Tierheilkundezentrum

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Tierheilpraktikerin Claudia Nehls

Am Buchholz 3

33014 Bad Driburg-Dringenberg

Tel.: 05648/963335, Fax: 05648/963334

Mobil: 0173/51 57 633

E-Mail: tierheilpraxis1(at)t-online.de

 

Naturheilkunde Pferde-Hunde-Katzen

Naturheilkunde Kleintiere

Naturheilkunde für Tiere

Die Nachfrage der Naturheilkunde für Pferde, Hunde, Katzen und auch Kleintiere steigt stetig. So mancher Pferde-, Hunde- und Katzenhalter setzt bei Pferd, Hund und Katze auf die Mittel der Naturheilkunde für Tiere.

Möchten auch Sie Ihr Tier, Ihr Pferd, Ihren Hund oder Ihre Katze bei mir mit Mitteln der Naturheilkunde nebenwirkungsfrei behandeln lassen, ist dies auch überregional im Wege der Haaranalyse möglich.

Nähere Informationen zur Haaranalyse

Naturheilkunde für Tiere

Naturheilkunde für Pferde, Hunde, Katzen und Kleintiere

Die naturheilkundliche Behandlung unserer Tiere liegt zwar im Trend der Zeit, ist jedoch nach wie vor umstritten!

Manch einer glaubt, die Naturheilkunde für Pferde, Hunde, Katzen und Kleintiere, die Homöopathie, die Isopathie und selbst die Phytotherapie seien keine wirksamen und erfolgversprechenden Therapien, sondern eher "für diejenigen gedacht, die an die Wirksamkeit (gleich Hexerei..) glauben"..Zudem bestehen zum Thema Naturheilkunde etliche unrichtige Aussagen, welche sich hartnäckig halten, obwohl die Unrichtigkeit dieser Aussagen in der Praxis immer wieder bewiesen wird.

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So ist unrichtig, dass eine homöopathische Therapie eine phytotherapeutische Therapie ausschließt, weil die Homöopathie dann nicht mehr wirken kann; wahr ist, dass homöopathische und phytotherapeutische Mittel nicht gleichzeitig, sondern mit einem Zeitabstand von mindestens 3 Stunden gegeben werden sollten, damit beide Therapieformen ihre Wirkung nicht verfehlen. Wichtig zu wissen ist auch, dass homöopathische Mittel ihre volle Wirksamkeit nur entfalten können, wenn diese "pur" bzw. mit Wasser als Trägerstoff verabreicht werden, dieser Umstand bzw. der Hinweis darauf wird allzu oft von "Möchtegernhomöopathen" übersehen und die Homöopathie wirkt so leider bei weitem nicht so erfolgversprechend - vorausgesetzt das Mittel ist das individuell passende - als wenn dieser Hinweis erteilt wird.

Auch die Auffassung, dass die Naturheilkunde weniger erfolgversprechend ist, wie die veterinärmedizinische Therapie ist nicht aufrecht zu erhalten. Die Meinung, dass veterinärmedizinisch austherapierte Tiere nicht mit naturheilkundlichen Mitteln eine reelle Chance zur Gesundung haben, ist in der Praxis unzählige Male widerlegt, da die Naturheilkunde für manche Erkrankungen wahre "Schätze" bereithält und die Veterinärmedizin hier leider nicht mithalten kann. Dies ist natürlich auch im umgekehrten Falle, so zum Beispiel in der Notfallmedizin, der Fall.

Jedoch: Es kann nur geheilt werden, was gestört, nicht, was zerstört ist!

Auch der immer wieder behauptete "Gewöhnungseffekt" tritt definitiv in der Praxis nicht ein. Die Phytotherapie kann - sofern für die Langzeitanwendung geschaffen - dauernd eingesetzt werden, ohne das "Gewöhnungseffekte" bzw. "Unwirksamkeit" eintritt. Bei der homöopathischen Medikation ist wichtig zu wissen, dass diese keinesfalls vorbeugend, sondern grundsätzlich erst bei Eintritt der Symptomatik eingesetzt werden darf, da sonst unerwünschte Symptomatiken bzw. Erkrankungen eintreten können, wenn die Information den Organismus anspricht. Bedenkt man, dass Homöopathie "Information" und Phytotherapie "Materie" darstellt, so spricht allein daher kein Umstand dagegen, beide Therapieformen gemeinsam einzusetzen. Dies setzt allerdings den Umstand voraus, dass auch die "Information" weitergeleitet werden kann und dies wird schon schwierig, wenn unser Tier beispielsweise vor dieser Information mit ätherischen Ölen, welche ja sehr geruchs- und geschmacksintensiv sind, behandelt wird, egal ob lokal oder als zu verabreichende Lösung.

(Artikel von THP Claudia Nehls für verschiedene Fachzeitschriften)

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Einen wirklich interessanten Artikel zum Thema finden Sie auch hier

Die homöopathische ganzheitliche Therapie
von Pferdeerkrankungen

Naturheilkunde Pferde

(Artikel von Claudia Nehls für den Pferdeanzeiger 08/2008)

Homöopathie und Ganzheitlichkeit liegen im Trend und wurden zu regelrechten Modebegriffen. Immer wieder stoßen wir auf diese Begriffe, welche jedoch nicht selten etwas anderes meinen, wie sie aussagen. Oft ein Werbeslogan, der zu Verwirrungen und Verwechslungen führt; so wird Homöopathie manchmal mit Kräuterheilkunde verwechselt oder es bestehen Missverständnisse zwischen klassischer und komplementärer Homöopathie.

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Mit der Ganzheitlichkeit wird oft beworben, was mit ihr nichts gemein hat.

Der Begriff Ganzheitlichkeit soll uns verdeutlichen, dass das Pferd im Gesamten therapiert wird, was Fütterung und Haltung ebenso wie die Psyche, die Arbeitsleistung, den Umgang mit Menschen und anderen Pferden sowie alles individuell Relevante in die Therapie einfließen lässt.

Der Begriff Homöopathie verdeutlicht, dass wir nicht mit der Materie, also mit dem Greifbaren und Nachweisbarem, sondern mit Informationen, mit Stoffen arbeiten, welche oft nicht nachweisbar sind. Homöopathische Mittel werden potenziert, das heißt, nach einem ganz speziellen Verfahren verdünnt und geschüttelt bzw. verrieben. Letztlich ist ab einer bestimmten Verdünnung/ Potenzierung der Ausgangsstoff nicht mehr nachweisbar. Wir therapieren das Pferd mit Informationen. Diese Informationen regen die Selbstheilungskräfte an und würden bei einem gesunden Pferd die Krankheit auslösen, die wir bei der Wahl des passenden Mittels bei unserem Patienten Pferd regulieren können.

In der Homöopathie unterscheidet man die klassische Homöopathie, die Konstitutionsbehandlung, welche mit einem individuell passenden Mittel der Störung des Befindens "zu Leibe rückt" und die komplexe, die komplementäre Homöopathie, welche mit Komplexmitteln (= unterschiedliche Ausgangssubstanzen in unterschiedlicher Potenzierung) die Ursache der Befindensstörung regulieren kann aufgrund der vorhandenen Symptome, die in ihrer Gesamtheit die Individualität ausmachen.

Substanzen, die zur Herstellung eines homöopathischen Mittels dienen, gibt es ganz verschiedene; beispielsweise Mineralstoffe, Pflanzen und Kräuter, Bakterien und Keime (sogenannte Nosodenpräparate), Spuren der Organe, die wir regulieren möchten und Mischungen aus oben Genanntem.

Beschäftigen wir uns mit der Homöopathie, so lesen wir auch immer wieder das Wort "Erstverschlimmerung", was vielen Pferdebesitzern den Mut zur homöopathischen Therapie ihres Pferdes nimmt, da die Angst besteht, dass die Erkrankung und Symptomatik sich erst einmal verschlimmern könnten, wenn das passende Mittel gewählt wurde. In meiner Praxis kommt eine "Erstverschlimmerung" so gut wie nicht vor. Letztlich kann dies an der gewählten Therapieform liegen; die bei uns nur in Einzelfällen eine Konstitutionsbehandlung bzw. Therapie der klassischen Homöopathie darstellt. Wir arbeiten in der Regel mit Komplexmitteln und schließen so die Gefahr einer Erstverschlimmerung fast aus; zumindest gab es in keinem bisherigen Falle die oft zitierte Erstverschlimmerung bei unseren vierbeinigen Patienten.

Eine homöopathische und ganzheitliche Therapie der verschiedenen Erkrankungen des Pferdes beinhaltet die Erfassung aller Lebensumstände des Pferdes, der Fütterung, der Haltung und sämtlicher relevanter Faktoren, die dieses individuelle Pferdeleben ausmachen ebenso wie eine ausführliche Anamnese (= Krankheitsgeschichte), eine gründliche Untersuchung und darauf aufbauende Diagnosestellung.

Hat sich der ganzheitliche Therapeut ein umfassendes Bild des erkrankten Pferdes und einen Eindruck verschafft, ist es in der Regel möglich, eine Diagnose zu stellen. Es können ergänzend eine Blutuntersuchung, ein Röntgen, ein Ultraschall, eine Kotuntersuchung oder weiterführende Untersuchungen notwendig werden. Ist dies der Fall, werden weitere Untersuchungen - soweit möglich - veranlasst bzw. eine Abklärung in einer Pferdeklinik o. ä. angeraten.

Sind sämtliche Untersuchungen abgeschlossen, wird der ganzheitlich arbeitende Homöopath als Grundvoraussetzung notwendige Änderungen der Haltung und Fütterung vornehmen, um dem betroffenen Pferd ein Optimum an genesungsfördernden Voraussetzungen zu schaffen. Je nach Symptomlage und Erkrankung werden auch die Lebensumstände des Pferdes in die Therapie mit einfließen und Verbesserungsvorschläge bzw. Tipps unterbreitet, Optimierungen einzuleiten. Hier können ganz verschiedene Faktoren Berücksichtigung finden, beispielsweise der Umgang, die Herdenzusammenstellung, der Sattel und/oder die Ausstattung des Pferdes, Verbesserungen der Unterbringung und vieles mehr.

Auf diese Grundvoraussetzungen einer erfolgreichen und langfristigen Verbesserung des Gesundheitszustandes werden dann die oder das passende homöopathische Mittel rezeptiert bzw. injiziert. Homöopathische Mittel sind grundsätzlich apothekenpflichtig, daher ist die Abgabe nur beschränkt möglich, beispielsweise für die Erstversorgung des Patienten. Da eine homöopathische Therapie selten bei einer einmaligen Gabe endet, ist es üblich, dass der Pferdebesitzer die verordneten homöopathischen Mittel, für die in der Regel ein Rezept ausgestellt wird, in der Apotheke besorgt.

Dass eine ganzheitliche und homöopathische Therapie auch über viele Kilometer Entfernung sehr gut funktionieren kann, zeigen viele Erfahrungsberichte glücklicher Pferde und Pferdebesitzer.

 

Heute berichtet der kleine Jon über die erfolgreiche Therapie mit Mitteln der Naturheilkunde für Pferde seiner chronisch obstruktiven Bronchitis:

 

Silvia Hoffmann schrieb im Namen von Jon (E-Mail: ushoffmann(at)aol.com):

Hallo Frau Nehls, ich bin's mal wieder, der Wallach Jon, der so schlimme Atemprobleme hatte, dass er fast eingeschläfert worden wäre. Sie erinnern sich? Meine Menschenfrau hatte sich vor etwa einem Jahr völlig verzweifelt an Sie gewandt, Sie hatten eine Haaranalyse gemacht, eine homöopathische Therapie empfohlen und meine Ernährung umgestellt. Ich war auch ganz brav und habe die Sachen alle gegessen, die sie mir in den Eimer tat. Und der Erfolg war überwältigend. Die Therapie begann am 3.5.07. Nach wenigen Tagen fühlte ich mich bereits viel besser und wurde schon wieder ein bisschen übermütig. Ich bekam ein herrlich glänzendes Fell und meine Mähne und mein Schweif sehen super aus. Meine Freundin, die Paint-Quarter-Stute Cheyenne, war ja schon vorher ganz verknallt in mich, aber jetzt ist sie wie ein Bonbon, so klebt sie an mir. Im Sommer konnte ich die ersten Galoppsprünge machen, musste aber danach noch oft husten. Doch das wurde immer besser. Meine Menschenfrau hat mir die Portion Kräuter und den Hustensaft, die ich zuerst gar nicht wollte, verdoppelt, und ich vermute mal, dass das ein Tipp von Ihnen war. Und weil ich ja ein braver Bub bin, habe ich alles gegessen. Und der Husten wurde immer weniger und seltener, und seit Spätsommer kann ich wieder über die Koppel rennen und buckeln, ohne danach zu husten. Ich hätte nie gedacht, dass ich wieder so viel Spaß haben kann, und Cheyenne hat sich auch sehr gefreut. Inzwischen kann ich mit ihr Kämpfchen machen, das macht Spaß. Sie ist zwar größer als ich, aber erst drei Jahre und ich kann ihr schnell zeigen, wer der Chef ist! Und das bin jetzt wieder ich! Im Spätsommer durften die Menschenkinder wieder auf mir reiten, und ich war so glücklich! Endlich wieder in den Wald, da war ich so lange nicht mehr! Und dann begann meine Besitzerin (die Tochter der Menschenfrau, die mich mit Ihrer Hilfe gesund gepflegt hat) wieder auf mir zu reiten. Anfangs kam ich noch schnell außer Atem, ich hatte ja keine Kondition mehr. Aber dann hörte im November der Husten fast ganz auf, und auch die Frau ritt auf mir. Die hatte vorher erst einmal auf mir gesessen, denn sie ritt ja immer meine große Liebe Tanja, aber die ist ja leider im Pferdehimmel. Und ich habe mich bemüht, ganz brav zu sein und so konnte ich der Frau etwas von dem Glück zurückgeben, was ich von ihr bekomme. Und deshalb kann ich mich nur ganz herzlich bedanken, ohne Sie wäre ich bestimmt bei Tanja im Himmel. Ich bin wieder ein glückliches Pferdchen, und von der heftigen Atmung ist nichts mehr zu sehen. Nur wenn ich so schnell renne, wie ich nur kann, dann pfeift mein Atem. Aber innerhalb von wenigen Minuten ist alles wieder normal. Ich kann also wunderbar mit Reiter im Galopp durch den Wald rennen, ohne Husten und Atemnot und die Menschen achten darauf, dass ich nicht zu schnell werde. Dann ist alles ganz wunderbar. Also nochmals vielen vielen Dank für mein Leben!

Es grüßt ganz herzlich Jon

 

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Naturheilkunde bei Tieren

Naturheilkunde Pferde-Hunde-Katzen:

Hierauf sollten Sie achten!

(Haustieranzeiger und DHD 2009 von Claudia Nehls)

 

Die Naturheilkunde für Tiere bietet ein inzwischen fast unüberschaubares Angebot. Dem Tierhalter fällt es oft schwer, den richtigen Behandlungsansatz und vor allem den richtigen Behandler für sein Tier zu finden.

Die bekannteste und wohl auch effektivste Form der naturheilkundlichen Behandlung ist die Homöopathie und Phytotherapie. Die Homöopathie und Phytotherapie (= Kräutertherapie) wird in aller Regel von Tierheilpraktikern angeboten.

Eine homöopathische Behandlung wie auch der Einsatz der Kräutertherapie findet bei allen Erkrankungen ein sinnvolles Einsatzgebiet. Je nach Erkrankungsbild kann eine naturheilkundliche Therapie auch in Kombination mit einer veterinärmedizinischen Therapie erfolgen und erscheint in vielen Fällen als sinnvolle Ergänzung der veterinärmedizinischen Therapie. Im Grunde genommen kann jede Erkrankung homöopathisch therapiert werden, gleich, ob es sich um eine akute Erkrankung, eine subakute oder chronische Erkrankung handelt. Die Ansicht, dass lediglich chronische Erkrankungen im Wege der Naturheilkunde behandelt werden können, ist nicht richtig. Auch bei akuten Erkrankungen findet sich ein breites Einsatzgebiet für die Mittel der Naturheilkunde, Homöopathie und Phytotherapie. Der Tierheilpraktiker sieht das Tier als ?Ganzes?. Nicht allein die Erkrankung steht im Mittelpunkt der Therapie, sondern das gesamte Tier mit all seinen Facetten, seinen Lebensbedingungen, der Fütterung, der Haltung und einem möglichen Arbeitseinsatz. Der gesamte Organismus des Tieres wird in die Therapie mit einbezogen wie auch sämtliche Organe und Organsysteme.

Die Homöopathie, Naturheilkunde, Alternativmedizin und Phytotherapie bietet ein breites Behandlungsspektrum mit vielen Variations- und Kombinationsmöglichkeiten, wie der Osteopathie, der Physiotherapie oder einer ergänzenden Verhaltenstherapie und lässt sich allein oder ergänzend sowohl zur Veterinärmedizin als auch zu weiteren alternativen Therapieformen in ihrer Komplexität bei jeder Erkrankung einsetzen.

Meiner Erfahrung nach kann eine effektive Therapie bei vielen Erkrankungen jedoch nur erfolgen, wenn das Augenmerk auch auf eine ganzheitliche Betrachtung gelegt wird. Der alleinige Einsatz von homöopathischen Mitteln und Kräutern ist nur dann sinnvoll, wenn die Fütterung, Haltung und die gesamten Lebensumstände für das betroffene Tier in seiner Erkrankung ?passen?. Leidet eine Katze beispielsweise an Asthma, würde die Homöopathie und Phytotherapie ebenso wie andere Therapien keine zufriedenstellende Wirkung erzeugen können, wenn die Katze täglich Zigarettenrauch ausgesetzt wäre. Besteht bei einem Hund eine sogenannte ?Fettleber?, ist das Grundprinzip, worauf eine naturheilkundliche ebenso wie auch veterinärmedizinische Therapie aufbauen kann, grundsätzlich eine strenge Diät und angepasste Ernährung. Ist eine Katze an Niereninsuffizienz erkrankt, muss ergänzend zur Therapie eine proteinarme Ernährung erfolgen, die Nieren und Leber ent- nicht belastet.

Werden Erkrankungen unter dem Aspekt der Ganzheitlichkeit gesehen und beurteilt, so bietet die Homöopathie, Naturheilkunde und Kräutertherapie sehr viele Mittel und Möglichkeiten, dem erkrankten Tier nebenwirkungsfrei und effektiv zu helfen und nicht ausschließlich chronische, sondern auch akute Erkrankungen zu regulieren.

Obwohl die klassische Meinung besteht, dass die Naturheilkunde, Homöopathie und Phytotherapie überwiegend bei chronischen Erkrankungen angewandt wird und eher nicht für lebensbedrohliche Erkrankungen geeignet ist, stellt sich mein Praxisalltag anders dar:

Wenn die Veterinärmedizin aufgegeben hat, das Tier veterinärmedizinisch austherapiert ist, greifen die Tierhalter nach dem letzten Strohhalm, dem Tierheilpraktiker, der Naturheilkunde, Homöopathie und Phytotherapie und wenden sich an mich als letzte Hoffnung und Chance für das schwer erkrankte Tier.

Es lastet somit eine große Verantwortung auf dem Tierheilpraktiker, welcher zu Rate gezogen wird, wenn die Veterinärmedizin nicht mehr helfen kann.

Vor diesem Hintergrund ist von essentieller Bedeutung, dass der Behandler, der Tierheilpraktiker und der in der Naturheilkunde und Homöopathie, Alternativmedizin oder Kräutertherapie Tätige über ein breit gefächertes Fachwissen, entsprechende Erfahrungen in der Behandlung der jeweiligen Erkrankung und Tierart und über eine dementsprechend gute Mundpropaganda verfügt. Bedenkt man, dass der Beruf des Tierheilpraktikers, ebenso wie der im Bereich der Naturheilkunde für Tiere tätige Behandler und Anbieter in einem Berufsfeld tätig ist, in dem es weder staatliche Anerkennung noch einheitliche Ausbildungsrichtlinien gibt, zeigt dies besonders deutlich, dass der Tierhalter in diesem Berufszweig besonders prüfen muss, wem er die Behandlung seines Tieres anvertraut. Da es keine staatliche Zulassung gibt, ist jede Schule der Tierheilkunde eine private Einrichtung mit nicht standardisierten Ausbildungsregeln und Richtlinien. Auch sind Tierheilpraktikerverbände lediglich private Einrichtungen. So werden die Tierheilpraktikerverbände meist von den Tierheilpraktikerschulen ins Leben gerufen. Eine Ausbildung dauert ca. 2 Jahre. Am Ende dieser Ausbildung wird ein Zeugnis ausgehändigt, welches jedoch zur Ausübung des Berufszweiges nicht einmal erforderlich ist. Der Tierhalter ist gehalten, hier kritisch zu hinterfragen und ggf. bei anderen Tierhaltern nachzufragen, ob der Behandler seinem Tier gute Dienste erwiesen hat. Das Hinterfragen könnte über Leben oder Tod des erkrankten Tieres entscheiden und stellt in diesem Falle kein Misstrauen im eigentlichen Sinne, sondern lediglich eine gesunde Skepsis dar!

Auch können Tierheilpraktiker und generell Behandler von Tieren in diesem Berufszweig nur bestehen, wenn sie mit Menschen umgehen können. Eine Zusammenarbeit zwischen Behandler und Tierhalter muss gegeben sein, um dem betroffenen Tier helfen zu können, wie die oben beschriebenen Beispiele einer angepassten Ernährung und entsprechenden Haltung zeigen. Ausführliche Gespräche im Vorfeld einer Therapie entscheiden über Sympathie und Vertrauen und entscheiden, ob es zu einer Therapie kommt oder nicht. Vor diesem Aspekt könnten einige fachlich versierte Tierheilpraktiker den Behandlern, die vielleicht weniger gut mit Menschen zurechtkommen, aber umso besser mit den Tieren, jedoch keine großen Redner und Schmeichler sind, benachteiligt sein, was dem erkrankten Tier dann schnell zum Nachteil würde.

Daher mein Rat: Verlassen Sie sich gerade in einem so rechtsunsicheren Rahmen nicht auf gute Worte, sondern grundsätzlich auf Taten!

 

 

Naturheilkunde Katzen

 

Naturheilkunde Hunde

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Der Beruf des Tierheilpraktikers bzw. das Angebot der Naturheilkunde für Tiere ist nicht gesetzlich geregelt und geschützt, was im Umkehrschluss bedeutet, hier könnten sich auch Anbieter niederlassen, welche keine Fachkompetenz besitzen.

Aus diesem Grunde empfehle ich Tierbesitzern, welche eine Behandlung oder Haaranalyse durchführen lassen möchten, sich möglichst umfassend nach dem Ausbildungsweg, dem Ausbildungsnachweis sowie auch nach anderen Tierhaltern zu erkundigen, die bereits mit dem Behandler gute Erfahrungen gemacht haben.

Aber Vorsicht: Auch hier kann gemogelt werden, daher: Lassen Sie sich lieber mehrere Kontaktadressen geben, als nur wenige.

Naturheilkunde Pferde

Naturheilkunde Pferde

Viele Ereignisse veranlassen mich, Tierhalter darauf hinzuweisen, dass Sie sich im Vorfeld einer Behandlung Ihres Tieres erkundigen mögen, Ausbildungsnachweise verlangen mögen, Referenzadressen anfordern mögen, Adressen überprüfen mögen (so manches Zentrum, Büro und Team könnte sich beispielsweise als Stadtmietwohnung einer Einzelperson erweisen), Anonymität nicht hinnehmen, sondern die konkrete Benennung von Namen einfordern mögen, nicht dem Schein, sondern dem Sein Glauben schenken mögen.

Auf entsprechenden Internetseiten eingefügte verweisende Links besagen hier nichts zur Kompetenz.
Der Beruf des Tierheilpraktikers ist nicht staatlich anerkannt. Eine Ausbildung zur öffentlichen Bezeichnung Naturheilkunde für Tiere, Tierheilpraktikerin, Tierheilkunde, Tierhomöopathin etc. ist bei staatlich nicht anerkannten Berufen nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Prüfen Sie daher bitte sorgfältig, wem Sie die Gesundheit Ihres Tieres anvertrauen, gleich, ob es sich um eine Therapie oder die Fütterung handelt.

Auf meiner Internetseite lesen Sie viele Erfahrungsberichte zufriedener Tierhalter. Glücklicherweise sind diese im Laufe der vielen Jahre so zahlreich geworden, dass diese Transparenz durch die Angabe nachvollziehbarer Daten der berichtenden Tierhalter in Ihrer Vielfältigkeit aus dem In- und Ausland wohl einmalig ist. Desto erfolgreicher ich arbeite, desto interessanter wird es für andere, mich zu kopieren. So kann es vorkommen, dass Gästebuch- und Forumeinträge ebenso wie Erfahrungsberichte angeblicher Tierhalter auf entsprechenden Anbieterseiten vom Anbieter selbst unter anderem Namen mit entsprechend eingerichteter Mailadresse verfasst werden.

Daher: Bleiben Sie kritisch und überprüfen Sie durch Telefonnummer und Adresse des angeblich berichtenden Tierhalters die Richtigkeit der Angaben; denn hier wird das Vorspielen falscher Tatsachen bei mehreren Anfragen bezüglich Überprüfung der Richtigkeit relativ schwierig.

Auch kann es vorkommen, dass Internetseiten ähnlich aufgebaut sind, wie meine eigene, dass Sätze ähnlich formuliert werden, wie ich sie formuliere. Einzig und allein die wirkliche Liebe zum Tier und die Berufung zu meinem Beruf, die Sie auf meiner Homepage intuitiv spüren, da diese von Herzen kommt, gelingt Nachahmern nicht.

Es finden sich im Internet auch Artikel von Nachahmern bei Portalen, die jeder User zur Veröffentlichung nutzen kann, welche durch fehlende Kompetenz dergestalt auffallen, dass keinerlei Zusammenhang im Text erkennbar wird, sprich, die Artikel wurden einfach von anderen Informationsseiten im Internet, jeweils in Teilen, abgeschrieben. Einzige Kontrolle des Verbrauchers und Tierhalters, ob Fachwissen und Kompetenz in den jeweiligen Artikeln stecken, ist, zu schauen, wo diese veröffentlicht werden. Schreibt der Verfasser beispielsweise auch in Fachzeitschriften oder als ausgewiesener Autor im Internet oder lediglich in Portalen, die jedem gestatten, Artikel zu veröffentlichen? Dieser kleine - aber feine - Unterschied ist ein wichtiges Kriterium für die Kompetenz des Verfassers. Denn: Nicht jeder, der "seinen Senf im Internet zum Besten gibt" weiß, wovon er spricht, so können diese Artikel lediglich der Werbung des Anbieters und Bekanntmachung des Namens dienen, und haben keinen fachlich versierten Hintergrund.

Es gibt viele seriöse Anbieter, das ist keine Frage; doch gibt es leider auch Anbieter, die diesen Beruf nicht aus Liebe zum Tier, sondern allein aus materiellem Grunde, oder noch schlimmer, aus Geltungssucht, Selbstüberschätzung und Profitgier ausüben. Hier ist der Tierhalter gefragt, kritisch zu hinterfragen und Angaben zu überprüfen. Auf dem immer mehr unüberschaubarem Markt der Behandlung und Ergänzungsfuttermittel für Tiere wird es immer wichtiger für den Tierhalter, sich vor dem Kauf bzw. vor der Behandlung zu vergewissern, dass Behandlungen und Produkte bewährt sind:

Dies sind wir unseren Tieren ganz sicher schuldig!

Naturheilkunde Pferde

Naturheilkunde Pferde


Auch Anbietern von Futtermitteln, Ergänzungsfuttermitteln für Hunde, Katzen, Pferde und Kleintiere und Pflegeprodukten sollte der Tierhalter erst einmal kritisch gegenüber stehen, da auch in diesem Bereich keine fachkundige Kontrolle erfolgt, ob das angebotene Futter- bzw. Ergänzungsfuttermittel sinnvoll oder kontraproduktiv für das angegebene Einsatzgebiet ist. So kann es vorkommen, dass Produkte auf dem Markt sind, welche mehr Schaden als Nutzen anrichten können. Ein einzelner Inhaltsstoff der Zusammensetzung sowie auch die Konzentration der einzelnen Inhaltsstoffe können über Nutzen oder Schaden entscheiden. Problematisch bleibt, dass zur Herstellung und zum Verkauf von Futtermitteln und Ergänzungsfuttermitteln kein Sachkundenachweis verlangt wird, das heißt, dass sich selbst giftige Zutaten auf dem Speiseplan befinden können mangels Kontrolle der Kompetenz.
Die einzige Pflicht des Anbieters von Futter- und Ergänzungsfuttermitteln besteht darin, sich bei dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz registrieren zu lassen, dies ist gesetzlich vorgeschrieben.

Da der Tierbesitzer kaum die Zeit und Muße hat, sich soweit in die Thematik hereinzuarbeiten, dass er selbst die Fachkompetenz erlangt, die er benötigt, um Therapien und Produkte beurteilen zu können, empfehle ich, sich bei anderen Tierhaltern zu erkundigen, ob diese bereits positive Erfahrungen mit Produkten und Therapien gemacht haben.

Aber Vorsicht:

Auch hier kann gemogelt werden, daher:

Lassen Sie sich lieber mehrere Kontaktadressen geben, als nur wenige.

Nicht lediglich ich, sondern auch andere Menschen, die sich in der Szene auskennen, warnen aktuell vor neu auf den Markt boomenden Herstellern und Produkten, hier ein Hinweis von Edeltraud Schoon (www.hufrehe-forum.de), Betreiberin des privaten (nicht kommerziellen) Hufreheforums:


Spezialfutter - Das Geschäft mit der Angst und dem Fütterungstrieb des Menschen

Das Geschäft blüht - jeder Hersteller will ein Stück vom Kuchen abhaben und bietet jedem der es hören oder nicht hören will genau DAS spezielle Futter oder Zusatzfutter für gerade sein Pferd an, und ganz speziell für seine Pferderasse und/oder sein krankes Pferd!

Das beruhigt dann das Gewissen vom Besitzer - sein Pferd bekommt scheinbar "das Beste und genau das Richtige und unbedingt notwendige, was der Markt für sein Pferd zu bieten hat." - die Werbung suggeriert nicht nur dies sondern suggeriert auch ein schlechtes Gewissen , wenn man genau dieses Futter nicht füttert.
Der Besitzer ist schließlich Laie und der Hersteller ist ein Fachmann, der nur unser Bestes will ( unser Geld! )

Aus diesem Grunde: Trau schau wem!
Es ist bei weitem nicht jeder Hersteller und Verkäufer ein Fachmann.
Gerade bei den aktuell neu boomenden Herstellern und Produkten ist allergrößte Vorsicht geboten.
Da hilft nur sich im Vorfeld über das Produkt, über den Hersteller und eventuell auch über den Verkäufer gründlich zu informieren.
Das Pferd ist, was es isst!

Nicht nur bei aktuell kranken Pferden sollte man immer bedenken: viele ernsthafte Probleme sind oder werden angefüttert und angefütterte Probleme kann man nicht einfach wegfüttern!
Pferde sind Meister der Kargheit.
Edeltraud Schoon

Naturheilkunde Pferde

Naturheilkunde für Pferde

Tierheilpraktiker

Naturheilkunde für Tiere, Naturheilkunde bei Tieren

Naturheilkunde Pferde-Hunde-Katzen-Kleintiere

(Haustieranzeiger 07/03
und Pferdeanzeiger 09/03, Verfasser C. Nehls)

Der Wunsch der Menschen nach natürlichen Heilmethoden für ihre Tiere steigt stetig. Im Laufe der Zeit wurde einerseits klar, dass Antibiotika und Kortison nicht die vielgepriesenen Wundermittel sind, sondern zum Teil erhebliche Nebenwirkungen sowie Resistenzen verursachen; andererseits wird das Angebot veterinärmedizinischer Medikamente durch erschwerte Zulassungsvoraussetzungen in Verbindung mit zunehmenden Kontrollen und Verboten, insbesondere in der sogenannten Nutztierhaltung, erschwert.

Die Tendenz geht so immer mehr zu natürlichen, weitgehend nebenwirkungsfreien Heilverfahren, zur ganzheitlichen Therapie, welche das gesamte Umfeld des Tieres mit einbezieht, zur Vorbeugung von Erkrankungen, zur Anregung der Selbstheilungskräfte und natürlichen Regulation und entfernt sich immer mehr von der alleinigen Behandlung der Symptomatik einer Erkrankung.

Der Beruf des Tierheilpraktikers, vor einigen Jahren noch ein "Exot", ist heute zwar ein noch immer nicht weitverbreitetes Berufsbild, gewinnt jedoch mehr und mehr an Bedeutung, Interesse und Perspektive durch zunehmende Nachfrage. Obwohl der Begriff "Tierheilpraktiker" inzwischen relativ geläufig ist, bestehen bei den interessierten Tierhaltern oft noch verschiedene Unklarheiten und Fragen, bei dessen Beantwortung dieser Artikel ein wenig helfen möchte:

Die Ausbildung des Tierheilpraktikers

Das Studium/die Ausbildung zum Tierheilpraktiker dauert in der Regel zwischen 16 und 24 Monaten und kostet ca. 2.500,00 - 8.000,00 Euro. Voraussetzungen zur Annahme ist meist ein Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Abitur. Alle Schulen, die zum Tierheilpraktiker ausbilden sind private Institute; die Schulorte sind auf das gesamte Bundesgebiet verteilt, es können also nicht alle Schulen eine Ausbildung in der näheren Umgebung anbieten. Da das Studium in der Regel berufsbegleitend durchgeführt wird, findet der Unterricht am Wochenende statt; auch Fernstudien werden angeboten.

Zwischenprüfung und Prüfung werden schulintern mit schulinternem Abschluss durchgeführt. Eine staatliche Überprüfung - wie bei Humanheilpraktikern beim zuständigen Gesundheitsamt - findet nicht statt.

Gesetzliche Rahmenbedingungen des Tierheilpraktikers

Trotz fehlenden Tierheilpraktikergesetzes unterliegt die Berufsausübung des Tierheilpraktikers zahlreichen Vorschriften und Gesetzen. So werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen u. a. durch die Vorschriften des Arzneimittelgesetzes, des Tierschutzgesetzes und des Tierseuchengesetzes geregelt. Darüber hinaus greifen zahlreiche weitere Gesetze und Verordnungen in die Berufsausübung ein. Auch besteht Meldepflicht beim zuständigen Veterinär- und Finanzamt bzw. weitere Meldungen sind laut den Vorschriften des jeweiligen Bundeslandes zu tätigen.

Naturheilkunde Tiere

Naturheilkunde für Tiere

Die Tätigkeit des Tierheilpraktikers

Der Tierheilpraktiker therapiert mit natürlichen, weitgehend nebenwirkungsfreien Heilmethoden.

Schwerpunkte der Tätigkeit liegen in der ausführlichen Beratung einer individuellen und optimalen Fütterung und Haltung zur Gesunderhaltung, Prophylaxe sowie auch als Grundlage der Verbesserung des Gesundheitszustandes und somit als Grundvoraussetzung jeder weiteren Therapie, da gerade in der Fütterung und Haltung oftmals die Ursache der Erkrankung liegt bzw. schon durch die Optimierung der Fütterungs- und Haltungsbedingungen eine gravierende Verbesserung des Wohlbefindens des Patienten erreicht werden kann.

Die Therapie chronischer Erkrankungen mit natürlichen Heilmitteln und damit verbundener weitgehender Nebenwirkungsfreiheit ist oftmals langfristig eine gute Alternative, da bei andauernder Medikamentengabe oft die Nebenwirkungen die positiven Wirkungen übertreffen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Regulationstherapie einer Überreaktion des Immunsystems, also Allergie. Da Allergien stetig zunehmen, ist in der Therapie allergischer Erkrankungen ein weites Betätigungsfeld für den Tierheilpraktiker gegeben. Meiner Erfahrung nach sind die meisten Erkrankungen auf natürlichem Wege gut und erfolgreich zu therapieren. So gelang z. B. auch die erfolgreiche Therapie eines Katers mit der sogenannten "Katzenseuche" - nach Antibiotika-Gabe traten so massive Nebenwirkungen auf, dass von weiteren Gaben abgesehen werden musste und die Therapie mit homöopathischen Mitteln erfolgte.

Der Tierheilpraktiker therapiert vorrangig mit Homöopathie und Phytotherapie, oft setzt er ergänzend oder auch ausschließlich aber auch weitere Therapien und Behandlungsmethoden ein. Oft spezialisieren sich Tierheilpraktiker zusätzlich auf verschiedene Behandlungsmethoden, wie z. B. Akupunktur, Akupressur, physikalische Therapien, kinesiologische Diagnose- und Therapieverfahren, Ausleitungsverfahren, Wickel und Auflagen, Nosodentherapie, Neuraltherapie, Umstimmungs- und Reiztherapie, Aromatherapie, Bach-Blütentherapie, isopathisch-homöopathische Regulationstherapie, Farb- und Edelsteintherapie, Laser- und Magnetfeldtherapie und/oder Eigenblut-/Eigenharntherapie.

Darüber hinaus darf der Tierheilpraktiker mit allen Medikamenten, welche nicht verschreibungspflichtig sind, therapieren. So verwendet der Tierheilpraktiker z. B. bei der Wundversorgung nicht homöopathische Mittel, sondern - ebenso wie der Veterinärmediziner - desinfizierende, Viren- und Bakterien abtötende Mittel.

Was darf der Tierheilpraktiker nicht?

Operationen durchführen, Narkosen geben, Impfungen durchführen, mit rezeptpflichtigen Medikamenten therapieren bzw. diese verschreiben/empfehlen. Darüber hinaus gehören Tiere, die sich in einer lebensbedrohlichen Notfallsituation befinden grundsätzlich in eine Tierarztpraxis; hier endet ganz klar das Betätigungsfeld des Tierheilpraktikers. Weiterhin wird jeder verantwortlich arbeitende Tierheilpraktiker grundsätzlich jeden Patienten, bei dessen Erkrankungsbild er es für angemessen hält, diesen umgehend zu einem Veterinärmediziner verweisen. Diese "Angemessenheitsgrenze" sollte schon beim geringsten Verdacht greifen. Dem Tierheilpraktiker steht hier oft weder das fachliche Wissen noch die erforderlichen Diagnosegeräte wie auch die dringend benötigten Medikamente (z. B. starke Schmerzmittel, Kortison, Antibiotika) zur Verfügung.

Obwohl nicht verboten, gibt es darüber hinaus noch zahlreiche weitere Tätigkeiten, welche der verantwortungsbewusste Tierheilpraktiker mangels Fachkenntnissen nicht ausführt. Grundlage für alle Handlungen am Tier sollte immer das in diesem Bereich vorhandene fachliche theoretische und praktische Wissen sein. Wie weit dieses bei dem einzelnen Tierheilpraktiker greift, kann nur dieser - ehrlich und verantwortlich dem Tier und sich selbst gegenüber - beurteilen. Diese Frage lässt sich auch ausschließlich individuell beurteilen, da jeder Tierheilpraktiker sich über die Ausbildung hinaus weitere Kenntnisse verschaffen kann. So darf z. B. ein Tierheilpraktiker zwar Zahnkorrekturen vornehmen, jedoch wird nur derjenige diese Behandlung durchführen, der eine Zusatzausbildung auf diesem Gebiet absolviert hat.

Obwohl die Ausbildungen der verschiedenen Schulen sehr unterschiedlich zu beurteilen sind, liegt es allein in der Person des angehenden Tierheilpraktikers, diesen Beruf verantwortungsbewusst und mit Liebe zum Tier auszuüben. Fehlende Fachkenntnisse in Theorie und/oder Praxis führen gerade aus dem Grunde, da keine staatliche Prüfung und allgemeine Anerkennung besteht zum Scheitern. Unsere tierischen Patienten kommen zu über 90 % durch Mund-zu-Mund-Propaganda und diese funktioniert eben nur, wenn dem Tier geholfen wird und die Therapie greift. So trennt sich schnell die Spreu vom Weizen und existieren kann als Tierheilpraktiker nur derjenige, der über umfassende Fachkenntnisse verfügt. Welche Prüfung an welcher Schule abgelegt wurde und dass eine staatliche Überprüfung der Fähigkeiten nicht stattfand wird hier zur Nebensache. Allein die erfolgreiche Diagnostik und Therapie ist entscheidend. Wer den Beruf des Tierheilpraktikers wählt, der sollte darin eher eine Berufung als einen Beruf sehen, da viele arbeitsintensive Stunden, viele Entbehrungen und wenig finanzielle Mittel auf denjenigen warten, der diesen Beruf mit dem nötigen Enthusiasmus lebt.

Naturheilkunde Hunde

Naturheilkunde Hunde

Homöopathische Regulationstherapien bei unseren Tieren

Naturheilkunde für Tiere

Naturheilkunde Pferde-Hunde-Katzen

(Pferdeanzeiger und Haustieranzeiger 2004, Verfasser C. Nehls)

Die homöopathische Therapie unserer Tiere hat das Ziel, die Selbstheilungskräfte anzuregen und den Gesamtorganismus zu regulieren, es werden keine Symptome bekämpft oder unterdrückt. Die homöopathische Therapie ist eine ganzheitliche und ursächliche Therapieform

Die Homöopathie beruht auf zwei Grundsätzen:

Erster Grundsatz: Was eine Arznei bewirkt, wird durch Prüfung am gesunden Menschen ermittelt.
Zweiter Grundsatz: Um sanft, gewiss und dauerhaft zu heilen, wähle in jedem Krankheitsfall eine Arznei, die ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, wie sie heilen soll (Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden - Similia similibus curentur -).

Die Kraft und Dynamik, die den tierischen und menschlichen Körper belebt, ist instinktartig und entspringt dem Geist. Es ist die Lebenskraft! Im gesunden Zustand des Lebewesens herrscht diese Lebenskraft uneingeschränkt. Sie hält alle inneren und äußeren Lebensvorgänge in einem harmonischen Gleichgewicht, in Ordnung und Harmonie. Gesundheit bedeutet Heilsein. Schädigende Einflüsse der inneren und äußeren Lebensvorgänge können den Organismus stören, so dass das ursprünglich harmonische Gleichgewicht in Unordnung gerät. Die Stärke und Dauer der schädigenden Einflüsse, die Konstitution und der Allgemeinzustand unserer Tiere geben den Ausschlag, ob das Tier erkrankt bzw. ob eine Erkrankung plötzlich auftritt oder sich langsam entwickelt. Die Homöopathie steht für die individuelle Ganzheit von Geist-Seele-Körper. Wir sprechen nicht von der Krankheit, sondern von dem kranken Lebewesen mit seinen ganz eigenen individuellen Krankheitsanzeichen. Die Fähigkeit zur Wahrnehmung von Krankheitsanzeichen ist vielen Menschen abhanden gekommen durch die Hektik des Alltags, durch den persönlichen Lebensweg und andere Umstände. Dennoch ist es möglich, das Wahrnehmen wieder zu erlangen und zu üben. Da ein Tier uns seinen Schmerz nicht mitteilen kann, ist hier ganz besonders unsere Wahrnehmung gefragt. Heilen ist das Bemühen, den kranken Organismus anzuregen, seine ursprüngliche Harmonie und Ordnung wieder herbeizuführen. Die Natur hat es so eingerichtet, das jedes Lebewesen eine Kraft besitzt, die um Gesundung und Heilwerdung bemüht ist. Hier setzt die homöopathische Therapie an:

Die Homöopathie (homöo = ähnliches/pathos = Leiden) unterstützt den Organismus bei seiner Bemühung um Regulation und Selbstheilung. Die Arznei, die ähnlich ist, übt einen Reiz aus und erwirkt eine Reaktion. Reagieren ist ein aktives Geschehen: der erkrankte Organismus reagiert auf die seinem Leiden ähnlichste Arznei, indem er seine Selbstheilungskräfte mobilisiert, wobei die Reaktionslage des Tieres mit diesem Geschehen eng verknüpft ist. Der aktive Prozess einer ordnenden Umstimmung führt zur naturgegebenen Besserung der individuellen Krankheit und letztlich zur Heilung! Nebenwirkungen sind weitgehend ausgeschlossen mit Ausnahme einer unangemessenen Medikation. So würde beispielsweise eine Stimulierung und Stärkung des Immunsystems durch Echinacea bei Allergien sowie auch bei Krebserkrankungen und anderen Autoimmunerkrankungen die Erkrankung fördern, nicht lindern, was im Umkehrschluss bedeutet: Auch mit homöopathischen Mitteln sollte nicht rumexperimentiert werden, sondern die Therapie ausgebildeten Behandlern überlassen werden!

Die Geschichte der Tierhomöopathie

Als Samuel Hahnemann im Jahre 1796 die Gesetze der Homöopathie veröffentlichte, dachte noch niemand daran, auch Tiere mit dieser Therapieform zu behandeln. Die ersten Manuskripte zur Tierhomöopathie wurden zwischen 1811 und 1821 geschrieben und blieben bis zum Jahre 1956 unveröffentlicht! Auch der im Jahre 1829 vor Tierärzten und Landwirten gehaltene Vortrag fand keine nennenswerte Beachtung. Es blieb damals bei den überlieferten alten Bräuchen, die Tiere mit Aderlässen, Purgiertränken und Haarseilen zu heilen. Hahnemann sah die Tierheilkunde ähnlich der Menschenheilkunde und stieß damit auf massiven Widerstand. Er dürfte so ziemlich der erste Tierschützer gewesen sein. Seine Aussage: "Tiere sind mit einem Wort durch die homöopathische Heilart wenigstens ebenso sicher und gewiss wie die Menschen zu heilen" wurde inzwischen durch umfassende Erfahrungen in der Tierhomöopathie bestätigt.

Er schien sich ab und zu mit der Tierheilkunde zu beschäftigen und behandelte nebenbei einige Tiere.
Auch machte er darauf aufmerksam, dass die Behandlung der Tiere wertvolle Beweise für die Wirksamkeit der Homöopathie liefert. Denn den sogenannten Placebo-Effekt gibt es glücklicherweise bei unseren Tieren nicht!
Es werden einige Schriften zur Tierheilkunde mit homöopathischen Mitteln von Hahnemanns Anhängern geschrieben. Diese finden aber wenig Beachtung.

Das Jahr 1833 brachte die echte Diskussion um die Bedeutung von Hahnemanns Lehre in der Tierheilkunde. Jetzt wurde auch die Isopathie (Nosoden) begründet. Sie wurde von vielen als ekelhaft abgetan, tat aber doch ihre Wirkung. Es folgten zahlreiche "Versuche" an Tieren, von Gegnern und Befürwortern der Homöopathie. Teils mit mäßigem Erfolg. Fehler aufgrund ungenauer Testreihen verfälschten die Ergebnisse. 1836 gab es immer mehr Berichte zum Teil auch von Laienbehandlern in den verschiedensten Zeitschriften und sogar in der Tagespresse. Es kamen ein paar Tierärzte zur Homöopathie, da sie mit der Allopathie (allos pathos ? gegen Leiden) an ihre Grenzen stießen. Hahnemanns Lehre war wieder hart umstritten. Diese Ärzte hatten Heilerfolge in der eigenen Familie und waren mit den früheren Therapieversuchen unzufrieden. Die Kosten der Homöopathie lagen wesentlich unter der einer damals üblichen Therapie. Dies ist heute leider nicht mehr der Fall.

Mehrere Tierärzte schrieben weitere Werke. So rettete sich die Homöopathie in unser Jahrhundert. Sie wurde unzählige Male diskutiert und in Frage gestellt und hat unzählige Male bewiesen, dass sie doch funktioniert:

"Prüfet alles und behaltet das beste..."

Heute erfreut sich die Homöopathie größter Beliebtheit und erreicht aus verschiedenen Gründen zunehmende Popularität. Die Tiefe dieses homöopathischen Prinzips zu erfassen, seine Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und den Patienten auf den Weg zur Genesung zu führen, ihn richtig zu begleiten und zu unterstützen, ist die Aufgabe des Tierhomöopathen. Der vierbeinige Patient steht im Mittelpunkt des Interesses. Das Tier richtig zu verstehen, es in seinem Wesen, seinen individuellen Eigenarten zu erfassen und sein Verhalten zu ergründen stellt die größte Herausforderung für den Tierhomöopathen dar, denn dies ist für uns Menschen nicht ohne umfangreiches Wissen, Erfahrung und ausreichende Übung möglich. Nur wenn wir in der Lage sind das Verhalten der Tiere richtig zu deuten, ist es möglich den Tierpatienten auch in seiner emotionalen und geistigen Verstimmung zu erfassen und ihm gerecht zu werden.

Was bedeutet Potenzierung?

Die Herstellung der Homöopathika ist in einem Buch, das sogenannte Homöopathische Arzneibuch (HAB), festgelegt. Darin enthalten sind alle Herstellungsverfahren, wie viel von was genommen wird, wie es verdünnt wird, usw. Auch sämtliche Schüttel- und abwärts Schlagbewegungen sind darin festgelegt.
Herstellung von den Urtinkturen bzw. -substanzen

- Verreibung
Verwendet werden unlösliche Mineralien oder feinpulverisierte gekochte Pflanzen oder Pflanzenteile (Wurzeln, Samen, u.a.). Ihre Zubereitung geschieht durch mindestens einstündiges Verreiben im Mörser.

- Tinktur
Ausgangsstoff sind getrocknete, pulverisierte Pflanzen oder gequetschte animalische Substanzen (z.B.: Biene, Ameise, Organe). Mit 90 - 60 % Alkohol werden die Inhaltsstoffe der Substanzen extrahiert.

- Lösung
Ausgangsstoffe sind vorwiegend Salze und Säuren, diese werden je nach Lösungsfähigkeit zu wässrigen oder alkoholischen Lösungen verarbeitet.

- Essenzen
Nennt man die Zubereitung aus dem Saft frisch gepresster ganzer Pflanzen oder Pflanzenteile (Blüten, Blätter). Dieser Saft wird mit 90 %igem Alkohol zwecks Haltbarmachung versetzt.

Essenzen, Tinkturen und Lösungen werden in ihrer Grundform als Urtinkturen bezeichnet. Die festen Stoffe (Verreibungen) tragen den Namen Ursubstanz.

Potenzierung = Dynamisierung

Dazu wird das Gemisch in der im HAB vorgeschriebenen Art bewegt und bearbeitet.
Feste Stoffe müssen durch mindestens einstündiges Verreiben im Mörser mit Milchzucker zubereitet werden.
Flüssige Stoffe werden aus der Urtinktur in jeder Stufe der Potenzierung durch zehn kräftige, abwärts geführte Schüttelschläge gemischt. Als Unterlage sollte dazu ein dickes Buch dienen. Erst durch dieses Verreiben oder Verschütteln werden aus einfachen Verdünnungen homöopathische, dynamische Potenzen. Verdünnung bedeutet hier nicht eine Abschwächung, sondern eine Zunahme der Wirkung, wobei diese einem jedem Mittel eigenen Rhythmus unterliegt. Die Arznei ist der Träger der Information. Diese Information benötigt eine Substanz, die sie konserviert.

Die Potenzierung

Es gibt C, D und LM Potenzen. Hahnemann verwendete hauptsächlich die C -Potenzen. In den deutschsprachigen Ländern kommen aber vorwiegend die D - Potenzen zur Verwendung. D - Potenzen verwendet man gerne in akuten Fällen, die C- Potenzen eher in den chronischen Fällen.
Von Tiefpotenz spricht man bis zu ungefähr D 12. Ab der Lohschmidtschen Zahl bei der D 23, verlässt man den materiellen Bereich, d.h. man kann keine Moleküle des Grundstoffes mehr nachweisen, man befindet sich dann im immateriellen Bereich. Ab hier zählen nur noch die energetischen Kräfte und wir wären somit an der Energiearbeit angelangt, wie zum Beispiel auch bei Reiki und Bachblüten.

Mittlere Potenzen liegen zwischen D 12 und D 23. Man verordnet sie gerne bei Funktionsstörungen und subakuten Erkrankungen.
Hochpotenzen fangen bei D 30 an und gehen dann ab D 200 in die Höchstpotenzen über. In akuten Krankheitsfällen gibt man vorwiegend Tiefpotenzen, bei längerem Krankheitsgeschehen oder auch mit seelischer Komponente geht man zu den Hochpotenzen über. Höchstpotenzen verordnet man überwiegend im seelisch-geistigen Bereich, wie Verhaltensstörungen.

Es gibt verschiedene Formen der homöopathischen Therapie

Klassische Homöopathie

Die klassische Homöopathie steht grundsätzlich für die Therapie mit dem individuell passenden Einzelmittel. Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden. In der klassischen Homöopathie wird immer die Ganzheit des Individiums erfasst und das geeignete Mittel umfasst Symptomatik, Erkrankung, Charakter, Besonderheiten, Eigentümlichkeiten, Sonderheiten, Konstitution und Leitsymptome. Die klassische Homöopathie ist eine hohe Kunst und nicht ohne ein umfassendes Studium dieser Heilart zu praktizieren.

Konstitutionsbehandlung

Unter Konstitution versteht man die Gesamtheit (Ganzheit) der individuellen, charakteristischen Merkmale und Symptome von Geist-Seele-Körper des Tieres. So spricht man auch vom Konstitutionstyp. Eine Behandlung nach der Konstitution leiten wir vorwiegend bei chronischen und vielfältigen Erkrankungen sowie auch bei Verhaltensstörungen unserer Tiere ein. Die Konstitutionsbehandlung erfordert eine gute Kenntnis der Arzneimittellehre, ein geschultes Auge, die nötige Sensibilität, Einfühlungsvermögen und eine sehr gute Beobachtungsgabe, aber auch Kenntnisse über arttypisches Verhalten, Lebensformen und deren Abgrenzung zu Verhaltensstörungen. In der Homöopathie kennen wir einige Arzneien, die als sogenannte Konstitutionsmittel bezeichnet werden. Dies sind sehr vielfältige Arzneien, welche sich über Jahrhunderte bewährt haben. Es sind Arzneistoffe, die ein reiches Spektrum an Eigenschaften besitzen, die durch die Prüfung am Gesunden (Menschen) eine Fülle sonderlicher, ungewöhnlicher, eigentümlicher und charakteristischer Symptome und Merkmale an Geist-Seele-Körper erzeugten und dazu führten, dass uns heute bildhafte Arzneitypen zur Verfügung stehen. Die Konstitutionsbehandlung erfolgt grundsätzlich mit Hochpotenzen und gehört in den Bereich der klassischen Homöopathie.

Bewährte Heilanzeigen/Indikationen

Dies sind Arzneien, welche sich in der Behandlung bestimmter Erkrankungen mit ihren individuellen Symptomatiken gut bewährt haben:

Arnica (Bergwohlverleih): Die Hauptwirkung liegt in der Heilung traumatischer Läsionen wie Quetschungen, Stauchungen, Hämatomen, Wunden und Muskelkater/Schmerzen und kann sowohl innerlich wie äußerlich Anwendung finden. Arnica hat eine tonisierende Beeinflussung des Gefäßsystems im venösen und kapillaren Gebiet und fördert dadurch den Säfteaustausch und Abtransport von Entzündungsprodukten aus dem Entzündungsbereich. Auch in der Schockbehandlung hat sich Arnica ganz besonders bewährt. Besonderes Leitsymptom: Mattigkeit des Patienten.
Nux vomica (Brechnuß): Die Brechnuß gilt in der Veterinärmedizin seit langer Zeit als eines der wichtigsten Polychreste. Zu den vielfachen Anwendungsgebieten zählen das Zentralnervensystem, das vegetative Nervensystem und die Verdauungsorgane. Crataegus (Weißdorn): Gilt als Herzmittel und hat sich als ausgezeichnetes Mittel bei beginnender Herzmuskelschwäche und leichteren Herzstörungen bewährt. Crataegus bringt einen verbesserten Blutdurchfluss in den Koronargefäßen, wirkt aber auch direkt auf die Herzmuskulatur ein, indem es die Energielieferung für die Muskelfibrillen erhöht.

Homotoxikologie/Komplexmittel

Viele Erfahrungen und zunehmende wissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen es heute, standardisierte Therapien anzubieten. Das antihomotoxische Arzneimittelsortiment ist gegenüber der klassischen Homöopathie um spezifische Wirkstoffgruppen erweitert worden. Hierzu zählen potenzierte Suis-Organpräparate, intermediäre Katalysatoren sowie homöopathisierte Allopathika. Aber auch homöopathische Einzelmittel in Kombination werden verwandt. Durch eine sinnvolle Kombination der Präparategruppen mit klassischen homöopathischen Mitteln, wie sie therapeutisch zweckmäßig in den auf antihomotoxischer Grundlage zusammengestellten Arzneimitteln vorliegt, wird die Eigenregulation des Organismus gestärkt oder neu in Gang gesetzt und dadurch die Krankheitsentwicklung hin zu Heilung umgekehrt.
Komplexmittel nennt man Mittel, welche aus mehreren Einzelmitteln bestehen und nach bewährten Indikationen der Erfahrungsheilkunde bei den unterschiedlichsten Erkrankungen gute Dienste leisten und ihren Einsatzbereich dort finden.

Dass die homöopathische Therapie ein komplexes und umfassendes Wissen voraussetzt und ausschließlich nach einem fundierten Studium angewendet werden sollte, ergibt sich aus dem oben Gesagten. Die Homöopathie ist eine wunderbare Form der Therapie unserer Tiere, jedoch sollten wir diese verantwortungsvoll und mit Einfühlungsvermögen, Sensibilität und einer geschulten Wahrnehmung mit Blick auf unser individuelles Tier anwenden!

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