Tierheilkundezentrum

Tierheilpraktikerin Claudia Nehls
Am Buchholz 3
33014 Bad Driburg-Dringenberg
Tel.: 05648/963335, Fax: 05648/963334
Mobil: 0173/51 57 633
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Gelenke, Arthrose, Muskeln von Katzen & Hunden
Der Bewegungsapparat unserer Katzen & Hunde
Gelenkerkrankungen ganzheitlich therapieren
Die Aufgabe der Gelenke besteht darin, die einzelnen Teile des Skelettsystems miteinander zu verbinden und zueinander beweglich zu erhalten. Die Gelenke werden durch die Gelenkkapsel geschützt. Die Gelenkkapsel enthält derbe oder elastische Fasern und Bänder und produziert die Gelenkschmiere (Synovia). Die Gelenkschmiere verhindert das Aneinanderreiben der Gelenke.
Gelenkerkrankungen können sehr günstig im Wege der Fütterung durch die Nährstoffe Glucosamin und Hyaluronsäure beeinflusst werden.
Viele wissenschaftliche Studien belegen dies.
Warum Glucosamin und Hyaluronsäure?
Glucosamin:
Glucosamin ist ein wichtiger Baustein des Knorpels und der Innenhaut der Gelenke. Glucosamin sorgt für eine ausreichende Gelenkschmierbildung und somit auch für eine reibungslose Gelenkfunktion. Glucosamin wird vom Organismus selbst aus Glukose hergestellt und ist ein Aminozucker. Glucosmin ist Bestandteil der so genannten Synovia (Gelenkschmiere). Denn nur eine zähe und somit stabile Gelenkschmiere ist ein wirkungsvoller Puffer zwischen den Knorpelflächen, was eine wichtige Voraussetzung für eine reibungslose Gelenkfunktion darstellt. Darüber hinaus versorgt die Gelenkschmiere das Knorpelgewebe mit Nährstoffen und transportiert Abfallstoffe ab.
Verschiedene wissenschaftliche Studien bei Menschen belegen die Wirksamkeit von Glucosamin bei Gelenkerkrankungen. Eine wissenschaftliche Studie bei Menschen, die an Arthrose litten spricht insbesondere für die positive Wirkung von Glucosamin bei Arthrose. Eine Arthrose zeichnet sich durch eine fortschreitende Schädigung des Gelenkknorpels aus. Hunde und Katzen, die an Arthrose leiden, können sich nur noch eingeschränkt bewegen und haben in der Regel große Probleme aufzustehen. Ein weiteres Indiz für eine Arthrose ist das sogenannte ?Einlaufen? nach dem Aufstehen; erst nach mehreren Metern Laufens wird der Schritt wieder flüssig, beginnend ist er steif, eckig und starr. Reiben erst einmal die Knorpelflächen aufeinander, führt das zu heftigen Schmerzen bei Hunden und Katzen. Während einer dreijährigen, randomisierten und placebokontrollierten Studie beim Menschen bewirkte die Einnahme von Glucosamin in Form von Glucosaminsulfat keinen weiteren Knorpelverlust bei den Propanden. Bei Patienten, die ein Placebopräparat erhielten, nahm dagegen der Gelenkspalt weiter ab.
Die Verengung des Gelenkspaltes durch Knorpelverlust ist typisch für den Verlauf einer Arthroseerkrankung. Folgerung der Studie war, dass eine langfristige Einnahme von Glucosaminsulfat den Krankheitsverlauf bei Arthrose günstig beeinflussen kann. Diese und andere Studien beim Menschen lassen sich durchaus auch auf Hunde und Katzen übertragen.
Unterschiedliche Gehalte an Glucosamin sind beispielsweise in der Neuseeländischen Grünlippmuschel enthalten. Der Gehalt an Glucosamin schwankt jedoch zwischen 1 % und 75,4 %.
Problematisch bei der Fütterung der Neuseeländischen Grünlippmuschel ist oft der Geruch und Geschmack nach Fisch: Wenige Hunde und vor allem Katzen lieben diesen doch recht penetranten Geruch und Geschmack. Aus diesem Grunde bieten wir ein Neuseeländisches Grünlippmuschelpulver mit neutralem Geschmack an. Akzeptanzprobleme sind bei diesem Produkt ausgeschlossen. Darüber hinaus sind 75,4 % Glucosamin enthalten, so ist die Fütterungsmenge pro Tag im Gegensatz zu anderen Produkten mit niedrigem Glucosamingehalt nur gering, die Wirkung jedoch exzellent.
Hyaluronsäure
Hyaluronsäure ist ein körpereigener Stoff, welcher in den Gelenken aller Säugetiere und Menschen vorkommt. Hyaluronsäure wird vom Körper produziert und ist Bestandteil der Synovial-Flüssigkeit, welche die Knorpel der Gelenke schmiert und vor Reibung schützt. Der Feind des gesunden Gelenkes ist die Reibung. Reibung wird durch Schmierung verhindert. Die Gelenkkapsel enthält eine Innenauskleidung, die als Synovial Membrane bezeichnet wird. Diese sondert die Gelenkschmiere ab. Ein Schlüsselbestandteil in dieser Flüssigkeit ist die Hyaluronsäure. Mit zunehmendem Alter produziert auch der Organismus von Hunden und Katzen weniger Hyaluronsäure, was zur Abnützung der Gelenke führt. Die Gelenke werden steif und die Beweglichkeit nimmt ab. Nicht nur das Älterwerden, vor allem Fehlstellungen und Erkrankungen lassen die Synovial Flüssigkeit schwinden, so, dass wie bei der Arthrose, Knochen auf Knochen reibt ohne den dringend benötigten Schmierstoff. Die Viskosität der Gelenksflüssigkeit nimmt ab, sie wird dünner und ist nicht mehr in der Lage, die Knorpeloberflächen genügend zu schmieren. Dies führt zu vermehrter Reibung und Abnützung der Knorpel von Hunden und Katzen. Durch die Bildung der Hyaluronsäure wird die normale Viskosität der Gelenksflüssigkeit wieder hergestellt. Die Fütterung von Hyaluronsäure verbessert so die Beweglichkeit und Federung in den Gelenken unserer Hunde und Katzen.
Hyaluronsäure wird auch seit vielen Jahren mit Erfolg in die Gelenke injiziert. Die Injizierung von Hyaluronsäure birgt jedoch neben erheblicher Kosten auch einige Risiken. Beim Menschen wird die Hyaluronsäure im Krankenhaus unter klinischen Bedingungen injiziert, um Infektionen bestmöglich auszuschließen. Auch hält der Mensch bei Injektion von Hyaluronsäure still, da dieser weiß, dass Bewegung Komplikationen mit sich bringen kann. Auch Infektionen bei Injektionen in die Gelenke sind ein bekanntes Risiko. Weiterhin birgt eine Bewegung im falschen Moment der Injektion zusätzliche Gefahren. Hinzu kommen die hohen Kosten der einzelnen Injektionen.
Für Hunde, Katzen und Pferde bieten wir ein Produkt zur Fütterung an, dessen Inhaltsstoff Hyaluronsäure ist. Auch dieses Produkt ist geschmackneutral und wird von Hunden und Katzen problemlos akzeptiert.
Über die oben genannten Wirkstoffe Glucosamin und Hyaluronsäure hinaus hat sich eine homöopathische Therapie von Gelenkerkrankungen aufgrund der Biofeld-Haaranalyse in meiner Praxis bei Hunden und Katzen bestens bewährt.
Alles in Allem kann der Hunde- und Katzenbesitzer eine Menge tun, um Gelenkerkrankungen zu vermeiden bzw. vorhandene Gelenkerkrankungen weniger schmerzhaft und nicht weiter voranschreiten zu lassen.
Die Fütterung von Glucosamin und Hyaluronsäure in Verbindung mit einer gesunden und natürlichen Katzen- und Hundernährung ist die Grundvoraussetzung einer entsprechenden homöopathischen Therapie, die ergänzend und parallel zur problemorientierten Fütterung nach Ausarbeitung der Biofeld-Haaranalyse weitere positive Dienste leisten kann.
(Artikel für den Haustieranzeiger 01/2010 der Tierheilpraktikerin Claudia Nehls)
Das Nehls Grünlippmuschelpulver 100% DAB enthält 75,4 % Glucosamin.
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Ergänzungsfuttermittel Bewegungsapparat Katzen
Arthritis & Arthrose bei Hunden & Katzen
Arthritis
Ursachen:
Die Entzündung der Gelenke (= Arthritis) akut oder chronisch, hat verschiedene Ursachen:
Traumen, wie beispielsweise Prellungen, Verrenkungen (Luxation), Zerrungen, Verstauchungen (Distorsion), Quetschungen (Kontusion), ursächlich können aber auch Infektionen durch äußere Verletzung oder über die Blutbahn sein, auch Intoxikation, Insektenstiche und Allergien können als Ursachen angesehen werden.
Symptome:
Es besteht eine starke Lahmheit bis zum Nicht-mehr-Aufstehen-Können bzw. Nicht-mehr-Aufsetzen-Können der erkrankten Gliedmaßen. Das erkrankte Gelenk erscheint geschwollen, im akuten Fall auch höher temperiert, schmerzempfindlich und wird wenig bis gar nicht bewegt. Dauert die Lahmheit länger an, können die mitbetroffenen Muskelpartien atrophieren. Sind äußere Verletzungen vorhanden, entdeckt man Einstich- bzw. Bissstellen und ggf. bräunliches Sekret, welches oft bereits eingetrocknet ist.
Sind mehrere Gelenke betroffen spricht man von einer Polyarthritis. Bei einer chronischen Arthritis besteht eine sichtbare Lahmheit oft nur in akuten Phasen, etwa bei Nässe und Kälte.
Homöopathische Therapie der Arthritis & Arthrose:
Die homöopathische Therapie differenziert nach Ursache, Symptomatik und individuellem Erkrankungsbild:
Arnica wäre das Mittel der Wahl, wenn die Arthritis aufgrund einer Verletzung, eines Traumas entstanden ist.
Ruta würde man verabreichen, wenn die Arthritis aus einer Verletzung entstanden ist, welche jedoch tiefgreifende Folgen für das Gewebe hat.
Apis wäre angezeigt, wenn die Arthritis aufgrund einer allergischen Reaktion, beispielsweise eines Insektenstiches oder Vergiftungen durch bestimmte Medikamente entstanden ist.
Arthrose
Die chronisch deformierende Gelenkentzündung nennt man Arthrose.
Bei Hunden und Katzen sind bei dieser degenerativen Gelenkerkrankung meist die Bereiche der Wirbelsäule, das Knie-, Ellbogen-, Schulter- oder Hüftgelenk, selten das Sprunggelenk, betroffen.
Ursachen:
Bei der Arthrose sind teils genetische Faktoren ursächlich, ausgelöst werden kann diese jedoch auch durch Traumen, eine nicht ausgeheilte Arthritis, ständige Überbeanspruchung und Fehlbelastung (oft auch durch angeborene Fehlstellungen). Auch erworbene Ernährungsstörungen im Bereich der Gelenkknorpel können ursächlich sein.
Symptome:
Die arthrotischen Symptome umfassen Lahmheiten verschiedenen Grades und Bewegungseinschränkungen, vielfach sind auch noch andere Gelenke durch Überlastung miterkrankt. Auch kann der Organismus derart übersäuert sein, dass mehrere Gelenke Ernährungsstörungen aufweisen und einen degenerativen Prozess durchmachen.
Homöopathische Therapie:
Die Homöopathie hält sehr viele verschiedene Einzel- und Komplexmittel für an Arthrose erkrankte Tiere bereit. Die Mittel sind jedoch unbedingt nach Ursache, Symptomatik und Modalitäten auszuwählen, damit auch der erwünschte Erfolg eintreten kann.
So wählt man beispielsweise Rhus toxicodendron bei Überanstrengung, Nässe und Kälte. Leitsymptom ist, dass das Tier sich ?einlaufen? muss; sprich, Probleme beim Aufstehen und in den ersten Schritten aufweist, nach und nach jedoch lahmfreier bei zunehmender Bewegung wird.
Natrium muriaticum würde man ebenfalls wählen, wenn Nässe und Kälte das Krankheitsbild verschlimmert. Das Tier mag sich ? im Gegensatz stehend zu Rhus toxicodendron ? jedoch nicht bewegen, Bewegung bessert die Lahmheit hier also nicht.
Auch stehen verschiedene Organpräparate sowie Komplexmittel zur Verfügung, um die Arthrose homöopathisch zu therapieren.
Fütterung bei Arthrose/Arthritis:
Bei der Fütterung der von Arthritis und Arthrose betroffenen Tiere wäre eine Ergänzung durch eine Kombination von Weidenrinde, Ginkgo, Teufelskralle und bei Akzeptanz ggf. zusätzlich Ingwer sehr empfehlenswert (zum Beispiel Nehls Lauf-Fit). Die Kombination dieser spezifischen Kräuter in Deutscher Arzneibuch Qualität unterstützt die Durchblutung, wirkt entzündungshemmend, blutreinigend, schmerzstillend und hat zudem eine positive Wirkung auf den Gesamtbewegungsapparat.
Um noch vorhandene Knorpelmasse zu erhalten bzw. so gut wie möglich wieder aufzubauen empfiehlt sich die ergänzende Fütterung von Grünlippmuschel 100% DAB (geschmacksneutral und geruchsneutral, daher keinerlei Akzeptanzprobleme im Vergleich zu herkömmlichen Grünlippmuschelprodukten).
Darüber hinaus empfehle ich, ein besonderes Augenmerk auf das
Calzium : Phosphor Verhältnis in der Fütterung zu legen, da gerade die Knochen essentiell zur Gesunderhaltung auf ein ausgewogenes Verhältnis angewiesen sind. Das Gleiche gilt für einen optimalen Mineralstoffhaushalt, den es sicherzustellen gilt; es sollten weder Überschüsse, noch Mangelerscheinungen oder Imbalancen auftreten, was bestmöglich mit einem natürlichen Mineralfuttermittel zu erreichen ist.
Eine homöopathische Therapie sollte immer und grundsätzlich individuell auf das Tier mit Sachkenntnis ausgewählt werden. Eigenversuche mit homöopathischen Mitteln können die Krankheit verschlimmern, bedenkt man das Prinzip der Homöopathie, dass das passende Mittel in der Lage ist Krankheiten zu heilen, jedoch auch in der Lage ist, die Krankheit beim Gesunden auszulösen.
Heilkräuter sollten auch nicht ohne Sachkenntnis verabreicht werden, da diese unter Umständen giftig sein können, nicht erprobt sein können oder auch bei Daueranwendung schädliche Wirkungen aufweisen können. Auch werden bestimmte Kräuter und Homöopathika von bestimmten Tierarten nicht vertragen; dies alles muss bedacht werden, um unserem Tier nicht mehr zu schaden, als zu nutzen.