Kräuter für Pferde: Kräuter in der Pferdefütterung gezielt und verantwortungsbewusst einsetzen!

Die Nehls Kräuter für Pferde wurden durch die Erkrankungen meiner eigenen Pferde sowie durch langjährige Praxis-Erfahrungen als Tierheilpraktikerin mit vielen kranken Pferden von mir entwickelt. Es ist von großem gesundheitlichen Vorteil für unsere Pferde, Ponys & Esel, Kräuter in der Pferdefütterung einzusetzen. Dies jedoch nur, wenn die Kräuter für Pferde auch mit Bedacht und Fachwissen zusammengestellt wurden.

Kräuter für Pferde: Natürliche Ergänzung für die Gesundheit

Kräuter sind eine natürliche Ergänzung zur Fütterung von Pferden. Sie können helfen, die Gesundheit zu unterstützen und Probleme wie Verdauungsstörungen, Atemwegsprobleme, Hautprobleme und Entzündungen zu lindern. Hier einmal einige Beispiele zur Fütterung von Kräutern für Pferde:

Kamille

Kamille ist eine der am häufigsten verwendeten Kräuter für Pferde. Sie hat eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und kann bei Verdauungsproblemen wie Blähungen, Koliken und Durchfall helfen. Kamille hat auch eine entzündungshemmende Wirkung und kann bei Hautproblemen wie Ekzemen und Wunden helfen.

Brennnessel

Brennnessel ist eine großartige Quelle für Vitamine und Mineralien und kann dazu beitragen, den Stoffwechsel von Pferden zu verbessern. Sie ist besonders nützlich bei der Unterstützung der Nieren- und Leberfunktion und kann bei Hautproblemen helfen. Brennnessel hat auch eine entzündungshemmende Wirkung und kann bei Arthritis und anderen Entzündungszuständen helfen.

Pfefferminze

Pfefferminze ist besonders nützlich bei der Unterstützung der Atemwege von Pferden. Sie kann bei Atemwegsproblemen wie Husten, Sinusitis und Bronchitis helfen. Pfefferminze hat auch eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt und kann bei Verdauungsproblemen helfen.

Ingwer

Ingwer kann bei Entzündungen und Schmerzen helfen. Ingwer kann auch bei Verdauungsproblemen wie Blähungen und Koliken helfen. Ingwer ist auch nützlich bei der Unterstützung des Immunsystems von Pferden.

Mariendistel

Mariendistel hilft bei der Unterstützung der Leberfunktion von Pferden. Mariendistel kann dazu beitragen, den Körper von Giftstoffen zu reinigen und die Verdauung zu verbessern. Mariendistel hat auch eine entzündungshemmende Wirkung und kann bei Hautproblemen helfen.

Fazit

Kräuter sind eine natürliche Ergänzung zur Fütterung von Pferden und können dazu beitragen, die Gesundheit zu unterstützen und Probleme zu lindern. Kamille, Brennnessel, Pfefferminze, Ingwer und Mariendistel sind nur einige der vielen Kräuter, die für Pferde nützlich sein können. Wenn Sie jedoch Kräuter zur Fütterung Ihres Pferdes verwenden möchten, sollten Sie sich fachkundig beraten lassen, um sicherzustellen, dass Sie die richtigen Kräuter in der richtigen Dosierung verwenden.

Individuell und spezifisch Kräuter für Pferde füttern

Immer wieder steht aber auch die Kostenreduzierung und hiermit einhergehend die Individualität im Fokus. Sehr viele Pferde haben ganz verschiedene Facetten und der Pferdehalter möchte mit einer Kräuter Rezeptur ganz individuell ans Ziel kommen. Empfehle ich hier Standard Rezepturen Kräuter für Pferde müssen es immer mehrere sein und die Kosten können – je nach Befinden des Pferdes- schon einmal ganz schön hoch sein, da mehrere Kräuter Rezepturen angezeigt wären. Für diese Pferde gibt es die individuellen Kräuter für Pferde, die ganz zielgerichtet angefertigt werden. Statt mehrerer verschiedener Kräuter Ergänzungsfuttermittel benötigt man somit nur noch eine einzige und somit ganz individuelle Kräuter Rezeptur, die dann ganz speziell angemischt wird. Dies hat zudem den Vorteil, dass die Fütterung erleichtert wird: statt mehrere Kräuter als Ergänzungsfuttermittel für Pferde zu füttern, die dann allesamt ins Pferdefutter gegeben werden hat man lediglich eine individuell passende Kräuter Rezeptur und diese ist zu 100 % auf`s Pferd abgestimmt. Die individuellen Kräuter Ergänzungsfuttermittel für Pferde können zudem auch bei mäkligen Individualisten annähernd geruchs- und geschmacksneutral hergestellt werden, denn auch bezüglich des Geruchs und Geschmacks kommt es ja darauf an, welche Kräuter ich verwende. Ich denke, dass die individuellen Kräuter auch tatsächlich den Zeitgeist treffen, denn praktisch muss es sein und nicht zu teuer. Weiterhin ist jedes Pferd auch ein Individualist und hierauf muss eingegangen werden!

Bei manch einer Problematik muss aber auch die gesamte Pferdefütterung abgestimmt werden. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass zahlreiche Krankheiten unserer Pferde allein oder zum Teil auf einer falschen Fütterung beruhen.

Es reicht oft nicht, ein paar „Kräuterchen“ zusätzlich zu füttern und schon gar nicht, wenn diese ohne Sachverstand zusammen gemischt werden, denn dann können Kräuter mehr schaden, als nutzen.

Grundsätzlich bewährt sich ausschließlich ein ganzheitliches Konzept! Dieses ganzheitliche Konzept sollte selbstverständlich auch bei gesunden Pferden praktiziert werden. Es beginnt mit einem bedarfsgerechten und gesunden Pferdefutter, qualitativem Heu, erstklassiger Einstreu, einer pferdegerechten Unterbringung, ausreichend Auslauf und Bewegung, einem liebevollen Umgang, der Pflege des Pferdes, den Sozialkontakten und vielem mehr. Es muss einfach alles passen, damit unser bester Freund gesund bleibt bzw. gesund wird!

Artikel „Natürlich heilen mit Kräutern“ von „Mein Pferd“

Artikel von mir im Friesenjournal „Machen synthetische Zusatzstoffe unsere Pferde krank

Artikel der Zeitschrift „Bella“ über „Moderne Kräuterhexen“

Was ist zu beachten bei der Fütterung von Kräutern für Pferde?

Die Fütterung von Kräutern bei Pferden liegt derzeit voll im Trend.
Um Kräuter in der Pferdefütterung gezielt und sinnvoll einsetzen zu können, sollte der Pferdehalter jedoch einige Faktoren beachten. Die Fütterung von Kräutern hat zweifelsfrei sehr viele Vorteile für Pferde, aber auch die Gefahren der Kräuterfütterung sollten nicht unterschätzt werden.

Pferde reagieren auf viele Substanzen sehr viel empfindlicher als Menschen und manch ein Kraut, was für uns Menschen gesund ist, ist für Pferde giftig. Dies gilt sowohl für flüssige Kräuterzubereitungen, wie auch für das getrocknete Kraut. Ein Kraut, was in homöopathischer Form eine positive Wirkung aufweist, da nur Spuren dieses Krautes oder nicht einmal mehr diese nachweislich enthalten sind, kann bei konzentrierter Fütterung schwere Schäden anrichten. Was in der Homöopathie also Gutes bewirken kann, kann in Reinform äußerst schädlich sein.

Bei der Zusammensetzung von Nehls hochwertigen Kräutermischungen spielt nicht nur die sorgfältige Auswahl der einzelnen Kräuter eine sehr große Rolle, auch das Verhältnis zueinander muss aufeinander abgestimmt sein. Nur so ergänzen diese sich sinnvoll und behindern sich nicht gegenseitig in der Wirkung!

Manche Kräuter sind für Pferde giftig

Zahlreiche Kräuter dürfen in der Pferdefütterung nicht eingesetzt werden, da so manches Kraut für Pferde giftig ist. Einige Kräuter für Pferde und Pflanzen sind hoch giftig und führen unmittelbar zu schwersten Vergiftungserscheinungen bis zum Tod, wie beispielsweise Eibe, Tollkirsche oder Buchsbaum; andere Kräuter sind lediglich schwach giftig und führen so zu schleichenden Vergiftungserscheinungen.
Von immenser Wichtigkeit ist daher das Fachwissen, welches Kraut in der Pferdefütterung eingesetzt werden kann. Vergleiche zum Menschen oder zu anderen Tieren sind nicht hilfreich. So sind beispielsweise Knoblauch und Bärlauch für Pferde ab einer bestimmten Dosis als schwach giftig einzustufen und insbesondere bei längerfristiger Fütterung in hohen Dosen. In der menschlichen Ernährung sind Knoblauch und Bärlauch hingegen als sehr gesund unter wissenschaftlich fundierten Kenntnissen angesehen und haben keinerlei giftige Wirkung. Empfohlen hingegen wird nicht nur die Ergänzung der menschlichen Kost mit Knoblauch zur Gesunderhaltung, sondern insbesondere auch bei Pferden, sowohl zur Gesunderhaltung wie auch als wirksamer Schutz vor Insekten im Sommer. So manch ein Mensch hat also demnach einfach den Schluss gezogen, dass die positive Wirkung des Knoblauchs auf den Menschen ebenso auf Pferde übertragbar ist, was leider ein Trugschluss ist! Dies ist jedoch noch ein wirklich harmloses Beispiel.
Anders verhält es sich mit Johanniskraut. Johanniskraut ist als ganzes Kraut oder als Tinktur generell giftig für Pferde. Insbesondere Pferde reagieren äußerst sensitiv auf Johanniskraut; Kleinstmengen sind für schwerste Vergiftungserscheinungen ausreichend. Johanniskraut wird resorbiert, in der Haut eingelagert und durch Lichteinfall zur Fluoreszenz angeregt. Die dadurch ausgelösten Oxidationsprozesse führen zu Zellschädigung und Entzündung (primäre Fotosensibilisierung). Da das Johanniskraut bei diesen Prozessen nicht verändert wird, bleibt die Fotosensibilisierung über längere Zeit bestehen.
Man mag es kaum glauben, aber trotz dieser Giftigkeit wird Johanniskraut als ganzes Kraut zum Zwecke der Fütterung an Pferde in Deutschland mit Hinweisen wie: „Zur Beruhigung, für nervöse Pferde“ verkauft.

Über welchen Zeitraum Kräuter für Pferde gefüttert werden dürfen, ist ganz verschieden & hängt individuell vom jeweiligen Kraut ab

So manch anderes Kraut sollte aufgrund einer eventuell bei Langzeitfütterung schwach giftig werdenden Wirkungsweise generell nicht länger als einige Wochen gefüttert werden. Bei diesen Kräutern (beispielsweise Goldrute) sind in der Regel die Schäden bei Langzeitfütterung nicht wirklich abzusehen, da nicht genau bekannt und können – müssen jedoch nicht – auftreten. Meist gibt es verschiedene Erfahrungen, was schädliche Nebenwirkungen bei einer Fütterung über mehrere Wochen bzw. Monate betrifft, die jedoch nicht wissenschaftlich untermauert sind. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, die jedoch Sinn macht!

Nehls Kräuter für Pferde sind für die dauerhafte Fütterung entwickelt worden und daher auch bestens zur dauernden Fütterung geeignet.

Der „Gewöhnungseffekt“ von Kräutern bei Pferden

Immer wieder hören wir auch vom „Gewöhnungseffekt“ in Verbindung mit der Kräuterfütterung bei Pferden. Einen Gewöhnungseffekt kann der Pferdehalter jedoch gänzlich ausschließen. Der tierische Organismus gewöhnt sich ebenso wenig an die Wirkung eines bestimmten Krautes, wie auch der menschliche Organismus sich nicht gewöhnt. So wirkt die Brennessel dauerhaft blutverflüssigend und blutreinigend und nicht nur über wenige Wochen. Diese Eigenschaften behält die Brennessel ebenso, wie auch der pferdische Organismus die Brennessel dauerhaft als blutverflüssigend und blutreinigend verstoffwechselt. Es gibt weder wissenschaftlich ernstzunehmende Begründungen für einen Gewöhnungseffekt bei Kräutern, wie auch in der Praxis bestätigte Gewöhnungseffekte, wie eine ausbleibende Wirkung von Kräutern bei Dauerfütterung. Warum immer wieder von Gewöhnungseffekten berichtet wird, bleibt im Dunkel!

Was ist eigentlich das Entscheidende einer Kräuter für Pferde Rezeptur?

Entscheidend bei einer Kräuter für Pferde Rezeptur ist neben der Zusammensetzung und Qualität der Kräuter für Pferde der Anteil der einzelnen Kräuter im Verhältnis zu den anderen in der Mischung enthaltenen Kräutern. Durch die Menge der einzelnen Kräuter für Pferde und des Verhältnisses zu den jeweils anderen Kräutern für Pferde lässt sich eine Kräuter Mischung für Pferde enorm beeinflussen und selbst bei gleicher Kräuter Wahl eine Mischung völlig anders ausrichten. Kräuter für Pferde haben beispielsweise eine völlig andere Ausrichtung, wenn 10 % Weidenrinde und 90 % Eukalyptus enthalten sind, als wenn die Kräuter Mischung für Pferde aus 90 % Weidenrinde und 10 % Eukalyptus besteht. So sind nicht nur die enthaltenen einzelnen Kräuter für Pferde bei einer Pferdekräutermischung zu beachten, sondern insbesondere auch die Anteile dieser einzelnen Kräuter für Pferde in der Gesamtkräutermischung. Auch die Verträglichkeit einer Kräutermischung wird stark von den einzelnen Kräuteranteilen in der Mischung beeinflusst. Nicht umsonst lote ich genau aus, welches Kraut in welcher Mischung zu welchem Anteil enthalten sein muss, um eine möglichst perfekte Kräutermischung zu kreieren. Man glaubt gar nicht, wie entscheidend die Anteile in einer Mischung letztlich sind. Ich staune oft, wie sich eine Kräutermischung durch verschiedene Anteile eigentlich total verändern lässt und beobachte dies bei meinen Kräuterkompositionen in der Testphase so häufig, dass ich dies eigentlich nur immer wieder betonen kann. Der Pferdehalter wird dies bemerken, wenn er alle in einer Mischung enthaltenen Kräuter zu gleichen Anteilen mischt. Diese Kräutermischung wird sich kaum bewähren, da einfach „das Besondere, die intensive Beschäftigung mit dem einzelnen Kraut“ fehlt. So ein „Nachbau“ wird generell nicht das halten, was man sich verspricht!

Ganz besonders wichtig ist bei einer Kräuterrezeptur, die verschiedenen Mengenanteile des einzelnen Krautes in einer Mischung genau auszuloten, denn umso passender die Einzelkräuter zueinander im Verhältnis stehen, desto effektiver ist eine Kräuterkomposition. Dieses „genau ausloten“ ist oft gar nicht so einfach und bedeutet sich eine Menge Zeit zu lassen, bis eine Rezeptur fertig ist. Jede meiner Rezepturen wurde so lange in den Mengenanteilen angepasst, bis das Ergebnis perfekt war, hierzu braucht es oft viele Monate intensiver Studien in der Praxis. Aber: es lohnt sich! Denn meist bringt es wenig, eine nicht im richtigen Verhältnis stehende Mischung der einzelnen Kräuter zu füttern, da sich diese unter Umständen in ihrer Wirksamkeit aufheben und/oder abschwächen können oder auch ein einzelnes Kraut geradezu von den anderen Kräutern „übertüncht“ wird, demnach von diesem Kraut gar kein Nutzen mehr ausgeht.

Positive Wirkungen von Kräutern bei Pferden & in der Pferdefütterung

Der Einsatz von Kräutern in der Pferdefütterung, sofern diese bedacht und mit Fachwissen zusammengestellt werden, wirkt sich hingegen sehr positiv auf die Gesundheit von Pferden aus. Ein Vorteil der Kräuterfütterung ist, dass Kräuter natürliche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zur Mineralstoffversorgung von Pferden enthalten und keine zugesetzten im Vergleich zu synthetischen Mineralfuttermitteln. Obwohl die in den Kräutern enthaltenen Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente einen weitaus geringeren Gehalt als zugesetzte, also synthetische, enthalten, reichen diese – sofern richtig zusammengestellt – zur optimalen Mineralstoffversorgung, Vitamin- und Spurenelementversorgung aus, da der Pferdestoffwechsel sie optimal verwerten kann. Hierfür sorgen unter anderem die enthaltenen sogenannten Mikronährstoffe, die solch eine Vielfalt aufweisen, dass sie noch gar nicht vollständig erforscht sind. Diese in jedem Kraut enthaltenen Mikronährstoffe tragen dazu bei, dass Stoffe optimal verwertet und verstoffwechselt werden können und somit nur Spuren benötigt werden, um den – in diesem Falle menschlichen wie auch pferdischen – Organismus optimal und ausreichend zu versorgen.
Darüber hinaus haben Kräuter den großen Vorteil, dass diese speziell auf vorhandene Probleme und Schwächen des Organismus abgestimmt werden können. So kann eine auf die Haut abgestimmte Kräutermischung Haut & Fell unterstützen, eine Mischung, die Kräuter zur Unterstützung des Bewegungsapparates enthält, diesen sinnvoll stärken und Kräuter für die Atemwege Husten & Atemwegsbeschwerden lindern und somit wieder ein freies Durchatmen ermöglichen. Kräutermischungen dienen so einerseits als natürliche Mineralstoff-, Vitamin- und Spurenelementquelle und unterstützen andererseits die Regulation von Problembereichen und Schwächen des Pferdes oder können sonstige positive Wirkungen aufweisen, wie beispielsweise eine Kräutermischung zur Ausleitung & Entgiftung, oder eine spezielle Kräutermischung zur Aktivierung des Stoffwechsels. Kräuter sind eine effektive Hilfe zur Krankheitsvorbeugung und können kranken Pferden helfen, wieder gesund zu werden.

Homöopathie & Kräuter

Meine Kräuter für Pferde können ganz unbedenklich parallel zur Homöopathie bei Pferden eingesetzt werden. Es sollte lediglich ein Abstand von 2 Stunden zwischen Kräuterfütterung und Gabe der homöopathischen Tierarzneimittel eingehalten werden.

Kräuter für Pferde einkaufen

Das Resümee dieses Artikels sollte sein, dass der Pferdehalter Kräuter für Pferde nur und ausschließlich bei ausgewiesenen Fachmännern/Fachfrauen einkauft und keinesfalls an anderer Stelle. Es gibt nur eine Garantie, Kräuter sinnvoll, artgerecht und nebenwirkungsfrei mit positiver Wirkung für Pferde einzukaufen: Bei dem Fachmann mit entsprechender Ausbildung, Hintergrundwissen und weitläufigem Erfahrungsschatz in der Kräuterfütterung bei Pferden! Die vielen selbsternannten „Fachmänner“, beispielsweise im Internetverkauf, können aufgrund fehlender Fachkenntnisse Kräuter in den Verkauf bringen, die nie wieder gutzumachende Schäden anrichten könnten. Diese nicht zu unterschätzende Gefahr sollte jeder Pferdehalter ernst nehmen!

Manchmal bin ich ja auch auf anderen „Kräuter-Seiten“ unterwegs und manchmal bringt mich das schon etwas zum schmunzeln… also gerade las ich tatsächlich, dass die Kräuter eines bestimmten Anbieters keine Zusatzstoffe enthalten wie Rohasche und Rohfaser. Nun ja, eventuell liest das ja jemand, daher hier einmal die Übersetzung von Rohfaser und Rohasche:

Rohfaser ist der gesetzlich vorgeschriebene Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Pflanzenfasern erfasst. Vereinfacht könnte man also sagen: Rohfaser = Pflanzenfasern.

Rohasche ist der gesetzlich vorgeschriebene Begriff, der im Wesentlichen die im Futter vorhandenen Mineralien erfasst. Vereinfacht könnte man also sagen: Rohasche = Mineralstoffe.

Dies sind die „Fachmänner“ die ich meine, hier war aber ein richtiger „Fachmann“ am Werk :-)

Ganz individuelle Kräuter für das einzigartige Pferd… Individuelle Kräuter für einzigartige Pferde: Ganz unabhängig von der Bioresonanz-Haaranalyse gibt es jetzt auch Individual-Kräuter für Pferde, Ponys & Esel mittels Bioresonanz Test. Hintergrund ist, die individuell passende Kräutermischung mittels Bioresonanz-Test für das einzigartige Pferd zusammenzustellen, nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Kräuterfütterung bei Pferden

Kräuter sind für Pferde und Ponys eine natürliche Futterergänzung, sie sind seit jeher Bestandteil ihrer Nahrung und werden im Verdauungstrakt des Pferdes optimal verwertet, da sie organisch verfügbar sind. Auch die wildlebenden Vorfahren unserer heutigen Freizeit- und Sportpferde nahmen ihrem Instinkt entsprechend in freier Natur Kräuter auf. Durch die intensive Bewirtschaftung unserer Böden sind dort kaum noch Kräuter zu finden, so dass die naturgemäße Aufnahme von Kräutern selten möglich ist. Struktur- und artenarme Weiden, vitalstoffarme Grundfutter, vereinfachte Grundfutterrezepturen und einseitige synthetische Mineralisierung sind das Ergebnis einer allzu preisbewussten Pferdefütterung und agrarpolitischer Rahmenbedingungen. Eine umfassende Anregung aller Verdauungsvorgänge ist jedoch zur optimalen Verdauung und vollen Auswertung des Futters nötig. Die Wirkungsweise von Kräutern ist in der traditionellen Heilkunde überliefert. Allerdings haben sich bisher nur wenige wissenschaftliche Studien mit dem Einsatz von Kräutern in der Pferdefütterung beschäftigt. Aus diesem Grunde sollte der Einsatz von Kräutern, welche in der Pferdefütterung bislang relativ unbekannt sind, sondern lediglich für Menschen empfohlen werden, vermieden werden. Dies gilt in erster Linie für exotische Kräuter, beispielsweise aus Südamerika, China, Indien oder Tibet, hier ist äußerste Vorsicht geboten aufgrund mangelnden Kenntnisstandes über Dosierung, Nebenwirkungen und möglichen Wechselwirkungen. Auch bestehen bei der Einfuhr dieser Kräuter Möglichkeiten der Verwechslung zwischen wissenschaftlichen Bezeichnungen und Trivialnamen, die überdies in den Herkunftsländern regional stark variieren. Die Erkenntnisse aus der menschlichen Ernährung und Medizin lassen sich nicht ohne weiteres auf Pferde übertragen, vor allem dann, wenn es um die Aufnahme der entsprechenden Substanz geht. Der bedeutend größere Darmtrakt von Pferden nimmt bestimmte pflanzliche Substanzen anders auf als der menschliche Darmtrakt. So können Kräuter und Pflanzen, welche für uns Menschen ungefährlich sind, für Pferde toxisch sein. Denn pflanzliche Medizin ist nicht unbedingt sanfte Medizin.

Inhaltsstoffe von Kräutern für Pferde

Bei den wirksamen Substanzen der Kräuter handelt es sich um so genannte sekundäre Pflanzenstoffe, die von der Pflanze gewissermaßen als chemische Waffen gegen Insektenfraß oder andere Mikroben produziert werden. Die wichtigsten Stoffgruppen sind hierbei Phenole, Saponine, Sulfide, Chlorophyll, Monoterpene, Flavonoide, ätherische Öle, Schleimstoffe, Alkaloide, Glykoside, Phytoöstrogene, Flavone, Bitterstoffe und Gerbstoffe. Die Einzelsubstanzen wurden bereits auf ihre pharmakologische Wirkung hin untersucht. Bisher unbeachtet und unterbewertet werden Kräuter als wichtige Quellen von natürlichen Mineralstoffen und Spurenelementen in physiologisch ausgewogenem Verhältnis. Kräuter enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Schwefel etc.). Ein erhöhter Bedarf an Spurenelementen ist nach Expertenmeinung auch deshalb gegeben, da Pferde durch die zunehmende Silagefütterung, die Aufnahme von minderwertigem Heu und steigenden Umweltbelastungen immer mehr Histamine (verantwortlich für Allergien) aufnehmen. Der Histaminabbau ist von bestimmten Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen abhängig, wie sie in vielen Kräutern zu finden sind. Ähnlich ist dies beim Sommerekzem: auch hier finden wir einen gravierenden Mangel oder extreme Imbalancen bzw. Überversorgungen bestimmter Spurenelemente.

Kräuter für Pferde als natürliches Mineralfutter

Um die bedarfsgerechte Deckung des Mineralstoffhaushalts mit einer Kräutermischung zu praktizieren, muss einiges beachtet werden. Die Kräuter müssen so gewählt werden, dass der Bedarf entsprechend durch die Einzelkräuter gedeckt werden kann. So gilt es genau zu schauen, welche Mineralstoffe in welcher Menge jeweils im Einzelkraut enthalten sind und dann eine möglichst vielfältige, auf den individuellen Bedarf abgestimmte Mischung zusammen zu stellen, indem dann noch die Mengenanteile genau berechnet und im richtigen Verhältnis zueinander stehend, abgestimmt werden. Erst dann erhält man die perfekte Mischung zur optimalen Mineralstoffversorgung von Pferden. Wenn einfach wahllos Kräuter in nicht passender Mengenberechnung zusammengestellt werden, lässt sich der Mineralstoffbedarf eines Pferdes, Ponys oder Esels nicht durch Kräuter decken. Es gehört daher schon ein bißchen Fachwissen dazu, Kräuter als natürliches Mineralfutter zu füttern, wenn es wirklich passen soll und der Bedarf natürlich gedeckt werden soll!

Positive Wirkungen von Kräutern für Pferde

Die kontrollierte Zufütterung von Kräutern als Spender von Vitalstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen kann für Pferde sehr vorteilhaft sein. Neben der Zuführung essentieller Nährstoffe kann die Entgiftung des Organismus angekurbelt und freie Radikale in Gewebe und Zelle neutralisiert werden sowie der Stoffwechsel unterstützt und das Immunsystem positiv beeinflusst werden kann. Weiterhin haben bestimmte Kräuter für Pferde positive Wirkung auf den Bewegungsapparat, den Atmungstrakt oder sind bei Haut-, Fell- und Hufproblemen von positiver Wirkung. So sichert man einerseits eine optimale Versorgung, in der weder Mangelersc