Chronisch allergische Bronchitis bei Pferden

Die naturheilkundliche Therapie der chronisch allergischen Bronchitis bei Pferden

Anhand vieler verschiedener Umweltfaktoren nimmt die chronisch allergische Bronchitis bei Pferden stetig zu. Aufgrund zahlreicher erfolgreicher naturheilkundlicher Therapien bereits aufgegebener Pferde mit chronisch allergischer Bronchitis, Asthma und Dämpfigkeit wurde das Tierheilkundezentrum Nehls bekannt für die erfolgreiche Therapie austherapierter Pferde. So erreichen uns mehrmals wöchentlich Hilferufe verzweifelter Pferdehalter mit der Bitte um Therapie ihrer austherapierten Pferde.

Vor diesem Hintergrund bestehen umfassende Erfahrungen bezüglich der homöopathischen und phytotherapeutischen Therapie, Haltung und Fütterung erkrankter Pferde.

Eine Erfahrung besagt, dass ausschließlich eine ganzheitliche Therapie dauerhaft wirksam ist. Ganzheitlich heißt, dass neben einer umfassenden und individuell abgestimmten Therapie auch die Fütterung und Haltung in die Pferdetherapie miteinbezogen werden muss, um eine vollständige und andauernde Regulation der chronisch allergischen Bronchitis bei Pferden zu erreichen. Die Fütterung nimmt insbesondere einen wichtigen Stellenwert ein, da Allergene im Pferdefutter eliminiert werden müssen.

Eine erfolgreiche ganzheitliche naturheilkundliche Therapie der chronisch allergischen Bronchitis und des allergischen Pferdeasthmas baut sich daher auf verschiedene Elemente auf:

Aufgrund der Ausarbeitung einer Biofeld-Haaranalyse im Tierheilkundezentrum wird eine individuelle homöopathische Therapie für das erkrankte Pferd ermittelt. Mittels Haaranalyse werden auch sämtliche in Frage kommenden Allergene ausgetestet. Der Pferdehalter bekommt neben den einzelnen Werten der Testung, der Allergietestung und Futtermittelempfehlung anhand der ermittelten Werte einen individuell für sein Pferd ausgearbeiteten Therapieplan übermittelt. Das Pferd wird dann nach Empfehlung über einen Zeitraum von ca. 3 Monaten vom Pferdehalter therapiert und gefüttert. Nach diesen 3 Monaten wird eine Biofeld-Kontroll-Haaranalyse erstellt. Bei dieser Kontrolle wird die Wirkung der Therapie mittels Bioresonanz getestet und aufgrund des Ergebnisses das weitere Vorgehen ermittelt. Je nach Ergebnis dieser Kontrollhaaranalyse wird dann die homöopathische Therapie umgestellt, wie bisher über einen weiteren Zeitraum fortgeführt oder komplett eingestellt. Darüber hinaus werden im Zuge der Biofeld-Haaranalyse Optimierungen der jeweiligen Haltungssituation, eine Optimierung der Pferdefütterung, eine Unterstützung der Regulation durch Heilkräuter und je nach individueller Situation zusätzliche Maßnahmen wie Inhalationen, Einreibungen oder ähnliches empfohlen, je nach Angemessenheit und Erforderlichkeit.

Dieses Vorgehen bewährt sich im Tierheilkundezentrum seit vielen Jahren und zahlreiche Pferde haben durch diese ganzheitliche Sicht eine vollständige oder annähernde Regulation erfahren dürfen.

Priorität neben der Therapie hat der Verzicht auf Allergene in der Pferdefütterung und, soweit praktizierbar, in der Umgebung des Pferdes.

Ohne den Verzicht auf Allergene, insbesondere in der Fütterung, ist eine Therapie langfristig zum Scheitern verurteilt. Häufig verstecken sich diese Allergene auch in Kräutermischungen, Kräutermüslis oder Einzelkräutern, die der Pferdehalter guten Glaubens zufüttert. Viele Kräuter wirken als zusätzliches Allergen und verschlimmern die Situation, statt diese zu verbessern. Vor diesem Hintergrund empfehlen wir dringend, nicht „auf eigene Faust“ die Pferdefütterung zu optimieren, sondern grundsätzlich erst nach Austestung ggf. vorhandener Allergene.

Viele Kräutermüslis und Kräutermischungen für Pferde mit Atemwegserkrankungen enthalten Kräuter, die beispielsweise bei einer akuten Atemwegserkrankung angezeigt sind, da diese beispielsweise die Abwehr stärken, jedoch bei einer allergischen Bronchitis als Allergen wirken können. Auch stehen bestimmte Kräuter in Verdacht, Allergien auslösen zu können. Gerade die Auswahl von Kräutern bei Atemwegserkrankungen bedürfen großer Erfahrung auf diesem Gebiet. Aber auch Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe, synthetische Substanzen oder Getreidestärke, wie auch bestimmte Futtermittel als solche können Allergene darstellen.

Grundlage einer Therapie im Tierheilkundezentrum ist daher immer eine Austestung im Vorfeld durch die Biofeld-Haaranalyse. Im Zuge dieser werden sowohl Allergene herausgefiltert und aufgespürt, wie auch eine individuell auf den Einzelfall abgestimmte homöopathische Therapie ausgearbeitet. Denn auch homöopathische Mittel können die Situation des erkrankten Pferdes durchaus verschlimmern, wenn diese nicht zum Krankheitsbild passen. Das Fatale bei der Therapie der chronisch allergischen Bronchitis ist letztlich, dass verschiedene homöopathische Mittel wie auch Ergänzungsfuttermittel, Pferdefutter und Heilkräuter bei einem Erkrankungsbild angezeigt sind und bei einem anderen enormen Schaden anrichten und die allergische Reaktion massiv verschlimmern können. Eine akute Atemwegsinfektion bedingt beispielsweise einer völlig anderen Therapie als eine chronisch allergische Bronchitis oder ein bereits eingetretener Lungenschaden.

So ist Echinacea sowohl in homöopathischer Darreichung wie auch als Kraut bei akuten Atemwegsinfektionen das Mittel der Wahl, bei allergischen Atemwegserkrankungen aufgrund der Immun steigernden Wirkung jedoch absolut kontraproduktiv. Spitzwegerich steht in Verdacht, allergische Reaktionen zu verschlimmern, der Einsatz von Teebaumöl, auch äußerlich, kann ebenfalls Allergien negativ beeinflussen und das Allergiepotential erhöhen.

Vor diesem Hintergrund wird klar, dass eine Therapie gut überdacht und auf den Einzelfall bezogen das jeweilige Erkrankungsbild genau erfassen muss, um einen Erfolg verzeichnen zu können.