Tierheilkundezentrum

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Tierheilpraktikerin Claudia Nehls

Am Buchholz 3

33014 Bad Driburg-Dringenberg

Tel.: 05648/963335, Fax: 05648/963334

Mobil: 0173/51 57 633

E-Mail: tierheilpraxis1(at)t-online.de

Ekzem-Allergie-Futtermittelallergie & Hot Spots bei Hunden & Katzen

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Allergien, Futtermittelallergien, Ekzeme, Hot Spots, Haut-und Fellprobleme nehmen bei Katzen, Kleintieren und vor allem Hunden stetig zu. So werden Stoffwechsel und Hautstoffwechsel zunehmend belastet.

Die Ernährung spielt eine essentielle Rolle, sowohl, was das Auftreten der Allergie und des Ekzems, wie auch die Regulation und Vorbeugung von Ekzem, Futtermittelallergie und Allergie bei Hunden und Katzen betrifft.

Stoffwechsel und Hautstoffwechsel sollten eine Unterstützung erfahren, um die Probleme des "Alltags" besser bewerkstelligen zu können. Die Hundefütterung und Katzenfütterung sollte bei Allergien, Futtermittelallergien und Ekzemen von Hunden und Katzen problemgerecht und natürlich praktiziert werden.

Hilfreiche natürliche Ergänzungsfuttermittel & Futtermittel für Hunde & Katzen erhalten Sie im Internetshop des Tierheilkundezentrums

hot spots hund, hot spots katze, ekzem hund, ekzem katze, allergie hund, allergie katze, futtermittelallergie hund, futtermittelallergie katzeÜber eine angemessene Hundefütterung und Katzenfütterung bei Allergien, Futtermittelallergien und Ekzemen von Hunden und Katzen hinaus hat sich eine homöopathische Regulationstherapie aufgrund der Biofeld-Haaranalyse als hilfreich erwiesen. Im Wege der Biofeld-Haaranalyse kann nicht nur die Ursache ermittelt, sondern auch eine ursächliche Therapie bei Ekzemen, Allergien, Futtermittelallergien und Hot Spots von Hunden & Katzen eingeleitet werden. 

Problematisch für den Tierhalter wird es manchmal, eine Auswahl zu treffen, welche Therapieform und welche Vorgehensweise die Richtige im Falle des eigenen erkrankten Hundes oder der Katze ist. Zu oft wird man mit verschiedenen - oft sogar gegenteiligen - Meinungen konfrontiert und ist am Ende hin und hergerissen, was nun richtig, was falsch ist. Um "Licht ins Dunkel" zu bringen und verschiedene Therapieformen aufzuzeigen, wie auch die Fütterung und sonstige sinnvolle Maßnahmen zu besprechen, biete ich bei Allergie und Ekzem von Hunden, Katzen und Kleintieren ein telefonisches Beratungsgespräch an. Informationen hierzu im Link: Beratung.

 

Erfahrungen mit den Therapien und Ergänzungsfuttermitteln der Tierhalter mit der Tierheilpraxis Claudia Nehls und den Nehls Ergänzungsfuttermitteln

"Udo Hennig", E-Mail: 320020419949-0001(at)T-Online.de  schrieb nach 4 Tagen Anwendung:

Hallo und guten Abend Frau Nehls,

habe bei meinem Hund nun alles zum Einsatz gebracht,  was Sie mir geschickt haben, -  soweit ich bis jetzt sehen kann: mit   b e s  t e m   Erfolg! Das gesamte Befinden des Hundes hat sich geändert! Ich habe allerdings auch das Futter umgestellt und füttere jetzt statt Sensitiv- und Dosenfutter Gemüseflocken mit gekochtem Huhn,- angereichert mit Emmy's Kraut, Toxi-San und Nachtkerzenöl,- ich weiß nicht genau was hilft, aber unser Hund hüpft und springt und ist einfach gut drauf wie schon lange nicht mehr, - seine Pfoten sehen - bis auf eine- wieder fast normal aus, ich habe sie nur mit dem PAA-Puder behandelt, - mit sehr gutem Erfolg!!! Das ewige Lecken und Knabbern an den Pfoten hat bereits nach zwei Anwendungen aufgehört!!! Allerdings war ich auch recht großzügig damit und brauche Nachschub!!! Diesmal darf es etwas mehr sein! Ihre  Renate Hennig 

"Corinna Kleinfeld, Michael Klug" ck.mk(at)t-online.de schrieb:

Hallo Frau Nehls, vielen Dank für die 10 Gramm Ohrpuder. Sammys Ohrinfektion wird besser, habe auch Flohbissallergie auf seinem Rücken mit behandelt. Die Haare sind wie vorher auch ausgefallen, aber es kam zu keiner entzündeten offenen Haut. Wir sind ganz begeistert, endlich hilft mal was.

Alexandra Sauerland, Mail: alex-069(at)freenet.de schrieb:

Liebe Frau Nehls, ich bin total begeistert von Ihrer homöopathischen Therapie und Ihren Produkten. 

Kurze Zusammenfassung:

Vor 3 Wochen bestellte ich für meinen Golden Retriever, der seit ca. 8 Monaten an atopischer Dermatitis und Futtermittelallergie mit ganz schlimmen Hautreaktionen, Entzündungen und Juckreiz leidet das Nehls PAA-Puder, Nehls Nachtkerzenöl, Nehls Dogwellness und die Nehls Allergosan-Kräutermischung. Nach ca. 1 Woche bemerkte ich eine eklatante Verbesserung seines Haut- und Fellzustandes. Die Rötungen und der Juckreiz verschwanden und mit dem PAA-Puder heilten die entzündeten Hautstellen rasch ab. Vor 2 Wochen bekam ich dann noch zusätzlich Ihren Therapievorschlag von der Biofeld-Haaranalyse und besorgte mir die Medikamente: Frau Nehls: Ob Sie es glauben oder nicht: Innerhalb von einer Woche war mein Hund komplett gesund. Haut und Fell glänzen wie nie zuvor, mein Hund ist topfit und der quälende Juckreiz hat endlich ein Ende. Ich kann Ihnen gar nicht genug danken: Das ist mein allerschönstes Weihnachtsgeschenk, weil ich niemals damit gerechnet hätte, dass mein Hund wieder gesund wird. Und schon gar nicht mit so einfachen und im Vergleich zu den vielen Tierarztbesuchen absolut günstigen Mitteln und sooo schnell. Super Frau Nehls: 10000 Mal Dankeschön an Sie, das ist absolut genial, was Sie da vollbringen!

Weitere Tierheilpraxis Erfahrungen

Futtermittelallergien bei Hunden & Katzen

Fachzeitschriftenartikel der Tierheilpraktikerin Claudia Nehls

Die sogenannte Futtermittel- bzw. Nahrungsmittelallergie bei Hunden und Katzen hat ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Zahlreiche Hunde und Katzen leiden unter Juckreiz, schuppender und trockener Haut, unter Pfotenknabbern, Ekzemen an und im Ohr sowie zum Teil an offenen eitrigen Wunden, deren Ursache eine Futtermittelallergie ist.

Futtermittelallergien entstehen aus Allergenen, welche im Futter vorkommen.

Unsere Tiere werden heute oftmals krankgefüttert durch denaturierte Kost. Durch die Aussagen einer Werbung des Futtermittelmarktes, die uns suggeriert, was Hund und Katze benötigen, um gesund zu bleiben bzw. zu werden. Oft wird mir tatsächlich die Frage gestellt, ob ein Hund bzw. eine Katze denn überhaupt ohne Katzen- und Hundefutter, sei es aus Dosen oder Trockenfutter, ernährt werden kann. Argumente sind hier, dass doch viel zu wenig Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine in unserer menschlichen Kost (= Frischkost bzw. BARF für Hunde und Katzen) enthalten wären, um unser Tier gesund zu erhalten. Auf meine Gegenfrage, ob die Menschen auch ausschließlich Konserven essen, weil dort doch alles Wichtige enthalten sei, wird ihnen die Konsequenz ihrer Frage dann recht schnell bewusst.

Kurzum:

Wir füttern unsere Tiere krank durch denaturierte Fabrikfuttermittel, Konzentrate, Zusätze, Ergänzungsfuttermittel, synthetisch aufbereitete und konservierte Futtermittel, durch Erhitzung des Futters, dem sämtliche natürlich vorkommenden Stoffe entzogen und dann wieder synthetisch zugesetzt werden. Hunde und Katzen haben seit Jahrhunderten durch die Aufnahme von Beutetieren mit deren Mageninhalt aus Kräutern, Pflanzen und Rohfasern überlebt und sich weiter entwickelt. Sie haben sich heute mit Mahlzeiten auseinander zu setzen, welche mit ihrem natürlichen Futter nur noch annähernd, wenn überhaupt, übereinstimmen.

Jedes Futtermittel, jeder Bestandteil eines Futtermittels, jeder Stoff und jeder Zusatzstoff kann zum Allergen werden. Die allergischen Reaktionen beruhen überwiegend auch bzw. zusätzlich auf eine erhöhte Eiweißzufuhr durch das Futter.

Das Fatale an Futtermittelallergien ist, dass die Symptomatik nicht immer mit einer Allergie in Zusammenhang gebracht wird. Symptome sind beispielsweise immer wieder kehrende Magen und Darmprobleme, wie Durchfall, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Magengrummeln, aber auch Verstopfung, verstopfte Analdrüsen und weitere Probleme gehören weitläufig zum Kreise der Futtermittelallergien. Eine Domäne sind die Hauterkrankungen, wie Ekzeme, allergische Reaktionen, Hot Spots, Juckreiz, Schuppenbildung und Haarausfall. Bei Hauterkrankungen wird schnell ein Zusammenhang zu einer Futtermittelallergie hergestellt, bei Durchfall, Magen und Darmproblemen wie auch bei asthmatischen Beschwerden, tränenden Augen, Schnupfen und Niesen weniger.

Bei den Nahrungsmittelallergien ist bei der Ursache anzusetzen:

Es gibt zwei Möglichkeiten:

Das Allergen ist bekannt; dann wird es umgehend aus der Fütterung entfernt.  Oder aber es wird eine Ausschlussdiät über mehrere Wochen durchgeführt. Das heißt, je nach zur Zeit praktizierter Fütterung wird diese ganz umgestellt bzw. auch nur verdächtige Teile der praktizierten Fütterung über einige Wochen abgesetzt.

Verursacher bzw. Allergen werden in jedem Fall aufgespürt, wenn der Tierhalter sich konsequent an die Therapieanweisungen bzw. Anweisungen bezüglich der Fütterung hält. Der Zeitraum hängt in großem Maße von der Vielfalt der zur Zeit gefütterten Futtermittel ab; wird sich aber in der Regel über mehrere Wochen/Monate erstrecken; da das Allergen erst einmal eine Zeit aus dem Futternapf verschwunden sein muss, um die Symptomatik rückläufig werden zu lassen bzw. feststellen zu können, dass keine negativen Symptome, wie beispielsweise Hautprobleme mehr auftreten. Fatal ist oft, dass nach Regulation bereits ein kleiner Ausrutscher in der Fütterung ausreicht, um die bekannte Symptomatik wieder ins Leben zu rufen. Daher müssen zukünftig dann auch kleine Sünden ausgeschlossen werden.

Allgemein gilt bei Futtermittelallergien:

Ein zu hoher Eiweißgehalt im Futter, das heißt ein Überangebot an Eiweiß, wird mitverantwortlich gemacht für das Entstehen einer allergischen Reaktion, da es dieser Tür und Tor öffnet.

Da unsere Tiere in der Regel zu Protein reich ernährt werden; könnte dieser Umstand mit dazu beitragen, dass Allergien stetig zunehmen. Dies gilt insbesondere in Verbindung mit einem denaturierten Futter. Vor diesem Aspekt ist eine ausgewogene, frische und gesunde Ernährung ein wesentlicher Allergien vorbeugender Faktor, welcher nicht unterschätzt werden sollte.

Therapiemöglichkeiten der Futtermittelallergien:

Eine Allergie beruht auf einer Überreaktion des Immunsystems. Ca. 80 % der Immunzellen sind im Darm angesiedelt. Zur Therapie einer Allergie bzw. Regulation der überschießenden Reaktion des Immunsystems steht eine Darmsanierung neben einer Allergen freien Fütterung an erster Stelle. Zur Sanierung des Darms stehen unterschiedliche Futterergänzungen zur Verfügung; beispielsweise Kräutermischungen, Mikroorganismen und B-Vitamine. Bewährt hat sich eine Kombination der oben genannten Ergänzungen.

Auch eine Entgiftung gehört zum Programm der Sanierung; diese kann entweder über entgiftende Kräuter sicher gestellt werden oder durch spezielle entgiftende Futterzusätze.

Auch innerlich sollte Haut, Fell und Hautstoffwechsel unterstützt und gestärkt werden, damit eine Regulation der Allergie herbeigeführt werden kann; hierzu eignen sich ganz besonders gut hochwertige essentielle Öle und Kräutermischungen, die in getrockneter oder flüssiger Form speziell Haut und Fell unterstützen und eine Anregung des Hautstoffwechsels bewirken.

Nicht zuletzt muss auch lokal therapiert werden; eine lokale Therapie sollte symptomatisch erfolgen, so setzen wir bei nässender eitriger Haut einen speziellen Puder, bei trockener schuppender Haut spezielle Öle ein.

Die Therapie einer Futtermittelallergie kann nur erfolgreich sein, wenn sämtliche Faktoren miteinbezogen werden und ganzheitlich therapiert wird.

Die Gabe von Kortison kann im Notfall erst einmal Hilfe leisten, stellt jedoch keine Dauerlösung dar, da die Wirkung des Kortisons mit zunehmender Verabreichung abnimmt und die Nebenwirkungen bei Langzeitanwendung zunehmen.  

Hauterkrankungen bei Hunden und Katzen

Fachzeitschriftenartikel der Tierheilpraktikerin Claudia Nehls

Hunde und Katzen leiden zunehmend an verschiedenen Erkrankungen der Haut. Ekzeme, Juckreiz, Dermatitis, Pustelbildung, Schuppenbildung, Haarbruch, Haarausfall, Bildung von Furunkeln, Befall mit Pilzen und Parasiten sowie Störungen des Fellwechsels oder auch ständiges Haaren sind nur die häufig vorkommendsten Hauterkrankungen.

In vielen Fällen sind Allergien ursächlich, oft stehen Erkrankungen der Haut aber auch in Verbindung mit Leber- und Nierenerkrankungen, Stoffwechsel- und Hautstoffwechselstörungen, Vergiftungen, mit Störungen des Hormonhaushalts oder mit einer fehlerhaften Ernährung. Verursacher in der Nahrung sind häufig ein erheblicher Proteinüberschuss, Mineralstoff- und Spurenelementmangelerscheinungen oder Überschüsse, Überschüsse können ebenso zu Vergiftungen führen.

Weitere Auslöser sind Infektionen und bakterielle Erkrankungen, Mykosen und Parasiten.

Auch die Psyche spielt eine große Rolle und kann Auslöser der Hautveränderungen sein. Die Haut gilt als Spiegel der Gesundheit, so sollten Hauterkrankungen grundsätzlich unter einem ganzheitlichen Aspekt gesehen werden.

Um eine erfolgreiche Therapie einleiten zu können, ist die Ursachenfindung vordergründig. Eine genaue Diagnose sollte immer am Anfang einer Therapie stehen. Eine Veränderung von Haut und Fell kann so unterschiedliche Ursachen haben, dass eine Therapie immer gezielt die Ursache regulieren muss. Ist beispielsweise eine Nieren- oder Lebererkrankung ursächlich, so muss diese Erkrankung behandelt werden, um somit auch das Symptom der Grunderkrankung, nämlich die Hauterkrankung, regulieren zu können. Sind Parasiten der Auslöser, nutzt es wenig, juckreizstillende Mittel lokal aufzutragen, da die Parasiten sich von diesen nur wenig - wenn überhaupt - beeinflussen lassen. Bei Beteiligung der Psyche muss die Seele therapiert werden, um der Hauterkrankung Herr zu werden.

In der Homöopathie stehen uns viele unterschiedliche Mittel zur Verfügung, die einerseits die jeweilige Grunderkrankung, andererseits auch die hiermit in Verbindung stehende Hauterkrankung berücksichtigen. Auch die Konstitution, das Gesamte des Tieres, spezielle und individuelle Charakter- und Verhaltensmerkmale werden mit in die Therapie einbezogen, um das passende homöopathische Mittel zu finden. Ebenso gibt die ganz eigene Symptomatik der Erkrankung wesentliche Hinweise auf die richtige Medikation. Darüber hinaus empfinde ich es als wichtig, die gesamten Lebensumstände des Tieres und die Fütterung mit in die Therapie einzubeziehen. Die beste Erfolgsaussicht, Hauterkrankungen zu regulieren, besteht darin, das ganze Umfeld des Tieres zu "durchleuchten" und entsprechende Optimierungen anzuregen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, da bei vielen vierbeinigen Patienten mehrere Ursachen und Auslöser vorliegen, die sich im Laufe der Zeit als Folgen der Erkrankung bilden und in direktem bzw. auch indirektem Zusammenhang mit der Erkrankung stehen. Oftmals besteht eine Hauterkrankung schon mehrere Monate, teils sogar Jahre, bis mir Hund oder Katze vorgestellt werden. In diesen Fällen ist auch eine nicht zu unterschätzende Gewöhnung vorhanden: das Kratzen, Beißen und Jucken gehört schon in den Tagesablauf wie das Gassi gehen und die Fütterung. Hier ist es dann besonders schwer, diesen Kreislauf zu durchbrechen und auch ein wenig Geduld des Besitzers gefragt. Ist die Hautbalance zudem über geraume Zeit gestört, ist die Haut anfälliger für Parasiten, Keime, Bakterien und Pilze. Auch Allergien treten bei gestörtem Hautstoffwechsel schneller auf. Das Gesamtbild der Hauterkrankung besteht nicht selten dann in mehreren auslösenden Faktoren, welche zusammen genommen das Bild zeichnen, was der Hund oder die Katze zum Zeitpunkt der Untersuchung bei uns abgibt.

So besteht die beste Aussicht auf eine erfolgreiche Therapie, indem man gleich von Anfang an die Ganzheitlichkeit in Form der Fütterung, Haltung und Psyche berücksichtigt und neben der genauen Abklärung der Ursache auch spezielle Faktoren mit einzubeziehen versucht.

Nach unseren Erfahrungen mit der Biofeld-Haaranalyse, die wir überregional durchführen, sind oft Nahrungsmittelallergien Auslöser der vorhandenen Hauterkrankung. Die Symptomatik zeigt sich häufig in dem sogenannten Leckekzem. Hunde und Katzen lecken und kratzen dermaßen exzessiv, bis die Haut rot, nässend und eitrig wird, das Fell fällt aus. Auch das Pfotenknabbern bis zu stark veränderten Hautbezirken mit massiv geschädigter Haut, das Ohrekzem und weitere juckende Ekzeme gehören oftmals zum allergischen Formenkreis.

Eine weitere häufige Ursache sind Medikamentenunverträglichkeiten, eine Kontaktallergie auf bestimmte, in der Umgebung vorkommende Stoffe, eine genetische Disposition, die zum Teil rasseabhängig ist, oder auch eine geschwächte Abwehr und ein nicht optimal funktionierendes Immunsystem. Diese geschwächte Abwehr ist ursächlich für den Befall mit Ektoparasiten, für eine Infektion mit Pilzen, Bakterien und Keimen, die in der Umgebung reichlich und grundsätzlich vorhanden sind, jedoch zeichnet sich ein gesundes Tier mit einem intakten Immunsystem dadurch aus, dass es diese gut abwehren kann und somit keine Ansteckung bzw. kein Befall erfolgt.

Ein Sonderfall stellt die Räude oder auch Demodikose dar. Räude wird durch Milben verursacht, die unter der Haut leben und ist von Hund zu Hund übertragbar. Meist erscheint sie zuerst am Kopf und breitet sich dann über Stirn, Ohren, Augengegend über den Hals, den Rumpf bis zu den Pfoten aus. Bei der Räude kommt eine Faltenbildung der Haut mit Juckreiz und unangenehmen Geruch sowie klebrigem Belag hinzu. Die Aussicht auf eine erfolgversprechende Therapie ist unterschiedlich; bei manchen Hunden greift eine Therapie sehr schnell, es gibt jedoch auch Räudeerkrankungen, die über mehrere Jahre immer wieder schubweise auftreten, eine Therapie verspricht hier aber zumindest eine große Linderung der Beschwerden.

In der Praxis sieht eine Therapie von Hauterkrankungen im Tierheilkundezentrum wie folgt aus: Zu Beginn erfolgt die Diagnosestellung durch Untersuchung des Tieres in der Praxis bzw. bei weiteren Entfernungen Diagnose über die Biofeld-Haaranalyse. Ist die Diagnose gestellt, erfolgt die Ursachenforschung. Bezüglich der Erforschung der Ursache gibt der Bericht des Tierhalters wesentliche Anhaltspunkte dafür, in welcher Reihenfolge geforscht wird. Nach Diagnostik und Ursachenerkennung erfolgt ein ganzheitlicher Therapievorschlag. Grundsätzlich wird hier die Fütterung als wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Therapie gesehen. So wird die Fütterung des Tieres besprochen und Veränderungen/Optimierungen vorgenommen. Zusätzlich werden Elemente in die Fütterung eingebaut, die die Therapie unterstützen, beispielsweise natürlicher Vitamin-B-Komplex, verschiedene hautbezogene Öle, entgiftende und Stoffwechsel anregende Kräutermischungen bzw. Ergänzungsfuttermittel. Parallel dazu erfolgt dann eine naturheilkundliche bzw. homöopathische Therapie, welche individuell ermittelt wird und dementsprechend aus Komplexmitteln, Einzelmitteln, Nosoden, isopathischen oder phytotherapeutischen Mitteln bestehen kann. Zudem erfolgen noch lokale Maßnahmen, die beispielsweise den Juckreiz mindern, die geschädigten Hautbezirke schneller zum Abheilen bringen oder auch eine Wundbehandlung. Liegt eine psychische Beteiligung vor, wird mit dem Tierhalter eingehend über Möglichkeiten eines besseren Miteinanders, einer Optimierung der Haltung, des Umgangs und Verhaltens gesprochen. Die Therapie erfolgt in der Regel über einen Zeitraum von ca. 8 Wochen; danach wird das Ergebnis besprochen bzw. kontrolliert und überlegt, wie weiter verfahren wird.

Ein Beispiel aus der Praxis: Allergie-Ekzem Hund

Erfahrungsbericht über meine Hündin Aila withe prinzess

Aila ist am 18.11.04 als Bichon frise Hündin geboren. Mit 9 1/2 Wochen ist sie dann zu uns gezogen und wir waren glücklich, dass sie endlich bei uns war. Die ersten Monate verliefen für uns drei sehr angenehm und wir dachten keinen Augenblick an eine ernsthafte Erkrankung. Auffällig war zwar ihr teilweiser Husten, der sich aber durch die Gabe eines homöopathischen Mittels (Heilpraktiker) besserte. Nach der ersten Läufigkeit, mit 8 Mon. verschlechterte sich der Gesundheitszustand vonAila stetig. Allergische Reaktionen, (ständiges kratzen, bis zu unzähligen offenen Stellen im Kopfbereich) Nierenschwäche und Kristallbildung, dann schließlich die Diagnose Partellaluxation. Der Tierarzt wurde zu unserem ständigen Begleiter und damit begann der Kampf um eine vernünftige medizinische Versorgung. Nun erst merkte ich, dass die Behandlung sich erschöpfte in Gaben von Cortison, Antibiotika und regelmäßigem Impfen. Ich wechselte den Tierarzt und zog nach einander zwei Heilpraktiker hinzu und wurde Barfer ( Rohfütterung für Hunde).

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Alle waren sehr bemüht um meine Hündin, ihr Zustand besserte sich leicht, nur die Ursache fanden auch sie nicht. Aila hatte inzwischen kaum noch Ähnlichkeit mit einem jungen Hund, sie lag den ganzen Tag nur noch auf einem ihrer Lieblingsplätze und war froh ihre Ruhe zu haben. Wir waren, wenn wir unseren Hund ansahen, von einer tiefen Trauer, Besorgnis und Verzweiflung geplagt und wussten einfach nur,  wir müssen unserer Hündin helfen, egal wie und was.

Auf der Suche nach einer kompetenten erfahrenen Heilpraktikerin, stieß ich auf Die Homepage von Frau Nehls. Nach einem Anruf bei ihr hatte ich wieder Hoffnung und ließ eine Biofeldanalyse erstellen. Nach einigen Tagen erhielt ich die Auswertung und die Empfehlung zu entsprechender homöopathischer Medikation. Außerdem schlug Frau Nehls noch einige Kräuter, PAA Ohrenpuder und Nachtkerzen/Schwarzkümmelöl vor.

Nach kurzer Zeit, ich fing ganz vorsichtig einschleichend an, merkte man sehr schnell eine Besserung. Das Kratzen wurde weniger und mein Hund mobiler und das Fell entwickelte sich prächtig. Meiner Hündin geht es inzwischen sehr gut, auch wenn die Therapie noch eine Zeit weiterlaufen muss, um keinen Rückfall zu riskieren und vielleicht noch eine weitere Besserung des Kniegelenks zu erreichen.

Mein Mann und ich sind Frau Nehls unsagbar dankbar, sie hat nach kurzer Zeit etwas erreicht, wovon wir nicht im Traum gewagt hatten zu träumen. Frau Nehls kann ich nur weiter empfehlen. Annemarie Schütt-Riecken Kontakt per E-Mail: anneschrie(at)t-online.de

Futtermittelallergien bei Hunden & Katzen

Artikel von THP C. Nehls für den Haustieranzeiger

Der enge Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit unserer Tiere ist hinreichend bekannt. Die tägliche Ernährung vom Welpenalter an ist entscheidend für die Gesundheit von Hunden und Katzen. Futtermittelallergien bei Hunden und Katzen haben in den letzten Jahren massiv zugenommen.

Definition Allergie:

Eine Allergie bzw. allergische Reaktion ist eine überschießende Reaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe, sogenannte Allergene. Über 80 % der Immunzellen sind im Darm angesiedelt, im Umkehrschluss: eine allergische Reaktion findet ihre Ursache in einem gestörten Magen- und Darmtrakt, einer Entgleisung des Säure-Basen Gleichwichts sowie einer aus dem Gleichgewicht gebrachten Symbiose (Lebensgemeinschaft der Darmbakterien). Allein die Definition der Allergie zeigt uns, dass die Nahrung in aller Regel der ausschlaggebende Faktor für ein intaktes, nicht überreagierendes Immunsystem darstellt.

Folgende Symptomatiken sprechen für eine Futtermittelallergie:

Magen & Darm:

Häufiges Grasfressen

Erbrechen

Blähungen

Durchfall

Haut:

Juckreiz

Pfotenlecken und Knabbern

Ekzeme

Dermatitis

Haarausfall

verstärkte Rötung, Empfindlichkeit und Erhitzung der Haut

Ohren:

Ekzeme und Ohrentzündungen

Augen:

Entzündungen

Augenausfluss und Tränenfluss

Verstopfung des Tränenganges

akute und chronische Bindehautentzündungen

Atemwege:

Husten und Atemwegsprobleme (in erster Linie Schimmelpilze im Futter)

Welche Allergene können im Futter enthalten sein?

Chemische und pharmakologische Rückstände aus Massentierhaltung,

Schadstoffe und Toxine,

Farb, Lock, Füll und künstliche Konservierungsstoffe, synthetische Zusatzstoffe, bezüglich der häufig festgestellten Allergene Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel, Weizen und Soja wäre ggf. zu testen, ob die Allergie tatsächlich auf o. g. Nahrungsmittel besteht oder in diesen evt. enthaltenen Rückständen aus Massentierhaltung bzw. gentechnischen Veränderungen; darüber hinaus kommt auch eine Überversorgung mit schwer verdaulichen Eiweißfuttermitteln mit ihren zu erheblichen mikrobiellen Veränderungen im Darm führenden Negativfaktoren in Betracht; ebenso wie Schimmelpilze oder Milben in Futtermitteln. Die Ursachen bzw. Allergene sind vielfältig und in vielen Fällen nicht einmal genau auszumachen; da beispielsweise Rückstände nicht getestet werden in der Regel.

Therapiemöglichkeiten:

Die wichtigste Voraussetzung zur Regulation ist die Umstellung des Futters, in aller Regel eine sogenannte Ausschlussdiät. Dem Hund wird beispielsweise über ca. 8 - 12 Wochen nur eine bestimmte Mahlzeit gereicht, empfehlenswerte Nahrungsmittel wären Reis, Nudeln oder Kartoffeln mit Hühnchen, Lamm oder Rindfleisch. Bei der Katze würde die Fütterung über einige Wochen beispielsweise nur aus Rindfleisch, Fisch, Lamm oder Geflügel bestehen. Alternativen zur Frischnahrung gibt es wenige taugliche; aber immerhin wenige Alternativen in Form von Fertigfutter sind auf dem Markt. Nicht jeder Tierhalter hat die Zeit, die Ernährung in Form von Frischnahrung oder Selbstgekochtem dauernd zu gestalten; aber auch hier gibt es Fertigfuttermittel, welche zur Ausschlussdiät taugen.

Zusätzlich werden spezielle Öle und Hefeprodukte gefüttert.

Ist die Grundvoraussetzung, also die Umstellung des Futters und das Absetzen möglichst vieler in Frage kommender Allergene geschaffen, hat sich ergänzend hierzu eine homöopathische Therapie sehr gut bewährt. Die homöopathische Therapie versucht im ganzheitlichen Sinne, das Immunsystem zu regulieren, also die bisher vorhandene Überreaktion abzustellen, ohne jedoch das Immunsystem und die Abwehr zu schwächen; wie es bei einer Kortikoidmedikation eine der unerwünschten Nebenwirkungen wäre. Da eine homöopathische Behandlung immer spezifisch auf das jeweilige Tier in seiner Gesamtheit, seinen individuellen Symptomen und der ganz speziellen Reaktionslage abgestellt wird, gibt es jedoch keine allgemein gültige Therapieempfehlung, sondern eine Therapie wird grundsätzlich für jedes einzelne Tier zusammengestellt.

Da nicht jeder Tierhalter zu uns kommen kann, da oftmals die Anreise viel zu lang wäre, arbeiten wir mit der Biofeld-Haaranalyse, einem für Jedermann erschwinglichen Informationstest. Der Tierhalter schickt Haare vom betroffenen Tier und erhält daraufhin nach Testung, in der Regel ca. 1 Woche Bearbeitungszeit, die ermittelten Ungleichgewichte und sämtliche relevanten Parameter, eine Zusammenfassung des Ergebnisses, eine individuelle Futtermittelempfehlung sowie eine homöopathische Therapieempfehlung. Unserer Erfahrung nach ist dies eine sehr erfolgversprechende Methode nicht nur bei Futtermittelallergien. Bei Futtermittelallergien gibt es jedoch eine Besonderheit, welche die Therapiedauer betrifft, gerade bei diesem Erkrankungsbild lässt sich im Vorfeld nicht sagen, wie lange eine Regulation wohl benötigen würde.

Die Zeitangaben, in denen unsere vierbeinigen Patienten symptomfrei waren, variieren sehr stark. So trat häufig eine Symptomfreiheit in den ersten 4 - 6 Wochen ein, manchmal benötigt diese aber auch eine ganze Weile länger. Natürlich wird die Regulation von ganz verschiedenen Faktoren bestimmt und auch ein wenig von der Konsequenz des Besitzers. Auch ist ein wichtiger Faktor die Futtermittelakzeptanz des jeweiligen Tieres; nicht selten weigert sich Katze bei einer Futtermittelumstellung ohne Duft-, Lock- und Aromastoffe, überhaupt etwas zu fressen. Hier ist dann wirklich die Konsequenz des Tierhalters gefragt, ausschließlich natürliches und frisches Futter anzubieten, auch wenn Katze einmal wenige Tage keine Nahrung zu sich nimmt. Anders ist keine Therapie durchzuführen und das muss dem Tierhalter auch bewusst werden. Bei sehr mäkligen Hunden kommt ebenfalls die Akzeptanzproblematik schon einmal auf. In aller Regel funktioniert die Ausschlussdiät aber bis auf wenige Ausnahmen gut und oftmals frisst der Vierbeiner sein neues Futter auch lieber als das bisherige. Ebenso muss natürlich sicher gestellt sein, dass verordnete homöopathische Mittel auch "ins Tier zu bringen" sind; aber auch dies ist in der Regel kein Problem, da fast alle Mittel geschmacklich neutral sind und die Probleme bitterer Pillen nicht auftreten.Ist Mittelgabe und Futterumstellung gewährleistet, so erfolgt je nach Schwere des Falles auch eine lokale Behandlung der oft wunden, juckenden und eitrigen Hautläsionen. Nach 8 - 12 Wochen erfolgt dann nochmals eine Kontrolle des Therapieerfolges und gemeinsam mit dem Tierhalter wird besprochen, wie weiter verfahren wird; ob die homöopathischen Mittel gänzlich abgesetzt werden können oder nur zum Teil, ob die Therapie nochmals umgestellt werden sollte und nicht zuletzt, wie die neue Fütterung in der Praxis funktioniert. Meist sind die Tiere innerhalb weniger Monate symptomfrei und bleiben es auch, sofern das jetzige Futter weiter gefüttert wird und diesbezüglich keine Experimente des Tierhalters stattfinden. Die Erfahrung hat aber auch gezeigt, dass die homöopathischen Mittel in einigen Fällen mehrere Monate verabreicht werden müssen, da nach zu frühzeitigem Absetzen der ein oder andere Rückfall eingetreten ist; der jedoch dann mit erneuter Medikation nach dem ersten Therapieplan innerhalb weniger Tage abgeklungen war.

Atopische Dermatitis bei Katzen und Hunden

Fachzeitschriftenartikel von Claudia Nehls

Die Atopische Dermatitis (AD) ist eine relativ oft vorkommende, allergisch bedingte Hauterkrankung. Massiver Juckreiz ist das Erstsymptom, in der Folge entwickeln sich bakterielle und oft mykotische Folgeinfektionen; auch Selbsttraumatisierungen sowie schwerwiegende Veränderungen der Psyche und des Verhaltens können auftreten.

Vorkommen und Ursachen Die AD ist eine häufige Hauterkrankung bei Hunden und Katzen und kann in jedem Alter auftreten. Eine Disposition kann genetisch vorliegen; jedoch zeigt sich die Symptomatik erst bei Kontakt mit dem Allergen/den Allergenen und kann demnach jahrelang im Verborgenen schlummern. Auch die Immunlage des Vierbeiners zum Zeitpunkt des Kontakts mit dem Allergen ist entscheidend.

Die Ursache und Entstehung der Erkrankung ist, wie bei der Atopischen Dermatitis des Menschen oder auch anderer Tiere, beispielsweise von Pferden, welche ebenfalls immer häufiger erkranken, noch nicht vollständig geklärt. Bei unseren Tieren wird die Atopische Dermatitis über eine allergische Reaktion ausgelöst, die durch Immunglobulin E vermittelt wird. Der allergieauslösende Stoff (Allergen) wird über die Haut (perkutan), mit der Nahrung oder durch die Umgebung aufgenommen. Weiterhin spielt der körpereigene Botenstoff Histamin eine Rolle.

Allergene sind u. a. Hausstaubmilben, Vorratsmilben, Futtermilben, allergisierende Stoffe in Putzmitteln, Lacken, Farben, Teppichen, Shampoos, Fellpflegemitteln, Halsbändern, in Futtermitteln enthaltene Allergene (beispielsweise Zusatzstoffe, Antioxidantien, Konservierungsstoffe, Pharmarückstände, Düngemittel, Pestizide u. a.), Pollen, Gräser, Insekten (hier an erster Stelle die Flohbissallergie) und Tierhaare. Milben sind in etwa 60 % der Fälle verantwortlich, hier wohl in erster Linie die Futtermittelmilbe.

Die Atopien treten auf, wenn der Kontakt mit dem Allergen erfolgt. So können fast alle Atopien ganzjährig auftreten, die durch Pollen und Gräser verursachten sind jedoch vorzugsweise im Frühjahr und Sommer zu beobachten. Symptomatik Das wichtigste und anfangs auch einzige Symptom der Atopischen Dermatitis ist Juckreiz (Pruritus). Juckreiz kommt zwar auch bei zahlreichen anderen Hauterkrankungen vor, aber fehlender Juckreiz schließt eine Atopische Dermatitis bereits aus.

Anfangs entstehen primäre Hautveränderungen (Primäreffloreszenzen) in Form von Rötungen (Erythema) durch den permanenten Juckreiz, diese können aber auch ganz fehlen. Der Juckreiz zeigt sich vor allem in Regionen mit einer dünnen Haut und einer erhöhten mechanischen Belastung, da mikroskopisch kleine Hautverletzungen (Mikrotraumen) offenbar den lokalen Eintritt der Allergene fördern. Die häufigste Lokalisation sind Kopf (Lefzen, Augenumgebung, Ohren) und/oder Pfoten. Weiterhin können die Beugeseiten des Ellbogens, des Vordermittelfußes und des Sprunggelenks, die Achselgegend, die Leistenregion und der Bauch betroffen sein.

Als rassespezifische Lokalisation gilt bei Boxer, Staffordshire Bullterrier und Neufundländer die Halsunterseite. Der Rücken ist dagegen primär selten betroffen. Im weiteren Verlauf kommt es schnell zu sekundären Hautveränderungen (Sekundäreffloreszenzen) durch das Kratzen, Scheuern, Belecken (Fellverfärbung) oder Benagen der juckenden Hautpartien. Der Juckreiz und die folgenden Sekundäreffloreszensen entstehen dann am gesamten Körper, auch Rücken und Flanken sind betroffen.

Durch den Juckreiz und die permanente Reizung der Haut entstehen im weiteren Verlauf Sekundäreffloreszenzen (Exkoriation, Papeln, Pusteln, Seborrhoe), bei längerem Krankheitsverlauf auch Haarausfall und Hautverdickung, oftmals dann auch Faltenbildung, welche prädestiniert ist für schwere Folgeinfektionen mit Bakterien und Pilzen; die Haut zeigt sich in der Faltenbildung oft wund, eitrig und blutig. Durch bakterielle Sekundärinfektion kann eine Pyodermie, durch übermäßige Entwicklung der Hautflora eine Malasseziendermatitis auftreten. Am Ohr kann eine chronische Ohrentzündung (Otitis externa), an den Füßen eine chronische Pododermatitis entstehen.

Der anfangs relativ harmlose Juckreiz führt zu schweren Folgeinfektionen. Diagnostik Die Diagnose ist klinisch nur schwierig zu stellen. Die Tiere werden in der Regel dem Tierarzt bzw. Tierheilpraktiker erst vorgestellt, wenn bereits schwere Sekundäreffloreszensen eingetreten sind, also im Spätstadium. Der anfangs harmlose Juckreiz wird nicht als Erkrankung wahrgenommen. Häufig wird auch eine parasitäre Erkrankung vermutet und daraufhin mit Insektiziden eine Selbstbehandlung vorgenommen, zum Beispiel in Form von Flohhalsbändern. Hierdurch kann die Erkrankung dann noch verschlimmert werden, da auch diese bei disponierten Tieren ggf. Allergene enthalten können.

Eine Besserung ist somit nicht zu erzielen und der Juckreiz hält an. Die tierärztliche Diagnose kann über einen Rezeptortest erfolgen, mit dem freie IgE-Antikörper im Serum nachgewiesen werden können. Diese verraten dann lediglich, dass eine allergische Reaktion besteht wie auch die Erhöhung der Eosonophilen; jedoch nicht, worauf das Tier allergisch reagiert. Auch spezielle Allergietests sind möglich; jedoch fällt es oft schwer, sämtliche eventuellen Allergene zu testen; da hierfür im Vorfeld bekannt sein müsste, mit welchen - und zwar sämtlichen - Stoffen das Tier Kontakt hat; was praktisch unmöglich ist. Im Umkehrschluss testet das jeweilige Labor also nur "Standardallergene" und der Tierhalter erhält lediglich Anhaltspunkte.

Ich arbeite mit der Biofeld-Haaranalyse, ein Informationstest, welcher zwar nicht wissenschaftlich abgesichert ist, dennoch aber gute Erfolge zeigt, was Diagnose und auch die daraufhin ermittelte homöopathische Therapie betrifft. Therapiemöglichkeiten Konventionell wird oft mit Allergenvermeidung und Desensibilisierung therapiert, beide Verfahren haben jedoch ihre Nachteile:

Die Ursachenbeseitigung ist, weil das auslösende Allergen entweder unbekannt ist oder nicht aus der Umgebung des Tieres entfernt werden kann, nur selten zu 100 % möglich. Auf jeden Fall kann eine Bekämpfung der Hausstaubmilben (ein häufiger Auslöser einer AD) versucht werden, die vollständige Bekämpfung gelingt wohl eher selten, doch eine Minimierung regelmäßig. Meist reagiert das Tier nicht ausschließlich auf ein Allergen, sondern schnell gesellen sich zum Erst-Allergen nach und nach weitere hinzu; das heißt, es bestehen neben ggf. bekannten meist auch unbekannte Allergene, die die Beseitigung demnach unmöglich machen. Ist das Allergen/die Allergene ganz oder teilweise durch Allergietests bekannt, kann eine Desensibilisierung durchgeführt werden. Hierbei wird durch eine langsam ansteigende Verabreichung des Allergens versucht, die allergische Reaktion zum Stillstand zu bringen.

Die Behandlung ist langwierig (3 bis 8 Monate) und erfordert viel Kooperationsbereitschaft und Geduld seitens des Tierhalters, die Erfolgsquote soll aber bei etwa 50 bis 80 % liegen. Eine solche Desensibilisierung birgt natürlich auch die Gefahr, dass die Allergie verschlimmert wird und die Therapie somit nach hinten losgeht. Immerhin muss das Immunsystem die langsam steigende Verabreichung des Allergens auch verarbeiten können, ohne noch mehr über zu reagieren und eine noch stärkere Reaktion zu zeigen. Diese kann ggf. mit einer Desensibilisierung provoziert werden; vor diesem Hintergrund arbeite ich nicht mit der Desensibilisierung, da mir eventuelle Nebenwirkungen (Verschlimmerung der Symptomatik) zu risikoreich erscheinen.

Veterinärmedizinische medikamentöse Therapie

Das Mittel der Wahl ist in der Regel die Kortisontherapie zur Bekämpfung des Juckreizes. Hier stellen sich häufig (jedoch lange nicht immer..) zwar schnell Erfolge ein, aber die Behandlung hat zahlreiche Nebenwirkungen und sollte damit zeitlich auf maximal 3 Monate beschränkt werden. Am wirksamsten ist die orale Verabreichung von Prednisolon, wobei die Dosis und Verabreichungsfrequenz möglichst schnell gesenkt werden müssen.

Da Prednisolon das Immunsystem abschwächt, können sich nach Anfangserfolgen die Symptome plötzlich wieder verstärken, da natürlich vorhandene Bakterien, Malassezien und Demodex-Milben plötzlich eine klinisch manifeste Hauterkrankung auslösen. Die Kortisontherapie ist also aus o. g. Gründen nur vorübergehend praktizierbar und es stellt sich die Frage, wie es nach der Therapie weiter geht. In einigen Fällen verschlimmert sich das Krankheitsbild nach Absetzen des Kortisons. Dies birgt natürlich einen Teufelskreis, da der Tierhalter den Eindruck hat, dass es ohne Kortison gar nicht mehr geht, er jedoch weiß, dass die Nebenwirkungen bei Langzeittherapie erheblich sind.

Auch lässt meiner Erfahrung nach die Wirkung des Kortisons bei mehrmaliger Verabreichung immer mehr nach, so, dass es als Notfallmedikament, was es meiner Ansicht nach ausschließlich darstellen sollte, nicht mehr tauglich ist. Manchmal kommen in der tierärztlichen Praxis auch Antihistaminika (z. B. Cetirizin, Chlorpheniramin, Terfenadin) zum Einsatz, allerdings spielt Histamin bei Hunden beispielsweise nur eine untergeordnete Rolle als Vermittler des Juckreizes, so dass Antihistaminika nur in wenigen Fällen wirken. Bei Pyodermie sind sie vollkommen wirkungslos.

Vielversprechend bezüglich der Symptomatik ist die orale Gabe von Ciclosporin, welches die Entzündungsreaktionen in der Haut stark herabsetzt und damit den Juckreiz wirkungsvoll beseitigen kann. Wie bei der Prednisolon-Therapie wird die Dosis allmählich gesenkt. Die Behandlung ist aber relativ teuer und hat bei etwa einem Viertel der Patienten Nebenwirkungen wie Erbrechen und Durchfall, was es für diese Patienten natürlich untauglich werden lässt.

Ein ähnliches Wirkungsspektrum zeigt Tacrolimus, welches lokal auf die Haut aufgetragen wird. Problematisch also bei allen o. g. veterinärmedizinischen Therapien, dass negative Nebenwirkungen entstehen können, die Therapie keine langfristige darstellen kann aufgrund der Nebenwirkungen und ausschließlich eine Symptomunterdrückung stattfindet. Kortison sollte als "Notfallmittel" vorbehalten bleiben, nämlich dann, wenn der Juckreiz und die Schädigungen der Haut zur Qual werden und schnellstens die Symptome gelindert werden müssen; darüber hinaus sollte man parallel zu dieser ersten Hilfe über eine langfristige Therapie nachdenken. Alternative Therapie Eine alternative Therapiemaßnahme stellt die regulatorische homöopathische Therapie dar.

Eine homöopathische Therapie, wie ich sie beispielsweise aufgrund der Biofeld-Haaranalyse durchführe, hat zum Ziel, das überschießende überreagierende Immunsystem des Vierbeiners zu regulieren. Im Zuge der Ausarbeitung einer individuellen Therapie, welche aufgrund der Auswertung über die eingesandten Haare erfolgt, wird als Therapieeinstieg anfangs die Fütterung streng durchleutet und ggf. hiermit einhergehende Allergene eliminiert. Grundvoraussetzung ist also eine naturgemäße Fütterung des Patienten.

Parallel dazu werden homöopathische Mittel verabreicht, welche individuell zusammengestellt werden. Nosoden, isopathische und phytotherapeutische Mittel werden meist begleitend verabreicht. Sofern Allergene ermittelt werden, werden diese natürlich wo weit eben möglich gemieden. Unterstützende Maßnahmen halte ich ebenfalls für sinnvoll, als Alleintherapie sind diese aber nur selten ausreichend. Unterstützend wird beispielsweise die Gabe von essentiellen Fettsäuren verordnet (hochwertige Speiseöle, Spezialpräparate, Kräuterhefe etc.). So wird die Symptomatik nach einigen Wochen deutlich verbessert. Auch lokale Maßnahmen, wie beispielsweise das Einpudern mit dem von mir entwickelten und über mich zu beziehenden PAA-Puder lindern Juckreiz & Co. und sollten bei massiven Symptomen unbedingt ergänzend angewandt werden, da gerade das PAA-Puder eine große Hilfe für den vierbeinigen Patienten darstellt. Wunden heilen sehr schnell und schonend ab, neue Haut bildet sich, Juckreiz wird gelindert und die Haut wird widerstandsfähiger. Eine Shampoonierung ist in einigen Fällen ebenfalls unterstützend sinnvoll.

Sie sollte zweimal pro Woche durchgeführt werden. Vor allem Shampoos auf der Basis von Chlorhexidin verhindern sekundäre Begleiterkrankungen durch Bakterien. Darüber hinaus entfernen sie Allergene, Schweiß und Entzündungsprodukte von der Hautoberfläche und unterstützen die Verheilung von Hautschäden und damit die Herstellung der natürlichen Barrierefunktion der Haut. Auch spezielle medizinische juckreizstillende Shampoos werden eingesetzt. Die Behandlung ist in den meisten Fällen sehr erfolgreich, allerdings meist langwierig.

Aber auch hier sind Ausnahmen die Regel; so gibt es Hunde und Katzen, die bereits nach 4 Wochen völlig symptomfrei sind, andere nach ca. 2 Monaten und wieder andere benötigen 6 Monate. So ist halt jeder Einzelfall verschieden und eine Regelzeit für Symptomfreiheit gibt es leider nicht. Gemeinsam haben jedoch alle bisher therapierten Hunde und Katzen, dass eine annähernde, meist völlige, Symptomfreiheit erzielt wurde!

Natürliche Ektoparasitenbekämpfung bei Hunden und Katzen Zeckenschutz, Flohschutz, Milbenschutz bei Hunden und Katzen auf natürliche Art

Fachzeitschriftenartikel der Tierheilpraktikerin Claudia Nehls

Flöhe, Zecken, Insekten, Milben & Co. haben zur Zeit wieder Hochsaison. Die Belastung mit diesen Plagegeistern nimmt von Jahr zu Jahr zu, da unsere Winter immer milder werden und im letzten Jahr keine richtige Frostperiode stattfand, die die Plagegeister hätte vertreiben können. So vergraulen die Lästlinge unseren Tieren den Sommer. Zu beobachten ist, dass Parasiten immer resistenter auf den Einsatz deren Bekämpfungsmittel reagieren. Wirkten vor einigen Jahren zumindest noch die chemischen Bekämpfungsmittel relativ zuverlässig, ist dies in diesem Jahr nicht der Fall. Wir beobachten zunehmend, dass Zecken sich zwar in Grenzen halten unter dem Einsatz der "chemischen Keule", jedoch nicht gänzlich fernbleiben. Auch reagieren Tier und Mensch häufiger allergisch auf Insektenstiche, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war. Die Stichstelle schwillt enorm an und der Juckreiz ist oft unerträglich.

Viele Menschen suchen für Ihr Tier nach einer natürlichen und nebenwirkungsfreien Alternative zu chemischen Präparaten.

Natürliche Substanzen, die insektizid wirken, gibt es ganz verschiedene. Doch auch unter den pflanzlichen ätherischen Ölen können - selten - Allergien des behandelten Tieres auftreten. Dies insbesondere, wenn zusätzliche Sonneneinstrahlung vorhanden ist. Beispielsweise vertragen einige Tiere Teebaumöl nicht besonders gut. Hier können allergische Reaktionen, wie Juckreiz und Rötung der Haut, bei empfindlichen Tieren und je nach Qualität des verwendeten Öls schon einmal auftreten. Auch andere ätherische Öle bergen die Gefahr von allergischen Reaktionen bei sensitiv reagierenden Tieren. Daher muss der Tierbesitzer bei Erstanwendung vorsichtig ausprobieren, ob das natürliche Präparat vom Tier auch vertragen wird oder eine negative Reaktion auftritt.

Für die Insektenbekämpfung gängige Öle sind beispielsweise Lavendelöl, Zitronellaöl, Teebaumöl, Kokosöl, Makadamia Nussöl und Eukalyptusöl. Schwierig wird es, den Allergieauslöser zu entlarven, wenn Kombinationen ätherischer Öle in dem verwandten Produkt enthalten sind, was die Regel darstellt, da verschiedene Öle ein breiteres Wirkungsspektrum aufweisen, als ein einziges Öl hierzu in der Lage wäre.

Inzwischen sind zahlreiche natürliche Präparate zur Insektenbekämpfung auf dem Markt, so, dass sich nach einigem Ausprobieren für jedes Tier das Passende finden lassen müsste. Über die ätherischen Öle hinaus werden auch andere Substanzen verwandt, wie Knoblauch, Zitrone, Essig oder Mineralien.

Auch sind zahlreiche Halsbänder, Puder, Lotionen, Ampullen usw. frei verkäuflich, so, dass die unproblematischste Anwendung schnell gefunden ist. Der Vorteil natürlicher Substanzen liegt darin, dass keine schädlichen Wirkungen auftreten können, wie eine Belastung der Umwelt, der Gewässer, der Leber- und Nieren oder/und anderer Organe. Selbst wenn im Ausnahmefall einmal eine allergische Reaktion auftreten sollte, klingt diese nach Absetzen des Produktes innerhalb weniger Tage ab und hinterlässt keine Spätfolgen. Bei den chemischen Giften - oft werden Nervengifte eingesetzt- können negative Wirkungen erst in der Folge auftreten, so, dass der Tierbesitzer diese nicht mehr mit dem Präparat in Verbindung setzt und die Ursache, beispielsweise von erhöhten Leberwerten, aufgrund des Einsatzes von Permethrin, im Dunkel bleibt.

Eine zusätzlich innerliche Verabreichung homöopathischer und/oder pflanzlicher Mittel hat sich bewährt. Da bei der innerlichen Gabe die Symptomatik mitberücksichtigt werden sollte, wird eine Empfehlung individuell stattfinden. Steht beispielsweise erhöhter Juckreiz oder Quaddelbildung beim vierbeinigen Patienten im Vordergrund, so wird der Therapeut ein anderes Mittel einsetzen, als wenn eine Prophylaxe vor Insektenstichen erfolgen soll. Bei sogenannten prophylaktischen Maßnahmen werden ausschließlich pflanzliche Substanzen eingesetzt, da homöopathische Mittel nicht zur Vorbeugung verwendet werden dürfen. Das Ziel einer vorbeugenden Maßnahme besteht darin, den Geruch des Tieres über die Haut für die Plagegeister so wenig anziehend wie eben möglich zu gestalten. Denn ebenso, wie bestimmte Gerüche die Lästlinge ganz besonders anziehen, was daran erkennbar ist, dass jedes Tier in unterschiedlicher Weise geplagt wird, kann der Geruch des Tieres für Insekten abschreckend sein. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Fütterung von Knoblauch und Zwiebeln, welche auch über die Haut "ausgedünstet" werden. Statt Knoblauch und Zwiebeln, die ja von den meisten Tieren eher verachtet werden, gibt man hier etwas sanftere Substanzen, welche den Geruch zwar verändern, aber von der Akzeptanz ansprechend sind. 

Entgiftung, Unterstützung des Stoffwechsels und Hautstoffwechsels im Wege einer schonenden Darmsanierung mit Kräutern bei
Hunden, Katzen und Kleintieren

Artikel von THP C. Nehls für den Haustieranzeiger 03/2008

Ständig zunehmende Erkrankungen der Leber, des Darmsystems und ganz besonders die steigende Anzahl von Nierenerkrankungen machen das Thema Entgiftung und Darmsanierung als prophylaktische Maßnahme immer aktueller. Stoffwechselerkrankungen und Probleme des Hautstoffwechsels werden zunehmend zu Problemen der Entgiftung und die Haut als letztes Ausscheidungsorgan missbraucht.

Nieren:

Ganz besonders die Nieren unserer Hunde und vor allem Katzen und auch von Kleintieren sind den zunehmenden Noxen nicht mehr gewachsen und versagen in ihrer Entgiftungsfunktion. Die Anzeichen erkrankter Nieren sind Folgen einer mangelhaften Filterung und Reinigung des Blutes von harnpflichtigen Substanzen, einer sich allmählich steigernden Rückvergiftung, welche sich auf den Gesamtorganismus mehr oder weniger negativ auswirkt. Ursachen liegen sowohl in einer eher harmlosen Nasswettererkältung, wie in Ernährungsfehlern, in Vergiftungen und Infektionen, welche zum Teil dramatisch und in kurzer Zeit tödlich verlaufen können. Auch ungewöhnliche Stresssituationen, Schockzustände und unwürdige Haltungsbedingungen spielen eine Rolle.

Die Ernährung stellt einen wesentlichen Faktor dar, da im Bereich der Nieren die Stoffwechselkette verändert wird und bei Überlastung zur Stausucht führt. Giftige Substanzen und Allergien wirken sich ebenfalls schädigend auf die Nieren aus, sowie auch Erkrankungen und Insuffizienzen anderer Organe und Organsysteme (beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Leber, Darm und Hauterkrankungen). Auch Medikamente müssen über die Nieren ausgeleitet werden und die toxische Grenze ist wohl bei jedem Individium verschieden.

Leber:

Ursachen einer Lebererkrankung liegen zum überwiegenden Teil an Fütterungsfehlern. Auch emotionaler Stress spielt eine große Rolle sowie Parasitenbefall. Giftstoffe und Infektionskrankheiten, aber auch andere Organerkrankungen seitens des Herzens, der Nieren oder des Darms wirken sich negativ auf die Leberfunktionen aus. Eine ständige Überforderung führt zur Leberinsuffizienz. Mangelzustände oder Überschüsse werden von der Leber lange Zeit kompensiert, aber auch hier werden Grenzen gesetzt.

Darm:

Die Ursachen von Darmerkrankungen sind ähnlich gelagert:

Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Infektionen mit Bakterien, Viren und Pilzen, Allergien, Vergiftungen, Erkrankungen anderer Organe und Parasitenbefall. Emotionaler Stress, Frustratrationen, Ängste und Intoleranzgeschehen spielen auch bei Darmerkrankungen eine Rolle und machen den Darmtrakt, in welchem sich über 80 % der Immunzellen befinden, empfindlich für weitere ungünstige und negativ wirkende Einflüsse.

Einfluss des Menschen:

Die Ursachen von Leber-, Nieren- und Darmerkrankungen sind mannigfaltig, nicht auf alle Ursachen können wir Einfluss nehmen, unser Einfluss liegt in erster Linie in einer vernünftigen Ernährung, welche grundsätzlich natürlich und so wenig belastet wie nur möglich sein sollte. Ein liebevoller Umgang, optimale Haltungsbedingungen und Vermeidung von Stress liegen ebenfalls in unserem Einflussbereich. Bei vielen anderen Einflüssen und Ursachen sind wir eher machtlos.

Prophylaxe:

Sinnvoll ist es aus diesem Grunde, Leber, Nieren und Darm und somit auch Stoffwechsel und Hautstoffwechsel von Hunden und Katzen sowie auch Kleintieren bestmöglich in ihren Funktionen zu unterstützen und somit eine gesunde Abwehr und ein gut funktionierendes Immunsystem aufzubauen. Diese Möglichkeit bietet uns eine Leber und Nieren schonende Entgiftung und eine Stärkung des Darmsystems, welche gleichzeitig eine Unterstützung des Immunsystems und Stoffwechsels darstellt. Eine hervorragende Möglichkeit zur Entgiftung und gleichzeitiger Darmstärkung und Sanierung ist die Fütterung von Heilkräutern, welche so zusammengestellt sein sollten, dass sie eine entgiftende und Stoffwechsel anregende sowie Leber und Nieren in ihrer Entgiftungsfunktion unterstützende Wirkung aufweisen:

Kräuter enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Schwefel etc.). Die bedarfsgerechte Versorgung mit Mineralien fördert, unterstützt und aktiviert den gesamten Stoffwechsel unserer Tiere. Ein Mangel an Mineralstoffen kann sich in zahlreichen Problemen äußern.

Mineralien wirken im Organismus basisch. Sie gleichen Übersäuerungszustände aus und tragen zu einem ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt bei. Ein unausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist Ursache vieler Erkrankungen.

Der Darmtrakt benötigt zur Aufrechterhaltung der Darmsymbiose (Lebensgemeinschaft der Darmbakterien) natürliche Mineralstoffe und Spurenelemente. Ohne diese wäre eine Aufrechterhaltung der Symbiose nicht möglich. Eine Darmsanierung und Darmunterstützung ist durch die Fütterung natürlicher Mineralstoffe und Spurenelemente sichergestellt und eine Regulation des Darms kann somit erfolgen.

Bei der Entgiftung neutralisieren und helfen Mineralien, das körpereigene Schutzsystem aufzubauen und im Gleichgewicht zu halten. Wählt man eine Kräutermischung speziell entgiftender Kräuter mit positiver Wirkung auf Leber und Nieren, ist durch diese Kombination die bestmögliche Unterstützung der Entgiftungsorgane gegeben.

Auch enthalten Kräuter viele Vitamine, so hat Vitamin C eine ausgeprägte Radikalfängerfunktion, gilt als natürliches Antioxidant und stärkt die Abwehr. Carotin und Vitamin A unterstützen den so wichtigen Zellstoffwechsel. Die Kieselsäure ist ein wichtiger Nähr- und Aufbaustoff für die schnell wachsenden Zellen der Haut, des Fells und der Krallen. Kräuter enthalten darüber hinaus Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, Schleimstoffe und Chlorophyll.

Auch versorgen Kräuter unsere Tiere mit den so wichtigen Mikronährstoffen. Mikronährstoffe sind für die physiologischen Funktionen einzelner Organe und Organsysteme unerlässlich. Während den sogenannten Makronährstoffen schon in der Vergangenheit viel Bedeutung zugemessen wurde und deren Gehalt in Futtermitteln geregelt ist, gilt dies für die wichtigen Mikronährstoffe nicht.

Mit der Fütterung von speziellen Kräutermischungen können wir Tierhalter unseren Tieren auf unkomplizierte und einfache Weise zu Wohlbefinden und bestmöglichem Schutz (selbstverständlich neben der soweit wie möglichen Ausschaltung der oben genannten Ursachen der Erkrankungen) verhelfen.

Eine immer wieder aufkommende Frage ist hierbei, ob Kräutermischungen für eine dauernde Fütterung geeignet sind. Zum einen kommt dies ganz auf das jeweilige Kraut an: Einige Kräuter eignen sich nicht für einen dauernden Einsatz, viele Kräuter eignen sich jedoch auch für eine dauernde ergänzende Fütterung. Auch bei der Fütterung von Kräutern ist eine Wirkung nur solange gegeben, wie sie dem Tier auch zugefüttert werden. Möchte der Tierhalter eine dauernde Entlastung von Leber und Nieren und eine dauernde Unterstützung des Darmsystems erreichen, sollte eine dementsprechende Kräutermischung auch dauernd gefüttert werden. Eine dauernde Fütterung natürlicher Mineralstoffe und Spurenelemente ist zudem zweifelsfrei angezeigt und wird empfohlen. Auch vor diesem Aspekt wäre eine Dauerfütterung zu empfehlen. Jedoch ist selbstverständlich auch eine kurmäßige Fütterung über ggf. jeweils 8 Wochen im Frühjahr und erneuten 8 Wochen im Herbst, also zweimal jährlich, eine Möglichkeit der Fütterung mit speziellen Kräutermischungen. So kommt es auf die jeweiligen individuellen Umstände des einzelnen Tiers an, ob eine zweimal jährliche kurmäßige Fütterung als ausreichend zur Entlastung, Entgiftung und Darmsanierung empfunden wird oder eine ganzjährige und somit stetige Fütterung einer speziellen Kräutermischung.

ekzem hund, ekzem katze, allergie hund, allergie katze, futtermittelallergie, futtermittelallergie hund, futtermittelallergie katzeDie Zusammensetzung der Kräuter sollte auch wohl bedacht werden. Bestehen beispielsweise keinerlei offensichtliche Magen- und Darmprobleme, ist das Augenmerk auf entgiftende, Leber und Nieren stärkende Kräuter zu legen, welche durch die natürlich enthaltenen Mineralstoffe und Spurenelemente gleichzeitig eine Unterstützung des Darmraums und somit Immunsystems bewirken und zur Darmsanierung beitragen. Bestehen jedoch Probleme wie Durchfall, Kotwasser, wechselnder Kot und/oder Magenprobleme, sollte die Mischung auch spezielle Magen- und darmaufbauende und positiv unterstützende Kräuter zusätzlich zu den entgiftenden erhalten.

Zur schonenden Ausleitung und Entgiftung, zur Unterstützung von Leber, Nieren, Stoffwechsel und Hautstoffwechsel bei Hunden hat sich ganz besonders Dogwellness-Fit bewährt. Ich setze dieses seit Jahren in der Praxis ein und empfehle mindestens zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst bei Hunden eine Kur mit Dogwellness-Fit durchzuführen. Als ganzjährige Unterstützung der Entgiftungsorgane Leber & Nieren eignet sich bestens Leber & Nieren Fit in flüssiger oder in getrockneter Form. Ich emfehle bei ganzjähriger Fütterung die getrocknete Mischung, da diese gleichzeitig mit essentiellen Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen versorgt. Bei zusätzlichen Problemen von Haut und Fell empfiehlt sich die Allergosan-Kräutermischung zur Unterstützung des Stoffwechsels, Hautstoffwechsels und schonenden Ausleitung bei Hunden einzusetzen.

Bei Katzen hat sich insbesondere Leber & Nieren Fit getrocknet zur schonenden Ausleitung und Unterstützung der Entgiftungsorgane und des Stoffwechsels bewährt. Bestehen Probleme des Hautstoffwechsels, Ekzeme oder Allergien empfiehlt sich die Allergosan-Kräutermischung für Katzen kurweise oder auch als dauernde Futterergänzung bei Katzen einzusetzen.

Bestehen zusätzlich Magen & Darmprobleme ist Pippis & Emmas Magen & Darm Fit bei Hunden und Katzen in der Praxis bestens bewährt. Pippis & Emmas Magen & Darm Fit unterstützt das Verdauungssystem, Magen und Darm bei der Regulation und eignet sich sowohl bei Durchfall, wie Magenproblemen, wechselndem Kot oder auch Verstopfung unserer Hunde und Katzen, da die Kräutermischung in Deutscher Arzneibuch-Qualität regulierend eingreift.

Pippis & Emmas Magen & Darm Fit und PK-Kräuterhefe für Hunde erhalten Sie hier

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Soll der Darm nach Gabe einer Wurmkur oder anderen Medikamenten, beispielsweise Antibiotika Gabe saniert werden, empfiehlt sich im Wege der Fütterung bei Hunden, Katzen und Kleintieren Pippis & Emmas Magen & Darm Fit sowie zusätzlich die PK-Kräuterhefe einzusetzen.

Ganz besonders wichtig ist die Qualität der Kräuter: Nur der Qualitätsstandard der Deutschen Arzneimittelbuchqualität (DAB) ist Garant für eine Pestizid freie, einwandfreier Qualität und Güte beschaffene Kräutermischung. Daher entsprechen die Nehls Ergänzungsfuttermittel aus Kräutern allesamt der Deutschen Arzneibuch-Qualität und sind frei von noch so gearteten Zusätzen, Bestandteile sind ausnahmslos Kräuter und Pflanzen. 

 Hat Ihr Hund oder Ihre Katze eine Futtermittelallergie?
Dann lesen Sie bitte aufmerksam und entscheiden selbst, ob Sie die Empfehlung, Pferdefleisch zu füttern, für moralisch vertretbar halten?
Ob Sie sich mitschuldig machen, an dem Schicksal der Pferde?

Fütterungsphilosophien für Hunde & Katzen
Pferdefleisch bei Futtermittelallergien:
Nein Danke!

Immer häufiger wird bei Fütterungsallergien Pferdefleisch als geeignetes Futtermittel empfohlen.

Die Fütterung von Pferdefleisch sollte jedoch sowohl aus ethischen moralischen, wie auch aus gesundheitlichen Gründen kritisch hinterfragt werden.

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Als Pferdeliebhaberin und Tierheilpraktikerin lehne ich die Fütterung von Pferdefleisch sowohl aus moralisch ethischen wie auch aus gesundheitlichen Gründen kategorisch ab.

In meiner Praxis werden mir zahlreiche Hunde und Katzen mit Futtermittelallergien vorgestellt und Pferdefleisch hat in keinem der mir vorgestellten Fälle zur Symptomfreiheit geführt.

Pferde, die als Fleischlieferanten dienen, haben oft ein qualvolles Schicksal hinter sich, bis sie als Pferdefleisch auf dem Teller landen. Als tierliebender Mensch setze ich mich für den Pferdeschutz ein und rate meinen Patientenhaltern konsequent von der Fütterung mit Pferdefleisch ab.

Bedenken sollte der Hunde- und Katzenhalter die nachfolgend aufgeführten Aspekte, sofern er in Erwägung ziehen sollte, Pferdefleisch zu füttern.

Allgemeines zur Futtermittelallergie

Futtermittelallergien sind bei Hunden und Katzen weit verbreitet und stark zunehmend. Eine Futtermittelallergie äußert sich in Haut- und Fellproblemen, Juckreiz, Ekzemen, wunden offenen und schorfigen Hautbezirken, Aufbeißen der Krallenregion und in Ohrekzemen. Neben der Haut kann auch, seltener, der Darm betroffen sein. Symptome sind dann Durchfall und Kotwasser.

Es gibt verschiedene Bestandteile, die zum Allergen werden können

Eine ursächliche und symptombezogene Behandlung setzt bei der Fütterung von Hund und Katze an. Allergene müssen konsequent vom Futterplan gestrichen werden. Da verschiedene Stoffe im Futter und verschiedene Futtermittel Allergie auslösende Faktoren darstellen und zum Allergen werden können, wird die Fütterung bei Verdacht auf Futtermittelallergie komplett umgestellt, was Sinn macht, da in der Regel nicht alle potentiellen Allergieträger gefunden werden können.

Allergien können sowohl auf Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe und sonstige synthetisch hergestellte Bestandteile, wie auch auf einzelne Nahrungsmittel selbst bestehen. Eine genaue Austestung ist schwierig. Besteht beispielsweise eine Allergie auf Rindfleisch, so ist fraglich, ob diese sich auf das Rindfleisch im allgemeinen oder die in dem ganz bestimmten getesteten Rindfleisch enthaltenen Einzelbestandteile bezieht.

Ausschlussdiät bei Futtermittelallergien

Eine kluge Empfehlung ist generell, eine sogenannte Ausschlussdiät zu praktizieren. Eine Ausschlussdiät beinhaltet die komplette Umstellung der Fütterung auf beispielsweise Kartoffeln und Fisch. Diese Fütterung wird dann einige Wochen konsequent durchgeführt und bei Symptomfreiheit nach und nach weitere Nahrungsmittel, wie beispielsweise Möhren, hinzugefügt. Solange Hund und Katze keine Hautprobleme aufweisen, sind die Allergene somit aus dem Futter verbannt. Treten bei Zufügung weiterer Nahrungsmittel erneut Haut- und Fellprobleme auf, ist das Allergen erkannt und kann wieder aus der Fütterung herausgenommen werden.

Kritisch zu betrachten: Pferdefleisch in der Fütterung

Lagen allgemeine Empfehlungen für eine Ausschlussdiät vor noch nicht allzu langer Zeit bei Geflügel und Reis oder Kartoffeln und Fisch, liegt heute die allgemeine Empfehlung bei Pferdefleisch.

Hier geht es darum, möglichst neue Futtermittel für Hund und Katze auf den Speiseplan zu bringen, um Allergien gleich im Vorfeld generell auszuschließen. Pferdefleisch ist bei uns Deutschen bisher glücklicherweise noch ein Exot auf dem Teller und dieses Faktum soll dafür stehen, dass Allergien auf Pferdefleisch unwahrscheinlich sind und Futtermittelallergien mit der Fütterung von Pferdefleisch der Vergangenheit angehören.

Tiere als Fleischlieferanten

Der Genuss von Fleisch beinhaltet, wie wir alle wissen, eine Menge unschöner Dinge. Sieht man sich in Schweineställen, Rinderställen, Geflügelzuchtanlagen und auf Schlachthöfen um, ist die Problematik unverkennbar. Tiere werden zu Fleischlieferanten ohne Seele und Gefühl. Tiere werden gequält, geschunden, zur Massenware degradiert, über weite Strecken unter fürchterlichen Bedingungen transportiert. Tiere werden nicht mehr als Lebewesen, sondern alleine als Fleischlieferanten verstanden, der Umgang mit Fleisch ist gefühllos und ohne Gnade.

Das Pferd ist kein Fleischlieferant, sondern Freund des Menschen

Pferde haben ähnliche Schicksale. Sie werden von Deutschland nach Italien unter übelsten Bedingungen transportiert, die Überlebenden landen dort auf Schlachthöfen. In Italien ist der Schlachtpreis höher und die Menschen mögen frisches Pferdefleisch, daher wird der Transport mit lebenden Pferden durchgeführt, nicht mit den bereits geschlachteten. Viele Pferde verdursten, werden geschunden, Pferde treten sich gegenseitig tot, Pferde kommen mit gebrochenen Beinen und zahlreichen tiefen Wunden am Zielort an.

Auch in Deutschland werden Pferde geschlachtet. Die Bedingungen auf deutschen Schlachthöfen sind unterschiedlich. Bisher spielt sich das Schicksal der Pferde nicht in den Massen ab, wie dies bei Schweinen, Geflügel und Rindern der Fall ist, da Pferdefleisch eher etwas für Kenner und Feinschmecker ist, als dass es bei uns täglich auf den Tisch kommt.

Jedoch werden schon heute viele Fohlen selbst anerkannter Züchter nur aus einem Grunde geboren: als Fleischlieferant! Die sogenannte Überschussware landet auf dem Schlachthof, meist im Ausland nach langem furchtbarem Transport. Viele Menschen haben das Fohlenfleisch schon längst als zusätzliche oder auch ausschließliche Einnahmequelle erkannt und züchten nur oder auch aus diesem Grunde.

Der Markt ist überschwemmt mit Pferden, so landen viele Haflinger, Freiberger aus der Schweiz und Kaltblüter als Fleischlieferanten auf dem Teller nach oft qualvoller Reise und beschwerten Kindertagen.

Durch steigende Empfehlungen bei Futtermittelallergien Pferdefleisch zu füttern, wird das grausame Schicksal vieler Pferde enorm gefördert. Dies führt auf längere Sicht gesehen dazu, dass einerseits mehr Fohlen alleine aus dem Grunde eines Fleischlieferanten gezüchtet werden und ein neuer Wirtschaftszweig daraus entstehen könnte. Darüber hinaus bleiben solche Empfehlungen aus Deutschland dem Ausland nicht verborgen und dort werden letztlich mehr und mehr Pferde aus Deutschland grausam ihrem Henker übergeben nach tagelanger qualvoller Fahrtstrecke.

Pferde sind liebenswert

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Das Pferd ist jedoch ein Haustier, es ist ebenso anhänglich, ein ebensolcher Partner und Freund für den Menschen wie Hund und Katze. Wer Hunde und Katzen liebt, derjenige muss auch Pferde lieben, diese edlen, sensiblen und liebenswerten Geschöpfe. Ein echter Tierliebhaber kann nicht verantworten, Pferden durch sinnlose Empfehlungen und Umsetzung dieser einem grausamen Schicksal zuzuführen. Das Pferd ist zahlreichen Liebhabern zum Freizeitvergnügen, zur Freizeitgestaltung, zum geliebten Kumpel geworden. Pferde kämpfen für ihre Menschen im Sport, auf Turnieren, verhelfen ihnen zu Ansehen und Selbstbewusstsein. Auch heute noch arbeitet manches Pferd in der Landwirtschaft und beim Holzgewinn. Das Pferd war und ist dem Menschen in zahlreichen Jahren zum treuesten Freund in allen Situationen geworden.

Vor diesem Hintergrund landet das Pferd, mit Ausnahme der Zucht von Fohlen als Fleischlieferant, in aller Regel erst auf dem Schlachthof, wenn es hinreichend mit zahlreichen Medikamenten therapiert wurde und keine Aussicht auf Gesundheit und ein Leben ohne Schmerzen mehr besteht.

Der Pferdebesitzer lässt oft nichts unversucht, um das Pferd zu behalten. So kommt es, dass Pferde, die auf dem Schlachthof landen mit Antibiotika, Cortison und Schmerzmittel hinreichend austherapiert sind.

Dies führt dazu, dass Pferdefleisch das belastetste Fleisch schlechthin ist und es, vom moralischen Aspekt einmal ganz abgesehen, weder als Ausschlussdiät für Futtermittelallergien taugt noch gesundheitsfördernd ist.