Tierheilkundezentrum

Tierheilpraktikerin Claudia Nehls
Am Buchholz 3
33014 Bad Driburg-Dringenberg
Tel.: 05648/963335, Fax: 05648/963334
Mobil: 0173/51 57 633
E-Mail: tierheilpraxis1(at)t-online.de
Die Tierheilpraktikerin

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einer Therapie
durch die Tierheilpraktikerin Claudia Nehls:
Da eine Behandlung durch die Tierheilpraktikerin regional unabhängig ist, ist die kostengünstigste und meist auch schnellste Diagnose und Therapiemöglichkeit durch die Biofeld-Haaranalyse bzw. Biofeld-Mineral-Haaranalyse gegeben.
Diese führt die Tierheilpraktikerin regional völlig unabhängig über weite Entfernungen sowohl im In- wie auch im Ausland für alle Tierarten innerhalb schnellstmöglicher Zeit durch. Die Kosten betragen 90.00 Euro.

Tierheilpraktikerin Claudia Nehls mit Felix Türkei 2008
Pferde
Für Pferde gibt es die Fahrpraxis:
Die Tierheilpraktikerin fährt zum jeweiligen Stall - oft auch über weite Strecken und ins Ausland.
Die Kosten sind von Aufwand und Wegstrecke abhängig.

Die Tierheilpraktikerin auf Tour
Pferde können auch nach telefonischer Absprache zur Untersuchung ins Tierheilkundezentrum der Tierheilpraktikerin transportiert werden.
Auch nimmt die Tierheilpraktikerin Pferde stationär auf.
Näheres zur stationären Aufnahme der Tierheilpraktikerin finden Sie in der Pferdeklinik.
Hunde, Katzen und Kleintiere
Hunde, Katzen und Kleintiere behandelt die Tierheilpraktikerin in der dem Tierheilkundezentrum angegliederten Tierheilpraxis für Hunde, Katzen und Kleintiere.
Besuchstermine finden nach vorheriger telefonischer Vereinbarung mit der Tierheilpraktikerin statt.
Wenn die Situation des Tieres dafür spricht, fährt die Tierheilpraktikerin Claudia Nehls auch zum Zuhause des Tieres, um alle Lebensumstände und Aspekte besser erfassen zu können.

Therapieformen der Tierheilpraktikerin
Homöopathie, Homotoxikologie, Konstitutionsbehandlung, Isopathie, Nosodentherapie, Phytotherapie, Bachblütentherapie, Hydrotherapie, Futtermittel- und Haltungsberatung; grundsätzlich legt die Tierheilpraktikerin Wert auf eine ursächliche und ganzheitliche Therapie, da diese die Erfolgversprechendste ist; deren Grundlage ist essentiell eine naturgemäße und individuell auf das jeweilige Tier abgestimmte Fütterung und Haltung.
Gerne arbeitet die Tierheilpraktikerin mit Laboren, Hufschmieden, Tierärzten, Tierkliniken etc. zusammen, um gemeinsam eine passende Therapie zu entwickeln und mit vereinten Kräften an der Gesundung zu "arbeiten".
Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat Tierheilpraktikerin Claudia Nehls gezeigt, dass es sinnvoll ist, Pferde wie auch Hunde und Katzen - in manchen Fällen auch Kleintiere - vor Ort zu untersuchen und somit auch Haltungs- und Lebensumstände sowie die Fütterung vollständig zu erfassen.
Als ganzheitlich arbeitende Tierheilpraktikerin legt sie grundsätzlich Wert darauf, sämtliche Faktoren berücksichtigen zu können.
Zunehmende Haut- und Schleimhauterkrankungen, Allergien, Atemwegserkrankungen, Sommerekzeme, Photoallergien, Lahmheiten, Huferkrankungen und Leber- und Nierenerkrankungen benötigen eine ganzheitliche Therapie, welche alle Faktoren mit einbeziehen kann, um sanft regulieren zu können.
Die Erfahrung der Tierheilpraktikerin hat aber auch im Laufe der Jahre gezeigt, dass bei allen abgedruckten Erfahrungsberichten (in der entsprechenden Rubrik und bei den jeweiligen Links zu finden) in der Regel alleine eine Fütterung mit den Nehls Ergänzungsfuttermitteln, eine Beratung und/oder eine Haaranalyse mit darauf aufbauender Therapie zur Gesundung verholfen hat, die Tierheilpraktikerin selbst in wenigen der hier abgedruckten "Fälle" vor Ort war und die Therapie 100% erfolgreich war.
Eine ganzheitliche Therapie der Tierheilpraktikerin Claudia Nehls ist über weite Entfernungen möglich, eine ursächliche und erfolgversprechende Therapie ebenso, ohne, dass sie zwingend vor Ort sein muss.
Da oftmals die Zeit sowie auch der Wohnort des betroffenen Tieres ein entscheidender Faktor für die Tierheilpraktikerin war, nicht immer in einem kurzfristig absehbarem Zeitraum vor Ort sein zu können, musste sie in der Vergangenheit oftmals auf die Haaranalyse ausweichen.
Die Erfahrung der Tierheilpraktikerin ist Folgende:
Bis auf ganz wenige Ausnahmen erreichte die Tierheilpraktikerin Claudia Nehls durch die Haaranalyse das, was sie sich von einer erfolgreichen Therapie versprach:
Eine sehr gute Verbesserung der Gesundheit, eine Regulation der Erkrankung, Wohlbefinden und Beschwerdefreiheit. Nur in wenigen Fällen musste die Tierheilpraktikerin nach einer Haaranalyse zusätzlich ins Zuhause des Tieres reisen, weil Faktoren, die Tierheilpraktikerin Claudia Nehls ohne "Ortsbesichtigung" nicht erkennen konnte, der Gesundung entgegenstanden.
Aus diesem Grunde verfährt die Tierheilpraktikerin gerne wie folgt:
Die Tierheilpraktikerin Claudia Nehls führt eine Haaranalyse durch bei weiteren Entfernungen und wenn hiermit (wider Erwarten..) kein zufriedenstellender Erfolg erzielt werden kann, reist sie an. Dies ist eine kostengünstige und ihrer Erfahrung nach sehr effektive Lösung.
Und sie ist der Grund, warum die Tierheilpraktikerin Claudia Nehls gerne einmal weite Strecken zurücklegt:

*Hufrehe - Mein Erfahrungsbericht ...* von Michaela Broemel
Eigentlich könnte ich diesen mit einem Zitat aus Katja Ebstein's Lied "Wunder gibt es immer wieder" beginnen ... Ich hätte wohl alles für möglich gehalten, aber nicht, dass meine Stute "Margarethe" wieder so gesund werden würde, wie ich sie heute jeden Tag erleben darf! "Margarethe" ist eine 12jährige Schleswiger Kaltblut - Stute, die den langen Weg von Norddeutschland nach Burgund auf sich genommen hat, da ich vor anderthalb Jahren hierher zog. Niemals hätte ich mir vorstellen können, dass dieses Tier hier jemals so leiden könnte.Die ersten Monate verbrachte sie hauptsächlich mit anderen Pferden auf einer großen Weide, wo sie Zeit hatte, sich der neuen Umgebung anzupassen und sich von den Strapazen des langen "Umzuges" zu erholen. Vermutlich fing es zu diesem Zeitpunkt schon mit ihrer Hufrehe an, wobei dies nicht erkennbar war, denn sie lief eigentlich ganz normal auf dem weichen Boden und machte nicht den Anschein, dass sie erkrankt wäre.
Auch Tierarzt und Schmied konnten diesbezüglich anhand von Routineuntersuchungen nichts feststellen ... Nachdem wir die Pferde dann über Winter wieder in den Stall brachten, war lediglich beim Ausreiten eine gewisse "Fühligkeit" bei "Margarethe" zu erkennen, was aber niemanden zu beunruhigen schien. Ich verließ mich eindeutig auf die sog. "Fachmänner" und beobachtete zwar, aber ließ mich immer wieder überzeugen, dass mein Pferd gesund sei. Es wurde Sommer - die Pferde waren in entsprechender Laune und, wie konnte es auch anders sein, brachen sie uns einmal aus. Rasten durch das ganze Dorf, bis sie sich auf einer Luzern-Wiese niederließen, um ihren Gelüsten uneingeschränkt freien Lauf zu lassen. Für "Margarethe" war dieser Ausflug allerdings verheerend!! Einen Tag danach konnte sie kaum noch einen Huf vor den anderen setzen und es bereitete Mühe, sie von Punkt A nach B zu führen. Unser damaliger Schmied (angeblich eine echte Koriphäe auf seinem Gebiet <- Ha Ha Haaaaaa!!) meinte, es handele sich hierbei lediglich um einen Muskelkater und hielt es nicht einmal für nötig, sich das Pferd anzusehen. Auch die Tierärzte ließen sich mehrmals bitten, bis sich dann endlich einer auf den Weg machte, mal vorbeizuschauen. Diagnose: Fourbure = Hufrehe! Die medizinischen Möglichkeiten sind in diesem Fall offensichtlich eher "beschränkt", denn außer Schmerzmitteln, Cortison und Entzündungshemmer hatte der gute Mann nichts in seinem Repertoir. Dies half zwar kurzfristig, aber nicht langfristig. Nach 2-3 Tagen fiel "Margarethe" gesundheitlich wieder auf ihren Anfangszustand zurück und es half einfach nichts auf Dauer. Eine Verbesserung ihrer Gesundheitslage war langfristig nicht zu verzeichnen ... Tja - was tut man, wenn man nicht mehr weiter weiß und der französischen Sprache auch nicht so mächtig, und das Vertrauen in die Tierärzte irgendwie nicht mehr vorhanden ist? Ich jedenfalls klapperte das Internet ab und suchte Informationsmaterial, wie auch eine Möglichkeit, mein Pferd vor dem Abdecker zu retten. Zwischen all den Artikeln und Angeboten stieß ich auf Tierheilpraktikerin Frau Nehls - und warum auch immer ich an ihrer Seite "hängen blieb", es war die einzig richtige Entscheidung in diesem Moment gewesen! Ich nahm Kontakt zu Tierheilpraktikerin Frau Nehls auf per E-Mail und es dauerte auch nicht lange bis sie mir zurück schrieb.
Ich bestellte "Rehe-Ex" und ihre "Biologische Hufkur" und wir tauschten diverse Mails aus, die mir sehr vertrauenswürdig erschienen und in denen man sofort erkannte, dass diese Frau weiß, wovon sie spricht/schreibt. Es geht hier nicht nur um theoretische Mutmaßungen, nein, denn sie war jemand, die das Problem am eigenen Leibe erlebte und mit Herz, Mut & Wissen ihr eigenes Pferd selbst erfolgreich therapierte!! Es ging ihr nicht lediglich darum, ihre Produkte zu vermarkten, sondern sie stand mit Rat & Tat, egal zu welcher Tageszeit, immer freundlich zur Seite. "Margarethe's" Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag ... es war wirklich schon 5 vor 12 und Tierheilpraktikerin Frau Nehls erklärte sich bereit, uns in Frankreich aufzusuchen. Jetzt war ich mir sicher, dass alles gut werden würde, denn es gab hier vor Ort niemanden, der sich mit dem Problem "Hufrehe" wirklich auskannte und Pferde an sich haben hier einen etwas niedrigeren Stellenwert als in den Regionen in Deutschland - das ist leider so. Als Tierheilpraktikerin Frau Nehls in Frankreich ankam, schaute sie sich umgehendmein Pferd an und analysierte die aktuelle Situation, wo es doch einiges zu verbessern gab! Wir begannen sofort mit der Therapie, wobei"Margarethe" zusätzlich zu "Rehe-Ex" und der "Biologischen Hufkur" nochweitere homöopathische Mittel wie Traumeel, Belladonna, Gingko etc. etc. verabreicht bekam. Auch die Tatsache, dass unser Stroh offensichtlich mit Halmverkürzer bearbeitet war, hatten wir nur Dank Tierheilpraktikerin Frau Nehls herausgefunden!! Sie hat einen Blick für die Details und ein weit gefächertes Wissen über Dinge, die zumindest mir bislang noch nie zu Ohren gekommen waren. Noch während des Aufenthaltes von Tierheilpraktikerin Nehls verbesserte sich "Margarethe's" Zustand deutlich und es war einfach nur traumhaft zu erleben, wie sich das Pferd langsam (aber sicher) erholte... Ich bin Tierheilpraktikerin Frau Nehls so unglaublich dankbar für all die Mühe und alldas Verständnis, welches sie für ihre "Patienten" aufbringt - ich wünschte, alle Menschen, die sich mit Tieren befassen, hätten ihre Einstellung! Es dauerte noch ein paar Wochen, bis "Margarethe" wieder so fit war, wie wir sie einst kannten.
Zu den von Tierheilpraktikerin Frau Nehls eingeführten Maßnahmen achteten wir insbesondere auch darauf, dass "Margarethe" wirklich nur das fraß, was gut für sie war. Das mit halmverkürzenden Mitteln behandelte Stroh wurde komplett weggeschafft und wir füllten "Margarethe's" Box mit über 1.500 Litern Torf aus, welches wir dann noch mit Hanf mischten. Wir waren auf dem einzig richtigen Weg ... Nach langer Suche fanden wir auch entsprechende Bio-Bauern, die ihr Stroh naturbelassen weiterverkaufen. Heute, nach 4 Monaten, füttere ich noch immer "Rehe-Ex" und"Horse-Allround-Kräuter" - aber alle weiteren Mittelchen kann ich beruhigt weglassen, denn "Margarethe" geht es wieder richtig gut!!!! Für mich ein kleines Wunder, zumal ich hier in Frankreich ganz bestimmt nicht die notwendigen Maßnahmen gefunden hätte, gäbe es nicht Tierheilpraktikerin Frau Nehls, die wirklich keine Mühen gescheut hat, um zu helfen!! Sie liebt die Tiere und achtet sie vor allem ... Das ist die beste Voraussetzung dafür, eine erfolgreiche Therapie zu bestreiten! Für alle, die auf der Suche nach Hilfe sind, so kann ich sie ruhigen Gewissens und aus gänzlicher Überzeugung an Tierheilpraktikerin Frau Nehls verweisen!! Bitte lassen Sie keine Versuche an Ihren Tieren zu, die lediglich dazu dienen, Profit zu machen!! Unser französischer Tierarzt sagte, nachdem er "Margarethe's" deutlich verbesserten Zustand zur Kenntnis nahm, nur: "Ich hätte aus medizinischer Sicht kein Mittel gehabt, welches auf Dauer wirklich hilft." Ich denke, diese Worte sprechen für sich und sind erschreckend zugleich!! So hätte man ein Pferd wochenlang mit starken Medikamenten behandelt mit dem Bewusstsein, dass es eigentlich nichts bringen würde ... In diesem Sinne nochmals einen herzlichen Dank an Tierheilpraktikerin Frau Nehls, die mir auch persönlich sehr ans Herz gewachsen ist ... :-) Ich wünsche ihr alles Gute dieser Welt und weiterhin den Erfolg, für den sie sich mit Herz & Seele zu Gunsten der Tiere verschrieben hat und ich mir sicher bin, dass sie ihn wie bei unserer "Margarethe" weiterhin erfahren wird!! Michaela Broemel, 21310 Beaumont-sur-Vingeanne, Frankreich, "Michaela Broemel", mickeypc(at)web.de

Kommentar der Tierheilpraktikerin Claudia Nehls:
Als ich in Frankreich ankam und Margarethe untersuchte, glaubte ich selbst nicht, dass es irgendwie zu schaffen sei, das von mir liebevoll genannte "Gretchen" wieder gesund zu bekommen. Die Hufrehe-Erkrankung war inzwischen bereits so weit fortgeschritten, dass die Zusammenhangstrennung deutlich zu erkennen war, was leider nur allzu oft keine Chance auf Heilung mehr zu hoffen lässt. Ja, was macht man bzw. ich in so einem Fall? Ich hielt es nicht für klug die Pferdehalter völlig zu entmutigen, klärte jedoch über die verheerende Lage "optimistisch" auf, geradezu ein Balanceakt.. zwischen Leben und Tod.. Das Schlimmste, was mir hätte passieren können, wäre gewesen, wenn das Gretchen meinen Aufenthalt nicht überlebt hätte: ich setzte alles ein (Gott sei Dank spielten die Pferdehalter 100%ig mit..), um das zu schaffen!
Der Umstand der Halmverkürzer, der eine wesentliche Rolle spielte, dass Gretchen nicht gesund hätte werden können, war für mich der ausschlaggebende Faktor, dass ich der Meinung bin, manche Faktoren vor Ort müssen erfasst werden können und dies ist nur möglich, wenn ich vor Ort bin; bei einer telefonischen Auskunft kann man auf manche widrigen Umstände unmöglich eingehen, da man diese aus der Ferne nicht erfassen kann..
Ich glaube fast, keiner war über die Entwicklung froher, als ich es war, weil mein Aufenthalt nur dann einen Sinn gehabt hat, wenn das Gretchen wieder gesund würde und mir in den 10 Tagen unseres Aufenthaltes Menschen wie Pferde so an's Herz gewachsen waren, dass es mich tief getroffen hätte, wäre alles umsonst gewesen.. Beeindruckt hat mich nicht nur das Bemühen um's Gretchen, sondern auch die wahnsinnig nette Gastfreundschaft und dieses Gefühl "mich zu Hause zu fühlen" bei doch "wildfremden Menschen".. daher möchte auch ich ganz laut "Danke" sagen..
Mittlerweile sind Jahre vergangen und dem Gretchen geht es noch immer sehr gut;
unseren Kontakt halten wir selbstverständlich auch noch immer.
Tierheilpraktiker
(Haustieranzeiger 07/03 und Pferdeanzeiger 09/03, Verfasser C. Nehls)

Der Wunsch der Menschen nach natürlichen Heilmethoden für ihre Tiere steigt stetig. Im Laufe der Zeit wurde einerseits klar, dass Antibiotika und Kortison nicht die vielgepriesenen Wundermittel sind, sondern zum Teil erhebliche Nebenwirkungen sowie Resistenzen verursachen; andererseits wird das Angebot veterinärmedizinischer Medikamente durch erschwerte Zulassungsvoraussetzungen in Verbindung mit zunehmenden Kontrollen und Verboten, insbesondere in der sogenannten Nutztierhaltung, erschwert.
Die Tendenz geht so immer mehr zu natürlichen, weitgehend nebenwirkungsfreien Heilverfahren, zur ganzheitlichen Therapie, welche das gesamte Umfeld des Tieres mit einbezieht, zur Vorbeugung von Erkrankungen, zur Anregung der Selbstheilungskräfte und natürlichen Regulation und entfernt sich immer mehr von der alleinigen Behandlung der Symptomatik einer Erkrankung.
Der Beruf des Tierheilpraktikers, vor einigen Jahren noch ein "Exot", ist heute zwar ein noch immer nicht weitverbreitetes Berufsbild, gewinnt jedoch mehr und mehr an Bedeutung, Interesse und Perspektive durch zunehmende Nachfrage. Obwohl der Begriff "Tierheilpraktiker" inzwischen relativ geläufig ist, bestehen bei den interessierten Tierhaltern oft noch verschiedene Unklarheiten und Fragen, bei dessen Beantwortung dieser Artikel ein wenig helfen möchte:
Die Ausbildung des Tierheilpraktikers
Das Studium/die Ausbildung zum Tierheilpraktiker dauert in der Regel zwischen 16 und 24 Monaten und kostet ca. 2.500,00 - 8.000,00 Euro. Voraussetzungen zur Annahme ist meist ein Realschulabschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Abitur. Alle Schulen, die zum Tierheilpraktiker ausbilden sind private Institute; die Schulorte sind auf das gesamte Bundesgebiet verteilt, es können also nicht alle Schulen eine Ausbildung in der näheren Umgebung anbieten. Da das Studium in der Regel berufsbegleitend durchgeführt wird, findet der Unterricht am Wochenende statt; auch Fernstudien werden angeboten.
Zwischenprüfung und Prüfung zum Tierheilpraktiker werden schulintern mit schulinternem Abschluss durchgeführt. Eine staatliche Überprüfung - wie bei Humanheilpraktikern beim zuständigen Gesundheitsamt - findet nicht statt.
Gesetzliche Rahmenbedingungen des Tierheilpraktikers
Trotz fehlenden Tierheilpraktikergesetzes unterliegt die Berufsausübung des Tierheilpraktikers zahlreichen Vorschriften und Gesetzen. So werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen u. a. durch die Vorschriften des Arzneimittelgesetzes, des Tierschutzgesetzes und des Tierseuchengesetzes geregelt. Darüber hinaus greifen zahlreiche weitere Gesetze und Verordnungen in die Berufsausübung ein. Auch besteht Meldepflicht beim zuständigen Veterinär- und Finanzamt bzw. weitere Meldungen sind laut den Vorschriften des jeweiligen Bundeslandes zu tätigen.
Die Tätigkeit des Tierheilpraktikers
Der Tierheilpraktiker therapiert mit natürlichen, weitgehend nebenwirkungsfreien Heilmethoden.
Schwerpunkte der Tätigkeit als Tierheilpraktiker liegen in der ausführlichen Beratung einer individuellen und optimalen Fütterung und Haltung zur Gesunderhaltung, Prophylaxe sowie auch als Grundlage der Verbesserung des Gesundheitszustandes und somit als Grundvoraussetzung jeder weiteren Therapie, da gerade in der Fütterung und Haltung oftmals die Ursache der Erkrankung liegt bzw. schon durch die Optimierung der Fütterungs- und Haltungsbedingungen eine gravierende Verbesserung des Wohlbefindens des Patienten erreicht werden kann.
Die Therapie chronischer Erkrankungen mit natürlichen Heilmitteln und damit verbundener weitgehender Nebenwirkungsfreiheit ist oftmals langfristig eine gute Alternative, da bei andauernder Medikamentengabe oft die Nebenwirkungen die positiven Wirkungen übertreffen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Regulationstherapie einer Überreaktion des Immunsystems, also Allergie. Da Allergien stetig zunehmen, ist in der Therapie allergischer Erkrankungen ein weites Betätigungsfeld für den Tierheilpraktiker gegeben. Meiner Erfahrung nach sind die meisten Erkrankungen auf natürlichem Wege gut und erfolgreich zu therapieren. So gelang z. B. auch die erfolgreiche Therapie eines Katers mit der sogenannten "Katzenseuche" - nach Antibiotika-Gabe traten so massive Nebenwirkungen auf, dass von weiteren Gaben abgesehen werden musste und die Therapie mit homöopathischen Mitteln erfolgte.
Der Tierheilpraktiker therapiert vorrangig mit Homöopathie und Phytotherapie, oft setzt er ergänzend oder auch ausschließlich aber auch weitere Therapien und Behandlungsmethoden ein. Oft spezialisieren sich Tierheilpraktiker zusätzlich auf verschiedene Behandlungsmethoden, wie z. B. Akupunktur, Akupressur, physikalische Therapien, kinesiologische Diagnose- und Therapieverfahren, Ausleitungsverfahren, Wickel und Auflagen, Nosodentherapie, Neuraltherapie, Umstimmungs- und Reiztherapie, Aromatherapie, Bach-Blütentherapie, isopathisch-homöopathische Regulationstherapie, Farb- und Edelsteintherapie, Laser- und Magnetfeldtherapie und/oder Eigenblut-/Eigenharntherapie.
Darüber hinaus darf der Tierheilpraktiker mit allen Medikamenten, welche nicht verschreibungspflichtig sind, therapieren. So verwendet der Tierheilpraktiker z. B. bei der Wundversorgung nicht homöopathische Mittel, sondern - ebenso wie der Veterinärmediziner - desinfizierende, Viren- und Bakterien abtötende Mittel.
Was darf der Tierheilpraktiker nicht?
Operationen durchführen, Narkosen geben, Impfungen durchführen, mit rezeptpflichtigen Medikamenten therapieren bzw. diese verschreiben/empfehlen. Darüber hinaus gehören Tiere, die sich in einer lebensbedrohlichen Notfallsituation befinden grundsätzlich in eine Tierarztpraxis; hier endet ganz klar das Betätigungsfeld des Tierheilpraktikers. Weiterhin wird jeder verantwortlich arbeitende Tierheilpraktiker grundsätzlich jeden Patienten, bei dessen Erkrankungsbild er es für angemessen hält, diesen umgehend zu einem Veterinärmediziner verweisen. Diese "Angemessenheitsgrenze" sollte schon beim geringsten Verdacht greifen. Dem Tierheilpraktiker steht hier oft weder das fachliche Wissen noch die erforderlichen Diagnosegeräte wie auch die dringend benötigten Medikamente (z. B. starke Schmerzmittel, Kortison, Antibiotika) zur Verfügung.
Obwohl nicht verboten, gibt es darüber hinaus noch zahlreiche weitere Tätigkeiten, welche der verantwortungsbewusste Tierheilpraktiker mangels Fachkenntnissen nicht ausführt. Grundlage für alle Handlungen am Tier sollte immer das in diesem Bereich vorhandene fachliche theoretische und praktische Wissen sein. Wie weit dieses bei dem einzelnen Tierheilpraktiker greift, kann nur dieser - ehrlich und verantwortlich dem Tier und sich selbst gegenüber - beurteilen. Diese Frage lässt sich auch ausschließlich individuell beurteilen, da jeder Tierheilpraktiker sich über die Ausbildung hinaus weitere Kenntnisse verschaffen kann. So darf z. B. ein Tierheilpraktiker zwar Zahnkorrekturen vornehmen, jedoch wird nur derjenige diese Behandlung durchführen, der eine Zusatzausbildung auf diesem Gebiet absolviert hat.
Obwohl die Ausbildungen der verschiedenen Schulen sehr unterschiedlich zu beurteilen sind, liegt es allein in der Person des angehenden Tierheilpraktikers, diesen Beruf verantwortungsbewusst und mit Liebe zum Tier auszuüben. Fehlende Fachkenntnisse in Theorie und/oder Praxis führen gerade aus dem Grunde, da keine staatliche Prüfung und allgemeine Anerkennung besteht zum Scheitern. Unsere tierischen Patienten kommen zu über 90 % durch Mund-zu-Mund-Propaganda und diese funktioniert eben nur, wenn dem Tier geholfen wird und die Therapie greift. So trennt sich schnell die Spreu vom Weizen und existieren kann als Tierheilpraktiker nur derjenige, der über umfassende Fachkenntnisse verfügt. Welche Prüfung an welcher Schule abgelegt wurde und dass eine staatliche Überprüfung der Fähigkeiten nicht stattfand wird hier zur Nebensache. Allein die erfolgreiche Diagnostik und Therapie ist entscheidend. Wer den Beruf des Tierheilpraktikers wählt, der sollte darin eher eine Berufung als einen Beruf sehen, da viele arbeitsintensive Stunden, viele Entbehrungen und wenig finanzielle Mittel auf denjenigen warten, der diesen Beruf mit dem nötigen Enthusiasmus lebt.
Die homöopathische ganzheitliche Therapie
von Pferdeerkrankungen der Tierheilpraktikerin
(Artikel der Tierheilpraktikerin Claudia Nehls für den Pferdeanzeiger 08/2008)
Homöopathie und Ganzheitlichkeit liegen im Trend und wurden zu regelrechten Modebegriffen. Immer wieder stoßen wir auf diese Begriffe, welche jedoch nicht selten etwas anderes meinen, wie sie aussagen. Oft ein Werbeslogan, der zu Verwirrungen und Verwechslungen führt; so wird Homöopathie manchmal mit Kräuterheilkunde verwechselt oder es bestehen Missverständnisse zwischen klassischer und komplementärer Homöopathie.
Mit der Ganzheitlichkeit wird oft beworben, was mit ihr nichts gemein hat.
Der Begriff Ganzheitlichkeit soll uns verdeutlichen, dass das Pferd im Gesamten therapiert wird, was Fütterung und Haltung ebenso wie die Psyche, die Arbeitsleistung, den Umgang mit Menschen und anderen Pferden sowie alles individuell Relevante in die Therapie einfließen lässt.
Der Begriff Homöopathie verdeutlicht, dass wir nicht mit der Materie, also mit dem Greifbaren und Nachweisbarem, sondern mit Informationen, mit Stoffen arbeiten, welche oft nicht nachweisbar sind. Homöopathische Mittel werden potenziert, das heißt, nach einem ganz speziellen Verfahren verdünnt und geschüttelt bzw. verrieben. Letztlich ist ab einer bestimmten Verdünnung/ Potenzierung der Ausgangsstoff nicht mehr nachweisbar. Wir therapieren das Pferd mit Informationen. Diese Informationen regen die Selbstheilungskräfte an und würden bei einem gesunden Pferd die Krankheit auslösen, die wir bei der Wahl des passenden Mittels bei unserem Patienten Pferd regulieren können.
In der Homöopathie unterscheidet man die klassische Homöopathie, die Konstitutionsbehandlung, welche mit einem individuell passenden Mittel der Störung des Befindens "zu Leibe rückt" und die komplexe, die komplementäre Homöopathie, welche mit Komplexmitteln (= unterschiedliche Ausgangssubstanzen in unterschiedlicher Potenzierung) die Ursache der Befindensstörung regulieren kann aufgrund der vorhandenen Symptome, die in ihrer Gesamtheit die Individualität ausmachen.
Substanzen, die zur Herstellung eines homöopathischen Mittels dienen, gibt es ganz verschiedene; beispielsweise Mineralstoffe, Pflanzen und Kräuter, Bakterien und Keime (sogenannte Nosodenpräparate), Spuren der Organe, die wir regulieren möchten und Mischungen aus oben Genanntem.
Beschäftigen wir uns mit der Homöopathie, so lesen wir auch immer wieder das Wort "Erstverschlimmerung", was vielen Pferdebesitzern den Mut zur homöopathischen Therapie ihres Pferdes nimmt, da die Angst besteht, dass die Erkrankung und Symptomatik sich erst einmal verschlimmern könnten, wenn das passende Mittel gewählt wurde. In meiner Praxis kommt eine "Erstverschlimmerung" so gut wie nicht vor. Letztlich kann dies an der gewählten Therapieform liegen; die bei uns nur in Einzelfällen eine Konstitutionsbehandlung bzw. Therapie der klassischen Homöopathie darstellt. Wir arbeiten in der Regel mit Komplexmitteln und schließen so die Gefahr einer Erstverschlimmerung fast aus; zumindest gab es in keinem bisherigen Falle die oft zitierte Erstverschlimmerung bei unseren vierbeinigen Patienten.
Eine homöopathische und ganzheitliche Therapie der verschiedenen Erkrankungen des Pferdes beinhaltet die Erfassung aller Lebensumstände des Pferdes, der Fütterung, der Haltung und sämtlicher relevanter Faktoren, die dieses individuelle Pferdeleben ausmachen ebenso wie eine ausführliche Anamnese (= Krankheitsgeschichte), eine gründliche Untersuchung und darauf aufbauende Diagnosestellung.
Hat sich der ganzheitliche Therapeut ein umfassendes Bild des erkrankten Pferdes und einen Eindruck verschafft, ist es in der Regel möglich, eine Diagnose zu stellen. Es können ergänzend eine Blutuntersuchung, ein Röntgen, ein Ultraschall, eine Kotuntersuchung oder weiterführende Untersuchungen notwendig werden. Ist dies der Fall, werden weitere Untersuchungen - soweit möglich - veranlasst bzw. eine Abklärung in einer Pferdeklinik o. ä. angeraten.
Sind sämtliche Untersuchungen abgeschlossen, wird der ganzheitlich arbeitende Homöopath als Grundvoraussetzung notwendige Änderungen der Haltung und Fütterung vornehmen, um dem betroffenen Pferd ein Optimum an genesungsfördernden Voraussetzungen zu schaffen. Je nach Symptomlage und Erkrankung werden auch die Lebensumstände des Pferdes in die Therapie mit einfließen und Verbesserungsvorschläge bzw. Tipps unterbreitet, Optimierungen einzuleiten. Hier können ganz verschiedene Faktoren Berücksichtigung finden, beispielsweise der Umgang, die Herdenzusammenstellung, der Sattel und/oder die Ausstattung des Pferdes, Verbesserungen der Unterbringung und vieles mehr.
Auf diese Grundvoraussetzungen einer erfolgreichen und langfristigen Verbesserung des Gesundheitszustandes werden dann die oder das passende homöopathische Mittel rezeptiert bzw. injiziert. Homöopathische Mittel sind grundsätzlich apothekenpflichtig, daher ist die Abgabe nur beschränkt möglich, beispielsweise für die Erstversorgung des Patienten. Da eine homöopathische Therapie selten bei einer einmaligen Gabe endet, ist es üblich, dass der Pferdebesitzer die verordneten homöopathischen Mittel, für die in der Regel ein Rezept ausgestellt wird, in der Apotheke besorgt.
Dass eine ganzheitliche und homöopathische Therapie der Tierheilpraktikerin Claudia Nehls auch über viele Kilometer Entfernung sehr gut funktionieren kann, zeigen viele Erfahrungsberichte mit der Tierheilpraktikerin glücklicher Pferde und Pferdebesitzer auf.
Heute berichtet der kleine Jon über die erfolgreiche
Therapie der Tierheilpraktikerin seiner chronisch obstruktiven Bronchitis:
Silvia Hoffmann schrieb im Namen von Jon (E-Mail: ushoffmann(at)aol.com):
Hallo Frau Nehls,
ich bin's mal wieder, der Wallach Jon, der so schlimme Atemprobleme hatte, dass er fast eingeschläfert worden wäre. Sie erinnern sich? Meine Menschenfrau hatte sich vor etwa einem Jahr völlig verzweifelt an Sie gewandt, Sie hatten eine Haaranalyse gemacht, eine homöopathische Therapie empfohlen und meine Ernährung umgestellt. Ich war auch ganz brav und habe die Sachen alle gegessen, die sie mir in den Eimer tat. Und der Erfolg war überwältigend. Die Therapie begann am 3.5.07. Nach wenigen Tagen fühlte ich mich bereits viel besser und wurde schon wieder ein bisschen übermütig. Ich bekam ein herrlich glänzendes Fell und meine Mähne und mein Schweif sehen super aus. Meine Freundin, die Paint-Quarter-Stute Cheyenne, war ja schon vorher ganz verknallt in mich, aber jetzt ist sie wie ein Bonbon, so klebt sie an mir. Im Sommer konnte ich die ersten Galoppsprünge machen, musste aber danach noch oft husten. Doch das wurde immer besser. Meine Menschenfrau hat mir die Portion Kräuter und den Hustensaft, die ich zuerst gar nicht wollte, verdoppelt, und ich vermute mal, dass das ein Tipp von Ihnen war. Und weil ich ja ein braver Bub bin, habe ich alles gegessen. Und der Husten wurde immer weniger und seltener, und seit Spätsommer kann ich wieder über die Koppel rennen und buckeln, ohne danach zu husten. Ich hätte nie gedacht, dass ich wieder so viel Spaß haben kann, und Cheyenne hat sich auch sehr gefreut. Inzwischen kann ich mit ihr Kämpfchen machen, das macht Spaß. Sie ist zwar größer als ich, aber erst drei Jahre und ich kann ihr schnell zeigen, wer der Chef ist! Und das bin jetzt wieder ich! Im Spätsommer durften die Menschenkinder wieder auf mir reiten, und ich war so glücklich! Endlich wieder in den Wald, da war ich so lange nicht mehr! Und dann begann meine Besitzerin (die Tochter der Menschenfrau, die mich mit Ihrer Hilfe gesund gepflegt hat) wieder auf mir zu reiten. Anfangs kam ich noch schnell außer Atem, ich hatte ja keine Kondition mehr. Aber dann hörte im November der Husten fast ganz auf, und auch die Frau ritt auf mir. Die hatte vorher erst einmal auf mir gesessen, denn sie ritt ja immer meine große Liebe Tanja, aber die ist ja leider im Pferdehimmel. Und ich habe mich bemüht, ganz brav zu sein und so konnte ich der Frau etwas von dem Glück zurückgeben, was ich von ihr bekomme. Und deshalb kann ich mich nur ganz herzlich bedanken, ohne Sie wäre ich bestimmt bei Tanja im Himmel. Ich bin wieder ein glückliches Pferdchen, und von der heftigen Atmung ist nichts mehr zu sehen. Nur wenn ich so schnell renne, wie ich nur kann, dann pfeift mein Atem. Aber innerhalb von wenigen Minuten ist alles wieder normal. Ich kann also wunderbar mit Reiter im Galopp durch den Wald rennen, ohne Husten und Atemnot und die Menschen achten darauf, dass ich nicht zu schnell werde. Dann ist alles ganz wunderbar. Also nochmals vielen vielen Dank für mein Leben! Es grüßt ganz herzlich Jon
