Tierheilkundezentrum

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Tierheilpraktikerin Claudia Nehls

Am Buchholz 3

33014 Bad Driburg-Dringenberg

Tel.: 05648/963335, Fax: 05648/963334

Mobil: 0173/51 57 633

E-Mail: tierheilpraxis1(at)t-online.de

Das Sommerekzem

Das Sommerekzem Pferd

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Besonders häufig sind Extensivrassen vom Sommerekzem betroffen. Doch auch Warmblüter und Vollblüter werden nicht vom Sommerekzem verschont. Unsere Pferde leiden immer öfter an allergischen Hautreaktionen wie dem Sommerekzem.

Die Haut wird auch als letztes Ausscheidungsorgan bei Sommerekzem bezeichnet:

Eine Überlastung der Entgiftungsorgane Leber und Nieren bei Sommerekzem ist die Regel. Der Organismus des Sommerekzemers wird bei der Verstoffwechslung vieler - meist überschüssiger - Nährstoffe, allen voran ein Überschuss an Protein, überlastet und reagiert sichtbar mit Störungen der Haut und des Fells, wie dem Sommerekzem. So ist das Sommerekzem auch auf eine nicht geeignete Fütterung des Pferdes zurückführbar. 

Sommerekzem, sommerräude, sommerekzem pferd, sommerekzem bei pferdenVoraussetzung jeder erfolgreichen Therapie des Sommerekzems ist daher eine auf die Allergiebereitschaft abgestellte Fütterung und Haltung des Sommerekzemers. Wird die Fütterung des Sommerekzemers nicht problemorientiert gestaltet, ist die Therapie des Sommerekzems langfristig zum Scheitern verurteilt.

Neben einer auf das Sommerekzem abgestellten Pferdefütterung muss die Haut des Sommerekzemers auch lokal behandelt werden, um einerseits den Juckreiz einzudämmen bzw. möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen und andererseits die Schäden der Haut in Folge des Sommerekzems zu lindern.

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Futtermittel, Ergänzungsfuttermittel und Pflegeprodukte auf natürlicher Basis und seit langem bewährt erhalten Sie im Tierheilkundezentrum.

 

Eine Hilfe für das von Sommerekzem betroffene Pferd kann eine homöopathische Therapie aufgrund der Biofeld-Haaranalyse sein, welche grundsätzlich darauf abzielt, die Überreaktion des Immunsystems bei Sommerekzem zu regulieren.

In vielen Fällen hat sich zudem ein ausführliches telefonisches Beratungsgespräch bei Sommerekzem bewährt.

Dies vor dem Hintergrund Denkanstöße zu geben, Klarheit in oft gegensätzliche Aussagen verschiedener Behandler bei Sommerekzem zu bringen und Möglichkeiten zur Therapie des Sommerekzems vorzustellen. Weitere Themen sind eine auf die allergische Reaktion des Sommerekzems abgestimmte Fütterung und Haltung von Sommerekzem betroffener Pferde.

Im Folgenden lesen Sie viele Mut machende Erfahrungen von Pferdehaltern mit Sommerekzem Pferden:

Jonny bei Beginn der Therapie seines Sommerekzems aufgrund der Biofeld-Haaranalyse
und Fütterung der Allergosan-Kräuter sowie lokalen Behandlung mit Allergosan-Öl und Allergosan-Insekt-Öl

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Jonny ein Jahr später während der Ekzemsaison ohne Sommerekzem:

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"Gusti Schönbächler" mailto:info(at)cleo.ch schrieb zum Sommerekzem aus der Schweiz:

HALLO FRAU NEHLS!

MEIN PONY AMIRA IST ALLERGIKERIN, WAS SIE MIR MIT IHRER HAARANALYSE DANN AUCH BESTÄTIGTEN.

AUF GRUND DER ANALYSE UND DEM PLAN, WELCHEN SIE MIR ZUSAMMENSTELLTEN für Amiras Sommerekzem, KAUFTE ICH BEI IHNEN DIE VORGESCHLAGENEN PRODUKTE: Allergosan-Kräutermischung, Allergosan-Öl und Nachtkerzenöl sowie Allergosan-Insekt-Öl und PAA-Puder.

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NUN SIND ETWA DREI MONATE VERGANGEN UND ICH BIN ERSTAUNT ÜBER DAS WEICHE, GLÄNZENDE FELL VON AMIRA ( SIEHE FOTO ).

BIS JETZT HAT SIE AUCH KEINE ALLERGISCHEN REAKTIONEN des Sommerekzems MEHR GEHABT. ICH MÖCHTE MICH FÜR DIESE SUPER BERATUNG bezüglich des Sommerekzems HERZLICH BEI IHNEN BEDANKEN.

HERZLICHE GRÜSSE VON GLARUS AUS DER SCHWEIZ

GUSTI SCHÖNBÄCHLER

"Daniela Reinelt" amazone23(at)web.de, www.pferderanch.eu schrieb zum Sommerekzem Ihrer Stute Lola und lokaler Behandlung mit Allergosan-Öl:

Hallo Frau Nehls,

ich wollte Ihnen heute einen Erfahrungsbericht meiner Ekzemerstute Lola über ihr Sommerekzem zukommen lassen. Im Frühjahr 2005 begann bei meiner 14jährigen Stute Lola das wohlbekannte Übel Sommerekzem. Von einem Tag auf den anderen fing Lola an sich zu schubbern. Innerhalb kürzester Zeit war fast ihr kompletter Mähnenkamm sowie ihre Schweifrübe abgewetzt. Gott sei dank war und ist es bei ihr noch nicht so schlimm, dass sie sich blutig scheuerte.

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Dennoch war es an der Zeit etwas gegen das Sommerekzem zu unternehmen:

Nach einigem Hin und Her und Infosammlungen zum Sommerekzem von anderen vom Sommerekzem betroffenen Pferdebesitzern kam ich an Ihre Adresse. Ich bestellte mir im Frühjahr 2005 Ihre Produkte bei Sommerekzem Allergosan-Kräutermischung sowie Allergosan-Öl. Eine weise Entscheidung, wie sich danach herausstellte.

Anhand von den Fotos, die ich Ihnen mitgesendet habe, können Sie selbst sehen, dass sich das Sommerekzem um Einiges verbessert hat und Ihre Sommerekzem Produkte gut bei Lola angeschlagen haben. Diesen Sommer hat sie es zwar ohne Schubbern trotzdem nicht ausgehalten, aber so, wie Sie es anhand den aktuellen Fotos sehen können, hat meine Stute im Gegensatz zum Vorjahr eine Prachtmähne und kein offensichtliches Sommerekzem mehr.

Sommerekzem, sommerräude, sommerekzem pferd, sommerekzem bei pferdenAufgrund der Erfahrung, die ich jetzt innerhalb von einem Jahr gezwungenermaßen zum Sommerekzem sammeln musste, hat sich herausgestellt, dass ich speziell bei meiner Stute nicht regelmäßig die Kräutermischung zufüttern muss. Sondern bei Lola reicht es aus, wenn sie wieder einen Sommerekzem "Schub" hat, dass ich sie dann sorgfältig mit der Kräutermischung sowie dem Öl behandle. Dies finde ich, spricht auch für Ihre Sommerekzem Produkte.

Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden und überglücklich, dass Lola wieder Mähne hat. Machen Sie weiter so. Viele liebe Grüße aus Rott am Lech/Bayern Daniela Reinelt

"Sophia Schiller" mailto:ssophia(at)online.de schrieb zum Sommerekzem:

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Hallo Frau Nehls, ich wollte nur mitteilen, dass ich dieses Jahr sehr zufrieden mit dem Allergosan-Insekt-Öl war. Ich weiß nicht, ob Sie eine Kleinigkeit verändert haben, oder ich ;-).. aber die Mähne von meinem Friesentier war nicht mehr so verklebt wie letztes Jahr (nur noch normal ölig) und damit war die ganze Behandlung wesentlich unkomplizierter.

Viele Grüße Sophia Schiller und Friese Jesse

Eine erfolgreiche Therapie des Sommerekzems
(Artikel von Claudia Nehls und Erfahrungsbericht von Frau Bette für den Pferdeanzeiger)

Pferde, die an Sommerekzem erkranken, erleben oft einen qualvollen Leidensweg, da das Sommerekzem sich häufig als geradezu therapieresistent zeigt. Umso erstaunlicher ist es, wenn sämtliche bewährten Sommerekzem Therapien versagen und mit minimalstem Aufwand ein bisher therapieresistentes Sommerekzem reguliert werden kann. Dass dies jedoch möglich ist, zeigt unser diesmonatiger Bericht aus der Praxis zum Sommerekzem, geschrieben von Frau Gabriele Bette, SouvenirBette(at)web.de

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Poko, ein Friese/Knappstrupperwallach, trat im Jahre 2000 zuerst in unser, später in mein eigenes Familienleben, ein. Da meine Kinder begeisterte Reiter waren, sollte Poko hauptsächlich für unseren Sohn gedacht sein. Doch wie das Leben so spielt, wurde Poko immer mehr mein Pferd, da unser Sohn das Interesse am Reiten leider auf lange Sicht verlor.

Vierjährig kam Poko auf unseren Einstellerhof und gewann sofort unsere Herzen. Er war damals als Schulpferd vorgesehen, doch nachdem wir unser Interesse bekundeten, wurde er aus dem Schulunterricht genommen und es stand die Ankaufsuntersuchung bevor.

An dieser Stelle muss ich ein Lob auf meine Tierärztin aussprechen. Sie wies mich damals schon beim Betrachten der Mähne darauf hin, dass Poko ein Ekzemerpferd sein könnte. Die Mähne war nicht glänzend und der Mähnenkamm sehr stumpf und unsauber, wie bei einem leichten Sommerekzem. Poko kam aus einer ganz anderen Ecke Deutschlands, so dass es auch hätte sein können, dass das Ekzem nicht ausbrach. Ansonsten war er kerngesund. Wir kauften Poko in der Hoffnung, dass es schon gut gehen würde!

Doch es ging nicht gut:

Im ersten  Sommer fing Poko an, sich die Mähne abzuscheuern und sich ständig zu jucken. Alles, was sich ihm anbot, wurde als Scheuerobjekt benutzt. Mit einer Eigenblutbehandlung begannen wir das Problem anzugehen, da im Stall das Sommerekzem einer Haflingerstute erfolgreich behandelt wurde. Im August ließ ich dann einen serologischen Test auf allergische Sensibilisierung machen. Die Tierärztin klärte uns auf, dass es kein Patentrezept für Ekzemer gibt und wir uns durch die Behandlungsmöglichkeiten vom Sommerekzem durchtasten müssten. Das Ergebnis dieses Testes ergab, dass Poko positiv auf Mücken, Bremsen, Gnitzen, einige Schimmel- und Fäulnispilze wie Cladosporium und auf Weizen reagierte.

Die Anordnung lautete keine Weizenprodukte zu füttern, sprich Brötchen, Brot etc. und wenn schon Müsli gefüttert werden solle, dann nur eines ohne Weizenzusatz. Des Weiteren fing ich an, die Laboklin "Hyposensibilisierung" alle zwei Wochen zu spritzen.

Gott sei Dank ließ sich Poko dieses gut gefallen.

Die ganze Tragweite dieser Krankheit Sommerekzem war mir immer noch nicht bewusst:

Je weiter aber der Sommer ins Land ging, desto heftiger wurden die Juckattacken. Poko hatte bis zum Jahresende keine Mähne mehr, wir schnitten ihm eine Stehmähne, um besser die blutigen Kratzstellen mit Wundsalbe behandeln zu können. Eine Waschung der Mähne und des Schweifes alle paar Tage mit einer medizinischen Waschlotion sollte Milderung bringen.

Wir befolgten alles und wuschen unser Pferd regelmäßig. Doch kaum war der Waschvorgang beendet und Poko auf die Koppel gebracht worden, schmiss er sich auf den Boden und nahm ein ausgiebiges Sandbad. Gut, dachte ich, so verschafft er sich einen natürlichen Mückenschutz. Ich war froh wie sich das Jahr dem Ende zuneigte, die Temperaturen runter gingen und der Winter vor der Türe stand und Poko Erleichterung erfuhr. Die Injektionen mit der Hyposensibilisierung wurden aber fortgesetzt.

Pokos Mähne fing wieder an zu wachsen und die Schweifrübe sah besser aus. Es kam ein neues Jahr und auch die Hoffnung, dass es Poko im Sommer besser ergehen würde. In diesem Jahr, es war 2001, wurde es schon im Mai sehr heiß. Unsere Pferde stehen ganztägig und ab circa Mai auch über Nacht auf der Koppel. Es ist ein guter Herdenverband, was sich auf die Psyche der Pferde sehr positiv auswirkt.

Mit der Maihitze fing Pokos Leidensweg wieder an. In kürzester Zeit war die Mähne abgescheuert, die Schweifrübe blutig und er fing an, sich unterm Bauch vom Nabelansatz Richtung Brust alles blutig zu scheuern. Seine Technik bestand darin, nach dem Wälzen liegen zu bleiben und sich  in Sitzstellung den Bauch über die Hufe in Vor- und Rückwärtsbewegungen zu ziehen. Sehr erfolgreich, wie es die offenen Wunden zeigten. Hatten wir es geschafft, eine Stelle zu heilen, war die nächste Stelle offen. Zeitweise war es so schlimm, dass ich das Gefühl hatte, Poko wusste selbst nicht, wohin mit sich vor lauter Jucken. Mit den Hufen kratzte er sich die Ohren, so dass es dort in der Ohrmuschel keine Haare mehr gab. Das Gesicht war auch ramponiert. Die Flanken zeigten sich aufgescheuert. Die Brust war auch teilweise offen. Ihn in die Box zu stellen traute ich mich schon gar nicht mehr, da er die Box beim Scheuern seiner Schweifrübe fast auseinander nahm! Ich wollte ihm auch keine Möglichkeit zum Wundscheuern geben. In dieser schlimmen Zeit bekam Poko ab und zu Cortisonspritzen, um ihm ein bisschen Erleichterung zu verschaffen. An Reiten mit dem Sattel war zeitweise nicht zu denken, da unterm Bauch alles offen war. Wenn wir ritten versuchte er sich in die Brust zu beißen oder mit den Beinen nach vorne auszutreten. Ausreiten konnten wir auch nicht.

In dieser Zeit war Pokos Fell stumpf und er hatte auch keine Ruhe in sich. Die Flanken waren etwas eingefallen, obwohl die Ernährung gut war. Ich denke, es war der Stress. In dem Herdenverband wanderte Poko auf der Leiter der Rangordnung nach unten und stand auf der Koppel fast immer alleine und abseits.

Auf die Ernährung konnte ich leider keinen Einfluss nehmen. In unserem Stall lässt es sich nicht umsetzen einzelne Pferde auf eine Magerkoppel zu stellen. Mir ist aufgefallen, immer dann, wenn die Koppel wieder ein Stück weiter aufgemacht wurde, damit die Pferde sie abfressen können, kam der nächste Juckschub. Ich beobachtete dieses auch in den Jahren danach, wo es Zeiten gab, in denen  die Koppeln nicht sehr üppig bewachsen waren. Auch widerstrebte es mir, Poko in eine Ekzemerdecke zu packen, da ich der Meinung bin, ihm Lebensqualität zu rauben.

Mit meiner Tierärztin blieb ich in ständigem Kontakt mit diesem Ekzemerproblem. Sie hielt ihre Ohren offen und berichtete mir von einer Kundin, die mit Erfolg eine Mixtur spritze und Heilung erreichte. Leider habe ich mir diese Medikamente nicht aufgeschrieben, um sie hier benennen zu können (ein Bestandteil war Traumeel). Ich spritzte also zusätzlich zum Laboklin im Wechsel zweimal wöchentlich diese Medizin und es schien, als ob eine positive Wirkung erreicht würde. Diese Behandlung hielten ich und Poko die nächsten Jahre durch. Wirklich besser wurde es nicht!

Im Jahre 2004 ließ ich von einer Tierheilpraktikerin eine Haarprobe nehmen und eine Analyse anfertigen und verabreichte Poko die von ihr daraufhin empfohlene Tropfenmischung. Auf die offenen Wunden schmierten wir Heilerde, angereichert mit Zedan. Dieses kann ich gut empfehlen, da die Erde durch ihre Kühlung Linderung verschafft und wie eine Schlammschicht auf der Haut den Mücken keine  Angriffsmöglichkeit bietet. Am besten wäre gewesen, ich hätte Poko komplett in die Heilerde packen können, was aber unmöglich ist.  In den ersten sechs Wochen schlug die Behandlung sehr gut an, doch dann ging die Scheuerei wieder von vorne los, mit allem, was ich kannte. Die einzige Besserung war, dass der zwanghafte Scheuerreiz, wenn ich Poko in die Box stellte, genommen war.

Ein bisschen deprimiert war ich schon. Ich weiß es noch wie heute, als ich im Sommer 2004 aus dem Stall kam, mich für die Arbeit im Geschäft fertig machte und mich bei der ersten freien Minute an meinen Computer setzte und zu Stöbern anfing. Es vergingen wohl eine Stunde oder auch zwei, bis ich auf die Internetseite des Zentrums für ganzheitliche Tierheilkunde mit den Ekzemerberichten von verschiedenen betroffenen Pferdebesitzern gelangte.

Voller Interesse vergrub ich mich in die Seiten und las sie immer wieder.

Warum nicht, dachte ich mir und bestellte die Nehls Allergosan-Kräutermischung und das Nehls Allergosan-Insekt-Öl gegen das Sommerekzem:

Nach nur vier Wochen stellte sich die erste Linderung des Sommerekzems ein! Die Haare fingen an zu wachsen, mein Poko konnte aufatmen und musste sich nicht ständig scheuern. Es kam der erste Sommer nach 4 Jahren, den Poko wieder ohne quälenden Juckreiz und voller Lebensqualität genießen konnte!

Die Kräuterfütterung hielt ich auch über den Winter 2004/2005 bei. Nur mit dem Einölen in der Winterzeit wechselte ich von Nehls Allergosan-Insekt-Öl auf ein Pflegeöl, welches ich auch speziell für Ekzemerpferde im Internet gefunden habe. Zum ersten Mal, seit ich Poko kenne, konnte seine Mähne den Winter über wachsen, die Bauchdecke zugehen und die Schweifrübe regenerieren. Selbst in den Ohren wuchsen wieder Haare. Was Poko nicht ganz ablegen konnte war, das sich Bauchscheuern über den Hufen. Nach dem Reiten lassen wir unsere Pferde immer wälzen und jedes mal, wenn Poko sich scheuern wollte, veranlasste ich ihn aufzustehen. Mittlerweile stellte ich auch die Desensibilisierung ein. Ich wollte nicht mehr spritzen.

Mit Spannung gingen wir in die Ekzemsaison des Jahres 2005, durch die seit Sommer beibehaltene Fütterung der Nehls Allergosan-Kräuter hatten wir ja bereits eine gute Prophylaxe für die nächste Ekzemsaison geschafft. Frühzeitig begann ich die wieder die Pflege der Haut mit Allerogosan-Insekt-Öl zusätzlich zur Fütterung der Nehls Allergosan-Kräutermischung.

Meine Überlegung war, wenn ich die Haut schön geschmeidig halte, kann auch kein Juckreiz entstehen. So rieb ich den Bauch zusätzlich mit Pflegecremes mit Kräuterzusätzen ein.

Die Kräuterfütterung hielt ich aufrecht.

Poko roch zwar zeitweise wie eine Parfümerie und ganz konnte er das Scheuern auch noch nicht lassen, besonders am Bauch ist schon mal eine kahle Stelle, aber ich weiß um seine Schwachstellen, so dass diese besonders intensiv eingecremt, bzw. geölt werden. Ich achte sehr darauf, dass an seinen Hufen keine Nägel herausragen, damit er sich nicht den Bauch beim natürlichen Kratzen aufreißt.

Meine Rechnung ging auf:

Den Sommer 2005 überstanden wir ohne größere Probleme, der Juckreiz war stark eingedämmt und Poko hatte eine Lebensqualität, wie schon seit etlichen Jahren nicht mehr.

Pokos Mähne wächst nun seit 2 Jahren und brauchte nicht mehr gestutzt zu werden. Er hat inzwischen ein glänzendes Fell, ist wunderbar zufrieden und arbeitet gerne mit mir. Leider sind an den Ohrrändern einige Stellen kahl geblieben, wo wahrscheinlich die Haarwurzeln zerstört worden sind während der jahrelangen Scheuerattacken.

Jedes mal, wenn meine Tierärztin Poko sieht, ist sie begeistert und hat mit Interesse die  Produktinformationsbroschüren des Zentrums für ganzheitliche Tierheilkunde entgegengenommen. Wir befinden uns jetzt bereits wieder in einer neuen Ekzemsaison und Poko ist nach wie vor fast symptomfrei. Poko und ich gehen mit Gelassenheit in den weiteren Sommer.  Ich glaube einfach ganz fest daran, dass ich in den Nehls Allergosan-Kräutern und dem Nehls Allergosan-Insekt-Öl für meinen Freund und Begleiter die Linderung und Heilung gefunden habe und es ihm weiterhin so gut gehen wird.

Der Erfolg gegen das Sommerekzem hat es uns bis jetzt gezeigt!

Anmerkung:

Die Fütterung der Nehls Allergosan-Kräutermischung dauernd und ganzjährig und die zusätzliche lokale Behandlung mit Nehls Allergosan-Öl bzw. Nehls Allergosan-Insekt-Öl hat sich seit Jahren bei Sommerekzem sehr gut bewährt, wie auch obiges Beispiel dokumentiert. Ich empfehle jedoch zusätzlich zumindest im ersten Jahr in derart gelagerten schweren Fällen des Sommerekzems eine homöopathische Therapie des Sommerekzems, die ich anhand der Biofeld-Haaranalyse erarbeite, durchzuführen. Häufig höre ich dann Argumente, dass eine homöopathische Sommerekzem Therapie bereits stattgefunden hat, aber keine positiven Resultate zeigte. Diese Argumentation kann jedoch nicht aufrecht erhalten werden, wenn man bedenkt, dass es alleine über 5000 homöopathische Einzelmittel plus Nosoden, isopathische Mittel und Komplexmittel gibt. Wenn homöopathische Mittel richtig gewählt werden, zeigt mir die Praxis beim Sommerekzem immer wieder, dass eine zusätzliche homöopathische Sommerekzem Therapie zumindest im ersten Jahr zu der oben genannten Fütterung der Nehls Allergosan-Kräutermischung und der lokalen Behandlung ergänzend durchgeführt, sehr gute Resultate bei Sommerekzem zeigt.

Umso schöner ist es, wenn ich als Tierheilpraktikerin erfahre, dass eine derart erfolgreiche Sommerekzem Behandlung alleine mit der von mir (ursprünglich für mein eigenes Pferd) entwickelten Nehls Allergosan-Kräutermischung sowie den Nehls Allergosan-Ölen möglich ist.

Wenn man dann bedenkt, dass noch eine ganze Reihe weiterer Optimierungen in Fütterung und Haltung beim Sommerekzem stattfinden können und dass wir inzwischen als Ergänzung der Allergosan Produkte ein von vielen Pferdehaltern geradezu als "Wunderpuder" bezeichnetes biologisches Wundpuder, Nehls PAA-Puder für Sommerekzemer entwickelt haben, dann sollte dies allen von Sommerekzem betroffenen Pferdehaltern Mut zur Sommerekzem Therapie machen und kein Pferd darf heute noch wegen Sommerekzem getötet werden: Tierheilpraktikerin Claudia Nehls

"Dagmar Dhyvert" mailto:ddhyvert(at)web.de schrieb:

Liebe Frau Nehls,

Heute möchte ich mich noch einmal ausdrücklich bei Ihnen bedanken, denn meiner Stute Magnolia geht es ausgezeichnet. Magnolia ist eine 7jährige Appaloosastute, mein erstes eigenes Pferd. Kaum war sie vor genau einem Jahr bei mir eingezogen, da begann sie auch schon, sich Mähne und Schweif zu scheuern. Der Tierarzt diagnostizierte Sommerekzem und riet mir, sie dem Vorbesitzer zurückzugeben.

Der wollte davon aber nichts wissen (und ich auch nicht, denn ich hatte sie schon ins Herz geschlossen). Unerfahren, wie ich war, erfuhr ich erst jetzt durch meine Recherchen im Internet, was für eine schlimme Krankheit das Sommerekzem ist. Doch durch regelmäßiges Waschen und Einreiben mit einer Mischung aus ätherischen Ölen (Wiemerskamper Pflegeöl) gelang es mir, die Symptome einigermaßen in Schach zu halten.

Im Herbst wurde dann alles wieder gut, Mähne und Schweif wuchsen gut nach. Anfang Februar 2007 fing Magnolia an zu husten. Der Tierarzt verschrieb iodiertes Glyzerin und Schwefelblüte und gab ihr mehrere Spritzen zur Unterstützung des Immunsystems. Der Husten ging jedoch nicht weg. Der Tierarzt wollte nun eine Bronchoskopie durchführen. Da ich das meinem Pferd nicht zumuten wollte, suchte ich im Internet nach Alternativen und fand Ihre Webseite.

Nach einer Haaranalyse stellte ich auf Ihren Rat hin das Futter um auf Hartog Luzerne und staubfreien Hafer, behandelte das Heu und die Einstreu (Stroh) mit Ihrem Heustaubstopp und gab Magnolia Ihren Hustensaft (Broncho-Elexier), Ihre Mischung Broncho-Fit und verschiedene homöopathische Medikamente, die Sie aufgrund der Haaranalyse ausgearbeitet hatten.

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Nach vier Wochen war der Husten weg und ist seither nicht wiedergekommen. Eine zweite Haaranalyse zeigte eine Verbesserung des Gesundheitszustands.

Da meine Stute jedoch zu Allergien neigt, gebe ich ihr auch jetzt noch täglich 2 ml Nehls Hustensaft und 20 ml Nachtkerzenöl/Schwarzkümmelöl-Mischung sowie die Nehls Allergosan-Kräutermischung und das natürliche Mineralstoffergänzungsfuttermittel Horse Allround Kräuter-Fit sowie Nehls Husta-Mix (ich vermische alle Kräuter mit Olewo-Karottenpellets und Rote-Beete-Schnitzeln, so frisst sie sie am besten).

Auch die homöopathischen Medikamente gebe ich weiter, in geringerer Dosis.

Zur Fliegenabwehr benutze ich Allergosan-Insektöl und zur Beruhigung der Haut Nehls Allergosan-Öl und Horsol. Bisher (jetzt haben wir Anfang Juni) haben sich keine Anzeichen von Sommerekzem gezeigt. Das Heu wasche ich weiterhin mit Nehls Heustaub-Stopp und auch das Luzerne/Hafer-Gemisch gebe ich weiter.

Ich bin sehr froh, dass ich diese wunderbare Alternative zu Cortison u. Co. gefunden habe und bedanke mich noch einmal für Ihre geduldige Betreuung. Herzliche Grüsse aus Luxemburg Dagmar Dhyvert

Die oben beschriebenen Produkte gibt`s im Tierheilkunde Internetshop

Sabine.Rosenbaum(at)Brinkhof-moers.de schrieb am 25. Juni 2005 zum Sommerekzem Ihres
Tinkerwallachs Kimber, zur Biofeld-Haaranalyse mit darauf aufbauender homöopathischer Therapie und zu den Produkten Allergosan-Kräutermischung, Allergosan-Öl und PAA-Puder:

Unser 8-Jähriger Irish-Tinkerwallach  leidet unter einem starken Sommerekzem. Als Einjähriger litt er unter ständigem Durchfall und er kam einfach nicht durch den Fellwechsel. Damals schon hatte er mehr Juckreiz als normal und entlang des Scheitels am Mähnenkamm teilweise gerötete und leicht geschwollene Hautstellen. Die Tierärzte die wir heranriefen erzählen etwas von Umstellungsproblemen, die Kotproben waren ohne Befund. Da sich sein Zustand nicht besserte fuhren wir in eine Tierklinik, wo eine Ärztin arbeitet, die sich speziell mit den Problemen solcher Importe auskennt. Befund: Sehr starke Verwurmung mit hier unüblichen Würmern, Blinddarmanschoppung und Entzündung durch eine von den Würmern verursachte Vernarbung am Blindarmausgang. Dadurch funktioniert der Transport der Nahrung aus den Blindarm nicht mehr richtig, es entsteht ein Stau. Außerdem war die Leber stark angegriffen. Nach einer speziellen Wurmkur bekam Kimber ein Leberschutzmittel ( diese sollte sich dadurch wieder regenerieren), und er wurde nach einem Diätplan ernährt. Sein Allgemeinzustand besserte sich zunächst. Der nächste Sommer sollte aber seinen Juckreiz wieder verstärken. Blutuntersuchungen waren auf Allergien negativ und es wurde eine Klimaempfindlichkeit vorgeschoben. Die Leberwerte  hatten sich gebessert, aber man sagte eine leichte Abweichung würde ein Leben lang bestehen bleiben. Von da an verschlimmerte sich Kimbers Zustand im Sommer von Jahr zu Jahr. Es wurde mit Cortison gespritzt (was aber nicht den Erfolg brachte wie versprochen), als ich dann sagte ich wolle das Zeug nicht mehr in ihn hineingespritzt haben, folgten Eigenblutbehandlungen und Echinazinkuren zur Immunstimmulanz ( völlig falsch, das weiß ich jetzt, nachdem ich Frau Nehls kennen lernte auch). Ließt man ihren Artikel über Sommerekzem fällt es einem wie Schuppen von den Augen.

Und nun kam, was kommen musste. Letztes Jahr war es so weit, dass mich jeden Tag mein Gewissen biss, wenn ich unseren Kimber sah. Das war kein Leben. Während die anderen Pferde in der Wiese fraßen, war er nur auf der suche nach einer Scheuerstelle. Was wir für einen Aufwand trieben, um alles mögliche abzupolstern oder sogar zu beseitigen, ist kaum vorstellbar. Aber Kimber fand immer neue Möglichkeiten sich bis tief ins Fleisch zu scheuern. Die Tierärzte gaben sich am Hoftor die Hand, aber keiner konnte helfen. Am Ende des Sommers war die Haut so geschunden, das er noch im späten November in die Tierklinik kam. Das Wetter ließ eine Weiterbehandlung  mit Waschungen nicht mehr zu. Die waren aber nötig, da das ganze Pferd so verhornt war, dass es nicht möglich war den Dreck des ständigen Welzens von ihm abzubekommen.

Nach der Tortur des letzten Sommers (und noch Herbstes)stand eines für uns fest: So schwer es auch ist, so kann es nicht weitergehen mit ihm. Diese Quälerei zuzulassen hat nur noch etwas mit Egoismus zu tun. Die Lebensqualität von Kimber war in diesem Sommer gleich null. Die Möglichkeiten, die sich in einem solchen Fall auftun, sind nun auch begrenzt. Die eine ist: Einschläfern, sobald die Schmerzgrenze wieder erreicht ist....

Dieser Gedanke zerriss mir fast das Herz. So suchte ich verzweifelt nach einem Platz für den Sommer in einer für Sommerekzemer günstigeren Gegend. Aber alle Leute die ich anrief  wollten von vornherein mit einem so extremen Ekzemer gar nicht  erst anfangen oder nahmen mir bei diesen Befund von vorn herein die Hoffnung. Bis ich durch Zufall auf der Homepage von Frau Nehls landete. Nach einem ausführlichen Telefonat ließ ich eine Haaranalyse machen, bei deren Ergebnis ich mir dann auch meine eigenen Haare raufte. Aber man kämpft und wir bekamen einen auf den Kimber zugeschnittenen Behandlungsplan, Ernährungsplan und einige sehr nützliche "Hilfsmittelchen" aus Frau Nehls Wunderküche (Allergosan-Öl, Ohrpuder,...). Und es geschah, was ich im letzten Jahr noch nicht einmal zu träumen wagte. Wir haben Ende Juni und Kimber ist noch bei uns. Er ist die meiste Zeit des Tages sehr entspannt und ohne "Juckstress". Hin und wieder zwickt's natürlich, aber das ist schnell wieder im Griff. Kimber ist sehr Pflegeintensiv. Aber wenn man so einen Erfolg sieht, nimmt man das gerne auf sich. Kimber geht es im Vergleich zu den vorherigen Sommern blendend. Natürlich gibt es hier und da eine kleinere Macke, aber dank des wundervollen Ohrpuders verheilt diese im Fluge. Und das trotz Temperaturen bis teilweise 35 Grad. Schweifrübe und Bauchnaht sind sogar noch gänzlich unversehrt. Ich dusche Kimber jeden Morgen gründlich ab, was er sehr genießt, und trage auf die noch fasst nasse Haut dann das Allergosan-Öl auf. Mit dieser Methode kommen wir am besten klar. Kimber tut es supergut und er hat im Sommer noch nie so eine geschmeidige glatte Haut gehabt. Und jetzt zu Frau Nehls PAA-Puder: Sie sollten es in Wunderpuder oder Zauberpuder umtaufen. So etwas habe ich ja noch nie erlebt. Kimber hat im Mähnenkamm immer schon Kraterförmige Löcher gehabt, die sich auf einmal auftun( im Sommer). Diese Löcher waren mit nichts zum abheilen zu bringen. Im Gegenteil. Sie haben genässt, geeitert und sind erst im Winter wieder richtig abgeheilt. Und jetzt?? Drei Tage Puder, und weg das Loch. WAUW!!!!!! Meine Mutter ist übel gestürzt und hat sich die ganzen Handflächen und Fingerkuppen aufgeschlagen. Jetzt nach einer Woche sind an manchen Stellen zwar noch Krusten aber sie kann ihre Hausarbeit normal erledigen, hat überhaupt keine Schmerzen mehr. Da find ich keine Worte mehr. SUPER!!! So, jetzt wartet Kimber schon auf seine Dusche. Alles Gute Sabine Rosenbaum


"Sabine Rosenbaum" Sabine.Rosenbaum(at)Brinkhof-moers.de schrieb weiter zum Sommerekzem:

Liebe Frau Nehls!

Sie werden merken das ich einen ganz schön hohen Verbrauch an der Kräutermischung habe. Aber ich kann doch meine beiden Shettys unmöglich zugucken lassen, wenn es so etwas tolles zu futtern gibt. Ich füttere inzwischen die ganze Mannschaft seit ein paar Wochen mit Wellness Basis. Allen schmeckts. Kimber geht es immer noch gut. Und das obwohl wir mittlerweile August(!!!!!) haben. Der Mähnenkamm ist völlig unversehrt, ebenso die Schweifrübe und die Bauchnaht. Er hat lediglich entlang der Rückennaht ein paar Stellen, wo das Fell ausgegangen ist. Aber die Haut ist trotzdem nicht durchgescheuert. Das ich den Kimber so gut über den Sommer bekomme hätte ich nie gedacht. Ohne Ihre "Wunderwaffen" bei Sommerekzem Allergosan Öl, PAA-Puder und Kräuter währe Kimber zu diesem Zeitpunkt mit Sicherheit wieder nur ein bemitleidenswerter Schatten seiner selbst. Und so steht er fröhlich Schweifwedelnd bei seinen kleinen Freunden in der "Steppenwiese" und braucht nicht ständig nach der nächsten Schubbergelegenheit Ausschau zu halten. Und dafür möchten wir noch einmal ein ganz dickes DANKE nach Bad Driburg  schicken.

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"Sabine Rosenbaum" Sabine.Rosenbaum(at)Brinkhof-moers.de schrieb:

Liebe Frau Nehls!

Vielen Dank für das Ergebnis der Haaranalyse. Da sind ja alle Hoffnungen wahr geworden. Natürlich werde ich die von Ihnen vorgeschlagene Behandlung weiter fortführen. Kimber ist trotz eines absoluten "Mückenwetters" (feucht/heiß) in einem absolut tollen Zustand. Noch einmal vielen, vielen Dank für Ihre Mühen. Einen ganz lieben Gruß aus Moers, Sabine Rosenbaum

"Sabine Rosenbaum" Sabine.Rosenbaum(at)Brinkhof-moers.de  schrieb:

Liebe Frau Nehls! Wie versprochen kommen hier ein paar Fotos zum Sommerekzem. Leider ist Kimber nach der Morgendusche auch nass geblieben, da es heute bei uns Regnet. Aber das tut der Aussagekraft der Bilder keinen Abbruch. Heute ärgere ich mich, dass ich nicht auch schon in den letzten Sommern ein paar Fotos gemacht habe ( nach dem Motto vorher/nachher). Aber wer fotografiert schon gerne sein eigenes Elend. Das erste Bild zeigt Kimber in seiner ganzen glänzenden Pracht. Es ist zwar vom Entstehungsdatum nicht mehr so Brandaktuell (von Anfang Juli). Aber ich musste es Ihnen einfach mitschicken. Für mich hat dieses Bild nämlich eine ganz besondere Bedeutung. Es ist nach all den Jahren in denen Kimber bei uns lebt mein erstes Sommerfoto. Da diese Dokumente ja immer nur die schönsten Erinnerungen und Seiten des Fotografierten festhalten sollen, existieren sonst nur Winterfotos. Kimber im Schnee, Kimber im Regen und Kimber im Matsch. Die folgenden Fotos sind ganz neu. Also vom 09.09.2005. Eine ganz wichtige Sache muss ich noch anmerken. Der kurze Mähnenkamm und Schweifrübe sind nicht das Ergebnis irgendwelcher Schubberattacken, sondern das war ich mit meiner bösen Schere. Da Kimber in der ersten Saison seiner Behandlung nun ganz konsequent jeden Tag geölt wird habe ich mir ganz faul die Arbeit erleichtert. Nach Hufelexier am Anfang der Behandlung wuchsen nämlich plötzlich Haare, wo vorher keine zu erahnen wahren. Das heißt, Kimber hat einen Mähnenkamm und eine Schweifrübe wie ein Orientteppich der ersten Güteklasse. Da ist kaum ein durchkommen.

Aber ich denke der Zustand der Haut spricht da für sich. Da Kimber an seinen weißen Stellen eine Baby-Schweinchenrosa Haut hat, leuchtet jede Scheuerstelle sofort in Ampelrot durch das Fell. Aber diesen Sommer gab es nicht die kleinste Stelle an der ganzen Schweifrübe. Lediglich am Mähnenkamm ist wie man sieht eine Fingerkuppen große Stelle, die nach ein paar Tagen PAA-Puder schon wieder mit einer neuen Haut überzogen ist. Und die Rückennaht ist ein Meisterstück. Letztes Jahr war der ganze Rücken übersäht mit nässenden, eiternden Wunden. Die ganze Kruppe war total verhornt und verkrustet. Natürlich waren der Mähnenkamm und die Schweifrübe nicht besser dran. Ich wünsche allen Pferden und natürlich auch ihren Haltern, die ja nicht minder Leiden, dass sie auch so einen schon für die normale Vorstellungskraft an ein Wunder grenzenden Erfolg erzielen. Damit alle Zwei- und Vierbeiner noch viel Spaß miteinander haben. Ich kann das tolle Gefühl gar nicht beschreiben, am Weidetor zu stehen und zu sehen das unserem Kimber ein zweites Leben geschenkt wurde. Denn ich muss gestehen, wir alle hätten uns so eine Qual wie im letzten Sommer nicht noch einmal ansehen können UND DÜRFEN.

Einen ganz lieben Gruß Sabine Rosenbaum

Frau Natalie Hernandez, Maxstr. 37, 67133 Maxdorf und Mona schrieben zum Sommerekzem:

Sehr geehrte Frau Nehls,

mit diesem Brief wollte ich Ihnen noch einmal recht herzlich danken. Obwohl ich anfangs wirklich sehr skeptisch war, ob Allergosan bei meiner sechsjährigen Stute Mona Wirkung zeigen würde, bin ich jetzt sehr angenehm überrascht. Ihr Sommerekzem macht sich nur noch am Bauch bemerkbar. Im Vergleich zum Vorjahr eine enorme Verbesserung, in dem sie sich Schweif, Mähne und Bauch blutig gescheuert hatte und wir schon am überlegen waren, ob wir sie nicht zum Schlachter bringen sollten, um sie von ihrem Leiden zu erlösen. Zum Glück haben wir dies nicht gemacht! Dieses Jahr ist sie Dank Allergosan eine aufgeweckte und liebe Stute mit enormem Arbeitswillen.

Mit freundlichen Grüßen Natalie Hernandez und Mona


"Denise Langenauer" d_langenauer(at)swissonline.ch schrieb zum Sommerekzem:

Auf der "Internetsuche" nach einem Mittel gegen Sommerekzem für meinen dreijährigen Wallach stieß ich zufällig auf die Adresse von Frau Nehls. Ich schrieb ihr und schilderte das Problem des Pferdes. Umgehend erhielt ich von Frau Nehls Antwort mit Vorschlägen zur gezielten Fütterung von Sommerekzemern. Dies beinhaltete auch die Allergosan Kräutermischung.

Ich stellte die Fütterung meines Wallaches auf die von Frau Nehls vorgeschlagenen naturbelassenen Produkte um und seit Ende November letzten Jahres bekommt er auch die Allergosan Kräutermischung. Den Winter über erhielt er innerlich nur alle zwei Tage die Mischung. Seit Mitte März bekommt er Allergosan zweimal tgl. innerlich und alle zwei bis drei Tage streiche ich den Wallach äußerlich (Mähnenkamm, Schweifrübe und Bauchnaht) mit Allergosan Oel ein. Ich muss sagen, der Erfolg ist bis jetzt sensationell. Trotz der starken Mückenbelastung und der schon fortgeschrittenen Jahreszeit (Anfang Juni) scheuert sich das Pferd nicht mehr. Seine Mähne ist kräftig, an der Schweifrübe ist kein Haar weggescheuert und an der Bauchnaht ist auch keine Spur von Sommerekzem zu erkennen und das bei einem Pferd, welches sehr stark an Ekzem litt.

Ich bin begeistert von diesem Produkt und der immer zuvorkommenden, netten und kompetenten Art von Frau Nehls, wie Sie einem versucht zu helfen. Allen, die ein Sommerekzemer haben, kann ich nur ans Herz legen, sich an Frau Nehls zu wenden und ihr Produkt "Allergosan" auszuprobieren. Ihr Pferd wird es ihnen danken. Wir sind jedenfalls begeistert davon. Ein herzliches Dankeschön von uns.


"Gangl, Gabriele schrieb zum Sommerekzem:

Hallo Frau Nehls,

gestern Abend habe ich die Twinkle schon mal eingeölt, ich bilde mir ein sie war schon während des Einmassierens nicht mehr so ekstatisch, hat mir nicht die bevorzugten Stellen hingehalten wie sie es sonst immer tat, kann das sein? Als ich nach einmal rundherum wieder an der Brust angekommen war nahm sie den Kopf hoch wie immer, um sich in völliger Hingabe schubbern zu lassen, dann jedoch schien es, als sei die Wohltat des Geschubbert Werdens (also auch der Juckreiz?), doch nicht so toll und sie nahm den Kopf herunter und stand ganz ruhig. Anstatt mit dem Hinterteil beim massieren hin und her zu schaukeln, stand sie da mit gesenktem Kopf wie ein Westernpferd und schaute sich fragend manchmal nach mir um. Ein Hoch auf den Tierhalter-Plazebo-Effekt, vermutlich lag es daran, dass es ein sehr kühler windiger Tag mit wenig Insekten gewesen war und die Nächte nun auch schon frisch werden, dennoch werde ich den Eindruck nicht los das etwas anders ist, auch heute morgen als ich ihr über das regennasse Fell striegelte, wollte sie lieber fressen, so was gab es noch nie.

Vielen Dank erst mal, ich werde die Sache weiter beobachten.

Viele Grüße Gabriele Gangl

Gabriele Bette, Rheinstr. 31, 65385 Rüdesheim zum Sommerekzem, Tel., Fax: 06722-2296:

Sehr verehrte Frau Nehls,

heute möchte ich Sie wissen lassen, dass ich vor 5 Wochen auf der Suche nach einem Mittel gegen Sommerekzem für mein Pferd Poko - ein Friese/Knabstrupper - im Internet auf Ihre Seiten gestoßen bin. Poko leidet seit ich ihn habe (4 Jahre) sehr massiv unter diesem Sommerekzem, mit allem, was dazu gehört: Schweifrübe blutig gescheuert, Mähnenkamm blutig, der gesamte Bauchbereich kahl, trocken, blutig, Ohren kahl. Nachdem wir über Desensibilisierung, Eigenblutbehandlung etc. vieles getestet haben, entschlossen wir uns, die Behandlung mit Kräuter und Öl zu testen. Eigentlich wage ich es nicht auszusprechen, aber Poko ist nach nur 4 Wochen nicht mehr wund. Die Haare fangen an den kahlgescheuerten Stellen wieder an zu wachsen. Ich hoffe so sehr, dass diese Art von Behandlung weiter anschlägt. Deshalb möchte ich diese Fütterung (3 Hände täglich) plus Ölbehandlung weiter beibehalten.

Mit freundlichen Grüßen G. Bette

"petra messmer" petra_messmer(at)hotmail.com schrieb zum Sommerekzem:

Liebe Frau Nehls,

Ich bin vom Allergosan für Apollo total begeistert. Bis jetzt gibt es noch kaum Anzeichen von Sommerekzem und seine Mähne und sein Schweif sind lang und voll wie nie. Ich habe Ihre Adresse einigen Bekannten von mir weitergegeben die mit ihren Pferden ähnliche Probleme haben. Ich möchte gerne nochmals 1 Sack Allergosan bestellen. Besten Dank.


"petra messmer" petra_messmer(at)hotmail.com schrieb zum Sommerekzem:

Liebe Frau Nehls,

Herzlichen Dank für Ihr herziges Mail und die netten Weihnachtswünsche. Auch Ihnen wünsche ich von Herzen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr. Ich bin sehr zufrieden mit Ihren Produkten!!! Apollo sieht blendend aus. Sein Fell ist kräftig und unglaublich glänzend und er hat sogar eine Mähne bekommen. Das hab ich an ihm noch nie gesehen, denn das war immer alles total durchgescheuert. Auch die vielen Schuppen sind weg. Ich bin schon sehr gespannt wie es ihm im nächsten Frühjahr mit seinem Sommerekzem ergehen wird - aber ich bin sehr zuversichtlich.

D A N K E und mit lieben Grüssen (ich halte Sie weiter auf dem Laufenden) PETRA MESSMER

 

Allgemeines zum Sommerekzem

Immer weiter steigt die Anzahl der vom Sommerekzem und weiteren allergischen Problemen betroffenen Pferde. Längst sind nicht nur Isländer, sondern sämtliche Pferderassen vom Sommerekzem betroffen. Auch heute noch sind viele Ursachen des Sommerekzems ungeklärt, bewiesen ist, dass verschiedene Faktoren zum Sommerekzem beitragen. Auslöser des Sommerekzems sind zwar die Culicuides Spezies (im Sprachgebrauch Mücken oder Gnitzen), jedoch sind für die Sensibilisierung weitere, zum Teil gänzlich ungeklärte Ursachen des Sommerekzems, verantwortlich. Die genetische Disposition zum Sommerekzem, das Stoffwechselgeschehen beim Sommerekzem, ein problematischer Intestinal- und Digestionstrakt mit gestörter Symbiose bei Sommerekzem, in welchem sich über 80 % der Immunzellen befinden, sowie auch das Säure-Basen-Gleichgewicht sind als kausale Ursachen für die Überreaktion des Immunsystems, dem Sommerekzem, anzusehen. Eine große Rolle beim Sommerekzem spielt in diesem Zusammenhang die Ernährung, welche in erster Linie bedarfsgerecht - nicht übermäßig - und möglichst naturbelassen sein sollte. Auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sollten in für das Sommerekzem Pferd optimal verwertbarer Form zugeführt werden.

Sommerekzem, sommerräude, sommerekzem pferd, sommerekzem bei pferden

Diskutiert werden immer häufiger auch psychische und hormonelle Ursachen des Sommerekzems, welche zum Allergiegeschehen beitragen können. Auch Umweltfaktoren sind bei der ständig steigenden Anzahl von allergischen Erkrankungen wie dem Sommerekzem in starkem Maße zu berücksichtigen. Unsere Umwelt wird immer aggressiver und Reaktionen hierauf zeigt gerade das Pferd, welches von unseren "Haustieren" wohl die naturverbundenste und somit auf die Umwelt sensibel reagierendste Spezies ist. Probleme zeigen sich hier in vielfältiger Weise, so ist längst nicht nur das Sommerekzem zum makroskopisch wahrnehmbarem Symptom geworden. Head-Shaking, allergische Reaktionen der Schleimhäute (Nasenausfluss, Husten, stark tränende Augen, Bindehautentzündung), dies alles können allergische Reaktionen auf unterschiedliche Umweltfaktoren sein. Nesselfieber (Urticaria) und starke Quaddelbildung als Reaktion auf Insektenstiche und andere Allergene nehmen als weitere allergische Reaktionen stark zu.

Entwicklungshintergrund der Produkte gegen das Sommerekzem

Haflingerstute Sina, 3 Jahre, Sommerekzem:

Ausbruch des Sommerekzems 1999: Betroffen vom Sommerekzem war nicht nur das Langhaar, sondern der gesamte Körper: Hinterhand, Kopf, Bauchregion, Hals, Rücken. In wenigen Tagen scheuerte sich das Pferd Mähne und Schweifrübe ab, hervor traten offene, blutige und eitrige großflächige Hautbezirke. Der gesamte Pferdekörper war übersäht mit massiven Hautschädigungen, welche durch das ständige Scheuern ausgelöst wurden. Der Juckreiz des Sommerekzems war derart qualvoll, dass das gesamte Pferdeleben hiervon beeinträchtigt wurde. Anfassen, striegeln, reiten, nichts war mehr möglich aufgrund des Sommerekzems.

Sommerekzem, sommerräude, sommerekzem pferd, sommerekzem bei pferdenHinzu kam eine große Aggressivität ausgelöst durch das Sommerekzem: Dieser Zustand war einfach unerträglich! Die Bauchregion wurde durch "akrobatische Leistung" am Boden bzw. an Wurzeln und Baumstämmen derart gescheuert, dass es auch hier zu massiven Folgeinfektionen des Sommerekzems kam. Der Zustand war derart qualvoll, dass man sich ernstlich überlegte, ob aus tierschutzrechtlichen Gründen eine Erlösung des Pferdes nicht der bessere Weg wäre als ein Leben mit diesem Sommerekzem.

Dies auch, da sämtliche Erfahrungen zum Sommerekzem besagen, dass das Ausbruchsjahr mithin noch das am wenigsten ausgeprägteste Sommerekzem mit noch relativ milde verlaufenden Symptomatiken des Sommerekzems zeigt. Das hätte bedeutet: Die Folgejahre würden noch schlimmer! Nach dem verzweifelten Einsatz 1999/2000 unterschiedlichster Sommerekzem Therapien, Pflege- und Ergänzungsfuttermitteln gegen das Sommerekzem wurde festgestellt, dass kein nur annähernd zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden konnte. Zum Teil verschlimmerte sich der Zustand des Sommerekzems während der Therapie noch. Als kritische Sommerekzem Zeit konnte die Zeit von Anfang März bis Ende November festgestellt werden, was letztlich bedeutete: Es gab während des Jahres nur 3 Monate, in welchen kein qualvolles Sommerekzem das Pferdeleben stark beeinträchtigte.

Dieses Pferd mit Sommerekzem ist mein Pferd und ich suchte verzweifelt nach Wegen, meinem Pferd zu helfen:

Nachdem wir sämtliche äußerlichen und innerlichen Mittel gegen Sommerekzem ausprobiert hatten, mehrere Tierärzte mittlerweile ratlos waren und alle Ergänzungsfuttermittel für Sommerekzem nicht halfen, suchte ich verzweifelt nach der Linderung, der Besserung und der Hilfe für mein Sommerekzem Pferd.

So wurde Sina erst einmal "Versuchspferd" zum Thema Sommerekzem. Seit Ausbruch des Sommerekzems machte ich die Erfahrung, dass einige Pflanzen und Kräuter positiv auf die Symptomatik des Sommerekzems wirkten und zum Teil den Juckreiz des Sommerekzems ein wenig linderten. Leider war der Erfolg nie zufriedenstellend und die Juckreizminderung zum einen nur kurzfristig, zum anderen nicht ausreichend. Mein Ziel war, den Juckreiz des Sommerekzems als Verursacher aller Folgeinfektionen der Haut des Sommerekzems zum Stillstand zu bringen. Ich las sämtliche Fachliteratur über Sommerekzem, Zeitungsberichte über Sommerekzem, Erfahrungsberichte zum Sommerekzem, Futtermittelherstellerberichte zum Sommerekzem, Testreihen zum Sommerekzem etc.. Ich verschlang geradezu alles, was irgendwie über das Sommerekzem bekannt zu sein schien. Hier widersprach sich letztlich vieles zum Sommerekzem. Was einer für gut bei Sommerekzem befand, befand der andere bei Sommerekzem für eher ungünstig usw.. Auch hier mussten die eigenen Sommerekzem Erfahrungen gesammelt werden: Immunsystem stärkend oder regulierend war z. B. die Kernfrage des Sommerekzems, die sich beim Lesen vieler "Fachberichte" über Sommerekzem stellte.

Ausschlaggebend für den Erfolg der Sommerekzem Therapie war eine gute Beobachtungsgabe sowie die ständige Überwachung des Sommerekzems und das ganzheitliche Sommerekzem Konzept (Haltung und Fütterung). Die Fütterung wurde komplett umgestellt auf naturbelassene Futtermittel. Nun ja, nach etlichen Versuchen wurde mit kleineren und auch größeren Rückschlägen dann das Ergänzungsfuttermittel Allergosan-Kräutermischung sowie zur lokalen Eindämmung des Juckreizes beim Sommerekzem Allergosan-Öl und Allergosan-Insekt-Öl geboren. Grundvoraussetzung für all diese Mühen, diese immensen Kosten und den Zeitaufwand, mit dem ich die ganze Geschichte Sommerekzem betrieb, war die Liebe zu meinem Pferd und der Ehrgeiz, meinem Pferd ein pferdegerechtes und glückliches Leben ohne Sommerekzem zu ermöglichen.

Es hat sich gelohnt:

Heute ist Sina symptomfrei, keine Spur mehr vom Sommerekzem! Sie hat einen typischen Haflingerbehang, ein glänzendes Fell und ist ein wieder lebenslustiges und vor allem glückliches Pferd ohne qualvollen Juckreiz aufgrund des Sommerekzems. Sina lebt im Offenstall mit dauerndem Zugang zur Weide, erhält während der "kritischen Zeit" täglich Allergosan-Kräuter und wird während dieser Zeit - je nach Witterung - 1 bis 5 x wöchentlich mit Allergosan-Öl eingerieben. Ansonsten achte ich streng auf naturbelassene Nahrung, statt üppig und teuer, ist hier eher karg angesagt. Zur bedarfsgerechten Versorgung mit Mineralien/Vitaminen/Spurenelementen füttere ich seither die Allergosan-Kräutermischung, da auf eine bedarfsgerechte Versorgung des Sommerekzemers keinesfalls verzichtet werden darf. Jeder Organismus - erst recht, wenn Schwächen vorhanden sind wie das Sommerekzem - ist essentiell auf dessen Zuführung angewiesen. Bei der Entwicklung und Zusammenstellung der Allergosan-Kräutermischung bei Sommerekzem war der Schwerpunkt, Kräuter auszuwählen, welche eine entgiftende und stoffwechselfördernde Wirkung haben. Wichtig empfinde ich auch, dass verschiedene Kräuter in ausgewählter Kombination bei Sommerekzem gefüttert werden, da diese nur im Zusammenspiel eine ausreichende Versorgung des Sommerekzemers bieten können, darüber hinaus jedes Kraut eine andere Zusammensetzung hat und so mehrere positive Wirkungen zur Regulation des Sommerekzems entfaltet werden können. Die Allergosan Kräutermischung enthält daher mehrere speziell auf die Ursache und Symptomatik des Sommerekzems abgestimmte Kräuter, welche sich in Ihrer Kombination optimal ergänzen und das ekzemgeplagte Pferd ganzjährig mit den so wichtigen natürlichen Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen versorgen. Claudia Nehls, Tierheilpraktikerin

Über das eigentliche Allergiegeschehen hinaus gibt es zahlreiche
das Sommerekzem begünstigende Faktoren:

Individuelle Prädispositionen bei Sommerekzem

 

1. Stoffwechselprobleme bei Sommerekzem:

Diese äußern sich u. a. in verzögertem Haarwechsel, schuppigem Haarkleid, fettigem Fell und Anfälligkeit für Parasiten- und Pilzerkrankungen sowie langsamer Wundheilung.

 2. Hormonelle Imbalancen bei Sommerekzem:

Äußern sich durch Scheuern am ganzen Körper während der Rosse und erhöhter Hautempfindlichkeit sowie auch nicht regelmäßiger verzögerter Rosse oder "Dauerrosse", Verhaltensauffälligkeiten im Zusammenhang stehend mit der Haut (beißen, kratzen etc.).

3. Psychische Faktoren des Sommerekzems:

Ein Pferd, welches in seiner Herde stark unterdrückt und sozusagen das "schwächste Glied" ist, ein Pferd, welches sich von seinem Besitzer nicht geliebt und zurückgesetzt fühlt, oder auch ein Pferd, welches unter permanenter Langeweile leidet, starkem Stress und überfordernder Arbeitsbelastung ausgesetzt wird, fühlt sich in seiner Haut ebenfalls nicht wohl.

Auch psychische Faktoren tragen zum Allergiegeschehen Sommerekzem nicht unerheblich bei.

Fütterungsbedingte Prädispositionen des Sommerekzems sind Vitamin-, Mineralstoff-, Spurenelementüber- bzw. Unterversorgung, Imbalancen im Nährstoffhaushalt, Rohfasermangel, Eiweiß- sowie Energieüberversorgung.

Bekannt ist, dass ein Überangebot an Protein und Energie stark zum Allergiegeschehen beiträgt. Dies umso mehr, wenn nicht ausreichend Rohfaser zugeführt wird. Die Ernährung eines Pferdes mit Sommerekzem sowie auch mit anderen Erkrankungen aus dem allergischen Formenkreis sollte in erster Linie bedarfsgerecht - nicht übermäßig - und möglichst naturbelassen sein. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sollten in für das Pferd optimal verwertbarer Form (= natürlich, nicht synthetisch) ausreichend zugeführt werden. Schädlich zu beurteilen sind hier gleichermaßen Mangelerscheinungen, Überschüsse und Imbalancen. So begünstigt ein Mangel an Calcium Hautveränderungen ebenso wie ein Calciumüberschuss. Calcium konkurriert im Darm mit Kupfer, Zink und Selen um die Aufnahme in den Organismus. Kupfer und Zinkmangel sind direkte Verursacher von Hautproblemen und Juckreiz. Kleie (große Anteile finden sich in Fertigmash) vermindern die Aufnahme von Calcium, Kupfer, Zink und Selen, so ist bei täglicher Fütterung ein Mangel bereits vorprogrammiert. Ein Überschuss an Selen, welcher, da Selen ein Spurenelement ist, schon bei geringster Überdosierung eintreten kann, führt zu Vergiftungserscheinungen wie Haarausfall, Ausfall des Mähnen- und Schweifhaares bis hin zum sogenannten "Ausschuhen", welches meist den Verlust des Pferdes bedeutet.

Eine bedarfsgerechte Ernährung ist die Grundvoraussetzung jeder erfolgreichen Therapie des Sommerekzems. Hier muss in jedem Fall der Grundstock des therapeutischen Eingreifens bei Sommerekzem gelegt werden. Ohne Beachtung einer optimalen Nährstoffzuführung bei Sommerekzem wird jede Sommerekzem Therapie langfristig zum Scheitern verurteilt sein!

Hüten sollte man sich vor allem, dem Sommerekzemer wechselnde oder auch gleichzeitig mehrere Ergänzungs- u. Zusatzfuttermittel zu füttern, da diese zwangsläufig zu Fehlversorgungen des Sommerekzemers führen. Viele Pferdehalter scheinen beim Sommerekzem dazu zu neigen, alles auf einmal ausprobieren zu wollen: dies ist der falsche Weg bei Sommerekzem! Der Markt ist unbegrenzt, was Hilfen und Ergänzungsfuttermittel für Sommerekzemer betrifft, jedoch sollte man eines nach dem anderen bei Sommerekzem ausprobieren und jedem neuen Produkt einen Zeitraum von ca. 3 Monaten einräumen; damit man dann auch abschätzen kann, was wirkte positiv, was eher gar nicht und was negativ auf das Sommerekzem.

Eine ausgewogene Fütterung ist Voraussetzung für einen funktionierenden Stoffwechsel, ein gesundes und intaktes Darmmilieu sowie ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis bei Sommerekzem, was unserem Ekzemer aus gutem Grund zugute kommt:

Weiterhin ist bekannt, dass ein chronisch gestörtes Darmmilieu (ausgelöst durch zu große Mengen und/oder oft artfremdes Eiweiß) - im Darm befinden sich über 80 % der Immunzellen - eine Verschlechterung der Anpassung an äußere Reize und mangelhafte Immunabwehr (keine Eliminierung von Allergenen mehr möglich) bewirkt. Somit ist ein gestörtes Darmmilieu sowie auch ein gestörtes, zum Teil hieraus resultierendes, Säure-Basen-Gleichgewicht kausal mitverantwortlich für die Überreaktion des Immunsystems, des Sommerekzems (= Allergie).

Als Hauptverursacher eines gestörten Säure-Basen-Gleichgewichts bis hin zur Übersäuerung ebenso wie eines chronisch gestörten Darmmilieus wird eine falsche Fütterung als sicher angesehen.

Weitere Prädispositionen des Sommerekzemers:

Ein weiterer begünstigender Faktor des Sommerekzems ist Bewegungsmangel und Übergewicht:

Bewegung fördert die Durchblutung sowie den Stoffwechsel und wirkt regulierend auf das Allergiegeschehen des Sommerekzems. Des Weiteren wird das Wohlbefinden durch ausreichend Bewegung an frischer Luft gestärkt.

Bedeutung der Umwelt bei Sommerekzem

Umweltfaktoren sind bei der ständig steigenden Anzahl von allergischen Erkrankungen wie dem Sommerekzem in starkem Maße zu berücksichtigen. Unsere Umwelt wird immer aggressiver und Reaktionen hierauf zeigt gerade das Pferd, welches von unseren "Haustieren" wohl die naturverbundenste und somit auf die Umwelt sensibel reagierendste Spezies ist. Probleme zeigen sich in vielfältiger und stetig zunehmender Weise, nicht nur das Sommerekzem, sondern Headshaking, allergische Reaktionen der Schleimhäute (Nasenausfluss, Husten, stark tränende Augen, Bindehautentzündung) und Nesselfieber (Urticaria) und starke Quaddelbildung als Reaktion auf Insektenstiche und andere Allergene nehmen als weitere allergische Reaktionen zu. Allergene können sich beispielsweise auch im Heu befinden. Immer häufiger treten Urticaria & Co. auch in weidefreien Zeiten auf und wir beobachten zunehmend, dass unverträgliche bzw. Allergen Potenzial bergende Pflanzen im Heu vorhanden sind. Wird das Heu gewechselt, klingen die Symptome innerhalb weniger Tage ab.

Erhöhte Leberwerte, welche bei Allergikern und dem Sommerekzem häufig anzutreffen sind, beeinflussen den gesamten Stoffwechsel und fördern die Allergiebereitschaft des Sommerekzemers. Auch scheinen manche Pferde empfindlicher zu reagieren, da bei gleicher Fütterung und Haltung und identischen Bedingungen bei einigen Pferden erhöhte, bei anderen Pferden im Normbereich liegende Leberwerte anzutreffen sind. Gerade das so sensitive "Naturtier Pferd" hat Probleme, mit dem stetig steigenden Maß an Toxinen, welche durch die synthetische Fertigfütterung mit ihren zahlreichen Zusatzstoffen ebenso wie unseren leichtfertigen Umgang mit Giftstoffen unterschiedlicher Art (Dünger, Unkrautbekämpfung, Umweltfaktoren, Abgasen usw.) verursacht wird, zu leben.

Berichtet die Presse in erster Linie über Umweltskandale und wirklich lebensbedrohliche Veränderungen der Klimabedingungen, so zeigt uns das Pferd wohl schon Jahrzehnte früher dank seines Instinktes, dass das "Zurück zur Natur" der einzig gangbare Weg für eine lebenswerte Zukunft ist!

Haltungsbedingte Faktoren des Sommerekzems

In Küstenregionen kommt das Sommerekzem nahezu nicht vor.

Weiden in Küstenregionen meiden die Mücken vor allem wegen des Windes. Auf Bergweiden über 500 Metern trifft man kaum Sommerekzemer mit ihren typischen Sommerekzem Symptomen an. Desto windiger das Umfeld, desto wohler fühlt sich unser Sommerekzemer.

Die noch gängige Meinung, dass Sommerekzemer am Meer bzw. in Meeresnähe symptomfrei bleiben, scheint jedoch zunehmend ins Wanken zu geraten. Vermehrt höre ich, dass auch bei Abgabe der Tiere "ans Meer" Symptome des Sommerekzems auftreten. Einzige Ausnahme: Island, hier gibt es das Sommerekzem nicht, was sicher an den klimatischen Bedingungen, der Vegetation und den völlig anderen Gesamtbedingungen liegt! Fatal für den Sommerekzemer ist ein stehendes Gewässer in der Nähe:

Hier mutiert das Sommerekzem zur Qual, Pferde mit Sommerekzem gehören nicht in die Nähe eines Teichs, der Brutstätte für die Mücken ist.

Die Haltung des Sommerekzemers sollte in erster Linie - dies gilt für den Sommerekzemer ebenso wie für alle anderen Pferde, denn in erster Linie ist auch der Sommerekzemer Pferd - pferdegerecht, gesund, natürlich und mit möglichst viel Bewegung in frischer Luft in einer freien und möglichst windigen Gegend stattfinden. Je windiger die Gegend, desto positiver für unser Sommerekzem Pferd. Wind ist in erster Linie von der Lage des Wohnorts abhängig, daher sollte diese möglichst etwas erhöht und nicht in unmittelbarer Nähe bebaut sein. Es ist genau die Lage, die bei Stürmen, die uns zukünftig ja weiter und verstärkt bevorstehen sollen, die nicht Attraktive ist!

Durch eine artgerechte Haltung des Pferdes mit Sommerekzem werden Stoffwechsel, Durchblutung (welche grundsätzlich wichtig ist) und Psyche stark positiv beeinflusst.

Die Möglichkeit zum Scheuern für das Sommerekzem Pferd sollte in Form von befestigten ausrangierten Besen gegeben werden, Verletzungsmöglichkeiten müssen ausgeschaltet werden. Zu beachten ist, dass der starke Ekzemer durch exzessives Scheuern starke Läsionen und Verletzungen geradezu herausfordert. Da ein nicht unerheblicher Gewöhnungseffekt beim Sommerekzem einsetzt bei den betroffenen Pferden, ist eine Weide ohne Baumbestand anzuraten; da Bäume in der Regel Verletzungsquellen darstellen können und geradezu zum Scheuern und Schubbern einladen. Die Weideflächen bei Sommerekzem sollten extensiv bewirtschaftet werden, was bedeutet, ausschließlich natürlich gedüngt (eigener abgelagerter, also kompostierter Mist) und mit nur wenigen Pferden beweidet.

Die Unkrautbekämpfung sollte natürlich vonstatten gehen, was heißt:

Kein Einsatz chemischer Unkrautbekämpfungsmittel! Je natürlicher und vielfältiger unsere Pferdeweide ist, je positiver ist der Grasbestand bei Sommerekzem zu bewerten; extensiv bewirtschaftete Weideflächen sind verhältnismäßig rohfaserreich, protein- u. energiearm, was nicht nur unserem Sommerekzemer zugute kommt! Des Weiteren ist auf Hygiene bei Sommerekzem zu achten, was regelmäßiges Kot einsammeln (sofern es die Fläche in ihrer Größenordnung erlaubt) ebenso einschließt, wie tägliches Ausmisten des Stalles, Reinigung der Tröge und Tränken, Entfernung von Spinngeweben etc.; hier sollte das Augenmerk auf eine natürliche Bekämpfung der Insekten gelegt werden.

Einfache Hilfsmöglichkeiten bei Sommerekzem

Hierzu gehört ganz sicher ein Fliegenkopfschutz mit Klettverschluss oder Gummiband bei Sommerekzem, Klettverschluss bzw. Gummiband verhindert, dass die Sommerekzem Pferde hängen bleiben und ist für alle Pferde unbedingt notwendig, für den Sommerekzemer bestimmt lebensrettend, da dieser geradezu prädestiniert ist, sich bei Scheuerei und Juckerei zu verheddern. Ekzemerdecken sind eine hilfreiche Erfindung, nicht alle Sommerekzem Pferde kommen jedoch damit zurecht. Sommerekzem Pferde, die sich sichtlich unwohl fühlen mit Decke und nur den Gedanken verfolgen, wie sie die Decke am besten wieder los werden, hierbei mit sämtlichen Tricks vorgehen, sind keine Kandidaten für eine Ekzemerdecke. Die meisten Sommerekzem Pferde sind jedoch geradezu begeistert, wenn sie durch eine Decke geschützt werden und in dem Fall sind Ekzemerdecken eine wirkliche Hilfe für die Sommerekzem betroffenen Pferde. Allerdings sollte die Decke nicht 24-Stunden im Einsatz sein, auch Ekzemerhaut möchte einmal frei atmen!

Allerdings sollte zusätzlich die Fütterung und Haltung bei Sommerekzem überdacht werden und selbst mit Ekzemerdecke lohnt sich eine Therapie der überschießenden Immunreaktion des Sommerekzems.

Denn: ein Sommerekzem kann nur der Anfang sein und weitere allergische Reaktionen die Folge, von daher ist eine Sommerekzem Therapie unbedingt anzuraten und nicht das Verschleiern der Symptomatik durch den Einsatz von Ekzemerdecken. Diese sollten als das verstanden werden, was sie sind:

Eine positive Unterstützung, eine echte Hilfe und Verringerung der Qual des Juckreizes aufgrund des Sommerekzems, sie steigern die Lebensqualität erheblich im besten Falle, sind jedoch nicht das Wunder- und Allheilmittel bei Sommerekzem!

Therapiemöglichkeiten des Sommerekzems

Weder der alleinige Einsatz von Kräutern und Ergänzungsfuttermitteln, noch die alleinige lokale Behandlung der betroffenen Hautbezirke bei Sommerekzem und schon gar nicht die in der Praxis immer noch viel zu oft praktizierte und als erstes Mittel der Wahl eingesetzte Kortikoidtherapie bei Sommerekzem (Unterdrückung bzw. Verlagerung des Symptomenkomplexes, teilweise verheerende Nebenwirkungen, wie z. B. Hufrehe) können als wirksame Sommerekzem Therapie angesehen werden. Bezüglich der Sommerekzem Therapie mit Cortison sollte diese immer dem Notfall vorbehalten bleiben; denn gerade Pferde, die an Sommerekzem erkrankt sind, dies gilt übrigens auch für sämtliche anderen allergischen Haut- und Atemwegserkrankungen, scheinen disponiert für Hufrehe zu sein.

Ich mache zunehmend die Erfahrung, dass Hufrehe und Sommerekzem bzw. Hufrehe und Atemwegserkrankung innerhalb weniger Monate bei einem Pferd auftreten. Die Zusammenhänge sind zwar noch ungeklärt, doch die Erfahrung sollte uns lehren, dass Zusammenhänge zumindest bestehen könnten. Da Cortison als Hufreheauslöser bekannt ist, sollte Wirkung und mögliche Nebenwirkung äußerst gut abgewägt werden, denn: eine Hufrehe ist lebensbedrohlich und endet oft tödlich, das Sommerekzem gehört nicht zu den lebensbedrohlichen Erkrankungen und lässt sich durch wenige Sommerekzem Maßnahmen für das vom Sommerekzem betroffene Pferd im erträglichen Rahmen halten. Man sollte es erst gar nicht so weit kommen lassen, dass bei Sommerekzem über den Einsatz von Cortison nachgedacht werden muss, sondern bei den ersten Symptomen des Sommerekzems (= Juckreiz) sofort und umgehend handeln.

So kommt man erst gar nicht in die verzwickte Situation, abwägen zu müssen in Form von Pro & Contra beim Sommerekzem!

Weder in der Schulmedizin noch in der alternativen Tierheilkunde existiert eine nachweislich bei allen Sommerekzem erkrankten Pferden erfolgreiche Sommerekzem Behandlung durch ein einzusetzendes Mittel, da diese eine Standardmedikation nach dem "Schema F" darstellen müsste, welche es ganz bestimmt bei Sommerekzem ebenso wenig geben wird, wie bei anderen Erkrankungen!

Dieses eine Mittel als Mittel der Wahl beim Sommerekzem gibt es meiner Ansicht nach nicht!

Meiner Erfahrung nach lässt sich das Sommerekzem nur unter Einbeziehung der Ganzheitlichkeit wirksam therapieren.

Nach ausführlicher Anamnese des Sommerekzems sollte bei Bedarf einerseits eine individuelle Sommerekzem Therapie eingeleitet werden, welche sämtliche Prädispositionen des Sommerekzems berücksichtigt und nicht auf Unterdrückung der Sommerekzem Symptome abzielt, andererseits unter dem Aspekt der Ganzheitlichkeit Haltung, Fütterung, Bewegung, Sozialfaktoren und Pflegemaßnahmen des Sommerekzemers überprüft und auf die Sommerekzem Erkrankung abgestimmt optimiert werden. Ich arbeite überregional mit der Biofeld-Haaranalyse bei Sommerekzem, im erreichbaren Umkreis durch eine ausführliche Untersuchung und Anamnese bei Sommerekzem.

In diesem Zusammenhang kann der Einsatz von Kräutern und Ergänzungsfuttermitteln bei Sommerekzem, wenn man diese einzusetzen versteht, wertvolle Dienste leisten und erfolgreich zur Therapie des Sommerekzems beitragen. Jedoch ist es falsch anzunehmen, nach dem Motto, viel hilft viel bei Sommerekzem vorzugehen bzw. wahllos Kräuter, Ergänzungsfuttermittel und Homöopathika womöglich in Verbindung mit Kortison bei Sommerekzem einzusetzen, da gravierende Fehler und Verschlechterungen der Symptomatik des Sommerekzems somit vorprogrammiert sind. Auch sollte man sich bei Sommerkzem hüten, Mittel zur Stimulation des Immunystems (z. B. Echinacea) bei Sommerekzem einzusetzen, da eine Allergie immer eine Überreaktion des Immunsystems ausdrückt, im Umkehrschluss also keine noch so geartete Stimulation des Immunsystems bei Sommerekzem stattfinden darf, da hierdurch eine Verschlechterung der Symptomatik des Sommerekzems zwangsläufig eintreten muss. Auch die allgemeine Erfahrung bei Sommerekzem, dass mit vom Fohlenalter an zunehmenden Lebensjahren das Sommerekzem jährlich stärker in Erscheinung tritt, bevor im Alter das Immunsystem durch allgemeine Alterungsprozesse schwächer wird und so auch der Symptomkomplex des Sommerekzems schwächer wird, lässt den Schluss zu, dass eine Stärkung des Immunsystems bei Sommerekzem kontraproduktiv wirkt. Immer wieder liest man zwar, dass eine positive Wirkung auf das Immunsystem von Echinacea nicht nachweisbar sein soll; aus eigener Erfahrung kann ich beisteuern, dass sich anhand meiner ehemaligen Sommerekzem "Therapieversuche" an meiner Haflingerstute Sina (ich war noch in der Ausbildung) das Sommerekzem massiv verschlechterte nach einigen Kügelchen bzw. Globulis Echinacea. Da ich nicht so sehr an Zufälle glaube und die Verschlechterung des Sommerekzems mit eigenen Augen in wenigen Stunden extrem wahrnahm, denke ich, dass zumindest bei Sina eine immunstimulierende Reaktion stattgefunden haben muss; es sei denn, es hat eine weitere allergische Reaktion stattgefunden, so könnte man natürlich auch mutmaßen. Wie auch immer: von Echinacea würde ich nach meinem persönlichen Erlebnis beim Sommerekzem generell strikt abraten!

Meiner Erfahrung nach verläuft die erfolgreiche Therapie des Sommerekzems so unterschiedlich, wie das jeweilige Sommerekzem Pferd individuell ist. Bei manchen Sommerekzem Pferden setze ich ausschließlich das von mir entwickelte Ergänzungsfuttermittel (Allergosan-Kräutermischung) und ggf. zusätzlich eine lokale Behandlung mit Allergosan-Öl bzw. Allergosan-Insekt-Öl ein, und die Pferde sind symptomfrei bzw. fast symptomfrei. Aber selbst hier sind die Erfahrungen zum Sommerekzem völlig unterschiedlich; ich empfehle grundsätzlich, die Allergosan-Kräutermischung bei Sommerekzem ganzjährig zu füttern; viele Pferdehalter setzen sie allerdings nur während der Ekzemzeit ein und haben damit sehr gute Erfolge beim Sommerekzem. Andere Sommerekzem Pferde erzielen nur positiven Nutzen, wenn die Allergosan-Kräutermischung ganzjährig gefüttert wird bzw. zumindest einige Zeit vor der Ekzemsaison mit der Fütterung begonnen wird. Bei weiteren Sommerekzem betroffenen Pferden muss zusätzlich homöopathisch therapiert werden, um ein zufriedenstellendes Ergebnis bei der Sommerekzem Therapie zu erzielen. Aber auch hier sind die Erfahrungen zum Sommerekzem so unterschiedlich, dass man keine allgemein gültigen Erkenntnisse zum Sommerekzem daraus erzielen kann: manche Sommerekzem Pferde sind nach Tagen bzw. Wochen symptomfrei, andere benötigen Monate um annähernd symptomfrei zu sein.

Allerdings lässt sich zusammenfassend zum Sommerekzem ganz klar sagen:

Helfen kann man jedem Sommerekzemer; nur die Zeit und die einzusetzenden Mittel sind sehr verschieden bei Sommerekzem; jedoch war es bisher grundsätzlich möglich unter Mitarbeit des Pferdehalters ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis, meist sogar eine völlige Symptomfreiheit des Sommerekzems zu erzielen!

Hierfür steht auch Sina, meine Haflingerstute, auf der die Entwicklung der Sommerekzem Produkte beruht: sie zeigt klar und deutlich, dass auch eine massivste Sommerekzemerin mit ein wenig Geduld und Zeit symptomfrei leben kann und dies seit vielen Jahren nur noch mit Hilfe einer ganz einfach umzusetzenden pferdegerechten Fütterung und Haltung! 

Homöopathische und phytotherapeutische
Therapien bei Sommerekzem

(Pferdeanzeiger Mai 2005, Verfasser C. Nehls)

Die Haut ist das größte Organ bei Mensch und Tier.

Sie ist wegen ihrer enormen Oberfläche und ihrem direkten Kontakt mit der Umwelt vielen Gefahren und Schäden ausgesetzt. Die Haut ist Spiegel des Wohlbefindens, des Allgemeinbefindens und der Gesundheit und reflektiert wie kein anderes Organ Haltungs- und Fütterungsschäden beim Tier.

Die genetische Disposition, das Stoffwechselgeschehen, ein aus dem Gleichgewicht gebrachter Intestinal- und Digestionstrakt mit gestörter Symbiose sowie ein saures Milieu mit einem Ungleichgewicht des Säure-Basen-Haushalts sind als kausale Ursachen für die Überreaktion des Immunsystems, dem Sommerekzem, anzusehen und finden Ihre Ursache in der Fütterung und Haltung unserer Pferde. Das Immunsystem unseres Pferdes stellt ein komplexes System dar und spielt die zentrale Rolle in der Pferdegesundheit. Es besitzt die Intelligenz, unmittelbar zu reagieren, zu lernen und zu kommunizieren und besteht aus mehreren Billionen Zellen. Selbst kleinste Veränderungen im Pferdeorganismus werden sofort entdeckt, weil die unterschiedlichen Bausteine alle miteinander vernetzt sind. Der Zustand des Immunsystems entscheidet, ob das Pferd krank oder gesund ist. Schädigungen erfährt das Immunsystem eines gesunden Pferdes beispielsweise durch falsche Haltung und Fütterung, durch psychische Belastungen, Überforderungen, Stress, Umweltgifte und körpereigene Gifte.

Da über 80 % der Immunzellen im Darmraum angesiedelt sind, liegt hier der Schlüssel zur Überreaktion (= Allergie) des Immunsystems, dem Sommerekzem. Allergene werden überwiegend durch den Darm ausgeschieden und abgebaut. Ist der Abbau der Allergene durch Störungen im Darmtrakt nicht mehr in vollem Umfange möglich, übernimmt die Haut des Pferdes teilweise diese Aufgabe. Störungen der Symbiose (Lebensgemeinschaft der Darmbakterien) und Ungleichgewichte im Darmraum können bereits bei heranwachsenden Pferden entstehen (z. B. durch die Verfütterung zu großer Mengen Protein). Diesen Proteinüberschuss kann das Magen-Darm-System nicht gänzlich abbauen, was zu einer Veränderung der Balance zugunsten einer vermehrten Ansiedlung von Hefen und Pilzen führt und damit zu einer Dysbiose und Bildung giftiger Stoffwechselprodukte. Das Sommerekzem ist eine Allergieform des sogenannten Soforttyps (atopische Reaktion).

Das Immunsystem reagiert also "über" beim Sommerekzem:

Es liegt eine übersteuerte/überreagierende Immunabwehr bei Sommerekzem vor, was im Umkehrschluss bedeutet: Eine Sommerekzem Therapie darf weder auf das Immunsystem stimulierend wirken noch Abwehr und Immunsystem steigern! Hartnäckig hält sich die Meinung, dass dem Sommerekzem eine mangelhafte Immunabwehr zugrunde liegt und die Sommerekzem Therapie auf die Verbesserung des Immunsystems gerichtet sein sollte! Diese Meinung ist absolut kontraproduktiv und verschlimmert die allergische Reaktion des vom Sommerekzem betroffenen Pferdes noch.

Eine Therapie des Sommerekzems muss auf eine Regulation der überschießenden Reaktion des Immunsystems abzielen.

Auf den Darmraum und hiermit also über 80% der Immunzellen hat selbstverständlich die Ernähung den größten Einfluss. Daher ist die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Therapie, die Ernährung eines disponierten oder erkrankten Pferdes so optimal wie nur möglich zu gestalten.

Eine bedarfsgerechte Ernährung ist die Grundvoraussetzung jeder erfolgreichen Therapie des Sommerekzems. Hier muss also in jedem Fall der Grundstock des therapeutischen Eingreifens beim Sommerekzem gelegt werden. Ohne Beachtung einer optimalen Nährstoffzuführung wird jede Sommerekzem Therapie zum Scheitern verurteilt sein:

Fütterungsbedingte Prädispositionen des Sommerekzems sind:

Vitamin-, Mineralstoff-, Spurenelementüber- bzw. Unterversorgung, Imbalancen im Nährstoffhaushalt, Rohfasermangel, Eiweiß-/Energieüberversorgung.

Bekannt ist, dass ein Überangebot an Protein und Energie sowie ein nicht ausgeglichenes Verhältnis stark zum Allergiegeschehen des Sommerekzems beiträgt. Dies umso mehr, wenn nicht dem Sommerekzemer ausreichend Rohfaser zugeführt wird. Die Ernährung eines Pferdes mit Sommerekzem sollte in erster Linie bedarfsgerecht - nicht übermäßig -, eher restriktiv und unbedingt naturbelassen sein. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sollten in für das Sommerekzem Pferd optimal verwertbarer Form (getrocknete Kräutermischungen) ausreichend zugeführt werden.

Mineralien wirken im Organismus basisch. Sie gleichen Übersäuerungszustände aus und tragen zu einem ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt bei. Ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist Ursache vieler Erkrankungen und Mitverursacher, wenn nicht gar Verursacher, des Sommerekzems.

Schädlich zu beurteilen sind Mangelerscheinungen, Überschüsse und Imbalancen bei Sommerekzem. So begünstigt ein Mangel an Calcium Hautveränderungen ebenso wie ein Calciumüberschuss. Calcium konkurriert im Darm mit Kupfer, Zink und Selen um die Aufnahme in den Organismus. Kupfer und Zinkmangel sind direkte Verursacher von Hautproblemen und Juckreiz. Kleie (große Anteile finden sich in Fertigmash) vermindern die Aufnahme von Calcium, Kupfer, Zink und Selen, so ist hier bei täglicher Fütterung ein Mangel bereits vorprogrammiert. Ein Überschuss an Selen, welcher, da Selen ein Spurenelement ist, schon bei geringster Überdosierung eintreten kann, führt zu chronischen bzw. akuten Vergiftungserscheinungen bis hin zum sogenannten "Ausschuhen", welches in der Regel den Verlust des Pferdes bedeutet. Immer wieder wird darüber berichtet, dass synthetisches Zink, Selen und Kupfer bei Sommerekzemern zugefüttert werden sollte:

Da ein Überschuss dieser Spurenelemente unbedingt vermieden werden muss, da ernsthafte Schädigungen des Pferdeorganismus und Vergiftungen eintreten können, sollte vor Zufütterung dieser Spurenelemente eine Blutuntersuchung durchgeführt werden. Besteht ein Mangel steht der Fütterung - nach Absprache mit dem Tierarzt bezüglich der Dosierung - nichts im Wege. Besteht kein Mangel ist von der Fütterung dringend abzuraten! Jedoch sollte auch bei Mangelerscheinungen Wert auf eine natürliche Zufuhr dieser Spurenelemente gelegt werden, da diese besser verwertet werden können.

Zwingend zu vermeiden ist ein Überschuss an Protein beim Sommerekzem. Die Ernährung sollte eher restriktiv sein und unser Sommerekzemer nicht zu dick! Das Calzium: Phosphor-Verhältnis sollte bei ca. 2:1 liegen und das Verhältnis Energie zu Protein bei ca. 1:5. Entscheidend bei einer Proteinüberversorgung, welche bei der allgemein praktizierten Fütterung die Regel ist, ist das Verhältnis Energie zu Protein. Ein Pferd toleriert eine stark überhöhte Proteinzufuhr, wenn die Energie im richtigen Verhältnis bereitgestellt wird.

Hüten sollte man sich, dem Sommerekzemer ständig wechselnde oder auch gleichzeitig mehrere Ergänzungs- u. Zusatzfuttermittel für das Sommerekzem zu füttern, da diese zwangsläufig zu Fehlversorgungen führen. Gute Erfahrungen bei Sommerekzem machten wir mit der ganzjährigen Zufütterung getrockneter Kräutermischungen. Hier sollte man Kräuter wählen, die eine entgiftende, blutreinigende und Stoffwechsel unterstützende Wirkung haben (Allergosan-Kräutermischung).

Nicht zuletzt, da erhöhte Leberwerte, welche bei Allergikern und Sommerekzemern häufig anzutreffen sind, den gesamten Stoffwechsel beeinträchtigen und die Allergiebereitschaft fördern. Gerade das "Naturtier Pferd" hat Probleme, das stetig steigende Maß an Toxinen, welche durch die synthetische Fertigfütterung mit ihren zahlreichen Zusatzstoffen ebenso wie unseren leichtfertigen Umgang mit Giftstoffen unterschiedlicher Art (Dünger, Unkrautbekämpfung, Umweltfaktoren, Abgasen usw.) verursacht wird, zu verstoffwechseln.

Ein Vorteil der ganzjährigen Kräuterfütterung bei Sommerekzem liegt darin, dass Kräuter vom Pferdedarm optimal verwertet werden, viele Spurenelemente, Vitamine, Mineralstoffe, Kieselsäure, Biotin und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, kurzum: Unser Pferd ganzjährig optimal und ohne die Gefahr von Überschüssen sowie Mangelerscheinungen mit essentiellen Nährstoffen versorgen.

Eine ausgewogene Fütterung ist Voraussetzung für einen funktionierenden Stoffwechsel bei Sommerekzem, ein gesundes und intaktes Darmmilieu bei Sommerekzem sowie ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis bei Sommerekzem. Da die ersten Resultate einer ausgewogenen Fütterung bei Sommerekzem in der Regel mindestens 3 Monate benötigen, wäre es zu spät, mit dieser erst während der "Ekzemsaison" zu beginnen. Diese sollte dauerhaft und ganzjährig bei Sommerekzem praktiziert werden!

Eine gute Möglichkeit zum lokalen Schutz der Sommerekzem betroffenen Pferde vor Insekten sind Ekzemerdecken. Da diese bei Sommerekzem stark beansprucht werden und über die gesamte "Saison" getragen werden müssen, ist hier auf einwandfreie Qualität zu achten, denn nur diese kann sich bei Sommerekzem rechnen! Ekzemerdecken sollten jedoch nicht als alleiniges Mittel der Wahl, sondern als äußerlicher Schutz, verstanden werden. Und zumindest die Optimierung der Fütterung und Haltung bei Sommerekzem - mit oder ohne Decke - selbstverständlich sein.

Therapiemöglichkeiten des Sommerekzems

Weder der alleinige Einsatz von Kräutern und Ergänzungsfuttermitteln, noch die alleinige lokale Behandlung der vom Sommerekzem betroffenen Hautbezirke und schon gar nicht die in der Praxis leider immer noch viel zu oft praktizierte und als erstes Mittel der Wahl eingesetzte Kortikoidtherapie bei Sommerekzem (Unterdrückung bzw. Verlagerung des Symptomenkomplexes, teilweise verheerende Nebenwirkungen, wie z. B. Hufrehe) können als wirksame Therapie angesehen werden.

Weder in der Schulmedizin noch in der alternativen Tierheilkunde existiert eine nachweislich bei allen an Sommerekzem erkrankten Pferden erfolgreiche Sommerekzem Behandlung durch ein einzusetzendes Mittel, da diese eine Standardmedikation nach dem "Schema F" darstellen müsste, welche zumindest bisher bei Sommerekzem nicht möglich ist, da Prädisposition und individuelle Erkrankungsgeschichte bei Allergien und Sommerekzem zu verschieden sind, als dass hier ein Mittel das Mittel der Wahl darstellen könnte (vergleichbar mit der Neurodermitis des Menschen).

Es gibt jedoch verschiedene naturheilkundliche Mittel, welche sich in der Therapie vieler Pferde mit Sommerekzem sehr gut bewährt haben:

In der Homöopathie bei Sommerekzem:

Cardiospermum (Herzsame) als Basismittel zur Behandlung des Sommerekzems, als Antiallergikum, innerlich und äußerlich anzuwenden, bei unwiderstehlichem Juckreiz und Allergie, Apis (Honigbiene) als Basistherapeutikum einer Allergie auf Insektenstiche, Sulfur (gereinigter Schwefel) mit den Modalitäten: trockenem warmem Wetter und an frischer Luft, Ledum (Sumpfporst) mit den Modalitäten: Verschlimmerung bei Wärme, Verbesserung bei Kälte und durch kühle Umschläge,

In der Homotoxikologie bei Sommerekzem:

Traumeel Tropfen/Tabletten/Ampullen zur Förderung der Wundheilung sowie auch lokal als Salbe der Firma Heel, Ubichinon Compositum Ampullen der Firma Heel,

Cutis Compositum Ampullen der Firma Heel sowie Alleosal Ampullen der Firma Weravet (bei Alleosal wurde die beste Wirkung in Verbindung mit Sulfur C 30 festgestellt).

In der Isopathie bei Sommerekzem:

Firma Sanum Kehlbeck/Mastavit:

Citrokehl, Vetokehl Not, Fortakehl, Pefrakehl im Wechsel mit

Vetokehl Sub, Vetokehl Muc und Vetokehl Nig.

Das Standardmittel bei Sommerekzem gibt es leider nicht, die zu verabreichenden naturheilkundlichen Mittel müssen zwingend speziell auf das jeweilige Sommerekzem Pferd abgestimmt werden, da jede Sommerekzem Erkrankung ganzheitlich und individuell zu betrachten ist und ihr somit unterschiedliche kausale Ursachen des Sommerekzems zugrunde liegen können.

Phytotherapie bei Sommerekzem:

In der Pflanzenheilkunde setzen wir stoffwechselfördernde, entgiftende, durchblutungsfördernde, entzündungshemmende und ausscheidungsfördernde Kräuter bei Sommerekzem ein: Beispielsweise Löwenzahn, Brennessel, Goldrute, Gingko, Ackerschachtelhalm, Weidenrinde und Birkenblätter. Kräuter bieten über diese positiven Eigenschaften speziell bei Sommerekzem der oben genannten Kräuter viele Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Schwefel etc.). Die bedarfsgerechte Versorgung mit Mineralien fördert, unterstützt und aktiviert den gesamten Stoffwechsel unserer Tiere. Mineralien wirken im Organismus basisch. Sie gleichen Übersäuerungszustände aus und tragen zu einem ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt bei. Ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist Ursache vieler Erkrankungen. Bei der Entgiftung neutralisieren und helfen Mineralien, das körpereigene Schutzsystem aufzubauen und im Gleichgewicht zu halten. Auch enthalten Kräuter viele Vitamine, so hat Vitamin C eine ausgeprägte Radikalfängerfunktion, gilt als natürliches Antioxidant und stärkt die Abwehr. Carotin und Vitamin A unterstützen den so wichtigen Zellstoffwechsel. Die Kieselsäure ist ein wichtiger Nähr- und Aufbaustoff für die schnell wachsenden Zellen der Haut, des Fells und der Hufe. Kräuter enthalten darüber hinaus Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, Schleimstoffe und Chlorophyll. Auch versorgen Kräuter unsere Pferde und Ponys mit den so wichtigen Mikronährstoffen. Mikronährstoffe sind für die physiologischen Funktionen einzelner Organe und Organsysteme unerlässlich. Während den sogenannten Makronährstoffen schon in der Vergangenheit viel Bedeutung zugemessen wurde und deren Gehalt in Futtermitteln geregelt ist, gilt dies für die wichtigen Mikronährstoffe nicht.

Eine spezielle Kräutermischung, welche bedenkenlos allen Pferden mit Sommerekzem gefüttert werden kann, ist die Allergosan-Kräutermischung, welche als Ergänzungsfuttermittel ganzjährig in der Fütterung bei Sommerekzem eingesetzt wird und speziell für Sommerekzemer entwickelt wurde.

Allgemeines zur Therapie des Sommerekzems:

Nach ausführlicher Anamnese des Sommerekzems sollte bei Bedarf einerseits eine individuelle Sommerekzem Therapie eingeleitet werden, welche sämtliche Prädispositionen des Sommerekzems berücksichtigt und nicht auf Unterdrückung der Symptome des Sommerekzems abzielt, andererseits unter dem Aspekt der Ganzheitlichkeit Haltung, Fütterung, Bewegung, Sozialfaktoren und Pflegemaßnahmen bei Sommerekzem überprüft und auf die Sommerekzem Erkrankung abgestimmt optimiert werden. In diesem Zusammenhang kann der Einsatz von Kräutern, Homöopathika und weiteren naturgemäßen Sommerekzem Therapien, wenn man diese einzusetzen versteht, wertvolle Dienste bei Sommerekzem leisten und im günstigsten Fall eine Symptomfreiheit des Sommerekzems bewirken. Jedoch ist es falsch bei Sommerekzem anzunehmen, nach dem Motto, viel hilft viel vorzugehen bzw. wahllos Kräuter und Homöopathika womöglich in Verbindung mit Kortison bei Sommerekzem einzusetzen, da hier gravierende Fehler und Verschlechterungen der Symptomatik des Sommerekzems vorprogrammiert sind. Hüten sollte man sich ebenfalls bei Sommerekzem, Mittel zur Stimulation des Immunystems (z. B. Echinacea) bei Sommerekzem einzusetzen, da eine Allergie eine Überreaktion des Immunsystems ausdrückt, im Umkehrschluss also keine noch so geartete Stimulation des Immunsystems bei Sommerekzem stattfinden darf, da hierdurch eine Verschlechterung der Symptomatik des Sommerekzems zwangsläufig eintreten muss. Auch die allgemeine Erfahrung bei Sommerekzem, dass mit zunehmenden Lebensjahren das Sommerekzem jährlich stärker in Erscheinung tritt, bevor im Alter das Immunsystem durch allgemeine Alterungsprozesse schwächer wird und so auch der Symptomkomplex des Sommerekzemers schwächer wird, lässt den Schluss zu, dass eine Stärkung des Immunsystems bei Sommerekzem kontraproduktiv wirkt.

Gerade beim komplexen Thema Sommerekzem sollte ganzheitlich therapiert werden, was weiterhin eine lokale Sommerekzem Therapie der betroffenen Hautbezirke mit einschließt. Diese sollten mit - individuell zu ermittelnden - wundheilungsfördernden oder/und insektizid und zwingend juckreizstillend wirkenden Sommerekzem Produkten regelmäßig behandelt werden.

Mittlerweile gibt es zahlreiche lokal und innerlich einzusetzende Mittel bei Sommerekzem, welche völlig nebenwirkungsfrei und unschädlich für Sommerekzem Pferde sind. Die Kunst einer erfolgreichen Sommerekzem Therapie beschränkt sich jedoch darauf, die für unser Sommerekzem Pferd passenden Mittel auswendig zu machen, da das Angebot und die Empfehlungen zum Sommerekzem unüberschaubar sind. Jedes Sommerekzem Pferd ist ein Individium, was uns vor die Aufgabe stellt, eben für dieses eine Pferd eine spezifische homöopathische, isopathische, homotoxikologische und ergänzend lokale Sommerekzem Therapie zu wählen. Da den homöopathischen Sommerekkzem Therapien der Gedanke zugrunde liegt, dass der Gesunde die Symptomatiken einer Erkrankung entwickelt, welche den Kranken dieser Symptomatiken befreien, sollte ein therapeutisches Eingreifen immer den Menschen vorbehalten bleiben, die sich damit auskennen, denn ein wahlloses "Rumprobieren" verschiedenster Mittel bei Sommerekzem schädigt unser - eh schon leidendes Pferd - nur noch mehr.

Voraussetzung jeder erfolgreichen Sommerekzem Therapie ist jedoch eine auf die Allergiebereitschaft und das Sommerekzem abgestellte Fütterung und Haltung bei Sommerekzem. Selbst wenn es uns nicht möglich ist, sämtliche hier und in der letzten Pferdeanzeiger-Ausgabe genannten Empfehlungen zum Sommerekzem in die Praxis umzusetzen, weil man hierauf vielleicht keinen Einfluss hat, so ist es grundsätzlich möglich, Optimierungen - wenn auch nur zum Teil - bei Sommerekzem vorzunehmen und hiermit unserem Ekzemer das Leben zu erleichtern und die Lebensqualität trotz Sommerekzem zu erhöhen.

Haltung und Fütterung von Pferden mit Sommerekzem

(Pferdeanzeiger Juni 2005, Verfasser C. Nehls)

Zunächst bilden sich bei Sommerekzem sogenannte Papeln, Erhebungen im Durchmesser von Stecknadelkopf bis maximal drei Zentimeter, unter der Haut von Mähnenkamm, Schweifrübe, Kruppe, Widerrist, Schopf und unter dem Bauch an der Bauchnaht. Hieraus folgen die Kardinalsymptome des Sommerekzems Juckreiz und Unruhe. Alle Folgesymptomatiken des Sommerekzems entstehen durch das Scheuern infolge des Juckreizes. Dieser bleibt auch kennzeichnend für den gesamten Krankheitsverlauf des Sommerekzems. Die gleichzeitig auftretenden papulösen oder papulovesikulären Effloreszenzen bei Sommerekzem werden meist nicht wahrgenommen, weil durch das ständige Scheuern bei Sommerekzem das Bild verändert wird und durch das Ausschwitzen seröser Flüssigkeit Borken bei Sommerekzem entstehen. Die Mücke fliegt auf ihrer Suche nach Blut bevorzugt Stellen des Pferdekörpers an, an denen die Haare senkrecht stehen. Der Speichel der blutsaugenden weiblichen Insekten wird für die Sensibilisierung verantwortlich gemacht. Das Sommerekzem ist keine reine Kontaktallergie vom Typ IV, da auch spezifisches IgE im Blut nachgewiesen wird.

 

Auslöser des Sommerekzems ist der Speichel der Cullicoides Arten, welcher eine überschießende Reaktion des Immunsystems, eine allergische Reaktion, das Sommerekzem, auslöst. Bedenkt man hierbei, dass etwa 80 % der Immunzellen im Darm angesiedelt sind, so wird der Zusammenhang zwischen Darm und Allergie schnell deutlich. Ist der Intestinal- und Digestionstrakt (Verdauungssystem) unseres Pferdes in einem ausgeglichenen Zustand, bilden die Bakterien des Darmes eine Symbiose (= Lebensgemeinschaft) und besitzt unser Pferd ein ausgeglichenes Säure-Basen Verhältnis, so hat eine allergische Reaktion hier wohl kaum eine Chance.

 

Ein spezielles Problem bei Sommerekzem ist die Übersäuerung des Pferdeorganismus, welche durch falsche Fütterung entsteht. Der Organismus hat verschiedene Regulationsmechanismen, die in den Säure-Basen-Haushalt eingreifen. Wenn diese Regulationsmechanismen bei Sommerekzem überlastet sind, kommt es zu Krankheitserscheinungen wie dem Sommerekzem. Durch Zusammenwirken der Fließfähigkeit des Blutes, des Basengehaltes und der peripheren Durchblutung entsteht ein negatives Herdgeschehen. Auch Hufrehe beispielsweise kann als Durchblutungsproblem durch Übersäuerung entstehen.

 

Wir gehen heute davon aus, dass Allergien vom Gesamtstoffwechsel beeinflusst werden und somit wird das Sommerekzem durch Übersäuerung stark begünstigt. Mineralstoffmangel begünstigt wiederum die Übersäuerung.

 

Betrachtet man dies, so wird deutlich, dass sowohl bei der Hufrehe Erkrankung wie auch beim Sommerekzem die Ernährung wohl die wichtigste Rolle spielt!

Ein intakter und widerstandsfähiger Darmraum unseres Pferdes ist allein von Fütterung und Haltung abhängig, vorausgesetzt, spezifische Erkrankungen, beispielsweise Infektionskrankheiten sowie weitere ernsthafte Erkrankungen sind ausgeschlossen.

 

Grundsätzlich braucht das Pferd als Flucht- und Steppentier ausreichende freie Bewegung ganzjährig und dies auf weiträumigen Weideflächen. Der Aufenthalt im geschlossenen Stall ist sowohl für das äußerst empfindliche Verdauungssystem des Pferdes sowie auch das gesamte Wohlbefinden kontraproduktiv. Eine Stärkung des Verdauungssystems erreichen wir darüber hinaus mit bedarfsgerechter Rauhfutterfütterung, denn nichts ist für den Pferdedarm essentieller als Rohfaser, welche ausreichend allein im Rauhfutter sowie in überständigen Gräsern vorhanden ist.

 

Ein überhöhtes Maß an Protein ist für das an Sommerekzem erkrankte Pferd unbedingt und ganzjährig zu vermeiden. Die Fütterung bei Sommerekzem sollte eher knapp und karg gestaltet werden. Eine restriktive Fütterung bei Sommerekzem ist dauernd zu beherzigen, nicht nur während der kritischen Ekzemzeit:

 

Überwiegend erkranken Pferde an Sommerekzem, die jahrzehntelang an karges Futter gewöhnt waren und mit einer Eiweißüberversorgung und viel zu viel "gutem" Futter krank werden! Vitamin- und Mineralstoffmangelzustände entstehen häufig bereits in den Wintermonaten. Dabei wäre es gerade bei Ekzemern wichtig, diese bereits im Winter zu unterstützen und bestmöglich auf die kritische Ekzemzeit vorzubereiten. Eine optimale und natürliche Mineralstoff-/Vitamin- und Spurenelementversorgung sollte bei Sommerekzem zwingend ganzjährig erfolgen, nicht erst dann, wenn bereits die ersten Hautläsionen durch das Sommerekzem entstanden sind, denn dann ist es meist für dieses Jahr zu spät. Doch immer noch früh genug, um endlich mit einer bedarfsgerechten Versorgung bei Sommerekzem zu beginnen, welche dann sicher im nächsten Jahr ihre "Früchte tragen wird". Unbedingt zu vermeiden bei Sommerekzem ist ein Mangel an Mineralstoffen, da dieser sowohl das Verdauungssystem massiv beeinträchtigt, sowie auch den Hautstoffwechsel und darüber hinaus sämtliche anderen Erkrankungen fördert. Das Mineralstoff- und Spurenelementangebot sollte bei Sommerekzem weder zu hoch, noch zu niedrig gestaltet werden. Beides ist negativ zu bewerten! Eine bedarfsgerechte Mineralstoffversorgung bei Sommerekzem lässt sich ausschließlich aus Naturprodukten herleiten, nicht aus synthetisch zugesetzten Mineralstoffen, welche generell zu Imbalancen führen müssen, da Pferde diese nicht optimal verstoffwechseln können. Eine Mineralstoffversorgung beim Sommerekzem sollte demnach durch Grünfutter, Rauhfutter, Kräuter und Pflanzen sichergestellt werden. Benötigt unser Sommerekzemer Kraftfutter, was von Arbeitsleistung und individuellem Sommerekzem Pferd abhängig ist (erkennbar auch am Futterzustand), gibt es glücklicherweise Firmen, welche das individuell auf das betreffende Pferd abgestimmte Futter mit unterschiedlichem Nährstoffgehalt in natürlicher Form anbieten (Adressen nenne ich Ihnen gerne)!

 

Auch wenn uns häufig das Gegenteil bei Sommerekzem suggeriert wird:

 

Ein Sommerekzem Pferd benötigt keine Mengen Mineralstoffe, Vitamine und erst recht nicht der Spurenelemente, sondern optimal verwertbare.

Sehr gute Erfahrungen bei Sommerekzem machte unser Tierheilkundezentrum bei Sommerekzemern mit der ganzjährigen Zufütterung als Ergänzungsfuttermittel der speziell für Ekzemer entwickelten Kräutermischung Allergosan-Kräuter.

 

Dies hat verschiedene Gründe bezogen auf ein Sommerekzem:

 

Kräuter enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Schwefel etc.).

 

Die bedarfsgerechte Versorgung bei Sommerekzem mit Mineralien fördert, unterstützt und aktiviert den gesamten Stoffwechsel unserer Tiere. Mineralien wirken im Organismus basisch. Sie gleichen Übersäuerungszustände aus und tragen zu einem ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt bei. Ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist Ursache vieler Erkrankungen und Mitverursacher, wenn nicht gar Verursacher, des Sommerekzems.

 

Bei der Entgiftung neutralisieren und helfen Mineralien, das körpereigene Schutzsystem aufzubauen und im Gleichgewicht zu halten. Auch enthalten Kräuter viele Vitamine, so hat Vitamin C eine ausgeprägte Radikalfängerfunktion, gilt als natürliches Antioxidant und stärkt die Abwehr. Carotin und Vitamin A unterstützen den so wichtigen Zellstoffwechsel.

 

Die Kieselsäure ist ein wichtiger Nähr- und Aufbaustoff für die schnell wachsenden Zellen der Haut, des Fells und der Hufe. Kräuter enthalten darüber hinaus Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, Schleimstoffe und Chlorophyll. Auch versorgen Kräuter unsere Pferde und Ponys mit den so wichtigen Mikronährstoffen. Mikronährstoffe sind für die physiologischen Funktionen einzelner Organe und Organsysteme unerlässlich. Während den sogenannten Makronährstoffen schon in der Vergangenheit viel Bedeutung zugemessen wurde und deren Gehalt in Futtermitteln geregelt ist, gilt dies für die wichtigen Mikronährstoffe nicht.

 

Bewährt haben sich in der Fütterung auch Öle, die durch ihr Fettsäurenmuster die Allergieneigung des Organismus verringern, beispielsweise Schwarzkümmelöl, Nachtkerzenöl und Fischöl (Dorschöl ist wegen seines hohen Vitamin A Gehaltes jedoch nicht zu empfehlen). Auch die Fütterung von Ingwer (siehe www.pferdeglueck.de) fördert eine optimale Darmflora. Jedoch sollte auch die Fütterung von Ingwer dauernd stattfinden, nicht erst beginnend mit der Ekzemzeit! Bewährt hat sich bei Sommerekzem die Gabe verschiedener Ergänzungen, die optimal auf das Sommerekzem abgestellt sind. Mir ist beispielsweise kein einziger Fall bekannt, in dem alleine Ingwer das Problem Sommerekzem löste.

 

Grundsätzlich ist eine natürliche und optimale Versorgung und Fütterung unseres Pferdes bei Sommerekzem aber unbedingt ganzjährig zu praktizieren, damit positive Wirkungen sich entfalten können!

 

Da auch das an Sommerekzem erkrankte Pferd in erster Linie Pferd ist, sollte auf eine artgerechte Haltung auch bei Sommerekzem nicht verzichtet werden:

 

Weiden für Sommerekzemer sollten unbedingt trocken sein, auch bei starkem Regen sollten diese schnell abtrocknen. Diese Beschaffenheit finden wir vorwiegend bei felsigen steinigen Böden, welche auch den Vorteil meist kargen Bewuchses für Sommerekzemer mitbringen, welcher ein vertretbares Maß von Protein, Energie und wohl auch Fruktanen beinhaltet. Wind sollte unbedingt Zugang haben. Ideal sind sehr windige hochgelegene Weiden, Bergweiden und Deiche an der Küste. Ein stehendes Gewässer sollte natürlich nicht in unmittelbarer Nähe (ca. 10 km) sein! Ungeeignet bei Sommerekzem sind "fette Weiden", da diese durch hohe Nährstoffgehälter Überschüsse von Protein und Energie hervorrufen.

 

Die Weide für unseren Ekzemer sollte - übrigens ähnlich wie bei einem Pferd mit Disposition zur Hufrehe - extensiv sein, d. h. Bewuchs mit kargen Gräsern statt Weidelgras, genügend Fläche (ca. 1 Hektar pro Pferd) aufweisen und weder mit Pestiziden, Herbiziden noch Dünger (Ausnahme natürliche Düngemittel) behandelt sein.

 

Schutz vor Insekten bei Sommerekzem:

 

Unbedingt sollte ein dunkler, trockener Stall/Unterstand bei Sommerekzem zur Verfügung stehen, indem die Pferde Schutz vor den lästigen Insekten finden. Eingänge sollten mit Planen oder Streifenbändern versehen sein, so dass für Mücken der Eintritt uninteressant ist!

 

Falls erforderlich, sollte der Stall bei Sommerekzem mit natürlichen Repellents zusätzlich behandelt werden.

 

Möglichkeiten zum Kratzen bei Sommerekzem sollten gegeben sein, jedoch ohne Verletzungsgefahr, gut geeignet sind beispielsweise Besen und Bürsten, welche an den Stallwänden befestigt werden können. Scheuerstellen mit Verletzungsgefahr sind unbedingt auszuschließen!

 

Bei Sommerekzem zu beachten ist auch, dass das von Sommerekzem geplagte Pferd unter einem gewissen Gewöhnungseffekt leidet. Das Scheuern wird irgendwann zur geliebten Gewohnheit, dieser Kreislauf sollte ebenfalls unbedingt unterbrochen werden! Wir reden hier von einer Erkrankung, welche ganz unterschiedlich ausgeprägt ist, daher ist es schwierig, allgemein die Empfehlung zu geben, den Pferden mit Sommerekzem zumindest stundenweise einmal keine Scheuermöglichkeit einzuräumen. Was bei dem einen Sommerekzem Pferd zur Qual wird, da der Juckreiz unerträglich ist, kann dem anderen Sommerekzem Pferd sehr gut bekommen, weil das Scheuern in diesem Fall mehr Gewohnheit geworden ist. Soweit man dies beim eigenen Sommerekzem Pferd vertreten kann und oben Gesagtes über mehrere Monate umgesetzt hat (somit ist in den meisten Fällen eine gewisse Regulation eingetreten) sollte zumindest versucht werden, das Sommerekzem Pferd stundenweise vom Scheuern gänzlich fernzuhalten. Dabei sollte das Sommerekzem Pferd jedoch im Auge behalten und beobachtet werden, ob die Situation für's Sommerekzem Pferd noch erträglich ist. Ist das vom Sommerekzem betroffene Pferd unruhig und fühlt sich sichtlich unwohl, muss diese Situation selbstverständlich sofort beendet werden. Die Umsetzung erfolgt hier auf sicher eingezäunten Weiden ohne Scheuermöglichkeiten, wie Bäume, Selbsttränken etc.

 

Meine Erfahrung bei Sommerekzem geht dahin, dass dies bei einigen Sommerekzem Pferden eine gute Möglichkeit ist, den Kreislauf zwischen Gewohnheit und Juckreiz bei Sommerekzem zu unterbrechen und nach einiger Zeit das Scheuern an den eigens eingerichteten Scheuerplätzen sichtbar eingeschränkt wurde!

Sommerekzem - fehlgeleitete Abwehrreaktion

(Pferdeanzeiger 07/03, Verfasser THP C. Nehls)

Weltweit ist man sich einig, dass es sich bei der Erkrankung Sommerekzem um eine Überempfindlichkeitsreaktion, also eine veränderte Reaktionslage des Organismus einzelner Pferde gegen die Inhaltsstoffe des Speichels der Culicuides Spezies (im Sprachgebrauch Mücken, Gnitzen) handelt. Das Immunsystem, die Polizei des Organismus, bekämpft im Normalfall Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten und andere Schädlinge, die ungewollt in den Organismus eindringen. Diese Aggression richtet sich bei Sommerekzem betroffenen Pferden gegen eher harmlose Stoffe, hier die Inhaltsstoffe des Speichels der Culicuides Spezies. Der Speichel der Mücken stellt das Allergen dar. Die krankmachende Wirkung der Allergie entsteht also nicht aus den Allergenen, sondern aus der Reaktion des Organismus auf diese. Die unsinnige und übersteigerte Abwehrreaktion gegen dieses Allergen löst dann die gefürchteten makroskopisch wahrnehmbaren Symptome des Sommerekzems aus. Kardinalsymptome sind starker Juckreiz und Unruhe bei Sommerekzem. Alle weiteren Veränderungen beim Sommerekzem entstehen durch das Scheuern. Die stark angegriffenen und wundgescheuerten Hautbezirke sind natürlich empfänglich für zahlreiche Folgeerscheinungen wie z. B. Bakterien, Hautpilze und Eitererreger wie Staphylokokkenbakterien. Durch die permanente Reizung bei Sommerekzem wird die Haut immer dicker. Der Fachmann spricht dann von Pachydermie, die Haut legt sich in dicke, wulstige Falten. So entstehen luftabgeschlossene, eingequetschte Bereiche, die Haut fängt an zu nässen beim Sommerekzem. Diese Hautbezirke sehen ähnlich aus wie befallene Bezirke bei Räude, wo Milben in der Haut leben. Oft wird das Sommerekzem auch als Sommerräude bezeichnet: bei Sommerräude leben jedoch Mikrofilarien, Entwickungsstufen von Würmern, in der Haut. Räude, Sommerräude und Sommerekzem sind also stark voneinander abzugrenzen und nicht als ein und dieselbe Erkrankung zu verstehen!

 

Über das eigentliche Allergiegeschehen bei Sommerekzem hinaus gibt es zahlreiche begünstigende Faktoren des Sommerekzems durch unzureichende Haltungsbedingungen, individuelle Vorgaben und nicht optimale Fütterung.

 

Das Sommerekzem bzw. die Überempfindlichkeitsreaktion ist vererbbar. Anfällig für ein Allergiegeschehen sind demnach Pferde, welche im Erbgut ein Pferd mit einer Allergie führen.

 

Individuelle Prädispositionen bei Sommerekzem

 

1. Stoffwechselprobleme bei Sommerekzem:

 

Diese äußern sich u. a. auch in verzögertem Haarwechsel, schuppigem Haarkleid, fettigem Fell und Anfälligkeit für Parasiten- und Pilzerkrankungen sowie langsamer Wundheilung.

 

2. Hormonelle Imbalancen bei Sommerekzem:

 

Diese äußern sich z. B. durch Scheuern am ganzen Körper während der Rosse und erhöhter Hautempfindlichkeit sowie auch nicht regelmäßiger verzögerter Rosse oder "Dauerrosse", Verhaltensauffälligkeiten im Zusammenhang stehend mit der Haut (beißen, kratzen etc.).

 

3. Psychische Faktoren bei Sommerekzem:

 

Ein Pferd, welches z. B. in seiner Herde stark unterdrückt und sozusagen das "schwächste Glied" ist, ein Pferd welches sich von seinem Besitzer nicht geliebt und zurückgesetzt fühlt oder auch ein Pferd, welches unter permanenter Langeweile leidet oder starkem Stress ausgesetzt wird, fühlt sich in seiner Haut ebenfalls nicht wohl. Auch psychische Faktoren tragen zum Allergiegeschehen nicht unerheblich bei.

 

Fütterungsbedingte Prädispositionen beim Sommerekzem:

 

Sind Vitamin-, Mineralstoff-, Spurenelementüber- bzw. Unterversorgung, Imbalancen im Nährstoffhaushalt, Rohfasermangel, Eiweiß- sowie Energieüberversorgung.

 

Bekannt ist bei Sommerekzem, dass ein Überangebot an Protein und Energie stark zum Allergiegeschehen beiträgt. Dies umso mehr, wenn nicht ausreichend Rohfaser zugeführt wird. Die Ernährung eines Pferdes mit Sommerekzem sowie auch mit anderen Erkrankungen aus dem allergischen Formenkreis sollte in erster Linie bedarfsgerecht - nicht übermäßig - und möglichst naturbelassen sein. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sollten in für das Pferd optimal verwertbarer Form ausreichend zugeführt werden. Schädlich zu beurteilen sind hier gleichermaßen Mangelerscheinungen, Überschüsse und Imbalancen. So begünstigt ein Mangel an Calcium Hautveränderungen ebenso wie ein Calciumüberschuss. Calcium konkurriert im Darm mit Kupfer, Zink und Selen um die Aufnahme in den Organismus. Kupfer und Zinkmangel sind direkte Verursacher von Hautproblemen und Juckreiz. Kleie (große Anteile finden sich in Fertigmash) vermindern die Aufnahme von Calcium, Kupfer, Zink und Selen, so ist hier bei täglicher Fütterung ein Mangel bereits vorprogrammiert. Ein Überschuss an Selen, welcher, da Selen ein Spurenelement ist, schon bei geringster Überdosierung eintreten kann, führt zu Vergiftungserscheinungen bis hin zum sogenannten "Ausschuhen", welches meist den Verlust des Pferdes bedeutet.

 

Eine bedarfsgerechte Ernährung ist die Grundvoraussetzung jeder erfolgreichen Therapie des Sommerekzems. Hier muss also in jedem Fall der Grundstock des therapeutischen Eingreifens beim Sommerekzem gelegt werden. Ohne Beachtung einer optimalen Nährstoffzuführung wird jede Sommerekzem Therapie langfristig zum Scheitern verurteilt sein! Wie schwierig eine annähernd optimale Fütterung bei Sommerekzem zu bewerkstelligen ist, ergibt sich schon aus dem oben Gesagtem! Hüten sollte man sich vor allem, dem Sommerekzemer wechselnde oder auch gleichzeitig mehrere Ergänzungs- u. Zusatzfuttermittel sowie auch unterschiedliche Kräutermischungen zu füttern, da diese zwangsläufig zu Fehlversorgungen führen.

 

Eine ausgewogene Fütterung ist Voraussetzung für einen funktionierenden Stoffwechsel, ein gesundes und intaktes Darmmilieu sowie ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis, was unserem Ekzemer aus gutem Grund zugute kommt:

 

Weiterhin ist zum Sommerekzem bekannt, dass ein chronisch gestörtes Darmmilieu (ausgelöst durch zu große Mengen und/oder oft artfremdes Eiweiß) - im Darm befinden sich über 80 % der Immunzellen - eine Verschlechterung der Anpassung an äußere Reize und mangelhafte Immunabwehr (keine Eliminierung von Allergenen mehr möglich) bewirkt. Somit ist ein gestörtes Darmmilieu sowie auch ein gestörtes zum Teil hieraus resultierendes Säure-Basen-Gleichgewicht kausal mitverantwortlich für die Überreaktion des Immunsystems (= Allergie). Als Hauptverursacher eines gestörten Säure-Basen-Gleichgewichts bis hin zur Übersäuerung ebenso wie eines chronisch gestörten Darmmilieus wird eine falsche Fütterung als sicher angesehen.

 

Weitere Prädispositionen bei Sommerekzem

 

Ein weiterer begünstigender Faktor des Sommerekzems ist Bewegungsmangel und Übergewicht.

 

Bewegung fördert die Durchblutung sowie den Stoffwechsel und wirkt so regulierend auf das Allergiegeschehen bei Sommerekzem. Des Weiteren wird das Wohlbefinden durch ausreichend Bewegung an frischer Luft gestärkt.

 

Auch Umweltfaktoren sind bei der ständig steigenden Anzahl von allergischen Erkrankungen und dem Sommerekzem in starkem Maße zu berücksichtigen. Unsere Umwelt wird immer aggressiver und Reaktionen hierauf zeigt gerade das Pferd, welches von unseren "Haustieren" wohl die naturverbundenste und somit auf die Umwelt sensibel reagierendste Spezies ist. Probleme zeigen sich hier in vielfältiger Weise, so ist längst nicht nur das Sommerekzem zum makroskopisch wahrnehmbarem Symptom geworden. Head-Shaking, allergische Reaktionen der Schleimhäute (Nasenausfluss, Husten, stark tränende Augen, Bindehautentzündung), dies alles können allergische Reaktionen auf unterschiedliche Umweltfaktoren sein. Nesselfieber (Urticaria) und starke Quaddelbildung als Reaktion auf Insektenstiche und andere Allergene nehmen als weitere allergische Reaktionen stark zu.

 

Erhöhte Leberwerte, welche gerade bei Allergikern und dem Sommerekzem häufig anzutreffen sind, beeinflussen den gesamten Stoffwechsel und fördern so die Allergiebereitschaft. Gerade das "Naturtier Pferd" hat Probleme, mit dem stetig steigenden Maß an Toxinen, welche durch die synthetische Fertigfütterung mit ihren zahlreichen Zusatzstoffen ebenso wie unseren leichtfertigen Umgang mit Giftstoffen unterschiedlicher Art (Dünger, Unkrautbekämpfung, Umweltfaktoren, Abgasen usw.) verursacht wird zu leben.

 

Die Haltung des Sommerekzemers

 

Wichtig zu wissen ist hier, dass das Sommerekzem in Küstenregionen nahezu nicht vorkommt. Weiden in Küstenregionen meiden die Mücken vor allem wegen des Windes. Auf Bergweiden über 500 Meter kommt das Sommerekzem relativ selten vor. Desto windiger also das Umfeld bei Sommerekzem, desto wohler fühlt sich unser Sommerekzemer. Das Sommerekzem tritt weltweit außer auf Island auf.

 

Die Haltung bei Sommerekzem sollte in erster Linie - dies gilt für den Ekzemer ebenso wie für alle anderen Pferde, denn in erster Linie ist auch der Sommerekzemer Pferd - pferdegerecht, gesund, natürlich und mit möglichst viel Bewegung in frischer Luft mit Wind und Sonne verbunden sein (siehe hierzu ausführliche Schilderung in Ponys & Kleinpferde, Jahresausgabe 2003). Durch diese artgerechte Haltung werden Stoffwechsel, Durchblutung (welche grundsätzlich wichtig ist) und Psyche stark positiv beeinflusst. Die Möglichkeit zum Scheuern sollte in Form von befestigten ausrangierten Besen gegeben werden, Verletzungsmöglichkeiten müssen zwingend ausgeschaltet werden. Zu beachten ist hier, dass der starke Ekzemer durch exzessives Scheuern starke Läsionen und Verletzungen geradezu herausfordert.

 

Die Weideflächen sollten bei Sommerekzem extensiv bewirtschaftet werden, was bedeutet, ausschließlich natürlich gedüngt (Mist, Jauche) und mit nur wenigen Pferden beweidet. Die Unkrautbekämpfung sollte ebenso natürlich vonstatten gehen, was heißt: kein Einsatz chemischer Unkrautbekämpfungsmittel! Je natürlicher und vielfältiger unsere Pferdeweide ist, je positiver ist der Grasbestand zu bewerten; extensiv bewirtschaftete Weideflächen sind verhältnismäßig rohfaserreich, protein- u. energiearm, was nicht nur unserem Sommerekzemer zugute kommt! Des Weiteren ist auf Hygiene zu achten, was regelmäßiges Kot einsammeln (sofern es die Fläche in ihrer Größenordnung erlaubt) ebenso einschießt, wie tägliches Ausmisten des Stalles, Reinigung der Tröge und Tränken, Entfernung von Spinngeweben etc.; hier sollte das Augenmerk auf eine natürliche Bekämpfung der Insekten gelegt werden.

 

Therapiemöglichkeiten des Sommerekzems

 

Weder der alleinige Einsatz von Kräutern und Ergänzungsfuttermitteln, noch die alleinige lokale Behandlung der betroffenen Hautbezirke und schon gar nicht die in der Praxis leider immer noch viel zu oft praktizierte und als erstes Mittel der Wahl eingesetzte Kortikoidtherapie bei Sommerekzem (Unterdrückung bzw. Verlagerung des Symptomenkomplexes, teilweise verheerende Nebenwirkungen, wie z. B. Hufrehe) können als wirksame Sommerekzem Therapie angesehen werden.

 

Weder in der Schulmedizin noch in der alternativen Tierheilkunde existiert eine nachweislich bei allen an Sommerekzem erkrankten Pferden erfolgreiche Sommerekzem Behandlung durch ein einzusetzendes Mittel bei Sommerekzem, da diese eine Standardmedikation nach dem "Schema F" darstellen müsste, welche zumindest bisher aus o. g. Gründen nicht möglich ist, da Prädisposition und individuelle Sommerekzem Erkrankungsgeschichte allgemein bei Allergien zu verschieden sind, als dass hier ein Mittel das Mittel der Wahl bei Sommerekzem darstellen könnte (vergleichbar mit der Neurodermitis des Menschen). Meiner Erfahrung nach lässt sich das Sommerekzem nur unter Einbeziehung der Ganzheitlichkeit wirksam therapieren.

 

Nach ausführlicher Anamnese sollte bei Bedarf einerseits eine individuelle Sommerekzem Therapie eingeleitet werden, welche sämtliche Prädispositionen bei Sommerekzem berücksichtigt und nicht auf Unterdrückung der Symptome des Sommerekzems abzielt, andererseits unter dem Aspekt der Ganzheitlichkeit Haltung, Fütterung, Bewegung, Sozialfaktoren und Pflegemaßnahmen bei Sommerekzem überprüft und auf die Sommerekzem Erkrankung abgestimmt optimiert werden.

 

In diesem Zusammenhang kann der Einsatz von Kräutern, wenn man diese einzusetzen versteht, wertvolle Dienste beim Sommerekzem leisten und erfolgreich zur Sommerekzem Therapie beitragen. Jedoch ist es falsch anzunehmen, nach dem Motto, viel hilft viel vorzugehen bzw. wahllos Kräuter und Homöopathika bei Sommerekzem womöglich in Verbindung mit Kortison bei Sommerekzem einzusetzen, da hier gravierende Fehler und Verschlechterungen der Symptomatik des Sommerekzems vorprogrammiert sind. Meiner Erfahrung nach sollte man sich ebenso bei Sommerekzem hüten, Mittel zur Stimulation des Immunystems (z. B. Echinacea) bei Sommerekzem einzusetzen, da eine Allergie immer eine Überreaktion des Immunsystems ausdrückt, im Umkehrschluss also keine noch so geartete Stimulation des Immunsystems bei Sommerekzem stattfinden darf, da hierdurch eine Verschlechterung der Symptomatik des Sommerekzems zwangsläufig eintreten muss. Auch die allgemeine Erfahrung bei Sommerekzem, dass mit vom Fohlenalter an zunehmenden Lebensjahren das Sommerekzem jährlich stärker in Erscheinung tritt, bevor im Alter das Immunsystem durch allgemeine Alterungsprozesse schwächer wird und so auch der Symptomkomplex des Sommerekzemers schwächer wird, lässt den Schluss zu, dass eine Stärkung des Immunsystems bei Sommerekzem völlig kontraproduktiv wirkt.

Naturgemäße Regulationstherapien beim Sommerekzem

(Pferdeanzeiger 2004, Verfasser C. Nehls)

Immer weiter steigt die Anzahl der vom Sommerekzem und weiteren allergischen Problemen betroffenen Pferde. Längst sind nicht nur Isländer, sondern sämtliche Pferderassen betroffen. Auch heute noch sind trotz zahlreicher Forschungen und Studien viele Ursachen ungeklärt, bewiesen ist, dass verschiedene Faktoren zum außerordentlich komplexen Thema Sommerekzem beitragen. Auslöser sind die Culicuides Spezies (im Sprachgebrauch Mücken oder Gnitzen).

Dringt der Speichel dieser sehr kleinen Mücke mit einer Körperlänge unter einem Millimeter in die Haut des allergisch reagierenden Pferdes ein, entwickelt der Pferdeorganismus auf dieses Allergen eine vermehrte Produktion von Antikörpern (Immunglobuline). Der Juckreiz und das darauf folgende Scheuern führt zu bakteriellen Folgeinfektionen und oftmals zur Besiedlung mit Pilzen. Für die Sensibilisierung an sich sind weitere, teilweise ungeklärte Ursachen, verantwortlich.

Diskutiert werden immer häufiger auch psychische und hormonelle Ursachen, welche zum Allergiegeschehen beitragen können. Auch Umweltfaktoren sind bei der ständig steigenden Anzahl von allergischen Erkrankungen in starkem Maße zu berücksichtigen. Unsere Umwelt wird immer aggressiver und Reaktionen hierauf zeigt gerade das Pferd, welches von unseren "Haustieren" wohl die naturverbundenste und somit auf die Umwelt sensibel reagierendste Spezies ist. Probleme zeigen sich hier in vielfältiger Weise, so ist längst nicht nur das Sommerekzem zum makroskopisch wahrnehmbarem Symptom geworden. Head-Shaking, allergische Reaktionen der Schleimhäute (Atemwegsprobleme, Konjunktivitis ), dies alles können allergische Reaktionen auf unterschiedliche Umweltfaktoren sein. Nesselfieber (Urticaria) und starke Quaddelbildung als Reaktion auf Insektenstiche und andere Allergene nehmen als weitere allergische Reaktionen stark zu.

Sommerekzem, sommerräude, sommerekzem pferd, sommerekzem bei pferdenDie genetische Disposition, das Stoffwechselgeschehen, ein aus dem Gleichgewicht gebrachter Intestinal- und Digestionstrakt mit gestörter Symbiose, in welchem sich über 80 % der Immunzellen befinden, sowie auch das Säure-Basen-Gleichgewicht sind als kausale Ursachen für die Überreaktion des Immunsystems anzusehen.

Das Immunsystem unseres Pferdes stellt ein komplexes System dar und spielt die zentrale Rolle in der Pferdegesundheit. Es besitzt die Intelligenz, unmittelbar zu reagieren, zu lernen und zu kommunizieren und besteht aus mehreren Billionen Zellen. Selbst kleinste Veränderungen im Pferdeorganismus werden sofort entdeckt, weil die unterschiedlichen Bausteine alle miteinander vernetzt sind. Der Zustand des Immunsystems entscheidet, ob das Pferd krank oder gesund ist. Schädigungen erfährt das Immunsystem eines gesunden Pferdes beispielsweise durch eine nicht artgerechte Haltung, Pflege und Fütterung, durch psychische Belastungen, Überforderungen, Stress, Umweltgifte und körpereigene Gifte (z. B. Proteinüberschuss). Da über 80 % der Immunzellen im Darmraum angesiedelt sind, liegt hier der Schlüssel zur Überreaktion (= Allergie) des Immunsystems. Allergene werden überwiegend durch den Darm ausgeschieden und abgebaut. Ist der Abbau der Allergene durch Störungen im Darmtrakt nicht mehr in vollem Umfange möglich, übernimmt die Haut des Pferdes teilweise diese Aufgabe. Störungen der Symbiose (Lebensgemeinschaft der Darmbakterien) und Ungleichgewichte im Darmraum können schon bei heranwachsenden Pferden entstehen (z. B. durch die Verfütterung zu großer Mengen Protein). Diesen Eiweißüberschuss kann das Magen-Darm-System nicht gänzlich abbauen, was zu einer Veränderung der Balance zugunsten einer vermehrten Ansiedlung von Hefen und Pilzen führt und damit zu einer Dysbiose und Bildung giftiger Stoffwechselprodukte. Kommen dann noch verstärkende Faktoren, wie Bewegungsmangel hinzu, spielen diese Stoffwechselstörungen bei der Entstehung des Sommerekzems eine entscheidende Rolle.

Das Sommerekzem ist eine Allergieform des sogenannten Soforttyps (atopische Reaktion).

Das Immunsystem reagiert also "über": Es liegt hier eine übersteuerte bzw. überreagierende Immunabwehr vor, was im Umkehrschluss bedeutet, dass eine Therapie weder auf das Immunsystem stimulierend wirken sollte, noch Abwehr und Immunsystem steigern darf.

Immer wieder hört man, dass dem Sommerekzem eine mangelhafte Immunabwehr zugrunde liegt und die Therapie auf Steigerung/Verbesserung des Immunsystems gerichtet sein muss, diese Art der Sichtweise und Therapie ist absolut kontraproduktiv und verschlimmert die allergische Reaktion des betroffenen Pferdes! Eine Therapie muss auf eine Regulation der überschießenden Reaktion des Immunsystems abzielen. Auf den Darmraum und hiermit also über 80% der Immunzellen hat selbstverständlich die Ernähung den größten Einfluss. Daher ist es unumgänglich, die Ernährung eines disponierten oder erkrankten Pferdes so optimal wie nur möglich zu gestalten.

Schauen wir uns einmal die fütterungsbedingten Prädispositionen bei Sommerekzem an:

Dies sind Vitamin-, Mineralstoff-, Spurenelementüber- bzw. Unterversorgung, Imbalancen im Nährstoffhaushalt, Rohfasermangel, Eiweiß- sowie Energieüberversorgung. Bekannt ist, dass ein Überangebot an Protein und Energie stark zum Allergiegeschehen beiträgt. Dies umso mehr, wenn nicht ausreichend Rohfaser zugeführt wird. Die Ernährung eines Pferdes mit Sommerekzem sowie auch mit anderen Erkrankungen aus dem allergischen Formenkreis sollte in erster Linie bedarfsgerecht - nicht übermäßig - und möglichst naturbelassen sein. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sollten in für das Pferd optimal verwertbarer Form (getrocknete Kräutermischungen) ausreichend zugeführt werden. Schädlich zu beurteilen sind hier gleichermaßen Mangelerscheinungen, Überschüsse und Imbalancen. So begünstigt ein Mangel an Calcium Hautveränderungen ebenso wie ein Calciumüberschuss. Calcium konkurriert im Darm mit Kupfer, Zink und Selen um die Aufnahme in den Organismus. Kupfer und Zinkmangel sind direkte Verursacher von Hautproblemen und Juckreiz. Kleie (große Anteile finden sich in Fertigmash) vermindern die Aufnahme von Calcium, Kupfer, Zink und Selen, so ist hier bei täglicher Fütterung ein Mangel bereits vorprogrammiert. Ein Überschuss an Selen, welcher, da Selen ein Spurenelement ist, schon bei geringster Überdosierung eintreten kann, führt zu Vergiftungserscheinungen bis hin zum sogenannten "Ausschuhen", welches meist den Verlust des Pferdes bedeutet. Immer wieder wird darüber berichtet, dass synthetisches Zink, Selen und Kupfer bei Sommerekzemern zugefüttert werden sollten: Da ein Überschuss dieser Spurenelemente unbedingt vermieden werden sollte, da ernsthafte Schädigungen des Pferdeorganismus und Vergiftungen eintreten können, sollte vor Zufütterung dieser Spurenelemente eine Blutuntersuchung vom Tierarzt durchgeführt werden. Besteht ein Mangel steht der Fütterung - nach Absprache mit dem Tierarzt bezüglich der Dosierung - nichts im Wege. Besteht kein Mangel ist von der Fütterung dringend abzuraten! Jedoch sollte auch bei Mangelerscheinungen Wert auf eine natürliche Zufuhr dieser Spurenelemente gelegt werden, da diese besser verwertet werden können.

Zwingend zu vermeiden ist ein Überschuss an Protein. Die Ernährung sollte eher restriktiv sein und unser Sommerekzemer nicht zu dick! Wichtig weiterhin ein ausgeglichenes Calzium : Phosphor Verhältnis von ca. 2 : 1 und eine ausreichende Versorgung mit Rauhfutter.

Eine bedarfsgerechte Ernährung ist die Grundvoraussetzung jeder erfolgreichen Therapie des Sommerekzems. Hier muss also in jedem Fall der Grundstock des therapeutischen Eingreifens gelegt werden. Ohne Beachtung einer optimalen Nährstoffzuführung wird jede Therapie zum Scheitern verurteilt sein! Hüten sollte man sich, dem Sommerekzemer ständig wechselnde oder auch gleichzeitig mehrere Ergänzungs- u. Zusatzfuttermittel zu füttern, da diese zwangsläufig zu Fehlversorgungen führen.

Gute Erfahrungen konnten wir mit der ganzjährigen Zufütterung getrockneter Kräutermischungen machen. Hier sollte man Kräuter wählen, die eine entgiftende, blutreinigende und Stoffwechsel unterstützende Wirkung haben.

Nicht zuletzt, da erhöhte Leberwerte, welche bei Allergikern häufig anzutreffen sind, den gesamten Stoffwechsel beeinträchtigen und die Allergiebereitschaft fördern. Gerade das "Naturtier Pferd" hat Probleme, das stetig steigende Maß an Toxinen, welche durch die synthetische Fertigfütterung mit ihren zahlreichen Zusatzstoffen ebenso wie unseren leichtfertigen Umgang mit Giftstoffen unterschiedlicher Art (Dünger, Unkrautbekämpfung, Umweltfaktoren, Abgasen usw.) verursacht wird, zu verstoffwechseln.

Ein Vorteil der ganzjährigen Kräuterfütterung liegt darin, dass Kräuter vom Pferdedarm optimal verwertet werden, viele Spurenelemente, Vitamine, Mineralstoffe, Kieselsäure, Biotin und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, kurzum: Unser Pferd ganzjährig optimal und ohne die Gefahr von Überschüssen sowie Mangelerscheinungen mit essentiellen Nährstoffen versorgen. Eine ausgewogene Fütterung ist Voraussetzung für einen funktionierenden Stoffwechsel, ein gesundes und intaktes Darmmilieu sowie ein ausgewogenes Säure-Basen-Verhältnis. Da Resultate einer ausgewogenen Fütterung in der Regel 3 Monate benötigen, wäre es zu spät, mit dieser erst während der "Ekzemsaison" zu beginnen. Diese sollte - zugunsten der gesamten Pferdegesundheit - dauerhaft und ganzjährig praktiziert werden!

Die Haltung des betroffenen Pferdes muss - dies gilt für den Ekzemer ebenso wie für alle anderen Pferde, denn in erster Linie ist auch der Sommerekzemer Pferd - pferdegerecht, gesund, natürlich und mit möglichst viel Bewegung in frischer Luft mit Wind und Sonne verbunden sein. Einige Empfehlungen gehen dahin, betroffene Pferde in dunklen Ställen einzustallen, doch dies ist weder Ursachentherapie, noch annähernd pferdegerecht.

Durch eine pferdegerechte Haltung werden Stoffwechsel, Entgiftung, Durchblutung und Psyche positiv beeinflusst. Die Möglichkeit zum Scheuern sollte in Form von befestigten ausrangierten Besen gegeben werden, Verletzungsmöglichkeiten müssen zwingend ausgeschaltet werden. Zu beachten ist hier, dass der starke Ekzemer durch exzessives Scheuern starke Läsionen und Verletzungen geradezu herausfordert. Die Weideflächen sollten extensiv bewirtschaftet werden, was bedeutet, ausschließlich natürlich gedüngt (Mist, Jauche) und mit nur wenigen Pferden beweidet. Die Unkrautbekämpfung sollte ebenso natürlich vonstatten gehen, was heißt: kein Einsatz chemischer Unkrautbekämpfungsmittel! Je natürlicher und vielfältiger unsere Pferdeweide ist, je positiver ist der Grasbestand zu bewerten; extensiv bewirtschaftete Weideflächen sind verhältnismäßig rohfaserreich, protein- u. energiearm, was nicht nur unserem Sommerekzemer zugute kommt! Des Weiteren ist auf Hygiene zu achten, was regelmäßiges Kot einsammeln (sofern es die Fläche in ihrer Größenordnung erlaubt) ebenso einschießt, wie tägliches Ausmisten des Stalles, Reinigung der Tröge und Tränken, Entfernung von Spinngeweben etc.; hier sollte das Augenmerk auf eine natürliche Bekämpfung der Insekten gelegt werden.

Eine gute Möglichkeit zum lokalen Schutz der vom Sommerekzem betroffenen Pferde vor den lästigen Insekten sind Ekzemerdecken. Da diese stark beansprucht werden und über die gesamte "Saison" getragen werden müssen, ist hier auf einwandfreie Qualität zu achten, denn nur diese kann sich rechnen! Ekzemerdecken sollten jedoch nicht als alleiniges Mittel der Wahl, sondern als äußerlicher Schutz, verstanden werden. Zumindest die Optimierung der Fütterung und Haltung sollte - mit oder ohne Decke - selbstverständlich sein.

Regulierende Therapiemöglichkeiten des Sommerekzems

Weder der alleinige Einsatz von Kräutern und Ergänzungsfuttermitteln, noch die alleinige lokale Behandlung der betroffenen Hautbezirke und schon gar nicht die in der Praxis leider immer noch viel zu oft praktizierte und als erstes Mittel der Wahl eingesetzte Kortikoidtherapie (Unterdrückung bzw. Verlagerung des Symptomenkomplexes, teilweise verheerende Nebenwirkungen, wie z. B. Hufrehe) können als wirksame Therapie des Sommerekzems angesehen werden.

Weder in der Schulmedizin noch in der alternativen Tierheilkunde existiert eine nachweislich bei allen an Sommerekzem erkrankten Pferden erfolgreiche Behandlung durch ein einzusetzendes Mittel, da diese eine Standardmedikation nach dem "Schema F" darstellen müsste, welche zumindest bisher aus o. g. Gründen nicht möglich ist, da Prädisposition und individuelle Erkrankungsgeschichte allgemein bei Allergien zu verschieden sind, als dass hier ein Mittel das Mittel der Wahl darstellen könnte (vergleichbar mit der Neurodermitis des Menschen).

Meiner Erfahrung nach lässt sich das Sommerekzem nur unter Einbeziehung der Ganzheitlichkeit wirksam therapieren. Das heißt die Grundvoraussetzung jeder erfolgreichen Therapie ist die Optimierung der Fütterung und Haltung, wie oben ausführlich beschrieben! Zusätzlich zu den entgiftenden Kräutermischungen hat sich der Einsatz homöopathischer, isopathischer und homotoxikologischer Mittel bewährt. Das Standardmittel gibt es hier jedoch leider nicht, die jeweilig zu verabreichenden naturheilkundlichen Mittel müssen zwingend individuell auf das jeweilige Sommerekzem Pferd abgestimmt werden, da jede Erkrankung unterschiedlich ist und ihr somit unterschiedliche kausale Ursachen zugrunde liegen. Jedoch gibt es verschiedene Mittel, welche sich in der Therapie vieler Pferde sehr gut bewährt haben!

Nach ausführlicher Anamnese sollte bei Bedarf einerseits eine individuelle Therapie des Sommerekzems eingeleitet werden, welche sämtliche Prädispositionen berücksichtigt und nicht auf Unterdrückung der Symptome abzielt, andererseits unter dem Aspekt der Ganzheitlichkeit Haltung, Fütterung, Bewegung, Sozialfaktoren und Pflegemaßnahmen überprüft und auf die Erkrankung abgestimmt optimiert werden.

In diesem Zusammenhang kann der Einsatz von Kräutern, Homöopathika und weiteren naturgemäßen Therapien, wenn man diese bei Sommerekzem einzusetzen versteht, wertvolle Dienste leisten und im günstigsten Fall eine Symptomfreiheit bewirken. Jedoch ist es falsch anzunehmen, nach dem Motto, viel hilft viel vorzugehen bzw. wahllos Kräuter und Homöopathika womöglich in Verbindung mit Kortison einzusetzen, da hier gravierende Fehler und Verschlechterungen der Symptomatik vorprogrammiert sind. Hüten sollte man sich ebenfalls, Mittel zur Stimulation des Immunystems (z. B. Echinacea) bei Sommerekzem einzusetzen, da eine Allergie immer eine Überreaktion des Immunsystems ausdrückt, im Umkehrschluss also keine noch so geartete Stimulation des Immunsystems stattfinden darf, da hierdurch eine Verschlechterung der Symptomatik zwangsläufig eintreten muss. Auch die allgemeine Erfahrung, dass mit vom Fohlenalter an zunehmenden Lebensjahren das Sommerekzem jährlich stärker in Erscheinung tritt, bevor im Alter das Immunsystem durch allgemeine Alterungsprozesse schwächer wird und so auch der Symptomkomplex des Sommerekzemers schwächer wird, lässt den Schluss zu, dass eine Stärkung des Immunsystems hier völlig kontraproduktiv wirkt.

Gerade beim komplexen Thema Sommerekzem sollte ganzheitlich therapiert werden, was weiterhin eine lokale Therapie der betroffenen Hautbezirke mit einschließt. Diese sollten mit - individuell zu ermittelnden - wundheilungsfördernden oder/und insektizid und zwingend juckreizstillend wirkenden Produkten regelmäßig eingerieben werden.

Mittlerweile gibt es zahlreiche lokal und innerlich einzusetzende Mittel, welche völlig nebenwirkungsfrei und unschädlich für unser Pferd sind. Die Kunst einer erfolgreichen Therapie beschränkt sich jedoch darauf, die für unser Pferd passenden Mittel auswendig zu machen, da das Angebot und die Empfehlungen unüberschaubar sind. Jedes Pferd ist ein Individium, was uns vor die Aufgabe stellt, eben für dieses eine Pferd eine spezifische homöopathische, isopathische, homotoxikologische und ergänzend lokale Therapie zu wählen. Da allen o. g. Therapieverfahren zugrunde liegt, dass der Gesunde die Symptomatiken einer Erkrankung entwickelt, welche den Kranken dieser Symptomatiken befreien, sollte ein therapeutisches Eingreifen immer den Menschen vorbehalten bleiben, die sich damit auskennen, denn ein wahlloses "Rumprobieren" verschiedenster Mittel schädigt unser - eh schon leidendes Pferd - nur noch mehr.

Voraussetzung jeder erfolgreichen SommerekzemTherapie ist jedoch eine auf die Allergiebereitschaft abgestellte Fütterung und Haltung. Selbst wenn es uns nicht möglich ist, sämtliche oben genannten Empfehlungen einzuhalten, weil man hierauf vielleicht keinen Einfluss hat, so ist es grundsätzlich möglich, Optimierungen - wenn auch nur zum Teil - vorzunehmen und hiermit unserem Ekzemer das Leben zu erleichtern und die Lebensqualität zu erhöhen.

Frau Maren Fahnster, E-Mail: Maren.Fahnster(at)gmx.de zum Sommerekzem:

Meine fast 20-jährige Hannoveraner-Stute namens "Winesse" leidet seit mehreren Jahren im Sommer unter extremen Juckreiz aufgrund einer allergischen Reaktion auf die so genannten Kriebelmücken, dem Sommerekzem. Cremes, Sprays, sämtliche Hausmittel und Lotionen haben nicht richtig geholfen. Auch hat eine Desensibilisierungstherapie durch den Tierarzt nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Im letzten Sommer war es dann so schlimm, dass ich Winesse nicht einmal mehr putzen konnte, da die Bürsten ihre Haut so sehr irritierten, dass sie sich nur noch wälzen wollte. So stellte ich sie weiter weg auf eine Weide am Deich, da sich hier weniger Mücken aufhielten. Im nächsten Sommer kam sie dann nur noch nachts raus und stand in der kritischen Zeit im Stall, was das Sommerekzem allerdings nur leicht verzögerte. Zu dem Juckreiz kam hinzu, dass Winesse sehr träge und übergewichtig war, beim Führen oft stöhnte und zunehmend stolperte. Wie konnte ich meiner armen "Dicken" bloß helfen? Ich suchte Hilfe im Internet und stieß so auf die Homepage von Claudia Nehls. Nach sofortiger und ausführlicher Beantwortung meiner E-Mail riet mir Frau Nehls zu einer Biofeld-Haaranalyse mit darauf aufbauender ganzheitlicher Therapie. Ich schickte Frau Nehls Haare meines Pferdes und hatte einige Tage später das Ergebnis. Winesse hatte neben dem Ekzem eine starke Stoffwechselstörung, Probleme mit den Entgiftungsorganen, wodurch sie so aufgebläht wirkte, da die Gifte nicht richtig abgeführt wurden und weiterhin eine Herz-Kreislaufschwäche. Ich hielt mich strickt an den Behandlungsplan von Frau Nehls. So fing ich Anfang Juli an, Winesse mit der "Horse Allround Kräutermischung", "Lauffit" und den "Allergosan-Kräutern" zu füttern. Zur Entgiftung bekam Winesse die "Biologische Hufkur" und ein homöopathisches Mittel. Außerdem fing ich wieder mit langsamen Ausritten an. Offene Stellen in Mähne und Schweif behandelte ich mit dem PAA- Puder und rieb sie ansonsten mit dem Allergosan-Öl ein. Schon nach zwei Wochen konnte ich bei meiner "Dicken? eine deutliche Linderung erkennen. Heute, nach etwas über 2 Monaten (!!!) geht es Winesse schon wieder richtig gut, das Scheuern ist nur noch Nebensache, ihre Mähne und ihr Schweif sind schon wieder schön nachgewachsen, sie stöhnt nicht mehr, hat wieder enormen Vorwärtsdrang und freut sich auf der Weide ihres Lebens, und das sogar in der kritischen Tageszeit (das hätte keiner für möglich gehalten)! Ich bin einfach nur begeistert und kann mit reinem Gewissen die Kräutermischungen und das ganzheitliche Therapiekonzept von Frau Nehls sehr empfehlen! An dieser Stelle noch mal 1000 Dank an Sie Frau Nehls!

Sommerekzem

Welche Therapien helfen wirklich? 

(Pferdeanzeiger 06/08 von Claudia Nehls)

Unter Sommerekzem fasst man die allergische Reaktion auf den Speichel von Kriebelmücken, Gnitzen oder Stechmücken im Sprachgebrauch bzw. in unseren Breitengraden zoologisch meist Culicuides Spezies zusammen.

Auslöser dieser allergischen Reaktion ist der Speichel der blutsaugenden Weibchen; die Ursache einer allergischen Reaktion findet sich jedoch im Immunsystem des an Sommerekzem erkrankten Pferdes.

Eine Therapie des Sommerekzems kann nur erfolgversprechend sein, wenn diese die Überreaktion des Immunsystems (= Allergie) zu regulieren versteht; demnach sollte eine Therapie bei Sommerekzem auch hier ansetzen.

Die Therapie und Regulation von allergischen Erkrankungen wie dem Sommerekzem benötigt vom Pferdebesitzer in erster Linie Geduld, Ausdauer und Konsequenz in der Sommerekzem Behandlung; Spontanheilungen bei Sommerekzem gibt es selten. Die Therapie des Sommerekzems kann Jahre andauern; jedoch sollten sich erste Erfolge bereits nach einigen Wochen einstellen. 

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Bis jedoch eine völlige Regulation der allergischen Erkrankung eintritt, verstreicht meist eine lange Zeit; unmöglich ist die Heilung des Sommerekzems deshalb aber noch lange nicht. Bringt der Pferdebesitzer die nötige Geduld auf, so verspricht eine ganzheitliche Sommerekzem Therapie, welche bei Fütterung und Haltung als Grundvoraussetzung einer Regulation des Sommerekzems ansetzt, und diese nicht unberücksichtigt lässt, den größten Erfolg und viele Pferde werden innerhalb von wenigen Jahren völlig symptomfrei und bleiben es ihr Leben lang. Die Disposition zu allergischen Erkrankungen behalten sie jedoch ihr Leben lang.

Sommerekzemer, welche innerhalb weniger Wochen oder Monate symptomfrei leben, gibt es zwar auch; jedoch sind diese eher Ausnahmen.

Therapiemöglichkeiten des Sommerekzems:

Die Therapie, die bei jedem vom Sommerekzem betroffenem Pferd Erfolg verspricht; gibt es nicht; jedes Pferd ist ein individuelles, daher sollte auch die Sommerekzem Therapie immer eine individuell auf das betroffene Sommerekzem Pferd abgestimmte Therapie sein; das Schema X gibt es leider nicht:

Cortikoide als Sommerekzem Therapie:

Cortison wird zur Immunsuppression eingesetzt, also zur Immunsystem unterdrückenden Wirkung. Kortisonpräparate werden sowohl durch Cortikoid-Injektion wie durch Auftragen cortikoidhalter Salben und Lotionen eingesetzt mit dem Ziel, den Juckreiz zu stillen. 

Der lokale Einsatz ist zwar bedeutend ungefährlicher als der innerliche Einsatz; macht die Haut bei Sommerekzem jedoch nicht besser, sondern auf Dauer nur noch anfälliger und empfindlicher; der Vorteil liegt darin, dass der Juckreiz in der Regel gemindert wird bzw. bei Erfolg auch ganz verschwindet.

Veterinärmedizinisch werden meist Kortisonpräparate eingesetzt; problematisch wird bei innerlicher Gabe des Kortisons in erster Linie die Gefahr, dass dieses eine Hufrehe auslösen kann. 

Schaut man sich die Hintergründe einer Allergie an, zu denen meist ein Überangebot von Protein gehört; die Pferde leiden demnach oft an einem Proteinüberschuss und daraufhin erhöhten Leberwerten; so ist der Einsatz von Kortison beim Sommerekzemer besonders gefährlich in Bezug auf die Auslösung eines Hufrehe-Schubes. Hinzu kommt, dass an Sommerekzem leidende Pferde durch dementsprechende Disponierung (Rasse, Fütterung, ggf. Übergewicht usw.) in der Regel auch eine Disposition zur Hufrehe-Erkrankung aufweisen; was den Einsatz von Kortison noch problematischer erscheinen lässt. Zu den unschönen Nebenwirkungen können auch Magengeschwüre, Muskelschwund, Leberschädigung, Osteoporose, Cushing, Nieren- und Leberprobleme und vieles mehr gehören.

Der Einsatz von Kortison sollte demnach sehr gut abgewägt und möglichst (zumindest, was die innerliche Verabreichung betrifft) vermieden werden. Kortison sollte als Notfallmittel vorbehalten bleiben; von einem leichtfertigen Einsatz ist abzuraten.

Antibiotika bei Sommerekzem:

Je nach Folgeerscheinungen des Sommerekzems werden häufig auch antibiotische Präparate eingesetzt; auch deren Einsatz bei Sommerekzem sollte anhand von ggf. eintretenden Nebenwirkungen gut bedacht werden und ausschließlich erfolgen, wenn Antibiotika anhand tiefgreifender Entzündungen notwendig erscheint. Vorsichtshalber Antibiotika einzusetzen, wie es in der Praxis häufig geschieht, sollte nicht das Mittel der Wahl sein.

Antihistaminika bei Sommerekzem:

Antihistaminika blockieren das Histamin, das für die Auslösung und Vermittlung einer allergischen Reaktion wie dem Sommerekzem eine große Bedeutung hat. Antihistaminika können innerlich und äußerlich angewandt werden. Die Nebenwirkungen hängen hier stark vom angewandten Antihistaminikum ab. Mit verschiedenen anderen Medikamenten, beispielsweise sedierenden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. 

Pilzimpfung gegen Sommerekzem:

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass ein Impfstoff gegen Hautpilze auch wirksam das Sommerekzem bekämpfen kann. Dies funktioniert zwar nicht immer (wie bei allen anderen Therapiemöglichkeiten); hat sich jedoch bei einigen Pferden bewiesen. 

Wie bei jeder Impfung können auch hier unschöne Nebenwirkungen auftreten.

Eigenbluttherapie bei Sommerekzem:

Blut wird aus der Halsvene entnommen und in Brust oder Hals unter die Haut bzw. in den Muskel gespritzt. Diese Behandlung soll eine Immunmodulation durch eine Reaktion auf das zurückgespritzte Blut, das außerhalb der Gefäße wie ein Fremdeiweiß bekämpft und abgebaut wird, erreichen. 

Im Vergleich zu Fremdeiweißen kann das eigene Blut keine Schockreaktionen auslösen. 

Kombinationen mit Eigenblut bei Sommerekzem:

Das entnommene Blut wird vor der Injektion mit einem Medikament gemischt. Meist sind dies homöopathische Komplexmittel bei Sommerekzem. 

Gegensensibilisierung bei Sommerekzem:

Hier wird das Blut des Sommerekzem Pferdes aufbereitet. Aus dem Blut des allergischen Pferdes werden Antikörper mit Serumaktivatoren versetzt. Serumaktivatoren sind beispielsweise Kieselsäure oder Aluminiumhydroxid. Es entsteht ein Komplex aus autologem Antikörper und dem Aktivator. Die Reininjektion dieses Komplexes regt den Körper an, gegen den eigentlich eigenen Antikörper Abwehrer zu bilden. Dies bezeichnet man als Anti-Antikörper. Trifft dann ein Antigen (Mückenspeichel) auf das betroffene Pferd, entstehen im Pferd zu viele Antikörper gegen den Mückenspeichel (überschießende Immunreaktion). Die gewonnen Anti-Antikörper können mit diesen reagieren und so einen Teil der zu großen Zahl Antikörper abfangen und anderweitig beschäftigen. 

Desensibilisierung bei Sommerekzem:

Hierbei wird ein verdünnter Extrakt der heimischen Mückenarten unter die Haut bei Sommerekzem gespritzt. Die Injektionen erfolgen in steigenden Dosen. Unerwünschte Nebenwirkungen können ggf. auftreten.

Homöopathie bei Sommerekzem:

Die Homöopathie soll die Selbstheilungskräfte des Immunsystems anregen, eine Regulation der überschießenden Immunreaktion bei Sommerekzem herbeizuführen. 

Homöopathische Mittel bei Sommerekzem können entweder nach Konstitution, die sogenannten Konstitutionsmittel, oder auch nach dem vorhandenen Erkrankungsbild, welches individuell erfasst werden sollte, gewählt werden. In der Homöopathie arbeiten wir mit Einzel- oder Komplexmitteln oder auch mit Organpräparaten und Nosoden. Damit eine homöopathische Therapie Erfolg verspricht, sollten die Mittel individuell auf den Patienten abgestimmt und ausgewählt werden. Bewährte Mittel auszuprobieren verspricht bei den meisten Sommerekzem Pferden nur wenig Erfolg. 

Phytotherapeutika bei Sommerekzem:

Die Therapie mit Kräutern und Pflanzen verspricht insoweit Erfolg bei Sommerekzem, wenn diese so ausgewählt werden, dass sie die Ursachen des Sommerekzems berücksichtigen. Ursachen liegen in der Regel in einem Proteinüberschuss, Stoffwechsel- bzw. Hautstoffwechselstörungen, erhöhten Leberwerten und Problemen bei der Entgiftung. 

Weitere gängige Verfahren bei Sommerekzem finden sich in der Bioresonanztherapie und der Akupunktur.

Lokale Mittel bei Sommerekzem:

Erhältlich in Form von Fliegenbändern, Ohrmarken, Salben, Gels, Lotionen und Sprays. Glücklicherweise sind freiverkäufliche Mittel in der Regel unschädlich und ungiftig und beruhen meist auf natürlichen Wirkstoffen. Ausnahmen sind verschreibungspflichtige, also ausschließlich über den Tierarzt zu beziehende Mittel. Ob diese eingesetzt werden sollten, sollte der Pferdehalter sehr gut abwägen, da auch beim lokalen Einsatz von Insektiziden/Pyrethroiden unschöne Nebenwirkungen, wie beispielsweise Vergiftungen, Zittern, Unruhe usw. auftreten können. 

Aber Vorsicht bei Sommerekzem: 

Auch natürliche Mittel können durch die enthaltenen ätherischen Öle Allergie auslösend wirken; daher gilt auch hier der Grundsatz: 

Was dem einen Sommerekzem Pferd eine große Hilfe bei der Bekämpfung von Juckreiz bzw. Insektenabwehr ist, kann bei einem anderen Sommerekzem Pferd zusätzlicher Allergie Auslöser sein. Hier hilft meist nur Ausprobieren, wie das jeweilige Mittel beim eigenen Sommerekzem Pferd wirkt bzw. ob es wirkt.

Lokal einzusetzende Mittel sollten bei Sommerekzem in dreierlei Hinsicht wirken:

Zum einen Juckreiz lindernd/stillend, zum anderen Insekten abwehrend und zum weiteren ggf. vorhandene Wunden heilend. Da diese unterschiedlichen Wirkungen mit einem Produkt nicht erreichbar sein können: ein insektenabweisendes Mittel kann nicht gleichzeitig vorhandene Wunden, die durch das Scheuern entstanden sind, heilen und meist auch nicht den Juckreiz auf den bereits sehr empfindlichen und geschädigten Hautbezirken stillen, sollte der Einsatz verschiedener Produkte erfolgen.

Ekzemerdecken bei Sommerekzem:

Stellen sicher eine Hilfe des Sommerekzems dar; Haut & Fell sollten jedoch zwischendurch auch einmal Luft schnappen können, um gesund bleiben zu können. Beim ständigen Tragen einer Ekzemerdecke fehlt der Haut Luft und Licht; was dann wiederum zu verschiedenen Problemen führen kann. 

Ob und welchen Erfolg die oben genannten Sommerekzem Therapien versprechen, bleibt wie gesagt immer dem Sommerekzem Einzelfall vorbehalten. Eine Kombination verschiedener Therapien bei Sommerekzem kann sowohl sinnvoll, wie auch völlig kontraproduktiv sein; dies kommt allein auf die Kombination an.

Gleich welche Therapiemöglichkeit der Pferdebesitzer bei Sommerekzem wählt und ausprobiert, meine dringende Empfehlung ist, bei der Fütterung und Haltung des Sommerekzemers anzusetzen; diese zu optimieren und spezifisch auf das erkrankte Pferd abzustimmen. Eine Sommerekzem Therapie kann nur dann Erfolg versprechen; wenn Fütterung und Haltung den Erfolg ebnen, indem sie die allergische Überreaktion auf den Speichel der Mücken berücksichtigen. So versprechen sämtliche regulierenden und ursächlichen Sommerekzem Therapien nur wirkliche Erfolge, wenn die Grundvoraussetzung die Richtige ist. Bei einem Sommerekzem Pferd, welches auf fetten Weiden gehalten, wenig bewegt und ggf. noch stark übergewichtig ist, wird keine Sommerekzem Therapie langfristig greifen können. Hier kann man ggf. immunsuppressiv therapieren mit der Gefahr, dass zudem noch ein akuter Hufrehe-Schub auftritt. Ein Pferd wiederum, welches eine allergenarme (= natürliche), karge und angemessene Fütterung in nicht kontraproduktiv wirkender Haltung genießt, wird für eine ursächliche Therapie empfänglich sein und diese wird mit etwas Geduld erfolgreich sein. 

Vor jedem Sommerekzem Therapie Beginn, gleichgültig für welchen Weg man sich entscheidet, sollte daher die Grundvoraussetzung der Fütterung sowie ggf. Haltung optimiert werden, um auch einen Erfolg verzeichnen zu können. So nutzt es wenig, täglich homöopathische Mittel zu verabreichen (auch, wenn diese passend gewählt wurden), wenn ein Proteinüberschuss und erhöhte Leberwerte vorliegen und nicht regulierbar sein können, da täglich zuviel Protein zugeführt wird. 

Andererseits ist ein Sommerekzem Pferd an einem stehenden Tümpel mit Mückenplage nicht therapierbar; da die Belastung durch die Mücken so immens ist, dass eine Sommerekzem Therapie lediglich etwas lindern könnte; gleich, welche Therapie man wählt.

Die Grundvoraussetzung einer entsprechenden Fütterung und Haltung muss bei Sommerekzem zwingend berücksichtigt werden, um einem Sommerekzemer neue Lebensqualität durch geeignete Therapien zukommen zu lassen.