzusehen. Auch die Tierärzte ließen sich mehrmals bitten, bis sich dann endlich einer auf den Weg machte, mal vorbeizuschauen. Diagnose: Fourbure = Hufrehe! Die medizinischen Möglichkeiten sind in diesem Fall offensichtlich eher "beschränkt", denn außer Schmerzmitteln, Cortison und Entzündungshemmer hatte der gute Mann nichts in seinem Repertoir. Dies half zwar kurzfristig, aber nicht langfristig.

Nach 2-3 Tagen fiel "Margarethe" gesundheitlich wieder auf ihren Anfangszustand zurück und es half einfach nichts auf Dauer. Eine Verbesserung ihrer Gesundheitslage war langfristig nicht zu verzeichnen ...Tja - was tut man, wenn man nicht mehr weiter weiß und der französischen Sprache auch nicht so mächtig, und das Vertrauen in die Tierärzte irgendwie nicht mehr vorhanden ist? Ich jedenfalls klapperte das Internet ab und suchte Informationsmaterial, wie auch eine Möglichkeit, mein Pferd vor dem Abdecker zu retten. Zwischen all den Artikeln und Angeboten stieß ich auf Frau Nehls - und warum auch immer ich an ihrer Seite "hängen blieb", es war die einzig richtige Entscheidung in diesem Moment gewesen!

Ich nahm Kontakt zu Frau Nehls auf per E-Mail und es dauerte auch nicht lange bis sie mir zurück schrieb. Ich bestellte "Rehe-Ex" und ihre "Biologische Hufkur" und wir tauschten diverse Mails aus, die mir sehr vertrauenswürdig erschienen und in denen man sofort erkannte, dass diese Frau weiß, wovon sie spricht/schreibt. Es geht hier nicht nur um theoretische Mutmaßungen, nein, denn sie war jemand, die das Problem am eigenen Leibe erlebte und mit Herz, Mut & Wissen ihr eigenes Pferd selbst erfolgreich therapierte!!

Es ging ihr nicht lediglich darum, ihre Produkte zu vermarkten, sondern sie stand mit Rat & Tat, egal zu welcher Tageszeit, immer freundlich zur Seite."Margarethe's" Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag ... es war wirklich schon 5 vor 12 und Frau Nehls erklärte sich bereit, uns in Frankreich aufzusuchen. Jetzt war ich mir sicher, dass alles gut werden würde, denn es gab hier vor Ort niemanden, der sich mit dem Problem "Hufrehe" wirklich auskannte und Pferde an sich haben hier einen etwas niedrigeren Stellenwert als in den Regionen in Deutschland - das ist leider so. Als Frau Nehls in Frankreich ankam, schaute sie sich umgehend mein Pferd an und analysierte die aktuelle Situation, wo es doch einiges zu verbessern gab!

Wir begannen sofort mit der Therapie der Hufrehe, wobei "Margarethe" zusätzlich zu "Rehe-Ex" und der "Biologischen Hufkur" (jetzt Hufelexier) noch weitere homöopathische Mittel wie Traumeel, Belladonna, Gingko etc. etc. verabreicht bekam.

Auch die Tatsache, dass unser Stroh offensichtlich mit Halmverkürzer bearbeitet war, hatten wir nur Dank Frau Nehls herausgefunden!! Sie hat ein Blick für die Details und ein weitgefächertes Wissen über Dinge, die zumindest mir bislang noch nie zu Ohren gekommen waren.

Noch während des Aufenthaltes von Frau Nehls verbesserte sich "Margarethe's" Zustand deutlich und es war einfach nur traumhaft zu erleben, wie sich das Pferd langsam (aber sicher) erholte ... Ich bin Frau Nehls so unglaublich dankbar für all die Mühe und all das Verständnis, welches sie für ihre "Patienten" aufbringt - ich wünschte, alle Menschen, die sich mit Tieren befassen, hätten ihre Einstellung!

Das Gretchen

Es dauerte noch ein paar Wochen, bis "Margarethe" wieder so fit war, wie wir sie einst kannten. Zu den von Frau Nehls eingeführten Maßnahmen achteten wir insbesondere auch darauf, dass "Margarethe" wirklich nur das fraß, was gut für sie war. Das mit halmverkürzenden Mitteln behandelte Stroh wurde komplett weggeschafft und wir füllten "Margarethe's" Box mit über 1.500 Litern Torf aus, welches wir dann noch mit Hanf mischten. Wir waren auf dem einzig richtigen Weg ... Nach langer Suche fanden wir auch entsprechende Bio-Bauern, die ihr Stroh naturbelassen weiterverkaufen.

Heute, nach 4 Monaten, füttere ich noch immer "Rehe-Ex" und "Horse-Allround-Kräuter" - aber alle weiteren Mittelchen kann ich beruhigt weglassen, denn "Margarethe" geht es wieder richtig gut!!!! Für mich ein kleines Wunder, zumal ich hier in Frankreich ganz bestimmt nicht die notwendigen Maßnahmen gefunden hätte, gäbe es nicht Frau Nehls, die wirklich keine Mühen gescheut hat, um zu helfen!! Sie liebt die Tiere und achtet sie vor allem ... Das ist die beste Voraussetzung dafür, eine erfolgreiche Therapie zu bestreiten!Für alle, die auf der Suche nach Hilfe sind, so kann ich sie ruhigen Gewissens und aus gänzlicher Überzeugung an Frau Nehls verweisen!!

Bitte lassen Sie keine Versuche an Ihren Tieren zu, die lediglich dazu dienen, Profit zu machen!! Unser französischer Tierarzt sagte, nachdem er "Margarethe's" deutlich verbesserten Zustand zur Kenntnis nahm, nur: "Ich hätte aus medizinischer Sicht kein Mittel gehabt, welches auf Dauer wirklich hilft." Ich denke, diese Worte sprechen für sich und sind erschreckend zugleich!! So hätte man ein Pferd wochenlang mit starken Medikamenten behandelt mit dem Bewusstsein, dass es eigentlich nichts bringen würde ...

In diesem Sinne nochmals einen herzlichen Dank an Frau Nehls, die mir auch persönlich sehr ans Herz gewachsen ist ... :-) Ich wünsche ihr alles Gute dieser Welt und weiterhin den Erfolg, für den sie sich mit Herz & Seele zu Gunsten der Tiere verschrieben hat und ich mir sicher bin, dass sie ihn wie bei unserer "Margarethe" weiterhin erfahren wird!! Michaela Broemel, 21310 Beaumont-sur-Vingeanne, Frankreich,  mickeypc(at)web.de oder mbroemel(at)terrainnova.fr

"Zum Abschluss noch ein Kommentar: Als ich in Frankreich ankam und Margarethe untersuchte, glaubte ich selbst nicht, dass es irgendwie zu schaffen sei, das von mir liebevoll genannte "Gretchen" wieder gesund zu bekommen. Die Opens external link in new windowHufrehe Erkrankung war inzwischen bereits so weit fortgeschritten, dass die Zusammenhangstrennung deutlich zu erkennen war, was leider nur allzu oft keine Chance auf Heilung mehr zu hoffen lässt. Ja, was macht man bzw. ich in so einem Fall? Ich hielt es nicht für klug die Pferdehalter völlig zu entmutigen, klärte jedoch über die verheerende Lage "optimistisch" auf, geradezu ein Balanceakt.. zwischen Leben und Tod.. Das Schlimmste, was mir hätte passieren können, wäre gewesen, wenn das Gretchen meinen Aufenthalt nicht überlebt hätte: ich setzte alles ein (Gott sei Dank spielten die Pferdehalter 100%ig mit..), um das zu schaffen! Der Umstand der Halmverkürzer, der eine wesentliche Rolle spielte, dass Gretchen nicht gesund hätte werden können, war für mich der ausschlaggebende Faktor, dass ich der Meinung bin, manche Faktoren vor Ort müssen erfasst werden können und dies ist nur möglich, wenn ich vor Ort bin; bei einer telefonischen Auskunft kann man auf manche widrigen Umstände unmöglich eingehen, da man diese aus der Ferne nicht erfassen kann.. Ich glaube fast, keiner war über die Entwicklung froher, als ich es war, weil mein Aufenthalt nur dann einen Sinn gehabt hat, wenn das Gretchen wieder gesund würde und mir in den 10 Tagen unseres Aufenthaltes Menschen wie Pferde so an's Herz gewachsen waren, dass es mich tief getroffen hätte, wäre alles umsonst gewesen.. Beeindruckt hat mich nicht nur das Bemühen um's Gretchen, sondern auch die wahnsinnig nette Gastfreundschaft und dieses Gefühl "mich zu Hause zu fühlen" bei doch "wildfremden Menschen".. daher möchte auch ich ganz laut "Danke" sagen.."