Hunden Kräuter füttern
Voll im Trend liegt nicht nur bei Pferden, sondern auch bei Katzen, Kleintieren und vor allem Hunden die Fütterung von Kräutern. Verkaufte das Tierheilkundezentrum bis 2009 überwiegend Kräuter als Futterergänzung für Pferde, so hat sich der Trend der natürlichen Fütterung mit Kräutern ab Anfang 2010 auch auf Hunde, Katzen und Kleintiere ausgedehnt. Auch bei Hunden, Katzen und Kleintieren verfolgen die Tierbesitzer mehr und mehr eine natürliche Fütterung, was nach Erfahrung des Tierheilkundezentrums Nehls die Gesundheit und das Wohlbefinden fördert. Denn die Fütterung von Kräutern dient einerseits einer natürlichen Mineralstoff-, Spurenelement- und Vitaminversorgung, da Kräuter zahlreiche Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine enthalten, die nicht zugesetzt, sondern natürlich in den Kräutern enthalten sind. Und andererseits lohnt sich die Fütterung von Kräutern zur Unterstützung der Regulation von Problemen und Erkrankungen unserer Tiere. Je nach Zusammensetzung der Kräutermischung können durch die Fütterung entsprechender Kräutermischungen Atemwege, Bewegungsapparat, Haut, Leber & Nieren oder Magen und Darm unterstützt werden.
Darüber hinaus sind Kräuter für Hunde, Katzen und Kleintiere eine natürliche Futterergänzung, sie sind seit jeher Bestandteil ihrer Nahrung und werden im Verdauungstrakt optimal verwertet, da sie organisch verfügbar sind.
Auch die wildlebenden Vorfahren unserer Haustiere nahmen ihrem Instinkt entsprechend in freier Natur Kräuter auf.
Eine umfassende Anregung aller Verdauungsvorgänge, wie sie durch die Fütterung von Kräutern gegeben ist, ist zur optimalen Verdauung und vollen Auswertung des Futters nötig.
Die Wirkungsweise von Kräutern ist in der traditionellen Heilkunde überliefert.
Allerdings haben sich bisher nur wenige wissenschaftliche Studien mit dem Einsatz von Kräutern in der Fütterung beschäftigt. Aus diesem Grunde sollte der Einsatz von Kräutern, welche in der Fütterung bislang relativ unbekannt sind, sondern lediglich für Menschen empfohlen werden, vermieden werden. Dies gilt in erster Linie für exotische Kräuter, beispielsweise aus Südamerika, China, Indien oder Tibet, hier ist äußerste Vorsicht geboten aufgrund mangelnden Kenntnisstandes über Dosierung, Nebenwirkungen und möglichen Wechselwirkungen. Auch bestehen bei der Einfuhr dieser Kräuter Möglichkeiten der Verwechslung zwischen wissenschaftlichen Bezeichnungen und Trivialnamen, die überdies in den Herkunftsländern regional stark variieren. Die Erkenntnisse aus der menschlichen Ernährung und Medizin lassen sich nicht ohne weiteres auf unsere Haustiere übertragen, vor allem dann, wenn es um die Aufnahme der entsprechenden Substanz geht.
So können Kräuter und Pflanzen, welche für uns Menschen ungefährlich sind, für Hunde, Katzen und Kleintiere toxisch sein. Denn pflanzliche Medizin ist nicht unbedingt sanfte Medizin.
Auch kann nur davor gewarnt werden, sich anhand von Internetrecherchen zu informieren und „auf eigene Faust“ Kräutermischungen zusammenzustellen. Nicht jeder, der im Internet sein Wissen zum Besten gibt, verfügt über Wissen von Kräutern und deren Fütterung. Gefahren lauern auch darin, dass einige Kräuter für bestimmte Tierarten giftig sind, für andere jedoch eine positive Wirkung entfalten können. Ebenso sollten bei verschiedenen Krankheiten bestimmte Kräuter nicht gefüttert werden, da diese ggf. das Krankheitsbild negativ beeinflussen können. Kräuter können grundsätzlich nur sinnvoll eingesetzt werden, wenn diese mit Bedacht, Sorgfalt und aus vielen praktischen Erfahrungen heraus zusammengestellt werden.
Inhaltsstoffe von Kräutern
Bei den wirksamen Substanzen der Kräuter handelt es sich um so genannte sekundäre Pflanzenstoffe, die von der Pflanze gewissermaßen als chemische Waffen gegen Insektenfraß oder andere Mikroben produziert werden. Die wichtigsten Stoffgruppen sind hierbei Phenole, Saponine, Sulfide, Chlorophyll, Monoterpene, Flavonoide, ätherische Öle, Schleimstoffe, Alkaloide, Glykoside, Phytoöstrogene, Flavone, Bitterstoffe und Gerbstoffe. Die Einzelsubstanzen wurden bereits auf ihre pharmakologische Wirkung hin untersucht. Bisher unbeachtet und unterbewertet werden Kräuter als wichtige Quellen von natürlichen Mineralstoffen und Spurenelementen in physiologisch ausgewogenem Verhältnis. Kräuter enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Schwefel etc.). Ein erhöhter Bedarf an Spurenelementen ist nach Expertenmeinung auch deshalb gegeben, da unsere Haustiere durch denaturierte Fütterung und steigende Umweltbelastungen immer mehr Histamine (verantwortlich für Allergien) aufnehmen. Der Histaminabbau ist von bestimmten Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen abhängig, wie sie in vielen Kräutern zu finden sind.
Positive Wirkungen von Kräutern
Die kontrollierte Zufütterung von Kräutern als Spender von Vitalstoffen, Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen kann für unsere Haustiere sehr vorteilhaft sein, da neben der Zuführung essentieller Nährstoffe die Entgiftung des Organismus angekurbelt werden kann und freie Radikale in Gewebe und Zelle neutralisiert werden sowie der Stoffwechsel unterstützt und das Immunsystem positiv beeinflusst werden kann. Weiterhin haben bestimmte Kräuter positive Wirkung auf den Bewegungsapparat, den Atmungstrakt oder sind bei Haut-, Fell- und Allergieproblemen von positiver Wirkung. So sichert man einerseits eine optimale Versorgung, in der weder Mangelerscheinungen noch Überschüsse auftreten, andererseits wirken die Kräutermischungen positiv auf individuelle Probleme des betroffenen Tieres.
So haben Eukalyptusblätter, Thymian und Anis positive Wirkungen bei Husten; Ingwer, Teufelskralle, Gingko und Weidenrinde werden bei Problemen im Bewegungsapparat eingesetzt. Acetalicylsäure wird beispielsweise aus der Weidenrinde isoliert, sie zeigt schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung ohne jedoch - wie die chemisch synthetisierte Reinsubstanz bei falscher Anwendung - Nebenwirkungen an der Magenschleimhaut zu zeigen. Die Anwendung von natürlicher Weidenrinde verursacht derartige Nebenwirkungen nicht. Brennessel kann zur Blutreinigung und Birke zur Entwässerung eingesetzt werden.
Auch bei Allergien haben sich Kräutermischungen bestens bewährt, da allergische Reaktionen in vielen Fällen auf einen langjährigen verdeckten Mangel, meistens an Spurenelementen, zurückzuführen sind.
So kann die Kräuterfütterung bei einem gesunden Tier potentiellen Allergien vorbeugen sowie bei betroffenen Tieren diesen Mangel beheben und gleichzeitig Stoffwechsel, Entgiftung und Darmtrakt positiv beeinflussen.
Die Wirkung ergibt sich dabei aus der Kombination zwischen sekundären Pflanzenstoffen, Mineralien und Spurenelementen. Diese greifen vor allem in das Enzymsystem des Körpers ein, das für alle Grundfunktionen des Körpers verantwortlich ist.
Die bedarfsgerechte Versorgung mit Mineralien fördert, unterstützt und aktiviert den gesamten Stoffwechsel unserer Tiere.
Gute Zinkspender sind Basilikum, Ingwer, Thymian, Kümmel, Salbei, Rosmarin, Estragon und Basilikum. Artischocken sind reich an Mangan, das wichtig für den Proteinabbau ist.
Ein Mangel an Mineralstoffen kann sich in zahlreichen Problemen äußern.
Mineralien wirken im Organismus basisch. Sie gleichen Übersäuerungszustände aus und tragen zu einem ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt bei. Ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist Ursache vieler Erkrankungen.
Bei der Entgiftung neutralisieren und helfen Mineralien, das körpereigene Schutzsystem aufzubauen und im Gleichgewicht zu halten. Auch enthalten Kräuter viele Vitamine, so hat Vitamin C eine ausgeprägte Radikalfängerfunktion, gilt als natürliches Antioxidant und stärkt die Abwehr.
Carotin und Vitamin A unterstützen den so wichtigen Zellstoffwechsel.
Die Kieselsäure ist ein wichtiger Nähr- und Aufbaustoff für die schnell wachsenden Zellen der Haut, des Fells und der Krallen.
Weiterhin versorgen Kräuter unsere Hunde, Katzen und Kleintiere mit den so wichtigen Mikronährstoffen.
Mikronährstoffe sind für die physiologischen Funktionen einzelner Organe und Organsysteme unerlässlich. Während den sogenannten Makronährstoffen schon in der Vergangenheit viel Bedeutung zugemessen wurde und deren Gehalt in Futtermitteln geregelt ist, gilt dies für die wichtigen Mikronährstoffe nicht.
Darreichungsformen von Kräutern
Kräuter können sowohl als alkoholische oder wässrige Extrakte, Trockenextrakte, pulverisierte Substanzen, als Kräutertees oder getrocknete Ganzpflanzen oder Pflanzenteile verabreicht werden.
Bewährt haben sich bei unseren Haustieren besonders getrocknete Kräutermischungen. Bei Atemwegsproblemen können diese kurz mit heißem Wasser überbrüht und dann zum Futter gegeben werden. Grundsätzlich können Kräuter dem Futter jeweils untergemischt werden.
Wissenschaftliche Studien zu Kräutern
Über den Einsatz von Kräutern als Futterzusatzstoffe bei Haustieren gibt es wenig Fütterungsversuche und damit auch wenig wissenschaftlich fundierte Belege der Wirksamkeit von bestimmten Kräutern auf die Tiergesundheit. Die Wirkungen verschiedener Kräuter sind daher auch heute noch hauptsächlich in der Erfahrungsheilkunde überliefert. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Kräutern in der Fütterung und können aus unseren Erfahrungen heraus mitteilen, dass zahlreiche positive Wirkungen beobachtet werden konnten. Auch die dauernde Fütterung birgt keinerlei Risiken; weder „gewöhnt“ sich der tierische Organismus an die Kräuterfütterung und die Kräuter verlieren an Wirkung, noch gibt es irgendwelche negativen Wirkungen bei andauernder Kräuterfütterung. Im Tierheilkundezentrum selbst setzen wir nicht nur bei Pferden, sondern auch bei Hunden und Katzen seit ca. 15 Jahren Kräutermischungen in der Fütterung ein und es wurden keinerlei negative Begleiterscheinungen oder Wirkungsverluste festgestellt.
Homöopathie und Kräuter
Immer wieder werde ich gefragt, ob der Einsatz homöopathischer Mittel nicht durch die Fütterung von Kräutern wirkungslos bzw. abgeschwächt wird. Die Meinungen der verschiedenen Fachleute und Firmen sind hier recht unterschiedlich: Während die einen von einer Kräuterfütterung während der Therapie mit homöopathischen Mitteln abraten, vertreten andere die Meinung, dass eine halbe Stunde Abstand zwischen der Gabe ausreichend ist. Meine Erfahrung ist, dass Wechselwirkungen zwischen der Fütterung von Kräutern und homöopathischen Mitteln bei einem Abstand von ca. zwei Stunden nicht auftreten. Homöopathische Mittel wirken in Form von Informationen und Anregung der Selbstheilungskräfte: Die Information hat während dieser zwei Stunden bereits stattgefunden, so dass dann auch die Materie, sprich Kräuter, der Wirksamkeit der Information nicht entgegenstehen.
Homöopathische Mittel können im Gegensatz zu Kräutermischungen jedoch nicht vorbeugend eingesetzt werden und sollten in der Regel nicht dauerhaft verabreicht werden. Kräutermischungen können sowohl vorbeugend eingesetzt, wie auch dauernd verabreicht werden, ohne an Wirksamkeit zu verlieren.
Gefahren von Kräutern
Trotz vieler Vorteile und positiver Wirkungen der Kräuter, ist die Natur keineswegs so harmlos, wie landläufig angenommen wird. Eine Überdosis Knoblauch, dessen positive und antibiotische Wirkungen auf Stoffwechsel und Blut durchaus belegt sind, kann beispielsweise ein Enzym blockieren, dass die roten Blutkörperchen vor dem Angriff durch freie Sauerstoffradikale schützt.
Auch Baldrian eignet sich ab einer bestimmten Dosierung nicht für den Dauergebrauch: hier können Durchfall und Bauchschmerzen die Folge sein.
Der Tierhalter sollte sich daher auf bewährte und erprobte Kräutermischungen aus der Erfahrungsheilkunde verlassen und nicht wahllos irgendwelche Kräuter bzw. Kräutermischungen verfüttern. Da die Kräuterfütterung bei Tieren grundsätzlich auf Vertrauen zum Hersteller basieren sollte, sollten diese ausschließlich bei bewährten und erfahrenen Fachleuten bezogen werden. Erfahrungsberichte anderer Tierhalter liefern hier wichtige Aussagen zu Wirksamkeit und Verträglichkeit der entsprechenden Kräutermischungen für Tiere.
Qualität der Kräuter
Bei der Kräuterfütterung sollte darauf geachtet werden, dass die zu fütternden Kräuter dem DAB-Standard (Deutsche Arzneibuch-Qualität) bzw. neuerdings dem Europäischen Arzneibuch entsprechen, hierdurch wird eine strenge Standardisierung der Inhaltsstoffe gewährleistet. Der DAB-Standard bzw. Europäische Arzneibuch-Standard bürgt für Qualität und dafür, dass die für die Wirksamkeit entscheidenden Wirkstoffe in ausreichender Menge enthalten sind.
Gerade Qualität und somit die entscheidenden Inhaltsstoffe, wie die sekundären Pflanzenstoffe in Kräutern, variieren sehr.
Der DAB-Standard bzw. Europäische Arzneibuch-Standard ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, was sich alle Male bezahlt macht, denn auch Kräuter können stark mit Giftstoffen belastet sein. Durch hohe Prüfungsstandards werden die Kräuter auch auf Giftstoffe überprüft und kein Kraut besteht diese hohen Prüfungsstandards, wenn Giftstoffe enthalten sind.
Qualität und Prüfungsstandards der Nehls Kräuter
Wohin die Geiz-ist-geil Auffassung bei Lebensmitteln und Tierfutter uns Menschen führt ist in den Medien täglich offensichtlich! Das Tierheilkundezentrum geht einen anderen Weg, als Billigprodukte, Kräuter ohne Herkunftsnachweis und Ausschluss von Pestiziden und Toxinen zu verwenden.
Ergänzungsfuttermittel aus Kräutern der Marke Nehls sind nicht billig, aber Sie können ganz sicher sein, Toxine, Pestizide und sämtliche Füllstoffe, Aromastoffe, synthetischen Stoffe und Zusatzstoffe sind in den Nehls Produkten nicht enthalten. Diese Garantie können wir Ihnen ausschließlich anhand unserer - vielleicht im Verhältnis zu manch anderem Anbieter - hohen Preise geben, denn zum günstigeren Preis wäre weder die Prüfung der Rohstoffe, noch das Aussondern der Rohstoffe, die diese Qualitätsstandards nicht erfüllen und so auch nicht in den Nehls Produkten enthalten sind, möglich. Insbesondere bei Kräutern finden sich zum Teil hohe Werte an Giftstoffen und Pestiziden, so dass ungeprüfte Ware bedenklich und gesundheitsschädlich sein kann. Kräuter des Tierheilkundezentrums werden nach dem Europäischen Arzneibuch (früher Deutsches Arzneibuch, das Europäische Arzneibuch hat noch höhere Prüfstandards) geprüft; somit garantiert das Tierheilkundezentrum für Pestizid und Toxin freie Kräuter und Kräuter mit einem festgesetzten Wirkstoffgehalt. Nehls Kräuter werden anhand eines Pestizidscreenings mittels GC/MS auf 395 verschiedene Pestizide getestet sowie nach dem Europäischen Arzneibuch auf ihren Wirkstoffgehalt. Tierhalter können sich daher bei Kauf unserer Produkte 100%ig sicher sein, dass es sich um absolut reine und toxinfreie Kräuter handelt. Kräuter aus radioaktiv belasteten Gebieten werden generell und konsequent nicht eingekauft und somit für Nehls Kräuter auch nicht verwendet! Dies sind wir unseren Tieren schuldig. Tierheilpraktikerin Claudia Nehls verlässt sich beim Einkauf der Kräuter nicht darauf, dass diese "schon nicht Toxin und Pestizid belastet" sein werden, nein, durch unsere Prüfungsstandards ist dies zu 100% garantiert!
Das alles ist nur für einen angemessen Preis, der bereits durch den Einkaufspreis des Tierheilkundezentrums stattfindet und sich so auch auf den Verkaufspreis der Nehls Produkte wiederspiegelt, machbar. Auch die Nehls Produkte könnten bedeutend billiger eingekauft und somit auch verkauft werden, eine Qualitätsgarantie und eine Garantie des Ausschlusses von oben genannten "Beimengungen" wäre somit jedoch nicht mehr möglich. Die Nehls Produkte und die Marke Nehls stehen jedoch für Natürlichkeit, Reinheit und höchste Qualitätsstandards, so wird es auch bleiben und daher ist der Preis nicht nur gerechtfertigt, sondern auch wirklich angemessen!