Tierheilkundezentrum

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Tierheilpraktikerin Claudia Nehls

Am Buchholz 3

33014 Bad Driburg-Dringenberg

Tel.: 05648/963335, Fax: 05648/963334

Mobil: 0173/51 57 633

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Hufrehe

Hufrehe bei Pferden, Ponys und Eseln

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Hufrehe Röntgenbild

Hufrehe ist eine Erkrankung des gesamten Organismus, deren Auswirkung am Pferdehuf erkennbar wird.

Der leichte Hufrehe Schub äußert sich durch klammen Gang, warmen Hufen sowie Bewegungsunwilligkeit des Pferdes. Den akuten und oft sehr starken Hufrehe Schub kennzeichnet qualvoller Schmerz, Entlastungshaltung, Bewegungseinschränkung bis hin zum "nicht mehr Aufstehen wollen" des Pferdes. Hufrehe gehört zu den schmerzhaftesten Erkrankungen überhaupt und verläuft nicht selten tödlich. Der Organismus des betroffenen Pferdes wird völlig aus dem Gleichgewicht gebracht, sämtliche Organe, Organsysteme und Funktionen sind bei der Hufrehe beteiligt.

Es gibt unterschiedliche Ursachen und Faktoren, welche zur Hufrehe führen, genauso, wie verschiedene Formen der Hufrehe Erkrankung bekannt sind.

Ständig erreichen uns neue Hiobsbotschaften über mögliche Verursacher der Hufrehe:

Eiweiß, Energie, Stärke, Zucker oder Fruktane?

Dies führt zu einer großen Verunsicherung und Hilflosigkeit der Pferdehalter bei Hufrehe!

Fest steht, eine identische Nährstoffgabe löst bei einigen Pferden Hufrehe aus, bei anderen nicht. Bei gleichen Haltungs- und Bewegungsvoraussetzungen fressen manche Pferde große Mengen Hufrehe auslösender verdächtigter Nährstoffe ohne an Hufrehe zu erkranken, andere Pferde erkranken bei Aufnahme kleinster Mengen dieser Nährstoffe an Hufrehe. Fest steht aber auch, dass sich Hufrehe durch bestimmte Mengen auslösender Stoffe wie zum Beispiel Stärke, Zucker oder Cortison provozieren lässt. Die Fütterung des Pferdes, Ponys oder Esels hat wesentlichen Einfluss auf die Auslösung der Hufrehe Erkrankung sowie auf Regulation und Heilung der Hufrehe. Jedes Pferd, was einmal an Hufrehe erkrankt ist, behält ein Leben lang die Disposition zu akuten Hufrehe Schüben. Meiner Erfahrung nach erkrankt fast jedes Pferd im Laufe von 2 Jahren erneut an Hufrehe, wenn keine Vorbeugung der Hufrehe im Wege der Fütterung stattfindet; so hat die Fütterung auch großen Einfluss bei disponierten Pferden, nicht wieder an Hufrehe zu erkranken. Bei Fütterung von Rehe-Ex und Hufelexier (= früher Biologische Hufkur) und dementsprechender Vorbeugung durch eine angemessene Fütterung hingegen ist mir kein Fall eines erneuten Hufrehe Schubes des einmal bzw. im Vorfeld auch öfter an Hufrehe erkrankten Pferdes bekannt. Viele tausend Pferde sind Ausdruck der Erfahrung, dass - sofern die Fütterung von Rehe-Ex und Hufelexier auch nach der Regulation eines akuten Hufrehe-Schubes beibehalten wurde - kein erneuter Hufrehe-Schub auftrat.

Dies zeigt, welch essentielle Bedeutung die Fütterung bei Hufrehe hat.

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Schädigungen einer Hufrehe

Ist Ihr Pferd an Hufrehe erkrankt?

Als primäre Ursache der Hufrehe kann eine falsche Fütterung
als sicher angenommen werden

Ein in der Regel ursächlicher Faktor der Entstehung einer Hufrehe ist eine nicht optimale Fütterung. Gleich, um welche Form einer Hufrehe es sich handelt, durch eine unpassende Fütterung wird der Weg für eine spätere Hufrehe geebnet.

Hufrehe entsteht durch eine durchlässige Darmschleimhaut, durch die Toxine des Darmraums in die Blutbahn gelangen. Die Darmschleimhaut und Symbiose (Lebensgemeinschaft der Bakterien des Darms) wird in erster Linie durch die Fütterung beeinflusst. So wird der Darm - und hiermit auch ca. 80 % der Immunzellen - durch die Fütterung gesund erhalten, eine Regulation des Darmraums gefördert oder auch der Darmtrakt geschädigt.

Aus vorgenannten Gründen ist Hufrehe durch die Fütterung sehr stark zu beeinflussen. Dies gilt für jede Form einer Hufrehe, gleich, ob es sich um eine Fütterungsrehe, Belastungsrehe, hormonell bedingte Hufrehe, eine Hufrehe aufgrund von Stoffwechselentgleisung, Vergiftungsrehe oder sonstige Form der Hufrehe handelt. Eine vorbeugende Fütterung macht unsere Pferde unempfindlicher, an Hufrehe zu erkranken und spielt bei jeder Hufrehe Form eine tragende Rolle.

Hufrehe ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die ein sofortiges und effektives Handeln des Pferdehalters erfordert.

Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus mit vielen tausenden von Pferden, Ponys und Eseln, die an Hufrehe, überwiegend an massiver Hufrehe mit Hufbeinrotation, Hufbeinsenkung und wenig Hoffnung, meist bereits aufgegeben, erkrankten, kann ich nur und guten Gewissens jedem Pferdehalter die schnellstmögliche Fütterung von Rehe-Ex und Hufelexier bei Hufrehe empfehlen. Wie auch zahlreiche Erfahrungsberichte über Hufrehe dokumentieren, konnte enorm vielen Hufrehe Patienten geholfen werden. Sehr viele Hufrehe Patienten waren austherapiert und nichts wurde vor Kontaktaufnahme zu mir unversucht gelassen, ihnen bei Überwindung ihrer Hufrehe zu helfen, jedoch ohne Erfolg. Mit einfachsten und vergleichsweise kostengünstigen Mitteln konnte ich vielen Pferden bei ihrer Hufrehe helfen. Vor diesem Hintergrund möchte ich zu bedenken geben, dass die schnellstmögliche Fütterung von Rehe-Ex und Hufelexier bei Hufrehe immer eine Chance wert ist. Es hilft dem betroffenen Pferd nicht, wenn der Pferdehalter bestrebt ist, dem Pferd zu helfen, jedoch Tage und Wochen damit verbringt, sich über Hufrehe zu informieren. Nicht selten wird der letzte Versuch so spät unternommen, dass Rehe-Ex und Hufelexier erst eintreffen, wenn das von Hufrehe betroffene Pferd bereits eingeschläfert wurde.

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